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DE1283123B - Manoeverpatronen-Zerfallgeschoss - Google Patents

Manoeverpatronen-Zerfallgeschoss

Info

Publication number
DE1283123B
DE1283123B DEJ24501A DEJ0024501A DE1283123B DE 1283123 B DE1283123 B DE 1283123B DE J24501 A DEJ24501 A DE J24501A DE J0024501 A DEJ0024501 A DE J0024501A DE 1283123 B DE1283123 B DE 1283123B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
bullet
shell
rear part
casing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ24501A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUKA AG
Original Assignee
Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG filed Critical Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
Priority to DEJ24501A priority Critical patent/DE1283123B/de
Publication of DE1283123B publication Critical patent/DE1283123B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/12Projectiles or missiles
    • F42B8/14Projectiles or missiles disintegrating in flight or upon impact
    • F42B8/16Projectiles or missiles disintegrating in flight or upon impact containing an inert filler in powder or granular form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Manöverpatronen-Zerfallgeschoß Die Erfindung bezieht sich auf ein Manöverpatronen-Zerfallgeschoß mit einer aus zwei fest miteinander verbundenen Teilen, einem Vorderteil und einem Hinterteil, zusammengesetzten Geschoßhülle und einer von der Geschoßhülle umschlossenen Füllung aus Metallpulverpreßlingen.
  • Zerfallgeschosse mit einem eine Metallpulverfüllung bzw. eine Füllung aus wenigstens einem Metallpulverpreßling umschließenden Geschoßmantel aus thermoplastischem Kunststoff, wie Polyäthylen oder Polystyrol, sind bereits bekannt. Derartige Geschoßmäntel müssen beim Lagevorgang und beim Geschoßdurchgang durch einen Waffenlauf einen sicheren Geschoßzusammenhalt gewährleisten, andererseits jedoch nach dem Austritt des Geschosses aus dem Lauf eine sichere Zerlegung ermöglichen.
  • Insbesondere bei Verwendung von Metallpulverpreßlingen als Geschoßfüllung hat sich gezeigt, daß beim Abschuß eines derartigen Geschosses durch den nach der Zündung der Treibladung ansteigenden Pulvergasdruck die im Vergleich zur Geschoßfüllung leichten Kunststoffteile der Geschoßhülle stark beschleunigt werden, hingegen die Geschoßfüllung auf Grund der ihr innewohnenden Maßträgheit zurückzubleiben bestrebt ist. Hierdurch können Rißbildungen im Anschlußbereich des Geschoßbodens an dem Geschoßmantel auftreten, die bis zum Abscheren des Geschoßbodens vom Mantel der Geschoßhülle führen können. Damit ist die Gefahr einer unerwünschten Zerlegung des Geschosses im Lauf der Abschußwaffe gegeben. Hoher Verschleiß und Beschädigungen des Waffenlaufs sind die Folge.
  • Bekannte Geschosse der in Rede stehenden Art erscheinen insoweit noch verbesserungsbedürftig. Die dieser Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher in der Beseitigung der bekannten Zerfallgeschossen anhaftenden Nachteile. Diese Aufgabe ist bei einem Geschoß der oben beschriebenen Art durch Anordnung eines mit der Geschoßhülle fest verbundenen, topfartig ausgebildeten Heckteils gelöst, der den Heckabschnitt der Geschoßhülle übergreift und einen verstärkten Boden besitzt. Auf diese Weise ist der hintere Abschnitt des Geschoßhüllenhinterteiles, der beim Abfeuern des Geschosses die Hauptbeanspruchung erfährt, in den Heckteil eingebettet und geschützt. Durch Verstärkung der Geschoßhülle im Bereich des Geschoßbodens allein, wie bei einem bekannten Geschoß, wäre die bei dem erfindungsgemäßen Geschoß verwirklichte Sicherheit nicht zu erreichen.
  • An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform soll die Erfindung näher erläutert werden. Das erfindungsgemäße Geschoß besteht im wesentlichen aus einem Geschoßheckteil l mit verstärktem Boden 2 und einer aus zwei fest miteinander verbundenen Teilen, einem Hinterteil 3 und einem Vorderteil 4, zusammengesetzten Geschoßhülle, die eine Füllung aus Metallpulverpreßlingen 8 aufnimmt. Der Hinterteil 3 und der Vorderteil 4 der Geschoßhülle sind bei 5 zusammengefügt, z. B. durch Reibschweißen. In der Nähe der Geschoßspitze 7 ist im Vorderteil der Geschoßhülle, von dessen Innenraum aus, eine Ringnut 6 als Sollbruchstelle angeordnet, die beim Abfeuern des Geschosses das Aufreißen der Geschoßhülle in der Nähe der Geschoßspitze begünstigt. Auf diese Weise ist der Zerfall des Geschosses unmittelbar nach dessen Austritt aus einem Waffenlauf gewährleistet.
  • Bekanntlich besteht bei Manöverpatronen-Zerfallgeschossen der vorbeschriebenen Art das Problem darin, dem Geschoß eine solche Festigkeit zu geben, daß es allen mechanischen Beanspruchungen beim Ladevorgang, beim Abfeuern und beim Durchgang durch einen Waffenlauf standhält, andererseits aber die Festigkeit so zu bemessen, daß es unter der infolge Drallaufprägung von der Metallpulverfüllung ausgeübten Fliehkraftwirkung unmittelbar nach dem Austritt aus einem Waffenlauf in eine Vielzahl flugunfähiger Teile zerfällt, die keine außenballistische Wirkung haben.
  • Eine besondere Beanspruchung des Geschosses ist durch den Gasdruck beim Abfeuern gegeben. Um ein Aufreißen der Geschoßhülle beim Abfeuern infolge dieser Gasdruckbeaufschlagung zu verhindern, ist bei dem erfindungsgemäßen Geschoß der hintere Abschnitt des Geschoßhüllenhinterteils von dem Heckteil 1, welches topfartig ausgebildet ist, übergriffen. Der Boden 2 des Heckteils 1 ist dabei im Vergleich zur Wandstärke der den hinteren Abschnitt des Geschoßhüllenhinterteils umgreifenden Heckteilpartien sehr stark ausgeführt. Als besonders zweckmäßig hat sich erwiesen, den topfartigen Heckteil des Geschosses aus einem hochschlagzähbiegefesten Material, wie Polystyrol, zu fertigen, während mit Vorteil die Geschoßhülle aus einem hochfestdehnbaren Material, wie Polyäthylen, bestehen kann. Geschoßhülle und Heckteil können beispielsweise durch Klebung miteinander verbunden sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Manöverpatronen-Zerfallgeschoß mit einer aus zwei fest miteinander verbundenen Teilen, einem Vorderteil und einem Hinterteil, zusammengesetzten Geschoßhülle und einer von der Geschoßhülle umschlossenen Füllung aus Metallpulverpreßlingen, gekennzeichnet durch einen mit der Geschoßhülle verbundenen, topfartig ausgebildeten Heckteil (1), der den Heckabschnitt der Geschoßhülle (3) übergreift und einen verstärkten Boden (2) besitzt. In Betracht,gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1113 880, 414 059, 401458, 68 404; deutsche Auslegeschrift Nr. 1099 905; österreichische Patentschrift Nr. 192 301; schweizerische Patentschriften Nr. 365 008,243 126; In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr.1 174 213.
DEJ24501A 1963-10-02 1963-10-02 Manoeverpatronen-Zerfallgeschoss Pending DE1283123B (de)

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DE1283123B true DE1283123B (de) 1968-11-14

Family

ID=7201837

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DE (1) DE1283123B (de)

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