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DE1914576A1 - Pogrammgesteuerte Datenverarbeitungsanlage,insbesondere fuer die Abwicklung von Vermittlungsvorgaengen in einer Fernsprechvermittlung - Google Patents

Pogrammgesteuerte Datenverarbeitungsanlage,insbesondere fuer die Abwicklung von Vermittlungsvorgaengen in einer Fernsprechvermittlung

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DE1914576A1
DE1914576A1 DE19691914576 DE1914576A DE1914576A1 DE 1914576 A1 DE1914576 A1 DE 1914576A1 DE 19691914576 DE19691914576 DE 19691914576 DE 1914576 A DE1914576 A DE 1914576A DE 1914576 A1 DE1914576 A1 DE 1914576A1
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DE1914576B2 (de
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Voegtlen Dipl-Ing Dieter
Brandt Dipl-Ing Fritz
Ernst Dipl-Ing Wolfram
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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Priority to BE747711D priority patent/BE747711A/xx
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Priority to US21340A priority patent/US3685018A/en
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    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
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    • GPHYSICS
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    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
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    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme

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Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT München 2, den- 2 I MRiM 96 9 Berlin und München Wittelsbacherplatz 2
Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage, insbesondere für die Abwicklung von Vermittlungsvorgängen in einer Fernsprechvermittlung
Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlagen werden nicht nur zur Verarbeitung und Auswertung von Informationen ausgenutzt, die zu Beginn der Abwicklung des vorgegebenen Programmen bereits vorliegen, sondern werden auch dazu'ausgenutzt, während der Abwicklung des Programmes eintreffende neue externe Informationen zu berücksichtigen, wobei die Anlage als sogenannte Real-Zeit-Anlage arbeitet (siehe z.B. DAS 1 278 150). Eine Real-Zeit-Anlage wird z.B. für die Abwicklung von Vermittlung3vorgängen in einer Fernsprechvermittlung benutzt. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine derartige Anlage, ist aber auch mit Vorteil bei einer Datenverarbeitungsanlage benutzbar, bei der keine externen Informationen eintroffen. Es Wird dabei in jedem Fall von einer programmgesteuerten Datonvercrboitungsanlage ausgegangen, die in an sich bekannter Weise ein Programmleitwerk samt zugehörigem Speicher aufweist, Dieses steuert mit Hilfe von sogenannten Befehlswörtern die Informationsverarbeitung, die in einem Jnformationsverarbeitungswerk stattfindet, zu dem mindestens ein Operandenrogister zur Aufnahme von zu verarbeitenden oder vorarbeiteten Informationen gehört (siehe z.B. Speiser: "Digitale Rechenanlagen11, 1965, Seite 28). Durch die Erfindung wird nun gezeigt, wie eine derartige Datenverarbeitungsanlage in besonders zweckmäßiger Weise ausgestatet werden kann. Hierdurch wird u.a. ermöglicht, daß ein vorgegebenes Programm schneller als sonst abgewickelt werden kann, wobei auch zusätzlich dessen Variation erleichtert wird. Dadurch wird die Benutzung der Anlage wegen ihres systemmäßig guten
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Aufbaues bedeutend erleichtert* Eine derartige Verbesserung ist bekanntlich gegenüber Verbesserungen in den elektrischen Grundschaltungen besonders einflußreich (siehe Speiser: "Digitale Rechenrnlagen", 1965, Seite 398).
Die Erfindung betrifft also eine programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage, zu der außer einem Progran.mleitwerk samt zugehörigem Speicher ein davon für dio InformationGverarboitung gesteuertes Informationsverarboitungswerk gehört, das mindestens ein Operandenregister aufweist, welches zu verar- , beitende oder verarbeitete Informationen aus mehreren Binärzeichen aufnimmt. Sie ist insbesondere für die Abwicklung von Vermittlungsvorgängen in einer Fernsprechvermittlung geeignet« Diese Datenverarbeitungsanlage ist dadurch gekennzeichnet, daß zum Inf ormationsverarbeitungswerlc eine Auswahlschaltung gehört, die dazu dient, eine die v/eitere Ausnutzung bestimmende Auswahl unter den Binärzeichen der jeweils im Operandenregistor aufgenommenen Information in vorgegebener Weise durchzuführen. Dadurch, daß zum Informationsverarbeitung.swerk dio vorgesehene Auswahlschaltung'gehört, wird die Abwicklung eines vorgegebenen Programmes, selbst dann, wenn Auswahlvorgänge sehr häufig aufteten, nicht wesentlich verlängert, da ein Auswahlvorgang jeweils mit Hilfe der Auswahlschaltung sehr rrchnell durchgeführt werden kann. Es werde:·), nämlich sonst mehrere Befehlswörter benötigt, die eine stufenweise Durchführung des Auswahlvorganges zu bestimmen haben. Außerdem kann auch ein Auswahlvorgang unter geringen zeitlichen Aufwand in verschiedener Weise modifiziert werden, was insbesondere dadurch erleichtert wird, daß die für die Auswahl benutzte Auswahlschaltung zum Informationsverar'oeitungswerk gehört. Es kann dann nämlich mit Hilfe eines im Informationsvorarboitungswerk zusätzlich vorgesehenen Opcrandenregioters und mit Hilfe der hierfür in diesem Operandenregister aufgenommenen Information die vorgegebene Weise der Auswahl
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bestimmt werden.
Beispiele dafür, wie eine zum Informationsverarbeitungswerk gehörende Auowahlsehaltung für die Durchführung von Auswahlvorgängen ausnutzbar ist, werden im folgenden anhand der in den Figuren T und 2 gezeigten programmgesteuerten Datenverarbeitungsanlage, erVutert, die ihrerseits ein Beispiel für eine infrage kommende Latenverarbeituiigsanlage ist. Von diesen Figuren zeigt die Figur 1 einen schernatischcn Überblick über die gesamte Datenverarbeitungsanlage, während die Figur 2 Einzelheiten des zugehörigen Inforraationsverarbeitungswerkes zeigt. Die Figur 3 zeigt ein Beispiel für ejne mehrstufige Auswahlschaltung in sehematischer Darstellung, Die Figur 4 zeigt, wie eine einzelne Stufe einer derartigen Auswahlschaltung aufzubauen ist.
Zu der in Figur 1 gezeigten Datenverarbeitungsanlage gehören das Programmleitwerk PV/ und das Informationsvc-rarbeitungswerk IW. Das Programmleitwerk PV/ weist den Befuiilsspeicher BS auf, in dem Befehlswörter mit Hilfe des Befehl sadresse-nregistors BA und des Befehlszählers BZ aufgerufen werden, ie daraufhin dem Befehlsregister OT-AT zugeführt werden- An neu jeweils einen Operationsteil uines Eefehlr-wcrtoi· aufnehmenden Teil OT des Befehlsregisters ist der Oper:i1i?n:;deccdei· CU a>i,:uschlosren und an den jeweils einen Adretr-iseriteil einet-. Bofuhls-;-wortes aufnehmenden Teil AT dieses Befehlsregisters ist der 'drcssendecoder ΛΒ r.nge schlössen. Der üperaticiit-decjder TL ·. eist Ausgänge y auf, von denen im einzelnen nicht gezeigte Leitungen zu anderen Stellen der Datenverarbeitungsanlage führen, um dort jeweils bestimmte Operationen zu veranlassen. Der Adrecsendeccder AD wei:.vt Ausgange χ auf, von denen nicht dargestellte Leitungen zu anderen Einrichtungen der Datenverarbeitungsanlage führen, von denen faiiv/sisc- Informationen abgerufen werden bzw. zu denen Informationen gegeben werden. Die
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Stellen, zu denen die vorstehend erwähnten Leitungen hinführen, sind ebenfalls mit y und χ bezeichnet. Es sind dies Schaltstellen, die den Eingängen oder den Ausgängen der betreffenden anderen Einrichtungen vorgeschaltet sind. Das Iiiformationsverarbeitungswerk IW weist die beiden Operandenregister 0R1 und 0R2 auf sowie spezielle Einrichtungen zur Informationsverarbeitung, die insgesamt mit VG bezeichnet sind.
Zur kurzzeitigen oder auch langer andauernden Zwischenspeicherung von Informationen sind noch Zwischenregister RI...R4 vorgesehen. Das Zwischenregister R2 hat Zugang zu den Verteilerleitungen B3 und B4, die beispielsweise zu anderen aber gleichartigen Datenverarbeitungsanlagen führen, so daß eine Zusammenarbeit mehrerer solcher Datenverarbeitungsanlagen möglich ist. Über das Zwischenregister R3 liefern andere externe Einrichtungen externe Informationen, die bei einer Programmabwicklung zu berücksichtigen sind. Diese Einrichtungen können Ringkerne aufweisen, deren Betriebszustand über das Zwischenregistcr R3 abgefragt wird, wobei dieses Zwischcnrugicter zugleich als Lesereginter mit ausgenutzt int. Vom Zwicchenrcgi::ter R4 können bei der Informationsverarbeitung erarbeitete Informationen an andere^ Einrichtungen weitergegeben werden, was durch eine abgehende Leitung angedeutet ist, die über einen Verstärker führt. Unter Mitwirkung des Zwicchenrcgistcrs R2 oder R3 arbeitet die in Figur 1 gezeigte Datenverarbeitungsanlage als Real-Zeit-Anlage...
Die Operandcnregister und die Zwitchenregister sind über die Verteilerleitungen B1 und B2 miteinander verbunden. Die Verteilung von Informationen unter diesen Registern kann dabei mit Hilfe der bereits erwfhnteri Schaltstellen gesteuert werden, die in diese Verbindungen eingefügt sind und ihrerseits über die bereits erwähnten aber nicht dargestellten Leitungen mit den Ausgängen y und χ des Operationsdecoders und des Adressendecoders für ihre Steuerung verbunden sind.
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Die Schaltstellen sind/entsprechend den jeweils vorgesehenen Verbindungen mit y oder mit xy bezeichnet.
In der Figur 2 sind außer den Verteilerleitungen B.1 und B2 und den Operandenregistern 0R1 und OR2 die zum Informationsverarbeitungswerk IV/ gehörenden speziellen Einrichtungen zur Informationsverarbeitung im einzelnen gezeigt« Es gehören dazu das NICHT-Glied I, die Auswahlschaltung W, das Verschiebeglied S, das Vergleichungsglied G, das UND-Glied U, das ODER-Glied 0, dt>G Addierglied 1A und das Prüfglied mvn. Die erwähnten Einrichtungen werden jeweils für diejenigen Operationen ausgenutzt, für die sie gemäß ihrer Bezeichnung geeignet sind. Das Vergleicherglied C dient hier zu Lieferung von bedingten Sprungbefehlen, die über die Leitung 1 auf den Befehlsspeicher BS des Programmleitwerkes PW einwirken. Solche Sprungbefehle können auch untei|iitwirkung anderer Einrichtungen geliefert werden, die über das Sprungschal tnetz SN hierfür zusammenwirken. Von besonderem Interesse ist hier die Auswahlschaltung Yf, die dazu dient, eine die weitere Ausnutzung bestimmende Auswahl unter den BJnärzeichen der jeweils im Operandenregister aufgenommenen Information in vorgegebener V/eise durchzuführen. Befindet sich die fragliche Information im Operandenregister ORT, so wird sie über die von diesem Operandenregister zur Auswahlschaltung W führende Leitung dieser zugeführt. Nach dem Auswahlvorgang in der Auswahlschaltung W werden über die ν η dort zur Verteilerleitung B2 führende Leitung gegebenenfalls ausgewählte Binärzeichen an eine andere Einrichtung weitergegeben, wofür die in die erwähnte Leitung eingefügte Schaltstelle y mit Hilfe des Operationsteiles des-gleichzeitig im Befehlsregister 0Ϊ-ΑΪ sich befindlichen Befehlswortes unter Mitwirkung des Operationsdecoders OD in geeigneter Weise gesteuert wird. Gleichzeitig wird diejenige Scha'ltstelle in entsprechender V/eise gesteuert, die den Eigängen der diese Binärzeichen aufnehmenden Einrichtung vorgeschaltet ist.
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Als eine derartige Einrichtung kommt auch einea der Zv/ischcnregister R1...R4 infrage, zu denen ein Weg über eineo. dor Operandenregister hinführt. ·
Durch die weitere Ausnutzung bestimmende Auswahl unter den Binärzeichen einer jeweils in einem Operandenregister aufgenommenen Information können verschiedene Aufgaben gelöst werden. Dient die programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage zur Abwicklung von Vermittlungsvorgängen oiiit-r Fernsprechvermittlung, so kann z.B. auf diese V/eise durch die vorgesehene Auswahlschaltung der gerade abzufertigende Teilnehmeranschluß bestimmt werden, der zu mehreren gleich-
^ zeitig Verbindungsanforderungen meldenden gehört. Hierzu sind die Binärzeichen, die zu der gerade im betreffenden Operandenregister aufgenommenen Informationen gehören, zunächst dazu ausgenutzt, unter einer Gruppe von Teilnehmeranschlüssen diejenigen zu bezeichnen, die sich melden, indem ihnen zugeordnete Binärzeichen den einen binären Wert aufweisen, während die sich nicht meldenden Teilnehmeranschlüssen zugeordneten Binärzeichen den anderen binären Wert aufweisen. Eine derartige Information kann z.B. in das betreffende Operandenregister unter "itwirkung des Zwischenregisters E 3 gelangt sein, indem hierzu die den Ausgängen des Zwisehenregisters R3 nachgeschaltete Schaltstelle xy und die dem betreffenden Operandenregister vorgeschaltete Schaltstelle y
ψ mit Hilfe eines Befehlswortes über den Operationsdecoder OD und den Adressendecoder AD geeignet gesteuert werden. Über die vom betreffenden Operandenregister zur Auswahlschaltung V/ führende Leitung werden diese Binärzeichen dorthin übertragen und dort einem AuswahlVorgang unterzogen, wobei nur diejenigen bei der Auswahl berücksichtigt werden, die sich meldenden Teilnehmeranschlüssen zugeordnet sind. Ein einziges dieser letzteren Binärzeichen wird über die den Ausgängen der Auswahlschaltete Schaltstelle y weitergeleitet, wodurch der im Züge der Abwicklung des Programmes zunächst zu berücksichtigende
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Teilnehmerannchluß bestimmt ist.
Eine andere Aufgabe, die mit Hilfe der Auswahlschaltung V/ gelöst werden kann, ist <fie Bestimmung, mindestens eines au benutzenden Wegestückes des Koppelfeldes einer Fansprechvermittlung, das zu Wtgestücken gehört, über die der Verbindungsweg für"eine anstehende Verbindungsanforderung geführt werden kann und die nicht bereits belegt sind. In diesem Fall sind die einzelnen Binärzeichen der im betreffenden Operandenregister stehenden Information den einzelnen V/egestücken einer Gruppe von V/egestücken zugeordnet, die beispielsweise in derselben Koppelstufe des Koppelfeldes liegen. Die Auswahl mindestens eines diesel· Wegestücke erfolgt in ähnlicher V/eise, wie sie vorher für einen Teilnehmeranschluß beschrieben wurde. Es kann dabei auch sinnvoll sein, statt nur eines zu benutzenv den Wegestüekes beispielsweise zwei solcher 7/egestücke zu bestimmen, die im Zuge der weiteren Programmabwicklung berücksichtigt werden. Diese Programmabwicklung kann dazu führen, daß schließlich der gesamte Verbindungsweg bestimmt ist, der zwei Teilnehmeranschlünse der Fernsprechvermittlung über das zugehörige Koppelfeld verbindet. "Auch in dieoem Fall werden von der Auswahl externe Informationen betroffen, die über ein Zwischenregister vorher eingetroffen sind. 3as Ergebnir einer Auswahl kann dann dadurch ausgenutzt werden, daß es über ein ^wischenregister rndas Koppelfeld zur Einstellung von Koppelpunktkontakten weitergeleitet wird.
Die Auswahlschaltung V/ kann auch benutzt werden, wenn die Auswahl eine interne Information betrifft. Fo kann z.B. dadurch eine Auswahl unter mehreren in Zwisehenregisterrj anstehenden Zwischeiirgebnisr-en durchgeführt werden, die bei der Abwicklung des voi'gegebenen Programmes bereits angefallen sind.
Dadurch, daß die die weitere Ausnutzung bestimmende Auswahl unter den Binrrzeichen einer jeweils im Operandenregister auf genommenen Information durchgeführt wird, v/ira erleichtert, die hierbei angewendete Weise der Auswahl in unterschiedlicher Weise vorzugeben. So kann z.B. dabeijaine Reihenfolge
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if-mm:^ VJ.A3 BAD
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vorgegeben werden, in der die zu einer Information gehörenden Binärzeichen bei der Auswahl zu berücksichtigen sind. Außer dem kann die Anfangsstelle deritReiheEfOlge für jeden Auswahlvorgang verschoben werden. Diejenige Information, die die vorgegebene Weise der Auswahl bestimmt, wird dabei zweckmäßigerweise in einem im Informationsverarbeitungswerk zusätzlich vorgesehenen Opcrrndenregister aufgenommen. Dient z.B. das Operandenregister 0R1 zur Aufnahme derjenigen Informationen, die/durch diejenigen Binärzoichen dargestellt wird, unter denen eine Auswahl zu troffen ist, so wird diejenige Information, die die vorgegebene Weise der Auswahl bestimmt, im Operandenregister 0R2 aufgenommen. Diese Information kann vom Programmleitwerk geliefert werden und dorthin über einen nicht dargestellten Y/eg gelangen. Sie kann it)er auch aus einer anderen Informationsquelle dorthin gelangen. In jedem Pail kann sie ferner auch im Zuge der weiteren Informationsverarbeitung verändert werden, z.B. mit Hilfe des Verschiebungsgliedes S, mit dem sich die Anfangsstelle der Reihenfolge für jeden Auswahlvorgang um eine Stelle verschieben läßt.
Die Weise, in der eine Auswahl jeweils durchzuführen ist, läßt sich besonders zweckmäßig durchfähren, wenn das zusätzliche Operandenregister 0R2, das die Weise der Auswahl bestimmt, genau so viel Binärzeichen aufnimmt, .wile ad^as ursprüngliche Operr.ndenregister OR1, das jeweils d±& einer -. Auswahl zu unterziehende Information aufnimmt. Es: werden dann die Binärzeichen in unterschiedlichen Operandenregistern· einander paarweise zugeordnet. Im zusätzlichen Operandenregister ist dann beispielsweise die Anfangsstelle der bei der Auswahl zu berücksichtigenden Reihenfolge mit Hilfe eines von den übrigen Binärzeichen abweichenden Binärzeichens festgelegt. Die Auswahlschaltung selber kann dann z.B. in an sich bekannter V/eise (siehe DPS 1 215 777, 1 255 732, 1 215 21.2) aus den zu verarbeitenden Binärzeichen individuell zugeordneten Schaltstufen bestehen und eine Kettenschaltung aus in den : Schaitstufen individuell enthaltenen bezüglich ihrer
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ÜbertragungseigensGhaften richtungsabhängigen Mitteln aufweisen. Je Schaltstufe wird ihr dann ein dem betreffenden Binärzeichen der der Auswahl zu unterziehenden Information entsprechendes Potential zugeführt. Ihre Schaltstufen sind unter Zwischenschaltung elektronischer Kontakte verkoppelt, von denen nur derjenige nichtleitend ist, dem das die Anfangsstelle der Reihenfolge bestimmende Binärzeichen der für die Reihenfolge der Auswahl vorgesehenen Information zugeordnet ist. Ein Beispiel für eine derartige Auswahlschaltung ist in der Figur 3 gezeigt. Sii\veist die Schaltstufen A, B,..IT auf. Diese Sehaltstufen sind mit Hilfe der Kontakte ta, tb...tn verkoppelt. Sie sind hier nur v/egen der schematischen Darstellung wie Relaiskontakte gezeichnet. Von diesen Kontakten ist nur der Kontakt ta nicht leitend. Die anderen sind dagegen geschlossen und also leitend. Die Binärzeichen, die zu der der Auswahl zu unterziehenden Information gehören, werden den Eingängen pa, pb...pn der Auswahlschaltung zugeführt . Die Binärzeichen der die Auswahl bestimmenden Information bestimmen individuell die Betriebslage der elektronischen Kontakte ta, tb..,tn. Gemäß dem gezeigten Schaltungszustand weicht das den Kontakt ta beeinflussende Binärzeichen von den übrigen Binärzeichen der die Weise der Auswahl bestimmenden Information ab, was zur Folge hat, daß nur der Kontakt ta nichtleitend ist. Damit wird die Anfangsstelle der Reihenfolge;, für den durch die Auswahlschaltung gemäß Figur 3 durchgeführten Auswahlvorgang bestimmt, in der diejenigen ihren Eingängen pa, pb...pn zugeführten Binärzeichen berücksichtigt werden, die einen derartigen binären Wert haben, daß sie für die Auswahl infrage koinnen. Die Auswahlschaltung ist in der Regel derartig"eingerichtet, daß nach Durchführung des AuswahlVorganges derjenige der Ausgänge za, zb...zn ein besonderes Signal liefert, dem das ausgewählte Binärzeichen zugeführt wurde. Wie hierfür eine'aueJSchaltstufen aufgebaute Auswahlschaltung im einzelnen arbeitet, ist an sich bekannt (siehe DPS 12 15 777, insbesondere Figur
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samt zugehöriger Beschreibung, Spelte 7, Zeile 39 his Spalte 10, Zeile 35).
Eine zu einer solchen Auswahlschaltung£phörende Sahalt- :. : stufe kann in verschiedener Weise aufgebaut sein, wofür ein= Beispiel anhand der Figur 4 gezeigt ist. In diesqr Schaltstufe sind die bezüglich ihrer Übertj agungsoigcriSchaf ten richtungsabhängigen Mittel g1, g2 und g3 enthalten, die jeweils Gleichrichter sind. Außerdem ν,-eist die Schalt stufe noch den Widerstand r und das Niehtglied i auf. Die Arbeitsweise einer derartigen Schaltstufe ist ebenfalls an isich bereits bekannt (siehe OPS 1 215 777, Spalte 10, Zeile
fc bis Spalte 11, Zeile 26). Demgemäß wird der Schaltstufe ein bei der Auswahl zu berücksichtigendes Binärzeichen dadurch zugeführt, daß ihr am Eingang ρ positives Potential zugeführt wird. V/enn ihr außerdem über den Xoppeieingang k1 positives sogenanntes Freigabepotential zugeführt wird, so weist auch der Verbindungspunkt von Widerstand r und dem Gleichrichter g3 positives Potential auf, womit am Ausgang ζ ebenfalls positives Potential auftritt, welches angibt, daß das zugeordnete Binärzeichen ausgewählt wurde. Das Hichtglied :. , dessen Eingang mit dem Eingang ρ verbunden ist, liefert an seinem Ausgang negatives !Potential, das über den hierfür durchlässigen Gleichrichter g2 als Sperrpotential zum Koppelausgang k2 übertragen wird, wobei der Richtleiter
W gi einen Ausgleich der Potentiale zwischen Koppeleingang k1 und Koppelausgang k2 verhindert. Die über einen Schalter am Koppelausgang k2 angeschlossene benachbarte Schaltstufe enthält nun über ihren Koppeleingang kein positives Fraigabepotential, was zur Folge hat, daß diese benachbarte Schaltstufe keinesfalls an ihrem Ausgang ein positives Potential liefern kann. Im Zusammenwirken mit allen übrigen Schaltstufen ergibt sich daraus, daß von demjenigen Schaltstufen, denen als Binärzeichen positives Potential zugeführt wird, nur diejenige positiA'es Potential an ihrem Ausgang liefert, die von dem nichtleitenden Kontakt ta in dichtung von der Schaltstufe A zur Schaltttufo N" am wenigsten entfernt ist.
10 Patentansprüche - 11 -
4 Figuren
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Claims (9)

- 11 Patentansprüche
1. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage, zu der außer einem Programm]eitwerk samt zugehörigen Speicher ein davon für die Informationsverarbeitung gesteuertes Informationsverarbeitungswerk gehört, das mindestens ein Operandenregister aufweist, welches zu verarbeitende oder verarbeitete Informationen aus mehreren 3inärzeichen aufnimmt - insbesondere für die Abwicklung von Vermittlungsvorgängen in einer Fernsprechvermittlung - dadurch gekennzeichnet, daß zum Informationsverarbeitun£;swerk (IV/) eine Auswahlschaltung (V/) gehört, die dazu dient, eine die -.veitere Aurnutzung bestimmende Auswahl unter den Binärzeichen der jeweils im Operandenregister (0R1) aufgenommenen Information in vorgegebener Weise durchzuführen.
2. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihenfolge vorgegeben wird, in der die zu einer Information gehörenden Binarzeichen bei der Auswahl zu berücksichtigen sind.
3. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anfangsstelle der Reihenfolge für jeden .'.uswahlvorgang verschoben wird.
4. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergeheriaen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dai; jeweils ein einziges Binärzeichen ausgewählt wird.
5. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprühe, dadurch gekennzeichnet, daß im Informationswerk (IW) ein zusätzliches Operandenregister (0R2) vorgesehen ist, das eine Information aufnimmt, die die vorgegebene .Weise der Auswahl bestimmt.
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6. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die vorgegebene Weise der Auswahl bestimmende Information vom Programmleitwerk '(PW)'-geliefert wird'.
7. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch .?. oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Oporandenregister (0R2) genau so viel Binärzeichen aufnimmt wie das ursprüngliche Operandenregister (0R1), daß die Binär- ■ zeichen in unterschiedlichen Operandenregistern einander - ■ paarweise zugeordnet sind und daß im zusätzlichen Operandenregister (OR2) die Anfangsstollo der bei der Auswahl zu berücksichtigenden Reihenfolge mit Hilfe eines von den übrigen Binärzeichen abweichenden Binärzeichen festgelegt ist.
8. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 75 dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlschaltung (W) aus den zu vorarbeitenden Binärzeichen individuell zugeordneten Schaltstufen (A,B...N) bosteht und eine Kettenschaltung aus in den Schaltstufen individuell enthaltenen bezüglich ihrer Übertragungseigenschaften richtungsabhän zeigen Mitteln (g1...) aufweist, ihr je Schaltstufe ein dem betreffenden Binärzeichen entsprechendes Potential zugeführt wird und ihre Schal.atufen (A,B...N) unter Zwischenschaltung elektronischer. (ta,tb...tn) Kontakte verkoppelt sind, von denen nur derjenige nichtleitend ist, dem das die Anfangsstclle der Reihenfolge bestimmende Binärzeichen zugeordnet ist.
9. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Auswahlschaltung (Y/) zur Bestimmung des abzufertigenden Teilnehmeranschlucses einer Fernsprechvermittlung ausgenutztwird, der zu mehreren gleichzeitig Verbindungsanforderungen ; meldenden gehört.
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10·. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage nach oin'em der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Auswahlschaltung (V/) jeweils zur Bestimmung 'mindestens eines zu benutzenden Wegestückes des Koppelfeldes einer Fernsprechvermittlung ausgenutzt ist, das zu Wegostücken gehört, über die der Verbindungsweg für eine anstehende Verbindungsanforderung geführt werden kann und die nicht bereits belegt sind.
DE1914576A 1969-03-21 1969-03-21 Programmgesteuerte Datenverar beitungsanlage, insbesondere fur die Abwicklung von Vermittlungsvorgangen in einer Fernsprechvermittlung Expired DE1914576C3 (de)

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