DE1119703B - Vorrichtung und Verfahren zum Transport von Fluessiggas - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Transport von FluessiggasInfo
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- F17C13/00—Details of vessels or of the filling or discharging of vessels
- F17C13/12—Arrangements or mounting of devices for preventing or minimising the effect of explosion ; Other safety measures
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
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- B63B25/02—Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods
- B63B25/08—Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods fluid
- B63B25/12—Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods fluid closed
- B63B25/16—Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods fluid closed heat-insulated
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- F17C2203/00—Vessel construction, in particular walls or details thereof
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Description
- Vorrichtung und Verfahren zum Transport von Flüssiggas Die Erfindung bezieht sich auf einen Schiffsladera,tim für den Transport von Flüssiggas in einer oder mehreren Abteilungen und ein Verfahren zur Benutzung des Laderaums, wobei die Wandungen der Ab- teilungen des Laderaums ein Wärmeisolationsmaterial aufweisen, das an seiner Innenfläche mit einer gas-und flüssigkeitsdichten Verkleidung versehen ist und dem von außen ein zweites gegenüber dem Flüssiggas inertes Gas zugeleitet wird.
- Bei einer bekannten Vorrichtung, bei der das inerte Gas in ein von der Wand eines Laderaums und der Tankerwandung begrenztes zusammenhängendes Gehäuse eingeleitet wird, dient das inerte Gas in erster Linie dazu, im Falle eines Lecks in der Wand des Laderaums die Bildunz eines explosiven Gemisches des ausströmenden Flüssiggases mit der dort sonst vorhandenen Luft zu vermeiden. Im Falle eines Lecks eignet sich diese Vorrichtung aber nicht zu einer frühzeitigen Erkennung und einer ungefähren Lagebestinimung dieses Lecks und bedingt dann im allgemeinen einen großen Verlust an ausströmendem Flüssiggas.
- - Zur Vermeidugg dieser Nachteile wird nach der Erfindung ein den Schiffsladeraum umschließendes und nach außen an die innere Isolationsverkleidung des Laderaums anschließendes Gehäuse in übereinanderliegende Zellen aufgeteilt, die mit Druckmeß-und Anzeigevorrichtungen verbunden sind und über Ventile, mit einer Anlage in Verbindung stehen, von der das inerte Gas zugeführt wird.
- . Auf diese Weise kann in jeder Zelle der Druck des inerten Gases dem Druck des auf gleichem Niveau befindlichen Flüssiggases im Laderaum beliebig angepaßt werden. Das Entstehen und die ungefähre Höhe, eines Lecks in der Wand des Laderaums lassen sich rasch feststellen.
- Im allgemeinen wird der Druck des zweiten, inerten Gases in den einzelnen Zellen derart geregelt, daß er sich nur wenig von dem in dem flüssigen Gas auf dem der betreffenden Zelle entsprechenden Niveau unterscheidet.
- Vorzugsweise wird der Druck des inerten Gases so gewählt, daß er etwas unter dem Druck liegt, der im flüssigen Gas auf gleichem Niveau herrscht.
- Wenn bei dem erfindungsgemaßen Schiffsladeraum, in der das Flüssiggas aufnehmenden inneren Isolationsverkleidung auf einem einer der Zellen entsprechenden Niveau eine undichte Stelle festgestellt wird, kann man zur Vermeidung bzw. Verringerung weiterer Leckverluste den Druck in dieser Zelle durch zusätzliche Zuführung von inertem Gas zu dieser Zelle erhöhen. Um die erforderliche Druckdifferenz zwischen dem Flüssiggas und dem zweiten, inerten Gas aufrechtzuerhalten, ist es zweckmäßig, den Dainpfraum des Tanks in bekannter -Weise mit einer Kondensatoranlage zu verbinden. Mit Hilfe dieser Kondensatoren, die von einer Kühlanlage, mit Kühlflüssigkeit versorgt werden, kann der Dampfdruck auf einem irn wesentlichen gleichbleibenden Wert gehalten werden, der aus Sicherheitsgründen im. allgemeinen über dem atmosphärischen Druck liegt. Die Verbindung zwischen dem Tank und der Kondensatoranlage wird dabei vorzugsweise mit einer auf Druck ansprechenden Vorrichtung überwacht.
- Wenn nur ein Teil des Tankers für Speicherung und Transport von Flüssiggas herangezogen wird, befinden sich die Tankräume hierfür vorzugsweise im mittleren Bereich des Tankschiffes.
- Die Erfindung wird im folgenden an Hand Schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläuert.
- Fig. 1 zeigt im Querschnitt die Anordnung eines Tanks für Flüssiggas in einem# beispielsweise dem mittleren Teil eines Tankschiffes; Fig. 2 zeigt das Schema der Kühlanlage; Fig. 3 ist der Teil A aus Fig. 1 in vergrößertem Maßstab und zeigt den Sammelkanal mit Ladeventil. Fig. 1 zeigt im Querschnitt einen Tank 1 iur Aufnahme von Flüssiggas. Dieser Tank kann im mittleren Teil bzw. Abschnitt eines üblichen Tankers angeordnet sein. Dieser Abschnitt ist auf der Innenseite mit einer Isolierung 2, z. B. Holz, vollständig ausgekleidet, die mit einer undurchlässigen, an der Isolierung 2 mit irgendeinem dafür geeigneten Mittel befestigten Verkleidung 3 (z. B. einer dünnen Weichstahlfolie) abgedeckt ist. Die Isolierung 2 ist unterhalb der Brücke 4 und oberhalb des Bodens 4a mit den Längsträgern 6 verbunden und an den vertikalen Seiten- oder Trennwänden 5, 5 a mit Hilfe von an diesen angeordneten Haltevorrichtungen 7 befestigL Der einerseits durch die Isolierung 2 und andererseits durch die Wandkonstruktion 8 begrenzte Raum ist mit Hilfe von horizontalen, abdichtenden Stützvorrichtungen 9 in Zellen aufgeteilt. Jede der dadurch gebildeten Zellen ist ständig mit einem gegenüber der Ladung inerten Gas gefüllt, z. B. beim Transport von flüssigem Butan mit Stickstoff und/oder Propangas. Dieses Gas wird durch die auf beiden Seiten des Tanks angeordneten Leitungen 11, 12, 13 zugeführt, die mit einer gemeinsamen Zuführungsleitung 14mit Ventil 17 verbunden sind. Das Gas in jeder dieser Kammern ist unter einem Druck gehalten, der etwas höher als der atmosphärische und niedriger ist als der auf der Höhe des unteren Teils der betreffenden Zelle gemessene Druck in dem transportierten Flüssiggas. Dieser Druck in der Zelle wird von einer Station auf der Brücke mit Hilfe von jeweils jeder Zelle zugeordneten Druckmessem 15 überwacht. Diese Kontrolleinrichtung zeigt jede undichte Stelle zwischen dem das Flüssiggas enthaltenden Raum und irgendeiner der Zellen durch eine Druckänderung in der Zelle an. Wenn eine solche undichte Stelle auftritt, wird das Ventil 16 in der zu der betreffenden Zelle führenden Leitung für die Zufuhr von zusätzlichem Gas in diese Zelle geöffnet, um gewissermaßen dem Leckverlust Einhalt zu gebieten. Um sicherzustellen, daß das zu transportierende Flüssiggas auf einem niedrigen Druck gehalten wird, der etwas über dem Atmosphärendruck hegt, ist über jedem Tank 1 ein Kondensator 18, 18 a angeordnet (s. Fig. 2). Jeder Kondensator 18, 18 a wird durch Zuführungsleitungen 19, 19a mit einer von einer Kühlanlage kommenden Kühlflüssigkeit gespeist. Der KühMüssigkeitsstrorn in jedem.Tank wird durch eine ihm zugeordnete, auf Druck ansprechende Regelvorrichtung 20, 20 a überwacht, wobei die Kühlflüssigkeit über die Leitungen 21, 21 a --wieder zur Kühlanlage zurückfließt. Es kann mit Hilfe von Rohrschlangen oder durch direkten Kälteaustausch auch die Ladung selbst als Kühlflüssigkeit benutzt werden.
- Die Abmessungen der Kondensatoren 18, 18 a sind so gewählt, daß ein Beladen bei höheren als für den Transport vorgesehenen Temperaturen möglich ist. Die Kühlkapazität jedes dieser Kondensatoren ist groß genug, um ein über das normale Maß gefordertes Ab- kühlen zu erlauben, wodurch es im Falle des Versagens eines Kondensators möglich ist, diesen durch Schließen der Ventile 22, 23 außer Betrieb zu setzen und den Kondensator des benachbarten Tanks zu verwenden. Für diese Fälle, wird eine Verbindung zwischen den dampfgefüllten Räumen der Tanks über die Ventile 24, 24a hergestellt, die in dem oberen Teil der Querwände vorgesehen sind (s. Fig. 2).
- Die für die Kühlung gebrauchten Kondensatoren 18, 18a können von einer Vielzahl von Versorgungsstellen mit der Kühlflüssigkeit gespeist werden, um auch dann eine genügende Abkühlung sicherzustellen, wenn eine dieser Versorgungsstellen nicht betriebsfähig ist.
- Jeder Tank ist über das kombinierte Ventil 25, 25a (Fig. 2) mit zwei Leitungen verbunden, nämlich mit der Leitung 26, 26 a, durch die Auffüllgas zugeführt wird, wenn der Druck in dem Tank einen unter dem Betriebsdruck liegenden Wert erreicht, und mit einer Leitung 27, 27a, durch die überschüssiges Gas entweichen kann, wenn der Druck den höchstzulässigen Wert übersteigt.
- Wenn das Flüssiggas ungesättigt ist und zur Polymerisation neigt, wird in den Ablaßleitungen 27, 27 a der periodische Umlauf von inertem Gas (wie z. B. Propan) vorgesehen. Bei kaltem Wetter müssen die Dampfleitungen unter Umstanden erhitzt werden, um eine Kondensation und darausfolgende mögliche Reaktionen zu verhindern. Es kann auch in allen nicht gekühlten flüssiges Gas enthaltenden Leitungen ein Strom von inertem Gas in Umlauf gesetzt werden. .
- Wenn das flüssige Gas mit -einer höheren als für den Transport vorgesehenen Temperatur zugeführt wird ' muß es zum Zwecke der Speicherung bis zu der Siedetemperatur abgekühlt werden, die dem zum Transport erforderlichen Gasdruck entspricht. Für diesen Vorgang wird von der oben beschriebenen Kühlanlage Gebrauch gemacht.
- Das System von Zuführungs- und Entleerungsleitungen ähnelt dem auf bekannten Tankschiffen. Dieses über den Flüssigkeitsbehältern angeordnete System ist mit Ventilen versehen, die von der Brücke aus gesteuert werden.
- . Der Sammelkanal oder Sumpf 28 mit dem Ventil 29 befindet sich im Boden 30 zwischen zwei Trägem 31, 32, jedoch noch innerhalb der mit der undurchlässigen Verkleidung 3 versehenen Isolierung 2, um den Druck am Pumpeneinlaß während des Löschens der Ladung zu erhöhen. Der Sammel anal 28 ist mit Pumpen verbunden, die sich in dem üblichen Pumpenraum des Tankers befinden.
- Wenn die Ladung von Flüssiggas chemisch unstabil ist, kann ein bekanntes reaktionsverhinderndes Mittel der Ladung beigegeben werden. Um eine genügende Konzentration an reaktionsverhütenden Mitteln in der Ladung aufrechtzuerhalten, können Vorkehrungen zur Aufbewahrung eines Vorrats an solchen Mitteln getroffen sein, der im Ernstfall der Ladung beigegeben werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schiffladeraum für den Transport von Flüssiggas in einer oder mehreren Abteilungen, deren Wandungen ein Wärmeisolationsmaterial aufweisen, das an seiner Innenfläche mit einer gas- und flüssigkeitsundurchlässigen Verkleidung versehen ist und dem von außen ein zweites, gegenüber dem Flüssiggas inertes Gas zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolationsmaterial (2) an seiner äußeren Fläche mit der als äußere Isolationsverkleidung wirkenden Tankschiffkonstruktion (8) übereinanderliegende Zellen (10) bildet, die mit Druckmeß- und Anzeigevorrichtungen verbunden sind und über Ventile mit einer Anlage in Verbindung stehen, von der das unter Druck stehende inerte Gas zugeführt wird.
- 2. Verfahren zur Benutzung eines Laderaumes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des zweiten Gases in den einzelnen Zellen derart geregelt wird, daß er sich ein wenig von dem in dem flüssigen Gas auf dem der betreffenden Zelle entsprechenden Niveau herrschenden Druck unterscheidet. 3. Verfahren nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des zweiten Gases in jeder Zelle normalerweise unterhalb des Druckes gehalten wird, der in dem flüssigen Gas auf dem der betreffenden Zelle entsprechenden Niveau herrscht. 4. Verfahren nach Ansprach 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn in der das Flüssiggas aufnehmenden inneren Isolationsverkleidung (3) auf einem einer der Zellen entsprechenden Niveau eine undichte Stelle festgestellt wird, der Druck in dieser Zelle durch zusätzliche Zuführung von zweitem Gas zu dieser Zelle erhöht wird. 5. Laderaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in bei Flüssiggastankern bekannter Weise der Dampfraum des Tanks (1) für das Flüssiggas mit einem Kondensator (18) verbunden ist. 6. Laderaum nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,. daß die Verbindung zwischen dem Tank (1) und dem Kondensator (18) mit einer auf Druck ansprechenden Vorrichtung Überwacht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 650 4783 2 720 082.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1119703X | 1959-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1119703B true DE1119703B (de) | 1961-12-14 |
Family
ID=9631139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES68085A Pending DE1119703B (de) | 1959-04-17 | 1960-04-14 | Vorrichtung und Verfahren zum Transport von Fluessiggas |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1119703B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1291681B (de) * | 1965-10-14 | 1969-03-27 | Peene Werft Veb | Vorrichtung zum hydraulischen Entleeren von mit Festkoerpern, insbesondere Fischen, gefuellten Behaeltern |
| WO2009147162A1 (en) * | 2008-06-03 | 2009-12-10 | Shell Internationale Research Maatschappij B.V. | A cryogenic container, and method of using the same |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2650478A (en) * | 1952-02-26 | 1953-09-01 | Union Stock Yards & Transit Co | Method and apparatus for shipping and storing combustible gases |
| US2720082A (en) * | 1952-02-04 | 1955-10-11 | N A Hardin | Multiple unit barge having an expansion chamber communicating with plural storage tanks |
-
1960
- 1960-04-14 DE DES68085A patent/DE1119703B/de active Pending
Patent Citations (2)
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| US2720082A (en) * | 1952-02-04 | 1955-10-11 | N A Hardin | Multiple unit barge having an expansion chamber communicating with plural storage tanks |
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