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DE1297561B - Verfahren und Vorrichtung zur Sortierung oder Klassierung von koernigen Feststoffen in stroemender Fluessigkeit - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Sortierung oder Klassierung von koernigen Feststoffen in stroemender Fluessigkeit

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Publication number
DE1297561B
DE1297561B DEL56473A DEL0056473A DE1297561B DE 1297561 B DE1297561 B DE 1297561B DE L56473 A DEL56473 A DE L56473A DE L0056473 A DEL0056473 A DE L0056473A DE 1297561 B DE1297561 B DE 1297561B
Authority
DE
Germany
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particles
liquid
flow
conveyor belt
strand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL56473A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOVEGREEN ALAN TREVOR
Original Assignee
LOVEGREEN ALAN TREVOR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB2474066A external-priority patent/GB1175053A/en
Application filed by LOVEGREEN ALAN TREVOR filed Critical LOVEGREEN ALAN TREVOR
Publication of DE1297561B publication Critical patent/DE1297561B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/68Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by water impulse
    • B03B5/70Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by water impulse on tables or strakes
    • B03B5/72Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by water impulse on tables or strakes which are movable

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

Bei derartigen Trennungen treten Schwierigkeiten häufig dadurch auf, daß Mischungen von körnigen Feststoffen Teilchen unterschiedlicher Dichte, jedoch
Schwierigkeiten treten z. B. bei den Trennungen von Mischungen aus feinen Gesteinskörnern, wie beispielsweise Sand oder Kohle oder Wolfram und Kassiterit, auf.
Die vorliegende Erfindung beruht auf der Beobachtung, daß Gesteinskörner, die in einem Flüssigkeitsstrom mitgenommen werden, mit Geschwindigkeiten wandern, die proportional ihren Gewichten
ungefähr gleicher Größe enthalten, so daß eine wirk- i° Mischung der zu trennenden Partikeln wird in die same Trennung durch Absieben unmöglich ist. Solche Wasserströmung eingeleitet, um so eine stehende
Turbulenzzone zu schaffen, in der die Trennung erfolgt. Die leichteren Partikeln werden stromabwärts mitgenommen, und die schwereren Partikeln werden 15 auf dem sich bewegenden Boden der Leitung mitgenommen. Eine Trennung erfolgt bei dieser bekannten Vorrichtung nur unvollständig.
Die Erfindung besteht darin, daß man das Feststoff-Flüssigkeits-Gemisch frei und laminar auf eine
sind, und daß sie auf den Boden des Stromes absin- 20 ebene, im wesentlichen horizontale Fläche ausfließen ken, wo sie sich auf der Oberfläche der Form absen- läßt und es dann einem seitlichen, möglichst laminaken, in der sich der Strom befindet, sei dies ein natür- ren, in seiner Strömungsgeschwindigkeit einstellbaren licher Fluß oder ein künstlicher Kanal, eine Rinne Flüssigkeitsstrom aussetzt, wobei eine Verviel- oder eine Leitung. Haben sie sich abgesetzt, so for- fachung der sich in stehenden Wirbelzonen bildenden mieren sich die Körner zu quer verlaufenden Rippen, as Feststoffdünen über eine bestimmte Anzahl hinaus von denen jede eine kleine Düne von Körnern bildet, verhindert wird und die Feststoffdünen entweder die sich kontinuierlich übereinanderlegen. Manchmal intermittierend oder kontinuierlich ausgetragen bewegen sich die Körner in einer saltoartigen Bewe- werden.
gung weiter, in der ein Korn über eine kurze Entfer- Eine Verhinderung der Vervielfachung der Dünen
nung springt, sich zeitweise absenkt und dann wieder 30 kann in einem der beiden folgenden Wege erzielt
werden:
1. durch Verlangsamung oder Anhalten der Flüssigkeitsströmung oder
2. durch eine ununterbrochene Bewegung der Fläche in ihrer eigenen Ebene.
weiterspnngt.
Eine Beobachtung dieses Phänomens ergibt, daß
Partikeln gleicher Größe, jedoch unterschiedlichen
Gewichts, sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
bewegen, die leichteren Partikeln bewegen sich 35
schneller als die schwereren, und daß Änderungen in
der Strömung zu unterschiedlichen Dünenformen
führen. Ein schrittweise oder absatzweise verlaufender
Es kann weiter gezeigt werden, daß eine Wasser- Prozeß zur Verarbeitung aufeinanderfolgender Fülströmung hoher Geschwindigkeit, die vertikal auf 40 lungen von Mischungen schwerer und leichter Graeine flache, horizontale Fläche trifft, in der Nähe des nulate kann die Dünenvervielfachung steuern, und Auftreffpunktes einen sich schnell bewegenden Film zwar entweder unter Anwendung der Möglichkeit 1, oder eine Schicht von Wasser bildet, die sich radial während ein kontinuierliches Verfahren von der über die Oberfläche ausbreitet und dann in einer zir- Möglichkeit 2 Gebrauch machen kann, wie das weiter kularen Turbulenzzone zusammenbricht, die als ste- 45 unten näher beschrieben werden soll, hende Wirbelzone, stehende Welle oder als hydrauli- Während die Partikeln dem seitlichen Strom ausscher Sprung bekannt ist. Außerhalb dieser Zone gesetzt werden, kann die stromaufwärts gelegene breitet sich das Wasser ruhiger aus. Ist Granulat in Düne durch fortwährendes oder wiederkehrendes dem Strom enthalten, so bildet sich eine ringförmige Aufrühren zerstört werden, um alle Partikeln leichten Rippe oder Düne von Festkörpern im Bereich der 50 Materials freizulegen, die in der Masse der schweren stehenden Welle. Ist dieses Material eine Mischung Partikeln eingebettet worden sind, von Partikeln mit unterschiedlichen Dichten, so wer- Bei der Ausführungsform der Erfindung läßt man
den jene mit größerer Dichte zurückbleiben, während die Mischung im Zentrum der Räche als vertikal jene mit geringerer Dichte sich darüber hinweg- nach unten gerichteter Strahl von Wasser oder einer heben und eine zweite ringförmige Düne in Strom- 55 anderen passenden Flüssigkeit ausfließen, so daß sie richtung hinter der ersten Düne bilden. Je nach der sich radial über die Fläche, zunächst in einer lamina-Art der in der Mischung enthaltenen Materialien ren Strömung, ausbreitet. Diese radiale laminare Strökann die Trennung vollständig sein, oder der Grad mung bricht dann in einer konzentrischen, zirkulären, der Trennung kann sich ändern. Normalerweise hat stehenden Wirbelzone zusammen und erzeugt eine der schwere Teil eine Konzentration von 100%, wäh- 60 innere oder stromaufwärts gelegene Umfangsdüne rend der weniger dichte Teil aus einem Teil von aus schweren Partikeln und eine äußere oder strom-Schlamm und kleinen Partikeln des schweren Teils abwärts gelegene ringförmige Düne aus leichten Parbesteht. tikeln. Die Strömung kann sich ohne feste Bestand-
Die vorliegende Erfindung macht von diesem be- teile fortsetzen, bis der innere Ring von leichten Beschriebenen Phänomen Gebrauch, um leichte von 65 standteilen frei ist, dann können die beiden Dünen in schweren Partikeln von ungefähr der gleichen Größe zwei Aufnahmevorrichtungen geleitet werden, indem zu trennen, indem eine Düne von beiden unter be- der vertikale Strahl unterbrochen wird und die Dünen stimmten Bedingungen erzeugt wird. Die erste oder in entgegengesetzte Richtungen mittels eines vertika-
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len, ringförmigen Vorhanges sauberer Flüssigkeit dann aus einem Teil leichter Partikeln, und die beigewaschen werden, die auf die Fläche zwischen den den inneren Dünen bestehen aus einem Teil schwerer beiden Dünen trifft. Partikeln. Die jeweiligen Paare von Dünen können
Für eine vorgegebene Strömungsgeschwindigkeit wiedervereinigt werden.
des Wassers sind die Durchmesser der Ringe kon- 5 Die Beschaffenheit der Oberfläche, die die Parti-
stant, sie hängen jedoch im gewissen Maß von der kein während des Trennvorgangs trägt, ist nicht we-
Art der Fläche ab. Die Strömungsgeschwindigkeit sentlich. Änderungen des Reibungskoeffizienten der
hängt von dem Durchmesser der Düsenleitung, von Fläche führen jedoch zu Änderungen in der räum-
der Stauhöhe und dem Spalt zwischen der Mündung liehen Trennung der Dünen.
der Düsenleitung und der Fläche ab. Ein zu geringer « Die Erfindung bezieht sich außerdem auf Vorrich-
Spalt erzeugt eine Ventilwirkung, die die Strömung tungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen
verringert. Solange der Spalt größer als ein gewisser Klassier- oder Sortierverfahrens,
minimaler Wert ist, sind die Durchmesser der ringför- Praktische Ausführungsformen dieser Vorrichtun-
migen Dünen im wesentlichen unabhängig von der gen werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Spaltgröße, jedoch ist die Strömung bei geringeren »5 Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer
Spaltgrößen gleichmäßiger. Wird die Zuführung von ersten Ausführungsform;
festen Teilen unterbrochen, der Wasserstrahl mit der F i g. 1A ist eine Draufsicht auf einen Teil der
gleichen Strömungsgeschwindigkeit jedoch aufrecht- Maschine gemäß Fig. 1;
erhalten, so erreichen die ringförmigen Dünen der F i g. 2 verdeutlicht die Funktion der Maschine
Festkörper einen maximalen Durchmesser, wobei die 20 gemäß Fig. 1;
Trennung zwischen den Ringen in Abhängigkeit von Fig. 3 ist ein Querschnitt entlang einem Durch-
der Beschaffenheit der Festkörper variabel ist. messer einer zweiten Ausführungsform;
Durch selektive Verringerung oder durch Ver- F i g. 4 ist eine perspektivische Ansicht der Ma-
schließen von Teilen des ringförmigen Spalts zwischen schine gemäß Fig. 3, wobei Teile weggebrochen
der Mündung der Düsenleitung und der Fläche kann a5 sind, und in der die Teile in einer anderen Lage die geometrische Anordnung der Dünen verändert *' J gezeigt sind;
werden. In gleicher Weise kann eine Veränderung des F i g. 5 ist eine schematische, perspektivische AnWinkels zwischen der Achse der Düse und der Fläche sieht einer dritten Ausführungsform der Maschine, zu einer entsprechenden Änderung in der geometri- In den F i g. 1 und 1A wird die Fläche durch ein sehen Anordnung führen. Eine Düsenleitung, deren 3° oberes horizontales Trum 10 eines endlosen TransAchse mit einem Winkel verschieden von 90° zu der portbandes gebildet, das mit konstanter Geschwindig-Fläche verläuft, deren Mündungsfläche jedoch par- keit angetrieben ist und sich in Richtung eines Pfeiles alle! zu der Trennfläche liegt, erzeugt ein eiförmiges 11 bewegt. Das obere Trum 10 wird von einer flachen Dünenmuster, während ein Düsenquerschnitt, der Stützplatte 12 unterfangen, und zwar im wesentlichen nicht rund ist, eine stehende Wirbelzone oder Welle 35 über die gesamte Länge dieses Trums. Die Stützplatte bildet, die in Beziehung zu der Form der Düsenöff- 12 wird von einem Rahmen 13 gehalten, der aus nung steht. Diese Bedingungen ergeben zusätzliche längs und quer verlaufenden, rechteckigen Rohren Möglichkeiten für die Steuerung des Trennungspro- besteht, deren Hohlräume miteinander in Verbindung zesses. stehen und so eine durchgehende Kammer bilden. Bei
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung jeder Verbindung eines Paares von Rohren ist eine wird die zu klassierende Mischung auf ein sich fort- Lagerplatte 14 angeschweißt, und zwar teilweise, um während bewegendes Band geleitet, das die Trenn- die Verbindung zu verstärken, jedoch hauptsächlich, fläche darstellt, über der wenigstens ein senkrechter um Verankerungspunkte für die Stützplatte 12 zu bil-Flüssigkeitsstrahl aufgebaut ist, der beim Auftreffen den. In jede Lagerplatte 14 ist ein Loch 15 gebohrt, auf die Bandoberfläche eine zunächst laminare Strö- 45 das mit einem Loch 16 in der Stützplatte 12 fluchtet, mung erzeugt. Dieser Strahl erzeugt zwei im wesent- Ein äußerer Anschluß 17 mündet in den hohlen Rahlichen parallele Dünen, die in irgendeiner passenden men 13 und ist durch eine flexible Leitung 18 an eine Weise getrennt werden können. nicht dargestellte Luftquelle mit relativ niedrigem
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung Druck angeschlossen.
wird die zu klassierende Mischung fortwährend als 50 Die Arbeitsweise der insoweit beschriebenen Kon-Suspension oder Trübe durch eine vertikale oder struktion ist folgende:
geneigte Düse zugeführt, die einen Strahl der Trübe Das Transportband wird in der gewünschten Ge-
auf das Band leitet. Die Mischung ist so in der sich schwindigkeit angetrieben, so daß das obere Trum
ergebenden, anfänglichen radialen laminaren Strö- 10 über die Oberfläche der Stützplatte 12 läuft. Über
mung über die Oberfläche des Transportbandes ent- 55 den Anschluß 17 zugeleitete Luft füllt den hohlen
halten. Rahmen 13 mit niedrigem Druck und entweicht
Es ist vorteilhaft, zwei oder mehr aufeinanderfol- durch die Löcher 15 an den Lagerplatten 14 und den gende Strahlen dicht gegenüberliegend oberhalb der damit fluchtenden Löchern 16 in der Stützplatte 12, Bandoberfläche vorzusehen, um sowohl die räumliche und schließlich entweicht sie zwischen der Platte und als auch die qualitative Trennung der Partikeln zu 60 der Unterseite des oberen Trums 10, so daß ein Luftverbessern. Jede Düne kann dann weiter einem ent- lager über wenigstens den größten Teil des Bezirks sprechenden, senkrecht verlaufenden Strahl ausge- der Stützplatte 12 gebildet ist. Auf diese Weise wird setzt werden, der zwischen den beiden Dünen auf die die Reibung des Transportbandes auf der Stützplatte Bandoberfläche trifft. Die Strahlen sind in entgegen- sehr verringert.
gesetzte Richtungen gerichtet, um sowohl die weitere 65 Das Transportband läuft über eine Antriebswalze
räumliche Trennung der Hauptdüne zu erhöhen als 20, eine Führungswalze 21 und eine Luftwalze 22
auch weiter jede Düne zu unterteilen, die so zu zwei unterhalb der Antriebswalze 20. Antriebsräder und
Dünen wird. Die beiden äußeren Dünen bestehen -riemen 23 sorgen für den Antrieb der Welle der
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Antriebswalze 20. Ein Band 24 verläuft unter einem den Wasser von dem Transportband weggewaschen rückkehrenden Trum 25 des Transportbandes und ist. Feine leichte Partikeln, die gewöhnlich als »Rückfängt Flüssigkeit und alles das auf, was von diesem stand« bezeichnet werden, werden in dem Sammel-Trum abtropft und führt es in einen Abfluß 26. Die trog 60 gesammelt, und die größeren und schwereren gesamte aus den Teilen 12,13,14 bestehende Anord- 5 Partikeln, die gewöhnlich als »Mittelgut« bezeichnet nung, die Transportbandanordnung mit den Teilen werden, werden in dem Sammeltrog 61 gesammelt, 10, 20 bis 26 und die noch zu beschreibende darüber- wo sie für nachfolgende Verwendung oder Erforderliegende Anordnung wird armförmig von einem Fuß nisse zur Verfugung stehen.
27 gehalten. F i g. 2 zeigt eine schematische Darstellung nur
Die erwähnte übrige Anordnung besteht aus einer io des wesentlichen Teils der Maschine der F i g. 1. Die Hauptaufgabeeinrichtung 30 für die zu trennende Feststoff-Mischung M wird in den Fülltrichter 41 zur Feststoff-Mischung und für Wasser oder eine andere gleichen Zeit gegeben, wie Wasser von dem Tank 37, Verarbeitungsflüssigkeit (die nachfolgend aus Grün- hier aus Gründen der Bequemlichkeit als Leitung 37 a den der Einfachheit immer als Wasser bezeichnet dargestellt, zugeführt wird, so daß eine Trübe entwird), und sie besteht weiter aus einer Unteranord- 15 steht. Die Aufgabemenge der festen Bestandteile und nung 31 aus Trenndüsen. Die Hauptaufgabeeinrich- des Wassers wird vorzugsweise so eingestellt, daß an rung weist einen Wassertank 32 mit anfänglich kon- der Auslaßleitung 43 eine Trübe erzeugt wird, die stanter Stauhöhe auf, der mit Einlassen 33 und mit ungefähr 17 bis 2Ofl/o feste Bestandteile enthält. Es Fülltrichtern 34 mit einstellbaren Überläufen 35 rund können jedoch auch andere Teile verwendet werden. um die Kanten ihrer konischen Behälter versehen ist. 20 Wenn die Trübe die Oberfläche des oberen Trums Auslässe 36 am Boden des Wassertanks 32 mit kon- 10 des Transportbandes berührt, breitet sie sich radial stanter Stauhöhe versorgen getrennte, strömungs- in alle Richtungen aus, wie das durch die Pfeile L stabilisierende Tanks 37 und 38. Jeder Fülltrichter 34 angezeigt ist, und zwar bewegt sich die Trübe anfängspeist eine gemeinsame Überströmleitung 39. Die Hch in einer laminaren Strömung von Wasser nach Tanks 32, 37 und 38 sind auf einem gemeinsamen 25 außen. In der Zone R bricht diese laminare Strömung Unterrahmen 40 gehalten, der an dem Fuß 27 be- zusammen, und es bildet sich eine turbulente Ströfestigt ist. mung in Form einer stehenden Wirbelzone. Die
Der Tank 37 weist einen Fülltrichter 41 auf, in den radiale Geschwindigkeit des Wassers nimmt plötzlich die zu trennende Feststoff-Mischung gleichzeitig mit ab,, und das Wasser staut sich zu einem Wellenprofil dem Wasserstrom von dem Tank 37 über einen ein- 30 auf und breitet sich dann weiter über die turbulente stellbaren Überlauf 42 ähnlich den Überläufen 35 Zone R hinaus mit einer langsamen und abnehmeneingegeben wird. Die öffnung einer Auslaßleitung 43 den Geschwindigkeit. Würde die von dem Trum 10 aus dem Fülltrichter 41 liegt gerade oberhalb der gebildete Fläche stationär sein, so würde die turbu-Oberfläche des oberen Trums 10 des Transport- lente Zone R zirkulär und von konstantem Radius bandes. 35 sein, solange die Aufgabebedingungen konstant ge-
Der Tank 38 enthält einen dem Fülltrichter 41 ent- halten sind. Da sich jedoch das Transportband in sprechenden Trichter 44, der mit einem einstellbaren Richtung des Pfeiles 11 bewegt, wird das zirkuläre Überlauf 45 und einer Auslaßleitung 46 versehen ist, Muster gestört, und nur kurze Kreisbögen an den deren Öffnung mit einem geringen Spalt über der Enden des querliegenden Durchmessers D bleiben Oberfläche des oberen Trums des Transportbandes 40 im wesentlichen zirkulär. Vor (relativ zu der Beweliegt. Dieser Trichter 44 führt Verarbeitungswasser gung des Trums 10) der Auslaßleitung 43 ist die zu, wie das nachfolgend näher beschrieben wird. Form der stehenden Welle jR über einen großen
Die Lage der beiden Auslaßleitungen 43 und 46 ist Kreisbogen abgeflacht, der symmetrisch zu der Mitfest in Bezug zur Mittellinie des oberen Trums 10, tellinie C der sich bewegenden Trennoberfläche des und sie ist fest in Bezug zueinander, jedoch ist eine 45 Trums 10 liegt. Weiter stromabwärts davon werden Feinjustierung mittels Justierschrauben 47 und 48 die Konturen langgestreckt, wobei diese Verzerrunmöglich, die in Endflanschen 49 und 50 auf dem gen im wesentlichen trigonometrische Funktionen der Unterrahmen 40 gehalten sind. Diese Justierschrau- Transportbandgeschwindigkeit sind, ben drücken auf die jeweiligen Tanks 37 und 38, und In der turbulenten Zone .R sind schwere Partikeln
zur Aufnahme der notwendigen Feinjustierbewegun- 50 in Form einer Düne abgelagert, während weniger gen ist jeder Auslaß 36 mit einem flexiblen Teil 51 schwere Partikeln über diese Düne hinwegspringen versehen. und sich in einer dahinterliegenden gleichkonturier-
Die Unteranordnung 31 von Düsen besteht aus ten Düne absetzen. Da sich die Oberfläche des Trums zwei Paaren von Düsen 52 und 53, die jeweils auf 10 bewegt, formen sich diese Dünen zu Bahnen um, Querstangen 54 und 55 gehalten sind. Diese wieder- 55 die sich parallel zur Achse C des Trums 10 von den um sind an einer Längsstange 56 befestigt, die mit Enden des querliegenden Durchmessers D1 aus erihrem einen Ende an dem Unterrahmen 40 und mit strecken. Einen größeren Kreisbogen weiter weg von ihrem anderen Ende an einem Endrahmen 57 be- der Auslaßleitung 43 werden die Dünen jedoch zufestigt ist. Die Düsen werden mit zur Verarbeitung sammengepreßt, und die Turbulenz ist erhöht, was zu dienendem Wasser über Schläuche 58 versorgt und 60 einer seitlichen Trennung der Feststoffe zu den Enden sind in bezug auf Lage und Winkel an ihren jeweiligen des Durchmessers D1 hinführt. Es bilden sich schließ-Querstangen einstellbar. lieh gleichförmige Bedingungen, die durch die Ge-
Entlang jeder Seite des Rahmens 13 sind Sammel- schwindigkeit der laminaren radialen Strömung, der tröge 60 und 61 (in Fig. 1 ist nur einer davon sieht- Zusammensetzung der Mischung und der Wanderbar) befestigt, deren offene Mündungen Abschnitte 65 geschwindigkeit der Trumoberfläche 10 bestimmt des Trums 10 des Transportbandes überdecken, um sind.
so Material aufzunehmen, das von dem aus der Aus- Hinter der Auslaßleitung 43 bleiben die Dünen in
laßleitung 46 oder den Düsen 52 und 53 ausströmen- hohem Maße ungetrennt, und zwar wegen der Entfer-
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nung der abgelagerten Partikeln unter dem Einfluß verbleibenden, sehr leichten Partikeln konzentrierter der laminaren Strömung, ehe gleichförmige Ablage- werden, die Konzentration der Bahn^42 ist jedoch rungsbedingungen erzielt werden können. Dieses un- unbeeinflußt, da die weniger dichten Bestandteile in getrennte Material ist in der F i g. 2 mit S bezeichnet. der Bahn A1 in Richtung auf das Zentrum geschoben
Der Trichter 44 wird mit Wasser aus dem Tank 38 5 werden und sich so mit der einzigen zentralen Bahn (in der Fig. 2 durch die Leitung 38a angedeutet) A2 wieder vereinigen.
gespeist und leitet Wasser über seine Auslaßleitung Wie aus F i g. 1 ersichtlich, können mehr als ein
46 auf die Fläche und bildet so eine verzerrte, turbu- Paar gegenüberliegender Trennstrahlen verwendet lente Zone T mit einem in der Ebene gleichen Muster werden. Es kann auch oder zusätzlich ein zweiter wie das von der Auslaßleitung 43 erzeugte. Sobald io Fülltrichter hinter dem Trichter 44 angeordnet werdie ersten in der Zone 5 abgelagerten Partikeln diese den, so daß die Bahnen A1 und B1 einer weiteren turbulente Zone T erreichen, beginnen sie sich aufzu- Trennwirkung unterworfen werden. Die am wenigsten haufen, und es bildet sich eine gleiche seitliche Ver- dichten Partikeln wandern über die Kante des Transteilung wie hinter der Auslaßleitung 43. Die dichte- portbandes, wie das durch Pfeile 60 α und 61a in ren Partikeln werden weniger als die weniger dichten 15 F i g. 1 angezeigt ist, und dann in die Sammeltröge 60 Partikeln bewegt, so daß sie die dichte Dünenbahn und 61 (s. F i g. 1) für Mittelgut und Rückstand, verstärken, die an den Enden des querverlaufenden Ist das aus den dichten Partikeln gebildete Material
Durchmessers D1 beginnt. Die weniger dichten Par- noch zu stark durchsetzt von weniger dichten Partitikeln beginnen sich auch in dieser Bahn anzusam- kein, so kann die Bahnet, wieder rückgeführt oder mein, sobald sie jedoch fortschreitend unter dem Ein- ao durch eine weitere gleichartige Maschine geleitet fluß der Strömung aus der Auslaßleitung 46 kommen, werden,
werden sie zu der äußeren Grenze der Bahn geführt. Aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt sich,
Wenn im Laufe der Zeit die ersten Ablagerungen daß es mit einer einzigen, gemäß F i g. 1 konstruiervon Partikeln in der ungetrennten Zone S durch die ten Maschine möglich ist, drei Sorten bzw. Fraktionen gemeinsame Wirkung der Strömung aus der Auslaß- 25 aus einer Ausgangsmischung herzustellen. Eine Anleitung 46 und der Bewegung des Trums 10 an die reicherung jedes Produkts kann weiter durch Rückäußeren Enden des querverlaufenden Durchmessers führung desselben allein erfolgen, falls notwendig, D2 des von der Auslaßleitung 46 erzeugten laminaren mit Veränderung der Transportbandgeschwindigkeit, Strömungsmusters transportiert worden sind, so korn- deren Stauhöhe an den Trichtern 41 und 44 oder men die zum Teil geformten Dünenbahnen unter den 30 Änderung des Spalts zwischen der Auslaßleitung 43 vollen Einfluß der Wirkung der stehenden Wirbelzone oder der Auslaßleitung 46 und der Trumoberfläche oder Welle, so daß die Trennung der Partikeln wei- 10 oder durch Änderung irgendeiner Kombination tergeht. Als Ergebnis kommen zwei verschiedene und dieser Parameter.
konzentrierte Dünenbahnen dichter Partikeln A und Der Winkel zwischen der Achse der Auslaßleitung
weniger dichter Partikeln B1 heraus, wobei der Grad 35 43 oder der Auslaßleitung 46 oder zwischen beiden der physikalischen Trennung von Null bis zu einer und der Fläche des Trums 10 kann variabel gestaltet endlichen Entfernung variiert, die von verschiedenen werden, was zu Veränderungen des Musters der Faktoren abhängt, einschließlich der Oberflächen- Dünenanordnung führt. Es wurde bereits angedeutet, beschaffenheit des Trums 10 und der Eigenschaften daß die Strömung aus den öffnungen durch Einstelder Bestandteile der Mischung, einschließlich Dichte 40 lung des Spalts zwischen jeder von ihnen und der und Kristallform. Trumoberfläche 10 steuerbar ist. Es ist daher vorteil-
Wenn sich die Dünenbahnen der Partikeln A1 und haft, wenn jede Auslaßleitung 43 oder 46 sowohl in B1 mit dem Transportband weg von dem Einfluß der axialer Richtung als auch in bezug auf die Winkelradialen Strömung aus der Auslaßleitung 46 bewe- stellung zur Senkrechten zu der Trumoberfläche 10 gen, so kommen sie unter den Einfluß der Strömung 45 einstellbar ist. Die Art der Halterung jedes Trichters aus den Düsen 52. Diese sind so eingestellt, daß sie und die Einstellung der Auslaßleitung kann in herauf oder in der Nähe der Trennlinie zwischen den kömmlicher Weise erfolgen.
von den Partikeln A1 und B1 gebildeten Dünen sich Außerdem kann einer oder beide der Trichter 41
auf das Transportband richten und gleiche Strö- und 44 durch Rohre ersetzt werden, die die Mischunmungsbilder entstehen lassen wie jene, die durch die 50 gen von Zentrifugalpumpen mit konstanter Stauhöhe Auslaßleitung 43 und die eine radiale Strömung er- oder von anderen konstanten Druckspeiseeinrichzeugende Auslaßleitung 46 aufgebaut werden. Wenn tungen zuleiten. Der Tank 32 und seine zugehörigen die Dünenbahnen die stehenden Wellen aus der je- Fülltrichter 34 können dann entfallen. Eine solche weiligen Düse erreichen, so werden sie geteilt, so daß abgewandelte Ausführungsform ermöglicht einen sich die Partikeln A1 auf das Zentrum des Transport- 55 größeren Geschwindigkeitsbereich der laminaren bandes zu und die weniger dichten Partikeln B1 von Strömung.
dem Zentrum weg bewegen. Durch passende Nei- Der Trennvorgang verläuft äußerst schnell und
gungseinstellung der Düsen 52 in der Querebene kön- wird in einem geringen Bruchteil einer Sekunde benen die dichten Partikeln A1 zu einer einzigen zentra- endet. Die Partikeldichte pro Flächeneinheit des len Bahn A2 zusammengeführt werden, während die 60 Transportbandes ist ein wichtiger Faktor, der sowohl Bahnen B1 nach außen in Richtung auf die Kanten von der Transportbandgeschwindigkeit als auch von des Transportbandes bewegt werden, so daß sie im der Aufgabegeschwindigkeit beeinflußt ist. Ist die weiten Abstand verlaufende Bahnen B2 aus weniger Häufung zu dicht, so wird die seitliche Trennung der dichten Partikeln bilden. In dieser Verfahrensstufe Bestandteile nicht ausreichend erfolgen. Es gibt jekann auch eine geringe weitere Trennung der Parti- 65 weils eine optimale Einstellung für verschiedene kein in jeder Dünenbahn auftreten. Ist das der Fall, Arbeitsbedingungen. Nachdem sie einmal eingestellt so werden die Bahnen B2 mit den weniger dichten sind, können diese Bedingungen sehr leicht aufrecht-Partikeln wegen des Verlustes von irgendwelchen erhalten werden.
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Der geringe seitliche Abstand der Bahnen A1 und ginnt sich radial nach außen in einer höchst dünnen B1 mit niedriger und hoher Dichte macht es sehr Strömung über den gesamten Winkelbereich von schwierig, sie weiter mit einem Wasserstrahl zu 360° auszubreiten. Die Strömung bricht bei einer betrennen. Trifft ein Wasserstrom auf eine flache Fläche, stimmten radialen Entfernung von der Ausflußdüse so ist immer eine Wasserströmung rückwärts von dem 5 zusammen und bildet eine ringförmige stehende Auftreffpunkt vorhanden. Wird folglich ein großer Welle, von der die dichteren Partikeln in Form einer Strahl verwendet, um die leichten Minerale zu den ringförmigen Düne 91 abgelagert werden. Setzt sich Seiten des Transportbandes zu waschen, so besteht bei der Maschine gemäß den Fig. 1 und 2 die die Gefahr, daß diese Rückströmung die schweren radiale Strömung über die stehende Welle hinaus fort, abgesetzten Minerale aufrührt. Diese Schwierigkeit io so ist die Strömung im Bereich des Ringes 71. geringer wird durch die Verwendung einer sehr großen Trans- und nimmt ab, wobei sich die weniger dichten Anportbandgeschwindigkeit zur Verringerung der Par- teile in einer oder mehreren weiteren konzentrischen tikeldichte vermieden, wobei die Vertiefung zwischen Dünen absetzen, wie sie beispielsweise mit 92 beden Bahnen abgetastet wird, möglicherweise mit einer zeichnet sind. Das Wasser und irgendwelche darin schnell arbeitenden Fotozellentasteinrichtung. Diese 15 enthaltenen Partikeln strömen weiter, bis sie den Tasteinrichtung würde einen äußerst feinen Wasser- äußeren Rand des Ringes 71 erreichen, wo sie in den strahl führen, dessen sehr geringe Strömung ausreicht, Trog 80 zusammen mit den mitgeführten Partikeln um die leichten Partikeln zu bewegen und den seit- von normalerweise unerwünscht leichtem Material liehen Abstand ausreichend zu vergrößern, so daß (Schlamm) fallen, in dem großen Auffangblech 86 ein größerer Wasserstrahl ein bißchen weiter in Be- 20 gesammelt und von dort durch den Auslaß 87 abgewegungsrichtung des Transportbandes eingeführt leitet werden. Die Maschine wird so einjustiert, daß werden kann. die Schwergutdüne 91 gerade innerhalb der Mündung
Die F i g. 3 und 4 der Zeichnung zeigen eine inter- der ringförmigen Tülle 90 gebildet ist. mittierend arbeitende Maschine, bei der die horizon- Während sich die Schwergutdüne 91 bildet, wird
tale Fläche aus einer zentralen Scheibe 70 und einem 25 sie zweckmäßigerweise von Hand oder mechanisch konzentrischen Ring 71 aufgebaut ist. Die Scheibe mit Hilfe einer Rakel aufgerührt, die auf einem ring- und der Ring liegen normalerweise in einer gemein- förmigen Weg wandert. Eine solche Rakel ist in den samen Ebene und bilden eine fortlaufende Oberfläche F i g. 4 und 5 dargestellt und besteht aus einem Arm 72, auf der die Trennung stattfindet, jedoch ist die 93, der oberhalb und parallel zu. der Oberfläche 72 zentrale Scheibe 70 vertikal auf einer Stange 73 30 liegt und eine Anzahl von Zinken'94 trägt, die leicht koaxial verschiebbar in einer Führungshülse 74 ge- über die Oberfläche der Trennscheibe hinwegstreilagert. Sie ist an ihrem unteren Ende von einem hin- chen. Der Arm wird von einer Hülse 95 gehalten, die und hergehenden Mechanismus gehalten, der aus konzentrisch auf dem Aufgaberohr 88 sitzt und langeinem Hebel 75 besteht, der mittels eines Drehlagers sam durch irgendeinen passenden, nicht dargestellten 76 auf einer festen Stütze gelagert ist. Die zentrale 35 Mechanismus gedreht wird. Ist eine ausreichende Scheibe 70 gleitet in einer zylindrischen Wandung 77, Menge der eingegebenen Mischung in den ringfÖrdie den inneren Rand des konzentrischen Ringes 71 migen, aus den Partikeln gebildeten Dünen 91 und trägt und an ihrem unteren Ende offen und mit einer 92 getrennt, so wird die Aufgabe der Trübe über das Außlaßleitung 78 für das Schwergut verbunden ist. Aufgaberohr 88 unterbrochen und der Arm 93 ange-Die aufeinanderstoßenden Kanten der Scheibe 70 40 halten. Die zentrale Scheibe 70 wird dann auf ihre und des Ringes 71 sind abgeschrägt, um einen festen Stange 73 (F i g. 4) abgesenkt und ein Wasservorhang Sitz und eine gleichmäßige Ebenheit der Scheiben- über die doppelwandige Tülle 90 zugeführt. Wasser oberflächen 72 sicherzustellen, wenn die Scheibe 70 trifft in der Zone zwischen den Dünen 91 und 92 auf vollständig angehoben ist. die Oberfläche 72, die im wesentlichen frei von Par-
Der äußere Rand des Ringes 71 ist von einer 45 tikeln ist, und breitet sich gleichmäßig radial nach kegelförmigen inneren Wandung 79 eines ringförmi- außen und innen aus. Die radial nach außen gerichgen Troges 80 gehalten, dessen äußere Wandung 81 tete Strömung hat eine ausreichende Geschwindigkeit, zylindrisch ist. Der Trog 80 weist eine schmale flache um die weniger dichten Partikeln nach außen über Basis 83 auf, die in Abständen von Löchern durch- die äußere Kante des festen Ringes 11 in den Trog brachen ist. Jedes Loch kann durch einen Stift 84 50 20 zu tragen, wo sie über die Löcher (gesteuert durch (F i g. 3) geschlossen werden. Der Trog ist wiederum die eventuell vorgesehenen Stifte 24) abgeleitet wervon einer Wandung 85 umgeben, die an einem Auf- den können. Die radial nach innen gerichtete Ströfangblech 86 sitzt, das mit einem Auslaß 87 für den mung nimmt die schweren Partikeln nach innen über leichten Anteil versehen ist. die innere Kante des festen Ringes 71 in die Wan-
Koaxial über der Scheibe 70 ist mit geringem Ab- 55 dung 77 mit. Einige Partikeln werden nach unten auf stand von der Oberfläche 72 ein Aufgaberohr 88 zur die zurückgezogene Scheibe 70 gewaschen, während Einleitung der Feststofftrübe aufgehängt. Das Auf- andere auf den Boden der Kammer durch den freien gaberohr 88 führt eine bestimmte Menge der Trübe Spalt zwischen der Wandung 77 und dem äußeren auf die Scheibe 70 in einer radialen laminaren Strö- Rand der Scheibe fallen werden. Um die Einrichtung mung. Konzentrisch zu dieser Ausflußdüse ist eine 60 zu reinigen, kann ein Wasserstrom über das Auf-Ringleitung 89 vertikal über der Zone angeordnet, gaberohr 88 eingeleitet werden, oder es kann auch die die die Dünenbahnen mit dem schweren und dem Scheibe 70 auf ihrer Stange 73 gedreht werden. Alle leichten Anteil trennt. Deren flexible, doppelwandige Schwergutpartikeln werden über die separate AusTülle 90 mündet dicht über der Fläche 72. laßleitung 78 abgeleitet.
Im Betrieb ist die Scheibe 70 in ihre obere Stel- 65 Ist die Oberfläche 72 gesäubert, so wird die lung gehoben, in der sie mit dem Ring 71 fluchtet, Scheibe 70 in ihre obere Stellung (F i g. 3) angeho- und es wird die Trübe auf das Zentrum der Fläche ben, und der beschriebene Ablauf wiederholt sich. geleitet. Die Trübe trifft auf die Fläche und be- Auf diese Weise werden aufeinanderfolgend be-
stimmte Mengen von Partikeln aus gemischten Materialien verarbeitet und der Schwergutanteil von dem leichteren Anteil getrennt, unabhängig von der tatsächlichen oder relativen Partikelgröße.
Die Menge und der Grad der erzielten Trennung kann durch die Menge der über das Aufgaberohr 88 eingeleiteten Trübe eingestellt werden, und alle mitgeführten Partikeln, die leichter sind als der weniger dichte Anteil, der die äußere Düne 92 formt, können vollständig getrennt werden, indem sie von dem seitlichen Strom in den Trog 80 mitgenommen werden. Es kann somit eine dreiteilige Auftrennung der anfänglichen Mischung erzielt werden.
Die in Fig. 5 dargestellte Maschine ist eine progressiv arbeitende Trenneinrichtung, die im wesentlichen gleich der Maschine gemäß F i g. 1 ist, abgesehen davon, daß die Mischung der Partikeln trocken — z. B. nicht als Trübe — auf das obere Trum 10 des horizontalen Transportbandes 100 in Form einer Dünenbahn 101 in der Nähe einer Seitenkante des Transportbandes gegeben wird. Die Ausgangsmischung besitzt somit die Konsistenz einer Paste, die aus Flüssigkeit und den gemahlenen einzelnen Mineralkomponenten besteht und über ein Rohr, z. B. über einen Zyklon, eine Schwemmvorrichtung oder eine Entwässerungseinrichtung, gegeben wird. Neben und parallel dieser Kante verläuft eine Aufgabeleitung 102 für Wasser oder eine andere Verarbeitungsflüssigkeit, und es erstrecken sich drei Trenndüsenleitungen 103, 104 und 105 horizontal in Richtung auf das Transportband, wobei ihre Mündungen verschieden weit auf die Trumoberfläche 10 des Transportbandes, und zwar mit zunehmender Länge in Bewegungsrichtung 11 des Transportbandes, ragen. In jeder Trenndüsenleitung befinden sich Ventile 103 α, 104 a und 105 a zur Einstellung der Stärke des seitlichen Stromes, der von jedem Rohr quer zur Bewegungsrichtung auf das Trum 10 geleitet wird.
Hinter den primären Trenndüsenleitungen befinden sich sekundäre Trenndüsenleitungen 106 und 107 und eine Konzentrationsdüsenleitung 108, die jeweils durch Ventile 106 a, 107 α und 108 a eingestellt werden.
Eine gleiche Aufgabeleitung (nicht dargestellt) wie die Aufgabeleitung 102 verläuft parallel zu der gegenüberliegenden Kante des Transportbandes 100 und speist die sekundären Trenndüsenleitungen 109 und
110 gegensinnig zu den Leitungen 106 und 107, und eine Konzentrationsdüsenleitung 111 gegensinnig zu der Leitung 108. Alle werden durch jeweilige Ventile 109a, HOa und lila gesteuert.
Hinter den Konzentrationsdüsenleitungen 108 und
111 entlädt sich das Transportband 100 auf zwei nachfolgende Transportbänder 112 und 113, von denen das Transportband 112 relativ schmal ist und symmetrisch zu und in gleicher Richtung mit dem Transportband 100 liegt, während das Transportband 113 quer zur Richtung des Transportbandes 100 verläuft. Die Trumoberfläche 10 des Transportbandes 100 muß wenigstens im Bereich der Zone zwischen der primären Trenndüsenleitung 103 und den Konzentrationsdüsenleitungen 108 und 111 als ebene Fläche gehalten werden, und diese Zone kann vorteilhafterweise von einer glatten Reibfläche (nicht dargestellt) oder auf Strahlen von Luft oder Flüssigkeit getragen werden. Die Ebene kann jedoch insgesamt gekrümmt verlaufen. Hinter den Konzentrationsdüsenleitungen 108 und 111 kann jedoch das Transportband ansteigen oder abfallen, wie das gerade für den Transport des getrennten Materials zu den nachfolgenden Transportbändern 112 und 113 günstig ist. Obwohl die Flachheit der Trumoberfläche 10 von primärer Bedeutung ist, so ist doch die Beschaffenheit und die allgemeine Neigung von nicht geringerer Bedeutung. So kann z. B. die Oberfläche des Trums 10 glatt und poliert oder glatt und unpoliert sein. Die Oberfläche kann rauh oder mit Riffeln oder Rillen
ίο oder mit scharfen Einschnitten von einer Größe und einer Art versehen sein, die das gewünschte Entstehen von stehenden Wellen und die Ablagerung von Partikeln begünstigen.
Im Betrieb läuft das Transportband 100 fortwährend mit einer geregelten Geschwindigkeit, und die Mischung wird fortlaufend als nasse oder trockene Düne 100 auf das Transportband gegeben. Die verschiedenen Ventile 103 α... werden geöffnet, so daß ein seitliches laminares Strömungsmuster von Wasser quer zur Trumoberfläche 10 gebildet wird, wobei jeweils ein Zusammenbrechen in einer bestimmten Wirbelzone zu einer stehenden Welle erfolgt. Tritt die Bahn 101 in die von der ersten primären Trenndüsenleitung 103 am Punkt 104 gebildete stehende Welle ein, so beginnen sich getrennte Dünen 121 und 122 zu bilden. Wandert das Material über die zweiten und dritten primären Trenndüsenleitungen 104 und 105 hinaus, so tritt an den Punkten 115 und 116 eine weitere Trennung — und eine seitliche Bewegung — der Dünenbahnen auf. Der Vorgang kann in jedem Fall so häufig wiederholt werden, wie das die Maschine gestattet, bis der gewünschte Grad der Trennung der Partikeln erzielt ist. In der Zwischenzeit wird überschüssiges Wasser über die gegenüberliegende Kante des Transportbandes 100 abgeleitet, entweder mit oder zwischen den Dünen der Feststoffe.
Am Punkt 117 tritt die Leichtgutdüne 122 in den Auslaßbereich der ersten sekundären Trenndüsenleitung 106 ein, so daß eine weitere Auftrennung in zwei Dünenbahnen 122 a und 121 b erfolgt, von denen die erstere die weniger dichten Partikeln enthält, die zu Beginn von den primären Trennstrahlen ausgeschieden worden sind, und von denen die letztere alle die dichten Partikeln enthält, die eventuell an den primären Trennstufen mitgenommen worden sind. Da diese dichten Partikeln normalerweise in überwiegendem Maße aus Partikeln bestehen, die in der Nähe des Wertes liegen, bei dem die Trennung auf-
go tritt, kann eine unterschiedliche Strahlgeschwindigkeit und/oder Massendurchsatzmenge an diesem Punkt erforderlich sein, die verschieden von der ist, die in den primären Trennstufen verwendet worden ist. In gleicher Weise gelangen die dichten Partikeln in der Bahn 121 bei 117 α in den Auslaßbereich der ersten gegenüberliegenden, sekundären Trenndüsenleitung 109, und dieser Auslaßbereich ist in gleicher Weise eingestellt wie der der Trenndüsenleitung 106, um die Trennung des schwereren Anteils aus dem leichten Anteil der Partikeln zu bewirken oder solche Partikeln des leichten Anteils auszuscheiden, die in der Bahn 121 der schweren Partikeln eingebettet geblieben sind. Diese ausgeschiedenen Partikeln bilden eine Bahn 121 b der sekundären leichten Partikeln.
Der Rest der schweren Partikeln verbleibt in der Bahn 121 α mit den schweren Partikeln.
An den Punkten 118 und 118 a kann eine weitere sekundäre Trennung auftreten, wo die beiden Dünen-
bahnen 122fl und 122 & mit dem leichten Anteil in den Ausströmbereich der Trenndüsenleitungen 107 und 110 gelangen. Die so resultierende Trennung wird normalerweise unbedeutend sein, und der Haupteffekt dieser Querströmung wird in der Regel eine seitliche Versetzung der Bahnen 122 a und 122 & in Richtung auf die jeweiligen Kanten des Transportbandes 100 sein.
Zum Schluß gelangen die Bahnen 121« und 121 & mit den dichten Partikeln bei 119 und 119« in den Ausströmbereich der Konzentrationsdüsenleitungen 108 und Ul. Die Partikeln werden so seitlich bewegt und in eine einzige Dünenbahn 121c aus schweren Partikeln zusammengeführt. Diese schließlich entstandene Bahn wird dann auf das in gleicher Riehtung verlaufende schmale Transportband 112 ausgetragen.
In der Zwischenzeit werden die beiden Bahnen 122 a und 122 b, gebildet aus den weniger dichten Partikeln, zu beiden Seiten der Schwergutdüne 121c auf das quer verlaufende Transportband 113 gegeben.
Wie bereits bemerkt, ist die Geschwindigkeit des Transportbandes 100 je nach den Anforderungen bei einer bestimmten Arbeitsweise einstellbar, wie das auch für die Durchsatzmengen für die einzelnen Düsenleitungen der Fall ist. Die Düsenleitungen können durch flexible Schläuche gebildet sein, die in einer optimalen Stellung längs dem Transportband 100 in optimaler Höhe und mit optimaler Neigung schine gemäß den F i g. 1 und 2 der Zeichnung durchgeführt.
1. Sand-Kohle-Mischung
Eine Probe von Sand mit einem Anteil von ungefähr 2% Kohle wurde in den Fülltrichter 41 der Maschine eingefüllt; die Probe wurde wie folgt analysiert:
Partikelgröße Durchgelassene prozentuale Menge Produkt Sand (%)
Aufgabe Kohle (»/ο) 100
(mm) (%) 100 99,5
4,8 100 92 98,8
2,4 99,5 62 95,0
1,2 98,8 39 86,5
0,6 94,4 32 73,3
0,42 87,7 27 55,0
0,35 76,1 23 24,8
0,30 63,0 18 9,9
0,21 35,9 12 3,1
0,15 16,5 6 1,0
0,10 8,4 2 0,5
0,06 5,2 1
0,05 4,4
Es wurde gefunden, daß die Kohlenkonzentratiorr in dem zurückbleibenden Sand auf weniger als
festgespannt werden können. Die Düsen der Leltun- 30 0,053 % verringert war. Eine Trennung dieser Begen bestehen aus vorzugsweise langen, schmalen Aus- standteile bei der obengenannten anf anglichen Konnehmungen, die ein querliegendes, ovales, laminares
Strömungsmuster erzeugen.
An Stelle der Konzentrationsdüsenleitungen 108
35 zentration des Aufgabegutes erwies sich mit anderen Verfahren als nicht möglich.
und 111 (oder gegebenenfalls auch der Trenndüsenleitungen 107 und 110) können auch feste Bleche verwendet werden, um die Bahnen auseinander- oder zusammenzuführen, wie das jeweils erforderlich ist. Außerdem kann eine Gruppe von festen Zähnen über dem Trum 10 aufgehängt werden, um mechanisch Bahnen zwischen irgendeinem Paar von Trenndüsen aufzurühren.
Das Transportband 100 kann in einem Tank angeordnet sein und für einen Teil seines Weges untergetaucht verlaufen, wo es einer quer verlaufenden Wasserströmung ausgesetzt wird, die feine Rückstände entfernt oder irgendwelchen anderen Behandlungszwecken dient.
Das Maß der Stufung der Düsen an den verschiedenen Leitungen wird von Mischung zu Mischung verschieden sein. Durch die Verwendung der flexiblen Schläuche wird die Einstellung der Maschine je nach dem eingespeisten Material vereinfacht.
Große Körner des schweren Anteils werden zuerst
2. Diamant-Lagersand
Eine Probe von Diamant-Lagersand wurde einmal durch die Maschine geleitet und eine Trennung durchgeführt. Alle Diamanten wurden in dem Konzentrat gefunden, keiner in den Rückständen.
3. Rutil-Kieselerde-Mischung
Rutil (Titanerz) ist schwierig hydraulisch von Kieselerde zu trennen, und zwar wegen der hohen Glätte der Partikeln, die dazu führt, daß sie sich wie Kieselerde verhalten. Proben von Rutil einer starken Konzentration von ungefähr 30% in Kieselerde wurden durch die Maschine geleitet. Nach dem ersten Durchlauf ergab sich eine Konzentration des Rutils in dem dichten Bestandteil von ungefähr 85%.
4. Wolframkonzentrat
Es wurde eine Probe von Wolframkonzentrat aus einer Zinngrube in Cornwall aufgegeben. Eine wei-
zur Ruhe kommen und können nach dem ersten 55 tere Verringerung des Zinngehalts war mit den in Strahl vom Transportband abgeleitet werden. Große der Grube verwendeten Geräten und angewendeten Körner von leichtem Material werden sich dann nicht Verfahren nicht möglich. Die Probe enthielt 38% bewegen, da die Tiefe des Wassers nicht ausreicht, WO3 und 1(Wo Sn, außerdem taube Gesteinsmateum sie zu bedecken, und sie können vorteilhafterweise rialien wie Silikate, Felsglimmer und Arsenpyrit (Femechanisch getrennt werden, während die kleineren 60 Bestandteil 25%).
Körner zwischen ihnen herausgewaschen werden. Während einer Versuchsreihe wurde ein Produkt
Kleine Korngrößen von beiden Arten sind in der Regel ausreichend klein, um ohne Absetzen von dem Transportband fortgewaschen zu werden, und doch
65 erzielt,-das 68,78% WO3 und 2,99% Sn enthielt.
können sie bei ausreichend unterschiedlichen Strömungen getrennt abgewaschen und zu verschiedenen Abflüssen transportiert werden.
Die folgenden Versuche wurden bei einer Ma-Weitere experimentelle Daten wurden durch Messung und Weiterverarbeitung des < 0,15-mm-Anteils gewonnen. Es wurde ein Konzentrat, ein Mittelgut und Rückstände abgenommen; das Mittelgut wurde in die Trennvorrichtung zurückgeleitet und die vier Produkte bei 0,10 mm gesiebt und analysiert. Die Er-
gebnisse, bezogen auf die Erhöhung des Wolframanteils, sind:
mm
<0,10
>0,10
<0,10
>0,10
<0,10
>0,10
<0,10
>0,10
Wolfram,
°/o WOs
66,78
66,20
62,67
54,70
48,30
45,20
38,17
35,50
Zinnstein,
%Sn
Primäres Konzentrat
Mittelgut Mittelgut-Rückstände
Primäre Rückstände
Diese Zahlen zeigen, daß ein Trend des Wolframs zu den feineren Bestandteilen und bei Zinnstein zu den gröberen Bestandteilen vorhanden ist. Um dieses weiter zu erforschen, wurde eine Probe des <0,15-mm~Materials bei 0,10 und 0,06 mm geteilt. Das Verarbeitungsergebnis lautete:
%> Wolfram °/o Zinnstein
Konzentrat
<0,06 mm 67,46 4,82
<0,10 mm 65,22 3,05
<0,15mm 56,62 10,00
Mittelgut
<0,06mm 33,18 16,14
<0,10 mm 44,00 4,65
<0,15 mm 32,97 17,58
woraus sich eine Verringerung des feinen Anteils bei der Fraktion von 0,10 bis 0,06 mm und eine Erhöhung bei den anderen Anteilen ergibt.
5. Niobiumerzkonzentrierung
Die Maschine wurde mit einem Gemisch aus Nb2O5, Magnetit und Pyriten in ungefähr gleichen Anteilen beschickt. Ein Durchlauf ergab eine ausgezeichnete Trennung des Erzes von dem tauben Gestein, und die Erzkonzentration war auf 65% angestiegen.

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Sortierung oder Klassierung von körnigen Feststoffen in strömender Flüssigkeit durch Ablagerung mittels einer stehenden Wirbelbewegung einer Flüssigkeitsströmung, dadurch gekennzeichnet, daß man das Feststoff-Flüssigkeits-Gemisch frei und laminar auf eine ebene, im wesentlichen horizontale Fläche ausfließen läßt und es dann einem seitlichen, möglichst laminaren, in seiner Strömungsgeschwindigkeit einstellbaren Flüssigkeitsstrom aussetzt, wobei eine Vervielfachung der sich in stehenden Wirbelzonen bildenden Feststoffdünen über eine bestimmte Anzahl hinaus verhindert wird und die Feststoffdünen entweder intermittierend oder kontinuierlich ausgetragen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsmaterial mehreren aufeinanderfolgenden laminaren Flüssigkeitsströmen ausgesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 öder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse der dichteren Partikeln aufgerührt wird, während sie der seitlichen laminaren Flüssigkeitsströmung ausgesetzt sind.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsmaterial auf eine sich bewegende Fläche gegeben wird, die sich unterhalb aufeinanderfolgender Strahlen von Flüssigkeit wegbewegt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche feststeht und die Feststoffmischung periodisch aufgegeben und getrennt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiger Flüssigkeitsvorhang nach unten auf die Fläche im Bereich der Grenze zwischen den Zonen der leichten und dichten Teile der Partikeln hinter dem Ende der genannten, radial nach außen gerichteten Strömung gerichtet wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine im wesentlichen horizontale ebene Fläche, durch eine Anordnung von Düsen, die in einem Winkel zu dieser Fläche auf diese Strahlen einer Verarbeitungsflüssigkeit mit konstantem Druck richten, und eine dicht über der Fläche ausmündende Aufgabevorrichtung für das Feststoff-Flüssigkeit-Gemisch.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche ein Trum (10) eines endlosen Transportbandes ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (72) von einem feststehenden Tisch (70, 71) gebildet ist, dessen zentraler Teil aus einer vertikal in eine Austragskammer für dichte Partikeln bewegbaren Scheibe (70) gebildet ist, auf die zentral ein Auftragsrohr (88) für das Feststoff-Flüssigkeit-Gemisch gerichtet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dicht oberhalb der Fläche (72) des Tisches (70, 71) konzentrisch zu dem Auftragsrohr (88) radial außerhalb der Schwergutdüne (91) eine ringförmige Tülle (90) zur Zuführung von Wasser mündet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß über der Fläche eine mechanische Rakel bewegbar angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststoff-Flüssigkeit-Gemisch durch eine Auslaßleitung (43) auf das Trum (10) des endlosen Transportbandes geleitet ist und daß eine weitere Auslaßleitung (46) stromabwärts von der zuerst genannten Auslaßleitung (43) reine Flüssigkeit konstant zuführt, derart, daß zwei parallele Rippen von Partikeln gebildet werden, auf die jeweils durch Düsen (52) ein Strahl von reiner Flüssigkeit gerichtet ist, wobei die Düsen (52) mit gleichem Winkel jedoch entgegengesetzt in bezug zu der Ebene des Trums (10) des Transportbandes geneigt sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Trenndüsenleitungen (103,104,105), die im Abstand zueinander entlang dem Trum (10) angeordnet sind, Verarbeitungsflüssigkeit in einem Winkel quer zu
909525/66
der Länge des Trums (10) auf dieses leiten, so daß eine erste Trennung der Partikeln in zwei Rippen (121,122) erfolgt, und daß gleiche und entgegengesetzt gerichtete Gruppen von Trenndüsenleitungen (106 bis 108 und 109 bis 111) quer gerichtete Strahlen von Verarbeitungsflüssigkeit auf die Rippen zum Zweck der weiteren Trennung der Partikeln in Klassen richten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEL56473A 1966-05-11 1967-05-11 Verfahren und Vorrichtung zur Sortierung oder Klassierung von koernigen Feststoffen in stroemender Fluessigkeit Pending DE1297561B (de)

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