DE1281550B - Kraftverstaerkergetriebe fuer Elektrizitaetszaehler, insbesondere Maximumzaehler - Google Patents
Kraftverstaerkergetriebe fuer Elektrizitaetszaehler, insbesondere MaximumzaehlerInfo
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- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/56—Special tariff meters
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Description
- Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler, bei dem ein dauernd umlaufender Hilfsmotor über eine Hysteresekupplung auf den einen Teil einer Hemmeinrichtung einwirkt, dessen anderer als Flügel- oder Fächerscheibe ausgebildeter Teil mit dem Zähler in Antriebsverbindung steht. Ein derartiges Kraftverstärkergetriebe bilden den Gegenstand der deutschen Patentanmeldung S 86805 IXdl21e (deutsche Auslegeschrift 1 204743). Bei diesem bekannten Kraftverstärkergetriebe ist der mit der Hysteresekupplung in Verbindung stehende und mit der Flügelscheibe zusammenwirkende Teil der Hemmeinrichtung als Fangarm ausgebildet. Dieser Fangarm führt nach Zurücklegung eines bestimmten Meßweges der Flügelscheibe, welcher beispielsweise durch die Flügelteilung vorgegeben ist, eine Umdrehung aus und legt sich dann unter den nächsten Flügel der Flügelscheibe. Die Antriebswelle führt also eine schrittweise Bewegung aus. Ein derartiges Kraftverstärkergetriebe setzt voraus, daß die Zeit einer Umdrehung des Fangarmes kürzer ist als die Zeitspanne, in der sich die Flügelscheibe um eine Teilung bewegt. Diesem bekannten Kraftverstärkergetriebe sind also nach oben hin Grenzen gesetzt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler, zu schaffen, mit dem eine beliebig hohe Drehgeschwindigkeit des Zählers bzw. der von diesem angetriebenen Flügelscheibe verarbeitet werden kann. Diese Aufgabe wird bei einem Kraftverstärker, bei dem ein dauernd laufender Hilfsmotor über eine Hysteresekupplung auf den einen Teil der Hemmeinrichtung einwirkt und dessen anderer als Flügel- oder Fächerscheibe ausgebildeter Teil mit dem Zähler in Antriebsverbindung steht, dadurch erreicht, daß der mit der Hysteresekupplung in Verbindung stehende Teil der Hemmeinrichtung als Schaltrad ausgeführt ist. Im Gegensatz zu der bekannten Ausführung wirkt der Kraftverstärker gemäß der Erfindung nicht als eine Eintourenkupplung, sondern als ein Schrittschaltwerk. Eine wesentlich höhere Betriebssicherheit wird dadurch erreicht, daß die Arme des Schaltrades wechselweise in axialer Richtung versetzt angeordnet sind. Durch die in zwei Bahnen versetzt angeordneten Arme kann eine exakte Quantelung der Zählerbewegung durchgeführt werden. Es kann kein Impuls verlorengehen. Die Geschwindigkeit des Schaltrades ist bedeutend geringer als bei der Eintourenkupplung. Das Schwungmoment wird deshalb so klein, daß die Flügelscheibe kaum belastet wird.
- Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist die Flügel- bzw. Fächerscheibe vom Zahler über eine Zahnkupplung angetrieben. Diese hat den Vorteil, daß bei Blockierung des Getriebes sich der Zählerläufer weiterdrehen kann. Eine Blockierung kann beispielsweise zustande kommen bei Ausfall des Verstärkermotors oder bei unzulässig hoher Läuferdrehzahl des Zählers, da in diesem Fall die Bewegung der Flügel- bzw. Fächerscheibe durch die Arme des Schaltrades gehemmt werden kann.
- Die Neigung der Flügel bzw. Fächer der Flügel-bzw. Fächerscheibe ist derart gewählt, daß die Reibungskräfte der zwischen Zähler und Flügel- bzw.
- Fächerscheibe angeordneten Getriebeteile nahezu aufgehoben sind.
- Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des Kraftverstärkergetriebes im Prinzip, F i g. 2 eine Seitenansicht des Schaltrades mit der Hysteresekupplung, teilweise im Schnitt, F ; i g. 3 eine Seitenansicht der Flügel- oder Fächerscheibe mit der Zahnkupplung, Fig. 4 eine Seitenansicht und F ig. 5 eine Ansicht von oben auf die Flügelscheibe.
- Ein dauernd laufender Hilfsmotor 1 treibt über ein Getriebe 2 einen mit einem Zahnrad 3 verbundenen Teil einer Hysteresekupplung 4 an. Der andere Teil der Hysteresekupplung 4 steht mit einem Schaltrad 5 in Verbindung, welches mit einer Flügel- bzw.
- Fächerscheibe 6 zusammenwirkt. Letztere wird über eine Achse 7 und Zahnrad 8, vorzugsweise über nicht dargestellte Getrieberäder, von der Achse eines Elektrizitätszählers od. dgl. angetrieben.
- Das Schaltrad 5 und das Flügelrad 6 sind so ausgebildet, daß ständig ein Arm des Schaltrades 5 an einem Flügel des Rades 6 anliegt, und zwar mit einem Drehmoment, das von dem Motor 1 über Getriebe 2 und 3 sowie Hysteresekupplung 4 ausgeübt wird. Nach Zurücklegung eines bestimmten Meßweges wird die Flügelscheibe 6 um eine Flügelteilung weiterbewegt und gibt hierbei einen Arm des Schaltrades 5 frei. Hierdurch wird das Schaltrad5 um eine Teilung weitergeschaltet.
- In Fig. 2 ist das Schaltrad 5 und die Hysteresekupplung 4 besser ersichtlich. Die Hysteresekupplung 4 weist einen mit dem Zahnrad 3 in Antriebsverbindung stehenden permanentmagnetischen Teil 41 auf, welcher von einem topfförmigen Teil42 umgeben ist. Innerhalb des Teiles 42 ist ein Hystereseband 43 befestigt. Die Wirkungsweise einer solchen Hysteresekupplung ist an sich bekannt.
- Der äußere Teil 43 der Hysteresekupplung 4 weist einen nabenförmigen Teil 44 auf, auf dem die beiden Teilräder 51 und 52 des Schaltrades 5 aufgepreßt sind. Die Teile 51 und 52 sind gleich, sie werden zueinander um 1800 gedreht aufgepreßt. Jedes der beiden Teilräder 51 und 52 weist, gleichmäßig über dem Umfang verteilt, sechs Arme oder Zähne 53 auf.
- Die beiden Teilräder 51 und 52 sind gegeneinander so versetzt, daß die Zähne oder Arme des einen Rades genau auf Lücke mit denen des anderen Rades stehen. An der Nabe 44 ist ferner noch eine Verzahnung 9 angebracht, mit dem beispielsweise ein Zahnrad 10 einer Kuppelachse 11 (F i g. 1) im Eingriff steht. Mit dieser Kuppelachse 11 kann über ein Ritzel 12 die schrittweise Bewegung des Schaltrades 5 auf ein Zahnrad 13 einer mit einer Registriereinrichtung od. dgl. in Verbindung stehenden Achse 14 übertragen werden. Die Achse 14 kann beispielsweise zum Antrieb eines Maximumwerkes od. dgl. verwendet sein.
- F i g. 3 zeigt eine Seitenansicht des Flügelrades 6.
- Es steht mit der Antriebsachse 7 über eine Zahnkupplung 15, 16 in Verbindung. Der eine Teil 15 ist fest mit der Achse 7 verbunden, während der Teil 16 an der Nabe 61 des Flügelrades 6 befestigt ist. Die Nabe 61 ist drehbeweglich auf der Achse 7 gelagert und steht unter der Wirkung einer Feder 17, welche sich gegen einen auf der Achse 7 befestigten Anschlag 18 abstützt. Mit der Kupplung 15, 16 wird bezweckt, daß bei Blockierung des Kraftverstärkers sich der Zähler frei durchdrehen kann. Eine Blockierung des Kraftverstärkers kann beispielsweise eintreten bei Ausfall des Motors 1 oder bei unzulässig hoher Läufergeschwindigkeit des Zählers. In diesem Falle kann die Bewegung der Flügelscheibe 6 durch das Schaltrad 5 blockiert sein.
- Fig.4 und 5 geben in vergrößerter Darstellung die Flügelscheibe wieder. Wie daraus zu ersehen ist, ist die Flügelscheibe 6 vorzugsweise als Spritzteil mit eingelagerter Flügelscheibe aus Stahlblech gestanzt (rostfrei) ausgeführt. Die einzelnen Flügel 62 weisen eine leichte Schrägung in Umfangsrichtung auf, damit die Reibungskräfte der zwischen Zähler und Flügelscheibe eingeschalteten Getriebeteile überwunden werden können. Vorzugsweise laufen die beiden Kanten der Flügel zueinander paralIel. Der Abstand der Flügel ist gerade so groß, daß ein Arm oder Zahn 53 hindurchtreten kann. Durch die versetzt angeordneten Zähne kommen mit jedem Flügel stets zwei Zähne wechselweise in Eingriff, d. h., bei einer Drehung der Flügelscheibe um eine Teilung führt das Schaltrad zwei Teilschritte aus.
Claims (9)
- Patentansprüche: 1. Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler, bei dem ein dauernd umlaufender Hilfsmotor über eine Hysteresekupplung auf den einen Teil einer Hemmeinrichtung wirkt, dessen anderer als Flügel- oder Fächerscheibe ausgebildeter Teil mit dem Zähler in Antriebsverbindung steht, d a -durch gekennzeichnet, daß der mit der Hysteresekupplung in Verbindung stehende Teil der Hemmeinrichtung als Schaltrad ausgeführt ist.
- 2. Kraftverstärkergetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme des Schaltrades wechselweise in axialer Richtung versetzt angeordnet sind.
- 3. Kraftverstärkergetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axial versetzt angeordneten Arme des Schaltrades durch zwei um einen bestimmten Winkel versetzt angeordnete Scheiben gebildet sind.
- 4. Kraftverstärkergetriebe nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scheiben auf einer an dem einen Teil der Hysteresekupplung ausgebildeten Nabe aufgesetzt sind.
- 5. Kraftverstärkergetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scheiben gleich und axial um 1800 gedreht zueinander aufgesetzt sind.
- 6. Kraftverstärkergetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Flügel bzw. Fächer der Flügel- bzw.Fächerscheibe derart gewählt ist, daß die Reibungskräfte der zwischen Zähler und Flügel-bzw. Fächerscheibe angeordneten Getriebeteile fast aufgehoben sind.
- 7. Kraftverstärkergetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die auf und ablaufende Kante zueinander parallel laufen.
- 8. Kraftverstärkergetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel- bzw. Fächerscheibe vom Zähler über eine Zahnkupplung angetrieben wird.
- 9. Kraftverstärkergetriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem stirnseitigen Zahnkranz versehene Fächer- bzw.Flügelrad lose auf der Antriebswelle gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder im Eingriff mit den anderen auf der Welle befestigten Teilen der Zahnkupplung steht.
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