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DE1096062B - Temperaturaufsatz fuer Zaehlrohrgoniometer - Google Patents

Temperaturaufsatz fuer Zaehlrohrgoniometer

Info

Publication number
DE1096062B
DE1096062B DEV11684A DEV0011684A DE1096062B DE 1096062 B DE1096062 B DE 1096062B DE V11684 A DEV11684 A DE V11684A DE V0011684 A DEV0011684 A DE V0011684A DE 1096062 B DE1096062 B DE 1096062B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling chamber
sample holder
gap
temperature
circle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV11684A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Wefers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Aluminium Werke AG
Original Assignee
Vereinigte Aluminium Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Aluminium Werke AG filed Critical Vereinigte Aluminium Werke AG
Priority to DEV11684A priority Critical patent/DE1096062B/de
Publication of DE1096062B publication Critical patent/DE1096062B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/20Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by using diffraction of the radiation by the materials, e.g. for investigating crystal structure; by using scattering of the radiation by the materials, e.g. for investigating non-crystalline materials; by using reflection of the radiation by the materials
    • G01N23/20008Constructional details of analysers, e.g. characterised by X-ray source, detector or optical system; Accessories therefor; Preparing specimens therefor
    • G01N23/20025Sample holders or supports therefor
    • G01N23/20033Sample holders or supports therefor provided with temperature control or heating means

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)

Description

  • Temperaturaufsatz für Zählrohrgoniometer Die Erfindung befaßt sich mit einem Temperaturaufsatz für Zählrohrgoniometer für röntgenografische Kristallstrukturuntersuchung.
  • Es ist bereits hekannt, röntgenografische Kristallstrukturuntersuchungen bei hohen und niedrigen Temperaturen mittels eines Zählrohrgoniometers auszuführen.
  • Durch die Erfindung wird ein gegenüber den bekannten Einrichtungen besonders geeignetes Temperaturaufsatzgerät vorgeschlagen, das sich in der Praxis hervorragend bewährt hat und die nachfolgend aufgeführten Vorteile bietet.
  • Gegenstand der Erfindung ist einTemperaturaufsatz fürZählrohrgoniometer für röntgenografische Kristallstrukturuntersuchung, wobei das Neue darin gesehen wird, daß derselbe aus zwei in der Ebene des einfallenden Röntgenstrahles lösbar miteinander verbundenen Heizkammerhälften besteht, wovon eine jede eine in einem Isolationskörper auf der Oberfläche einer Halbkugel angeordnete Heizwicklung enthält, so daß ein Hohlkugelraum entsteht, dessen Mittelpunkt mit dem Mittelpunkt der Probe zusammenfällt, und daß ein mit einer Berylliumfolie verschlossener Spalt für den Eintritt des Röntgenstrahles in demselben angeordnet ist.
  • Durch die Erfindung werden insbesondere folgende Vorzüge erzielbar: 1. Das hohe Auflösungsvermögen der Fokussierungsanordnung nach Bragg-Brentano kann jetzt auch bei Hoch- und Tieftemperatur-Aufnahmen ausgenützt werden. Auch die Bestimmung der Intensität der Interferenzen ist nunmehr frei von bisher auftretenden Ungenauigkeiten.
  • 2. Während der Untersuchung können die Proben auf unter - 500 C gekühlt bzw. auf etwa 14000 C erhitzt werden.Wegen der hohenAufheizgeschwindigkeit des Hochtemperaturaufsatzes und der selbsttätigen Programmsteuerung, die auf die Umlaufgeschwindigkeit des Zählrohres nach Belieben abgestimmt werden kann, ist es nunmehr möglich, thermische Phasenumwandlungen unter beliebigen Temperatur/Zeit-Bedingungen kontinuierlich röntgenografisch zu verfolgen.
  • In der Zeichnung sind zweckmäßige Ausführungsbeispiele von Aufsätzen von Zählrohrgoniometern zur Ausführung des Verfahrens dargestellt. Eine Gruppe der Zeichnung zeigt eine Aufheizeinrichtung und die andere Gruppe eine Tiefkühleinrichtung. Aus der Beschreibung und den Zeichnungen sind weitere Merkmale der Erfindung ersichtlich. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Hochtemperatureinrichtung im Schnitt, Fig. 2 dieselbe in der Aufsicht, Fig. 3 dieselbe in Vorderansicht, Fig. 4 bis 7 einzelne Teile dieses Aufsatzes, Fig. 8 das Schaltschema, Fig. 9 einen Tieftemperaturaufsatz.
  • Aus der Konstruktion des Zählrohrgoniometers und dem angestrebten Verwendungszweck ergeben sich folgende Bedingungen für den Aufbau des Gerätes: 1. Offene Bauweise, damit entsprechend der Bragg-Brentanoschen Fokussierungsbedingung Primärstrahl und abgebeugte Interferenzen auf einem Kreissegment von 1800 ungehindert ein- und austreten können.
  • 2. Zimmertemperatur derAußenwände des Aufsatzes, um schädliche Erwärmung des Goniometers zu vermeiden.
  • 3. Hohe Aufheizungsgeschwindigkeit.
  • 4. Gute Temperaturkonstanz.
  • 5. Exakte Probenhalterung und einfache Justiermöglichkeit, zwecks genauer Einhaltung der Fokussierungsbedingungen.
  • 6. Automatische Arbeitsweise bei größter Betriebssicherheit.
  • 7. Ausreichender Strahlenschutz.
  • Der Hochtemperaturaufsatz besteht aus dem Kühlmantel, dem Isolationskörper, der Heizwicklung, dem Probenhalter mit Justiervorrichtung und der Regel-und Meßeinrichtung.
  • Der Kühlmantel 1 (Fig. 1, 2, 3) besteht aus zwei doppelwandigen, einseitig offenen Aluminiumzylindern, an denen außen die Schlauchanschlüsse2 für die Kühlwasserzufuhr angebracht sind. Der untere Zylinder enthält am Boden eine zentrische Bohrung3, die die Goniometerwelle aufnimmt. Außerdem enthalten die Seitenwände der Zylinder je zwei gegen den Kühlraum durchRohre abgeschlossene Bohrungen 4, die die Stromzuführungen aufnehmen.
  • Auf die offenen Seiten der Zylinder wird eine Überwurfmutter 5 aufgeschraubt, die außen einen Stahlbolzen 6 bzw. eine entsprechende Bohrung trägt, durch welche mittels einer Klemmschraube 7 die mechanische Verbindung der beiden Zylinder herheigeführt wird. Außerdem dienen die Überwurfmuttern zur Befestigung der beiden Hälften des Isolationskörpers 8.
  • Der Isolationskörper besteht aus zwei einseitig offenen Zylindern aus feuerfestem Werkstoff. In den unteren Zylindern ist axial mit der Goniometerwelle die zvlindrische Führung9 des Probenhalters angebracht. Unterer Isolationszylinder und Probehalterfiihrung sind aus einem Stück gedreht, z. B. aus einer preßkeramischen, bearbeitbaren Masse. Der Mantel des oberen Isolationszylinders ist an der offenen Seite auf einem Kreisbogen von 1850 so weit gekürzt, daß zwischen den beiden Zylindern beim Aufeinandersetzell ein entsprechend hoher Spalt für den Eintritt des Röntgenstrallles freibleibt.
  • Zwei scher Kiihlkammer und Isolationskörper befin-(legt sich ein freier RaumlO, der mit einem pulverförmigen Isolationsmaterial gefüllt ist, z. B. mit NlgO oder ähnlichem.
  • In den Isolationskörpern ist die Heizwicklung 11 angebracht. Die Heizwicklung ist so ausgehildet, daß sie einer Kugelscllale entspricht, deren Mittelpunkt mit dem LIittelpunkt der Probe zusammenfällt. Durch diese Anordnung der Wicklung wird trotz der offenen Bauweise des Aufsatzes eine hohe Probentemperatur infolge Konzentration der Wärmestrahlung auf den Probenmittelpunkt erreicht. Die Wicklung ist in einen feinliörnigen Pyrozement von entsprechender Temperaturbeständigkeit eingebettet. Bis zu einer Maximaltemperatur von 12500 C kann als Wicklungsmaterial ein Widerstandsdraht bekannter Zusammensetzung verwendet werden, bis 14000 C Platin oder Rhodium.
  • Die im oberen l>zw. unteren Isolationszylinder angebrachten Hälften der Heizwicklung werden von je zwei Anschlüssen 12 mit der erforderlichen Niederspannung gespeist; sie sind in Serie geschaltet. Die Anschlüsse wurden als zweiteilige, mit Gewinde versehene Bolzen 12a ausgeführt, an die auf der Innenseite des Aufsatzes die Heizwicklung angeschweißt wird. Die beiden Teile der Anschlußbolzen besitzen je eine Anschlagfläche 12b, durch welche nach Zusammenschrauben die aus Speckstein bestehenden Isolatoren 13 mechanisch befestigt werden. Der aus dem Kühlmantel nach außen ragende Teil der Anschlußbolzen besitzt ein Gewinde zum Anschrauben der Kabelanschlüsse.
  • In die Bohrung der im unteren Teil des Isolationskörpers befindlichen zylindrischen Führung 9 wird der Probenhalter 14 eingesetzt. Der Probenhalter besteht aus einer Bodenplatte 14a mit Nut und zylindrischem Ansatz, dem in der Nut senkrecht zum Primärstrahl beweglichen Schlitten 14b, in welchen die tablettenförmige Probe eingesetzt wird, und der Führungsspindel 14c, die auf der Überwurfmutter 5 gelagert ist. Die gesamte Probenhalterung ist aus Nickel ausgeführt. Die Führungsspindel 14c tritt durch eine im Isolationskörper angebrachte Bohrung in den Ofenraum ein. Durch diese Bohrung wird ebenfalls das Schutzrohr für die beiden Thermoelemente 15 einge- führt. Je ein Thermoelement dient zur Temperaturregelung bzw. Temperaturregistrierung.
  • In die Zberwurfmuttern sind Nuten eingedreht, in welche eine Berylliumfolie 16 eingesetzt wird. Die für Röntgenstrahlung praktisch völlig durchlässige Berylliumfolie verschließt den offenen Spalt zwischen den Isolationskörpern. Sie dient zur Abschirmung des Zählrohres gegen schädliche Wärmestrahlung und zur Unterbindung von Konvektionsströmungen im Ofenraum.
  • Die Schalt- und Regeleinrichtung besteht aus dem Niederspannungstransformator 17, der stufenlos regelbar ist, dem Programmregler 18, dem Temperatschreiber 19, einem System variabler VorwiderständiF 20, dem Wasserdruckschalter 21 und dem Amperemeter 22.
  • Die zum Betrieb des Hochtemperaturaufsatzes erforderliche Niederspannung wird durch einen stufenlos regelbaren Niederspannungstransformator erzeugt.
  • Der Niederspamlungstrafo wird primärseitig durch einen Programmreglerl8 geschaltet. Die für die gewünschten Temperaturstufen erforderliche Stromstärke wird entweder von Zeit zu Zeit von Hand am Trafo 17 eingestellt oder aber, beim automatischen Betrieb, mittels eines Synchronmotors und eines Programmgetriebes, die auf die Welle des Regeltrafos wirken, entsprechend dem erforderlichen Temperatur-Zeit-Programm selbsttätig verändert. Zur Verringerung der beim Ein- und Ausschalten des Programmreglers auftretenden Temperaturschwankungen wurde der Schalter des Reglers durch variable Vorwiderstände 20 überbrückt. Für Handbetätigung können Serie geschaltete Festwiderstände verwendet werden. die je nach der Stärke des Heizstromes variiert werden können, so daß beim Öffnen des Regelkontaktes ein den jeweiligen Temperaturverhältnissen angepaßter Mindeststrom weiterfließt.
  • Für automatischen Betrieb wird ein Drehwiderstand verwendet, der durch ein Programmgetriebe entsprechend dem jeweiligen Aufheizprogramm variiert wird. Ein Überbrückungsschalter 23 dient zur Kontrolle des Gesamtstromes bei geöffnetem Regelkontakt bzw. zur Aufheizung unabhängig vom Programmregler.
  • Die Thermoelemente 15 sind so angebracht, daß sie die Probentablette berühren oder in eie Bohrung in derselben eingedrückt werden kön~Ein Thermoelement ist an den Programmregler angeschlossen. das zweite an einen Temperaturschreiberl9.
  • In die Kühlwasserabflußleitung ist ein Wasserdruckschalter 21 eingebaut, der beim Versagen der Wasserzufuhr die gesamte Anlage automatisch abschaltet.
  • Ein Amperemeter22 im Primärkreis mißt den aufgenommenen Gesamtstrom.
  • Zur röntgenografischen Untersuchung flüssiger Stoffe mit dem Zählrohrgoniometer dient die nachstehend beschriebene Anordnung eines Tieftemperaturaufsatzes (Fig. 9).
  • Der die Heizwicklung tragende Isolationskörper 8 des Hochtemperaturaufsatzes wird nach Lösen der Überwurfmuttern 5 und der Stromzuführungen 12 herausgenommen. An seine Stelle wird die Kühlkammehr 24 gesetzt, die wie folgt gebaut ist.
  • Die Kühlkammer setzt sich aus zwei zylindrischen Ilohlkörpern zusammen. Der untere der beiden Hohlkörper ist auf einem Kreisbogen von 1900 so gekürzt, daß zwischen den beiden aufeinanderstehenden Teilen der Kühlkammer der Primärstrahl und die abgebeugten Interferenzen auf einem Halbkreis ungehindert ein- bzw. austreten können. Die beiden Teile der Kühlkammer besitzen am Boden je eine Spiralfeder 25, die gegen den oberen und unteren Boden des Kühlmantels 1 drückt. Durch die Spiralfedern und seitlich angebrachte Ringe aus Kunststoff26, in welche die Überwurfmuttern 5 eingreifen, wird die Kühlkammer befestigt.
  • Im Inneren der beiden Teile der Kühlkammer sind, zwecks Vermeidung von Wärmestauungen und Zirkulationsstörungen der Kühlflüssigkeit, spiralförmig von innen nach außen gewundene Lamellen 27 angebracht.
  • Die Kühlmittelzufuhr erfolgt durch die Rohre28, die so angesetzt sind, daß durch die Bohrungen im äußeren Kühlmantel 4, die bei dem Hochtemperaturaufsatz für die Stromzuführungen vorgesehen sind, die Schlauchanschlußstücke des Kühlmittelbehälters eingeführt und angeschraubt werden können.
  • Im oberen und unteren Teil der Kühlkammer sind rechteckige Ausnehmungen angebracht, in welche der Probenhalter 28 eingesetzt wird, und zwar so, daß die Vorderfläche des Probenhalters mit der Goniometerachse zusammenfällt. Der Probenhalter wird im unteren Teil der Kühlkammer durch seitliche Klemmfedern oder eine Schwalbenschwanzführung an der Rückseite befestigt. Der Probenhalter besteht aus einem quaderförmigen Leichtmetallblock, der eine rechteckige Vertiefung trägt, in welche die flüssige Probe eingegossen wird. Der Probenhalter wird bis zum Erstarren der Flüssigkeit in Trockeneis gekühlt, in das Unterteil der Kühlkammer eingesetzt und dann das Oberteil aufgesetzt. Der zwischen dem oberen und unteren Teil des Tieftemperaturaufsatzes für die ein-bzw. austretende Röntgenstrahlung vorgesehene Spalt wird auf einem Kreissegment von 1900 durch zwei Berylliumfolien 29 verschlossen. Der hinter dem unteren Teil der Kühlkammer bis zum äußeren Kühlmantel freibleibende Spalt, der einem Kreissegment von 1700 entspricht, wird mit einer Isolationsplatte 30 aus Schaumkunststoff ausgefüllt. Diese Isolationsplatte und der untere Teil der Kühlkammer besitzen eine Bohrung, durch die das Kontrollthermometer 31 eingeführt wird.
  • Der freie Raum 32 zwischen Kühlkammer 24 und äußerem Kühlmantel 1 wird mit einer geeigneten Isolierfüllung (Korkmehl usw.) versehen.
  • Zur Erzeugung tiefer Temperaturen werden die innere Kühlkammer 24 und der äußere Kühlmantel 1 mit tiefgekühltem Alkohol, Methanol oder Äther durchspült.
  • Der Kühlmittelumlauf wird durch einen handelsüblichen Thermostaten bewerkstelligt, dem ein mit Trockeneis gefüllter Kältespeicher vorgeschaltet ist.
  • Mit Thermostaten handelsüblicher Bauart können auf diese Weise Temperaturen bis zu 600 C erreicht werden.
  • Zur Vermeidung von Eisbelag auf der Probe und den Wandungen des Tieftemperaturaufsatzes wird das Goniometer mit einer Haube aus Kunststoff, die auf entsprechend geformten Bügeln ruht, überdeckt und mit leichtem Druck trockener Stickstoff eingeblasen.
  • PATENTANSPRtJCHE 1. Temperaturaufsatz für Zählrohrgoniometer für röntgenografischeKristallstrukturuntersuchung, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus zwei in der Ebene des einfallenden Röntgenstrahles lösbar miteinander verbundenen Heizkammerhälften be- steht, wovon eine jede eine in einem Isolationskörper auf der Oberfläche einer Halbkugel angeordnete Heizwicklung enthält, so daß ein Hohlkugelraum entsteht, dessen Mittelpunkt mit dem Mittelpunkt der Probe zusammenfällt, und daß ein mit einer Berylliumfolie verschlossener Spalt für den Eintritt des Röntgenstrahles in demselben angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel des oberen Isolationszylinders auf der offenen Seite auf einem Kreisbogen so weit gekürzt ist, daß zwischen den beiden Zylindern ein Spalt von 1850 für den Eintritt der Röntgenstrahlen bleibt.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung der im unteren Teil des Isolationskörpers befindlichen zylindrischen Führung der Probenhalter eingesetzt ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Probenhalter aus einer Bodenplatte mit Nut und zylindrischem Ansatz, einem in der Nut senkrecht zum Primärstrahl beweglichen Schlitten und der Führungsspindel besteht.
    5. Einrichtung nach den Anspriichen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nut der Überwurfmuttern eine Berylliumfolie zum Verschließen des offenen Spaltes zwischen den Isolationskörpern angeordnet ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein stufenlos regelbarer Niederspannungstransformator zum Betrieb der Heizwicklungen primärseitig durch einen Programmregler geschaltet wird und die erforderliche Stromstärke von Hand oder selbsttätig durch einen Synchronmotor mit Programmscheibe entsprechend dem Temperatur-Zeit-Programm verändert wird.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter des Reglers durch variable Vorwiderstände überbrückt wird.
    8. Abwandlung der Einrichtung nach Anspruch 1 zur Durchführung röntgenografischer Kristallstrukturuntersuchungen von flüssigen Stoffen, wobei die Proben bis zu 5ob C und darunter unterkühlt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des die Heizwicklung tragenden Isolationskörpers eine Kühlkammer eingebaut ist, die aus zwei zylindrischen Hohlkörpern besteht, von denen der eine auf einem Kreisbogen von 1900 so gekürzt ist, daß zwischen den beiden aufeinanderstehenden Teilen der Kühlkammer der Primärstrahl und die abgebeugten Interferenzen auf einem Halbkreis ungehindert ein- bzw. austreten können.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren der beiden Teile der Kühlkammer von innen nach außen gewundene Lamellen eingebaut sind und in einer Ausnehmung der Kühlkammer der Probenhalter so eingesetzt ist, daß seine Vorderfläche mit der Goniometerachse zusammenfällt.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Probenhalter als quaderförmiger Leichtmetallblock mit einer rechteckigen Vertiefung für die Aufnahme der flüssigen Probe versehen und der zwischen dem oberen und unteren Teil der Einrichtung für die ein- bzw. austretenden Röntgenstrahlen vorgesehene Spalt durch zwei Berylliumfolien auf einen Kreishogen von 1900 verschlossen ist.
    11. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter dem unteren Teil der Kühlkammer bis zum äußeren Kühlmantel freibleibende Spalt, der einem Kreissegment von 1700 entspricht, mit einer Isolationsplatte, etwa aus Schaumstoff, ausgefüllt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: J. Sci. Instr. 33 (1956), S. 107ff.
DEV11684A 1956-12-21 1956-12-21 Temperaturaufsatz fuer Zaehlrohrgoniometer Pending DE1096062B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294700B (de) * 1961-06-19 1969-05-08 Basf Ag Anordnung zur kontinuierlichen fotographischen Registrierung sich aendernder Roentgenbeugungsdiagramme
DE9403002U1 (de) * 1994-02-23 1995-02-23 Schneider, Julius, Dr., 82343 Pöcking Heizvorrichtung zum Erwärmen einer Materialprobe

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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