DE1059371B - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten fester Koerper mittels eines in einer im wesentlichen waagerecht liegenden geschlossenen Leitung gefuehrten Fluessigkeitsstromes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten fester Koerper mittels eines in einer im wesentlichen waagerecht liegenden geschlossenen Leitung gefuehrten FluessigkeitsstromesInfo
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- DE1059371B DE1059371B DEE13270A DEE0013270A DE1059371B DE 1059371 B DE1059371 B DE 1059371B DE E13270 A DEE13270 A DE E13270A DE E0013270 A DEE0013270 A DE E0013270A DE 1059371 B DE1059371 B DE 1059371B
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- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/62—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
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- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen
zum Aufbereiten fester Körper mittels eines in einer waagerecht oder etwa waagerecht liegenden geschlossenen
Leitung geführten Flüssigkeitsstromes, insbesondere zum Trennen fester Körper nach der
Dichte (Sortieren) und/oder nach der Körnung (Klassieren). Beim Sortieren werden die »leichten«
Teile von den »schweren«, beim Klassieren dagegen die »groben« Körper von den »feinen« getrennt.
Für das Trennen fester Körper bennt man bereits
Vorrichtungen, sogenannte Stromwäschen, in denen das Trenngut vorzugsweise von oben in eine aufsteigende
Flüssigkeitssäule eingeschüttet wird, die senkrecht steht oder gegen die Senkrechte nur wenig geneigt
ist.
Es sind weiter Waschen mit offenen Rinnen bekannt,
die im wesentlichen waagerecht angeordnet sind und in denen die Unterschiede der Sinkgeschwindigkeit
der einzelnen Bestandteile des Trenngutes zum Trennen benutzt werdein. Die bekannten Vorrichtungen
arbeiten nur dann befriedigend, wenn die zu trennenden Güter einen eng begrenzten Körmm-gsberekh
und klar voneinander differenzierte Fraktionen aufweisen und eine günstige Waschbarkeitskurve
besitzen. Fehlen wie häufig in· der Praxis diese Voraussetzungen, arbeiten alle diese Vorrichtungen
mit einem erheblichen Ungenauigkeitsfaktor.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren und Vorrichtungen zu schaffen, bei dem
die Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermieden, werden und die mit einfachsten Mitteln eine den praktischen
Bedürfnissen gerecht werdende Trenngenauigkeit auch bei schwer zu trennenden Gütern gewährleistet.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mittels eines in einer waagerecht oder etwa waagerecht liegenden,
geschlossenen Leitung geführten Flüssigkeitsstromes, bei dem das Trenngut im Mittelteil des
Kanals aufgegeben wird und dadurch, daß dem Gut durch einen beweglichen Boden des Kanals eine
mechanisch erzeugte Gegenbewegung erteilt wird, durch die sich eine stehende Wirbelbewegung des
Gutes ausbildet, aus der die leichteren Gutanteile in Stromriohtuug ausgetragen werden und der Schwergutanteil
durch den beweglichen Leitungsboden gegen den Strom abgeführt wird.
Das Verfahren gemäß der Erfindung arbeitet nach einem Prinzip, das von dem der bekannten Stromwäschen
mit aufsteigendem Flüssigkeitsstrom und auch den Stromwäschen mit offenem waagerechten
Gerinne grundsätzlich verschieden ist. Es beruht auf der Bildung stehender Wirbelbewegungen des Gutes,
wobei aus den Wirbeln oder Dünen das schwere Gut durch den bewegten Boden des Kanals stromaufwärts
Verfahren und Vorrichtung
zum Aufbereiten fester Körper
mittels eines in einer im wesentlichen
waagerecht liegenden geschlossenen
Leitung geführten Flüssigkeitsstromes
Anmelder:
Charbonnages de France,
Paris, und Etablissements Neyrpic,
Grenoble, Isere (Frankreich)
Vertreter: EXr. W. Müller-Bore, Patentanwalt,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 25. November 1955, 11. Januar, 2. März
und 15. November 1956
und 15. November 1956
und das leichte Gut durch den Flüssigkeitsstrom stromabwärts geführt wird. Die Dünen gewährleisten
dabei ein sauberes Durchwaschen des Gutes und garan-" tieren ein sehr genaues Trennen selbst bei Trenngütern
mit ausgedehntem Körnungsbereich oder ungünstigen Waschbarkeitskurven.
Das Verfahren gemäß der Erfindung hat darüber hinaus als Vorteil geringen Raumbedarf der verwendeten
Vorrichtungen, geringe Druckhöhe und Fortfall praktisch jedes Druckverlustes. Darüber hinaus
arbeitet das Verfahren in hohem Grade selbstregelnd. Das Verfahren gemäß der Erfindung eignet sich sowohl
zum Sortieren als auch zum Klassieren als auch zum gleichzeitigen- Sortieren und Klassieren. Zum
Sortieren wird das Verfahren vorzugsweise bei Trenngütern mit einem Durchmesser der Teilcben von mehr
als 1,5 mm eingesetzt, für das Klassieren bei Teilchen unter 0,5 mm und zum gleichzeitigen Klassieren und
Sortieren für Teilchen mit Durchmessern zwischen 0,5 und 1,5 mm. Diese Zahlen sind lediglich als Anhalt
gegeben. In der Praxis können sich die Grenzen nach den besonderen Betriebsbedingungen weitgehend
ändern.
Das Verfahren wird in den meisten Fällen mittels einer Flüssigkeit, meistens Wasser, durchgeführt
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werden. Es wäre aber durchaus denkbar, statt einer Er kann waagerecht oder leicht geneigt verlaufen,
Flüssigkeit in einzelnen Fällen auch ein gasförmiges und seine Neigung kann veränderlich sein, vorzugs-
Trennmedium einzusetzen. weise indem sie gegen das Ende der Strömung hin
Einige Ausführungsformen von Vorrichtungen zur schwächer wird: Dies begünstigt die Auflage des
Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung 5 Förderbandes auf dem Boden der Trentileitung.
sind in den Zeichnungen dargestellt und im nach- Die beschriebene Vorrichtung wirkt wie folgt: Wie
stehenden im einzelnen an Hand der Zeichnungen be- weiter oben gesagt wurde, wird der Wasserkasten 3
schrieben. ständig in konstanter Menge mit Wasser gespeist, der-
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch eine erfindungs- art, daß die Wassergeschwindigkeit in der Leitung 1
gemäße Vorrichtung mit einer geschlossenen Trenn- io höher ist als die Geschwindigkeit, die für die Mitleitung,
dessen Boden durch ein Förderband gebildet nähme der leichten Teile in Flüssigkeitsstrom erwird;
forderlich ist, aber niedriger als die Geschwindigkeit,
Fig. 2 und 2 a sind Querschnitte nach der Linie H-II die zur Mitnahme der schweren Teile erforderlich ist.
von Fig. 1 bei zwei verschiedenen Ausführungsformen Die Wahl der Geschwindigkeit hängt von der ge-
dieser Vorrichtung; 15 wünschten Trennung ab.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch eine Ausführungs- Dem Förderband 2 erteilt man eine solche Bewe-
form, bei der der Boden der Trennleitung hin- und gung, daß sich sein oberes Trum langsam gleichförmig
herbewegt wird; der Wasserströmung entgegen bewegt.
Fig. 4 zeigt eine Variante der Konstruktion nach Mit Hilfe des Zubringers 6 führt man das Trenngut
Fig. 3, bei der Vorkehrungen getroffen sind, Verände- 20 stetig in den Trichter 5 ein. In Strömungsrichtung
rungen im Wasserdurchsatz zu kompensieren, die beim hinter dem Trichter 5 bildet sioh eine stehende Wirbel-
Trennen mancher Erzeugnisse auftreten können; bewegung des Trenngutes, eine Art Düne, die auf dem
Fig. S zeigt eine weitere Variante, bei der die Zu- I^örderband ständig wandert. In dieser Düne stellt
fuhr des Trenngutes auf andere Weise erfolgt; sich durch das Zusammenwirken der beiden entgegen-
Fig. 6 zeigt eine Weiterbildung der Vorrichtung 25 gesetzten Bewegungen der Wasserströmung und des
von Fig. 1, die sowohl mit einem Förderband ais Förderbandes eine gleichförmige Umrührbewegung
Boden der Trennleitung als auch mit einem hinund- im Sinne der Pfeile F1 ein. Aus ihr treten dabei oben
herbeweglichen Boden verwendet werden kann; die leidhten Teile aus, die von der Wasserströmung
Fig. 7 ist ein Schema des Waschstromkreises für nach dem hinteren Ende 4 der Trennleitung mitge-
Kohlekörner, wobei die erfindungsgemäße Vorrich- 30 nommen und bei B gesammelt werden, während das
tang benutzt ist. Wasser abfließt. Die schweren Teile dagegen werden
In der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 besteht durch die Bewegung des Förderbandes entgegen der
die Trennleitung aus einem dreiseitigen geschlossenen Wasserströmung (Pfeil F1) nach dem vorderen Ende
Mantel 1 und einem Förderband 2 als unterem Ab- der Trennleitung mitgenommen. Sie überwinden die
Schluß. Die lichte Höhe der Leitung ist auf ihre ganze 35 geringe Stauung, die die am Kasten 3 sitzende Ab-
Länge im wesentlichen konstant bis auf die beiden diditplatte 10 hervorruft, und sammeln sich bei C mit
Aufgabestellen oder Zuflüsse für das Wasser und für einer schwachen Wassermenge, die die Abdichtplatte
das Trenngut, wie dies weiter unten erläutert wird. 10 austreten läßt.
Ein mit Wasser in gleichbleibender Menge gespeister Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird der
Wasserkasten 3 speist seinerseits die Trennleitung 40 Boden der Trennleitung hiniund'hergehend angetrieben.
(Pfeil F1) und ruft in diesem eine Strömung nach Die Vorrichtung besteht hier aus einem dreiseitig geseinem
hinteren Ende 4 hin hervor. Etwa in der Mitte schlossenen Mantel 1, in den bei 3 das Wasser unter
der Trennleitung ist ein Trichter oder Füllrumpf 5 Druck einströmt, und einem Aufgabetrichter oder
vorgesehen, dem das Trenngut durch ein Förderband 6 Fülkumpf 5 für das Trenngut. Wie bei der oben be-
oder irgendeine andere Zubringeranlage (Pfeil F3) 45 schriebenen Konstruktion ist der Mantel 1 in Längszugeführt
wird. gänge aufgeteilt. Der Mantel 1 ist mit dem Boden
Der Mantel 1 steht mit dem oberen Trum des 11 der Trennleitung durch (nicht dargestellte)
Förderbandes 2 mittels seitlicher Wangen 7 aus Kau- elastische Wangen, beispielsweise aus Kautschuk, fest
tschuk in Verbindung. Der Mantel ist zweckmäßig verbunden. Der als starre Wand ausgebildete Boden
durch Trennwände 8 in einzelne Gänge aufgeteilt, die 50 11 ist an einen Mechanismus 12 angeschlossen, der
sich über die ganze oder einen Teil der Länge der ihm eine geeignete hinundhergehende Bewegung erLeitung
erstrecken können; sie haben die Aufgabe, teilt.
die Bildung von Strömungswirbeki zu verhindern. Wie sich aus Versuchen ergeben hat, werden in der
Diese Trennwände brauchen nicht bis"·zum Förder- einen Phase dieser Bewegung, nämlich in der, die der
band 2 hinunterzureichen. 55 Flüssigkeitsströmung entgegenläuft, d. h. die auf dem
Das Förderband 2, das über eine Antriebswalze 9 Boden 11 ruhenden schweren Teile durch Reibung
und eine Führungswalze 9'läuft, kann mit gleichmäßi- nach links mitgenommen, wo sie gesammelt werden,
ger Geschwindigkeit angetrieben werden (Pfeil F3). In der anderen Bewegungsphase, d. h. beim Rücklauf,
Sein oberes Trum ruht auf einer ebenen Fläche 2', die verharren die schweren Teile infolge ihrer Trägheit
den Kontakt zwischen dem oberen Trum des Förder- 60 in ihrer Lage und bewegen sich dadurch relativ zum
bandes und den Wangen 7 sichert. An der in Strö- Boden, der sie beim Hingang ein entsprechendes Stück
mungsrichtung vorderen Wand des Wasserkastens 3 stromaufwärts fördert, bis sie schließlich am vorderen
sitzt eine nachgiebige Abdichtplatte 10, die ebenfalls Ende des Sortierkanals (wo die Wasserströmung ein-
auf dem Förderband 2 aufliegt. tritt) in einen Abfluß 13 fallen. Die leichten Teilchen
In der Variante nach Fig. 2 a bildet die Stütz- 65 werden rechts am stromabwärts gelegenen Ende des
fläche 2' mit den Seitenwänden des Mantels 1 ein ge- Bodens gesammelt.
schlossenes Kastenprofil für die Trennleitung; das Der Boden 11 des Sortierkanals kann eine Anzahl
obere Trum des Förderbandes 2 läuft im Innern der Vorsprünge oder Hocker 11' tragen, die den soeben
Leitung über deren Boden entlang. Der Boden der beschriebenen Vorgang begünstigen: diese Vorsprünge
Trennleitung braucht nicht unbedingt eben zu sein. 70 11' tragen gleichzeitig dazu bei, die leichten Teile, die
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sonst zwischen den schweren Teilen eingeschlossen rumpf F4 der Trennleitung eingeführt. Die Querwerden
könnten, zur Nachwäsche in den Wasserstrom schnitte L, M, N werden genau nach dem Verhältnis
zurückzubringen. der schweren Teile zum ganzen Trenngut und nach „.. . , , r . , M - dem Verhältnis der W'assermenge bei M zum Gesamt-Wirkungsweise
der Vorrichtung nach Fig. 3 g ^^ %^-^ mn in jedem besonderen Fall eine
Während der Boden 11 der Trennleitung hinund- zweckentsprechende Trennung zu erzielen,
herbewegt wird, führt man durch den Zufluß 3 Das bei F2 mit dem Trenngut eintretende Wasser (Pfeil F1) Wasser in konstanter Menge zu. Weiter kann beliebig schmutzig oder schlammig sein und gibt man durch den Fülltrichter 5 in stetigem Strom wird normalerweise mit dem Abziehen der leichten das Trenngut auf. Unterhalb dieses Aufgabetrich- io Teile bei 4 im Kreislauf wieder in den Zubringer zuters 5 und ein wenig in Strömungsrichtung verschoben rückgeführt. Dagegen ist es wesentlich, daß das Zubildet sich eine Düne aus, die im Sinne der Pfeile F4 satzwasser, das bei F1 in den Speisebehälter G eintritt, umgewälzt wird. Aus ihr wandern einerseits leichte möglichst rein ist, da dieses die stromaufwärts Teile mit dem Wasser in Strömungsrichtung zum Mn- wandernden schweren Teile nachwaschen und von den teren Ende 4 der Trennleitung, die sie dort mit dem 15 verbliebenen leichten Teilchen sowie dem Schlamm Wasser verlassen, während die schweren Teile auf befreien soll.
herbewegt wird, führt man durch den Zufluß 3 Das bei F2 mit dem Trenngut eintretende Wasser (Pfeil F1) Wasser in konstanter Menge zu. Weiter kann beliebig schmutzig oder schlammig sein und gibt man durch den Fülltrichter 5 in stetigem Strom wird normalerweise mit dem Abziehen der leichten das Trenngut auf. Unterhalb dieses Aufgabetrich- io Teile bei 4 im Kreislauf wieder in den Zubringer zuters 5 und ein wenig in Strömungsrichtung verschoben rückgeführt. Dagegen ist es wesentlich, daß das Zubildet sich eine Düne aus, die im Sinne der Pfeile F4 satzwasser, das bei F1 in den Speisebehälter G eintritt, umgewälzt wird. Aus ihr wandern einerseits leichte möglichst rein ist, da dieses die stromaufwärts Teile mit dem Wasser in Strömungsrichtung zum Mn- wandernden schweren Teile nachwaschen und von den teren Ende 4 der Trennleitung, die sie dort mit dem 15 verbliebenen leichten Teilchen sowie dem Schlamm Wasser verlassen, während die schweren Teile auf befreien soll.
dem Leitungsboden 11 zum Ablauf 13 wandern, von I,n der Vorrichtung nach Fig. 6 wird wieder ähnlich
wo sie stetig oder chargenweise in Richtung des wie in Fig. 1 der Boden der Trennleitung durch ein
Pfeiles F. abgeführt werden können. Förderband gebildet. Die hier dargestellte Ausin
der ähnlichen Anordnung nadh Fig. 4 erkennt 20 führungsform hat folgende Besonderheiten: Der
man wie in Fig. 3 bei 1 die Trennleitung, bei F2 den stromabwärts gelegene Teil der Trennleitung ist
Zubringer für das Trenngut zum Aufgabetrichter 5, merklich länger und weist bei 14 eine Ouerschnittverbei
F1 den Wasserzufluß zur Leitung 1, bei 4 den größerung auf, die eine Verminderung der Strömungs-Austritt
der leichten, bei F8 den der schweren Teile geschwindigkeit hervorruft. Dadurch bildet sich bei D
und bei F4 die Diine. 25 eine zweite Düne, die das Nachwaschen der stromin
der Anordnung nach Fig. 4 sind Einrichtungen abwärts mitgenommenen leichten Teile bewirkt
vorgesehen, mit denen Störungen vermieden werden, (Pfeile F6). Von dieser zweiten Düne werden also
die von Veränderungen des Wasserabflusses bei F5 nach oben die leichtem Teile wir zuvor zum hinteren
herrühren könnten. Diese Einrichtungen bestehen Ausgang 4 abgeführt, aber in gleicher Weise wandern
darin, daß das abgezogene Wasser systematisch in die 30 unten schwere Teile auf dem Förderband zur ersten
Vorrichtung zurückgeführt wird. In dem dargestellten Düne hin, die sich bei A gebildet hat, und vereinigen
Beispiel ist der Ablaß F5 für die schweren Teile mit sich mit den anderen schweren Teilen, die vom Fördereinem
senkrechten Steigrohr P verbunden. Luft, die band in Richtung der Pfeile F3 gegen die Wasseram
Fuße des Steigrohrs P eingeblasen wird, sichert strömung mitgenommen werden. Im Fall eines schwer
das Aufsteigen der schweren Teile und des abgezoge- 35 zu trennenden Sortiergutes kann man mehrere solche
nen Wassers. Stellen im Sortierkanal vorsehen, an denen der Quer-Das Gemisch aus Wasser und schweren Teilen schnitt vergrößert ist, und so mehrere Nachwaschfällt
auf ein geneigtes Gitter E, das senkrecht über dünen vorsehen. Ebenso kann man in dem stromaufeinem
zusätzlichen Einlaß zu dem Speisebehälter G wärts gelegenen Teil des Sortierkanals Stellen vorliegt,
das dem Betriebswasser durch den Zufluß F1 zu- 40 sehen, an denen der Querschnitt des Sortierkanals
geführt wird. Auf diese Weise sammeln sich die örtlich vermindert ist, damit sich hier Nachwaschschweren
Teile auf dem Gitter E, während das durch- dünen für die schweren Teile ausbilden. Durch die
laufende Wasser vollständig in den Behälter G zu- Bemessung der jeweiligen Querschnitte (stromaufrückgeführt
wird. wärts wie stromabwärts) kann man für die einzelnen Die Ausführungsform nadh Fig. 5 ist der Kon- 45 Dünen jeweils eine Trennwirkung erzielen, die von
struktion von Fig. 4 ähnlich; man erkennt bei 1 die der durch die vorangehende Düne erzielten ver-Trennleitung,
bei G den Speisebehälter, der das schieden ist. Die Teile zwischenüegender Dichte bzw.
Wasser für diese Leitung liefert, bei P das Steigrohr Körnung werden so teilweise nochmals dem Kreislauf
mit Lufteinblasung, durch das die schweren Teile auf zugeführt, was die Genauigkeit der Trennung bedas
Gitter E gefördert werden, und das überschüssige 50 günstigt.
Wasser in den Behälter G zurückgeführt wird. Bei 5 In Fig. 6 ist auch eine andere Möglichkeit zur
tritt das Trenngut in die Trennleitung ein, es wird Speisung der Vorrichtung angedeutet. Sie besteht
hier abweichend von den oben beschriebenen Kon- darin, daß man den vom Wasserkasten 3 stromaufstruktionen
durch einen hydraulischen Zubringer F2 wärts gelegenen Teil eintaucht und dem Förderband
herangebracht, so daß in dem Zufluß 5 gleichzeitig 55 vom Ende der Mündung dieses Kastens 3 aus mittels
Trenngut und Wasser eingespeist wird. Diese An- zweier Leitwalzen 15 und 15' eine solche Neigung
Ordnung ist besonders vorteilhaft, weil das Trenngut gibt, daß sein oberes Trum 2 die von ihm mitgegleich
mit Wasser gemischt erscheint. führten schweren Teile über den Wasser spiegel hebt.
Das durch den Zubringer F2 dem Zufluß 5 züge- Zu diesem Zweck ist die Walze 15' mit weicher Verführte
Wasser vereinigt sich mit dem aus dem Be- 5° kleidung und Längskannelierungen ausgestattet, die
halter G kommenden Wasser und trägt gleichzeitig den Durchgang der vom Förderband mitgeführten
mit diesem zum Trennen des Gutes bei. Die Strömung festen Körper gestatten.
aus dem Behälter G wird daher so gewählt, daß sie In Fig. 7 ist ein Anwendungsbeispiel der erfindungs-
einen passenden Zusatz bildet, der strömungsauf wärts gemäßen Vorrichtung in einer Waschanlage für Roh-
eingeführt wird und dem gesamten Wasserdurchsatz 65 kohle dargestellt, die durch den Zubringer 6 in den
durch die Trennleitung einen konstanten Bestwert für Zulauf 5 eingeführt wird. Stromabwärts vom Zulauf 5
den gewünschten Trenneffekt verleiht. tritt in der oben beschriebenen Weise eine Dünenbil-
Wie man aus Fig. 5 erkennt, werden die Wasser- dung ein. Am stromabwärts gelegenen Ende 4 der
mengen aus dem Füllrumpf 5 und aus dem Behälter G Trennleitung tritt die gewaschene Kohle aus, die auf
bei R parallel in den stromabwärts gelegenen Dünen- 70 ein Schüttelsieb 16 fällt; von diesen tritt bei 18 ent-
Claims (11)
1. Aufbereitungsverfahren mittels eines in einer waagerecht oder etwa waagerecht liegenden geschlossenen
Leitung geführten Flüssigkeitsstromes, dadurch gekennzeichnet, daß das- Trenngut im
Mittelteil des Kanals aufgegeben wird und daß dem Gut durch einen beweglichen Boden des
Kanals eine mechanisch erzeugte Gegenbewegung erteilt wird, durch die sich eine stehende Wirbelbewegung
des Gutes ausbildet, aus der die leichteren Gutanteile in Stromrichtung ausgetragen werden
und der Schwergutanteil durch den beweglichen Leitungsboden gegen den Strom abgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die mechanische Bewegung fortlaufend oder schüttelnd ausgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssigkeitsstrom stromaufwärts von der Aufgabestelle für das Gut örtlich beschleunigt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsstrom stromabwärts
von der Aufgabestelle für das Gut örtlich verlangsamt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des
Flüssigkeitsstromes stromabwärts bzw. stromabwärts von der Auf gabestelle jeweils au mehreren
Stellen verlangsamt bzw. beschleunigt wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet
durch wenigstens eine Trennwand (8) in Längsrichtung der Trennleitung (1), die diese in
parallele Gänge teilt (Fig. 2 und 2 a).
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet
durch ein Steigrohr mit Lufteinblasung (P), das an einen strömunigs aufwärts gelegenen
Teil der Trennleitung angeschlossen ist und einen Duirchgangsweg (G) zur Wiedereinführung der
Trennflüssigkeit in die Trennleitung speist (Fig. 4 und 5).
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet
durch einen zusätzlichen Flüissigkeitszufiuß (L) an der Aufgabestelle für das Trenngut,
wobei diese Flüssigkeit und das Trenngut aus einem gemeinsamen Zubringer (F2) und in einen
strömungsabwärts gelegenen Querschnitt (JV) der Leitung aufgegeben werden, der größer ist als der
strörmingsaufwärts von dieser Aufgabestelle liegende
Querschnitt (M) der Trennleitung (Fig. 5).
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß am Boden der Trennleitung ein Förderband (2) vorgesehen ist, das sich entgegen
der Strömung in der Trennleitung fortbewegt.
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Trennleitung
durch eine Wand (11) gebildet ist, die hinundhergehend angetrieben wird und vorzugsweise mit
Höckern (H') besetzt ist.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Boden der Trennleitung in dem strömungsabwärts liegenden Teil eine leicht
abnehmende Neigung aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 864 531, 826 883,
332, 724 718.. 724 207, 659 077, 534 796. -
Deutsche Patentschriften Nr. 864 531, 826 883,
332, 724 718.. 724 207, 659 077, 534 796. -
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1 909 557/91 6.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1059371X | 1955-11-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1059371B true DE1059371B (de) | 1959-06-18 |
Family
ID=9599037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEE13270A Pending DE1059371B (de) | 1955-11-25 | 1956-11-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten fester Koerper mittels eines in einer im wesentlichen waagerecht liegenden geschlossenen Leitung gefuehrten Fluessigkeitsstromes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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