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DE1078224B - Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine verhaeltnisgleiche schrittweise Drehbewegung unter Kraftverstaerkung, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler - Google Patents

Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine verhaeltnisgleiche schrittweise Drehbewegung unter Kraftverstaerkung, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler

Info

Publication number
DE1078224B
DE1078224B DES50107A DES0050107A DE1078224B DE 1078224 B DE1078224 B DE 1078224B DE S50107 A DES50107 A DE S50107A DE S0050107 A DES0050107 A DE S0050107A DE 1078224 B DE1078224 B DE 1078224B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary movement
gear
transmission
input shaft
converting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50107A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bilz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES50107A priority Critical patent/DE1078224B/de
Publication of DE1078224B publication Critical patent/DE1078224B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine verhältnis gleiche schrittweise Drehbewegung unter Kraftverstärkung, insbesondere für Elektrizitätszähler Um einen Zähler oder ein anderes Meßgerät von der Antriebs arbeit für eine Registriervorrichtung, ein Tarifwerk od. dgl. zu entlasten, kann man in bekannter Weise zwischen dem Zähler bzw. Meßgerät und der anzutreibenden Vorrichtung ein Kraftverstärkergetriebe mit Hilfsmotor einschalten. Bekannt ist hierfür beispielsweise ein Getriebe, das die vom Elektrizitätszähler od. dgl. erzeugte Drehbewegung der Getriebe-Eingangswelle in eine ihr verhältnis gleiche schrittweise Drehbewegung der GetriebAusgangswelle umwandelt, und zwar unter Kraftverstärkung mittels eines dauernd laufenden Motors.
  • Die bekannten Getriebe dieser Art sind sowohl im Aufbau als auch in ihrer Wirkungsweise alle mehr oder minder kompliziert. Ihre vielen Einzelteile, die sich teils. drehen und teils hin und her schwenken müssen, erfordern zahlreiche Lagerstellen, und die Herstellung der Einzelteile und Lagermittel sowie auch der Zusammenbau erfordern, damit das Getriebe ordnungsgemäß und störungsfrei arbeitet, viele Be arbeitungsgänge verschiedenster Art, viel Zeit und größte Sorgfalt und Fachkenntnis.
  • Von den bekannten Getrieben unterscheidet sich das Getriebe nach der Erfindung unter allen diesen Gesichtspunkten sehr vorteilhaft. Es besitzt verhältnismäßig wenig Einzelteile, es beschränkt sich fast ausschließlich auf umlaufende Teile, es ist im Aufbau und in der Herstellung wesentlich einfacher, und es hat dabei auch noch den Vorteil, daß sich die Eingangswelle und die Ausgangswelle des Getriebes in einer gemeinsamen Achslinie hintereinander befinden und hierdurch auch den Einbau des Getriebes zwischen dem Zähler od. dgl. einerseits und der von diesem anzutreibenden Vorrichtung andererseits erleichtern und vereinfachen.
  • Erfindungsgemäß ist ein Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung der Getriebe-Eingangswelle in eine ihr verhältnisgleiche schrittweise Drehbewegung der Getriebe-Ausgangswelle unter Kraftverstärkung der übertragenen Bewegung mittels eines dauernd laufenden Hilfsmotors, insbesondere zur Übertragung der Drehbewegung eines Elektrizitätszählers, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hintereinanderanordnung der Eingangswelle und der Ausgangswelle in einer gemeinsamen Achsenlinie ein Schlepparm mit dem einen seiner beiden Enden drehbar an einem exzentrischen Kurbelzapfen der Eingangswelle angebracht ist und an seinem anderen Ende sowohl mit einem Ubertragungsfinger, der in einen Gabelarm der Ausgangswelle eingreift, als auch mit einem Sperrfinger versehen ist, daß eine Reihe von Anschlägen in gleichen Abständen voneinander auf einem zur Getriebeachse lconzentrischen Kreis derart angeordnet ist, daß der Sperrfinger bei seinem Fortbewegen von der Getriebeachse bis in die Zwischenräume der Anschläge gelangt, und daß der Hilfsmotor, dessen Drehzahl gleich oder größer ist als die höchstvorkommende Drehzahl der Eingangswelle, entweder die in diesem Falle um die Getriebeachse kreisförmig drehbeweglichen Anschläge oder die eine Hälfte einer Schlupfkupplung, deren andere Hälfte auf der Ausgangswelle befestigt ist, dauernd antreibt.
  • Ein Ausführungsbeispiel dieses Getriebes nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Das Beispiel zeigt eine Reihenschaltung zweier Getriebe; das eine dieser beiden Getriebe ist mit der strichpunktierten Linie 14 umgrenzt, erläutert wird nachfolgend zunächst das andere Getriebe.
  • Ein Zähler 77 treibt die Eingangswelle 1 des Getriebes im Pfeilsinne an. An dieser Welle ist erzen trisch ein Kurbelzapfen 2 angebracht, auf dem ein Schlepparm 3 gelagert ist. Konzentrisch zur Eingangswelle 1 ist ein Zahnrad 4 gelagert, das von einem Hilfsmotor M dauernd im Pfeilsinne angetrieben wird und mit einem Kranz von fingerartigen Anschlägen 5 versehen ist, die mit einem Sperrfinger 6 des Schlepparmes 3 zusammenarbeiten. In rückwärtiger Verlängerung des Sperrfingers 6 greift ein Übertragungsfinger 7 mit radialem Spiel in den Schlitz eines auf der Ausgangswelle 8 sitzenden Gabelarmes 9.
  • Auf dieser Welle 8 sitzt ein Zahnrad, das durch eine Feder 11 gebremst ist.
  • Mit dem Zahnrad 10 kämmt ein Rad 12, das auf der Eingangswelle 13 des zweiten, mit der strichpunktierten Linie 14 umrandeten Getriebes sitzt Auch dieses Getriebe besitzt einen Kranz von Anschlägen 15, die jedoch im Gegensatz zu den Anschlägen 5 des ersten Getriebes feststehend angebracht sind. Die Anschläge 15 arbeiten mit einem Sperrfinger 16 an einem )schlepparm 3' zusammen. Der Schlepparm 3' sitzt wiederum auf einem Kurbelzapfen, der exzentrisch an der Eingangswelle 13 des Getriebes angebracht ist.
  • Eine Feder 17 sucht den Schlepparm 3' nach außen in den Eingriffsbereich der Anschläge 15 zu bewegen.
  • Auch hier greift wieder ein Übertragungsfinger 18 des Schlepparmes 3' mit radialem Spiel in einen auf der Abtriebswelle 130 sitzenden Gabelarm 19. Auf der Abtriebswelle 130 sitzt noch der eine Teil 20 eines Schlupfgetriebes, dessen anderer Teil 21 von dem Hilfsmotor H - es kann dafür auch der Motor M verwendet werden - dauernd im gleichen Sinn angetrieben wird. Der Teil 21 übt somit auf den Teil 20 dauernd eine Schleppkraft im Antriebssinn aus. Das Schlupfgetriebe20, 21 ist in der Zeichnung als ein mit Schlupf arbeitender Drehfeldmotor gezeichnet.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Sobald sich die Eingangswelle 1 im Pfeilsinne so weit ge dreht hat, daß der Sperrfinger 6 in den Umlaufweg der Anschläge 5 greift, wird der Schlepparm 3 ein Stück weit mitgenommen Der Mituahmeweg ist um so größer, je schneller die Eingangswelle 1 den Kurbelzapfen 2 nachdreht. Die Abtriebswelle 8 des Getriebes führt also bei wechselnder Drehzahl der Eingangswelle ungleich große Schritte aus. Natürlich muß die Umlaufzahl der Anschläge 5 mindestens gleich der fIöchstdrehzahl der Eingangswelle 1 sein.
  • Der Schlepparm 3 nimmt während der Eingriffszeit über die Teile 7 und 9 die Ausgangswelle 8 ein entsprechendes Stütz mit, bevor er wieder ausgekuppelt wird. Während der Auskupplungszeit wird die Weile 8 von der Feder 11 festgehalten. Sobald sich die Welle 1 wieder weitergedreht hat, kuppelt sich der Schlepparm 3 erneut ein und schaltet die Welle 8 entsprechend fort.
  • Die Abtriebswelle 130 des zweiten Getriebes ist für gewöhnlich über die Teile 19, 18 und 16 an einem der Anschläge 15 verklinkt. Erst wenn sich die Eingangswelle 13 so weit gedreht hat, daß der Sperrfinger 16 außer Eingriff kommt, kann die Schlupfkupplung20, 21 die Welle 130 um eine Anschlagteilung weiterdrehen, denn der Sperrfinger 16 legt sich inzwischen wieder an den nächsten Anschlag, bis er durch entsprechende Drehung der Welle 13 wieder ausgerückt wird und die Welle 130 einen weiteren Schritt zurücklegt. Die Schrittgröße der Welle 130 ist eindeutig durch die Abstände der Anschläge 15 festgelegt, so daß also der Abtrieb stets um gleiche Schritte fort geschaltet wird.
  • Die Kraftverstärkung der beschriebenen Getriebe ermöglicht eine sehr starke Entlastung der Zähler od. dgl. nicht nur von der Antriebsarbeit für das Tarifgerät usw., sondern auch von der Reibung des Getriebes selbst, wenn man dem Kurbelzapfen 2 bzw. 2' einen genügend kleinen Kurbelradius gibt oder die Teile 5 und 6 entsprechend abschrägt. Das Getriebe ist sowohl in solchen Fällen von besonderem Vorteil, in denen eine mit der Drehzahl der Eingangswelle abnehmende Schrittgröße erwünscht ist, als auch in solchen, bei deneneinegleichbleibendeSchrittgröße verlangt wird. Da ferner der Hilfsmotor dauernd läuft, kann er gewünschtenfalls zusätzlich auch für einen Zeitwerksantrieb und andere Zwecke verwendet werden, im Gegensatz zu bekannten Kraftverstärkergetrieben, bei denen der Motor nur intermittierend läuft. Bei Verwendung für Zeitwerksantrieb muß der Motor konstante Drehzahl haben, also beispielsweise ein Synchronmotor sein.
  • PATENTANSPRUCISE 1. Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung der Getriebe-Eingangswelle in eine ihr verhältnisgleiche schrittweise Drehbewegung der Getriebe-Ausgangswelle unter Kraftverstärkung der übertragenen Bewegung mittels eines dauernd laufenden Hilfsmotors, insbesondere zur Übertragung der Drehbewegung eines Elektrizitätszählers, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hintereinanderanordnung der Eingangswelle (1 bzw. 13) und der Ausgangswelle (8 bzw. 130) in einer gemeinsamen Achsenlinie (Getriebeachse) ein Schlepparm (3 bzw. 3') mit dem einen seiner beiden Enden drehbar an einem exzentrischen Kurbelzapfen (2 bzw. 2') der Eingangswelle (1 bzw. 13) angebracht ist und an seinem anderen Ende sowohl mit einem Übertragungsfinger (7 bzw. 18), der in einen Gabelarm (9 bzw. 19) der Ausgangswelle (8 bzw. 130) eingreift, als auch mit einem Sperrfinger (6 bzw. 16) versehen ist, daß eine Reihe von Anschlägen (5 bzw. 15) in gleichen Abständen voneinander auf einem zur Getriebeachse konzentrischen Kreis derart angeordnet ist, daß der Sperrfinger (6 bzw. 16) bei seinem Fortbewegen von der Getriebeachse bis in die Zwischenräume der Anschläge gelangt, und daß der dauernd laufende Hilfsmotor (M bzw. H), dessen Drehzahl gleich oder größer ist als die höchstvorkommende Drehzahl der Eingangswelle (1 bzw. 13), entweder (untere Hälfte der Zeichnung) die in diesem Falle um die Getriebeachse kreisförmig drehbeweglichen Anschläge (5) oder (obere Hälfte der Zeichnung) die eine Hälfte (21) einer Schlupfkupplung (20, 21), deren andere Hälfte (20) auf der Ausgangswelle (130) befestigt ist, dauernd antreibt.
  • 2. Reihenschaltung zweier Getriebe nach Anspruch 1, insbesondere zur Anwendung bei Elektrizitätszählern, dadurch gel'ennzeielnet, daß an die Ausgangswelle (8) des einen Getriebes (untere Hälfte der Zeichnung), bei dem der Hilfsmotor (elf) die Anschläge (5) antreibt, die Eingangswelle (13) des zweiten Getriebes (obere Hälfte der Zeichnung) angeschlossen ist, bei dem der Hilfsmotor (H) iiber eine Schlupfkupplung (20, 21) die Ausgangswelle (130) des Getriebes antreibt.

Claims (1)

  1. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 248 853.
DES50107A 1956-08-25 1956-08-25 Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine verhaeltnisgleiche schrittweise Drehbewegung unter Kraftverstaerkung, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler Pending DE1078224B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES50107A DE1078224B (de) 1956-08-25 1956-08-25 Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine verhaeltnisgleiche schrittweise Drehbewegung unter Kraftverstaerkung, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler

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DES50107A DE1078224B (de) 1956-08-25 1956-08-25 Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine verhaeltnisgleiche schrittweise Drehbewegung unter Kraftverstaerkung, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1078224B true DE1078224B (de) 1960-03-24

Family

ID=7487595

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES50107A Pending DE1078224B (de) 1956-08-25 1956-08-25 Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine verhaeltnisgleiche schrittweise Drehbewegung unter Kraftverstaerkung, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler

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DE (1) DE1078224B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH248853A (de) * 1946-05-20 1947-05-31 Landis & Gyr Ag Kontaktwerk, das von einem elektrischen Messgerät gesteuert wird.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH248853A (de) * 1946-05-20 1947-05-31 Landis & Gyr Ag Kontaktwerk, das von einem elektrischen Messgerät gesteuert wird.

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