DE1281650B - Krananlage - Google Patents
KrananlageInfo
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- DE1281650B DE1281650B DET25995A DET0025995A DE1281650B DE 1281650 B DE1281650 B DE 1281650B DE T25995 A DET25995 A DE T25995A DE T0025995 A DET0025995 A DE T0025995A DE 1281650 B DE1281650 B DE 1281650B
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C7/00—Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/03—Cranes with arms or jibs; Multiple cranes
- B66C2700/0321—Travelling cranes
- B66C2700/0328—Cranes on rails or on rail vehicles
- B66C2700/035—Construction details related to the travelling, to the supporting of the crane or to the blocking of the axles; Outriggers; Coupling of the travelling mechanism to the crane mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Krananlage Die Erfindung betrifft eine Krananlage mit einem Kranfahrzeug, das auf Fahrbahnen mit und ohne Steigung mittels Fahrantrieb fahrbar ist.
- Eine Krananlage dieser Art ist aus der deutschen Patentschrift 807542 bekannt. Bei der bekannten Krananlage ist der Fahrantrieb als Laufrad- und Zahnstangenfahrantrieb ausgebildet. Ein solcher Laufrad- und Zahnstangenfahrantrieb hat bei Krananlagen Nachteile- Die Anschaffung und Verlegung von Zahnstangen, die in exakten Eingriff mit dem Laufrad treten müssen, ist sehr kostspielig; die Zahnstangen sind an Baustellen, an denen Krane meistens benötigt werden, einer starken Verschmutzung ausgesetzt, die zu einem hohen Verschleiß und unter Umständen sogar zur Zerstörung der Zahnstange und/oder des Laufrads führt; die zur Bewältigung von Gefällstrecken in einem Laufrad- und Zahnstangenfahrantrieb zu installierende Leistung ist groß, wesentlich größer als die installierte Leistung der handelsüblich verfügbaren Fahrantriebsmotore, die für ebene Strecken ausgelegt sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Krananlage mit einem gegenüber einem Laufrad-und Zahnstangenfahrantrieb verbilligten Fahrantrieb auszurüsten, der in geringerem Maße der Gefahr von Betriebsstörungen infolge Verschmutzung unterliegt und mit geringer installierter Leistung auskommt.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine solche Fahrantriebsausbildung, daß außer einem bekannten, üblichen Fahrwerksantrieb ein an sich bekannter Antrieb durch ein mit über stationäre Umlenkrollen geführten Zugseilen angreifendes, ohne gegenseitige Fahrbehinderung gegenläufig vorbeifahrbares Ausgleichsgewicht vorhanden ist und daß dieser Antrieb mittels einer betrieblich leicht lösbaren Anhängekupplung der Zugseile auf den Fahrbahnen ohne Steigung vom Kranfahrzeug trennbar ist.
- Es ist bekannt, einen eine Gefällstrecke befahrenden Transportwagen mit einem Ausgleichsgewicht zusammenwirken zu lassen, das die Gefällstrecke stets in entgegengesetzter Richtung zum Transportwagen befährt. Dabei ist ein Zugseil über eine stationäre Umlenkrolle zu dem Ausgleichsgewicht geführt; Transportwagen und Ausgleichsgewicht sind in der Weise geführt und ausgebildet, daß sie ohne gegenseite Fahrbehinderung gegenläufig aneinander vorbeifahren können. Eine Befahrbarkeit von horizontal verlaufenden Fahrbahnstrecken ist dabei nicht vorgesehen.
- Auch in der Technik der Kranfahrzeuge ist es gebräuchlich, Ausgleichsgewichte als Fahrantrieb zu benutzen. Auch ist es auf diesem Fachgebiet bekannt, Ausgleichsgewichte ohne gegenseitige Fahrbehinderung an einem Kranfahrzeug vorbeizuführen.
- Das Kranfahrzeug kann bei der erfindungsgemäßen Krananlage, wie an sich bekannt, auf Schienen fahrbar sein; ebenso kann das Ausgleichsgewicht, wie gleichfalls bekannt, auf Schienen fahren.
- Das Kranfahrzeug kann portalartig ausgebildet und über das zwischen den Fahrschienen des Kranfahrzeugs verfahrbare Ausgleichsgewicht sowie die Umlenkrollen hinwegfahrbar sein; das portalartige Hinwegfahren eines Kranfahrzeugs über einen anderen fahrbaren Teil ohne gegenseitige Fahrbehinderung ist auch schon bekannt.
- Die Räder des Kranfahrzeugs können in an sich bekannter Weise an Spreizarmen gelagert sein, welche von einer zentralen Plattform des Kranfahrzeugs abstehen.
- Die Figuren erläutern die Erfindung. Es stellt dar F i g. 1 eine erfindungsgemäße Krananlage im Geländeschnitt, F i g. 2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Krananlage, F i g. 3 einen Geländeschnitt entsprechend F i g. 1 bei geänderter Stellung des Krans.
- Man erkennt in F i g. 1 einen mit 10 bezeichneten Kran, der auf einer allgemein mit 12 bezeichneten Fahrbahn fahrbar ist. Die Fahrbahn 12 setzt sich aus horizontal verlaufenden Fahrbahnabschnitten 14 und 16 zusammen sowie einer Gefällstrecke 18.
- Eine im einzelnen nicht dargestellte Fahrbahnneigungsausgleichseinrichtung sorgt dafür, daß der Kran sowohl in den horizontal verlaufenden Fahrbahnabschnitten 14 und 16 als auch in der Gefällstrecke 18 annähernd lotrecht steht. Der Unterbau 24 des Krans 10 ist portalartig aus-Crebildet. Laufräder 20, 26 sind an Spreizarmen 28 angebracht, die an einer Plattform 22 gelenkig befestigt sind. Die Laufräder 20, 26 laufen auf Schienen 30.
- Der Kranunterbau 24 ist durch Seilstränge 50 mit einem fahrbaren Ausgleichsgewicht 52 verbunden. Das fahrbare Ausgleichsgewicht 52 ist mit Rädern 54 versehen, die auf Schienen 56 zwischen den, Fahrschienen 30 des Kranunterbaus 24 laufen. Die Seilstränge 50 laufen von lösbaren Kupplungen 58 am Kranunterbau 24 über Umlenkrollen 60 am übergang zwischen der Gefällstrecke 18 zum horizontalen Fahrbahnabschnitt 16 und weiter über Unilenkrollen 62 zum fahrbaren Ausgleichsgewicht 52. In der Stellung der F i g. 1 befinden sich der Kran 10 und das fahrbare Ausgleichsgewicht 52 je in einem horizontalen Fahrbahnabschnitt 14 bzw. 16. Der Kran kann in dieser Stellung vom Seil 50 bis 58 abgekuppelt werden und den unteren horizontalen Fahrbahnabschnitt frei befahren. Soll der Kran die Gefällstrecke 18 hochfahren, so bewegt sich das fahrbare Gegengewicht 52 gegenläufig, d. h., es fährt die Gefällstrecke 18 nach unten. Die Bewegung des fahrbaren Gegengewichts 52 kann entweder durch Schieben von Hand eingeleitet werden, es kann aber auch der Fahrbahnabschnitt 16 so angeböscht werden, daß das Gegengewicht 52 noch einen Hangabtrieb findet, der ausreicht, um die Verschiebung des Ausgleichsgewichts 52 bis zur Geländekante 64 zu bewirken. Im letzteren Fall ist eine Bremse erforderlich, um das Ausgleichsgewicht 52 zu arretieren, wenn der Kran 10 vom Seil 50 gelöst ist.
- Beim Einfahren des Krans 10 in die Gefällstrecke 18 fährt das Fahrbahnausgleichsgewicht 52 über die Geländekante 64 und zieht nun infolge seines Hangabtriebs den Kran 10 nach oben. Die Masse des Ausgleichsgewichts 52 entspricht etwa der Masse des Krans 10, so daß dessen normale Fahrwerksantriebe 70 nur die auftretenden Reibungskräfte zu überwinden haben. Der portalartige Unterbau 24 des Krans hat so großen Abstand von der Fahrbahn, daß er das fahrbare Ausgleichsgewicht 52 und die Umlenkrollen 60 und 62 beim Vorbeigang überfahren kann. Sobald der Kran 10 den oberen horizontalen Fahrbahnabschnitt 16 erreicht hat, kann er von dem Seil 50 wieder abgekuppelt werden und sodann den oberen horizontalen Fahrbahnabschnitt 16 frei durchfahren.
- Zwischen den Umlenkrollen 60 nächst der Ge- z ländekante 64 sind innerhalb der Schienen 56 weitere Umlenkrollen 66 angeordnet, auf welche die Seilstränge 50 auflaufen, wenn sich das Ausgleichsgewicht 52 über die Geländekante 64 hinweg hangabwärts bewegt.
- Der übliche Fahrwerksantrieb ist in F i -. 3 schematisch eingezeichnet und mit dem Bezugszeichen 70 versehen.
- Die Merkmale der Ansprüche 2 bis 5 genießen im lEnblick auf den Stand der Technik nur Schutz in enger Verbindung mit dem Gegenstand des Anspruchs 1.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Krananlage mit einem Kranfahrzeug, das auf Fahrbahnen mit und ohne Steigung mittels Fahrantrieb verfahrbar ist, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine solche Fahrantriebsausbildung, daß ,einer einem bekannten, - üblichen Fahrwerksantrieb (70) ein an sich bekannter Antrieb durch ein mit über stationäre Umlenkrollen (62) geführten Zugseilen (50) angreifendes, ohne gegenseitige Fahrbehinderung gegenläufig vorbeifahrbares Ausgleichsgewicht (52, 54) vorhanden ist und daß dieser Antrieb mittels einer betrieblich leicht lösbaren Anhängekupplung (58) der Zugseile (50) auf den Fahrbahnen ohne Steigung (14, 16) vom Kranfahrzeug (10) trennbar ist.
- 2. Krananlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kranfahrzeug (10) auf Schienen (30) fahrbar ist. 3. Krananlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsgewicht (52) ebenfalls auf Schienen (56) fahrbar ist. 4. Krananlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch -gekennzeichnet, daß das Kranfahrzeug (10) portalartig ausgebildet ist und über das zwischen den Fahrschienen (30) des Kranfahrzeuges (10) verfahrbare Ausgleichsgewicht (52) sowie die Umlenkrollen (60, 62, 66) hinwegfahrbar ist. 5. Krananlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (20, 26) des Kranfahrzeuges (10) an Spreizarmen (28) gelagert sind, welche von einer zentralen Plattform (22) des Kranfahrzeuges (10) abstehen. Im In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 18 728, 123 338, 392 477, 485 Oll, 496 483, 807 542, 1116 874; deutsche Auslegesehrift Nr. 1074 835; Patentschrift Nr. 1927 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in Ost-Berlin.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1281650X | 1963-09-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1281650B true DE1281650B (de) | 1968-10-31 |
Family
ID=4565305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET25995A Pending DE1281650B (de) | 1963-09-30 | 1964-04-10 | Krananlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1281650B (de) |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1927C (de) * | The Davis Sewing-Machine Company in Watertown, New-York | Neuerungen an Nähmaschinen | ||
| DE18728C (de) * | FONCK, Ingenieur-Hauptmann a. D. in Andernach a. Rh. und J. WASEM in Weifsenthurm | Förderanlage mit Fangvprrichtung | ||
| DE123338C (de) * | ||||
| DE392477C (de) * | 1923-05-31 | 1924-03-26 | Ag Deutsche Maschf | Halbportalartiger Uferkran |
| DE485011C (de) * | 1927-12-22 | 1929-10-24 | Rudolf Dub Dr | Feststehende oder fahrbare Hochbahnverladevorrichtung |
| DE496483C (de) * | 1928-05-13 | 1930-04-23 | A T G Allg Transportanlagen Ge | Kletterkatze mit eingebautem Windwerk |
| DE807542C (de) * | 1949-10-05 | 1951-07-02 | Hugo Berger | Verstellbarer Bockkran |
| DE1074835B (de) * | 1960-02-04 | Hans Liebherr, Biberach/Riß | Fahr bares Untergestell fur Turmdrehkrane | |
| DE1116874B (de) * | 1957-10-19 | 1961-11-09 | Pohlig Ag J | Portal fuer Saeulendrehkrane |
-
1964
- 1964-04-10 DE DET25995A patent/DE1281650B/de active Pending
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