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DE1291681B - Vorrichtung zum hydraulischen Entleeren von mit Festkoerpern, insbesondere Fischen, gefuellten Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum hydraulischen Entleeren von mit Festkoerpern, insbesondere Fischen, gefuellten Behaeltern

Info

Publication number
DE1291681B
DE1291681B DEV29519A DEV0029519A DE1291681B DE 1291681 B DE1291681 B DE 1291681B DE V29519 A DEV29519 A DE V29519A DE V0029519 A DEV0029519 A DE V0029519A DE 1291681 B DE1291681 B DE 1291681B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
container
diffuser
jet pump
preliminary stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV29519A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Klaus
Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PEENE WERFT VEB
Original Assignee
PEENE WERFT VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PEENE WERFT VEB filed Critical PEENE WERFT VEB
Priority to DEV29519A priority Critical patent/DE1291681B/de
Publication of DE1291681B publication Critical patent/DE1291681B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/30Conveying materials in bulk through pipes or tubes by liquid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum hydraulischen Entleeren von mit Festkörpern, insbesondere Fischen, gefüllten Behältern mit Hilfe von ein- oder mehrstufigen Strahlpumpenanlagen, die von Treibwasserpumpen gespeist werden und deren Abwasser in die Behälter zurückgeführt wird. Es ist bekannt, Fische mit Hilfe von Wasserstrahlpumpen unter Zusatz von Beiwasser aus Behältern, insbesondere Laderäumen, zu fördern. Diese Fischpumpenanlagen sind entweder transportabel auf einem Boot installiert oder stationär an Land aufgestellt. Sie sind ein- oder zweistufig ausgeführt. In jedem Fall erfolgt die Entleerung über einen von oben in den Laderaum hineingehängten Saugschlauch. Zum Zweck der Gemischbildung wird das Abwasser der Diffusoren über flexible Leitungen in den Fischraum zurückgeführt.
  • Die Rückleitung des Abwassers erfolgt zunächst in unmittelbarer Nähe der Ansaugöffnung des Saugschlauches und führt zu einer örtlichen Gemischbildung, besonders im Saugbereich. Mit zunehmender Entleerung nimmt der Wasseranteil im Laderaum zu, und die flexiblen Abwasserleitungen werden zum Heranspülen des Fisches aus allen Ecken und Winkeln des Raumes zur Saugöffnung hin benutzt. Saugschlauch und Spülschlauch sind dabei so in horizontaler und vertikaler Richtung zu bewegen, daß die zweckmäßigste Entleerung erreicht wird. Die beiden Strahlpumpen einer zweistufigen Anlage werden entweder von je einer separaten oder von einer gemeinsamen Treibwasserpumpe gespeist. Das Treibwasser wird direkt aus einem Gewässer angesaugt.
  • Für den Fall, daß der Fisch nicht aus den Laderäumen, sondern aus Netzsäcken mit bereits vorhandenem Fördergemisch abgepumpt wird, also kein Wasser zur Gemischbildung zurückgeführt werden muß, sind einstufige Strahlpumpenanlagen bekannt, bei denen die Treibwasserpumpen im geschlossenen Kreislauf arbeiten und zu diesem Zweck saugseitig mit dem Diffusor verbunden sind.
  • Nachteilig bei den bekannten Entleerungsvorrichtungen ist der hohe Bedienungsaufwand und die sehr schwere Handhabung der gefüllten flexiblen Saug-und Spülleitung. Für das Hantieren mit dem durch Drahtspiralen verstärkten, besonders schweren Saugschlauch sind spezielle mechanische Hebemittel erforderlich. Während der Entleerung muß die Ansaugöffnung immer in die Zone optimaler Fischkonzentration geführt werden. Weiterhin muß ein Eindringen von Luft in die Saugleitung vermieden werden. Das wird besonders problematisch gegen Ende der Entleerung. Durch die Bewegung der flexiblen Leitungen, insbesondere des Ansaugtrichters, im Fisch-Wasser-Gemisch wird der Fisch beschädigt. Dringt Luft in die Strahlpumpe ein, so fällt die Förderleistung erheblich ab, und die Fleischbeschädigung wird wesentlich erhöht. Gelangt der Saugtrichter zu dicht an die Begrenzungswände, so saugt er sich fest, und der Betrieb wird unterbrochen. Mit dem vom Diffusor in den Laderaum zurückgeleiteten Beiwasser wird unter erheblichem manuellen Aufwand nur ein genügender Spüleffekt zur Ansaugöffnung der Fischleitung erreicht.
  • Es ist an Bord möglich, die Laderäume so auszubilden, daß der Fisch der Ansaugöffnung im gewünschten Umfange selbsttätig zuläuft. Größere Förderhöhe mit geringer Fischbeschädigung können bei Strahlpumpen nur durch mehrstufige Ausführung überwunden werden. Ferner besteht keine Möglich- keit, während des Betriebes auftretende Verstopfungen, z. B. durch Großfische, schnell und ohne großen manuellen Aufwand zu beseitigen.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen den bekannten Entleerungsmethoden eigenen Nachteile wirkungsvoll zu beseitigen und eine Anlage zu schaffen, die mit einem Minimum an Bedienungsaufwand wirtschaftlicher, betriebssicherer, funktionstüchtiger und mit geringerer Fischbeschädigung eine Automatisierung der Entleerung ermöglicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum hydraulischen Entleeren von mit Festkörpern, insbesondere Fischen, gefüllten Behältern mit Hilfe von ein- oder mehrstufigen Strahlpumpen, die von Treibwasserpumpen gespeist werden und deren Abwasser in die Behälter zurückgeführt wird zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Diffusoren der in an sich bekannter Weise am Behälterboden angeschlossenen Strahlpumpensysteme einerseits mit ihren Abwasserleitungen an die Vorstufen direkt angeschlossen sind und andererseits sowohl durch Leitungen mit dem Spülsystem der Behälter als auch durch Leitungen mit der Treibwasserpumpe in Verbindung stehen. In die Steigleitung, durch die der Fisch bis zum Obergabestutzen an Deck transportiert wird, wird Druckluft eingeführt.
  • Zweckmäßigerweise ist hinter einer als Vorstufe ausgebildeten Strahlpumpe eine weitere, eine Hauptstufe darstellende Strahlpumpe angeordnet, an welche sich ein Diffusor anschließt, dessen Abwasserleitung mit der Vorstufe in Verbindung steht. Zwischen den Strahlpumpen kann zusätzlich noch ein Diffusor angeordnet sein, dessen Abwasser nach außenbords geführt wird. Anstatt einer Vorstufe befindet sich bei vereinfachter Ausführung vor der Strahlpumpe ein Anschluß, der mit der Treibwasserleitung und der Abwasserleitung des Diffusors in Verbindung steht.
  • Die Hauptstufe kann auch im geschlossenen Kreislauf geschaltet sein, dann stehen die Strahlpumpe und der Diffusor über eine Treibwasserpumpe miteinander in Verbindung. In der Steigleitung befindet sich ein Sperrschieber. Ebenfalls ist in der Fischleitung vor der Vorstufe ein Sperrschieber angeordnet. Am Ende der Steigleitung befindet sich ein tJbergabe-oder Füllstutzen.
  • Der Füllstutzen ist als Wasserabscheider ausgebildet und ist mit dem Spülsystem der Behälter und der Vorstufe verbunden. Durch die Erfindung ist es möglich, die schwere körperliche Arbeit bei der Handhabung der großen, flexiblen Saug- und Spülleitungen während der Entleerung gänzlich auszuschalten.
  • Hebemittel sind für die Anlage nicht mehr erforderlich. Das dem Behälter fest zugeordnete Spül- und Fördersystem mit seinen vielfältigen Schaltungsmöglichkeiten gewährleistet eine einwandfreie, kontinuierliche und restlose Behälterentleerung. Das Eindringen von Luft in das Fördersystem, bevor der Behälter völlig entleert ist, wird von vornherein vermieden. Die Ausführung und Arbeitsweise der Anlage garantiert eine geringe Fischbeschädigung. Es wird die bei Wasserstrahlfischpumpen übliche Förderhöhe vergrößert. Verstopfungen und Verunreinigungen der Anlage können schnell und mühelos beseitigt werden. Des weiteren bestehen Möglichkeiten, den Wasserbedarf für die Entleerung auf ein Minimum zu beschränken und den Wirkungsgrad wesentlich zu erhöhen. Insgesamt gesehen zeichnet sich die erfindungsgemäße Anlage durch erhöhte Leistungsfähigkeit, Funktionstüchtigkeit und Betriebssicherheit sowie einen minimalen Bedienungsaufwand aus. Sie ermöglicht eine weitgehende Automatisierung der Behälterentleerung.
  • Die Erfindung soll an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele, welche in den Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine Zweibehälteranlage mit offenem Treibwasserkreislauf und einem Spülsystem, F i g. 2 eine Anlage mit geschlossenem Treibwasserkreislauf und einer Spül- und Flutpumpe, Fig. 3 eine Anlage mit einem Diffusor zur Vorwasserabscheidung unmittelbar hinter der Vorstufe.
  • Bei einer Zweibehälteranlage nach Fig. 1 ist an die Behälter 1, 32 je eine Wasserstrahlpumpenanlage angeschlossen. Die Wasserstrahlpumpenanlage besteht aus einer Vorstufe 2 bzw. 39, einer Strahl pumpe 3 bzw. 40 und einem speziellen Diffusor mit Wasserabscheidung 4 bzw. 41. Zwischen dem Behälter 1 und der Strahlpumpenanlage 2, 3, 4 befindet sich ein Absperrschieber 8 und zwischen dem Behälter 32 und der Strahlpumpenanlage 39, 40, 41 ein Absperrschieber 42. Die Strahlpumpenanlage 2, 3, 4 hat über die Absperrschieber 10, 11, 63 Anschluß an die gemeinsame Treibwasserleitung 22, die Strahlpumpenanlage 39, 40, 41 über die Absperrschieber 38, 37, 51. Die gemeinsame Treibwasserleitung 22 ist über Absperrschieber 9, 31 mit den beiden, von je einem Motor 6 angetriebenen Treibwasserpumpen 5 verbunden. Unmittelbar hinter den Schiebern 9, 31 befindet sich in der Treibwasserleitung 22 ein Schnellschlußventil 19.
  • Die Treibwasserpumpen 5 sind im Maschinenraum des Fischereifahrzeuges untergebracht. Über Absperrschieber 12, 27 haben auch die Behälter 1, 32 Anschluß an die gemeinsame Treibwasserleitung 22. Für eine geeignete Spülung der Behälter 1, 32 sind diese mit Spülanschlüssen 28, 29 für die Behälterbodenspülung, und Spülanschlüssen 34, 35 für die Rinnenspülung zur Entnahmeöffnung versehen. In den Zuleitungen zu den Spülanschlüssen 34, 28 bzw. 35, 29 befinden sich Drosselorgane 15, 16, bzw. 36. 33.
  • Das beim Diffusor 4 bzw. 41 abgeschiedene Wasser wird einerseits über die Verbindungsleitung 24 bzw. 43 den Vorstufen 2 bzw. 39 und andererseits dem Spülsystem des Behälters 1 bzw. 32 zugeführt. In den Zuführleitungen zum Spülsystem und in den Verbindungsleitungen zur Vorstufe sind Absperrschieber 14 bzw. 44, 13 bzw. 45 angeordnet. Das Abwasser aus den Diffusoren kann zusätzlich nach außenbords geleitet werden, dazu besteht zu dem Diffusor 4 eine Ableitung 26 und zu dem Diffusor 41 eine Ableitung 46. In den Ableitungen 26 bzw. 46 befinden sich Absperrschieber 17 bzw. 47.
  • An die Strahlpumpen mit Diffusoren 4 bzw. 41 schließen sich die Steigleitungen 21 bzw. 48 an. Am Anfang der Steigleitungen 21 bzw. 48 wird Druckluft eingeblasen. Dafür sind Druckluftleitungen 25 bzw. 49, welche durch Ventile 18 bzw. 50 verschließbar sind, vorgesehen. Vor den Obergabestutzen 7, 30 befinden sich in den Steigleitungen21, 48 die Absperrschieber 62, 20. Sie dienen zur Verstopfungsbeseitigung. Diese Anlage arbeitet wie folgt: Bei Trockenlagerung müssen die Tanks vor dem Auspumpen geflutet werden. Dazu wird das Treibwasser von den Treibwasserpumpen 5 gemeinsam auf beide Behälteranlagen geschaltet. Beide Anlagen sind dabei bereits auf Betriebszustand eingestellt, d. h., die Sperrschieber 9 bzw. 31, 10 bzw. 38, 8 bzw. 42, 62 bzw. 20, 17 bzw. 47 und die Drosselorgane 16 bzw 33 und 15 bzw. 36 sind geöffnet, desgleichen wahlweise die Absperrschieber 11 bzw. 37, 12 bzw. 27 bei geschlossenen Absperrschiebern 14 bzw. 44, 13 bzw.
  • 45, oder umgekehrt. Die Absperrschieber 63, 51 sind geschlossen. Dadurch erhalten beide Strahlpumpensysteme 2, 3, 4 bzw. 39, 40, 41 jeweils nur die Hälfte der für die Nennförderung erforderlichen Treibwassermenge. Bei entsprechender geodätischer Förderhöhe der Anlage tritt in diesem Falle keine Förderwirkung ein, und das Treibwasser füllt über die Vorstufe 2 und Strahlpumpe 3 bzw. Vorstufe 39 und Strahlpumpe 40 die Behälter 1 bzw. 32. Bei gefüllten Behältern 1 bzw. 32 kann somit durch Umschalten der vollen Treibwassermenge auf ein Strahlpumpensystem, z. B. Schließen der Sperrschieber 27, 37, 38, mit der Entleerung begonnen werden. Sämtliche Schieber werden von zentraler Stelle fernbetätigt, wobei entsprechende Schaltprogramme, z. B. Einschalten zum Fluten und Umschalten zum Fördern, automatisch ablaufen. In den Behältern 1 bzw. 32 befindet sich je ein Wasserstandsanzeigegerät mit automatischer Warn- und Sicherheitseinrichtung. Bei Erreichen eines kritischen Flüssigkeitsstandes in den Behälternl bzw. 32 wird über eine Warnanlage zunächst ein optisches und akustisches Signal für den Bedienungsmann ausgelöst und bei weiterem Anstieg der Flüssigkeit, z. B. durch verspätetes Umschalten auf Förderbetrieb, automatisch das Schnellschlußventil 19 betätigt. Sind die Behälter 1 bzw. 32 gefüllt, so kann mit Hilfe der Strahlenpumpensysteme 2, 3, 4 bzw. 39, 40, 41 das Auspumpen des Inhalts beginnen.
  • Soll der Behälter 1 geleert werden, so werden die Absperrschieber 27, 37, 38 geschlossen. Bei Leerung des Behälters 32 sind dagegen die Absperrschieber 10, 11, 12 geschlossen und die Absperrschieber 27, 37, 38 geöffnet. Während der Leerung eines Behälters 1 bzw. 32 muß Wasser zugeführt werden. Dieses Wasser strömt am Boden des Behälters 1 bzw. 32 über die Drosselorgane 15, 16 bzw. 33, 36 so zu, daß gleichzeitig eine Spülung erfolgt. Dadurch ist gesichert, daß der Inhalt der Behälter 1 bzw. 32 zur Auspumpöffnung gelangt. Die Spülung erfolgt entweder mit Hilfe der Treibwasserpumpe 5, indem über die Treibwasserspülleitung 65 bzw. 66 von der Treibwasserpumpe 5 die entsprechende Wassermenge abgezweigt wird oder im geschlossenen Spülkreislauf mit Hilfe des Abwassers vom Diffusor 4 bzw. 41, wofür die Spülleitungen 52, 53 vorgesehen sind. Letztere Möglichkeit ist vorzugsweise dann anzuwenden, wenn von der Strahlpumpe 3 bzw. 40 große Förderhöhen zu überwinden sind und maximale Fördermengen verlangt werden. Die kinetische Energie des Abwassers aus den Diffusor 4 bzw. 41 wird weiterhin dazu benutzt, die sogenannte Vorstufe 2 bzw. 39 über die Verbindungsleitung 24 bzw. 43 zu betreiben. Dadurch wird insbesondere eine Vergrößerung der in die Strahlpumpe 3 bzw. 40 eintretenden Fördermenge und damit eine Verringerung der Differenzgeschwindigkeit beim eventuellen Auftreffen des Teibwasserstrahls auf den Fisch erreicht. Wird die Vorstufe2 bzw. 39 durch das Abwasser der Diffusoren 4 bzw.
  • 41 betrieben, so werden die Absperrschieber 11 bzw.
  • 37 geschlossen, so daß das gesamte Treibwasser zur Beaufschlagung der Strahlpumpe 3 bzw. 40 benutzt wird. Überflüssiges Abwasser kann über die Ableitungen 26 bzw. 46 abgelassen werden. Der Austritt der Ableitungen 26 bzw. 46 wird möglichst tief angeordnet, so daß dadurch unter Ausnutzung des Hebeprinzips eine zusätzliche Leistungssteigerung erreicht werden kann. Zur weiteren Steigerung der Förderhöhe wird in die Steigleitungen 21 bzw. 48 Druckluft eingeblasen. Dazu dient die mit einem Ventil 18 bzw. 50 versehene Druckluftleitung 25 bzw. 49 und das Zwischenstück 23 bzw. 64 am Anfang der Steigleitung 21 bzw. 48. Um einen vorzeitigen Lufteinbruch in das Strahlpumpensystem zu vermeiden und eine zufriedenstellende Restentleerung der Behälter 1 bzw. 32 zu erreichen, muß die Absaugleitung an den Behältern 1 bzw. 32 entsprechend tief bzw. über eine Wassersperre unten an den Behältern 1 bzw. 32 angeschlossen sein. Durch Schließen der Absperrschieber 8 bzw. 42 kann bei Abstellung der Teibwasserzufuhr für die Strahlpumpe 3 bzw. 40 nach der Behälterentleerung ein Rückströmen der in den Strahlpumpensystemen 2, 3, 4 bzw. 39, 40, 41 und in den Steigleitungen 21 bzw. 48 verbleibenden Wassermengen in den Behälter 1 bzw. 32 verhindert werden. Die Zweibehälteranlage ist vorzugsweise für Fischereifahrzeuge geeignet. Dabei ist es möglich, entsprechend den Erfordernissen die Anlage durch Weglassen oder Hinzufügen einzelner Anlagenteile oder Strahlpumpensysteme zu variieren bzw. sie für eine größere oder kleinere Behälterzahl auszulegen. Das der Zweibehälteranlage in F i g. 1 zugrunde gelegte Schaltungsprinzip ist insbesondere bei beengten Raumverhältnissen vorteilhaft. Bei günstigeren Platzverhältnissen an Bord finden andere Schaltungen Anwendung.
  • Entsprechend Fig.3 ist zwischen der Vorstufe 2 und der Strahlpumpe 3 ein Diffusor 54 angeordnet, der eine Vorwasserabscheidung nach der ersten Stufe ermöglicht. Dadurch verbessern sich Wirkungsgrad und Arbeitsweise der Strahlpumpenanlage. Das gilt insbesondere, wenn bei entsprechend großen Druck- und kleinen Saughöhen der Anlage die Vorstufe 2 nicht über die Treibwasserleitung 22, sondern über die Verbindungsleitung 24 vom Diffusor 4 betrieben wird. Der Diffusor 54 weist eine Abwasserleitung 55 auf, welche durch einen Absperrschieber 56 verschließbar ist.
  • Nach F i g. 2 sind die Strahlpumpe 3 und der Diffusor 4 im geschlossenen Kreislauf geschaltet. Die Strahlpumpe 3 wird über eine Treibwasserleitung 57, in der sich ein Absperrschieber 58 befindet, mit Hilfe einer Treibwasserpumpe 59 gespeist. Die Treibwasserpumpe 59 ist mit ihrer Zuleitung 60 an den Abwasserstutzen des Diffusors 4 angeschlossen. Somit findet ein ständiger Kreislauf des Wassers in der zweiten Stufe des Strahlpumpensystems statt. Die Treibwasserpumpe 59 ist vorzugsweise im Fischraum installiert. Beim Anfahren wird zunächst die Hilfspumpe 67 in Betrieb gesetzt. Mit ihrer Hilfe wird erst der Behälter 1 geflutet und dann über Vorstufe 2 und Diffusor 54 sowie Strahlpumpe 3 und Diffusor 4 die Treibwasserpumpe 59 angefahren. Während der Entleerung liefert die Hilfspumpe 67 das Spülwasser für den Behälter 1 sowie das Treibwasser für die Vorstufe 2. Dabei wird gegen Ende der Entleerung die Spülwasserzufuhr in den Behälter 1 immer mehr zugunsten der Treibwassermenge für die Vorstufe 2 verringert. Durch Ausführung des Übergabestutzens 7 als Wasserabscheider und Legen einer Verbindungsleitung zwischen thbergabestutzen 7, Vorstufe 2 und Behälter 1, Spülsystem analog F i g. 1, kann nach er- folgter Inbetriebsetzung der Anlage über die Hilfspumpe 67 dieselbe gedrosselt bzw. abgestellt werden, und die Behälterspülung und der Betrieb der Vorstufe 2 kann über die Rücklaufwassermengen vom Ubergabestutzen 7 erfolgen. Wichtige Voraussetzung für eine einwandfreie Funktionstüchtigkeit der Anlage sind Möglichkeiten, eventuell Verstopfungen schnell zu beseitigen. Je nach Umfang und Stelle der Verstopfung können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden.
  • Bei leichten Verstopfungen wird es ausreichen, durch Drosseln, Ab- und Umschalten des Treibwassers vor der Vorstufe 2 bzw. 39 und den Strahlpumpen 3 bzw. 40 ein Aussetzen der Förderwirkung zu erreichen.
  • Dadurch strömt die in der Steigleitung 21 bzw. 48 befindliche Flüssigkeit in den Behälter 1 bzw. 32 zurück und reißt die Fördergutansammlungen in den engen Querschnitten der Anlage mit. Andererseits bestehen Möglichkeiten, größere Verstopfungen gewaltsam zu beseitigen.
  • Durch Schließen des Absperrschiebers 8, 42 erhöht sich bei veränderter Treibwasserzufuhr zu den Strahlpumpen 3 bzw. 40 und den Vorstufen 2 bzw. 39 automatisch der statische Druck vor der Verstopfung in der Rohrleitung. Sowie der Druck groß genug ist, wird das die Verstopfung bewirkende Fördergut nach außen gedrückt. Durch Schließen des Absperrschiebers 62, 20 hinter dem Zwischenstück 23, 64 in der Steigleitung 21, 48 wird das die Verstopfung bewirkende Fördergut in analoger Weise bei geöffnetem Absperrschieber 8, 42 in den Behälter 1 bzw. 32 zurückgedrückt. Je nach Lage der Verstopfung kann die Treibwasserzufuhr dabei vorzugsweise über die Verbindungsleitung 61 bzw. 68 zu den Diffusoren 4 bzw. 41 oder 54 erfolgen. In der Verbindungsleitung 61 bzw. 68 befindet sich ein Absperrschieber 63 bzw.
  • 51. Gleichzeitig mit der Verstopfungsbeseitigung wird ein Freispülen der gitter- oder siebförmigen Flächen sowie der Abflußöffnungen der Diffusoren 4, 41, 54 von Fischresten erreicht.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum hydraulischen Entleeren von mit Festkörpern, insbesondere Fischen, gefüllten Behältern mit Hilfe von ein- oder mehrstufigen Strahlpumpen, die von Treibwasserpumpen gespeist werden und deren Abwasser in die Behälter zurückgeführt wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Diffusoren(7,4,41) der in an sich bekannter Weise am Behälterboden angeschlossenen Strahlpumpensysteme einerseits mit ihren Abwasserleitungen (24, 43, 69) an die Vorstufen (2, 39) direkt angeschlossen sind und andererseits sowohl durch Leitungen (52, 53) mit dem Spülsystem der Behälter (1, 32) als auch durch Leitungen (61, 68, 22) mit der Treibwasserpumpe (5) in Verbindung stehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in die Steigleitung (21, 48) Druckluft eingeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter einer als Vorstufe (2, 39) ausgebildeten Strahlpumpe eine weitere, eine Hauptstufe darstellende Strahlpumpe (3, 40) angeordnet ist, an welche sich ein Diffusor (4, 41) anschließt, dessen Abwasserleitung mit der Vorstufe (2, 39) in Verbindung steht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Vorstufe (2, 39) ein Anschluß vorgesehen ist, der mit der Treibwasserleitung und der Abwasserleitung des Diffusors (4, 7, 41) in Verbindung steht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Strahlpumpen (2, 3) ein Diffusor (54) angeordnet ist, dessen Abwasser nach außenbords geführt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlpumpe (3) und der Diffusor (4) in an sich bekannter Weise über eine Treibwasserpumpe (59) in Verbindung stehen und eine Hilfspumpe (67) zur Speisung der Vorstufe (2) und für die Behälterspülung vorhanden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergabestutzen (7, 30) durch Verbindungsleitungen (69) mit dem eingebauten Spülsystem der Behälter (1, 32) und der Vorstufe (2, 39) verbunden ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Steigleitung (21, 48) ein Absperrschieber (62, 20) befindet.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Förderleitung vor der Vorstufe (2, 39) ein Absperrschieber (8, 42) befindet.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich am Ende der Steigleitung (21, 48) ein Übergabestutzen (7, 30) befindet.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergabestutzen (7, 30) als Wasserabscheider ausgebildet ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105230B (de) * 1959-07-28 1961-04-20 Martin Staehle Hydraulische, mittels Kreiselpumpe arbeitende Fischfoerdervorrichtung
DE1119703B (de) * 1959-04-17 1961-12-14 Shell Int Research Vorrichtung und Verfahren zum Transport von Fluessiggas
DE1152021B (de) * 1955-03-31 1963-07-25 Passavant Werke Mischluftfluessigkeitsheber fuer schlamm- und sandhaltige Fluessigkeiten

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