DE1047889B - Anordnung zur Absorption groesserer elektromagnetischer Energiemengen in Leitungen der Hoechstfrequenztechnik - Google Patents
Anordnung zur Absorption groesserer elektromagnetischer Energiemengen in Leitungen der HoechstfrequenztechnikInfo
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- DE1047889B DE1047889B DES50136A DES0050136A DE1047889B DE 1047889 B DE1047889 B DE 1047889B DE S50136 A DES50136 A DE S50136A DE S0050136 A DES0050136 A DE S0050136A DE 1047889 B DE1047889 B DE 1047889B
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Description
Vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Absorption größerer elektromagnetischer Energiemengen
in Leitungen der Höchstfrequenztechnik und bezieht sich insbesondere auf den Frequenzbereich der
Dezimeter- und Zentimeterwellen.
Bei Anordnungen dieser Art wurden bisher hauptsächlich absorbierende Massen verwendet, die den
Querschnitt der betreffenden Höchstfrequenzleitung in einem gewissen Bereich ganz oder teilweise ausfüllen.
Dabei werden die absorbierenden Massen entweder in einem Leitungsendstück als reflexionsarmer
Leitungsabschluß oder im Zuge der Leitung als Dämpfungspfropfen verwendet. Hierbei ist es jedoch
von Nachteil, daß die absorbierenden Massen zur Vermeidung von störenden Reflexionen in der Höchstfrequenzleitung
auf eine Länge, die im allgemeinen einigen Betriebswellenlängen entspricht, angespitzt
sein müssen, da hierdurch die Baulänge derartiger Leitungsabschnitte relativ groß wird. Die Herstellung
gut brauchbarer absorbierender Massen ist außerdem sehr schwierig und kostspielig und ihre Bearbeitbarkeit
äußerst gering.
Weiter wurden bisher bei derartigen Anordnungen Schichtwiderstände verwendet, die auf Widerstandsträgern
(Glas- oder geeignete Kunststoffplatten) aufgebracht sind und in einem Querschnitt oder in Längsschnitten
der Höchstfrequenzleitung derart angeordnet sind, daß sie die in der Leitung fließende Hochfrequenzenergie
absorbieren können. Zur Absorption größerer Energiemengen wurden ganze Gruppen von
derartigen Schichtwiderständen vorgesehen, die beispielsweise auf einem gemeinsamen Trägergestell aufgebracht
sind. Derartige Anordnungen wurden sowohl als reflexionsarme Leitungsabschlüsse als auch als
Durchgangs-Dämpfungsglieder verwendet. Sie haben jedoch die wesentlichen Nachteile, daß die Herstellung
homogener Widerstandsschichten äußerst schwierig ist und daß die Widerstandsträger im allgemeinen
hygroskopisch sind und daher die ganze Anordnung feuchtigkeitsempfindlich ist. Feuchtigkeitsunempfindliche
Widerstandsträger, wie z. B. Glasplatten, sind andererseits teuer und schwierig in der Bearbeitung. Ein weiterer bedeutender Nachteil
derartiger Schichtwiderstände ist es auch, daß sie sich bei örtlicher Überlastung verbiegen und
ihre Lage in der Höchstfrequenzleitung verändern, was die Konstanz der gesamten Anordnung
stark beeinträchtigt und meist zur vollständigen Zerstörung der betreffenden Widerstandsschichten
führt.
Außerdem sind bei diesen Anordnungen mit Schichtwiderständen zur Absorption größerer Energiemengen
große Baulängen erforderlich. Die bei größeren Energiemengen notwendige Wärmeabfuhr
Anordnung zur Absorption
größerer elektromagnetischer
Energiemengen in Leitungen
größerer elektromagnetischer
Energiemengen in Leitungen
der Höchstfrequenztechnik
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Ulrich v. Kienlin, München,
und Dipl.-Ing. Albert Kürzl, München-Lochhausen,
sind als Erfinder genannt worden
ist ungünstig durchzuführen und zwingt zu aufwandsreichen konstruktiven Maßnahmen.
Es ist auch eine Anordnung bekannt, bei der der Innenraum einer Rechteckhohlleitung senkrecht zu
ihren Breitseiten von einer Reihe von Kühlrohren durchdrungen wird, die von einer Kühlflüssigkeit
durchströmt werden, so daß ein Teil der elektromagnetischen Energie zur Erwärmung dieser Kühlflüssigkeit
abgezogen wird. Da in jedem einzelnen dieser Kühlrohre die gleiche Energiemenge absorbiert
werden soll, sind sie in mehreren Dämpfungsquerschnitten der Hohlleitung hintereinander angeordnet
und liegen mit ihren Querschnitten auf einer Parabel, wie sie Fig. 1 zeigt. Eine derartige Anordnung erfordert
jedoch einen großen Aufwand, da außer den Kühlrohren und den sie verbindenden Dichtungsteilen
auch Wasserpumpen und Kühler vorgesehen werden müssen. Außerdem ist hierbei eine Variationsmöglichkeit
der Hohlleiterdämpfung, wie sie bei Durchgangsdämpfungsgliedern interessant ist, nicht vorgesehen.
Die Mängel und Nachteile der Anordnungen zur Absorption größerer elektromagnetischer Energiemengen
in Leitungen der Höchstfrequenztechnik, bei denen in mehreren aufeinanderfolgenden Dämpfungsquerschnitten stabförmige, energieabsorbierende Elemente
in Richtung der elektrischen Feldlinien derart angeordnet sind, daß sie sich innerhalb der einzelnen
Dämpfungsquerschnitte an jenen Stellen befinden, an denen sie einen bestimmten vorgegebenen Teil der
elektromagnetischen Energie absorbieren, werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die stab-
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iörmigen, energieabsorbierenden Elemente aus Festwiderständen
(z. B. Kohlewiderstände) bestehen, welche derart angeordnet sind, daß sie im Betriebszustand
sowohl einzeln als auch gemeinsam in Richtung der elektrischen Feldlinien bewegbar und insbesondere
aus der Höchstfrequenzleitung gänzlich herausnehmbar sind.
Besondere Vorteile der Anordnung nach der Erfindung sind die einfache und billige Herstellung, der
kompakte Aufbau, welcher einen geringen Platzbedarf und kleinere Baulängen erreichen läßt, die zeitliche
und örtliche Konstanz der verwendeten stabförmigen Festwiderstände (z. B. Kohlewiderstände) und die
einfache Variationsmöglichkeit der Durchgangsdämpfung innerhalb eines engen oder eines weiten Bereidies.
Weitere Vorteile sind aus der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele ersichtlich, wobei die Fig. 2
und 3 den Aufriß und den Grundriß eines Konstruktionsbeispieles zeigen, während die Fig. 4 einen
Schnitt nach I-I in Fig. 2 darstellt.
Die Erfindung geht von dem an sich bekannten
Prinzip aus, eine Absorption größerer elektromagnetischer Energiemengen in einem Leitungsstück einer
Höchstfrequenzleitung dadurch zu bewirken, daß in einem oder in mehreren aufeinanderfolgenden
Leitungsquerschnitten jeweils ein oder mehrere stabförmige Widerstände in Richtung der elektrischen
Feldlinien angeordnet sind. Die Lage der in einem Leitungsquerschnitt angeordneten stabförmigen
Widerstände wird dabei durch deren Belastbarkeit bestimmt.
In Fig. 1 ist eine solche bekannte Anordnung bei Rechteckhohlleitern schematisch dargestellt, wobei
gleiche Belastbarkeit aller verwendeten stabförmigen Widerstände vorausgesetzt ist. Der Rechteckhohlleiter
1, der parallel zur Hohlleiterbreitseite geschnitten dargestellt ist, ist mittels eines Flansches 2 an die
Hohlleitung bzw. an die Energiequelle angeschlossen. Unter Voraussetzung der H10-WeIIe ergibt sich über
der ganzen Hohlleiterbreitseite eine sinusförmige Feldstärkeverteilung mit dem Maximum in der Mitte
des Hohlleiters und den Nullstellen an den beiden Seitenwänden, wobei die elektrischen Feldlinien senkrecht
zur breiten Hohlleiterwand und damit senkrecht zur Zeichenebene stehen. Dementsprechend sind auch
die stabförmigen Widerstände 3 bis 8 in dieser Richtung angeordnet, so daß in der Fig. 1 nur ihre Stirnflächen
sichtbar sind.
Die in der Pfeilrichtung einströmende Hochfrequenzenergie wird nun zu einem gewissen Teil im
ersten Dämpfungsquerschnitt, in welchem die stabförmigen Widerstände 3 angeordnet sind, absorbiert.
Die durch einen dieser stabförmigen Widerstände aufgenommene Hochfrequenzleistung N wird durch die
an seinen Enden auftretende Spannung U und seinen Widerstands wert R nach der Formel
U*
60
bestimmt.
Wird der stabförmige Widerstand innerhalb des betreffenden
Dämpfungsquerschnittes von der schmalen Seitenwand, gegen die Hohlleitermitte zu verschoben,
so gelangt er an Stellen mit stetig wachsender elektrischer Feldstärke. Dadurch werden die an seinen
Enden entstehende Spannung und die von ihm aufgenommene Hochfrequenzleistung ebenfalls vergrößert.
Es ist möglich, den stabförmigen Widerstand in dem betreffenden Dämpfungsquerschiiitt in Richtung der
elektrischen Feldlinien innerhalb jener Feldstärkebereiche anzuordnen, in denen die Feldstärke unter
jenem Wert bleibt, bei welchem die aufgenommene Hochfrequenzleistung N der vorgegebenen Belastbarkeit
des stabförmigen Widerstandes entspricht. Zweckmäßigerweise wird man den stabförmigen
Widerstand an jenen Stellen anordnen, an denen seine vorgegebene Belastbarkeit bei Einspeisung der Nennleistung
in die Höchstfrequenzleitung durch die aufgenommene Hochfrequenzleistung N voll ausgenutzt
ist.
Im Falle des in Fig. 1 dargestellten Rechteckhohlleiters, unter A'erwendung der H10-WeIIe und der sich
daraus ergebenden symmetrischen Feldstärkeverteilung über der ganzen Hohlleiterbreite können zwei
stabförmige Widerstände 3 so weit von beiden schmalen Seitenwänden gegen die Hohlleitermitte zu versetzt
angeordnet werden, daß sie sich an jenen Stellen befinden, an denen die elektrische Feldstärke bei Einspeisung
der Nennleistung in die Leitung so groß ist, daß ihre vorgegebene Belastbarkeit durch die aufgenommene
Hochfrequenzleistung voll ausgenutzt ist. Bei gleicher vorgegebener Belastbarkeit beider Widerstände
3. ist ihr Abstand von den entsprechenden Seitenwänden gleich groß.
Nach der Absorption eines bestimmten Teiles der in den Hohlleiter 1 eingespeisten Energie, die im
Dämpfungsquerschnitt 1 durch die stabförmigen Widerstände3 erfolgt, gelangt die um diesen Betrag
gedämpfte H10-WeIIe zum zweiten Dämpfungsquerschnitt
mit den stabförmigen Widerständen 4. Da sich infolge der Absorption eines Teiles der Hochfrequenzenergie
im ersten Dämpfungsquerschnitt die Maximalamplitude der elektrischen Feldstärke im zweiten
Querschnitt bereits um einen gewissen Betrag verringert hat, wird die Lage der stabförmigen Widerstände
4 innerhalb des zweiten Dämpfungsquerschnittes, unter Berücksichtigung der hier herrschenden
Feldstärkeverteilung, festgelegt. Unter der Voraussetzung, daß die stabförmigen Widerstände 4 die
gleiche vorgegebene Belastbarkeit aufweisen wie die Widerstände 3, können sie daher bei gleich großer, an
ihren Enden auftretender Spannung U um einen entsprechenden Betrag weiter gegen die Hohlleitermitte
zu verschoben werden.
Die durch die ersten beiden Dämpfungsquerschnitte mit den Widerständen 3 und 4 gedämpfte H10-WeIIe
gelangt dann zum nächsten Dämpfungsquerschnitt mit den stabförmigen Widerständen 5, die bei gleicher
vorgegebener Belastbarkeit um ein weiteres Stück gegen die Hohlleitermitte zu versetzt angeordnet sind.
Auch die weiteren Dämpfungsquerschnitte werden nach dem gleichen Prinzip mit den stabförmigen
Widerständen 6, 7, 8 bestückt.
Die Anordnung von Festwiderständen (z. B. Kohlewiderstände) 11 (Fig. 2 und 4) im Sinne der Erfindung
bringt nun wesentliche Vorteile mit sich, die sich mit den bisher verwendeten Flüssigkeitswiderständen
(Kühlrohre) nicht erreichen ließen.
So kann man beispielsweise erreichen, daß bei entsprechender Abstufung der Belastbarkeit der Festwiderstände
11 gegeneinander die auf einer Seite der Hohlleitung angeordneten Festwiderstände 11 unter
voller Ausnutzung ihrer Belastbarkeit geometrisch jeweils auf einer bestimmten, vorgegebenen Kurve
und insbesondere auch auf einer Geraden liegen.
Weiterhin ist es prinzipiell möglich, jeden einzelnen der Festwiderstände 11 gegen einen solchen mit höherer
Belastbarkeit auszutauschen. Dies ist insbesondere
bei Anordnungen mit Widerständen verschiedener Belastbarkeit vorteilhaft, um die einzelnen Festwiderstände
aus Gründen der Einheitlichkeit einander anzugleichen.
Es ist außerdem möglich, einzelne Festwiderstände aus einer dieser Anordnungen wegzulassen und entsprechend
mehr Dämpfungsquerschnitte vorzusehen oder die Verminderung der Dämpfung durch Veränderung
der Lage der restlichen Widerstände bei erhöhter Belastbarkeit auszugleichen.
Da die Anbringung der Festwiderstände 11 (z. B. Kohlewiderstände) in der Weise erfolgt, daß sie im
Betriebszustand sowohl einzeln als auch gemeinsam in Richtung der elektrischen Feldlinie bewegbar und
insbesondere aus der Höchstfrequenzleitung gänzlich herausnehmbar sind, kann die Anordnung nach der
Erfindung vorzugsweise auch als Durchgangsdämpfungsglied im Zuge einer Höchstfrequenzleitung verwendet
werden.
Es können dabei in einfacher Weise durch vollständige
Entfernung einzelner Festwiderstände 11 verschiedene Dämpfungsstufen eingestellt werden. Daneben
ist jedoch auch eine kontinuierliche Dämpfungsregelung möglich, die bei gleichzeitiger Bewegung
aller Festwiderstände 11 in Richtung der elektrischen Feldlinien eine äußerst wirksame Dämpfungsgrobregelung
innerhalb eines großen Dämpfungsbereiches darstellt. Die Durchgangsdämpfung verkleinert sich dabei
in dem Maße, wie die Festwiderstände 11 aus dem Innenraum der Höchstfrequenzleitung herausgezogen
werden. Wird jedoch nur einer der Festwiderstände 11 in Richtung der elektrischen Feldlinien bewegt, so
entsteht eine wesentlich genauere Dämpfungsfeinregelung innerhalb eines entsprechend kleineren
Dämpfungsbereiches.
Die Befestigung der in diesen Anordnungen verwendeten Festwiderstände 11 (z. B. Kohlewiderstände)
in der Höchstfrequenzleitung erfolgt vorzugsweise derart, daß sie zumindest an einem Ende mit
der Wandung der Leitung galvanisch verbunden sind. Es wird dadurch eine äußerst günstige Wärmeabfuhr
erreicht, die auch bei größeren Leistungen ausreicht und zusätzliche Kühlvorrichtungen erspart.
Zur Kompensation der durch die Festwiderstände 11 hervorgerufenen Reflexionen werden zweckmäßig
in der Höchstfrequenzleitung geeignete Mittel (z. B. Blenden oder kapazitive Abstimmschrauben) vorgesehen.
In den Fig. 2 bis 4 ist ein Konstruktionsbeispiel eines erfindungsgemäßen reflexionsarmen Abschlusses
für Rechteckhohlleitungen dargestellt. Im Aufriß (Fig. 2) ist der Hohlleiter 9 teilweise parallel zu den
Schmalseiten aufgeschnitten dargestellt. Der Abschluß wird mit einem Flansch 10 an die Hohlleitung bzw.
an die Energiequelle angeschlossen. Die stabförmigen Festwiderstände 11 sind dabei mit den beiden Hohlleiterbreitseiten derart verbunden, daß ihre Metallkappen
12 mit ihnen guten Kontakt haben. Die Befestigung dieser Festwiderstände ist im einzelnen in
Fig. 4 dargestellt, welche einen Schnitt nach I-I der
Fig. 2 zeigt. Dabei ist die Lage der Festwiderstände 11 durch Niete 13 festgelegt, welche in Bohrungen der
einen Hohlleiterbreitseite eingeschlagen sind und in den Innenraum der Hohlleitung hineinragen. Die
stabförmigen Festwiderstände 11, deren Metallkappen mit entsprechenden stirnseitigen Öffnungen versehen
sind, werden über diese Niete gestülpt und ragen mit ihrer anderen Metallkappe in entsprechend angeordnete
Bohrungen der gegenüberliegenden Hohlleiterbreitseite. Mit besonderem Vorteil werden diese Festwiderstände
unter \rerwendung von Spiralfedern 14 an die Hohlleiterbreitseiten angefedert. Zu diesem
Zweck ist auf einem mit der Hohlleitungswandung fest verbundenen Zwischenstück 15, welches die
gleichen Bohrungen enthält wie die Hohlleiterwandung, eine Deckplatte 16 angeordnet. Diese Deckplatte
16 drückt die in den Bohrungen des Zwischenstückes 15 befindlichen Spiralfedern 14, welche im
Ruhezustand aus den Bohrungen herausragen, zusammen und preßt sie gegen die Stirnflächen der stabförmigen
Festwiderstände 11. Die Befestigung der Deckplatte 16 auf dem Zwischenstück 15 erfolgt mittels
Schrauben 18. In Fig. 4 sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht alle stabförmigen Festwiderstände
dargestellt, sondern außer denen, die im dargestellten Querschnitt liegen, nur die Festwiderstände des letzten
Dämpfungsquerschnittes. Der reflexionsarme Hohlleiterabschluß ist dabei hinter dem letzten
Dämpfungsquerschnitt mit einem Kurzschluß 19 abgeschlossen.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist es vorteilhaft, die stabförmigen Festwiderstände
11 in beliebiger Weise, unter Weglassung der Spiralfedern 14, mit der Deckplatte 16 fest zu verbinden
und die Deckplatte 16 derart bewegbar anzuordnen, daß die stabförmigen Festwiderstände 11 durch
Bewegung der gemeinsamen Platte in Richtung der elektrischen Feldlinien verschoben werden können.
Auf diese Weise ist es möglich, ein leicht einstellbares, variables Durchgangsdämpfungsglied herzustellen.
Dabei ist dieDämpfung bei voll eingefahrenen Widerständen 11 am größten und nimmt mit der Eindringtiefe
der Widerstände stetig ab.
In dem in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel eines reflexionsarmen Hohlleiterabschlusses
wird die Kompensation der durch die stabförmigen Festwiderstände 11 hervorgerufenen Reflexionen
durch kapazitive Abstimmschrauben 20 bewirkt. Diese Abstimmschrauben sind dabei in einem
an einer Hohlleiterbreitseite angeschraubten Aufsatz 21 gelagert, der zur Sicherung gegen versehentliches
Nachstellen der Abstimmschrauben 20 mit einer Deckplatte 22 versehen ist.
Claims (10)
1. Anordnung zur Absorption größerer elektromagnetischer Energiemengen in Leitungen der
Höchstfrequenztechnik, bei der in mehreren aufeinanderfolgenden Dämpfungsquerschnitten stabförmige,
energieabsorbierende Elemente in Richtung der elektrischen Feldlinien derart angeordnet
sind, daß sie sich innerhalb der einzelnen Dämpfungsquerschnitte an jenen Stellen befinden, an
denen sie einen bestimmten vorgegebenen Teil der elektromagnetischen Energie absorbieren, dadurch
gekennzeichnet, daß die stabförmigen, energieabsorbierenden Elemente aus Festwiderständen (z. B.
Kohlewiderstände) bestehen, welche derart angeordnet sind, daß sie im Betriebszustand sowohl
einzeln als auch gemeinsam in Richtung der elektrischen Feldlinien bewegbar und insbesondere aus
der Höchstfrequenzleitung gänzlich herausnehmbar sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festwiderstände (11) durch
in einer Begrenzungswand eines Rechteckhohlleiters (9) vorgesehene Löcher geführt sind und
die herausstehenden Enden der Festwiderstände mit einer gemeinsamen Platte (16), vorzugsweise
galvanisch, verbunden sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16) derart bewegbar
angeordnet ist, daß die mit ihr verbundenen Festwiderstände (11) durch die Bewegung der Platte
in Richtung der elektrischen Feldlinien verschoben werden.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Festwiderstände
(3, 4, 5 usw. bzw. 11) mindestens an einem Ende mit der Wandung der Höchstfrequenzleitung
galvanisch verbunden sind.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
der mit den Festwiderständen (3, 4, 5 usw.) bestückten Dämpfungsquerschnitte so groß ist, daß
im letzten Dämpfungsquerschnitt die in die Höchstfrequenzleitung eingespeiste elektromagnetische
Energie fast vollständig absorbiert wird.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der
mit den Festwiderständen (3, 4, 5 usw.) bestückten Dämpfungsquerschnitte so groß ist, daß hinter
dem letzten Dämpfungsquerschnitt ein bestimmter Teil der in die Höehstfrequenzleitung eingespeisten
elektromagnetischen Energie wieder austritt.
7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastbarkeit
aller Festwiderstände (3, 4., 5 usw. bzw. 11) gleich groß gewählt ist.
8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Leitung Mittel zur Kompensation der durch die Widerstände hervorgerufenen Reflexionen vorgesehen
sind.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Kompensationsmittel ein
oder mehrere kapazitiv wirkende Abstimmschrauben (20) vor den Widerständen (11) angeordnet
sind.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitung hinter dem letzten Widerstand kurzgeschlossen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift R 8450 VIII a/ 21 a4
Deutsche Auslegeschrift R 8450 VIII a/ 21 a4
kanntgemacht am 1.9. 1955);
USA.-Patentschrift Nr. 2 669 696;
G. Megla, »Dezimeterwellentechnik«, Leipzig,
1952, S. 235 bis 236.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 727/366 12.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50136A DE1047889B (de) | 1956-08-28 | 1956-08-28 | Anordnung zur Absorption groesserer elektromagnetischer Energiemengen in Leitungen der Hoechstfrequenztechnik |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50136A DE1047889B (de) | 1956-08-28 | 1956-08-28 | Anordnung zur Absorption groesserer elektromagnetischer Energiemengen in Leitungen der Hoechstfrequenztechnik |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1047889B true DE1047889B (de) | 1958-12-31 |
Family
ID=7487610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50136A Pending DE1047889B (de) | 1956-08-28 | 1956-08-28 | Anordnung zur Absorption groesserer elektromagnetischer Energiemengen in Leitungen der Hoechstfrequenztechnik |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1047889B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2669696A (en) * | 1949-12-10 | 1954-02-16 | Collins Radio Co | High powered wave guide load |
| DE976433C (de) * | 1952-03-01 | 1963-09-05 | Rohde & Schwarz | Widerstandsanordnung fuer sehr kurze elektrische Wellen |
-
1956
- 1956-08-28 DE DES50136A patent/DE1047889B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2669696A (en) * | 1949-12-10 | 1954-02-16 | Collins Radio Co | High powered wave guide load |
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