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CH459358A - Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler - Google Patents

Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler

Info

Publication number
CH459358A
CH459358A CH102767A CH102767A CH459358A CH 459358 A CH459358 A CH 459358A CH 102767 A CH102767 A CH 102767A CH 102767 A CH102767 A CH 102767A CH 459358 A CH459358 A CH 459358A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lock washer
meters
serrated lock
dependent
booster
Prior art date
Application number
CH102767A
Other languages
English (en)
Inventor
Thouzellier Paul De
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH459358A publication Critical patent/CH459358A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description


  
 



  Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere   MaxhnumzahIer   
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler, bei dem ein dauernd umlaufender Hilfsmotor über eine Hysteresekupplung auf den einen Teil einer Hemmeinrichtung einwirkt, dessen anderer als Flügeloder Fächerscheibe ausgebildeter Teil mit dem Zähler in Antriebsverbindung steht. Ein derartiges Kraftverstärkergetriebe bildet Gegenstand der deutschen Auslegeschrifft DAS 1 204 743. Bei diesem bekannten Kraftver  stärkergetriebe    ist der mit der Hysteresekupplung in Verbindung stehende und mit der   Flügeischeibe    zusammenwirkende Teil der Hemmeinrichtung als Fangarm ausgebildet.

   Dieser Fangarm führt nach Zurücklegung eines bestimmten Messweges der Flügelscheibe, welcher beispielsweise durch die Flügelteilung vorgegeben ist, eine Umdrehung aus und legt sich dann unter den nächsten Flügel der   Flügelscheibe.    Die Antriebswelle führt also eine schrittweise Bewegung aus. Ein derartiges Kraftverstärkergetriebe setzt voraus, dass die Zeit einer Umdrehung des Fangarmes kürzer ist, als die Zeitspanne, in der sich die Flügelscheibe um eine Teilung bewegt.



  Diesem bekannten Kraftverstärkergetriebe sind also nach oben hin Grenzen gesetzt.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler, zu schaffen, mit dem eine beliebig hohe Drehgeschwindigkeit des Zählers bzw. der von diesem angetriebenen   Flügelscheibe    verarbeitet werden kann. Diese Aufgabe wird bei einem Kraftverstärker, bei dem ein dauernd laufender Hilfsmotor über eine Hysteresekupplung auf den einen Teil der Hemmeinrichtung einwirkt und dessen anderer als Fächerscheibe ausgebildeter Teil mit dem Zähler in Antriebsverbindung steht, dadurch erreicht, dass der mit der Hysteresekupplung in Verbindung stehende Teil der Hemmeinrichtung als Schaltrad ausgeführt ist. Im Gegensatz zu der bekannten Ausführung wirkt der Kraftverstärker gemäss der Erfindung nicht als eine Eintourenkupplung, sondern als ein Schrittschaltwerk.

   Eine wesentlich höhere Betriebssicherheit wird dadurch erreicht, dass die Arme des Schaltrades wechselweise in axialer Richtung versetzt angeordnet sind. Durch die vorzugsweise in zwei Bahnen versetzt angeordneten Arme kann eine exakte Quantelung der Zählerbewegung durchgeführt werden. Es kann kein Impuls verlorengehen. Die Geschwindigkeit des Schaltrades ist bedeutend geringer als bei der Eintourenkupplung. Das Schwungmoment wird deshalb so klein, dass die Fächerscheibe kaum belastet wird.



   Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist die Fächerscheibe vom Zähler über eine Zahnkupplung angetrieben. Diese hat den Vorteil, dass bei Blockierung des Getriebes sich der Zählerläufer weiterdrehen kann.



  Eine Blockierung kann beispielsweise zustandekommen bei Ausfall des Verstärkermotors oder bei unzulässig hoher Läuferdrehzahl des Zählers, da in diesem Fall die Bewegung der Fächerscheibe durch die Arme des Schaltrades gehemmt werden kann.



   Die Neigung der Fächer der Fächerscheibe ist derart gewählt, dass die Reibungskräfte der zwischen Zähler und Flügel- bzw Fächerscheibe angeordneten Getriebeteile nahezu aufgehoben sind.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung des Kraftverstärkergetriebes im Prinzip,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Schaltrades mit der Hysteresekupplung, teilweise im Schnitt,
Fig 3 eine Seitenansicht der Fächerscheibe mit der Zahnkupplung,
Fig. 4 eine Seitenansicht und
Fig. 5 eine Ansicht von oben auf die Fächerscheibe.



   Ein dauernd laufender Hilfsmotor 1 treibt über ein Getriebe 2 einen mit einem Zahnrad 3 verbundenen Teil  einer Hysteresekupplung 4 an. Der andere Teil der Hysteresekupplung 4 steht mit einem Schaltrad 5 in Verbindung, welches mit einer Fächerscheibe 6 zusammenwirkt. Letztere wird über eine Achse 7 und Zahnrad 8, vorzugsweise über nicht dargestellte Getrieberäder, von der Achse eines Elektrizitätszählers o. dgl. angetrieben.



   Das Schaltrad 5 und das Fächerrad 6 sind so ausgebildet, dass ständig ein Arm des Schaltrades 5 an einem der Fächer des Rades 6 anliegt, und zwar mit einem Drehmoment, das von dem Motor 1 über Getriebe 2 und 3 sowie Hysteresekupplung 4 ausgeübt wird. Nach Zurücklegung eines bestimmten Messweges wird die Fächerscheibe 6 um eine Fächerteilung weiterbewegt ud gibt hierbei einen Arm des Schaltrades 5 frei.



  Hierdurch wird das Schaltrad 5 um eine Teilung weitergeschaltet.



   In Fig. 2 ist das Schaltrad 5 und die Hysteresekupplung 4 besser ersichtlich. Die Hysteresekupplung 4 weist einen dem Zahnrad 3 in Antriebsverbindung stehenden permanentmagnetischen Teil 41 auf, welcher von einem topfförmigen Teil 42 umgeben ist. Innerhalb des Teiles 42 ist ein Hystereseband 43 befestigt. Die Wirkungsweise einer solchen Hysteresekupplung ist an sich bekannt.



   Der äussere Teil 43 der Hysteresekupplung 4 weist einen nabenförmigen Teil 44 auf, auf dem die beiden   Teilräder 51 und 52 des Schaltrades 5 aufgepresst sind.   



  Die Teile 51 und 52 sind gleich, sie werden zueinander um 1800 gedreht aufgepresst. Jedes der beiden Teilräder 51 und 52 weist, gleichmässig über dem Umfang verteilt, sechs Arme oder Zähne 53 auf. Die beiden Teilräder 51 und 52 sind gegeneinander so versetzt, dass die Zähne oder Arme des einen Rades genau auf Lücke mit denen des anderen Rades stehen. An der Nabe 44 ist ferner noch eine Verzahnung 9 angebracht, mit dem beispielsweise ein Zahnrad 10 einer Kuppelachse 11 (Fig.   1)    im Eingriff steht. Mit dieser Kuppelachse 11 kann über ein Ritzel 12 die schrittweise Bewegung des Schaltrades 5 auf ein Zahnrad 13 einer mit einer Registriereinrichtung oder dergl. in Verbindung stehenden Achse 14 übertragen werden. Die Achse 14 kann beispielsweise zum Antrieb eines Maximumwerkes oder dergl. verwendet sein.



   Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Fächerrades 6. Es steht mit der Antriebsachse 7 über eine Zahnkupplung 15, 16 in Verbindung. Der eine Teil 15 ist fest mit der Achse 7 verbunden, während der Teil 16 an der Nabe 61 des Flügelrades 6 befestigt ist. Die Nabe 61 ist drehbeweglich auf der Achse 7 gelagert und steht unter der Wirkung einer Feder 17, welche sich gegen einen auf der Achse 7 befestigten Anschlag 18 abstützt. Mit der Kupplung 15, 16 wird bezweckt, dass bei Blockierung des Kraftverstärkers sich der Zähler frei durchdrehen kann. Eine Blockierung des Kraftverstärkers kann beispielsweise eintreten bei Ausfall des Motors 1 oder bei unzulässig hoher Läufergeschwindigkeit des Zählers. In diesem Falle kann die Bewegung der Fächerscheibe 6 durch das Schaltrad 5 blockiert sein.



   Fig. 4 und 5 geben in vergrösserter Darstellung die Fächerscheibe wieder. Wie daraus zu ersehen ist, ist die Fächerscheibe 6 vorzugsweise als Spritzteil mit eingelagerter Fächerscheibe aus Stahlblech gestanzt (rostfrei) ausgeführt. Die einzelnen Fächer 62 weisen eine leichte Schrägung in Umfangsrichtung auf, damit die Reibungskräfte der zwischen Zähler und Fächerscheibe eingeschalteten Getriebeteile überwunden werden kann.



  Vorzugsweise laufen die beiden Kanten der Fächer zueinander parallel. Der Abstand der Fächer ist gerade so gross, dass ein Arm oder Zahn 53 hindurchtreten kann. Durch die versetzt angeordneten Zähne kommen mit jedem Fächer stets zwei Zähne wechselweise in Eingriff, d. h. bei einer Drehung der Fächerscheibe um eine Teilung führt das Schaltrad zwei Teilschritte aus.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler, bei dem ein dauernd umlaufender Hilfsmotor über eine Hysteresekupplung auf den einen Teil einer Hemmeinrichtung wirkt dessen anderer als Fächerscheibe ausgebildeter Teil mit dem Zähler in Antriebsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Hysteresekupplung (4) in Verbindung stehende Teil der Hemmeinrichtung als Schaltrad (5) ausgeführt ist, dessen Arme (53) wechselweise in axialer Richtung versetzt angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kraftverstärkergetriebe nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass die axial versetzt angeordnet ten Arme (53) des Schaltrades (5) durch zwei um einen bestimmten Winkel versetzt angeordnete Scheiben (51, 52) gebildet sind.
    2. Kraftverstärkergetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Fächer (62) der Fächerscheibe (6) derart gewählt ist, dass die Reibungskräfte der zwischen Zähler und Fächerscheibe (6) angeordneten Getriebeteile aufgehoben sind.
    3. Kraftverstärkergetriebe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Scheiben (51, 52) auf einer an dem einen Teil der Hysteresekupplung (4) ausgebildeten Nabe aufgesetzt sind.
    4. Kraftverstärkergetnebe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fächerscheibe (6) vom Zähler über eine Zahnkupplung (15, 16) angetrieben wird.
    5. Kraftverstärkergetriebe nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Scheiben (51, 52) gleich ausgebildet und axial um 1800 gedreht zueinander aufgesetzt sind.
    6. Kraftverstärkergetriebe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mit einem stirnseitigen Zahnkranz (16) versehene Fächerrad (6) lose auf der Antriebswelle (7) gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder (17) im Eingriff mit den anderen auf der Welle befestigten Teil (18) der Zahnkupplung steht.
CH102767A 1966-02-17 1967-01-24 Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler CH459358A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1966S0102061 DE1281550B (de) 1966-02-17 1966-02-17 Kraftverstaerkergetriebe fuer Elektrizitaetszaehler, insbesondere Maximumzaehler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH459358A true CH459358A (de) 1968-07-15

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ID=7524169

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH102767A CH459358A (de) 1966-02-17 1967-01-24 Kraftverstärkergetriebe für Elektrizitätszähler, insbesondere Maximumzähler

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CH (1) CH459358A (de)
DE (1) DE1281550B (de)
SE (1) SE332855B (de)

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Publication number Publication date
DE1281550B (de) 1968-10-31
SE332855B (de) 1971-02-22

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