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DE1289341B - Vorrichtung zum Selektieren von Schlitzlochkarten - Google Patents

Vorrichtung zum Selektieren von Schlitzlochkarten

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Publication number
DE1289341B
DE1289341B DE1964T0026092 DET0026092A DE1289341B DE 1289341 B DE1289341 B DE 1289341B DE 1964T0026092 DE1964T0026092 DE 1964T0026092 DE T0026092 A DET0026092 A DE T0026092A DE 1289341 B DE1289341 B DE 1289341B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
slot
guide plate
needles
stack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964T0026092
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1964T0026092 priority Critical patent/DE1289341B/de
Publication of DE1289341B publication Critical patent/DE1289341B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/04Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Selektieren von Schlitzlochkarten durch Einwirken der Schwerkraft auf einen an Selektiernadeln hängenden Kartenstapel, bestehend aus einem Aufnahmekasten zum Unterbringen des Kartenstapels mit je einer den zu selektierenden Schlitzlochkarten entsprechenden Anzahl von Lochreihen in den die Höhe der Schlitzlochkarten um mindestens eine Schlitzlänge übersteigenden Vorderwand und Rückwand sowie aus einer den Schlitzlochkarten entsprechend gleich gelochten Führungsplatte mit einer vor dieser angeordneten und in Längsrichtung der Selektiernadeln verschiebbaren Rückführplatte.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung (deutsches Gebrauchsmuster 1796 726) ist die auf der Vorderseite im Abstand der Nadelkopflänge mit der Rückführplatte versehene Führungsplatte schlittenartig verschiebbar am Aufnahmekasten geführt. Bei eingesteckten, jedoch noch nicht in den zu selektierenden Kartenstapel hineingeschobenen Selektiernadeln ist jede Selektiernadel an zwei Stellen, nämlich in der Führungsplatte und in der Vorderwand des Aufnahmekastens geführt. Dadurch ist eine genaue Führung jeder Selektiernadel gewährleistet, so daß beim Verschieben der Führungsplatte mitsamt den durch die Rückführplatte festgelegten Nadelköpfen der Selektiernadeln in deren Längsrichtung die vorlaufenden Nadelenden genau in die den gesteckten Selektiernadeln entsprechenden Lochungen der in den Aufnahmekasten eingebrachten Schlitzlochkarten hineintreffen, ohne daß hierbei weder die Lochränder noch die vordere Schlitzlochkarte zerkratzt oder beschädigt werden können. Weitere Vorrichtungen zum Selektieren von Schlitzlochkarten mit einer genauen Nadelführung sind beispielsweise durch das deutsche Gebrauchsmuster 1885 921 bekanntgeworden.
  • Diese bekannten Vorrichtungen erfordern infolge der schlittenartigen Führung der Selektiernadeln nicht nur eine große Baulänge, sondern auch einen großen Konstruktionsaufwand. Die genaue Führung des von der Führungsplatte und Rückführplatte gebildeten Nadelkorbes ist außerdem schwierig herzustellen und dementsprechend teuer. Derartige Vorrichtungen sind daher auch entsprechend schwer und in der Handhabung unhandlich, so daß derartige Vorrichtungen als zu unwirtschaftlich angesehen werden müssen.
  • Zwar sind auch Vorrichtungen zum Selektieren von Schlitzlochkarten bekanntgeworden, die eine kleine Baulänge bzw. lediglich eine den Selektiernadeln entsprechende Baulänge aufweisen (deutsche Patentschrift 1076 621). Bei diesen bekannten Vorrichtungen müssen jedoch zur Durchführung des Selektiervorganges die Selektiernadeln ohne weitere Führung einzeln unmittelbar durch die Vorderwand hindurch in den Kartenstapel hineingeschoben werden. Die gesuchten Lochkarten werden alsdann durch Umwälzen des Gerätes um 180° aus dem Kartenstapel um Schlitzlänge herausfallen. Um mehrere Kartenstapel nacheinander in einer solchen Vorrichtung i durchsuchen zu können, ist es auch bereits bekanntgeworden, die Kartenstapel in einen innerhalb der Vorrichtung verschiebbaren Schlitten einzufügen und auf die fest eingefügten Nadeln aufzuschieben. Um ein Zerstören der Karten beim Aufschieben auf die Nadeln zu vermeiden, muß selbstverständlich die Führung eines solchen Schlittens ebenfalls sehr genau ausgeführt werden. Zusammen mit dem herausnehmbaren Boden und dem einzelnen Setzen sowie Herausziehen der Selektiernadeln ist daher auch diese Vorrichtung verhältnissmäßig schwer, schwierig zu handhaben und in der Herstellung sehr teuer.
  • Die Erfindung stellt sich daher die Aufgebe, die bekannte Vorrichtung zum Selektieren von Schlitzlochkarten aus einem Aufnahmekasten für einen zu selektierenden Kartenstapel mit einer Führungsplatte für die Selektiernadeln und mit den weiteren eingangs im ersten Absatz erläuterten Merkmalen des Gattungsbegriffes so weiter zubilden, daß bei erheblich kleinerem Konstruktionsaufwand und wesentlich einfacherer Handhabung trotzdem eine genaue, die zu selektierenden Schlitzlochkarten schonende Führung der Selektiernadeln gewährleistet ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die vor der Vorderwand angeordnete Führungsplatte im Abstand unverschiebbar mit dem Aufnahmekasten verbunden ist.
  • Durch diese Ausbildung werden mit wenig Aufwand für jede Selektiernadel zwei im Abstand voneinander befindliche Lagerstellen geschaffen, so daß die Vorrichtung wirtschaftlich - herstellbar ist und trotzdem eine genaue Führung der Selektiernadeln gewährleistet ist. Das Einstecke. der Selektiernadeln in den Kartenstapel erfordert keine Geschicklichkeit, da die Nadeln äußerst genau durch die im Abstand vor der Vorderwand angebrachte Führungsplatte geführt werden. Ein Zerstechen der Schlitzlochkarten ist daher auch ohne Schlittenführung nicht möglich.
  • Die genaue Lagerung der Selektiernadeln zwischen Vorderwand und fester Führungsplatte ermöglicht es auch, die Selektiernadeln nach dem Durchsuchen eines ersten Kartenstapels lediglich so weit zurückzuziehen, daß sie noch von der Vorderwand und der Führungsplatte gehalten sind. .Dadurch kann ohne weiteres der selektierte Kartenstapel entnommen und ein weiterer Kartenstapel eingehängt und nach dem Vorschieben der Selektiernadeln wiederum mit dem gleichen Programm durchsucht werden. Es ist also trotz des einfachen Aufbaues der Vorrichtung ein mehrmaliges Durchsuchen von verschiedenen Kartenstapeln mit dem gleichen Programm möglich, ohne daß die Selektiernadeln für jeden einzelnen Kartenstapel neu gesteckt werden müssen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der gekennzeichneten Vorrichtung ist noch dadurch gegeben, daß hinter der unverschiebbaren Führungsplatte des Aufnahmekastens eine aus elastisch verformbarem Material, z. B. aus geschäumtem Kunststoff, bestehende Bremsplatte angebracht ist. Durch eine solche Bremsplatte werden die: Selektiernadeln sowohl in der zurückgezogenen als auch in der eingeschobenen Stellung so festgehalten, daß sie sich nicht ungewollt verschieben können. In der herausgezogenen, zum wiederholten Durchsuchen benötigten Stellung wird dadurch sowohl ein Herausfallen als auch ein ungewolltes Wiedereinschieben in die Vorrichtung vermieden, wodurch das Einsetzen eines neuen Kartenstapels behindert wird. Insbesondere verhindert die Bremsplatte das Herauswandem der eingeschobenen Selektiernadeln beim Auflockern des Kartenstapels.
  • Allerdings muß nunmehr bei einer fest angeordneten Führungsplatte die Rückführplatte für sich allein in Längsrichtung der einzuführenden Selektiernadeln verschiebbar angeordnet sein und ihre Verschiebebewegung durch einen Anschlag begrenzt werden. Diese Rückführplatte hat jedoch nunmehr überhaupt keine Führungsaufgaben mehr zu erfüllen. Sie soll lediglich ein gleichzeitiges Verschieben der Selektiernadeln ermöglichen, da die Führung der Rückführplatte im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen durch die Selektiernadeln selbst erfolgt, die ihrerseits durch die Vorderwand des Aufnahmekastens und durch die feste Führungsplatte genau geführt sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine schaubildliche Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Selektieren von Schlitzlochkarten, F i g. 2 bis 6 je eine Ansicht der Vorderwand, der Führungsplatte, der Verbindungsstege und der Rückwand der Vorrichtung nach F i g.1, F i g. 7 die Draufsicht auf die Vorrichtung.
  • Bei der als Ausführungsbeispiel zugrunde gelegten Vorrichtung zum Selektieren von Schlitzlochkarten sind die Vorderwand 1 und Rückwand 2 durch Stege 3 und 4 miteinander verbunden. Beide Wände weisen den Schlitzlochkarten des Lochkartenstapels 5 entsprechende Löcher 6 auf, die in zu den Kartenrändern parallelen Lochreihen 7 und 8 mit jeweils gleichem gegenseitigen Abstand angeordnet sind. Vor der Vorderwand 1 ist an den durch die Vorderwand hindurchgeführten Stegen 4 eine Führungsplatte 9 angebracht, die ebenfalls mit den Schlitzlochkarten entsprechenden Löchern 6 versehen ist. Einige Löcher 10 der oberen Lochreihe 7 sind nach oben randoffen aufgeschlitzt, um das Einlegen von Zentriernadeln 11 zu ermöglichen. Die Selektiernadeln 12 werden von vorn durch die Führungsplatte 9, die Vorderwand 1, den Kartenstapel 5 in die Rückwand 2 eingeschoben. Hinter der Führungsplatte 9 kann eine (nicht eingezeichnete) Bremsplatte vorgesehen werden, die ein unbeabsichtigtes Herausfallen der Selektiernadeln 12 verhindert.
  • Nach dem Einhängen eines Kartenstapels 5 in die erläuterte Vorrichtung mittels der Zentriernadeln 11 können die Selektiernadeln 12 nach einer auf der Vorderseite der Führungsplatte 9 angebrachten Markierung durch die Führungsplatte 9, die Bremsplatte, die Vorderwand 1, den Kartenstapel 5 und die Rückwand 2 geschoben werden. Nachdem sämtliche Selektiernadeln 12 eingeführt sind, werden die Zentnernadeln 11 entfernt, wodurch die selektierten Schlitzlochkarten um Schlitzlänge nach unten fallen. Nach Wiedereinfügen der Zentriernadeln 11 in den Kartenstapel sind die Selektiernadeln 12 so weit zurückzuziehen, daß sie nur noch durch die Führungsplatte 9, die Bremsplatte und die Vorderwand 1 gehalten werden. Hierauf kann der Kartenstapel 5 dem Gerät entnommen werden. Während des Selektiervorganges verhindern die zwischen der Vorderwand und Rückwand vorgesehenen Stege 3 ein Verkanten der einzelnen Schlitzlochkarten des Kartenstapels 5. Die die Führungsplatte 9, Vorderwand 1 und Rückwand 2 verbindende Stege 4 sind mit Abstand von dem Kartenstapel angeordnet, um ein leichtes Einführen des Kartenstapels 5 in die Vorrichtung zu ermöglichen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Selektieren von Schlitzlochkarten durch Einwirken der Schwerkraft auf einen an Selektiernadeln hängenden Kartenstapel, bestehend aus einem Aufnahmekasten zum Unterbringen des Kartenstapels mit je einer den zu selektierenden Schlitzlochkarten entsprechenden Anzahl von Lochreihen in den die Höhe der Schlitzlochkarten um mindestens eine Schlitzlänge übersteigenden Vorderwand und Rückwand sowie aus einer den Schlitzlochkarten entsprechend gleich gelochten Führungsplatte mit einer vor dieser angeordneten und in Längsrichtung der Selektiernadeln verschiebbaren Rückführplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die vor der Vorderwand (1) angeordnete Führungsplatte (9) im Abstand unverschiebbar mit dem Aufnahmekasten verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der unverschiebbaren Führungsplatte (9) des Aufnahmekastens eine aus elastisch verformbarem Material, z. B. aus geschäumtem Kunststoff, bestehende Bremsplatte angebracht ist.
DE1964T0026092 1964-04-27 1964-04-27 Vorrichtung zum Selektieren von Schlitzlochkarten Pending DE1289341B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4081079A (en) * 1976-11-26 1978-03-28 Leo Roth Manually programmable card selector apparatus

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DE1796726U (de) * 1959-06-03 1959-10-01 Edler & Krische Auswahlgeraet fuer flaechenlochkarten.
DE1076621B (de) * 1955-07-28 1960-03-03 Dr Med Karl August Buettner Vorrichtung zum Aufbewahren und Auswaehlen von Karteikarten, Taschen od. dgl.
DE1885921U (de) * 1963-09-04 1964-01-16 Edler & Krische Auswahlgeraet fuer flaechenlochkarten.
DE1169892B (de) * 1960-02-05 1964-05-14 Leo Brandenburger Sortiergeraet fuer Schlitzlochkarten

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