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Schirinkrone oder Schirmschieber für einen in geschlossener
Stellung Vlachförni annehmenden Schirm Die Erfindung bezieht sich auf die Schirmkrone
oder den Schinnschieber (Hauptschieber oder Hilfsschieber) für einen in geschlossener
Stellung Fladhform annehmenden Schirm, insbesondere einen verkürzbaren Schirm,
mit sich beiderseits der Schirmstockachse entgegengesetzt zueinander erstreckenden
Schenkeln, an denen - die Dachstangen bzw. Streben oder Hilfsstreben um Achsen
schwenkbar angelenkt sind-, die in einer zur Schirrnstockachse senkrechten Ebene
liegen und beim öffnen und Schließen des Schirmes in dieser ihre Lage verändern
können.
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Bei einem bekannten Schim dieser Art (deutsche Patentschrift
1172 405) sind in den beiden Schenkeln schräggestellte Nuten vorgesehen,
die von einern radial zur Schitinstockachse verlaufenden, den Lagerzapfen für die
Dachstangen oder Streben bildenden Stift durchdrungen werden. In diesen Nuten oder
Schlitzen finden die gelochten Köpfe der Dachstangen oder Streben- Aufnahme. Dabei
müssen die Nuten. oder Schlitze verhältnismäßig breit -gestaltet worden, weil die
Dachstangen oder Streben bei Schirmen der eingangs bezeichneten Art
- im Gegensatz zu gewöhnlichen Schirmen - eine verhältnismäßig komplizierte
Schwenkbewegung im Ikauin ausführen, also keine Schwenkbewegung in einer Ebene,
welche eine Schirmstockachse enthält. Die zwischen den Nuten oder Schlitzen verbleibenden
Stege fallen daher verhältnismäßig schmal aus, und es hat sich gezeigt, daß diese
Stege selbst bei Verwendung von hochwertigem Kunststoff den an ihnen angreifenden,
von den Köpfen der Dachstangen oder Streben ausgeübten Kräften häufig nicht standhalten,
vielmehr brechen. Hinzu kommt der Umstand, daß die Dachstangen eine räumliche Bewegung
nur deshalb ausführen können, weil die Bohrung an ihren Anlenkenden im Durchmesser
wesentlich größer ist als der Durchmesser de& genannten Stiftes, der durch diese
Bohrung geführt ist. Dadurch ist es notwendig, den Köpfen an dee Anlenkenden der
Dachstangen verhältnismäßig große Abmessungen zu geben, was unerwünscht ist, Der
Urfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Krone oder die Schleber emies Schirmes,
insbesondere verkürzbaren Schirmes, der eingangs bezeichneten Art so zu gestalten,
daß diese Schwierigkeiten vermieden werden, Zur Lösung dieser Aufgabe werden ertmdungsgemäß
die Achsen, um die; die Dachstangen, Haupt-oder Hilfsstreben verschwenkbar sind,
auf Elementen angeordnet, die mit den Schenkeln der Schirmkrone, des Haupt- und/oder
Ililfsschiebers um zur Schirmstockachse parallele Achsen begrenzt dreh-
bar
verbunden sind. Dadurch werden an den Anlenkgtellen Kreuzgelenke geschaffen, die
den Dachstangen oder Streben Drehbarkeit in zwei Freiheitsgraden gestatten, von
denen der eine allerdings begrenzt sein muß, wie dies bei Flachschitinen der eingangs
bezeichneten Art notwendig ist. Die Zap-fen benötigen in den Schenkeln aber
nur verhältnismäßig kleine Löcher, die die Schenkel nicht bedenklich schwächen,
so daß Bruchgefahr ausgeschaltet wird. Hinzu kommt, daß die bei der bekannten Bauart
meist nötige Kröpfung der Köpfe der Dachstangen oder Streben, die aus herstellungstechnischen
Gründen unerwünscht ist, gänzlich entfallen kann.
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In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung bestehen die Elemente,
die mit den Schenkeln begrenzt drehbar verbunden sind, aus Zapfen, die in gegen
die, Schirmstockachse radial versetzt angeordneten Löchern der Schenkel gelagert
sind, Dabei empfiehlt es sich, die Zapfen mit mit Schlitzen verschenen Köpfen und
radial zu den Achsen der Zapfen verlaufenden, die Schlitze quer durchdringenden
Stiften zu versehen, auf denen die Dachstangen bzw. Streben oder Hilfsstreben drehbar
gelagert sind, Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform bestehen die Elemente,
die mit den Schenkeln begrenzt drehbar verbunden-sind, aus Büchsen, die auf Bunden
von an den Schenkeln befestigten Zapfen gelagert sind. Bei dieser Ausführungsform
empfiehlt es sich, die Büchsen mit Gabeln zum gelenkigen Anschluß, der Dachstangen
bzw. Streben oder Hilfsstreben zu versehen.
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Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Es zeigt Fig. 1 einen Schirnischieber in perspektivischer Darstellung,
F
i g. 2 einen Teilleines Schirmschiebers in der Ausführung nach Fig.'1, jedoch mit
einer Ab-
wandlung in der Art der Anlenkung der Streben, F i g. 3 eine
der F i g. 2 entsprechende Darstellung eines Schirmschiebers mit einer weiteren
-Abwandlung in der Art der Anlenkung- der Streben, F i g. 4 einem ih'Sbitenansicht
--und- Längsschnitt gehaltene Darstellung deiner Ausführung einer Schirmkrone, die.
sich von der nach den F i g. 1 bis 3 durch eine Abwandlung in
-der Lagerung der Drehzapfen unterscheidet, un, d
F i g. 5 eine
weitere Ausführungsform eines Schirmschiebers, die eine kinematische Umkehrung der
Zapfenlagerung- nach F i g. 1 bis 4 darstellt.
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Mit Ausnahme von F i g. 4 zeigt die Zeichnung Beispiele der
Anwändung der Erfliidung an Schirmschiebern mit vom Griff zur Schirmkrone
hin gerichteten Streben. Unverändert können die gezeichneten Anlenkunge-Wjedoch
bei Hilfsschiebern angewendet werden,--gg denen Hilfsstreben angelenkt sind, die
sich von der Krone abwärts zum Griff erstrecken, und ebenso bei den Schirnikronen
selbst, an denen die Dachstangen gelenkig gelagert sind.
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F i g. 1 zeigt einen Hauptschieber, der aus einer Hülse
1 besteht, die- "z'w'-ei nach entgegengesetzten, Richtungen ausiad#iid e-
Schenkel und einen zentrisch angeordneten, abwärts ragenden, -mit den Schenkeln
aus einem Stilck'begtehenden Fortsatz 3 zur Aufnahme einer nichtgezeichneten
Sperrklinke aufweist. In den Schenkeln 2 sind in geradliniger, radialer Anordnung
so viel sich in Richtung der Längsachse der Hüle l'--drstreckeiide-r'Vöchei4'vörg#esehenc,
wie Streben vorhanden sind.Didse Löcher 4 dienen zur Au& nahine Voil Zapfön-'#,
die in den Löchern 4 drehhaY gelagert smid und -Bunde-6 sowie im Durchmesser vergrößerte
Köpfe#7'.-äufweisen, die verhindern, daß sich die Zapfen- 5 in #dän #Löchern
4 in. axialer Richtung, verschieben'können-.
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-Der Hauptschlebär 1,mit -den Säenkeln 2 bestehi aus leicht
Üachgi#bigein Kunststoff, so daß die drehbar gelagerten Zapfen 5 -mit ihren
Bunden 6 in die Löcher 4 unter elastischem Ausweichen des Kunststoffös eingedrü&.t
Ülid --damit ' in diesen verankert werden können. Daüiü*ist die.Montage der
Zapfen 5
erheblich vereinfacht--j- -
. Die Köpfe 7 der
diehbaren Zapfen 5 stellen Lager für die am Hauptschieber angelenkten-Hauptstre-#
ben 8 dar. In deir -Ausführung nach F i g. 1 sind die Köpfe
7 _der Zapf en- -5 zu- diesem Zwecf mit Schlitzen 9 versehen,
di6#zür Aufnahme der Köpfe 10 der Hauptströben 8 dienen.- t)ie Köpfe
10 der Hauptstreben 8 sind in üblicher -Weise mii einem Loch vergehen. Zur
gelenkigen'Verbindung der Hauptstreben 8 mit deri' Köpfen 7 -der Zapfen
5 dient je-Weils ein Querstifi 11, % der sich quer durch den Kopf
7 des Zapfens 5 erstreckt, das Loch der Hauptsttebe# durühdrinit_ühd
durch Vernietung im Kopf 7
des Za ' pfens 5 festgelegt
wird..
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Die - DirehÜÜkeit----det' Zapfen 5 - und der Hauptstreben8
in, den- Löcfiern4 der' Schenke12 des Hauptschiebers unü:parallel' zur Schirmstockachse
liegenden Achsen muß -jedoch so weit begrenzt sein, daß die HauptStreben hicht -weiter
ausschwingen kö"en, als.zur Bildung emes-einwandfrei aufgespannten Schirmdaeli6s-übtig
ist. Zu diesem Zweck sind die Köpfen 7# dei Z#pfeii 5 19 gleichachsig zu
den Löchern 4 angeorän6f2i,m*' den Schenkeln 2 vorgesehenen Bohrungen versenkt angeordnet,
und in der Wandung jeder Bohrung- ist `eine* läng"sschlitzartige Durchbrechung 4
b vorgesehen, deren Seitenflächen 4 c und 4 d Anschläge für die Köpfe
10 der Hauptstreben 8 bilden, welche die Drehung der Zapfen
5 in der beschriebenen Weise begrenzen.
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Die Querstifte 11 -verleihen:# den Hauptstreben 8-einen weiteren Freiheitsgrad
der Drehung um Achsen, die in Ebenen liegen, welche die Schirmstockachse
rechtwinklig schneiden. Damit haben die Hauptstreben zwei Freiheitsgrade der Drehung,
von denen der eine begrenzt ist, wie es Schirme der eingangs bezeichneten Art erfordern.
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Bei der Ausführung der Erfindung nach F i g. 2 bestehen die
Köpfe7 der Zapfen5 aus Stepii, während die Köpfe 10 der -Streben oder Dachstangen
gabelförinig gestaltet sind. Wiederum sind auch hier die Köpfe 7 der drehbaren
Zapfen 5 in mit seitlichen Schlitzen 4 b versehenen Bohrungen 4 a-
gelagert wobei die Seitenkanten der Schlitze 4 b Anschläge 4 c
und
4 d für die Strebenköpfe 10 bilden.
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Die Ausführungsform der Erfindung nach F ig. 3
stellt eine bauliche
Vereinfachung in der Anlenkung der Hauptstreben 8 an den Köpfen
7 dar. Dort bestehen die Köpfe 7 der Zapfen 5 ebenso Wie in
F i g. 2 aus Stegen, und die - Hauptstreben 8 sind mit diesen
Stegen einseitig durch Querstifte 111 gelenkig verbunden-.
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In F ig. 1 bis 3 haben die Schenkel-! U-förmigen Querschnitt,'
um das Schin-ingewicht, möglichst herabzusetzen. Ts kann sich jedoch zwecks Vereinfachung
der Spritzform, -die zur Herstellufig des Hauptschiebers dient, empfehlen, gemäß
-F i g. 4 auf diese Querschnittsform teilweise zu veizichten und 'die Schenkel
2 -wesentlich zu verstärkdn.- ZÜr Versteifung der Sche nkel dienen - ber
dieser' Aitsführungsform lediglich radial verlaufende Rippen 12 än der Oberseite
der Schenke12.
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F i g. 5 stellt .'eine- kiriematische- Umkehrunü der bisher
beschriebenen Ausführpngsformen dar. Der Querstift 11 verbindet die --flauptstrebe
8 gelenkig mit.einer an einer Büchse 13 -vorgesehenen Gabel 14. Die
Büchse 13 ist- auf - einem Bu*nd,15 eines Zapfens 16 drehbar,
der ebenso wie- -die drehbaren Zapfen 5
der Ausführungsformen na
. den F i g.- 1 bis 4 in äen ihm zugeordnete'n Schenkeln 2
, eingedrückt ist. Zur Sicherung der 'Büchse-b# gegen- axiale Verschiebung
dient ein Sprengring 17,- der in.eine Nut-18 des Zapfens 16 geschoben
wird. -Zur'Begrenzung der Drehung um- den Zapfen 16
ist in F i g. 5
eine Ausnehmu-ng 19 im Bund 15 vorgesehen, in die ein Anschlag 20
ragt, der sich an der Innenseite der Büchise 13 befindet.