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DE1281880B - Zapfventil fuer Fluessigkeiten, insbesondere Benzin u. dgl. Treibstoffe - Google Patents

Zapfventil fuer Fluessigkeiten, insbesondere Benzin u. dgl. Treibstoffe

Info

Publication number
DE1281880B
DE1281880B DEE34753A DEE0034753A DE1281880B DE 1281880 B DE1281880 B DE 1281880B DE E34753 A DEE34753 A DE E34753A DE E0034753 A DEE0034753 A DE E0034753A DE 1281880 B DE1281880 B DE 1281880B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
housing
valve
dispensing
hose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE34753A
Other languages
English (en)
Inventor
Karlheinz Ehlers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1281880B publication Critical patent/DE1281880B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/42Filling nozzles
    • B67D7/44Filling nozzles automatically closing
    • B67D7/46Filling nozzles automatically closing when liquid in container to be filled reaches a predetermined level
    • B67D7/48Filling nozzles automatically closing when liquid in container to be filled reaches a predetermined level by making use of air suction through an opening closed by the rising liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Zapfventil für Flüssigkeiten, inbesondere Benzin u. dgl. Treibstoffe Die Erfindung betrifft ein Zapfventil für Flüssigkeiten, insbesondere Benzin und dergleichen Treibstoffe, mit einem an das Ventilgehäuse anschließbaren Schlauchstutzen für den Zapfschlauch sowie einer den Zapfschlauch bei übermäßiger Zugbeanspruchung entlastenden Abreißkupplung.
  • Zapfventile dieser Art sind in der Regel mit einer Automatik ausgerüstet, die das mit einem Auslaufrohr in den Tank eines Fahrzeuges od. dgl. eingeführte Zapfventil abschaltet, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Tank über eine am Auslaufrohr im Bereich seiner Mündung angebrachte Fühlerdüse steigt. Durch das Verschließen dieser Fühlerdüse wird in einer Membrankammer des Zapfventils ein Unterdruck aufgebaut, der eine Verformung der Membran und den hierdurch ausgelösten Abschaltvorgang des Zapfventils zur Folge hat. Derartige Zapfventile können daher nach Einführen des Auslaufrohres in den Füllstutzen des Tanks und öffnen des Ventils sich selbst überlassen werden. Das kann bei mangelnder Aufmerksamkeit des Tankwarts oder Fahrzeugführers dazu führen, daß das Fahrzeug bereits wieder anfährt, während sich das Zapfventil noch im Tankstutzen befindet. Unter den dann auftretenden Zugbeanspruchungen kann entweder der Füllstutzen abbrechen, der Autotank aufreißen oder der Füllschlauch vom Zapfventil oder der Tanksäule abreißen. Das führt regelmäßig zum Auslaufen von Benzin und damit zu einer mit Unfällen dieser Art verbundenen hohen Brandgefahr. Um diese Gefahren zu mildern, sind Zapfventile bekannt, die mit einer auf einen vorgegebenen axialen Zug von beispielsweise 75 kg eingestellten Abreißkupplung ausgerüstet sind.
  • Bei einer bekannten Ausführungsform ist hierzu das Auslaufrohr durch eine Einkerbung mit einer Sollbruchstelle versehen. Abgesehen davon, daß eine Sollbruchstelle nicht mit ausreichender Genauigkeit auf die vorgeschriebene maximale Zugebelastung eingestellt werden kann, ist auch nachteilig, daß das in der Sollbruchstelle abgerissene Auslaufrohr in den Fahrzeugtank fällt und nur durch umständliche, nur mit Spezialwerkzeugen durchführbare Arbeiten wieder daraus entfernt werden kann. Darüber hinaus wird mit dem Auslaufrohr auch die Fühlereinrichtung mit der Führerdüse abgerissen, so daß das Zapfventil bei Abreißen des Auslaufrohres vor Beendigung des Füllvorganges nicht mehr automatisch schließen kann. Im ganzen wird das Zapfventil durch das Abreißen des Auslaufrohres zerstört, es kann nicht mehr weiterverwendet werden und muß ausgewechselt werden. Von besonderem Nachteil ist weiter, daß das Auslaufrohr an der Einkerbung in der größten Zahl aller Fälle nicht anläßlich eines Unfalles der obenerwähnten Art bricht, sondern ganz allgemein bereits bei stärkeren mechanischen Beanspruchungen. Es passiert z. B. häufiger, daß ein Fahrzeug bei in den Tankstutzen eingehängtem Auslaufrohr mangels angezogener Ausnutzung des letzten Zentimeters Schlauchlänge unter Spannung in den Tankstutzen eingehängt wird. Steigt nun jemand in das Auto ein und sackt es ein Stück durch, wird das Auslaufrohr in der oben erläuterten Weise belastet. Im Ergebnis wird die Sollbruchstelle des Auslaufrohres durch »Beinahe-Unfälle« fortwährend stark beansprucht. Hinzu kommt, daß die Auslaufrohre aus Aluminium bestehen, das Materialermüdungserscheinungen zeigt, was dazu führt, daß die Sollbruchstelle eines Tages die auftretenden Belastungen nicht mehr aufzunehmen vermag. Auch die Herstellungstoleranzen für den Innendurchmesser des Auslaufrohres können nicht vernachlässigt werden, die zur Folge haben, daß die Wand mal dicker, mal dünner oder auch exzentrisch dünn sein kann. Alles dies hat zur Folge, daß Zapfventile mit Sollbruchstellen immer wieder zu Betriebsstörungen durch abgebrochene Auslaufrohre führen und die Pumpe für längere Zeit ausfällt.
  • Bei einem anderen bekannten Zapfenventil wird eine Abreißkupplung dadurch verwirklicht, daß das Auslaufrohr lösbar in das Ventilgehäuse des Zapfenventils eingesetzt ist und dort unter Federbelastung einschnappt sowie bei einem gewissen Axialzug wieder ausrastet. Bei dieser Lösung wirken die Beanspruchungen der oben erläuterten Art auf die Abreißkupplung nie als Axialzug, sie treten vielmehr immer als gegen die Achse des Auslaufrohres stark abgewinkelter Zug auf. Denn das Auslaufrohr des Zapfventils ist im Füllstutzen des Tankes mehr oder weniger nach unten gerichtet, während sich das an den Füllschlauch angeschlossene Zapfventil durch den von der Säule her über den Füllschlauch übertragenden Zug in Richtung der Schlauchachse einstellt. Der so beim Anfahren des Fahrzeuges auftretende abgewinkelte Zug hat ein Verkanten des Auslaufrohres in seinem Rastsitz im Ventilgehäuse zur Folge, so daß sich das Auslaufrohr verklemmt und die Abreißkupplung nicht löst.
  • Schließlich ist es bekannt, den Zapfschlauch über eine Abreißkupplung an die Zapfsäule anzuschließen, wobei die Abreißkupplung aus einem mit Sollbrucheinkerbungen versehenen Rohrstück besteht. Diesem Rohrstück ist ein unter Federdruck schließendes Ventil vorgeschaltet, das bei geschlossener Abreißkupplung in Offenstellung gehalten wird. Zwar wird so verhindert, daß beim Abreißen der Kupplung weiter Benzin aus der Zapfsäule läuft, das im Zapfschlauch enthaltene Benzin strömt jedoch aus. Die nach Abreißen der Kupplung zerbrochenen Teile sind nicht wieder verwendbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zapfventil des eingangs genannten Aufbaues so auszubilden, daß sich die Abreißkupplung ohne Zerstörungen des Ventils oder wesentlicher Bauteile desselben bei genau vorgEbbarem Axialzug löst, ohne daß dabei Flüssigkeiten auslaufen können, auch wenn der Zapfvorgang noch nicht abgeschlossen ist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Abreißkupplung als eine durch ein sich bei vorgegebener Zugbelastung lösendes Verriegelungsglied zusammengehaltene Steckkupplung ausgeführt und zwischen dem Ventilgehäuse und dem Schlauchstutzen angeordnet ist und in dem mit dem Schlauchstutzen fest verbundenen Kupplungsgehäuse ein sich unter dem Druck einer Feder und/oder der Flüssigkeit im Zapfschlauch selbsttätig schließendes Sperrventil vorgesehen ist, das bei geschlossener Abreißkupplung in Offenstellung gehalten ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Abreißkupplung zwischen dem Ventilgehäuse und dem Schlauchstutzen wird gewährleistet, daß die Abreißkupplung bei Unfällen der in Frage stehenden Art im wesentlichen nur mit Axialzug belastet wird, daher ihr Abreißverhalten im voraus bestimmt werden kann und Verklemmungen und Verkantungen vermieden werden. Gleichzeitig wird durch das Sperrventil im Kupplungsgehäuse der Füllschlauch beim Abreißen des Zapfventils automatisch geschlossen, so daß kein Benzin mehr ausströmen kann. Die Ausbildung als Steckkupplung stellt sicher, daß keine Zerstörungen des Zapfventils oder seiner wesentlichen Bestandteile auftreten und das vom Kupplungsgehäuse abgerissene Zapfventil ohne weiteres zur Fortsetzung des Zapfvorganges wieder auf das Kupplungsgehäuse aufgesetzt werden kann.
  • Im einzelnen besteht das Sperrventil zweckmäßig aus einem im Kupplungsgehäuse geführten Ventilkörper, der bei geschlossener Abreißkupplung durch einen Anschlag am oder im Ventilgehäuse in Offenstellung gegenüber dem ihm zugeordneten Ventilsitz im Kupplungsgehäuse gehalten ist. In bevorzugter Ausführungsform ist die Abreißkupplung als Drehkupplung ausgeführt und hierzu das Kupplungsgehäuse um seine Achse drehbar am Ventilgehäuse gelagert. Das Verriegelungsglied kann als Stift, Schraube od. dgl. ausgeführt sein, wobei der Querschnitt nach der Größe des Axialzuges bemessen ist, bei welchem sich die Kupplung lösen und hierzu der Stift oder die Schraube abscheren soll. Das Verriegelungsglied wird dann zwar zerstört, stellt aber einen nur sehr geringwertigen Gegenstand dar, der ohne weiteres beim erneuten Zusammenstecken der Kupplung ersetzt werden kann. Um auch dies zu vermeiden, ist nach einem besonderen Vorschlag der Erfindung die Abreißkupplung als Rastkupplung ausgeführt und hierzu das Kupplungsgehäuse mit einem zylindrischen Lagerteil an einem Axialkragen des Ventilgehäuses gelagert, und zwischen dem Axialkragen und dem zylindrischen Lagerteil ein in beide Teile greifender Sprengring angeordnet, der im Axialkragen oder im zylindrischen Lagerteil in einer Nut gehalten ist, deren Tiefe geringer als die radiale Dicke des Sprengringes ist und deren Abreißrichtung des Kupplungsgehäuses gesehene hintere Wand abgeschrägt ist. überschreitet der Axialzug einen vorgegebenen Wert, so gleitet der Sprengring unter gleichzeitigem Lösen des Kupplungsgehäuses über die abgeschrägte Nutwand und wird aus der ihn haltenden Nut herausgehoben, wodurch die Verbindung zwischen Kupplungsgehäuse und Ventilgehäuse endgültig gelöst wird. Durch geeignete Abschrägung der Nutwand und entsprechende Federstärke des Sprengringes sowie Abrundung der Sprengringkanten kann die Zugbelastung, bei der die Abreißkupplung sich löst, in gewünschter Größe eingestellt werden. Die Abrundung der Sprengringkante verhindert, daß sich der Sprengring in die abgeschrägte Nutwand einkerbt. Eine Abschrägung der Nutwand unter einem Winkel von beispielsweise 65° gegen die Axialrichtung hat sich in der Praxis bewährt.
  • Um ein Schließen des Ventilkörpers bei gelöster Abreißkupplung schon allein unter dem Flüssigkeitsdruck zu erreichen, ist der Ventilkörper im Kupplungsgehäuse axial verschiebbar geführt und hierzu mit elastischen Führungsstücken ausgerüstet, denen Führungssitze am Kupplungsgehäuse zugeordnet sind. Die Führungsstücke sind in zweckmäßiger Ausführungsform ventilgehäuseseitig als Anschlagstücke ausgeführt, die dem den Ventilkörper in Offenstellung haltenden Anschlag am oder im Ventilgehäuse zugeordnet sind. Zweckmäßig sind die Führungsstücke weiter mit nach außen gerichteten Widerhaken versehen, die ein Zurückfallen des Ventilkörpers in dessen Öffnungsrichtung oder ein Verkanten des Führungskörpers in der Offenstellung verhindern. Der Anschlag kann als in das Ventilgehäuse oder den Axialkragen eingesetztes Sieb ausgeführt sein, das selbst nicht mehr zur Abreißkupplung gehört. sondern die Ventilmechanik von in der Flüssigkeit mitgeführten Fremdkörpern schützt.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß bei dem erfindungsgemäßen Zapfventil bereits durch die Anordnung der Abreißkupplung zwischen Ventilgehäuse und Schlauchstutzen gewährleistet ist, daß die Abreißkupplung im wesentlichen stets auf Axialzug beansprucht wird. Daher kann die Abreißkupplung ohne Gefährdung ihrer Sicherheitsfunktion als Steck-, insbesondere als Rastkupplung ausgebildet sein; löst sie sich unter übermäßigem Zug, so treten dennoch am Zapfventil keine oder jedenfalls keinerlei ins Gewicht fallende Zerstörungen auf, das Zapfventil kann also anschließend wieder zusammengesetzt und weiterverwendet werden. Durch das im Kupplungsgehäuse verwirklichte Sperrventil aus Ventilkörper mit zugeordnetem Ventilsitz wird zugleich sichergestellt, daß beim Abreißen des Zapfventils keine Flüssigkeit aus dem Füllschlauch austreten kann. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Zapfventil am Kupplungsgehäuse drehbar zu lagern. Bei axial unverdrehbar gehaltenem Zapfventil können die in der Abreißkupplung zu übertragenden Torsionsspannungen zu Verklemmungen der Abreißkupplung führen und dadurch deren Betriebssicherheit beeinträchtigen. Durch die axiale Verdrehungsmöglichkeit werden derartige Beanspruchungen aufgehoben, weil sich das Zapfventil gegenüber dem Zapfschlauch von selbst in die torsionsfreie Stellung dreht, die sich aus der Orientierung des Fahrzeuges zur Zapfsäule und dem Schlauchanschluß an der Zapfsäule ergibt.
  • Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert; es zeigt die einzige Figur einen Axialschnitt durch ein erfindungsgemäßes Zapfventil.
  • Das in der Figur dargestellte Zapfventil besteht seinem wesentlichen Aufbau nach aus einem Ventilgehäuse 1 mit darin enthaltener, hier im einzelnen nicht beschriebener Ventilmechanik, an das einerseits ein Auslaufrohr 2 angeschlossen und das andererseits zum Abschluß eines nicht dargestellten, mit dem ebenfalls nicht dargestellten Zapfschlauch fest verbundenen Schlauchstutzens eingerichtet ist. Das Auslaufrohr 2 besitzt eine Fühlerleitung 4, die im Bereich der Mündung des Auslaufrohres in einer Fühlerdüse 5 endet. Die Fühlerleitung 4 ist mit einer Membrankammer 6 verbunden, deren Membran 7 die Ventilmechanik zum automatischen Abschalten des Zapfventils auslöst. Derartige Anordnungen sind bekannt und bedürfen hier keiner weiteren Beschreibung. Weiter ist das Zapfventil mit einer den Schlauch gegen übermäßigen Zug entlastenden, bei einer vorgegebenen Beanspruchung sich lösenden Abreißkupplung ausgerüstet, die als Steckkupplung zwischen dem Ventilgehäuse 1 und dem Schlauchstutzen vorgesehen ist. Im Kupplungsgehäuse 3 dieser Abreißkupplung ist als Sperrventil ein unter dem Druck der Flüssigkeit gegen einen Dichtsitz 8 dichtender Ventilkörper 9 geführt, der bei geschlossener Abreißkupplung, wie es in der Figur dargestellt ist, durch einen am Zapfventil vorgesehenen Anschlag 10 in Offenstellung gegenüber dem Dichtsitz 8 gehalten ist. Das Kupplungsgehäuse 3 ist um seine Achse drehbar am Ventilgehäuse 1 befestigt und hierzu mit einem zylindrischen Lagerteil 11 an einen Axialkragen 12 des Ventilgehäuses 1 gelagert. Die Abdichtung zwischen dem Axialkragen 12 und dem zylindrischen Lagerteil 11 erfolgt durch O-Ringe 13. Im Ausführungsbeispiel ist die Steckkupplung als Rastkupplung ausgeführt. Dazu ist zwischen dem Axialkragen 12 und dem zylindrischen Lagerteil 11 als Verriegelungsbeispiel ein in beide Teile eingreifender Sprengring 14 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel greift der Sprengring im zylindrischen Lagerteil 11 des Kupplungsgehäuses 3 in eine Nut 15, die flacher als die radiale Ringdicke des Sprengringes 14 ist und aus welcher daher der Sprengring herausragt. Die in Abreißrichtung 16 des Kupplungsgehäuses 3 gesehene hintere Wand 17 der Nut 15 ist abgeschrägt. Die dieser abgeschrägten Nutwand 17 anliegende Kante des Sprengringes kann abgerundet sein. Am Axialkragen 12 des Ventilgehäuses 1 greift der Sprengring 14 mit seinem aus der Nut 15 herausragenden Teil hinter eine Schulter 18, deren in Radialrichtung gesehene Breite mindestens gleich der Ringdicke des Sprengringes 14 ist, so daß bei auftretendem Axialzug und sich in Richtung des Pfeiles 16 vom Ventilgehäuse lösendem Kupplungsgehäuse 3 der Sprengring 14 über die abgeschrägte Nutwand 17 gleiten kann, wobei er aufgeweitet und aus der ihn haltenden Nut 15 herausgehoben wird, bis er endgültig das Kupplungsgehäuse 3 freigibt. Das Verriegelungsglied kann aber grundsätzlich auch als auf Abscherung beanspruchter Teil, beispielsweise als Stift oder Schraube, ausgeführt sein.
  • Der Ventilkörper 9 ist im Kupplungsgehäuse 3 axial verschiebbar geführt und hierzu mit elastischen Führungsstücken 19 ausgerüstet, denen Führungssitze 20 am Kupplungsgehäuse 3 zugeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel sind diese Führungsstücke 19 ventilgehäuseseitig als Anschlagstücke ausgeführt, die dem den Ventilkörper 9 in Offenstellung haltenden Anschlag 10, im Ausführungsbeispiel ein Sieb, zugeordnet sind. Löst sich das Kupplungsgehäuse 3 in der bereits beschriebenen Weise vom Ventilgehäuse 1, so wird der Anschlag des Ventilkörpers 9 am Sieb 10 aufgehoben, und der Ventilkörper kann sich unter dem Druck der im nicht dargestellten Füllschlauch stehenden Flüssigkeit gegen den Dichtsitz 8 anlegen, wodurch das Kupplungsgehäuse 3 und damit der Schlauch verschlossen werden. Im übrigen besitzen die Führungsstücke 19 nach außen gerichtete Widerhaken, die in Offenstellung des Ventilkörpers 9 einer Ringschulter oder einem Ringflansch des Ventilsitzes 8 anliegen und hierdurch ein Verkanten oder Zurückfallen des Ventilkörpers in der Offenstellung verhindern.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Zapfventil für Flüssigkeiten, insbesondere Benzin und dergleichen Treibstoffe, mit einem an das Ventilgehäuse anschließenden Schlauchstutzen für den Zapfschlauch sowie einer den Zapfschlauch bei übermäßiger Zugbeanspruchung entlastenden Abreißkupplung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Abreißkupplung als eine durch ein sich bei vorgegebener Zugbelastung lösendes Verriegelungsglied zusammengehaltene Steckkupplung ausgeführt und zwischen dem Ventilgehäuse (1) und dem Schlauchstutzen angeordnet ist und in dem mit dem Schlauchstutzen fest verbundenen Kupplungsgehäuse (3) ein sich unter dem Druck einer Feder und/oder der Flüssigkeit im Zapfschlauch selbsttätig schließendes Sperrventil (8, 9) vorgesehen ist, das bei geschlossener Abreißkupplung in Offenstellung gehalten ist.
  2. 2. Zapfventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrventil aus einem im Kupplungsgehäuse (3) geführten Ventilkörper (9) besteht, der bei geschlossener Abreißkupplung durch einen Anschlag (10) am oder im Ventilgehäuse in Offenstellung gegenüber dem ihm zugeordneten Dichtsitz (8) im Kupplungsgehäuse (3) gehalten ist.
  3. 3. Zapfventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißkupplung als Drehkupplung ausgebildet und hierzu das Kupplungsgehäuse (3) um seine Achse drehbar am Ventilgehäuse (1) gelagert ist.
  4. 4. Zapfventil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißkupplung als Rastkupplung ausgebildet und hierzu das Kupplungsgehäuse (3) mit einem zylindrischen Lagerteil (11) an einem Axialkragen (12) des Ventilgehäuses (1) gelagert, und zwischen dem Axialkragen (12) und dem zylindrischen Lagerteil (11) ein in beide Teile greifender Sprengring (14) angeordnet ist, der im Axialkragen (12) oder im zylindrischen Lagerteil (11) in einer Nut (15) gehalten ist, deren Tiefe geringer als die radiale Dicke des Sprengringes (14) ist und deren in Abreißrichtung (16) des Kupplungsgehäuses (3) hintere Wand (1'f) abgeschrägt ist.
  5. 5. Zapfventil nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (9) im Kupplungsgehäuse (3) axial verschieblich geführt und hierzu mit elastischen Führungsstücken (19) ausgerüstet ist, denen Führungssitze (20) am Kupplungsgehäuse (3) zugeordnet sind.
  6. 6. Zapfventil nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (19) ventilgehäuseseitig als Anschlagstücke ausgeführt sind, die dem den Ventilkörper (9) in Offenstellung haltenden Anschlag (10) zugeordnet sind.
  7. 7. Zapfventil nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (19) nach außen gerichtete Widerhaken aufweisen, die ein Zurückfallen des Ventilkörpers (9) in dessen Öffnungsrichtung verhindern. B. Zapfventil nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (10) als in das Ventilgehäuse oder den Axialkragen eingesetztes Sieb ausgeführt ist.
DEE34753A 1966-09-24 1967-09-12 Zapfventil fuer Fluessigkeiten, insbesondere Benzin u. dgl. Treibstoffe Pending DE1281880B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3916691A1 (de) * 1989-05-23 1990-11-29 Gabor Haynal Zapfpistole zum betanken von kraftfahrzeugen mit treibstoff
DE19800137C2 (de) * 1998-01-05 2000-09-28 Andreas Vigh Ein- und Auslaßsysteme für pleuellose Doppelkolben-Verbrennungskraftmaschine in Zwei- und Viertaktausführungen

Cited By (2)

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DE3916691A1 (de) * 1989-05-23 1990-11-29 Gabor Haynal Zapfpistole zum betanken von kraftfahrzeugen mit treibstoff
DE19800137C2 (de) * 1998-01-05 2000-09-28 Andreas Vigh Ein- und Auslaßsysteme für pleuellose Doppelkolben-Verbrennungskraftmaschine in Zwei- und Viertaktausführungen

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