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DE805398C - Verfahren und Einrichtung zum Aussuchen von Karteikarten - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Aussuchen von Karteikarten

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Publication number
DE805398C
DE805398C DEP2302A DEP0002302A DE805398C DE 805398 C DE805398 C DE 805398C DE P2302 A DEP2302 A DE P2302A DE P0002302 A DEP0002302 A DE P0002302A DE 805398 C DE805398 C DE 805398C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
holes
card
search
row
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2302A
Other languages
English (en)
Inventor
Hasso Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HASSO SCHNEIDER
Original Assignee
HASSO SCHNEIDER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HASSO SCHNEIDER filed Critical HASSO SCHNEIDER
Priority to DEP2302A priority Critical patent/DE805398C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE805398C publication Critical patent/DE805398C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/04Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Aussuchen von Karteikarten Die Erfindung betrifft ein `'erfahren und eine Einrichtung zum Aussuchen von in einem Kasten untergebrachten gelochten Karteikarten mittels Suchstangen und besteht im wesentlichen darin, daß die gesuchten, mit Lochzeichen versehenen Karten nach Einschieben einer Suchstange so hoch angehoben werden, daß eine oder mehrere Lochreihen am oberen Kartenrand über den Kanten der stehengebliebenen, nicht gesuchten Karten freigelegt werden und die Suchstange in ihrer Lage festgehalten wird, bis eine weitere Suchstange durch ein Loch der freigelegten Lochreihen hindurchgesteckt und ihrerseits in ihrer Lage festgehalten wird, bis die erste Suchstange wieder herausgezogen wird, wobei ein Teil der angehobenen Karten wieder freigegeben und ausgesondert wird. Diese Vorgänge können zweckmäßig mehrmals hintereinander wiederholt und die markierten Karten dann in mehreren Stufen angehoben werden, wobei in jeder Stufe ein Teil der Karten ausgesondert werden kann. Um die Karten auch nach den Seiten herausziehen und so die Seitenränder der Karten zum Anbringen weiterer Lochreihen benutzen zu können, kann vorteilhaft so verfahren werden, daß durch ein durch das Anheben der Karten freigelegtes, quer geschlitztes Loch eine Führungsstange hindurchgesteckt wird und die Karten dann so hoch angehoben werden, daß sie sich nur mit ihrem unteren Rand zwischen den stehengebliebenen befinden, wobei die Führungsstange in dieser Lage festgehalten wird, und nun die gesuchten Karten mittels Suchstangen, die in an den seitlichen Kartenrändern angebrachten Lochreihen geführt werden, nach der Seite herausgezogen werden.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß das Aussuchen der Karteikarten mit verhältnismäßig einfachen Mitteln durchgeführt und eine große Zahl verschiedenartiger Suchvorgänge vorgenommen werden kann, wobei an den Karteikarten hierfür nur wenig Raum beansprucht wird. Durch die Erfindung können die Karteikarten in vorteilhafter Weise sowohl zu statistischen Zwecken benutzt als auch mit den üblichen Aufzeichnungen versehen werden, ohne daß sie wesentlich größer sind als die bisher lediglich für die Aufzeichnungen verwendeten Karten.
  • Zum Ausführen des Verfahrens gemäß der Erfindung kann eine Einrichtung dienen, die zweckmäßig so ausgebildet ist, daß die mit Durchbohrungen für die Such- und Führungsstangen versehenen Vorder- und Rückwände des Karteikastens senkrecht verschiebbar und in bestimmten Abständen feststellbar sind. Dabei können Vorder- und Rückwand vorteilhaft zwangsläufig miteinander verbunden sein, so daß beide die gleichen Bewegungen ausführen. An der Vorderwand kann ein Handgriff zum Verschieben derselben und der mit ihr verbundenen Rückwand angebracht sein. Das gleichzeitige Verschieben von Vorder- und Rückwand kann in einfacher Weise auch dadurch bewirkt werden, daß in der Mitte der Seitenwand ein doppelarmiger Hebel gelagert ist, dessen rückwärtiges Ende an der Unterkante der Rückwand angelenkt ist und dessen vorderes Ende einen vor der Vorderwand liegenden Handgriff trägt und mit der Unterkante der Vorderwand durch einen Seilzug verbunden ist, der über eine an der Kastenoberkante angebrachte Rolle läuft.
  • Um die Karteikarten auch nach den beiden Seiten herausziehen zu können, kann der Karteikasten zweckmäßig so ausgebildet sein, daß seine Seitenwände in ihrem oberen Teil nach außen zurücktreten, die lichte Weite des Kastens also in diesem Teil größer ist. Neben den Durchbohrungen der Vorder- und der Rückwand des Karteikastens können an der Oberkante und gegebenenfalls den Seitenkanten derselben noch Einschnitte für die Suchstangen angebracht sein.
  • Für das Aussuchen der Karteikarten mit Suchstangen können die Karten an ihrem oberen Rand und gegebenenfalls an den Seitenrändern mit einer Reihe offener Schlitze versehen sein, wobei die Karten zu ihrer Kenntlichmachung an Stelle des Schlitzes ein Loch aufweisen. In die zur Kenntlichmachung der Karte dienenden Schlitze können Ösen, Ringe o. dgl. eingesetzt oder über die entsprechenden Schlitze Streifen, z. B. aus Kunstfolie, aufgeklebt sein, die vorgelocht sind oder nach dem Aufkleben gelocht werden. An Stelle der Schlitzreihe kann aber auch eine Lochreihe vorgesehen werden und die Kenntlichmachung der Karten durch Abschneiden des Kartenrandes an den entsprechenden Stellen erfolgen. Für weitere Aussuchmöglichkeiten können unterhalb der Schlitz- bzw. Lochreihe am oberen Kartenrand eine oder mehrere Doppellochreihen angeordnet sein, deren nicht zur Kenntlichmachung der Karte dienenden Lochpaare zu einem Längsschlitz verbunden sind. Eine weitere Doppellochreihe kann am unteren Kartenrand angeordnet sein. An Stelle der Doppellochreihen können selbstverständlich auch Schlitzreihen vorgesehen sein, bei denen zur Kenntlichmachung der Karte in das untere Schlitzende eine Öse, ein Ring o. dgl. eingesetzt ist. Um die angehobenen Karten, ohne weitere Karten auszusondern, so hoch anheben zu können, daß die unteren Löcher der Doppellochreihen und gegebenenfalls der Querschlitz für die Führungsstange oberhalb der Kanten der ausgesonderten Karten liegen, kann in der oberen Schlitz- bzw. Lochreihe in allen Karten an der gleichen Stelle ein Loch vorgesehen sein, dessen Rand zweckmäßig verstärkt ist und das nicht zur Kenntlichmachung einer bestimmten Karte dient.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer schematisch dargestellten Ausführungsform einer Kartei, mit der das Verfahren gemäß der Erfindung ausgeführt werden kann, und zwar zeigt Fig. i eine Karte der erfindungsgemäß ausgebildeten Kartei, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Karteikastens, Fig. 3 einen Längsschnitt durch diesen und Fig. 4 den gleichen Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Karteikastens.
  • In Fig. i bezeichnet a den Innenraum einer Karteikarte üblicher Abmessung und Ausführung, der für Aufzeichnungen irgendwelcher Art zur Verfügung steht. An. dem oberen Kartenrand und den Seitenrändern ist je eine Lochreihe b angeordnet. Zur Kenntlichmachung ist der Kartenrand dann so abgeschnitten, daß nur einzelne Löcher c stehenbleiben. Damit die Karten ihre Führung in dem Karteikasten behalten, dürfen die Seitenränder am unteren Teil der Karten nicht abgeschnitten werden. Ein Loch d in der Mitte der Karte bleibt bei allen Karten der Kartei stehen und kann z. B. durch Aufkleben eines gelochten Streifens zweckmäßig verstärkt sein. Unterhalb der oberen Lochreihe b und am unteren Kartenrand ist je eine Doppellochreihe e angeordnet, deren Lochpaare bis auf die zur Kenntlichmachung der Karte dienenden Löcher f zu Längsschlitzen miteinander verbunden sind. Unterhalb der oberen Doppellochreihe e ist ein Querschlitz g vorgesehen. Zwei zweckmäßig birnenförmige Löcher h an den oberen Kartenecken dienen, insbesondere wenn der Kartenstapel den Karteikasten nicht ganz ausfüllt, dazu, zwei Stangen einzuführen und die Karten so auszurichten, daß alle Löcher genau hintereinanderliegen.
  • Bei dem Karteikasten gemäß Fig. 2 bis 4 sind die Vorderwand i und die Rückwand j in den Seitenwänden k verschiebbar geführt, die im Bereiche der Karteikarten in ihrem oberen Teil schmaler als unten gehalten sind. In Übereinstimmung mit der in Fig. i dargestellten Karteikarte sind Vorder- und Rückwand i, j mit Randeinschnitten 1, zwei Lochreihen m und einem Querschlitz n versehen. In der Rückwand j brauchen die Löcher na usw. diese nicht zu durchdringen, sondern es genügen hier entsprechende Vertiefungen auf der Vorderseite der Rückwand j. An der Vorderwand i ist ein Handgriff o angebracht.
  • Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform des Karteikastens ist an der Unterkante der Vorder- und der Rückwand je ein doppelarmiger Hebel p mit einer Schlitzführung q angelenkt. Diese Hebel p sind bei r an der Seitenwand k drehbar gelagert und tragen an den einander zugekehrten Enden Zahnradsegmente s, die miteinander im Eingriff stehen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist ein doppelarmiger Hebel t bei u in der :Mitte der Seitenwand k gelagert und mit dem einen Ende mit einer Schlitzführung q an der Unterkante der Rückwand j angelenkt. Sein vorderes Ende ragt über die Vorderwand i hinaus und trägt einen Handgriff z,. Ein Seilzug w ist mit dem einen Ende an dem Hebel t und mit dem anderen an der Unterkante der Vorderwand i befestigt und läuft über eine Rolle z, die an der Oberkante der Seitenwand k gelagert ist.
  • Durch die Hebel p und t sind die Vorderwand i und die Rückwand J zwangsläufig miteinander verbunden, so daß beide stets die gleichen Bewegungen ausführen, wenn der Handgriff o angehoben bzw. der Handgriff v gesenkt wird. Die Hebel P und t können entweder nur an einer Seitenwand k oder auch an beiden angeordnet sein. Im letzteren Falle sind die vorderen Enden der beiden Hebel t zweckmäßig durch den Handgriff v miteinander fest verbunden. Selbstverständlich kann die Gleichheit der Bewegungen von Vorder- und Rückwand i, j auch noch auf andere Weise erreicht werden, z. B. dadurch, daß diese beiden etwa durch zwei Stege an den Oberkanten starr miteinander verbunden sind und an diesen Stegen je ein Handgriff angebracht ist, mit denen Vorder- und Rückwand angehoben werden können. Die Führungen der Vorder- und der Rückwand i, j sind nnit ausschaltbaren Rasten versehen, die es gestatten, die beiden Wände bei der Aufwärtsbewegung in bestimmten Abständen festzustellen, die bei der Abwärtsbewegung dagegen ausgeschaltet werden können.
  • Die Schlitz- bzw. Lochreihen b und die Doppellochreihen e können in verschiedene Gruppen unterteilt sein, deren jede einen statistisch auszuwertenden Umstand erfaßt. Dabei sind die Gruppen, die am häufigsten ausgewertet werden, zweckmäßig der unteren Doppellochreihe e zugeteilt. Für die nächsten Gruppen ist die obere Lochreihe b vorgesehen. Dann folgt die obere Doppellochreihe e und, falls erforderlich, eine zweite Doppellochreihesowie die Lochreihen b an den Seitenrändern.
  • Beim Aussuchen der Karteikarten wird gemäß der Erfindung folgendermaßen verfahren: Beispielsweise durch ein Loch der unteren Lochreihe m der Vorderwand i und die hinter diesem liegenden Löcher f und Schlitze der unteren Doppellochreihe e der Karteikarten wird eine Suchstange gesteckt, bis ihre Spitze an der Vertiefung der Rückwand j anstößt. Nun werden Vorder- und Rückwand i, j und mit ihnen die Suchstange angehoben. Dabei werden alle Karten, bei denen die Suchstange in einem Loch f steckt, angehoben, während die übrigen Katten stehenbleiben bzw. wieder auf den Boden des Karteikastens herunterfallen. Bei den Doppellochreihen e ist der Abstand der oberen Lochreihe von der unteren und damit die Länge der Schlitze so gewählt, daß beim Hochheben der auf der Suchstange sitzenden Karten die Löcher der oberen Lochreihe b gerade über den Kanten der auf dem Kastenboden stehenden, bereits ausgesonderten Karten liegen, wenn die Suchstange das obere Ende der Längsschlitze in diesen Karten erreicht hat. Dies ist die erste Bewegungsstufe zum Aussuchen der Karteikarten. In der zweiten Stufe wird eine weitere Suchstange über einen Einschnitt L durch ein Loch der oberen Lochreihe b gesteckt und auf Vorder- und Rückwand i, l 'aufgelegt. Dann wird die erste Suchstange herausgezogen, und die beiden Wände werden diesmal um zwei Rastabschnitte angehoben. Durch diese Bewegung werden die Karteikarten, die mit einem Lochc an der Suchstange hängen, so hoch angehoben, daß nun die unteren Löcher der oberen Doppellochreibe e über den Kanten der ausgesonderten Karten liegen. In der dritten Stufe kann daher eine Suchstange durch ein Loch der oberen Lochreihe m der Vorderwand i und der hinter diesem liegenden Löcher der oberen Doppellochreihe e gesteckt und festgehalten werden. Wird nun die Suchstange aus den Löchern c herausgezogen, so bleiben alle Karten mit Doppellochpaaren f auf der unteren Stange sitzen, während die übrigen um die Schlitzlänge nach unten gleiten.
  • Falls der Suchvorgang damit beendet ist, wird zweckmäßig durch die Löcher d nochmals eine Suchstange gesteckt, und die Karten werden dann vollends aus dem Stapel nach oben herausgezogen. Wenn aber noch weitere Karten ausgesondert werden sollen, müssen die Karten mittels der durch die Löcher d gesteckten Suchstange so hoch angehoben werden, daß ihre Unterkanten im erweiterten oberen Kastenteil hängen. Nun wird die zweckmäßig abgeflachte Führungsstange durch den Querschlitz -gesteckt und festgehalten, die obere Suchstange herausgezogen, in einen Einschnitt in der Seitenkante der Vorderwand i und die hinter diesem liegenden Löcher c der seitlichen Lochreihe b gesteckt, und dann werden die Karten mit diesen Löchern mit der Suchstange nach der Seite herausgezogen.
  • Die Löcher d werden auch dann benutzt, wenn auf ein nach Einschieben der Suchstange in ein zur Kenntlichmachung der Karte dienendes Loch f der unteren Doppellochreihe e unmittelbar ein Loch der oberen Doppellochreihe gestochen werden soll. In diesem Falle werden die in der ersten Stufe angehobenen Karten mittels der durch die Löcher d gesteckten Suchstange so hoch angehoben, daß die Karten die dritte Stufe erreichen und die Suchstange durch die obere Doppellochreihe e gesteckt werden kann. Bei dieser Bewegung werden die Karten lediglich angehoben und keine Karten ausgesondert. Mit Hilfe der Löcher d ist daher jede beliebige Kombination der den Loch- und Doppellochreihen b, e zugeteilten, verschiedenen Gruppen möglich.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Aussuchen von in einem Kasten untergebrachten gelochten Karteikarten mittels Suchstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die gesuchten, mit Lochreihen versehenen Karten nach Einschieben einer Suchstange so hoch angehoben werden, daß eine oder mehrere Lochreihen (b, e) am oberen Kartenrand über den Kanten der stehengebliebenen, nicht gesuchten Karten freigelegt werden und die Suchstange in ihrer Lage festgehalten wird, bis eine weitere Suchstange durch ein Loch der freigelegten Lochreihen hindurchgesteckt und ihrerseits in ihrer Lage festgehalten wird, bis die erste Suchstange wieder herausgezogen wird, wobei ein Teil der angehobenen Karten ausgesondert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die markierten Karten in mehreren Stufen angehoben werden und dabei in jeder Stufe ein Teil der Karten ausgesondert werden kann.
  3. 3. Verfahren nach. Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß urch ein durch das Anheben der Karten freigelegtes quer geschlitztes Loch (g) eine Führungsstange hindurchgesteckt wird und die Karten dann so hoch angehoben werden, daß sie sich nur mit ihrem unteren Rand zwischen den stehengebliebenen Karten befinden, wobei die Führungsstange in dieser Lage festgehalten wird und die gesuchten Karten mittels Suchstange, die in an den seitlichen Kartenrändern angebrachten Lochreihen (b) geführt wird, nach der Seite herausgezogen werden.
  4. 4. Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Durchbohrungen (m, n) für die Such-und Führungsstangen versehenen Vorder- und Rückwände (i, j) des Karteikastens senkrecht verschiebbar und in bestimmten Abständen feststellbar sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Vorder- und Rückwand (i, j) zwangsläufig miteinander verbunden sind, so daß beide die gleichen Bewegungen ausführen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderwand (i) ein Handgriff (o) zum Verschieben derselben und der mit ihr verbundenen Rückwand (j) angebracht ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der Seitenwand (k) ein doppelarmiger Hebel (t) gelagert ist, dessen rückwärtiges Ende an der Unterkante der Rückwand (j) angelenkt ist und dessen vorderes Ende einen vor der Vorderwand (i) liegenden Handgriff (v) trägt und mit der Unterkante dieser Wand durch einen Seilzug (w) verbunden ist, der über eine an der Kastenoberkante angebrachte Rolle (z) läuft. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (k) in ihrem oberen Teil nach außen zurücktreten. g.
  9. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberkante und gegebenenfalls den Seitenkanten der Vorder- und der Rückwand (i, f) des Karteikastens Einschnitte (L) für die Suchstangen angebracht sind. io.
  10. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Karteikarten an ihrem oberen Rand und gegebenenfalls an den Seitenrändern mit einer Schlitzreihe versehen sind und daß die Karten zur Kenntlichmachung an Stelle des Schlitzes ein Loch aufweisen. ii.
  11. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kenntlichmachung der Karten in die entsprechenden Schlitze Ösen, Ringe o. dgl. eingesetzt sind.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kenntlichmachung der Karten über die entsprechenden Schlitze Folienstreifen aufgeklebt sind, die vorgelocht sind oder nach dem Aufkleben gelocht werden.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kartenrändern eine Lochreihe (b) vorgesehen ist und die Kenntlichmachung der Karten durch Abschneiden des Kartenrandes an den entsprechenden Stellen erfolgt.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Schlitz- bzw. Lochreihe (b) am oberen Kartenrand eine oder mehrere Doppellochreihen (e) angeordnet sind, deren nicht zur Kenntlichmachung der Karte dienende Lochpaare zu einem Längsschlitz verbunden sind. #
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß,am unteren Kartenrand eine weitere Doppellochreihe (e) angeordnet ist.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der oberen Schlitz- bzw. Lochreihe (b) in allen Karten an der gleichen Stelle ein Loch (d) vorgesehen ist, dessen Rand zweckmäßig verstärkt ist und das nicht zur Kenntlichmachung einer bestimmten Karte dient.
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