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DE1014709B - Beleuchtungsvorrichtung fuer Endoskope - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung fuer Endoskope

Info

Publication number
DE1014709B
DE1014709B DEC11933A DEC0011933A DE1014709B DE 1014709 B DE1014709 B DE 1014709B DE C11933 A DEC11933 A DE C11933A DE C0011933 A DEC0011933 A DE C0011933A DE 1014709 B DE1014709 B DE 1014709B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
lighting device
translucent
light
free
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC11933A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Fourestier
Joseph Gladu
Jacques Claude Vulmiere
Huguette Vulmiere
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Centre National de la Recherche Scientifique CNRS
Original Assignee
Centre National de la Recherche Scientifique CNRS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Centre National de la Recherche Scientifique CNRS filed Critical Centre National de la Recherche Scientifique CNRS
Publication of DE1014709B publication Critical patent/DE1014709B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/06Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor with illuminating arrangements
    • A61B1/07Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor with illuminating arrangements using light-conductive means, e.g. optical fibres
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/00064Constructional details of the endoscope body
    • A61B1/00071Insertion part of the endoscope body
    • A61B1/0008Insertion part of the endoscope body characterised by distal tip features
    • A61B1/00096Optical elements

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

  • Beleuchtungsvorrichtung für Endoskope Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung für Endoskope, bei der ein lichtdurchlässiger Stab nach dem Innern der zu erhellenden Körperhöhlung die Strahlen einer außerhalb dieser gelegenen Lichtquelle unter einem großen Feldwinkel, z. B. von 50° oder mehr, überträgt, und bezweckt die Erzielung einer Steigerung der Helligkeit der Ausleuchtung der in direkter oder seitlicher Sicht betrachteten Höhlung, insbesondere; bei Endoskopen, bei denen ein: Kondensor, von großer Öffnung und eine reflektierende Fläche das Bild der Lichtquelles auf oder unmittelbar nahe dem der Lichtquelle: benachbarten Ende des lichtdurchlässigen Stabes entstehen lassen und dieses senkrecht zur Stablängsachse zugeschnitten ist.
  • Da bei dieser Art der Endoskopbeleuchtung die Strahlen einer seitlich von einem geraden lichtdurchlässigen und lichtleitenden Stab angeordnetem äußeren Lichtquelle am einen Stabende konzentriert und zur Abbildung der Lichtquelle veranlaßt werden, ergibt sich, d.a,ß die richtigste und besteAnordnung der, Teile der Beleuchtungsvorrichtung dem Fall entspricht, wo die durch das optische System erzielte Vergrößerung gleich eins ist, d. h. wo das Bild der Lichtquelle die gleiche Größe wie diese selbst hat und die gleichen Abmessungen, wie das als Ort seiner Entstehung in Betracht kommende Stabende aufweist.
  • Das Strahlenbündel pflanzt sich dabei nach. Reflexion an einem ihm seine Öffnung bewahrenden. Flintglasprismen mit einem Flächenwinkel von 90° längs des Stabes aus lichtdurchlässigem We;rkstoff fort und erreicht das andere Stabende nach einer der Größe seiner Öffnung entsprechenden Zahl von Reflexionen an der Wandung des Stabes. Die hierdurch übertragene Lichtmenge hängt von dem Wert des Reflexionskoeffizienten der Stabwandung und von dem Wert des Lichtübertragungskoeffizienten des Staubwerkstoffes ab, weshalb sich dies Verwendung eines Stabes aus sehr lichtdurchlässigem Werkstoff empfiehlt, wofür sich geschmolzenes Kieselerde, praktisch als besonders geeignet erwiesen: hat.
  • Die optimalen Bedingungen für die Reflexionen an der Stabwandung entsprechen der totalen Reflexion, für die der Reflexionskoeffizient gleich der Einheit ist. Daher erscheint es zunächst vorteilhaft, einen von jeder Umkleidung freien., blanken lichtdurchlässigen Stab in. Betracht zu ziehen, dessen Benutzung aber in der Praxis bei einem Strah.lenhündel von großer Öffnung deswegen auf ernste Schwierigkeiten stößt, weil er sich bei der Benutzung des Endoskops mit Dampf, Fett und anderen Ablagerungen bedeckt, wodurch der Wirkungsgrad der Lichtübertragung stark vermindert wird.
  • Man. hat daher schon vorgeschlagen, den lichtdurchlässigen Stab mit einem metallischen reflektierenden ,Niederschlag zu überziehen. Für die Reflexion gilt dann der zwischen dem lichtdurchlässigen Werkstoff des. Stabes, und dem Metallniederschlag bestehende Reflexionskoeffizient. Selbst bei stärkst reflektierenden metallischen Auflagen auf dem Stab wird aber die, Strahlungintensität an dem in. die Körperhöhlung einzuführenden. Stabende beträchtlich infolge der großen Zahl von Reflexionen an. der Stabwandung geschwächt. Noch schlechter wird die Lich.tübertragungswirkung des Stabes., wenn man. diesen, ohne reflektieiremd.en Metallniederschlag in das Innere einer umschließenden metallischen: Hüllet einklebt, da, infolge Zunahme des begrenzenden Winkels eine totale Reflexion, nur für ein Strah;lenbün.d.el von geringer Öffnung auftritt und die einer größeren Öffnung entsprechenden Lichtstrahlen sich in der Klebemittelschicht brechen und durch die metallische Hülle verschluckt werden.
  • Will man ein gleichförmig ausgeleuchtetes Betrachtungsfeld erzielen, so muß dies Gesamtheit des Querschnittes des lichtdurchlässigen. Stabes; der die von der Lichtquelle kommenden Strahlen empfängt, selbst gleichmäßig beleuchtet werden. Da theoretisch gilt, daß mehr- Licht durch eine gerade als durch eine gekrümmte Strahlenführung übertragen wird, enpfiehlt es sich daher, nach Möglichkeit einen geraden lichtdurchlässigen Stab, z. B. aus geschmalzener Kieselerden, zu benutzen. Für manche, Anwendungsfälle aber, insbesondere bei der Magenuntersuchung, ist unbedingt ein nachgiebiger und verformbarer Lichtfüh.rungskörper erforderlich ,.
  • Nach der Erfindung wird nun für Endoskope- eine die Helligkeit der Ausleuchtung der zu betrachtenden Körperhöhlung wesentlich steigernde Beleuchtungsvorrichtung unter Verwendung eines nach dem Innern der Höhlung die-Strahlen einer außerhalb gelegenen Lichtquelle übertragenden, lichtdurchlässigen. Stabes dadurch geschaffen, daß- die Seitenteile des Stabes von dessen, beiden Enden. aus auf eine kurze Strecke fe mit einem reflektierenden Niederschlag bedeckt sind und der Stab in einer dichten. Hülle eingeschlossen und mit dieser durch. eine zwischen. ihr und den metallisch umkleideten Stabenden vorgesehene ebenfalls dichte Verbindung vereinigt sowie zwischen Stab und Hülle ein mit-einem trockenen, Gas gefüllter Zwischenraum frei gelassen ist. Die dichte! Hülle schützt den lichtdurchlässigen, Stab gegen die Anlagerung von Feuchtigkeitsdampf, Fett, Staub und anderen lichtabsorbierenden Körpern. Die dichte Verbindung zwischen der Hülle und den mit Metall bedeckten beeiden Endteilen, des Stabes wird beispielsweise durch Leim, Zement, Gummi oder ein ähnliches Klebemittel erreicht.
  • Der zur Lichtübertragung und Strahlenführung dienende Stab aus lichtdurchlässigem Werkstoff kann erfindungsgemäß auch-eine das Endoskoprohr nicht bis an dessen. freies Ende ausfüllende Länge erhalten und in diesem Rohrende dann ein ebener oder gekrümmter oder facettierter Spiegel vorgesehen sein, und Stab und Spiegel können: dabei zur Reflektierung eines Teiles. der aus der Stabswandung austretenden Lichtstrahlen an der Spiegelfläche und damit zur Vergrößerung des bestehenden Feldes in dein Körperhöhle zusammenarbeiten. Auch kann an dem Ende des optischen Systems des Endoskops ein Spiegel oder ein Prisma angeordnet sein,, um die Lichtstrahlen. zwecks Erleichterung des seitlichen Beobachtens oder Besehens zu reflektieren oder abzulenken.
  • Weiterhin kann nach der Erfindung der lichtdurchlässige Stab so ausgebildet sein, dali sich für die Gesamtheit des das Licht empfangenden Stabquerschnittes. eine gleichförmige Beleuchtung ergibt, was insbesondere dadurch erreicht werden, kann, daß die Eintrittsfläche nach dem Einbau plan gedreht wird und keinerlei Abschrägung oder Fassung erhält. Ferner kann der die Strahlen dein Lichtquelle führende und weiterleitende Stab erfindungsgemäß auch, aus mehreren im Innern einer Hülle hintereinanderliegenden Stücken zusammengesetzt sein, von denen jedes frei von Abschrägung, Fassung oder Blende ist und mindestens eines aus biegsamem lichtdurchlässigem Werkstoff bestellt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Endoskopbeleuchtungsvorrichtung nach dein Erfindung und deren lichtleitenden und lichtübertragenden Stab beispielsweise in einigen Ausführungsformen..
  • Fig. 1 ist ein Achsschnitt durch einen von einer Hülle umschlossenen und mit dieser fest verbundenen lichtdurchlässigen Stab; die Ausbildung des in, die Körperhöhlung einzuführenden Endes eines Lichtübertragungsstabes zeigt Fig. 2 a für den Fall des direkten, d. h. geraden Besehens der Höhlung und Fig. 2b für den Fall der seitlichen, d. h. eine Ausleuchtung der Seitenwandung der Körperhöhle erfordernden Betrachtung; Fig. 3 gibt im Querschnitt die Ergänzung des liehtdurchlässigen. Stabes durch. einen ebenfalls in das Endoskoprohr eingebauten Spiegel wieder; Fig. 4 und 5 lassen im Längsschnitt je das in: die Körperhöhlung einzuschiebende Ende eines Endoskoprohres erkennen, in welchem sich, an den Lichtübertragungsstah für die seitliche Betrachtung der Höhlung ein die Strahlen auf die zu besehende Zone lenkender Spiegel bzw. ein in gleicher Weise wirkendes Prisma anschließt; Fig. 6 zeigt im Achsschnitt einen unrichtig ausgeführten und daher Schattenzonen im Betrachtungsfeld verursachenden Lichtübertragungsstab und Fig. 7 in Gegenüberstellung einen diesen Übelstand %-crmeidenden richtig ausgebildeten, Strahlungsführungsstab; Fig. 8 veranschaulicht im Längsschnitt einen biegsamen, aus mehreren Stücken zusammengesetzten lichtdurchlässigen Stab.
  • Gleiche Teile sind in allen. Figuren mit den nämlichen Bezugsziffern bezeichnet.
  • Gemäß Fig. 1 ist ein Stab 1 aus lichtdurchlässigem Werkstoff im Innern einer ihn im Abstand umgebenden feuchtigkeitsdichten Hülle 2 vorgesehen und mit dieser an den Enden fest verbunden; der dadurch zwischen Hülle und Stab gebildete nach außen abge` schlossene Raum ist mit trockener Luft gefüllt. Der Stab 1 weist an seinen beiden Enden 3 und 4 auf einen. kurzen Teil seiner Länge je einen reflektierenden Niederschlag auf, der beispielsweise bei einem aus geschmolzener lichtdurchlässiger Kieselerde bestehenden. Stab 1 durch eine Silberschicht 5 bzw. 6 gebildet sein kann, die mit einer Kupferschicht 7 bzw. 8 bedeckt ist. Die innige Verbindung der mertallisie@;,t Enden 3 und 4 des Stabes 1 mit der feuchtigkeitsdichten Hülle 2 ist mit Hilfe von Leim, Zement, Kautschuk oder sonst einem Klebemittel erreicht.
  • Will man eine regelmäßig um die Stabachse vezteilte Beleuchtung des in die Körperhöhlung einzuführenden freiere Endes des lichtdurchlässigen Stabes 1 erzielen, so wird dieses Ende nach Fig. 2 a mit einer zur Längsachse senkrechten polierten Abschlußfläche ausgebildet. Manchmal kann es voTteilhaft sein, der Achse des Strahlenbündels eine um einen bestimmten. Winkel von der Stabachs.e abweichende Richtung zu geben, was eine schräge Abschlußfläche gemäß Fig.1 bei dem freien Stabende erfordert. Wenn eine seitliche Ausleuchtung der Körperhöhle erreicht werden soll, kann man, wie Fig. 2b zeigt, das freie Ende des Stabes l nicht nur mit einer schrägen: Abschlußfläche versehen, sondern diese auch noch mit einer reflektierenden Schicht 5 bedecken.
  • Das in die Körperhöhlung erinzuschiebende freie Ende des Lichtübertragungsstabes 1 kann gemäß Fig.3 an seiner Abschlußfläche sowohl abgeschrägt als auch poliert sowie ferner gegenüber dem mit gegensinniger Neigung geschnittenem. Ende des Endoskoprohres 9 um ein Stück zurückversetzt und in: denn dadurch von ihm frei gelassen Rohrteil 10 durch. einen in diesen eingebauten., z. B. gekrümmten oder ebenen oder mit Facetten, ausgebildeten Spiegel 11 ergänzt sein.
  • Das in, das Endoskoprohr in der Regel eingebaute, die Beobachtung und photographische Aufnahme ermöglichende optische System, das in manchen Ausführungen, besonders für die seitliche Betrachtung und Aufnahme ausgebildet ist, kann, wie Fig. 4 zeigt, an: seinem Ende des Endoskoprohres.9 befindlichen Schlußteil12 durch einen mit einer reflektierenden Fläche 14 versehenen Körper 13 vervollständigt sein,` der mit dem sich an den lichtdurchlässigen; Stab 1 innerhalb des Rohres 9 anschließenden Spiegel 11 zusammenwirkt, um den aus dem Stab austretenden Lichtstrom nach der zu betrachtenden Zone zu lenken..
  • Zum gleichen Zweck kann - vgl. Fig. 5 - an das Endglied 16 des in dem Endoskopro$r 9 vorgesehenen optischen Systems ein Flintglasprisma 15 angesetzt sein., das von denn aus dem lichtdurchlässigen, Stab 1 austretenden. Strahlen, unmittelbar oder nach Reflexion an dem vorgeschalteten Spiegel 11 durchquert wird und diese nach der Betrachtungszone der Wandung der Körperhöhle zur Erzielung einer darauf konzentrierten, starken Belichtung lenkt.
  • In. Fig.6 sind die ungünstigen Beleuchtungsverhältnisse veranschaulicht, die sieh bei einem Strahlenübertragungsstab 1 ergeben, bei dem die Gesamtheit seiner L.ieh:teintritts.fläche nicht gleichförmig bieleuch.tet ist. Wenn an dieser eine weniger helle oder eine: dunkle Zone A vorhanden ist, werden. durch Reflexion an der Wandung des Stabes 1 in der Ebene der Eintrittsfläche aufeinanderfolgende Bilder A 1, A 2, A 3 usw. entstehen, von denen die am weitesten. von, der Zone A entfernten Bilder der größten Zahl von Reflexionen entsprechen.
  • In, der am Austrittsende des Stabes 1 gelegenen Ebene P projizieren sich. die: Punkte A 1, A2, A3 usw. mit Bezug auf die als Pupille betrachtete Austrittsfläche an, den. Stellen, A' 1, A' 2, A'3 usw. und ergeben. eine entsprechende Zahl von dunklen Zonen. Diese dunklen Zonen sind um so stärker ausgeprägt, je geringer die Zahl der Reflexionen - Mitte des Feldes - und je kleiner die Pupille, d. h. je, größer das Verhältnis von Länge zu Durchmesser ist.
  • Wenn die Zone A die Form eines Ringes hat., entsteht in. den. Stirnebenen am Austrittsende des Stabes 1 eine Reihe von insbesondere in der Mitte des Feldes sichtbaren Ringen A' 1, A'2, A'3 usw., die um so ausgeprägter erscheinen, je länger der Stab bei einem gegebenen; Durchmesser ist. Derartige Ringe bilden sich vor allem, wenn das Lichtbündel durch Blenden gesteuert wird oder wenn eine; Abschrägung am Rand des Stabes vorhanden ist oder wenn dieser an seinem Eintrittsende eine Fassung aufweist.
  • Diese Ringe sind in Form von. dunklen Zonen in Fig. 6 wiedergegeben, gemäß welcher der Stak 1 mit einer Fassung am Eintrittsende versehen: ist und daher ein Lichtfeld mit ringförmigen dunklen: Bereichen liefert. Fig. 7 anderseits zeigt einen von diesem Nachteil freien:, richtig ausgeführten lichtdurchlässigen Stab 1, der nach seinem Einbau. in. die, Hülle 2 an seiner Eintrittsfläche plan bearbeitet worden: ist und ein gleichförmig beleuchtetes Feld und eine Lichtübertragung mit großem Wirkungsgrad ergibt.
  • Zur Erzielung eines starren Lichtleitungsstabes verwendet man mit Vorteil eine gerade oder gebogene Stange aus geschmolzener Kieselerde. Dies ist ein stark lichtdurchlässiger und leicht optisch an der Oberfläche bearbeitbarer Körper, der außerdem die Eigenschaft besitzt, daß auf ihm ein aufgebrachter reflektierender überzugsniederschlag, z. B. eine Silberschicht, sehr fest haftet. Innig am lichtdurchlässigen Stab sich verankernde und dabei fehlerfreie reflektierende Überzüge sind aber an den. mit der feuchtigkeitsdichten Hülle 2 feist zu verbfindenden Stabenden 3 und 4 unbedingt notwendig, um durch den Stab und die Auftragsschichten eine Strahlenübertragung mit günstiger Lichtausbeute zu erreichen.
  • Wenn ein biegsamer und verformbarer Lichtführungsstab, wie z. B. für die Magenuntersuchung, erforderlich ist, kann man eine aus einenn entsprechenden, nachgiebigen und lichtdurchlässigen Werkstoff bestehende Stange in der aus Fig.1 ersichtlichen. Weise mit reflektierenden Niederschlägen. versehen und in. einer feuchtigkeitsdichten Hülle unterbringen. Die Praxis hat aber gezeigt, daß es sehr schwer hält, genügend haftfähige Niederschläge auf. einem Körper zu erzeugen, der nicht starr, sondern nachgiebig ist.
  • Daher wird nach Fig. 8 ein biegsamer Lichtübertragungsstab, aus. drei Stücken zusammengesetzt, von. denen zwei, z. B. aus Kieselerde, starr ausgeführt und als Absehlußteile 17 und 18 in die Enden einer feuchtigkeitsdichten Hülle 19 eingesetzt und damit verbunden sind, während das dritte: als aus einem plastischen, stark lichtdurchlässigen: und biegsamen. Werkstoff bestehender Stab 20 im Innern der Hülle zwischen, den, beiden starren Absehlußteilen17 und 18 angeordnet ist und mit ihren: ebenen, Endflächen. 20' sich an: die innenliegendem, Stirnflächen der Abschlußteile 17, 18 abstützt. Die Umfläche eines jeden; der beiden Absehlußteile 17, 18 ist nahe dem zugehörigen Ende der Hülle 19 mit einem reflektierenden. Niederschlag 5 bzw. 6, z. B. aus Silber, umkleidet; der seinerseits mit einer Kupferauftragsschicht 7 bzw. 8 bedeckt ist. Mittels eines Leims oder eines anderen Klebemittels. ist jeder Absch.lußteil 17 bzw. 18 mit einer Hülse 21 bzw. 22. aus Nickel verbunden, die ihrerseits durch eine Dichtungsmuffe 23 b@zw. 24 wiederum mit Hilfe einfies Klebemittels, wie z. B. Kautschuk, Zement oder Leim, an. der Hülle 19 b@efestigt ist.
  • Um bei den Biegungen dieses zusammengesetzten Lichtübertragungsstabes 17, 18, 20 jeden optischen Kontakt zwischen denn nachgiebigen Stab 20 und der feuchtigkeitsdichten Hülle 19 -zu vermeiden, kann zwischen Hülle und Stab entweder eine Zwischenschicht aus Mattpapier oder eine nicht glatte Zwischenhülle 25 mit einer möglichst niedrigen Brechungszahl eingefügt sein.. Die Eintritts- und die Austrittsflächen des Lichtübertragungsstabes 17, 18, 20 sind frei von jeder Fassung und jeder Abschrägung, und weiterhin sind die Berührungsflächen 20' zwischen dem biegsamen Stab 20 und den. starren Abschlußteilen. 17 und 18 vollkommen eben geschliffen und weisen, keinerlei Abschrägung auf.
  • Die drei Stücke 17, 18, 20 des Lichtführungsstabes brauchen nicht unbedingt den gleichen Durchmesser zu haben., vielmehr ist es, wenn der Abschlußte:ildurchmesser kleiner als der Durchmesser des Bildes der Lichtquelle sein muß, vorteilhaft, für die längstmögliche Lichtbahn Stabstücke mit dem größten Durchmesser zu verwenden. Für ein und denselben Eintrittswinkel am Stab ist nämlich die Zahl der Reflexionen um so größer, je kleiner der Durchmesser dieses Stabes ist. Selbst im Falle der totalen. und nicht metallischen Reflexion, d. h. bei bloßem Stab, empfiehlt sich eine geringe Zahl von Reflexionen wegen der durch die Unvollkommenheiten. der Sta:boberfläche bedingten Lichtverluste,.
  • Der erfindungsgemäß ausgebildete biegsame Lichtübertragungsstab ist bei vielen Arten von Endoskopen und insbesondere auch bei Gastroskopen und Ohrlich.tsonden mit Vorteil verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Beleuchtungsvorrichtung für Endoskope mit einem nach dem Innern der Körperhöhlung die Strahlen einer außerhalb gelegenen Lichtquelle übertragenden lichtdurchlässigen Stab, dadurch, gekennzeichnet, daß der lichtübertragende Stab (1) auf seiner Oberfläche von seinen beiden Enden (3, 4) aus auf eine kurze Strecke je mit einem reflektierenden Niederschlag (5 bzw. 6) bedeckt und von einer dichten Hülle (2) mit Abstand umgeben sowie an: dieser durch zwischen ihr (2) und den beiden, reflektierendem: Niederschlägen (5, 6) vorgesehene, ebenfalls dichtes Verbindungen, befestigt ist und der zwischen. Stab (1) und Hülle (2) frei gelassene, abgeschlossene Raum eine Füllung von trockenem Gas enthält. z. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch. 1. dadurch gekennzeichnet, daß der lichtdurchlässige Stab (1) eine das Endoskoprohr (9) nicht bis an dessen freies Ende ausfüllende Länge aufweist und sich an ihn in diesem Rohrende ein seine austretenden Lichtstrahlen reflektierendes oder ablenkendes und dadurch das beleuchtete Feld vergrößerndes optisches Gerät (11 oder 15) anschließt. 3. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Körperhöhle einfuhrbare freie Ende (3) des lichtdurchlässigen Stabes (1) eine, schräg zugeschnittene Abschlußfläche zeigt, die mit einem reflektierenden Niederschlag (5) versehen ist. 4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Körperhöhle einzuschiebende freie Ende (3) des Lichtübertragungsstabes. (1) schräg zugeschnitten und poliert ist. 5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Einführungsende des Endoskoprohres (9) vorgesehene optische Gerät ein Spiegel (11) oder ein Prisma (15) ist. 6. Beleuchtungsvo@rrichtun.g nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß diel Eintrittsfläche des Lichtübertragungsstabes (1) plan geschliffen: und frei von jeder Abschrägung, Fassung oder Blende ist. 7. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß der lichtdurchlässige Stab aus mehreren in der Hülle (2) genau aneinandergefügten Stücken (17, 18. 20) zusammengesetzt ist, von denen jedes weder eine Abschrägung noch eine Fassung noch eine Blende irgendwelcher Art aufweist. B. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines (20) der den Lichtübertragungsstab bilden.-den Stücke (17.18.20) aus einem biegsamen lichtdurchlässigen Werkstoff besteht. 9. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den lichtdurchlässigen, Stab darstellenden Stücke (17, 18, 20) auf dem größten Teil ihrer Länge einen möglichst großen Durchmesser aufweisen. 10. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem freiem Raum zwischen, dem Lichtübertragungsstab (1) und der dichtem. Hülle (2) eine Zwischenschicht (25) vorgesehen ist, welche einem optischen Kontakt zwischen Stab und Hülle verhindert und eine möglichst geringe Brechungszahl aufweist. 11. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenscht (25) zwischen Stab (1) und Hülle (2) aus Papier besteht. 12. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Stab (1) und Hülle (2) eingeschaltete Zwischenschicht (25) eine nicht glatte Oberfläche hat.
DEC11933A 1954-10-13 1955-10-12 Beleuchtungsvorrichtung fuer Endoskope Pending DE1014709B (de)

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