DE19800137C2 - Ein- und Auslaßsysteme für pleuellose Doppelkolben-Verbrennungskraftmaschine in Zwei- und Viertaktausführungen - Google Patents
Ein- und Auslaßsysteme für pleuellose Doppelkolben-Verbrennungskraftmaschine in Zwei- und ViertaktausführungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbrennungskraftmaschine mit wenigstens
einem, in einem Zylinder geführten Kolben, wobei ein durch den Kolben gesteuerter
Gaswechsel über Ein- und Auslaßöffnungen in der Zylinderwand sowie wenigstens
ein zum Kurbelraum führenden Überströmkanal vorgesehen ist, wie das z. B aus der
DE 44 44 767 A1 bekannt ist.
Bei herkömmlichen Zweitaktverbrennungskraftmaschinen werden die verschiedenen
Steuerungsvorgänge - wie Auspuff von verbrannten Gasen durch den Auslaßkanal,
Öffnen des Überströmkanals - Spülkanal/kanäle - für Frischkraftstoffzufuhr in den
Brennraum sowie Ansaugen von Kraftstoff über den Einlaßkanal - durch den Kolben
gesteuert.
Bei diesen Dreikanal-Zweitaktmotoren - unabhängig von der Zahl der Mündungen
der Kanalart - muß durch die zeitliche Beschränkung des Arbeitsspieles auf zwei
Kolbenhübe sowie eine Kurbelwellenumdrehung, die Kurbelkammer in den
Funktionsablauf mit einbezogen werden.
Hier wirkt das Unterteil des Kolbens zur Erzeugung des Vorverdichtungsdruckes als
eine Pumpe.
Aus diesem Grund muß die sich in dem Kurbelgehäuse befindliche Kurbelkammer
mit dem Unterteil des Zylinders eine nach außen abgedichtete Einheit bilden.
Bei Mehrzylinder-Zweitaktmotoren müssen diese Einheiten im Vergleich zu Viertakt
motoren an den Zwischenlagern der Kurbelwelle zusätzlich auch voneinander
abgedichtet werden.
Im ersten Takt (Verdichtung) bewegt sich der Kolben Richtung Zylinderkopf - vom
unteren Totpunkt (UT) zum oberen Totpunkt (OT) -, hält zunächst den Einlaßkanal
vom Vergaser geschlossen und ermöglicht durch den/die geöffneten Überström
kanal/kanäle eine Frischkraftstoffdurchströmung (Laden/Spülen je 55° Kurbelwellen
stellung) vor den Kolben in den Brennraum. In den folgenden Phasen wird der
Überströmkanal und der etwas darüberliegende Auslaßkanal (je 60-65° Kurbel
wellenstellung) geschlossen. Da der Einlaßkanal noch immer geschlossen bleibt,
entsteht unter dem Kolben in der Kurbelkammer ein Unterdruck von ca. 0,2 bis 0,4
bar (Voransaugen). Gleichzeitig wird über den Kolben im Verbrennungsraum des
Zylinders der Druck auf ca. 8-10 bar aufgebaut, der sich dann durch die Explosion
auf 25-35 bar weiter erhöht. Der unten liegende, vom Vergaser herführende Einlaß
kanal wird geöffnet (je 55-60° Kurbelwellenstellung) und - begünstigt durch den
Unterdruck des Voransaugens - strömt frischer Kraftstoff unter den Kolben in die
Kurbelkammer des Kurbelgehäuses für das nächste Arbeitsspiel.
Das Kolbenunterteil, das sich durch die Explosion in Richtung Kurbelgehäuse
bewegt, verdichtet dieses Kraftstoff-Öl-Luft-Gemisch (Vorverdichtung ca. 0,3-0,6
bar, max. 1,5 bar). Im weiteren Verlauf öffnet der Kolben den Auslaßkanal und kurz
darauf den Überströmkanal, durch den das vorverdichtete Kraftstoffgemisch in den
Brennraum des Zylinders überströmt und der Ablauf von neuem beginnt.
Nachteilig dabei ist, daß bei dem Gaswechselvorgang der Überströmkanal vor dem
Auslaßkanal geschlossen werden muß, und der Zylinder nicht vollständig geladen
werden kann. Im weiteren, wo Auslaß- und Überströmkanal fast während des
ganzen Gaswechselvorgangs zugleich geöffnet sind, entweicht ein Teil frischer
Kraftstoff (Nachauslaß) über den Auslaßkanal ins Freie, ebenso bleiben verbrannte
Kraftstoffreste im Brennraum zurück. Dieser Vorgang, der sog. offene Gaswechsel
mindert nicht nur die Leistung, sondern erhöht auch den Verbrauch.
Dieses "Vorschließen" der Überströmkanäle ist jedoch notwendig, da in dem, der
Explosion folgenden zweiten Takt, wobei sich der Kolben in die entgegengesetzte
Richtung bewegt (Vorverdichtung), die Verbrennungsprodukte zuerst den Zylinder
verlassen müssen, damit frischem Kraftstoff Platz gemacht wird, und der Druck
soweit fällt (im Öffnungsmoment 3-4 bar), daß die Kolbenunterseite den Zylinder
wieder mit vorhin eingeströmtem und vorverdichtetem Frischkraftstoff aufladen kann.
Durch die vorhandene Druckdifferenz sowie Staudruck in der Auspuffleitung erfolgt
jedoch ein Rückschlag in die Kurbelkammer. Man kann das Kurbelgehäuse
verkleinern, um die Vorverdichtung zu erhöhen und dadurch ein besseres Resultat
zu erzielen. Aufgrund der Kraftstoffmenge sind dieser Maßnahme jedoch Grenzen
gesetzt.
Das Steuerdiagramm Fig. 1 (symmetrisches Steuerdiagramm) dieses Zweitaktmotors
zeigt, daß für die Gaswechsel-/Spülzeit nur ca. 130° Kurbelwinkel zur Verfügung
stehen, ca. 1/3 eines Viertaktmotors.
Diese kürzere Gaswechsel-/Spülzeit, die im übrigen drehzahlabhängig ist, führt
ebenso zu einem Füllungsverlust. Bei niedriger Drehzahl strömen Frischgase in den
Auslaßkanal und bei hohen Drehzahlen bleiben mehr Altgase im Zylinder und die
Leistung fällt ab.
In beiden Fällen jedoch erhöht sich der spezifische Kraftstoff- und Schmierölver
brauch.
Zur Verbesserung des Aufladens wurden mehrere Maßnahmen eingeführt, wie
z. B. zwei nebeneinander liegende Kolben mit einem gemeinsamen Brennraum in
verschiedenen Variationen der Zweitkolbenbewegung (2 Kurbeln oder "Y" Kolben
stange usw.), Kompressoraufladung sowie Membran- und Drehschiebersteuerung
für den Einlaßkanal, um eine bessere Spülung, Füllung (nützliches Nachladen) und
spezifischen Kraftstoffverbrauch zu erreichen. Durch diesen Steuerungs
mechanismus kann der Überströmkanal nach dem Auslaßkanal geschlossen werden
(unsymmetrisches Steuerdiagramm).
Ebenso wurde das Gegenstromspülverfahren, das Querstromspülung mit Nasenkol
ben vorsieht, durch Umkehr/Kreuzspülung mit Flachkolben abgelöst. Hierbei
entstanden 2 bis 3 separate Überströmkanäle, 1 bis 2 separate Auspuffkanäle sowie
1 Einsaugkanal. Diese Lösungen brachten zwar bestimmte Verbesserungen, jedoch
konnten die vorhin erwähnten Nachteile nicht vollständig aufgehoben werden und
erhöhen z. T. gleichzeitig den technischen und wirtschaftlichen Aufwand - z. B.
Kompressoranbau, Drehschieber usw. - derart, daß ein Durchsetzen gegenüber
Viertaktmotoren schließlich bis heute nicht möglich war.
Auch wurde das ursprüngliche Dreikanalsystem weiterhin beibehalten.
In den Druckschriften DE 5 15 494, DE 35 18 303-A1, DE-OS 12 81 880, DE PS 3 20 495
sowie den US-PS 2 297 912, 2 564 363, 3 119 462 sind Auflade- und
Steuerungsmöglichkeiten bekanntgegeben, die jedoch das Erreichen größerer
Leistungen oder durchgreifender Funktionsänderungen an Verbrennungskraft
maschinen nicht nachhaltig lösen können.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufbau eine Verbrennungskraftmaschine zu
vereinfachen und den Wirkungsgrad zu erhöhen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1.
In Fig. 3 ist das Funktionsprinzip einer neuen Zweitaktbrennkraftmaschine in Form
einer pleuellosen Doppelkolbenausführung dargestellt.
Die erfindungsgemäße Lösung sieht im Zylinder 1 vier Überström/Spülkanäle 2 vor,
in denen direkt ohne räumliche Versetzung jeweils einmal Ein- 3 und Auslaßkanäle 4
nach der entsprechenden Funktion oben und unten in gleicher Höhe münden. Somit
sind die getrennten "Drei-Kanalfunktionen" und die versetzten Kanalöffnungsein
trittsspalten an der Zylinderwand herkömmlicher Art entfallen.
Je nach Leistungsbedarf können entweder vier separate oder ein zentraler Vergaser
angeschlossen werden. Letztere Lösung bedarf eines gemeinsamen Rohres, mit
dem alle vier Einlaßöffnungen verbunden sind.
Ebenso wurde der Kolben 5 im unteren Bereich im Durchmesser für die Verbes
serung der Einlaß- und Vorverdichtungsfunktionen vergrößert sowie mit vier
Aussparungen versehen. In der Kolbenmitte ist der pleuellose Kulissenantrieb 6 mit
entsprechender Führung 7 direkt auf die Kurbelwelle 8 gelagert dargestellt.
Das Öffnen und Schließen der vier Auslaß/Überströmspalten 4a wird nicht nur vom
Kolben gesteuert, sondern oben auch über vier Steuerklappen 9, die rundum
angeordnet sind und über ein erfindungsgemäßes Wellensystem 10, bestehend aus
vier Wellen mit Kegelradverbindung 11 miteinander verbunden sind sowie eine
gleichzeitige Bewegung aller Klappen in die gleiche Richtung ermöglichen Fig. 5.
Vorteilhaft dabei ist, daß diese Bewegung nur mit einer einzigen Zahnstange
zustandegebracht werden kann. Somit fällt diesem "Spalt 4a" eine Doppelfunktion zu,
nämlich je nach Klappenstellung einmal über Kanal 4 als Auspufföffnung, bzw. über
Kanal 2 als Kraftstoffeinlaßöffnung vor dem Kolben im Brennraum.
An zwei Wellenenden des Systems, wo die Anbringung einer Kegelradverbindung
nicht mehr notwendig ist, wird je eine Spiralfeder 12 als zusätzliche Absicherung der
Klappenstellung befestigt.
In einer entsprechenden Aussparung des Zylinderkörpers greift eine Zahnstange 13
in einem Kegelrad ein Fig. 6. Die Zahnstange 13 ihrerseits steht über eine Rolle 14 mit
einer Steuerscheibe 15 in Verbindung, die auf der Kurbelwelle 8 befestigt ist. Diese
Verbindung ermöglicht eine exakte Einstellung von Öffnen und Schließen der
Steuerklappen 9.
Um bei der Einlaßöffnung 3 Richtung Vergaser keinen Gegendruck zu erzeugen,
sind zwei schnabelförmig ausgebildete dünne Blattfedersaugklappen 16, wie es bei
Membransteuerungen auch bekannt ist, befestigt. Diese sind durch die Federkraft
ständig geschlossen und öffnen sich je nach Kolbenstellung durch die Druckverän
derungen automatisch.
Bei Brennkraftmaschinen mit höheren Drehzahlen wird lediglich ähnlich wie aus
puffseitig, eine Einklappenausführung 17 oder ein Drehschieber verwendet.
In der Verdichtungsphase Fig. 3 bewegt sich der Kolben 5 von rechts nach links und
komprimiert den vorher eingesaugten Kraftstoff.
Nach der Explosion Fig. 4 bewegt sich der Kolben 5 von links nach rechts und öffnet
den Auslaßspalt 4a. Gleichzeitig öffnet sich die Steuerklappe 9 im Auslaßkanal 4 und
macht den Weg zum Auspuffrohr frei. Die Durchführungs/"Spülkanäle" 2 bleiben
durch diese Klappeneinstellung geschlossen, so daß das Kolben-unterteil 5 zum
Einsaugen entsprechenden Unterdruck aufbauen kann. Die Saugklappen 16 vom
Vergaser öffnen sich automatisch. Während dieses Vorgangs beginnt auf der
rechten Seite des Doppelkolbens die "Vorverdichtungsphase".
Die Membransaugklappen 16 schließen durch die Federkraft und den Überdruck
automatisch. Die Auspuffgase haben den Zylinder mit großer Geschwindigkeit
verlassen. Durch die verzögerte Steuerklappenschließung war die Auslaßöffnung 4
ebenfalls länger als herkömmlich offen Fig. 2.
Im weiteren Verlauf der Bewegung ist aus Fig. 4 ersichtlich, daß während auf der
rechten Seite die Aufladephase läuft, auf der linken Seite am unteren Teil des
Kolbens vom Vergaser frischer Kraftstoff eingesaugt und am oberen Teil des
Kolbens der Auspuffvorgang abgewickelt wird.
Die Kraftübertragung erfolgt über eine Kulisse, die entgegen herkömmlichen Zwei
taktmotoren an den Einlaß-, Vorverdichtungs- und Aufladevorgängen nicht mitwirkt
und von diesen Räumen ganz isoliert ist. Da die im Doppelstufenkolben integrierte
zweiteilige Kulisse in sich eine geschlossene Einheit bildet, muß diese an der Kurbel
welle nicht zusammengeschraubt werden. Aus diesem Grund können mehrere
Teile eingespart werden.
Im Vergleich zu herkömmlichen Zweitakt- oder Viertaktmotoren kann u. a auf das
Kurbelgehäuse verzichtet werden. Ebenso entfällt die aufwendige Lagerung, (da die
Kulisse als Doppellager fungiert, einmal auf der Welle und einmal im Kolben) sowie
Pleuel und Kolbenverbindungsbolzen, angeschraubte Gegengewichte bzw. Kurbel
wangen der Kurbelwelle. Diese Vereinfachungen sind nicht nur aus wirtschaftlichen
Gründen vorteilhaft, sondern auch mit kleineren Baumaßen und Gewichtseinsparung
- z. B. Kurbelwelle um 50% - verbunden.
Außerdem kann mit einer separater Zwangsschmierung - über die Kurbelwelle
geführt - gearbeitet werden. Dies bedeutet, daß auf ein bei Zweitaktmotoren übliches
Öl/Benzingemisch verzichtet werden kann.
Diese Lösung ist nicht nur umweltschonend, sondern läßt die bekanntlich schädliche,
an Auslaßschlitzen, Kolbenboden, Zylinderkopf und Auspuffleitung vorkommende
Ölkohleansatzbildung, aus der Leistungsverlust, höherer Kraftstoffverbrauch und
Verschleiß sowie "Viertaktern", "Dieseln" und klopfen resultieren, vermeiden.
Eine weitere Ausführung dieser Lösung sieht vor, daß die Zahnstange für die
Steuerklappenbewegung als Hubmagnet ausgebildet ist.
Die notwendigen Signale für die Hubmagnete werden über einen im Kolben 5
eingelassenen Magnetring 18 erzeugt, der seinerseits die in den Zylindern 1
befestigten Reedkontakte 19 anspricht.
Ebenso können anstelle Reglerklappen, Doppelsitzventile 20 verwendet werden,
die über zahnriemenangetriebene Nockenwellen gesteuert werden können Fig. 7-8.
Bei Verwendung von Kraftstoffeinspritzpumpen kann das Gesamtsystem sowohl für
Zwei- als auch für Viertaktbrennkraftmaschinen in Benzin- oder Dieselausführung
verwendet werden. In Fällen von Viertaktbrennkraftmaschinen wirkt der Doppelstu
fenkolben als integrierter Kompressor und lädt den Brennraum anstelle Kraftstoff mit
zusätzlicher Luftmenge auf.
Claims (9)
1. Verbrennungskraftmaschine mit wenigstens einem, in einem Zylinder
geführten Kolben, wobei ein durch den Kolben oder das Ventil gesteuerter
Gaswechsel über wenigstens eine kombinierte Ein- und
Auslassöffnung (4a) in der Zylinderwand im Verbrennungsraum sowie
wenigstens einen von außen dazu führenden Überströmkanal (2) vorgesehen
ist, wobei die Anschlussöffnungen (3, 4) am Zylinder in Achsrichtung des Zylinders etwa
übereinander und in den im Zylinder eingelassenen Überströmkanal (2)
mündend angeordnet sind, wobei in dem Überströmkanal-Abschnitt zwischen
kombinierter Ein- und Auslassöffnung (4a) in der Zylinderwand und Anschluß
öffnungen (3, 4) eine Umschaltklappe (9) oder dergleichen vorgesehen ist, die
einmal die kombinierte Ein- und Auslassöffnung (4a) mit der Auslassöffnung
(4) und zum anderen mit dem Überströmkanal (2) verbindet und wobei bei
der Einlassöffnung (3) von außen ein Einlassventil (16) angeordnet ist.
2. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Steuerung der Umschaltklappe oder dergleichen ein elektromagnetischer
oder Hubantrieb vorgesehen ist.
3. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß am Umfang des Zylinders mehrere Überströmkanäle (2) jeweils
mit kombinierten Ein- und Auslaßöffnungen (4a), Auslaßöffnungen (4), Um
schaltklappe (9) und Einlassventil (16) bei der jeweiligen Einlassöffnung (3)
vorgesehen sind.
4. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umschaltklappen (9) als Drehklappen mit einer Drehachse (10) ausgebildet
sind und dass die Drehachsen miteinander in Antriebsverbindung stehen,
vorzugsweise durch Kegelradverbindungen (11) auf den äußeren Enden der
Wellen, von denen ein Kegelrad mit der am Antriebsende als Zahnstange
ausgebildeten Schubstange in Eingriff steht.
5. Verbrennungskraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das bei der Einlassöffnung (3) angeordnete Einlassventil
(16) als durch Differenzdruck in Einaßrichtung öffnendes Membranventil
ausgebildet ist.
6. Verbrennungskraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß sie als pleuellose Doppelkolben-Verbrennungskraft
maschine ausgebildet ist, mit einer Kurbelwelle, die mit einem abgekröpften
Kurbelwelle, die mit einem abgekröpften Kurbelabschnitt am einteiligen
Doppelkolben angreift.
7. Verbrennungskraftmaschine nach Ansprüche 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der einteilige Doppelkolben als stufenloser Doppelkolben ausgebildet ist, und
eine zentrale Öffnung für den Durchtritt eines Kurbelabschnitts der Kurbelwelle
aufweist, und daß dieser Durchtritt als Schiebelageröffnung für einen darin
quer zur Hubbewegung des Kolbens und zur Längserstreckung der Kurbel
welle verschiebbar ohne Verbindungselemente selbsthemmend gelagerten
Kulissenstein mit einer Lageröffnung für den Kurbelabschnitt ausgebildet ist.
8. Verbrennungskraftmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der selbsthemmende Kulissenstein zweiteilig mit einer
mittig längs durch die Lageröffnung verlaufenden Trennebene ausgebildet ist.
9. Verbrennungskraftmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der selbsthemmende Kulissenstein Teil eines
Kompressors ist und als in der den Zylinder bildenden Schiebelageröffnung
gelagerter Kolben ausgebildet ist.
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| DE102017121470A1 (de) | 2017-09-15 | 2019-03-21 | Andreas Vigh | Kraftmaschinen-Einheit mit zumindest einer pleuellosen Doppelkolben-Kraftmaschine |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19800137A1 (de) | 1999-09-09 |
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