DE2820000C2 - Schirm - Google Patents
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Classifications
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- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B19/00—Special folding or telescoping of umbrellas
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Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
und nach unten gerichtete Vorsprünge aufweist, in denen die die Endteile der Dachstangen durchsetzenden
Geienkzapfen gelagert sind.
Vorteilhaft ist es. wenn Schrauben für eine lösbare Befestigung der Kappe an der Hülse vorgesehen sind.
Die Kappe dient gleichzeitig zur Befestigung des Bezuges, die derart durchgeführt ist daß zentral in der
Kappe eine Längsbohrung angeordnet ist, in die von oben eine den Bezug festklemmende Schraube und/oder
die die Druckplatte führende Stange geschraubt sind.
Für eine einwandfreie Halterung der Dachstangen ist es vorteilhaft, wenn die Oberkante der Hülse longitudinale
Ausnehmungen für die Aufnahme der Dachstangen in geöffnetem Zustand des Schirmes aufweist
Aus Gründen einer Gewichtsersparnis bei einer sehr festen Konstruktion ist es zweckmäßig, wenn die
Dachstangen hohl und an mindestens einem Ende plattenförmig abgeflacht sind, wobei die Abflachungen
der beiden Enden vorzugsweise senkrecht zueinander stehen und die eine von dem Gelenkstift durchsetzt ist
während die andere in eine an der Peripherie des Bezuges vorgesehene Tasche eingreift
Um das Schirmgestell in den beiden Stellungen, der geöffneten und der geschlossenen, zu stabilisieren, ist es
vorteilhaft wenn an der Hülse eine Rastvorrichtung für die Arretierung des Schirmes in geöffneter und
geschlossener Stellung vorgesehen ist
Der Bezug ist zweckmäßigerweise in seinen beiden Flächendimensionen dehnbar, so daß bei geschlossenem
Schirm der Schirmbezug sich zusammenzieht und leichter dadurch in dem Schirmstock unterbringbar ist
Einzelheiten der Erfindung sind nachstehend anhend
von in der Zeichnung schematisch dargestellten vorzugsweisen Ausführungsformen näher erläutert Es
zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht des Schirmes in geöffneter Stellung ohne Schirmbezug (aus Gründen der Klarheit
der Zeichnung);
Fig.2 eine vergrößerte Schnittdarstellung des oberen Teiles des Schirmes in geöffneter Stellung;
Fig.3 eine vergrößerte Schnittdarstellung des
unteren Teiles des Schirmes, zeigend die Dachstangen und den Schieber in geschlossener Stellung des
Schirmes;
F i g. 4 einen Teil einer Ansicht von oben;
F i g. 5 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 5-5in Fig.4;
Fig.6 einen Teilschnitt längs der Linie 6-6 in Fig.4;
F i g. 7 einen Teil einer Ansicht von unten auf den Endteil einer Dachstange und den daran befestigten Teil
des Schirmbezuges;
F i g. 8 in verkleinertem Maßstab einen Längsschnitt
durch einen Schirm einer anderen Ausführungsform in geschlossener Stellung.
Der Schirm besteht aus einem rohrförmigen Schirmstock 1, welcher nicht nur zum Halten und Tragen de&
Schirmes von Hand dient, sondern auch als Schirmhülle für den in geschlossene Stellung gebrachten Schirm. Der
Schirmstock 1 ist z. B. 3,75 bis 5 cm im Durchmesser und ungefähr 45 bis 58 cm lang. Er kann, wenn dies
gewünscht wird, aus einem Leichtmetallrohr hergestellt sein, z. B. Aluminium oder Magnesium. Es kann aber
auch vorzugsweise ein Kunststoffrohr sein, welches mit vielen attraktiven Farben versehen sein kann. Ein
Einschnitt oder Ausschnitt la ist nahe dem Boden des Schirmstockes 1 vorgesehen, um als ein bequemer
Handgriff für den geschlossenen Schirm zu dienen. Der Schirmstock 1 ist auch mit einer sich longitudinal
erstreckenden Ausnehmung 1 versehen, welche in kurzem Abstand vom oberen und unteren Ende des
Schirmstockes endet
Im Inneren des rohrförmigen Schirmstockes 1 ist ein Schieber 2 zwischen zwei Endstellungen verschiebbar
angeordnet welcher gemäß Zeichnung aus einer rohrförmigen Hülse 3 besteht, auf deren oberem Ende
eine Kappe 4 befestigt ist Diese Kappe 4 ist entfernbar auf dem oberen Ende der Hülse 3 befestigt z. B. mittels
Schrauben 5 (Fig.5), welche sich durch Löcher in der
Wand der Hülse 3 erstrecken und in nach unten vorstehende Ansätze 6 an der Unterseite der Kappe 4
eingeschraubt sind. Die Kappe 4 ist mit radialen Ausnehmungen 4a versehen, welche sich an axiale
Ausnehmungen 3a im oberen Endteil der Hülse 3 anschließen, um die nach innen gerichteten Enden der
Dacfestangen 7 aufzunehmen. Acht solche Dachstangen 7 sind in der Zeichnung gezeigt obgleich die Anzahl —
wenn es gewünscht wird — verändert werden kann. Die Dachstangen 7 sind vorzugsweise rohrförmig gestaltet
z. B. aus Leichtmetall oder aus Plastikmaterial und haben abgerundete äußere Enden la. Die inneren
Endteile Tb der Dachstangen 7 sind so abgeflacht daß sie sich durch die Ausnehmungen 3a und 4a des
Schiebers erstrecken. Sie sind zwischen mit Abstand angeordneten Vorsprüngen 8 (F i g. 6) gehalten, welche
sich von der Kappe 4 nach unten erstrecken. Ein als Gelenkachse dienender Stift 9 erstreckt sich durch
miteinander fluchtende Löcher in den Vorsprüngen 8.
Das abgeflachte innere Endteil 7b der Dachstange 7
verbindet jede von den Dachstangen 7 mittels des Stiftes 9 mit dem Schieber 2 drehbar. In ihrer drehbaren
Bewegung zwischen der in F i g. 2 gezeigten Stellung und der in Fig.3 gezeigten Stellung sind die
« Dachstangen 7 durch die parallelen Vorsprünge 8 und
durch die sich anschließenden Ausnehmungen 3a und 4a in der Hülse 3 und der Kappe 4 geführt.
Die Hülse 3 des Schiebers 2 hat einen äußeren Durchmesser, der geringfügig kleiner als der Innendurchmesser
des rohrförmigen Schirmstockes 1 ist, um longitudinal in dem Schirmstock verschiebbar durch
eine Handhabe 10 in Form eines Knopfes zu sein, welcher mit der Hülse 1 durch einen Gewindeansatz
verbunden ist, welcher sich durch den longitudinalen Schlitz \b in dem rohrförmigen Schirmstock erstreckt
und in eine Mutter 12 eingeschraubt ist, die an der Innenwand der Hülse 3 befestigt ist, wie es in den F i g. 2
und 3 gezeigt ist. Mittels der Handhabe 10 in Form des Knopfes ist der Schieber 2 longitudinal in dem
rohrförmigen Schirmstock 1 zwischen einer Offenstellung, in welcher der Schieber am oberen Ende des
rohrförmigen Schirmstockes 1 befindlich ist und die Dachstangen 7 radial von dem Schieber 2 abstehen, und
einer geschlossenen Stellung verschiebbar, in welcher der Schieber 2 nahe dem unteren Ende des rohrförmigen
Schirmstockes 1 angeordnet ist und die Dachstangen 7 im Inneren des rohrförmigen Schirmstockes
befindlich sind, wie es in F i g. 3 gezeigt ist, wo der Schieber 2 gerade ein wenig oberhalb der geschlossenen
Stellung gezeigt ist. Ein Einrastschnapper ist für ein lösbares Halten des Schiebers 2 in der offenen und in der
geschlossenen Stellung vorgesehen. Solch ein Einrastschnapper ist z. B. in den Zeichnungen als Kugelschnapper
14 dargestellt, bei welchem eine Druckfeder 15 in einei Büchse 16 eine axial bewegliche Kugel oder einen
axial beweglichen Stift 17 in fluchtende Löcher der Hülse 3 und des rohrförmigen Schirmstockes 1 drückt,
wenn der Schieber in der offenen Stellung oder in der
geschlossenen Stellung befindlich ist. Der Stift 17 kann
in Form einer Kugel oder Klinke oder wie es gezeigt ist als kleiner Stift mit einer abgerundeten Nase ausgeführt
sein.
Der Schieber 2 ist ferner mit Mitteln für das Halten r>
der Dachstangen 7 in genähert senkrechter Stellung zu dem rohrförmigen Schirmstock 1 versehen, wenn der
Schirm in geöffneter Stellung befindlich ist, wie es in Fig.2 dargestellt ist. Solche Arbeitsmittel sind am
Ausführungsbeispiel der Fig.2 gezeichnet. Sie umfassen eine runde Sicherungsplatte 18, die verschiebbar auf
einer Stange 19 angeordnet ist. Das Ende dieser Stange ist mit Gewinde versehen und in einen mit Innengewinde versehenen zentralen Vorsprung 20 eingeschraubt,
der sich von der Kappe aus nach unten in den Schieber 2 ι s
hineinerstreckt. Eine Druckfeder 21 umgibt die Stange 19 und wirkt zwischen der Druckplatte 18 und einer
Scheibe 22, die am unteren Ende der Stange 19 so befestigt ist, daß sie die Druckplatte aufwärts drückt
Die obere Oberfläche der Druckplatte 18 berührt die inneren Enden der Dachstangen 7 auf der innerhalb der
Gelenkstifte 9 gelegenen Seite, um die Dachstangen 7 daran zu hindern, zu weit nach oben verschwenkt zu
werden. Eine nach unten gerichtete Bewegung der Dachstangen 7 ist durch die Berührung mit dem Grund
der Ausnehmungen 3a und mit der oberen Kante des rohrförmigen Schirmstockes 1 verhindert. Darüber
hinaus, wenn die Dachstangen 7 nach unten verschwenkt würden neben die in F i g. 2 gezeigte Stellung,
würden die inneren Enden der Dachstangen die Kappe 4 innerhalb der inneren Enden der Ausnehmungen 4
berühren. Wenn der Schieber 2 in der geöffneten Stellung befindlich ist, sind die Dachstangen 7 in einer
nahezu senkrecht zum Schirmstock 1 verlaufenden Stellung gehalten. Es darf festgestellt werden, daß dieses
ohne die Benutzung von Streben, wie sie bei herkömmlichen Schirmen verwendet werden, erreicht
ist. Die vorliegende Erfindung schafft auf diese Weise eine einfachere und gleichzeitig robustere Konstruktion.
Da die Dachstangen 7 nicht flexibel zu sein brauchen, um sich zu biegen, wie bei einem herkömmlichen
Schirm, stellt man sie zweckmäßigerweise im wesentlichen starr her. Die rohrförmige Form der Dachstangen
bewirkt eine ausreichende Stärke und Steifigkeit mit niedrigem Gewicht
Der Druck, mit dem die Andruckplatte 18 gegen die
inneren Endteile der Dachstangen 7 gedrückt ist, ist durch die Federkonstante der Feder 21 begrenzt und
kann durch Drehung der Scheibe 22 und daher der Stange 19 dadurch justiert werden, daß das mit Gewinde so
versehene obere Ende der Stange 19 in einem größeren
oder kleineren Abstand in den zentralen Vorsprung 20 der Kappe 4 geschraubt wird. Die in der Zeichnung
gezeigte Scheibe 22 weist einen Durchmesser auf, der nahezu gleich dem inneren Durchmesser der Hülse 3 ist,
um eine ausreichend breite Tragfläche für das untere Ende der Stange 19 zu bilden. Diese Scheibe kann
schmaler gemacht werden, wenn dies gewünscht wird und kann eine hexagonale oder eine andere nicht
kreisförmige Gestalt haben, um ihre Drehung zu μ
erleichtern.
Wenn der Schieber 2 mittels des Knopfes 10 aus der
geöffneten in die geschlossene Schirmstellung, die in Fi g. 2 gezeigt ist, abwärts bewegt wird, verursacht die
Berührung der oberen Endkante des rohrförmigen ·>■>
Schirmstockes 1 mit den Dächstangen 2 außerhalb der
Lager 9, daß die Dachstangen 7 nach oben um ihre Lager verschwenkt werden. Die engeren Endkanten der
abgeflachten inneren Endteile Tb der Dachstangen 7 sind so in ihrer Kontur gestaltet, daß, wenn die
Dachstangen 7 nach oben schwingen, die mit Ausnehmungen versehenen Kanten die Sicherungsplatte 18
nach unten gegen die Kraft der Feder 21 drücken. Wenn die nach unten gerichtete Bewegung des Schiebers 2
fortfährt, schwingen die Dachstangen 7 nach oben in eine Stellung genähert parallel zueinander, wie es in
Fig.3 gezeigt ist, und werden nach unten in den Schirmstock 1 bewegt, so daß in geschlossener Stellung
die Dachstangen 7 voll in den Schirmstock 1 zurückgezogen werden. Der Schirmstock 1 bildet dabei
ein attraktives Gehäuse für den geschlossenen Schirm. Während die Sicherungsplatte 18 mit einer Umfangskonturkante 18a dargestellt ist. ist aus den F i g. 2 und 3
zu ersehen, daß diese nicht die Dachstangen weder in der offenen noch in der geschlossenen Stellung berührt
und daher die gezeichnete Gestalt der Konturenkante willkürlich ist. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die
Konturenkante in Eingriff mit den Enden der Dachstangen zu bringen — ein solches Ausführungsbeispiel ist
jedoch nicht gezeichnet — und so eine Arretierung der Dachstangen zu schaffen. Dazu ist jedoch der Schieber
von außen durch eine Handbewegung verschiebbar zu machen, was z. B. über eine Bewegungsmöglichkeit der
Handhabe 10 senkrecht zur Achse des Schirmstockes 1 erfolgen könnte.
Während die Sicherungsplatte 18 mit einem Durchmesser nahezu ebenso groß wie der innere Durchmesser der Hülse 3 gezeigt ist, kann dieser — wenn es
gewünscht wird — etwas schmaler gemacht werden, da eine geeignete Führung für die Sicherungsplatte 18
durch die Stange 19 gewährleistet ist. Die Sicherungsplatte 18 muß jedoch groß genug sein, um die inneren
Enden der Dachstangen 7 auf der nach innen gerichteten Seite der Gelenkzapfen 9 zu berühren, wie
es in Fig.2 dargestellt ist, um die Dachstangen 7 senkrecht zum Schaft 1 zu haken, wenn der Schieber in
der geöffneten Stellung des Schirmes befindlich ist
Der Schirm weist einen Stoffbezug 25 auf. In seiner
Mitte ist der Stoffbezug am Schieber 2 durch eine große Kopfschraube 26 gesichert, welche sich durch das
zentrale Loch des Schirmbezuges 25 erstreckt und in den mit Gewinde versehenen Anguß 20 der Kappe 4
geschraubt ist An seinem Umfang ist der Schirmbezug 25 mit Taschen 25a versehen, welche die äußeren Enden
der Dachstangen 7 aufnehmen. Wie es z. B. in den F i g. 2 und 7 dargestellt ist ist die äußere Kante des
Schirmbezuges 25 umgeschlagen, um einen Umfangssaum 256 zu bilden, der durch eine Naht 27 gesichert ist
Eine weitere Naht 28 formt Taschen 25a, in welchen die Dachstangen 7 aufgenommen sind. Die äußeren Enden
der Dachstangen 7 sind vorzugsweise abgeflacht, um in
einer genähert horizontalen Ebene zu liegen, wenn der
Schirm geöffnet ist Sie sind abgerundet so daß sie den Stoff nicht schneiden oder durchbohren können. Die
Abflachung der Endteile der Dachstangen 7 vermeidet das Berühren und Abstreifen des umgeschlagenen
Teiles des Schirmbezuges an der äußeren Kante des röhrenförmigen Schirmstockes 1, wenn der Schirm
geschlossen ist Der Bezug ist vorzugsweise aus einem in zwei Richtungen dehnbaren Stoff hergestellt, z. B. aus
einem Trikotstoff, der aus Spandexgarn oder einem anderen elastischen Garn oder aus einem nichtelastischen Garn in elastischer Bindung gestrickt ist und
vorzugsweise wasserfest ist, z. B. durch eine besondere
Ausrüstung. Wegen dieser Eigenschaft einer Dehnbarkeit in zwei Dimensionen zieht sich der Stoff des
Schirmbezuges zusammen, wenn der Schirm geschlossen ist und daher ist er weniger sperrig, wenn die
Dachstangen 7 zusammen mit dem Schirmbezug in den Schirmstock 1 eingezogen sind.
Da der Schirmbezug nur durch die entfernbare Schraube 26 befestigt ist und dadurch, daß die Enden der
Dachstangen in die Taschen eingelegt sind, die an der Peripherie des Schirmbezuges vorgesehen sind, kann er
leicht entfernt und durch einen anderen ersetzt werden. So kann ein schmutzig gewordener Schirmbezug zum
Zwecke des Waschens entfernt werden und ein beschädigter Bezugsstoff kann für eine Reparatur oder
einen Ersatz entfernt werden. Darüber hinaus kann der Benutzer verschiedene Schirmbezüge unterschiedlicher
Farben oder Muster haben, welche austauschbar benutzt werden können.
Die Schirmkonstruktion nach der vorliegenden Erfindung ist darin vorteilhaft, daß sie vollständig aus
Kunststoff hergestellt werden kann. So kann der Schirmstock 1 und die Hülse 3 aus einem Plastikrohr
geformt werden. Der Schaft 1 ist dargestellt mit einem Durchmesser von genähert 37 bis 50 mm, während die
Hülse 3 genügend schmaler ist, um im Inneren des Schirmstockes gleiten zu können. Die Dachstangen 7
können auch zweckmäßig aus Plastikrohr geformt werden, welches einen Durchmesser von z. B. 6 oder
12 mm haben kann. Die Kappe 4 und die Druckplatte 18 sind in geeigneter Weise aus Plastikmaterial gegossen.
In gleicher Weise können der Knopf 10 mit seinem Gewindeansatz 11 und die Scheibe 22 mit der Stange 19
aus Kunststoffmaterial geformt sein. In der Ausführungsform
der F i g. 1 bildet der Ausschnitt la nicht nur einen zweckmäßigen Handgriff, sondern schafft auch
die Möglichkeit, den Schirm in umgekehrter Stellung an einen Haken oder einen anderen geeigneten Träger
anzuhängen.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in F i g. 8 gezeigt.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in F i g. 8 gezeigt.
In diesem sind die gleichen Teile mit gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 7 bezeichnet. Die
Ausführungsform der F i g. 8 unterscheidet sich von der der Fig. 1 — 7 dadurch, daß der rohrförmige Schirmstock
1 kürzer ist und nur eine Länge aufweist, die geringfügig größer als die der Dachstangen 7 ist. Es ist
ersichtlich, daß der Schieber 2 in geschlossener Stellung am unteren Ende des Schirmstockes 1 befindlich ist. Der
in Fig. 1 gezeigte Ausschnitt Xa ist in Fortfall
ίο gekommen, statt dessen ist ein Tragriemen 30
vorgesehen, der am rohrförmigen Schirmstock 1 durch einen Beschlagnagel oder Knopf 31 befestigt ist. Im
übrigen ist die Konstruktion so ausgeführt, wie sie in den F i g. 1 bis 7 beschrieben ist.
is Der Schirm der vorliegenden Erfindung weist eine
attraktive Erscheinung sowohl im offenen als auch im geschlossenen Zustand auf. Er ist von einfacher und
derber Konstruktion und kann sehr wirtschaftlich hergestellt werden. Darüber hinaus ist er dauerhafter als
herkömmliche Schirme und insbesondere ist er widerstandsfähig gegen Windeinflüssc. Die üblichen Streben
konventioneller Schirme sind beseitigt und die Dachstangen sind stärker, so daß sie sich weniger leicht
biegen und auch schwerer brechen können. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Dachstange, wenn
sie beschädigt sein sollte, leicht durch den Benutzer selbst auszuwechseln. Das vermeidet teuere Reparaturen.
Wie oben beschrieben, ist der Schirmbezug leicht auswechselbar und austauschbar. Weitere Vorteile sind
in aus der vorhergehenden Beschreibung ersichtlich.
Während vorzugsweise Ausführungsformen der Erfindung in den Zeichnungen dargestellt und hierin im
einzelnen beschrieben sind, können mannigfache Änderungen und Modifizierungen gemacht werden. Daher ist
υ die Erfindung nicht durch die in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsformen beschränkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Schirm, dessen mit einem Bezug versehenes Gestell aus einem hohlen Schirmstock und einem im
Inneren des Schirmstockes verschiebbaren Schieber, an dem die Dachstangen angelenkt sind, besteht,
wobei mittels des Schiebers Dachstangen und Bezug zum Zusammenfalten des Schirmes in den Schirmstock hineingezogen und zum Aufspannen herausgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (2) als Hülse (3) ausgebildet ist und jede der Dachstangen (7) an einer die Hülse
kronenseitig abschließenden Kappe (4) mittels eines als Gelenkachse dienenden Stiftes (9) derart
angelenkt ist, daß der sich über die Anlenkstelle
hinauserstreckende innere Endteil (7 b) zwischen der Kappe (4) und einer in der Hülse (3) verschiebbar
geführten, unter der Einwirkung einer Feder (21) stehenden Druckplatte (18) eingespannt wird.
2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (18) längs einer in der Hülse
(3) des Schiebers (2) angebrachten Stange (19) verschiebbar ist
3. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endteile (7b) der Dachstangen (7) und
die Druckplatte (18) so geformt sind, daß sie in geöffnetem Zustand des Schirmes miteinander eine
die Bewegung der Dachstangen (7) blockierende formschlüssige Verbindung eingehen.
4. Schirm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Hülse (3) ein Zapfen (U) verbunden
ist, der sich durch einen in Längsrichtung des Schirmstockes (1) verlaufenden Schlitz (1 b)erstreckt
und eine Handhabe (10) trägt.
5. Schirm nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (4) nach
oben gerichtete Vorsprünge oder Ausnehmungen und nach unten gerichtete Vorsprünge (8) aufweist,
in denen die die Endteile (7b) der Dachstangen (7) durchsetzenden Gelenkzapfen (9) gelagert sind.
6. Schirm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Schrauben (5) für eine lösbare Befestigung
der K appe (4) an der Hülse (3) vorgesehen sind.
7. Schirm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zentral in der Kappe (4) eine Längsbohrung
angeordnet ist, in die von oben eine den Bezug (25) festklemmende Schraube (26) und/oder die die
Druckplatte (18) führende Stange (19) geschraubt sind.
8. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante der Hülse (3) longitudinale
Ausnehmungen für die Aufnahme der Dachstangen (7) in geöffnetem Zustand des Schirmes aufweist
9. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachstangen (7) hohl und an mindestens
einem Ende (7b) plattenförmig abgeflacht sind, wobei die Abflachungen der beiden Enden vorzugsweise senkrecht zueinander stehen und die eine von
dem Gelenkstift (9) durchsetzt ist, während die andere in eine an de» Peripherie des Bezugs (25)
vorgesehene Tasche (25a) eingreift.
10. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Hülse (3) eine Rastvorrichtung
(14) für die Arretierung des Schirmes in geöffneter und geschlossener Stellung vorgesehen ist.
11. Schirm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug (25) in seinen beiden
Flächendimensionen dehnbar ist.
Die Erfindung betrifft einen Schirm, dessen mit einem
Bezug versehenes Gestell aus einem hohlen Schirmstock und einem im Inneren des Schirmstockes
verschiebbaren Schieber, an dem die Dachstangen angelenkt sind, besteht wobei mittels des Schiebers
Dachstangen und Bezug zum Zusammenfalten des Schirmes in den Schirmstock hineingezogen und zum
Aufspannen herausgeschoben werden.
Ein derartiger Schirm ist aus der FR-PS 14 29 394
ίο bekannt geworden. Bei dieser bekannten Ausführungsform des Schirmes weist der Schieber im Inneren des
Schirmstockes die Form einer Kugel auf. Das ist nachteilig, weil sich an einer Kugel Gelenke nur unter
Schwierigkeiten anbringen lassen und weil eine Kugel
keine Möglichkeit einer Arretierung der Dachstangen in
geöffneter Stellung ermöglicht was für einen Schirm unbedingt notwendig ist.
Durch de DE-PS 8 31 004 ist ein Schirm bekannt geworden, dessen Dachstangen im zusammengeklapp
ten Zustand außen am Schirmstock anliegen. Im
geöffneten Zustand sind die Dachstangen zwischen zwei Platten festgeklemmt die unter der Kraft einer Feder
stehen. Mit einem solchen Schirm befaßt sich aber die Erfindung nicht sondern mit einem Schirm, dessen
Dachstangen im zusammengeklappten Zustand im Inneren des Schirmstockes untergebracht sind.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, bei einem Schirm der eingangs genannten Art der sich dadurch
auszeichnet daß die Dachstangen und der Bezug in der
unbenutzten Stellung im Inneren des Schirmstockes
untergebracht sind, den Schieber so auszubilden, daß er trotz eines einfachen Aufbaues die Dachstangen
wirkungsvoll in ihrer Offenstellung hält, so daß der Schirm auch bei windigem Wetter benutzbar ist.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß der Schieber als Hülse ausgebildet ist und jede der
Dachstangen an einer die Hülse kronenseitig abschließenden Kappe mittels eines als Gelenkachse dienenden
Stiftes derart angelenkt ist, daß der sich über die
Anlenkstelle hinauserstreckende innere Endteil zwischen der Kappe und einer in der Hülse verschiebbar
geführten, unter der Einwirkung einer Feder stehenden Druckplatte eingespannt wird.
Hierdurch gelingt es,. die Dachstangen in ihrer
geöffneten Stellung zu halten, auch wenn Windkräfte
auf den Bezug und damit auf die Dachstangen wirken.
Eine gute Führung der Druckplatte verbessert diese Mechanik wesentlich. Diese Führung der Druckplatte
ist dadurch erreicht, daß die Druckplatte längs einer in
der Hülse des Schiebers angebrachten Stange verschiebbar ist
Um eine formschlüssige Verbindung zwischen der Druckplatte und den Dachstangen zu erhalten, die
vorteilhaft ist, damit der Schirm sturmfest ist, ist es
zweckmäßig, wenn die Endteile der Dachstangen und
die Druckplatte so geformt sind, daß sie in geöffnetem Zustand des Schirmes miteinander eine die Bewegung
der Dachstangen blockierende formschlüssige Verbindung eingehen.
Um den Schirm leicht öffnen und schließen zu können, ist es zweckmäßig, wenn mit der Hülse ein
Zapfen verbunden ist, der sich durch einen in Längsrichtung des Schirmstockes verlaufenden Schlitz
erstreckt und eine Handhabe trägt.
Vorteilhaft ist es, wenn die Kappe für eine einwandfreie Halterung der Dachstangen in besonderer
Weise ausgebildet wird, und zwar derart, daß die Kappe nach oben gerichtete Vorsprünge oder Ausnehmungen
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