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DE1298559B - Schaltungsanordnung zur bilateralen Impulsreduzierung fuer elektronische Bidirektional- und Differenzimpulszaehler - Google Patents

Schaltungsanordnung zur bilateralen Impulsreduzierung fuer elektronische Bidirektional- und Differenzimpulszaehler

Info

Publication number
DE1298559B
DE1298559B DE1967E0034367 DEE0034367A DE1298559B DE 1298559 B DE1298559 B DE 1298559B DE 1967E0034367 DE1967E0034367 DE 1967E0034367 DE E0034367 A DEE0034367 A DE E0034367A DE 1298559 B DE1298559 B DE 1298559B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
pulses
gate
pulse
delay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967E0034367
Other languages
English (en)
Inventor
Antoszewski Eugeniusz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
English Electric Co Ltd
Original Assignee
English Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by English Electric Co Ltd filed Critical English Electric Co Ltd
Priority to DE1967E0034367 priority Critical patent/DE1298559B/de
Publication of DE1298559B publication Critical patent/DE1298559B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers
    • H03K21/02Input circuits

Landscapes

  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur bilateralen Impulsreduzierung für elektronische Bidirektional- und Diferenzimpulszähler, wobei beim Empfang von Impulsen der ersten Art aufwärts und beim Empfang von Impulsen der zweiten Art abwärts gezählt wird und wobei der eine Eingang eines mit zwei Eingängen versehenen UND-Gatters Impulse der ersten Art empfängt und sein anderer Eingang durch den Zähler dann erregt wird, um das Gatter zu öffnen, wenn sich der Zähler an der oberen Grenze seines Zählbereichs befindet, und wobei ein Eingang eines weiteren mit zwei Eingängen ausgestatteten UND-Gatters Impulse der zweiten Art empfängt und sein anderer Eingang durch den Zähler dann erregt wird, um dieses Gatter zu öffnen, wenn sich der Zähler an seiner unteren Grenze seines Zählbereichs befindet, wobei mit dem Ausgang jedes UND-Gatters ein Register verbunden ist, welches bei Öffnung des entsprechenden UND-Gatters die Impulse der entsprechenden Art speichert, und wobei Verzögerungsschaltungen zur Verzögerung des Öffnens jedes UND-Gatters vorgesehen sind, um die Öffnung bis zum Ende des Impulses zu verzögern, der den Zähler auf den entsprechenden Grenzwert seines Zählbereichs einstellt. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine derartige elektrische Schaltungsanordnung, die zur Summierung elektrischer Signale dient, die von einer Vielzahl von Quellen, wie beispielsweise von Meßzählern für elektrische Energie, herkommen.
  • Es ist bereits eine elektrische Schaltungsanordnung bekannt, bei welcher eine Speichervorrichtung in der Form eines einzelnen Flip-Flops vorgesehen ist, um so die ankommenden Signale zu speichern; dabei wird durch ein in die Speichervorrichtung eintretendes Signal der einen Art das darin enthaltene Signal der anderen Art gelöscht, wobei ein erstes Signalregister zur Registrierung jedes Signals der ersten Art dient, welches in die Speichervorrichtung eintritt, nachdem das Signal der zweiten Art darin gelöscht ist; zudem ist ein zweites Signalregister zum Aufzeichnen von Signalen der zweiten Art vorhanden, welche in die Speichervorrichtung eintreten, nachdem das darin gespeicherte Signal der ersten Art gelöscht wurde. Schließlich ist bei dieser bekannten Schaltungsanordnung auch ein Verzögerungskreis zwischen einem Ausgang des Flip-Flops und einem entsprechenden Signalregister vorgesehen. Bei dieser bekannten Anordnung ist jedoch nachteilig, daß bei dichter Aufeinanderfolge der Impulse der ersten und zweiten Art eine fehlerhafte Arbeitsweise auftreten kann, und zwar insbesondere dann, wenn die Impulse nicht scharf ausgebildet sind oder wenn die Impulse eine auseinandergezogene Breite aufweisen. Diese bekannte Schaltungsanordnung kann nur daher dann zufriedenstellend arbeiten, wenn die ankommenden Signale eine wohldefinierte Gestalt aufweisen.
  • Ferner ist eine auf elektrische Impulse einer ersten und zweiten Art ansprechende Schaltungsanordnung bekannt, bei welcher ein reversibler Zähler durch Impulse der einen Art nach oben und durch Impulse der anderen Art nach unten gezählt wird. Die Impulse der einen Art werden dabei über ein erstes UND-Gatter und die Impulse der anderen Art über i ein zweites UND-Gatter empfangen. Der Zähler erzeugt entsprechende Ausgangsgrößen, wenn er den oberen Grenzwert bzw. den unteren Grenzwert seines Zählbereichs erreicht. Diese beiden Ausgangsgrößen des Zählers steuern entsprechende Verzögerungsschaltungen. Wenn der Zähler seinen oberen Grenzwert erreicht, so kommt am Ende der Verzögerungsperiode eine der Verzögerungsschaltungen in ihren Betriebszustand und schließt das den Durchlaß der Impulse der ersten Art zum Zähler steuernde UND-Gatter und öffnet ein drittes UND-Gatter, welches diese Impulse direkt zu einem Schaltungsausgang gelangen läßt. Wenn der Zähler seinen unteren Grenzwert erreicht, so kommt in ähnlicher Weise am Ende einer Verzögerungsperiode die andere Verzögerungsschaltung in ihren Betriebszustand und schließt das den Durchlaß der Impulse der zweiten Art zum Zähler steuernde UND-Gatter und öffnet ein viertes UND-Gatter, welches die Impulse der zweiten Art zu einem weiteren Schaltungsausgang gelangen läßt.
  • Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung und ebenso bei der zuerst erwähnten bekannten Schaltungsanordnung gewährleisten die Verzögerungsschaltungen, daß ein Impuls, der den Zähler auf seinen unteren oder oberen Grenzwert einstellt, nicht gleichzeitig zum entsprechenden Schaltungsausgang laufen kann; mit anderen Worten: die betreffende Verzögerungsschaltung stellt sicher, daß dieser Impuls vollständig zu Ende gegangen sein muß, bevor der Weg zum entsprechenden Schaltungsausgang geöffnet wird. Bei der zweiten bekannten Schaltungsanordnung ist jedoch nachteilig, daß sie verhältnismäßig kompliziert ist und vier UND-Gatter sowie zwei Verzögerungsschaltungen benötigt.
  • Zur Vermeidung der Nachteile dieser bekannten Schaltungsanordnungen ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß jede Verzögerungsschaltung die Verzögerung der Impulse der ersten bzw. zweiten Art beim Eintritt in den Zähler vornimmt und dabei auch die Impulse formt und daß die beiden UND-Gatter direkt mit dem Zähler in Verbindung stehen, so daß sie unmittelbar geöffnet werden, wenn der Zähler den entsprechenden Grenzwert seines Zählbereichs erreicht.
  • Aus diese Weise bilden die Verzögerungsschaltungen die einzige Verbindung zwischen den ankommenden Impulsen und den Zählereingängen, und die Zählerausgänge sind direkt mit den die Signalregister speisenden UND-Gattern verbunden. Die Verzögerungsschaltungen können somit zur Impulsformung ausgebildet sein und zusätzlich die erforderliche Verzögerungswirkung vornehmen; die gemäß der Erfindung vorgesehene Schaltungsanordnung kommt dabei mit einem Minimum an Komponenten aus, denn sie benötigt nur zwei UND-Gatter.
  • Im folgenden wird als Ausführungsbeispiel eine elektrische Schaltungsanordnung zur Summierung elektrischer Signale beschrieben, die durch eine Vielzahl elektrischer Energiemeßzähler erzeugt werden; einige dieser Zähler messen den elektrischen Energiefluß zu einem speziellen Punkt in einer Leistungsschaltung, und einige messen den vom Punkt weglaufenden elektrischen Energiefluß.
  • In der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung zeigt F i g. 1 eine Blockschaltung der Schaltungsanordnung, Fig. 2A, 2B eine ins einzelne gehende Schaltung der Schaltungsanordnung.
  • Die Messung der elektrischen Energie an einer Stelle in einem komplexen Schaltungsnetzwerk umfaßt die Berücksichtigung der Energieströmung in zwei Richtungen, d. h. zu der betreffenden Stelle hin und von dieser weg. Im folgenden seien die Ausdrücke »Import« und »Export« zur Beschreibung der beiden Strömungsrichtungen verwendet. Aus praktischen Gründen kann die Kenntnis des Netto-Exports elektrischer Energie von einer bestimmten Stelle weg und des Netto-Imports elektrischer Energie zu einer bestimmten Stelle hin notwendig sein. Diese beiden Größen erhält man aus einem Vergleich des (Gesamt-)Brutto-Exports der Energie und des Brutto-Imports der Energie. Die zu beschreibende Schaltungsanordnung mißt diese Brutto-Größen durch Summierung elektrischer Impulse, die von einer Vielzahl geeignet angeschalteter Elektrizitätszähler kommen und subtrahiert ferner die kleinere der Brutto-Größen von der größeren und stellt das Ergebnis auf dem zugehörigen Register von zwei Registern dar, die den Netto-Export bzw. den Netto-Import der Energie anzeigen.
  • Die Schaltungsanordnung (F i g. 1) weist einen Speicher 10 in der Form eines umkehrbaren (reversiblen) nichtzyklischen Zählers auf, der von »1« bis »5« zählen kann; ferner ist ein Netto-Import-Register 12 und ein Netto-Export-Register 14 vorgesehen. Die Schaltungsanordnung besitzt zwei Eingangsleitungen 16 und 18. Die Leitung 16 ist über eine geeignete nicht gezeigte Schaltung mit einem oder mehreren ebenfalls nicht gezeigten Meßzählem für elektrische Energie verbunden und führt »Import«-Impulse, deren jeder die Messung einer vorgegebenen Menge elektrischer Energie darstellt, welche zu dem besonderen Punkt, an dem die Messungen ausgeführt werden, fließt. Die Leitung 16 ist mit einem UND-Gatter 20 verbunden, dessen Ausgang mit dem Netto-Import-Register 12 in Verbindung steht. Eine Leitung 22 verbindet die Leitung 16 über eine Verzögerungsschaltung 24 mit dem einen Eingang 26 des Zählers 10, wodurch jeder Impuls auf Leitung 16, nachdem er durch die Verzögerungsschaltung 24 vergrößert ist, den Zählerstand im Zähler 10 um eins vergrößert. Wenn der Zähler den Zählerstand »fünf« erreicht, üben weitere Impulse auf Leitung 16 keine Wirkung auf ihn aus.
  • Die Leitung 18 ist über eine nicht gezeigte Steuerschaltung mit einem oder mehreren weiteren, ebenfalls nicht gezeigten Meßzählern für elektrische Energie verbunden und führt »Export«-Impulse, deren jeder die Messung einer vorgegebenen elektrischen Energiemenge darstellt, die von dem Punkt an dem die Messungen durchgeführt werden, wegfließt. Die Leitung 18 ist mit einem UND-Gatter 28 verbunden, dessen Ausgang mit dem Netto-Export-Register 14 in Verbindung steht. Eine Leitung 30 verbindet die Leitung 18 über eine Verzögerungsschaltung 32 mit dem anderen Eingang 34 des Zählers 10, wodurch jeder Impuls auf Leitung 18, nachdem er durch die Verzögerungsschaltung 32 verzögert wurde, den Zählerstand im Zähler 10 um eins vermindert. Wenn der Zähler den Zählerstand »eins« erreicht, üben weitere Impulse auf Leitung 18 keine Wirkung auf ihn aus.
  • Der Zähler 10 besitzt zwei Ausgangsleitungen 36 und 38, die mit den zweiten Eingängen der UND-Gatter 20 bzw. 28 verbunden sind. Die Leitung 36 wird dann erregt, wenn der Zählerstand im Zähler 10 »fünf« ist, während die Ausgangsleitung 38 dann erregt wird, wenn der Zählerstand im Zähler 10 »eins« ist.
  • Die nicht gezeigte Steuerschaltung, welche die Impulse in die Leitungen 16 und 18 einspeist, gewährleistet, daß nur eine Leitung in jedem Zeitpunkt einen Impuls führen kann.
  • Im folgenden wird die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung beschrieben.
  • Es sei angenommen, daß im Zähler 10 sich ein Zählerstand von »fünf« befindet und daß aufeinanderfolgende Export-Impulse auf Leitung 18 auftreten, während die Leitung 16 keine Impulse führt.
  • Jeder der ersten vier Export-Impulse, die auf Leitung 18 ankommen, nachdem sie in der Verzögerungsschaltung 32 verzögert sind, vermindert den Zählerstand des Zählers 10 um eins, haben jedoch keinen anderen Einfuß auf die Schaltungsanordnung: diese vier Export-Impulse können nicht durch das UND-Gatter 28 hindurch zum Register 14 gelangen. Der vierte Export-Impuls bewirkt jedoch, daß der Zählerstand im Zähler 10 auf »eins« vermindert wird, so daß die Leitung 38 erregt wird. Somit kann der fünfte Export-Impuls und jeder folgende Export-Impuls direkt durch das UND-Gatter 28 laufen und die Gesamtsumme im Netto-Export-Register 14 um eins vergrößern.
  • Es sei nunmehr angenommen, daß auf der Leitung 16 Import-Impulse ankommen. Da die Leitung 36 nicht erregt ist, laufen die ersten vier Eingangsimpulse nicht durch das UND-Gatter 20 zum Register 12, sondern dienen nur zur Vergrößerung des Zählerstandes des Zählers 10 von »1« auf »5«, worauf die Leitung 36 erregt wird. Der fünfte Eingangsimpuls auf Leitung 16 kann daher durch das UND-Gatter 20 laufen und wird im Netto-Import-Register 20 registriert.
  • Wenn auf Leitung 16 beispielsweise nur zwei Import Impulse empfangen werden, so wird der Zähler lediglich einen Zählerstand von »3« annehmen, und beide UND-Gatter 20 und 28 werden geschlossen gehalten. Wenn der nächstfolgende Impuls ein Export-Impuls auf Leitung 18 ist, so wird der Zähler 10 einen Zählerstand von »2« annehmen, und beide UND-Gatter bleiben geschlossen. Nur wenn eine ausreichende Anzahl von Impulsen der einen Art (entweder Export- oder Import-Impulse) angekommen sind, um zu bewirken, daß der Speicher 10 entweder einen Zählerstand von »1« oder einen Zählerstand von »5« annimmt, werden weitere Impulse dieser Art in das zugehörige Register 12 oder 14 eingespeist. Auf diese Weise speichern die Register 12 bzw. 14 die Netto-Menge der importierten und exportierten elektrischen Energie. Die Kapazität des Zählers 10 bestimmt die Impulszahl, die; bei Bestimmung der Netto-Zahl in Betracht gezogen wird. Der in der Zeichnung gezeigte Zähler hat die Kapazität vier. In anderen Worten gesagt, bedeutet dies, daß nur vier Impulse einer Art (Export oder Import) durch die Impulse der anderen Art neutralisiert werden können, wobei die vorher empfangenen Impulse der einen Art schon unwiderruflich im geeigneten Register 12 oder 14 aufgezeichnet sind. Die schon aufgezeichneten Impulse können natürlich zu jeder Zeit mit in die Rechnung aufgenommen werden, indem man die niedrigere Ablesung der beiden Register 12 und 14 von der höheren abzieht. Die Kapazität des Zählers 10 kann, wenn erforderlich, vergrößert werden, und wenn er eine derartige Größe aufweist, daß er in der Lage ist, die Maximalzahl der Impulse einer Art, die in der Praxis mit Wahrscheinlichkeit aufeinaderfolgend auftreten, zu speichern, so wird am Ende einer gegebenen Zeitperiode nur eines der Register 12 und 14 eine Gesamtsumme registrieren, die davon abhängt, ob ein Netto-Import oder ein Netto-Export elektrischer Energie stattgefunden hat. Wenn die Kapazität des Zählers 10 nicht ausreicht, um die Maximalzahl der aufeinanderfolgend auftretenden Impulse einer Art zu zählen, so werden beide Register 12 und 14 am Ende irgendeiner gegebenen Zeitperiode eine Gesamtsumme zeigen, wobei die Subtraktion der niedrigeren Gesamtsumme von der größeren Gesamtsumme erforderlich ist, um den wahren Netto-Import oder den wahren Netto-Export zu erhalten.
  • Die Verzögerungsschaltung 24 ist vorgesehen, um zu verhindern, daß ein auf Leitung 16 ankommender Import-Impuls gleichzeitig den Zähler auf den Zählerstand »5« schaltet und durch das offene UND-Gatter 12 läuft: die Verzögerungsschaltung gewährleistet, daß der Impuls von Leitung 16 verschwunden ist, bis der Zähler auf den Zählerstand »5« eingestellt ist; daher kann dieser Impuls nicht durch das geöffnete Gatter 20 laufen. Die Verzögerungsschaltung 32 hat dieselbe Wirkung bezüglich der Export-Impulse.
  • Es findet sich bereits ein Vorschlag für eine Schaltungsanordnung zum Empfang von Signalen von einer Vielzahl von Meßzählern für elektrische Energie, wobei jedes Signal die Messung einer vorgegebenen elektrischen Energiemenge durch einen der Zähler darstellt. Dabei ist ein Speicher für jeden derartigen Zähler vorgesehen und jeder Speicher kann je ein Signal speichern; das System weist ferner eine Abtastanordnung zum aufeinanderfolgenden Auslesen der Signale aus den Speichern auf. Wenn in einem derartigen System einige der Meßzähler für elektrische Energie angeschlossen werden, um den Energieimport zu einem Punkt in einer Leistungsschaltung zu messen, und wenn einige andere Zähler angeschlossen werden, um den Export elektrischer Energie von diesem Punkt zu messen, so können die Leitungen 16 und 18 über entsprechende ODER-Gatter mit den Ausgängen geeigneter Speicher verbunden werden, und man erreicht auf diese Weise, daß ein Impuls auf Leitung 16 nicht gleichzeitig mit einem Impuls auf Leitung 18 auftritt.
  • Die F i g. 2A und 2B zeigen die Schaltungsanordnung der F i g. 1 mehr ins einzelne gehend, und die Teile in den F i g. 2 A und 2B, die Teilen in F i g.1 entsprechen, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.' Der in F i g. 2 A gezeigte Zähler 10 weist vier bistabile Transistorschaltungen 40 bis 46 auf, deren jede sich dann im »1«-Zustand befindet, wenn ihr linker Transistor nichtleitend ist, und deren jede sich dann in dem »0«-Zustand befindet, wenn ihr rechts liegender Transistor nichtleitend ist. Wenn sich alle bistabilen Schaltungen im »1«-Zustand befinden, enthält der Zähler einen Zählerstand von »5«, und die Leitung 36 wird durch Nichtleitung des linken Transistors der bistabilen Schaltung 46 erregt und führt dann eine negative Spannung. Wenn sich alle bistabilen Schaltungen im »0«-Zustand befinden, hat i der Zähler einen Zählerstand von »1«, und die Leitung 38 wird durch Nichtleitung des rechts liegenden Transistors der bistabilen Schaltung 40 erregt. Wenn alle die bistabilen Schaltungen mit Ausnahme der Schaltung 46 sich im »1«-Zustand befinden, enthält der Zähler einen Zählerstand von »3«; befindet sich nur die bistabile Schaltung 40 in dem »1«-Zustand, so enthält der Zähler einen Zählerstand von »2«.
  • Die Verzögerungsschaltungen 24 und 32 weisen entsprechende monostabile Schaltungen auf. Jeder Import-Impuls auf Leitung 16 schaltet die monostabile Schaltung 24, die nach einem vorgegebenen Zeitintervall einen positiven Impuls über einen Kondensator C 1 und eine Diode D 1 in den Eingang 26 des Zählers 10 einspeist; der Eingang weist vier Kondensatoren C 2 bis C 5 auf, die mit den links liegenden Transistoren der bistabilen Schaltungen 40 bis 46 in entsprechender Weise verbunden sind. Jeder Export-Impuls auf Leitung 18 schaltet die monostabile Schaltung 32, die, nach einem vorgegebenen Zeitintervall, einen positiven Impuls an den Eingang 34 des Zählers oder Speichers 10 liefert; dieser Eingang weist vier Kondensatoren C6 bis C9 auf, die entsprechend mit den rechts liegenden Transistoren der bistabilen Schaltungen 40 bis 46 verbunden sind. Die am Eingang 26 zugeführten positiven Impulse machen die linken Transistoren der Schaltungen 40 bis 46 der Reihenfolge nach nichtleitend, während die am Eingang 34 eingespeisten positiven Impulse die rechten Transistoren der Schaltungen in der umgekehrten Reihenfolge nichtleitend machen. Demnach kann der Zähler 10 als ein Speicher betrachtet werden, bei dem das Leiten eines jeden der linken Transistoren die Speicherung eines entsprechenden Export-Impulses darstellt, während die Leitung eines jeden der rechten Transistoren die Speicherung eines entsprechenden Import-Impulses darstellt.
  • Das UND-Gatter 20 weist ein Paar von Dioden D 2 und D 3 auf, welche das Leiten eines Ausgangstransistors TR 1 steuern; die Diode D 2 ist derart angeschaltet, daß sie dann abgeschaltet ist, wenn die Leitung 36 erregt ist, d. h. negative Spannung führt, die Diode D 3 ist über einen Transistor TR 2 und eine Diode D 4 mit der Leitung 16 derart verbunden, daß sie durch jeden Impuls auf Leitung 16 abgeschaltet wird. Wenn beide Dioden D 2 und D 3 abgeschaltet sind, wird der Transistor TR 1 leitend gemacht und legt einen Impuls an das Register 12. Die Arbeitsweise und der Aufbau des UND-Gatters 28 ist die bzw. der gleiche.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltungsanordnung zur bilateralen Impulsreduzierung für elektronische Bidirektional- und Differenzimpulszähler, wobei beim Empfang von Impulsen der ersten Art aufwärts und beim Empfang von Impulsen der zweiten Art abwärts gezählt wird und wobei der eine Eingang eines mit zwei Eingängen versehenen UND-Gatters Impulse der ersten Art empfängt und sein anderer Eingang durch den Zähler dann erregt wird, um das Gatter zu öffnen, wenn sich der Zähler an der oberen Grenze seines Zählbereichs befindet, und wobei ein Eingang eines weiteren mit zwei Eingängen ausgestatteten UND-Gatters Impulse der zweiten Art empfängt und sein anderer Eingang durch den Zähler dann erregt wird, um dieses Gatter zu öffnen, wenn sich der Zähler an seiner unteren Grenze seines Zählbereichs befindet, wobei mit dem Ausgang jedes UND-Gatters ein Register verbunden ist, welches bei öffnung des entsprechenden UND-Gatters die Impulse der entsprechenden Art speichert, und wobei Verzögerungsschaltungen zur Verzögerung des öffnens jedes UND-Gatters vorgesehen sind, um die öffnung bis zum Ende des Impulses zu verzögern, der den Zähler auf den entsprechenden Grenzwert seines Zählbereichs einstellt, d a -durch gekennzeichnet, daß jede Verzögerungsschaltung die Verzögerung der Impulse der ersten bzw. der zweiten Art beim Eintritt in den Zähler vornimmt und dabei auch die Impulse formt, und daß die beiden UND-Gatter direkt mit dem Zähler in Verbindung stehen, so daß sie unmittelbar geöffnet werden, wenn der Zähler den entsprechenden Grenzwert seines Zählbereichs erreicht.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155485B (de) * 1961-11-04 1963-10-10 Licentia Gmbh Anordnung zur bilateralen Impulsreduzierung fuer Bidirektional- und Differenzimpulszaehler

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155485B (de) * 1961-11-04 1963-10-10 Licentia Gmbh Anordnung zur bilateralen Impulsreduzierung fuer Bidirektional- und Differenzimpulszaehler

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