[go: up one dir, main page]

DE1216736B - Zerfallgeschoss fuer Manoevermunition - Google Patents

Zerfallgeschoss fuer Manoevermunition

Info

Publication number
DE1216736B
DE1216736B DED44248A DED0044248A DE1216736B DE 1216736 B DE1216736 B DE 1216736B DE D44248 A DED44248 A DE D44248A DE D0044248 A DED0044248 A DE D0044248A DE 1216736 B DE1216736 B DE 1216736B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
tip
decay
shell
projectile according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED44248A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Dr-Ing Hans Rudolph
Dipl-Phys Dieter Menzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DED44248A priority Critical patent/DE1216736B/de
Priority to FI650163A priority patent/FI41357C/fi
Priority to NL656501963A priority patent/NL143038B/xx
Priority to AT237565A priority patent/AT271268B/de
Priority to GB16418/65A priority patent/GB1106788A/en
Priority to CH533865A priority patent/CH427571A/de
Priority to FR14290A priority patent/FR1433714A/fr
Priority to BE662881D priority patent/BE662881A/xx
Priority to US450401A priority patent/US3289585A/en
Publication of DE1216736B publication Critical patent/DE1216736B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/12Projectiles or missiles
    • F42B8/14Projectiles or missiles disintegrating in flight or upon impact
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/12Projectiles or missiles
    • F42B8/14Projectiles or missiles disintegrating in flight or upon impact
    • F42B8/16Projectiles or missiles disintegrating in flight or upon impact containing an inert filler in powder or granular form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
F 42b
Deutsche KL: 72 d - 6
Nummer: 1216 736
Aktenzeichen: D 442481 c/72 d
Anmeldetag: 23. April 1964
Auslegetag: 12. Mai 1966
Es ist bekannt, für Manövermunition mit kleinstem Gefahrenbereich Geschosse zu verwenden, die in einer insbesondere aus Kunststoff hergestellten mehr oder weniger flexiblen Hülle eine Füllung aus Metallpulver oder Metallpulverpreßlingen aufweisen, wobei das Geschoßgewicht meist dem Gewicht eines entsprechenden scharfen Geschosses angepaßt wird, damit auch beim Einsatz in halb- oder vollautomatischen Waffen deren Funktion ohne besondere Maßnahmen sichergestellt ist. Um eine Gefährdung ι ο von Personen oder auch Gegenständen, die sich in einiger Entfernung von der Mündung der Schußwaffe befinden, zu verhindern, sollen diese Geschosse beim oder doch zumindest unmittelbar nach Verlassen des Waffenrohres zerfallen bzw. zerplatzen. Zu diesem Zweck ist bei einer flexiblen Geschoßhülle auch schon vorgeschlagen worden,, hinter der pulverförmigen Füllung einen festen Stopfen anzuordnen, so daß dieser unter dem Einfluß der Treibgase auf die Metallpulvermasse einen entsprechenden Druck ausübt und dadurch eine Zwangszerlegung des Geschosses in die Wege leitet.
Wie sich in der Praxis gezeigt hat, ist bei den vorstehend genannten bekannten Geschossen für Manövermunition, den sogenannten Zerfallgeschossen, die zeitgerechte Zerlegung, nämlich die an sich genau im Augenblick des Austritts aus der Waffenmündung erwünschte Zerlegung, nicht mit ausreichender Sicherheit gewährleistet. Vielmehr kann es vorkommen, daß sich das Geschoß bereits im Rohr, also noch vor dem Austritt aus diesem, zerlegt. Umgekehrt kann es ebenso aber auch vorkommen, daß ein solches Geschoß, wenn es im Rohr noch nicht aufplatzt, auch an der Waffenmündung oder sogar vor dieser ganz oder doch wenigstens teilweise unzerlegt bleibt. Sowohl das eine als auch das andere ist von Nachteil und daher unerwünscht. Im ersteren Falle besteht nämlich die Gefahr, daß das Waffenrohr durch das mit hoher Geschwindigkeit durch ihn hindurchgetriebene Füllungsmaterial ausgeschmirgelt wird. In letzterem Falle besteht die Gefahr, daß mit großer Durchschlagsenergie behaftete unzerstörte Geschoßteile über eine verhältnismäßig große Entfernung fliegen, so daß die von Manövermunition verlangte Sicherheit nicht gewährleistet ist.
Die Ursache für das unerwünschte Verhalten der Geschosse ist im wesentlichen auf einen in bezug auf die Festigkeit der Geschoßhülle zu hohen Abschußdruck und einen entsprechenden zu geringen Rotationsdruck zurückzuführen. Unter Abschußdruck wird hierbei der Druck verstanden, der von der Geschoßfüllung unter der Wirkung des Druckes der Zerfallgeschoß für Manövermunition
Anmelder:
Dynamit Nobel Aktiengesellschaft, Troisdorf (Bez. Köln)
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Dr.-Ing. Hans Rudolph, Egersdorf über Cadolzburg;
Dipl.-Phys. Dieter Menzel, Buchholz über Koblenz
Pulvergase der Treibladung auf das hintere Geschoßende und infolge der Druckverteilung in der Geschoßfüllung auf die Geschoßhülle ausgeübt wird. Rotationsdruck ist dagegen der Druck, der von der Geschoßfüllung infolge ihrer Rotation durch Zentrifugalkraft auf die Geschoßhülle ausgeübt wird.
Wie sich rechnerisch ermitteln läßt, ist der Abschußdruck größer als der Rotationsdruck. Der Abschußdruck, der ausschließlich wirkt, solange sich das Geschoß noch im Rohr befindet, hat seinen größten Wert unmittelbar nach der Inbewegungsetzung des Geschosses zeitgleich mit dem Maximum des Druckes der Treibgase. Der Rotationsdruck ist wirksam, sobald das Geschoß durch den Drall in' Rotation versetzt wird. Seinen größten Wert erreicht er an der Mündung der Waffe. Im Gegensatz zum Abschußdruck wirkt er aber auch noch außerhalb des Rohres.
Während des Durchgangs des Geschosses durch das Rohr wird der Rotationsdruck dadurch abgefangen, daß sich die Geschoßhülle an der Laufwandung abstützt. Durch den höheren Abschußdruck besteht jedoch die Tendenz, daß sich die Spitze der Geschoßhülle bereits im Rohr deformiert und dabei zerlegt bzw. aufplatzt, so daß auch die Geschoßfüllung frei, wird, wodurch sich aber der bereits erwähnte Nachteil ergibt, daß die mit hoher Geschwindigkeit durch das Rohr hindurchgetriebenen Teilchen der pulverförmigen Geschoßfüllung an der Innenwand des Rohres entlangstreichen und durch die dabei auftretende Reibung das Laufprofil ausschmirgeln. Sofern sich eine solche vorzeitige Zerlegung der Geschoßhülle unter der Wirkung des Abschußdruckes nicht einstellt, kann es andererseits aber vorkommen, daß sich das Geschoß beim bzw. unmittelbar nach Verlassen des Rohres überhaupt nicht mehr oder doch nur noch ungenügend zerlegt. Dies hat seine Ursache u. a. darin, daß die beim
609 568/171
Abschuß durch den Drall der Züge des Laufs bewirkte Rotationsbeschleunigung der Geschoßhülle von deren glatter Innenfläche nicht vollkommen auf die pulverförmige Geschoßfüllung übertragen wird. Es ergibt sich ein Schlupf zwischen Hülle und Füllung, so daß der von letzterer auf die Geschoßhülle ausgeübte Rotationsdruck nicht die gewünschte und für die Geschoßzerlegung erforderliche Höhe erreicht.
Zweck der Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu beseitigen, d. h. die Geschoßhülle so auszubilden, daß sie einerseits durch den starken Abschußdruck nicht beschädigt oder deformiert wird, andererseits durch den geringeren Rotationsdruck (Zentrifugalkraft) vor der Mündung in kleine flugunfähige Teile zerlegt wird. Für ein Zerfallgeschoß für Manövermunition mit einer Hülle aus thermoplastischem Kunststoff und einer sich leicht zerlegenden pulverförmigen Füllung wird gemäß der Erfindung daher vorgeschlagen, die Wand der Hülle zumindest in ihrem die Geschoßspitze bildenden vordersten Teil, vorzugsweise innenseitig, durch in Längsrichtung verlaufende, über den Umfang verteilt angeordnete Rippen zu verstärken.
Die Wirkung dieser Maßnahme kann noch gesteigert werden, wenn gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung zwischen den Verstärkungsrippen Schwächungsnuten bzw. Zwischenräume zwischen nebeneinanderliegenden Verstärkungsrippen vorgesehen sind. In diesen Schwächungsnuten wird das Material der Hülle vom Rotationsdruck besonders leicht über seine Zerreißfestigkeit hinaus beansprucht, so daß der Rotationsdruck in diesen Bereichen der Hülle nach dem Verlassen des Abschußrohres ein Aufplatzen bewirkt. In gleichem Sinne wirkt es sich aber auch aus, wenn der an die Geschoßspitze anschließende Teil der Hülle innenseitig mit einer in Längsrichtung verlaufenden Riffelung versehen wird. Eine solche Riffelung bewirkt nämlich, daß die Rotationsbeschleunigung der Hülle beim Abschuß in verstärktem Maße auf die Geschoßfüllung übertragen wird, so daß diese beim Ankommen des Geschosses an der Laufmündung mit einer im wesentlichen dem Drall des Geschosses bzw. Rotatipnsgeschwindigkeit der Hülle entsprechenden Geschwindigkeit rotiert und damit einen verstärkten Rotationsdruck auf die Hülle ausübt.
In zweckmäßiger weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Hülle am Übergang von der Spitze zum hinteren im wesentlichen zylindrischen Teil innenseitig mit einem oder mehreren über den ganzen Umfang verlaufenden stufenförmigen Absätzen auszubilden, so daß sich der Innenraum der Hülle in diesem Abschnitt nach hinten zu absatzweise erweitert. Mit dieser Maßnahme wird bezweckt und auch erreicht, daß der Schub, der vom Füllmaterial des Geschosses infolge des Druckes der Treibgase auf das hintere Geschoßende auf die Hülle ausgeübt wird, zu einem erheblichen Teil von diesen Absätzen aufgefangen und entsprechend die empfindliche Geschoßspitze zu einem wesentlichen Teü vom Abschußdruck entlastet wird, was noch dadurch begünstigt werden kann, daß auf einem der Absätze, vorzugsweise auf dem hintersten ein den ganzen lichten Hüllenquerschnitt überspannender Zwischenboden angeordnet wird.
Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann auch noch vorgesehen werden, .die Spitze der Geschoßhülle mit einer mantelartigen Einlage aus Material hoher Dehnung, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff, auszukleiden. Mit dieser Maßnahme, bei deren Anwendung die Hülle selbstverständlich entsprechend schwächer bemessen werden kann, wird bezweckt und auch erreicht, daß auch bei einem Aufplatzen der Hülle innerhalb des Rohres der Waffe ein Kontakt zwischen Füllung und Rohrwandung sicher vermieden wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen dargestellt und wird an Hand dieser im folgenden noch näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Geschoßhülle mit durch Rippen verstärkter Spitze,
F i g. 1 a einen Schnitt nach Linie A-A der F i g. 1
F i g. 2 eine Geschoßhülle mit zusätzlicher Riffelung der Innenfläche des hinteren Teils,
Fi g. 2 a einen Schnitt nach Linie B-B der F i g. 2,
F i g. 3 eine Geschoßhülle mit Rippenverstärkung und stufenförmig abgesetztem Übergang zwischen Spitze und Zylinderteil und
Fig. 4 eine Geschoßhülle mit rippenverstärkter mantelartiger Auskleidung der Spitze.
Nach den Fig. 1 und 1 a ist die mit zylindrischem hinterem Teil 3 ausgebildete Hülle 1 im Bereich der ogival geformten Spitze 2 innenseitig mit sechs Rippen 4 versehen, so daß die Spitze einen gleichsam sternförmigen lichten Querschnitt aufweist, Außer einer Versteifung der Hüllenspitze gegen den Abschußdruck wird mit den Rippen 4 dadurch gleichzeitig auch eine verbesserte Übertragung der Rotationsgeschwindigkeit der Hülle 1 auf die nicht dargestellte pulverförmige Füllung erzielt, was umgekehrt wieder zur Folge hat, daß die Füllung auf die Hülle 1 einen erhöhten Rotationsdruck ausübt, so daß dieser dann, wenn er an der Laufmündung seinen maximalen Wert erreicht, die Hülle 1 sehr sicher zum Platzen bringt und entsprechend die einwandfreie Zerlegung des Geschosses bewirkt. Dieser Vorgang wird noch dadurch begünstigt, daß zwischen den einzelnen Rippen 4 Schwächungszonen 5 geschaffen sind, deren Ausbildung zur Folge hat, daß die Dehnung des Materials unter der Wirkung des Rotationsdruckes auf diese Bereiche lokalisiert wird, dementsprechend aber auch die Zerreißfestigkeit des Materials in diesen Bereichen zuerst überschritten wird und folglich das Aufplatzen der Hülle von diesen genau definierten Bereichen ausgeht.
Form, Abmessungen und Zahl der Rippen 4 sind selbstverständlich nur beispielhaft aufzufassen. Es könnte beispielsweise auch vorgesehen werden, die Rippen 4 über einen mehr oder weniger großen Bereich des zylindrischen Teils 3 hinweg zu verlängern. Es ist ebenso möglich, die Rippen außen an der Hülle anzubringen.
Nach den F i g. 2 und 2 a ist die Spitze 2 der Hülle 1 wieder mit den Rippen 4 ausgebildet, wogegen der anschließende zylindrische Teil 3 mit einer in Längsrichtung verlaufenden Riffelung 6 versehen ist. Da der Außendurchmesser des zylindrischen Teils 3 der Hülle 1 sehr genau auf den Innendurchmesser des Rohres der Waffe abgestimmt ist, dieser Teil der Hülle beim Durchgang des Geschosses durch das Rohr gegen die Wirkung des Rotationsdruckes demnach von der Rohrwandung gut abgestützt wird, kann die Wandstärke des zylindrischen Teils 3 verhältnismäßig gering gehalten werden, d. h. die
Riffelung kann in Form einer Vielzahl verhältnismäßig tiefer nutenartiger Einschnitte ausgeführt werden, wodurch einerseits eine günstige Übertragung der Rotationsgeschwindigkeit der Hülle 1 auf die wiederum nicht dargestellte Füllung, andererseits eine vorteilhafte Beeinflussung der beabsichtigten Zerlegung des Geschosses durch den Rotationsdruck beim Austritt aus dem Rohr erreicht wird.
Die in Fig. 3 dargestellte Hülle 1 weist an der Spitze 2 etwas anders ausgebildete Rippen 4 auf, von denen nur zwei — und zwar im Schnitt — gezeigt sind, wobei die Tiefe der rippenförmigen Verstärkung 4 durch die in die Zylinderfläche 7 übergehenden gestrichelten Linien 8 angedeutet ist. Im Bereich des Übergangs von der Spitze 2 zum hinteren zylindrischen Teil 3, der auch hier wieder mit einer Riffelung versehen werden kann, ist die Wandstärke der Hülle 1 stufenförmig abgesetzt. Auf dem dadurch gebildeten ringförmigen Absatz 9 ist der Zwischenboden 10 angeordnet, der den durch die Treibgase auf die nicht gezeigte Füllung des zylindrischen Teils 3 ausgeübten Druck aufnimmt und über den Absatz 9 in die Spitze 2 der Hülle 1 einleitet, wodurch die Füllung der Geschoßspitze 2 im wesentliehen vom Gasdruck der Treibladung entlastet ist, die Füllung der Geschoßspitze 2 somit aber auch keinen nennenswerten von den Treibgasen herrührenden Druck mehr auf die empfindliche Spitze 2 der Hülle 1 ausüben kann.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist die Spitze 2 der Hülle 1 mit dem Mantel 11 ausgekleidet, der seinerseits mit Rippen 4 versehen ist, von denen die eine zum besseren Verständnis im Schnitt dargestellt ist. Ebensogut könnten die rippenförmigen Verstärkungen 4 selbstverständlich auch an der Spitze 2 angeformt und der Mantel 11 mit gleichmäßiger Wandstärke in einer den lichten Abmessungen der rippenverstärkten Spitze 2 entsprechenden Form ausgebildet sein. Um in dem gezeigten Falle die einwandfreie Übertragung der durch den Drall verursachten Rotationsgeschwindigkeit der Hülle auf den aus Material hoher Dehnbarkeit, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff hergestellten Mantel 11 und über diesen auf die nicht gezeigte Füllung sicherzustellen, wird der Mantel 11 zweckmäßig in die Spitze 2 eingeklebt, es könnten aber auch die Innenfläche der Spitze 2 sowie die Außenfläche des Mantels 11 mehr oder weniger rauh ausgebildet werden. Selbstverständlich könnte auch hier am hinteren Ende des Mantels ein Zwischenboden vorgesehen werden, wobei sich die Ausbildung eines stufenförmigen Absatzes erübrigen würde, da sich ein solcher durch die hintere Stirnfläche des Mantels von selbst ergibt. Schließlich könnten auch bei diesem Ausführungsbeispiel außen an der Spitze 2 rippenförmige Verstärkungen und könnte im zylindrischen Teil 3 wieder eine Riffelung vorgesehen sein.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Zerfallgeschoß für Manövermunition mit einer Hülle aus thermoplastischem Kunststoff oder einem Werkstoff vergleichbarer Materialeigenschaften sowie mit einer sich leicht zerlegenden pulverförmigen Füllung, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand der Hülle (1) zumindest in ihrem die Geschoßspitze (2) bildenden vordersten Teil — vorzugsweise innenseitig — durch in Längsrichtung verlaufende, über den Umfang verteilt angeordnete Rippen (4) verstärkt ist.
2. Zerfallgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Verstärkungsrippen Schwächungsnuten (5) bzw. Zwischenräume zwischen nebeneinanderliegenden Verstärkungsrippen vorgesehen sind.
3. Zerfallgeschoß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Geschoßspitze anschließende zylindrische Teil (3) der Hülle innenseitig mit einer in Längsrichtung verlaufenden Riffelung (6) versehen ist.
4. Zerfallgeschoß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Innenraum der Hülle am Übergang von der Geschoßspitze zum hinteren im wesentlichen zylindrischen Teil mittels einer oder mehrerer über den ganzen Umfang verlaufender stufenförmiger Absätze erweitert.
5. Zerfallgeschoß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem der stufenförmigen Absätze, vorzugsweise auf dem hintersten, ein den ganzen lichten Hüllenquerschnitt überspannender Zwischenboden (10) angeordnet ist.
6. Zerfallgeschoß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschoßspitze mit einem aus Material hoher Dehnbarkeit, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff, hergestellten Mantel (11) ausgekleidet ist, der in einer der rippenverstärkten Spitze entsprechenden Form ausgebildet ist.
7. Zerfallgeschoß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschoßspitze mit einem aus Material hoher Dehnbarkeit, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff, hergestellten und in die Geschoßspitze eingeklebten, an semer Innenfläche mit den Verstärkungsrippen (4) versehenen Mantel (11) ausgekleidet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 568/171 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
DED44248A 1964-04-23 1964-04-23 Zerfallgeschoss fuer Manoevermunition Pending DE1216736B (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED44248A DE1216736B (de) 1964-04-23 1964-04-23 Zerfallgeschoss fuer Manoevermunition
FI650163A FI41357C (fi) 1964-04-23 1965-01-25 Harjoitusampumatarvikkeita varten tarkoitettu ammus
NL656501963A NL143038B (nl) 1964-04-23 1965-02-17 Projectiel voor oefenmunitie.
AT237565A AT271268B (de) 1964-04-23 1965-03-16 Geschoß für Manövermunition
GB16418/65A GB1106788A (en) 1964-04-23 1965-04-15 Improvements in or relating to practice ammunition projectiles
CH533865A CH427571A (de) 1964-04-23 1965-04-15 Geschoss für Manövermunition
FR14290A FR1433714A (fr) 1964-04-23 1965-04-22 Projectile servant comme munition de manoeuvre
BE662881D BE662881A (de) 1964-04-23 1965-04-22
US450401A US3289585A (en) 1964-04-23 1965-04-23 Shell construction

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED44248A DE1216736B (de) 1964-04-23 1964-04-23 Zerfallgeschoss fuer Manoevermunition

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1216736B true DE1216736B (de) 1966-05-12

Family

ID=7048186

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED44248A Pending DE1216736B (de) 1964-04-23 1964-04-23 Zerfallgeschoss fuer Manoevermunition

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3289585A (de)
AT (1) AT271268B (de)
BE (1) BE662881A (de)
CH (1) CH427571A (de)
DE (1) DE1216736B (de)
FI (1) FI41357C (de)
FR (1) FR1433714A (de)
GB (1) GB1106788A (de)
NL (1) NL143038B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3617460C1 (de) * 1986-05-23 1987-10-01 Nwm De Kruithoorn Bv Zerfallgeschoss fuer patronierte Manoevermunition

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273373B (de) * 1966-01-07 1968-07-18 Rheinmetall Gmbh Zerfallgeschoss fuer UEbungspatronen fuer Handfeuer- oder Maschinenwaffen
US3732821A (en) * 1971-05-25 1973-05-15 Us Army Nose ogive for nonlethal projectile
US3898932A (en) * 1972-11-29 1975-08-12 Abraham Flatau Non-hazardous ring airfoil projectile for delivery of non-lethal material
FR2313656A1 (fr) * 1975-06-03 1976-12-31 Cosson Sa Rene Balle, notamment pour cartouche de chasse
AT376499B (de) * 1982-08-03 1984-11-26 Oregon Ets Patentverwertung Geschosshaube fuer sprengstofflose kampfstoffgranaten, insbesondere fuer rauchgranaten
US4939996A (en) * 1986-09-03 1990-07-10 Coors Porcelain Company Ceramic munitions projectile
DE8807701U1 (de) * 1988-06-14 1989-10-12 Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg Übungsgeschoß
US5257936A (en) * 1990-02-21 1993-11-02 Luchaire Defense S.A. Rifle-firable training grenade and rifle-grenade firing instruction system
FR2658599B1 (fr) * 1990-02-21 1994-06-17 Luchaire Defense Sa Grenade d'exercice tirable par fusil et systeme d'instruction au tir de grenades a fusil.

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2991718A (en) * 1959-06-15 1961-07-11 Ralph M Ferguson Disintegrating ammunition for machine gun and cannon
NL289777A (de) * 1962-03-17

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3617460C1 (de) * 1986-05-23 1987-10-01 Nwm De Kruithoorn Bv Zerfallgeschoss fuer patronierte Manoevermunition

Also Published As

Publication number Publication date
NL6501963A (de) 1965-10-25
US3289585A (en) 1966-12-06
BE662881A (de) 1965-08-17
GB1106788A (en) 1968-03-20
FI41357B (de) 1969-06-30
CH427571A (de) 1966-12-31
NL143038B (nl) 1974-08-15
AT271268B (de) 1969-05-27
FI41357C (fi) 1969-10-10
FR1433714A (fr) 1966-04-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2402431A1 (de) Treibmittelladung fuer eine patrone
DE69416976T2 (de) Zerstreubare Gegenmasse für rückstossfreie Waffen
DE2936408A1 (de) Fluegelstabilisierte moersergranate
DE2826497A1 (de) Treibspiegelgeschoss mit pyrotechnischem satz
DE1216736B (de) Zerfallgeschoss fuer Manoevermunition
DE7926519U1 (de) Fuellhuelse fuer die herstellung einer patrone mit einem einzigen geschoss
DE2447676A1 (de) Abschussvorrichtung fuer projektile
DE915788C (de) UEbungsgeschoss fuer Rohre mit schwachem Drall
DE1578109C3 (de) Zerfallgeschoß
DE2319705B2 (de) Geschoß für Feuerwaffen
DE2822624A1 (de) Uebungspatrone fuer automatische feuerwaffen
DE2329665A1 (de) Nichttoedliches geschoss
DE2115770C3 (de) Anordnung zum Abbremsen von mit großer Beschleunigung getriebenen Freikolben
DE1905294C3 (de)
DE1428680A1 (de) Verbesserungen an Huelsen fuer Feuerwaffenmunition
DE2903286A1 (de) Patrone mit flintenlaufgeschoss
DE2229192A1 (de) Treibladung fuer geschosse hoher anfangsgeschwindigkeit
DE2312230B2 (de) Geschoß-Hülse-Verbindung für Manöver-Zerfall-Munition
AT357445B (de) Uebungspatrone fuer automatische waffen
DE1273373B (de) Zerfallgeschoss fuer UEbungspatronen fuer Handfeuer- oder Maschinenwaffen
DE7000065U (de) Drall-uebertragungsvorrichtung
DE3210128A1 (de) Laufkammer fuer ein geschuetz
DE2907931C2 (de) Handfeuerwaffe
DE2516579A1 (de) Nichttoedliches geschoss
DE1578155C (de) Zerfallgeschoß, insbesondere Manoverpatronen Zerfallgeschoß