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DE1294700B - Anordnung zur kontinuierlichen fotographischen Registrierung sich aendernder Roentgenbeugungsdiagramme - Google Patents

Anordnung zur kontinuierlichen fotographischen Registrierung sich aendernder Roentgenbeugungsdiagramme

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Publication number
DE1294700B
DE1294700B DE1961B0062945 DEB0062945A DE1294700B DE 1294700 B DE1294700 B DE 1294700B DE 1961B0062945 DE1961B0062945 DE 1961B0062945 DE B0062945 A DEB0062945 A DE B0062945A DE 1294700 B DE1294700 B DE 1294700B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
arrangement
ray diffraction
changing
beam path
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1961B0062945
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Horst-Udo
Lenne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
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Publication of DE1294700B publication Critical patent/DE1294700B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/14Optical recording elements; Recording elements using X-or nuclear radiation
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/20Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by using diffraction of the radiation by the materials, e.g. for investigating crystal structure; by using scattering of the radiation by the materials, e.g. for investigating non-crystalline materials; by using reflection of the radiation by the materials
    • G01N23/205Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by using diffraction of the radiation by the materials, e.g. for investigating crystal structure; by using scattering of the radiation by the materials, e.g. for investigating non-crystalline materials; by using reflection of the radiation by the materials using diffraction cameras

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Description

  • Es ist bekannt, den kristallinen Aufbau von Stoffen mit Hilfe elektromagnetischer Strahlen, z. B. mit weichen Röntgenstrahlen, zu untersuchen und zu bestimmen, indem man solche Strahlen mit den Stoffen so in Wechselwirkung bringt, daß Beugungseffekte am Kristallgitter auftreten, die statisch aufgenommen werden.-Aus der Anderung der Beugungseffekte bei sich ändernden physikalischen bzw. chemischen Bedingungen, d. h. durch die systematische, fortlaufende Aufnahme von Röntgenbeugungsdiagrammen, können Strukturänderungen und Modifikationswechsel der untersuchten Stoffe festgestellt werden. Es soll z. B. die fortlaufende Aufnahme der Beugungseffekte bei sich ändernder Temperatur auch die quantitative Bestimmung der thermischen Ausdehnungskoeffizienten der Stoffe, deren Anisotropie und spezifischeTemperaturabhängigkeit ermöglichen. Ferner ist die Aufgabe gestellt, an Hand von temperaturabhängig aufgenommenen Röntgenbeugungsdiagrammen festzustellen, ob Struktur-und Modifikationsänderungen auftreten, gegebenenfalls bei welchen Temperaturen, ob Modifikationsänderungen reversibel sind und bei welchen Temperaturen röntgenamorphe Substanzen gegebenenfalls rekristallisieren.
  • Bei der Durchführung derartiger Untersuchungen bei sich ändernden Temperaturen ist es bisher üblich, mit einer Anordnung zu arbeiten, die sich weitgehend an das Debye-Scherrer-Verfahren zur Kristallstrukturuntersuchung anlehnt. Es ist hierbei jedoch zwischen dem zu untersuchenden Präparat und dem Film zusätzlich eine Schlitzblende angebracht, die nur ein schmales Band entlang dem sogenannten Aquator der Kamera freigibt. Das Präparat wird zunächst auf eine bestimmte Temperatur aufgeheizt und dann eine Röntgenbeugungsaufnahme angefertigt. Anschließend wird der Film um einen Betrag verschoben, der mindestens etwas größer ist als die Breite der Schlitzblende, dann das Präparat auf eine andere Temperatur gebracht, eine weitere Röntgenbeugungsaufnahme angefertigt usf. Auf diese Weise ist es möglich, eine Serie von Aufnahmen bei bestimmten unterschiedlichen Temperaturen auf einem Film zu erhalten. Es ist in diesem Zusammenhang auch bereits bekannt, den Film langsam kontinuierlich in einer Richtung zu bewegen und das Präparat ebenfalls kontinuierlich aufzuheizen (s. Zeitschrift » Metallwirtschaft «, 11 [1932], S. 567 bis 569).
  • Bei bekannten Apparaten zur Aufnahme von Röntgenbeugungsdiagrammen ist das Präparat von Heiz-und Kühlmitteln, einer Schlitzblende sowie dem Film und der Filmkassette koaxial umgeben.
  • Sollen sich die Untersuchungen auch auf sehr hohe Temperaturen des Präparats erstrecken, so ist eine entsprechende leistungsfähige Heizvorrichtung erforderlich, deren Wärme mit steigenden Temperaturen in zunehmendem Umfang auch durch Strahlung an die Umgebung abgegeben wird. Da aber andererseits der Film gegen Erwärmung sehr empfindlich ist, muß für ihn eine ausreichend wirksame Kühlvorrichtung vorhanden sein, die bei dem engen Aufbau bekannter Aufnahmegeräte nur sehr schwer zu realisieren ist.
  • Die bekannte koaxiale Anordnung von Präparathalter und Filmkassette wirkt sich hierbei mindestens in zweierlei Weise nachteilig aus. Bereits die mantelartige Umfassung des beheizten Präparathalters durch die Filmkassette erschwert die Wärmeabführung. Da es aber aus Intensitätsgründen unzweckmäßig ist, den Filmdurchmesser größer als etwa 120mm zu wählen, betätigt der Abstand des Zentrums der Wärmequelle zum Film höchstens 60 mm, so daß für die Unterbringung von Mitteln zur Wärmeabführung sowie für ergänzende Vorrichtungen zur Ausdehnung der Untersuchungen auf andere physikalische bzw. chemische Einflüsse zu wenig Raum zur Verfügung steht. Aus diesen Gründen sind bisher keine allgemein anwendbaren Einrichtungen nach dem Debye-Scherrer-Verfahren bekanntgeworden, die höhere Temperaturen als etwa 600° C zu verfolgen erlauben.
  • Systembedingt haften dem Debye-Scherrer-Verfahren zwei weitere erhebliche Nachteile an. Wegen der sogenannten Bremsstrahlung, die außer der Eigenstrahlung von der Anode der Röntgenröhre ausgesandt und ebenfalls von der zu untersuchenden Materie gebeugt wird, entsteht ein erheblicher Streuuntergrund, der sich auf dem Film als störende Untergrundschwärzung zeigt. Ferner besitzt wegen der prinzipiell nicht zu umgehenden Divergenz des Primärstrahlbündels und des endlichen Durchmessers des Präparats auch die abgebeugte Strahlung eine merkliche Divergenz, die zu einer Verbreiterung der zu registrierenden Linien führt. Als Folge hiervon ergeben sich eine erhebliche Minderung des Auflösungsvermögens der Beugungswinkel, die gegebenenfalls zu einer Verschmelzung benachbarter Linien führt und ferner eine Minderung des Kontrastes gegenüber der Untergrundschwärzung.
  • Zur Steigerung der Intensität der Debye-Scherrer-Linien ist es aus der deutschen Auslegeschrift 1103623 bekannt, ohne Schlitzblende zu arbeiten.
  • Hierdurch wird die Untergrundschwärzung nochmals bedeutend erhöht und das Auflösungsvermögen sowohl in Richtung der Winkelachse als auch der Zeitachse der Aufnahme herabgesetzt.
  • Aus den angeführten Gründen war es bisher mit den bekannten Einrichtung nur möglich, Substanzen zu untersuchen, die in recht einfachen Strukturen kristallisiert waren, z. B. Metalle, die scharfe und gleichzeitig intensive Debye-Scherrer-Linien liefern und sich folglich hinreichend scharf von der Untergrundschwärzung abhoben. Dagegen konnten Substanzen mit komplizierter Struktur, die viele schwache Debye-Scherrer-Linien erzeugen oder deren Röntgeninterferenzen wegen starker Gitterstörungen bzw. unvollständiger Kristallisation verbreitert bzw. stark verwaschen sind, qualitativ und quantitativ nicht untersucht werden.
  • Im Zusammenhang mit den üblichen Untersuchungen von Substanzen ohne Zustandsänderung ist es bekannt, statt des Strahlenganges nach Debye-Scherrer den Strahlengang nach Guinier-Seemann-Bohlin zu benutzen. Der letztgenannte Strahlengang liefert wegen der Fokussierung und strengen Monochromatisierung der Strahlung scharfe Linien bei nur geringer Untergrundschwärzung, führt jedoch wegen der Monochromatisierung zu einer wesentlichen Intensitätsminderung. Diese Intensitätsminderung kann nur zum Teil durch Ausnutzung eines weiter geöffneten Nutzstrahlenbündels rückgängig gemacht werden. Im allgemeinen sind daher die Belichtungszeiten bei Anwendung des Guinier-Seeman-Bohlin-Strahlenganges höher, z. B. doppelt so hoch wie bei Verwendung des Debye-Scherrer-Strahlenganges.-Zur Erfiillung der Forderung einer kontinuierlichen Bewegung des Films würde der letztgennannte Nachteil noch mehr ins Gewicht fallen.
  • Es wurde nun gefunden, daß mit einer Anordnung zur kontinuierlichen fotografischen Registrierung von unter sich ändernden physikalischen und/oder chemischen Bedingungen des zu untersuchenden Stoffes erzeugten Röntgenbeugungsdiagrammen Aufnahmen erhalten werden können, die qualitativ und quantitativ wesentlich weitergehende Auswertungen zulassen, wenn erfindungsgemäß zur Verminderung der Untergrundschwärzung der an sich bekannte Guinier-Seemann-Bohlin-Strahlengang verwendet wird.
  • In der Praxis ist es zur Unterbringung des Präparathalters in einem vom Filmhalter getrennten, heiz-und kühlbaren, druckfest schließbaren und gegebenenfalls mit Fremdstoffen beschickbaren Gehäuse entsprechender Abmessungen vorteilhaft, wenn in Weiterbildung der Erfindung ein unsymmetrischer Guinier-Seemann-Bohlin-Strahlengang mit einem Abstand vom Monochromator zum Bildfokus von mindestens 140 mm verwendet wird.
  • Wegen der obenerwähnten Eigenschaften des Guinier-Seemann-Bohlin-Strahlenganges war es zu erwarten, daß das Aussagevermögen solcher Aufnahmen wegen der zwangläufigen Intensitätsminderung nicht einmal diejenige Steigerung erfahren würden, die zwischen statischen Debye-Scherrer-Aufnahmen und Guinier-Seemann-Bohlin-Aufnahmen festgestellt wird. Es zeigte sich jedoch, dal3 mit der erfindungsgemäßen Anordnung die Aussagekraft kontinuierlich aufgenommener Röntgenbeugungsdiagramme hinsichtlich der Strukturänderungen in unerwarteter Weise gesteigert werden konnte. Insbesondere gelang es nicht nur, die Anderungen der Beugungswinkel zu messen und dadurch z. B. quantitative Bestimmungen der thermischen Ausdehnungskoeffizienten und deren Temperaturabhängigkeit durchzuführen, sondern es konnten auch die Temperaturen von Umwandlungsvorgängen, z. B. einer Dehydration oder Phasenänderungen, mit hoher Genauigkeit bestimmt werden. Die Ursache für diese nicht erwartete Leistungssteigerung läßt sich nach der Erprobung der Erfindung wie folgt erklären : Bei hinreichend verminderter Untergrundschwärzung im Zusammenwirken der physiologischen Eigenschaft des menschlichen Auges, nämlich relative Anderungen der Schwärzung stärker zu empfinden, als sie objejktiv gemessen werden (Machsches Phänomen), können das Verschwinden oder Neuauftauchen selbst schwacher Beugungseffekte sehr klar wahrgenommen werden. Es ist dann sogar möglich, Strukturänderungen in Abhängigkeit von der Temperatur an mehr oder weniger röntgenamorphen Substanzen, z. B. deren Rekristallisation, zu verfolgen.
  • An Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel wiedergibt, ist die Erfindung nachfolgend näher beschrieben.
  • Durch die Verwendung eines lichtstarken Kristallmonochromators 1 in einem vorzugsweise unsymmetrischen, durch den Röhrenfokus f, und den Bildfokus 2 bestimmten Strahlengang gemäß Fig. l läßt sich unter Berücksichtigung fest vorgegebener Daten der röntgenoptischen Elemente zwischen dem Monochromator 1 und dem Bildfokus f2 eine lichte Weite x von mindestens 140 mm schaffen. Das Maß x beträgt in der hier beschriebenen, praktisch erprobten Ausführungsform der Vorrichtung 180 mm. In diesem Strahlengang wird eine unsymmetrische Einstrahlung des Präparats 2 um etwa 30° verwendet (s. F i g. 1).
  • Die Filmkassette 3 ist als Halbzylinder ausgeführt und besitzt einen Durchmesser von etwa 110 bis 120 mm. Zweckmäßig wählt man den Durchmesser zou--= 114, 7 mm. Der Abstand zwischen dem Film und dem Präparat 2, das im allgemeinen auch in den Ort der größten Wärmeentwicklung einer Heizvorrichtung gelegt ist, beträgt dann etwa für 75 I/o der Filmbreite mehr als 100mm. Auch der kleinste Abstand des Präparats 2 vom Rande des halbbogenförmig angeordneten Films beträgt noch mehr als 65 mm, und es können andererseits die gesamten Vorwärts-Interferenzen zwischen etwa 4°<2#< 82° mit hoher Intensität und Schärfe registriert werden.
  • Die Verwendung einer als Halbzylinder ausgeführten Filmkassette 3, deren Ache y nicht mit dem Ort des Präparats zusammenfällt, bringt weiter den Vorteil, daß eine Filmkassette zu jedem Zeitpunkt auch während eines laufenden Versuchs von der Vorrichtung getrennt bzw. wieder in sie eingefügt werden kann.
  • Der große Abstand zwischen dem Monochromatorl und dem Bildfokus f2 und der entsprechende Abstand zwischen dem Präparat 2 und dem Film 3 ermöglicht die Anordnung eines größeren geschlossenen Gehäuses 4 um das zu untersuchende Präparat (F i g. 2). Dieses geschlossene Gehäuse 4 nimmt eine Heizung 5 in sich auf. Die einzelnen Heizelemente liegen vorzugsweise in zwei Ebenen oberhalb und unterhalb des Strahlenganges durch das Gehäuse4, welches ferner von einem druckfesten Kühlmantel, dessen Zulauf und Ablauf mit 6 und 6a bezeichnet sind, allseitig umgeben ist.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es, das Präparat 2 und dessen Träger mit verschiedenen von mehreren Seiten auch während der Untersuchung zugänglichen Einrichtungen zu umgeben oder Einflüssen auszusetzen, die Strukturänderungen in dem zu untersuchenden Präparat hervorrufen sollen. Es lassen sich statt der bisher üblichen Widerstandsheizungen auch induktiv wirkende Heizungen verwenden oder gegebenenfalls mit einer elektrischen Widerstandsheizung kombinieren. Das bedeutet, daß die erfindungsgemäße Anordnung auch wesentliche höhere Temperaturen als bisher für die Untersuchung anzuwenden erlaubt, z. B. statt 1500° C, die mit einer Widerstandsheizung erreichbar sind, 2500° C oder mehr.
  • Der am Umfang des Gehäuses 4 befindliche Kühlmantel läßt sich ferner so ausstatten, daß der gesamte verbleibende Innenraum bereits vor Beginn der Untersuchungen bis in den Bereich von tiefen Temperaturen abgekühlt wird, z. B. mit flüssiger Luft auf etwa-170° C. Es können dann Strukturänderungen vom Bereich sehr tiefer Temperaturen nach Einschaltung der Heizung über die Raumtemperatur hinaus bis auf sehr hohe Temperaturen fortlaufend verfolgt werden. Es ist schließlich auch möglich, das oben beschriebene geschlossene Gehäuse 4 mit einem Gas zu füllen und z. B. die Untersuchung des Präparats 2 in einer inerten Atmosphäre vorzunehmen oder ein Gas bzw. ein Gasdampfgemisch einzubringen, das mit dem Präparat chemisch reagiert. Auf diese Weise können auch chemische Reaktionen der Probe kontinuierlich erfaßt werden.
  • InderRichtung''des'StrahlengangesvomMonöchromatorl"herbesitzt'das'Gehäuse'4einStrahlendurchlässiges,-sonstabergeschlossenesFenster 7 Und ein weiteres den Kühlmantel unterbrechendes Fenster 7a zum bildfoku f2 hin. Im Innern des Gehäuses 4 befinedet sich das Präparat 2 in einem Präparathalter , der druch eine Öffning 9 von der Setie in die lutte des Gehäuses eingeschöben werden kann.
  • Die öHnung9 istebenfalls verschMeßbar, z. B. mit einer stahlenundchlässigen Platte 10. Das Gehäuse 4 ist im übrigen druckfest äusgebildet, so daß sein'Innenraüm und damit'das zu untersuchende Präparat 2'unter* einen Verdruck gebrächt bzw.'evakuiert werden kann, Außen trägt das Gehäuse 4 in der Höhe des Trahlenganes an einem geschlossene Schlitzblendenkasten I1a eine Schlitzblende 11, desen äußere Kontur entsprechend dem Fokussierungskreis kreisförmig ausgebildet ist und der Filmkassette 3 mit germingem Abstand gegenüberleigt-.
  • Durch den mantel der schlitzblende 11 greifen von der Seite her ein Primärstrahlfiger 12 und gegebenenfalls eine Makeirungsblende 13 hindruch.
  • Der gechlossene Körper 11a für die am Gehäuse 4 befestigte Schlitzblende 11 ist so eingerichtet, daß die Schlitzbeldne zur Wahl der geeigeneten Schlizbreite lösbar und auswechselbar ist. Der die Schlitzblende 11 enthaltende Körper 11a kann ferner ein Fangblech aufnehmen, das unerwünschte Streustrahlung-abhält. Es"ist außerdem vorteilhaft, den seitlich im Körper 11a befindlichen Primärstatlicfänger 12 z. B. durch einen kleinen Elektromagneten ausziebhar anzourdeen, Es ist dann mögliche, mit Hilfe des Primärstrahles und mit einer weiteren, sehr enge n Markeirungsbelende 13, die den Primärstrahl in der höhe z.B. auf 0,5 mm begrenzt, am Filmrand, also unter dem Winkel 0° des Strahelnganges, beim Errecihen bestimmter Tempraturen oder Zeiten Marken zu belichten, die die Auswertung der Beugungsdiagramme erleichten, Die markeirungsblende 13 muß ebenfalls ausziebar sein, da zur Justierung des Monochtuators die volle Höhe des Primärsträhles'erforderlichist."''-' Es hat sich als zwekcmäßig erweisen, der halbzylinderförmigen Fimkassette 3 für eie Vorrichtung nach der Erdindung eine lichte Höhe wvon etwas mehr als 240 mm zu geben und sie mit einem Getriebe zr verbeinden, das mehrere Geschwindigkeiten für den Hub der Filmkassette liefert, z. B. solche von 5 oder 10 mm/li. Die Gesamtaufnahmezeit kann dann z.B. auf 48 bzw. 24 Std. erstreckt werden. Die Wahl von Schlitzbreite, Filmgeschwindigkeit und Temperaturgradient einer progressiv oder dgeressiv geregelten Heizovrrichtung richtet sich nach der Intenstität der Interferenzen, nach dem gewunschten Temperatruauflösungsvermöge und der Geschwindigkeit eventueller : Untwandlunget der untersuchenden StöSe."''.'''' -.'''-Patentansprüche: 1. Anordnung zur Kontinuierlchen fotogerafischen Registrierung von unter sich ändernden physikalischen und/oder chemischen Bedinugngen des zu unterscuhenden Stoffes erzeugten Röntgenbeugungsdiagrammen, wobei der Präparathalter sich in einem vom Filmhalter getrennten, heiz- und kühlbaren, druckfest schließbaren und gegebenenfalls mit Fremdstoffen beschickbaren Gehäuse befindet und der im Filmhalter geführte Film hinter einer Schlitzblende kontinuierlich be-''wegt'wird,dadurch'gekennzeichnet; daßzur-VerminderungderÜntergrundschwärzung der an sich bekannte Guinier-Seemann-Bochlin-Strahlegang verwendet wird.

Claims (1)

  1. 2. Androdnung nach Anspurch 1, gekennzecihnet durch einen unsymmetrischen Guinter-Seemann-bohlin-Strahlengang mit einem Abstand vom Monchriamtro zum Bildfokus von minde-'stehs140'mm.''' 3. Anordnung nach anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Markierungsbelde (13) im Primärstrahl.'''
DE1961B0062945 1961-06-19 1961-06-19 Anordnung zur kontinuierlichen fotographischen Registrierung sich aendernder Roentgenbeugungsdiagramme Withdrawn DE1294700B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1799464U (de) * 1959-08-28 1959-11-05 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Beheizbare kammer fuer roentgenfeinstrukturaufnahmen.
DE1096062B (de) * 1956-12-21 1960-12-29 Vaw Ver Aluminium Werke Ag Temperaturaufsatz fuer Zaehlrohrgoniometer
DE1103623B (de) * 1956-12-22 1961-03-30 Degussa Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Verfolgung feinstruktureller AEnderungen der Materie mit Hilfe von Roentgen-, Gamma- oder Korpuskularstrahlen

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