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DE1298674B - Endoskop, insbesondere Gastroskop - Google Patents

Endoskop, insbesondere Gastroskop

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Publication number
DE1298674B
DE1298674B DEST20475A DEST020475A DE1298674B DE 1298674 B DE1298674 B DE 1298674B DE ST20475 A DEST20475 A DE ST20475A DE ST020475 A DEST020475 A DE ST020475A DE 1298674 B DE1298674 B DE 1298674B
Authority
DE
Germany
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light
rays
prisms
endoscope
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST20475A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STORZ KARL
Original Assignee
STORZ KARL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STORZ KARL filed Critical STORZ KARL
Priority to DEST20475A priority Critical patent/DE1298674B/de
Publication of DE1298674B publication Critical patent/DE1298674B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/273Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the upper alimentary canal, e.g. oesophagoscopes, gastroscopes
    • A61B1/2736Gastroscopes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/00064Constructional details of the endoscope body
    • A61B1/00071Insertion part of the endoscope body
    • A61B1/0008Insertion part of the endoscope body characterised by distal tip features
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/00064Constructional details of the endoscope body
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    • A61B1/0008Insertion part of the endoscope body characterised by distal tip features
    • A61B1/00096Optical elements

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  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Gastroenterology & Hepatology (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Endoskop, insbesondere auf ein Gastroskop, mit im Bereich des distalen Endes des Körperhöhlenrohres angeordneten seitlichen Fenstern für den Austritt der Lichtstrahlen einer Lichtquelle und für den Durchgang der Bildstrahlen eines Sehrohres.
  • Bei bekannten Ausführungen derartiger Endoskope befindet sich am distalen Ende ein seitliches Fenster für den Durchgang der mittels eines Objektivprismas um etwa 900 abgelenkten Bildstrahlen und ein weiteres Fenster für den Austritt der Lichtstrahlen, die mittels einer spiegelnden Schrägfläche in das Blickfeld gebracht werden. Bei der für den unbehinderten Durchgang der Licht- und Bildstrahlen erforderlichen Größe dieser hintereinanderliegenden Fenster ergibt sich ein verhältnismäßig großer Abstand zwischen denselben. Da das Licht annähernd in das Blickfeld gebracht werden muß, ist bei den bekannten Gastroskopen der Winkel der spiegelnden Schrägfläche steiler als 450, um das Objekt in etwa 70 mm Entfernung vom Objektiv ausleuchten zu können.
  • Bei der Gastroskopie, und zwar insbesondere bei der Untersuchung der Cardia müssen unterschiedliche Abstände zum Objektiv berücksichtigt werden, die zwischen 2 und 150 mm liegen. Wird der Abstand zwischen Objekt und Objektiv kleiner als 70 mm, wird das Bild vom Rande her dunkler und ist bei einem kleineren Abstand als 10 mm nicht mehr erkennbar. Bei einem über 70mm hinausgehenden Abstand wandern dagegen die Lichtstrahlen in entgegengesetzter Richtung aus dem Blickfeld hinaus.
  • Nun ist aber beispielsweise bei der Betrachtung des Magenausganges aus einiger Entfernung eine große Lichtfülle ebenso wichtig wie die Beleuchtung des Blickfeldes bei sehr kleinem Abstand oder dann, wenn das Ausblickfenster ganz an der Magenwand oder in der Cardia anliegt. Auch bei der Photographie, Farbphotographie, Kinematographie und bei Fernsehaufnahmen hat das Abwandern der Lichtstrahlen aus dem Zentrum des Blickfeldes heraus Unterbelichtungen zur Folge.
  • Ein weiterer Nachteil ist in der Baulänge der Gastroskopspitze zu erblicken, die sich durch die Hintereinanderanordnung eines Fensters für die Bildstrahlen und eines zweiten Fensters für die Lichtstrahlen ergibt, wobei den eigentlichen Abschluß des Körperhöhlenrohres eine Gummi-Leitspitze bildet.
  • Um nämlich beispielsweise den Magen ausgang zur Darstellung bringen zu können, muß das Körperhöhlenrohr sehr tief eingeführt werden. Trifft die Gummispitze auf den unteren Magenpol, dann befindet sich das Fenster für die Lichtstrahlen zwar tief genug, um den Magenausgang zu beleuchten, aber das dahinterliegende Blickfenster liegt zu hoch, um den Magenausgang in das Blickfeld zu bringen.
  • Es ist schon versucht worden, die Lichtstrahlen und die Bildstrahlen durch ein gemeinsames Prisma abzulenken. Dabei konnten zwar an der Eingangsfläche des Prismas störende Lichtreflexe vermieden werden, nicht aber an der Ausgangsfläche.
  • Es ist nun der Zweck der Erfindung, ein Endoskop zu schaffen, das es ermöglicht, die Lichtstrahlen in die unmittelbare Nähe des Ausblickfensters zu bringen sowie die Baulänge des Endoskopendes zu verkürzen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß innerhalb des Körperhöhlenrohres eine Gruppe quer zur Längsachse desselben in einer Reihe neben- einanderliegender, jedoch unter sich optisch voneinander getrennter Prismen mit ihren Abstrahlungsflächen vor einem gemeinsamen seitlichen Fenster angeordnet ist.
  • Die einander zugeordneten Seitenflächen der einzelnen Prismen haben eine Metallschicht, so daß jedes Prisma der Gruppe unbeeinflußt vom benachbarten bleibt. Der mittlere Schacht für den Durchgang der Bildstrahlen ist in seiner Breite so bemessen, daß der kreisförmige Ausblick gerade noch möglich ist. Die beiden äußeren Prismen, die zur Ablenkung der Lichtstrahlen dienen, können schmäler sein, als es die bauliche Breite des Gastroskops erfordern würde, damit beiderseits neben dem Biidstrahlenschacht ein schmales Lichtbündel austreten kann, dessen Divergenz durch die mehrfache Brechung der Lichtstrahlen im schmalen Lichtschacht vergrößert wird. Unmittelbar am Fenster treten die Lichtstrahlen in den Bereich der Bildstrahlen des mittleren Schachtes ein. Von einer prismatischen Ablenkung der Lichtstrahlen zum Blickfeld hin wurde Abstand genommen, weil sich sonst bei größerem Objektabstand zwei Lichtfelder bilden würden und weil bei der Anordnung der Prismengruppe das Blickfeld auch dann voll ausgeleuchtet ist, wenn sich das Objekt in nächster Nähe der Prismengruppe befindet.
  • Die untereinander verkittete Prismengruppe ist an den Außenflächen glatt, so daß es keines abschließenden Deckglases bedarf. Ein Deckglas kann jedoch vorgesehen werden, wenn man bei bestimmten Objektivarten, die nur in einer bestimmten Entfernung scharfe Bilder ergeben, einen gewissen Abstand von der Magenwand einhalten und von der Verwendung eines verstellbaren Okulars zur Einstellung der Bildschärfe absehen will.
  • Auch bei solchen Gastroskopen, bei denen die Bildübertragung über Glasfaserbündel erfolgt und die bis in das Duodenum eingeführt werden, bringt die Verwendung der Prismengruppe Vorteile.
  • Die im Körperhöhlenrohr des Gastroskops verlaufenden flexiblen Lichtleiter sind an ihren Enden mit Metallfassungen versehen, wodurch das Einfallen von Lichtstrahlen in den mittleren Schacht für die Bildstrahlen im Bereich der Einstrahlungsflächen vermieden wird. Auch können die beiden Schächte für die Lichtstrahlen in ihrer Länge geringfügig gekürzt werden, damit ihre Einstrahlungsflächen hinter der Einstrahlungsfläche des mittleren Schachtes der Bildstrahlen liegen. Es ist dies eine andere Möglichkeit, störende Lichtreflexe zu vermeiden, wobei der Schacht für die Bildstrahlen gleichzeitig als seitliche Begrenzung für die Lichtleiter dient.
  • Ferner ist es möglich, die Prismengruppe bei solchen Gastroskopen vorzusehen, bei denen die Beleuchtung im distalen Ende mittels Glühlampe erfolgt. Dabei ist die Prismengruppe in einer Schraubkappe so angeordnet, daß beiderseits neben dem Schaft des teleskopischen Sehrohres zwei zylindrische Lampen mit eingeschmolzener Sammellinse in Fassungen eingeschraubt sind, zu denen die Stromleitungen führen. Die Schraubkappe greift über die beiden Lampen, so daß das Instrument außen ebenfalls glatt und ohne Vorsprünge ist. Innerhalb der Schraubkappe stehen die Glühlampen den außenliegenden Prismenschächten gegenüber.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch das Körperhöhlenrohr eines Endoskops und Fig. 2 einen dem Endoskop gemäß F i g. 1 entsprechenden Längsschnitt des distalen Endes in einer abweichenden Schnittebene.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind das Körperhöhlenrohr mit 1, das teleskopische Sehrohr mit 2, das Okular mit 3, die proximale Lichtquelle mit 4, der Brennspiegel derselben mit 5 und der aus einem Faserbündel bestehende Lichtleiter mit 6 bezeichnet. Der Anschaulichkeit halber ist die Darstellung nicht als Konstruktionsschnitt, sondern als Schemaschnitt ausgeführt.
  • Am distalen Ende des Körperhöhlenrohres 1 befindet sich eine elastische Endoskopspitze 7 und unmittelbar dahinter das in gestrichelten Linien gezeigte Fenster 8 für den seitlichen Durchgang der Bildstrahlen und der Lichtstrahlen. Die von der Lichtquelle 4 ausgehenden Lichtstrahlen werden über den Lichtleiter 6, der um das Sehrohr 2 herum angeordnet ist, zum distalen Ende des Körperhöhlenrohres 1 geleitet.
  • Die Lichtstrahlen treffen dort im Bereich des Fensters 8 auf eine Gruppe von nebeneinander angeordneten, unter sich jedoch getrennten Prismen 9, 10 und 10'. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei Prismen vorgesehen, von denen die beiden äußeren, nämlich 10 und 10' zur seitlichen Ablenkung der Lichtstrahlen dienen, während das mittlere Prisma 9 zur Ablenkung der Bildstrahlen bestimmt ist. Auf dieses mittlere Prisma 9 trifft das Objektiv 11 des Sehrohres 2.
  • Die zu einer Gruppe vereinigten Prismen 9, 10 und 10' besitzen an den einander zugekehrten Flächen Metallschichten, die sie optisch voneinander trennen, und zwar können die einzelnen Prismen einer Gruppe lose aneinandergereiht oder aber untereinander verkittet sein.
  • Das mittlere Prisma ist in seiner Breite so bemessen, daß der kreisförmige Ausblick des Sehrohres gerade noch möglich ist. Die beiden äußeren Prismen 10 und 10' sind etwas schmaler als es die bauliche Breite des Körperhöhlenrohres erfordern würde, damit beiderseits neben dem mittleren Prisma ein schmales Lichtbündel austreten kann, dessen Divergenz durch die mehrfache Brechung der Lichtstrahlen in den für die Ablenkung derselben vorgesehenen Prismen vergrößert wird.
  • Die Prismengruppe ist an ihren Außenflächen glatt, weshalb es keines abschließenden Deckglases bedarf. Ein Deckglas kann aber vorgesehen werden, wenn es erforderlich sein sollte.
  • Die den äußeren Prismen zugeordneten Enden der Lichtleiter können mit einer Metalleinfassung versehen sein, damit vermieden wird, daß streuende Lichtstrahlen auf das mittlere Prisma 9 im Bereich des Objektivs des Sehrohres treffen. Zu diesem Zweck kann auch die Anordnung so getroffen sein, daß die beiden Prismen 10 und 10' um ein geringes kürzer sind als das mittlere Prisma 9, damit ihre Einstrahlungsflächen hinter die Abstrahlungsfläche des mittleren Prismas 9 zu liegen kommen. Auf diese Weise können störende Lichtreflexe wirksam verhindert werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Endoskop, insbesondere Gastroskop, mit im Bereich des distalen Endes des Körperhöhlenrohres angeordneten seitlichen Fenstern für den Austritt der Lichtstrahlen einer proximalen Lichtquelle und den Durchgang der Bildstrahlen eines Sehrohres, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Körperhöhlenrohres eine Gruppe quer zur Längsachse desselben in einer Reihe nebeneinanderliegender, jedoch unter sich optisch voneinander getrennter Prismen mit ihren Abstrahlungsflächen vor einem gemeinsamen seitlichen Fenster angeordnet ist.
  2. 2. Endoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe aus drei Einzelprismen besteht, wobei das mittlere Prisma zur Ablenkung der Bildstrahlen und die beiden äußeren Prismen zur Ablenkung der Lichtstrahlen dienen.
  3. 3. Endoskop nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Prismen einer Gruppe ein gemeinsames Deckglas zugeordnet ist.
DEST20475A 1963-04-04 1963-04-04 Endoskop, insbesondere Gastroskop Pending DE1298674B (de)

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DEST20475A DE1298674B (de) 1963-04-04 1963-04-04 Endoskop, insbesondere Gastroskop

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DEST20475A DE1298674B (de) 1963-04-04 1963-04-04 Endoskop, insbesondere Gastroskop

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DE1298674B true DE1298674B (de) 1969-07-03

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DEST20475A Pending DE1298674B (de) 1963-04-04 1963-04-04 Endoskop, insbesondere Gastroskop

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2604798A1 (fr) * 1986-10-03 1988-04-08 Eric Forey Dispositif de renvoi angulaire d'un rayon lumineux issu d'une fibre optique

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1641249U (de) * 1952-05-12 1952-07-17 Richard Wolf Endoskop mit seitlichem ausblick und einer lampe im freien endoskoprohrende.

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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