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DE1279356B - Dosiereinrichtung - Google Patents

Dosiereinrichtung

Info

Publication number
DE1279356B
DE1279356B DE1961B0062328 DEB0062328A DE1279356B DE 1279356 B DE1279356 B DE 1279356B DE 1961B0062328 DE1961B0062328 DE 1961B0062328 DE B0062328 A DEB0062328 A DE B0062328A DE 1279356 B DE1279356 B DE 1279356B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
opening
dosing device
cover
collecting chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961B0062328
Other languages
English (en)
Inventor
Jutta Popp Geb Boenecke
Annemarie Boenecke Geb Hingst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANNEMARIE BOENECKE GEB HINGST
JUTTA POPP GEB BOENECKE
Original Assignee
ANNEMARIE BOENECKE GEB HINGST
JUTTA POPP GEB BOENECKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANNEMARIE BOENECKE GEB HINGST, JUTTA POPP GEB BOENECKE filed Critical ANNEMARIE BOENECKE GEB HINGST
Priority to DE1961B0062328 priority Critical patent/DE1279356B/de
Publication of DE1279356B publication Critical patent/DE1279356B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/26Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus
    • G01F11/261Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation wherein the measuring chamber is filled and emptied by tilting or inverting the supply vessel, e.g. bottle-emptying apparatus for fluent solid material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Dosiereinrichtung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur dosierbaren Abgabe von fließfähigem Schüttgut aus einem durch Kippbewegung zu bedienenden Schüttbehälter, welche einen Dosierraum mit einer Obertrittsöffnung aus dem Behälterinneren und eine Ausflußöffnung besitzt.
  • Es ist bereits bekannt, zum Ausbringen von fließfähigem Schüttgut, beispielsweise Zucker, Kaffee-, Kakao-, Nährmittel-Pulver od. dgl. aus einem Gefäß besondere Vorrichtungen auf dieses Gefäß aufzusetzen. Diese Vorrichtungen bestehen beispielsweise aus einem mit einem Deckel verbundenen senkrechten Rohr, das sowohl in den Behälterraum hineinragt, als auch über die Deckelebene vorsteht. Durch Umkippen des mit Schüttgut gefüllten Behälters gelangt ein Teil des Schüttgutes in den rohrförmigen Auffangkanal und dann über diesen ins Freie. Bei jeder Umdrehung des Gefäßes um 1800 wird so eine vorbestimmte Schüttgutmenge ausgetragen.
  • Ferner ist eine Dosiereinrichtung bekannt, bei welcher auf einer im Querschnitt rechteckigen Dose ein unverrückbarer Deckel angeordnet ist, dessen obere Wand im Abstand von der ebenen Dosenwand liegt.
  • Die obere Wand der Dose hat im Bereich der einen Ecke der Dose eine Obertrittsöffnung zu dem unter dem Deckel gebildeten Dosierraum, dessen der Obertrittsöffnung abgewandte Stirnseite mit einer schwenkbaren Klappe versehen ist. Bei einer derartigen Dosiervorrichtung hängt die Abgabemenge stark von der Schwenkgeschwindigkeit des Behälters ab und kann zwischen der Menge Null und einer Höchstmenge schwanken.
  • Außerdem sind Dosiereinrichtungen bekannt, die einen Aufnahmeraum mit Eintritts- und Austrittsöffnung besitzen, wobei jedoch beim Füllen des Dosierraumes durch die Eintrittsöffnung die Ausflußöffnung verschlossen sein muß. Dazu sind die Dosierräume oder spezielle Teile dreh- oder schwenkbar angeordnet, wodurch entweder die Eintrittsöffnung oder die Ausflußöffnung je nach Stellung des Drehteiles freigegeben wird.
  • Bei den vorstehend erwähnten bekannten Vorrichtungen ist die Handhabung umständlich, da die entsprechenden Drehteile während des Dosierraumfüll- und Entleerungsvorganges mehrfach gesondert von Hand bewegt werden müssen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine einfach zu handhabende Dosiereinrichtung zu schaffen, bei welcher die ausgetragene Schüttgutmenge wenigstens innerhalb gewisser Grenzen unabhängig von der Schwenkgeschwindigkeit konstant ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge- löst, daß der Dosierraum in eine Auffangkammer und eine mit dieser über eine Durchtrittsöffnung verbundene Austrittskammer unterteilt ist, und daß die Übertrittsöffnung vom Behälterinneren zur Auffangkammer eine Zutritt bzw. Rückfluß begrenzende, vom Boden der Auffangkammer hochgezogene Unterlaufkante besitzt.
  • Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird der Vorteil erzielt, daß in der Schüttstellung bei einer derartigen Dosiereinrichtung alle Öffnungen ständig offen sind, so daß der Behälter nur entsprechend geschwenkt zu werden braucht, d. h. daß während des Ausschüttens nicht abwechselnd Öffnungen geschlossen oder geöffnet zu werden brauchen. Durch die Unterteilung in Auffang- und Austrittskammer und vor allem durch die Anordnung der tXberlaufkante wird ein Zurückfließen des Schüttgutes wirksam verhindert, so daß die ausgetragene Menge verhältnismäßig konstant ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Einrichtung kann die Ausfluß öffnung der Austrittskammer der Obertrittsöffnung der Auffangkammer diametral gegenüberliegen und zwischen beiden eine Trennwand mit der Durchtrittsöffnung angeordnet sein. Um die Dosiereinrichtung, welche ohnehin eine Trennwand erfordert, einfach und luft- sowie schüttgutdicht verschließen zu können, wird bei einer weiteren Ausführungsform die Trennwand an einem drehbaren, die Ausflußöffnung verschließenden und freigebenden Deckel angeordnet. Dadurch ist der Inhalt der Dose selbst vor Verderben weitgehend geschützt. Um einen noch besseren Abschluß und festen Aufbau der Dosiereinrichtung zu erzielen, können bei einer anderen Ausführungsform an dem Deckel nach unten ragende, einander gegenüberliegende, kreisbogenförmige Wandteile ausgebildet sein, die mit der Trennwand unmittelbar zusammenhängen und in der Verschluß stellung vor der Ausflußöffnung und der Obertrittsöffnung liegen. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Einrichtung kann aber auch die Trennwand von einem an dem Deckel ausgebildeten ringförmigen Steg gebildet werden, welcher in einem ihm angepaßten Wandteil eines behälterfesten Unterteiles gelagert ist und einen verlängerten, in der Verschlußstellung die Durchtrittsöffnung verschließenden Wandteil besitzt. Dadurch wird gleichzeitig mit einfachen Mitteln eine gute Führung für den drehbaren Deckel geschaffen.
  • Um den Charakter des Behälters als Verpackungsdose nicht zu beeinträchtigen und die Dosiereinrichtung raumsparend sowie gegen Beschädigungen gesichert unterzubringen, kann der Dosierraum gemäß einer vorteilhaften weiteren Ausführungsform der Einrichtung einen napfartig in den Gefäßinnenraum hineingezogenen, behälterfesten Unterteil besitzen, dessen gegen den Deckel zu hoch gezogener Wandteil die Überlaufkante bildet. Es sind dann keine beim Transport und der Benutzung über den Deckel hinausstehende, störende Dosiereinrichtungsteile vorhanden. Der Füllraum des Behälters wird trotzdem nicht wesentlich beeinträchtigt. Beim Schüttvorgang wird das Gut in der tiefgezogenen Mulde sicher gelagert.
  • Das behälterfeste Unterteil kann z. B. auch als geschlossenes Preß- oder Spritzteil mit der Auffangkammer und der Austrittskammer ausgebildet sein und gegenüber dem Deckel durch ein Abdichtteil abgedichtet werden. Dabei kann der Deckel vorteilhaft aus Blech bestehen. Die Trennwand zwischen Auffang- und Austrittskammer kann auch an dem Abdichtteil angeordnet werden und bis über die Überianikante der Auffangkammer hinabgezogen sein. Um ein Verbiegen der Mulde in Richtung auf den Deckel zu vermeiden, ist die Mulde vorzugsweise durch mindestens eine Stütze gegenüber dem behälterfesten Unterteil bzw. dem Deckel abgestützt Es empfiehlt sich, daß die Mulde der Gehäuseform angepaßt ist. Schließlich kann bei einem kreisrunden Querschnitt des Schüttgefäßes der äußere Rand der Austrittskammer konzentrisch zum Deckelrand des Schüttgefäßes verlaufen und die Uberlaufkante entsprechend bogenförmig mit entgegengerichteter Wölbung ausgebildet sein. Unterteil und Dichtteil können dabei einen ganzen Teil bilden, der auch aus Kunststoff bestehen kann.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand von drei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt die Ansicht von oben auf die erfindungsgemäße Dosiereinrichtung einschließlich verschiedener Seitenansichten; F i g. 1 a ist eine Ansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung nach F i g. 1 von unten; Fig. lb ist ein Schnitt nach Linie Ib-Ib der Fig. 1a; Fig. 1 b' ist ein Schnitt nach Linie Ib-Ib der F i g. 1 a, jedoch in geöffnetem Zustand; Fig. 1c ist ein Schnitt nach Linie Ic-Ic der Fig. 1a; F i g. 2 zeigt einen Verschlußdeckel eines zweiten Ausführungsbeispieles der Dosiereinrichtung in Ansicht von oben und F i g. 2 a dieselbe Dosiereinrichtung in Ansicht von unten; Fig. 2 b ist ein Schnitt von Linie II b-II b der Fig. 2, Fig. 2 c ein Schnitt nach Linie II c-ll c der Fig. 2; Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel in Ansicht von oben; F i g. 3 a ist die Ansicht von unten der Dosiereinrichtung nach Fig. 3; F i g. 3 b ist ein Schnitt nach Linie III b-III b der Fig. 3, Fig. 3c ein Schnitt nach der Linie ffic-IIIc der Fig. 3.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist mit dem Deckel 1, der aus beliebigem Werkstoff, beispielsweise Kunststoff bestehen kann, ein behälterfester Unterteil 2 verbunden. Deckel 1 und behälterfester Unterteil 2 bilden zusammen eine Dosiereinrichtung, mittels welcher beim Umkippen des Gutbehälters 11 eine vorbestimmte Gutmenge über die Dosiereinrichtung aus dem Behälter gelangt. Zu diesem Zweck ist der behälterfeste Unterteil 2 napfförmig nach unten gezogen, so daß eine Auffangkammer 3 und eine Austrittskammer 4 für das Gut gebildet sind. Die beiden Kammern sind durch die mit dem Deckel 1 fest verbundene Trennwand 5 voneinander getrennt. Die Trennwand 5 besitzt im Ausführungsbeispiel als Durchtrittsöffnung eine segmentförmige Ausnehmung 6, welche in der Öffnungsstellung des Deckels 1 einen Übertritt des in die Auffangkammer 3 eingeströmten Gutes zur Austrittskammer 4 und damit zu der Austrittsöffnung 4' ermöglicht. Der Deckel 1 ist mit dem Unterteil2 durch einen Bolzen 7 drehbar verbunden. An dem die Trennwand 5 bildenden Steg befinden sich kreisbogenförmige Wandteile 8, 9, welche aus der Deckelebene nach unten vorstehen.
  • Der Wandteil 8 schließt die Austrittsöffnung 4'in der Schließstellung gemäß r g. 1 a und lb ab. Durch den gegenüberliegenden Wandteil 9 ist dabei zugleich die Obertrittsöffnung10 gegenüber dem Behälterinneren abgeschlossen. Die Kante 10' der Eintrittsöffnung 10 selbst wird durch einen in Richtung auf den Deckel zu vorstehenden Wandteil 10"als Überlaufkante derart gebildet, daß die vorbestimmte Gutmenge nur nach Umkippen des Behälters 11 um 1800 über die Obertrittsöffnung10 in die Auffangkammer 3 gelangen kann. Der Unterteil 2 ist auf dem Rand des Behälters 11 fest aufgebracht, so daß eine Verschiebung des Unterteils 2 gegenüber dem Behälterrand nicht möglich ist. Der Deckel 1 ist gegenüber dem Unterteil durch Führungsrippen 12 geführt.
  • Damit der original geschlossene Deckel in einfacher Weise geöffnet werden kann, ist an vorbestimmter Stelle eine geeignete Verschwächung 13 im Deckel vorgesehen. Nach Aufbrechen dieser Verschwächung kann das betreffende Deckelteil in einfacher Weise gemäß Fig 1 c angehoben und dadurch die Austrittsöffnung 4' gebildet werden.
  • Bei dem in den F i g. 2 bis 2 d dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Deckel 1 a auf der Wand des Behälters 11 aufgesetzt und besitzt einen herabgezogenen Teil 14, der mit einer Hinterschneidung 15 unter einen entsprechenden Rand 16 des Unterteils 2 a greift. Der Unterteil 2 a sitzt seinerseits auf einer entsprechenden Wulst 17 des Behälters 11 auf und ist somit mit diesem fest verbunden. Die an der Unterseite des Deckels 1 a vorgesehenen Wandteile 18, 18' die vorzugsweise ringförmig ausgebildet sind, bilden eine Führung beim Drehen des Deckels 1 a. An geeigneter Stelle ist der aus der Ebene des Deckels la nach unten vorstehende Wandteil verlängert ausgebildet, derart, daß er in der Verschluß stellung (vgl. F i g. 2 c) die Durchtrittsöffnung zwischen der Auffangkammer 3 a und der Austrittskammer 4 a verschließt. Die ringförmigen Stege 18 sind durch entsprechende Wandteile 19 des Unterteiles 2 a umschlossen und dadurch geführt. In der F i g. 2 c ist die Verschlußstellung gezeigt. Die Übertrittsöffnung 10 a ist geöffnet, jedoch verhindert die verlängerte Trennwand 18'ein Übertreten des Schüttgutes in die Austrittskammer 4 a. Bei Verdrehung des Deckelsla um 90" gelangt der kürzere Wandteil 18 an die Stelle des längeren Wandteiles 18', so daß das Gut unterhalb des Wandteiles 18 von der Auffangkammer 3 a zur Austrittskammer 4 a überströmen kann. Zur einfachen Öffnung des Deckels 1 a ist an diesem ein sogenannter Ausbrechteil 20 vorgesehen, wobei eine verdünnte Randzone 21 ein leichtes Ausbrechen des Teiles 20 ermöglicht. Der Deckel 1 a ist mit einer Plombe 24 versehen, welche eine Verdrehsicherung des Deckels 1 a gegenüber dem behälterfesten Unterteil 2 a bildet.
  • Das freie bzw. frei tragende Ende 2 a' der napfartig heruntergezogenen, die Auffangkammer 3 a und die Austrittskammer 4 a bildenden Mulde ist durch Stützen 23, 23'gegenüber dem Deckella derart abgestützt, daß ein Beschädigen oder Verbiegen dieses frei tragenden Bodenteiles 2 a' in Richtung auf den Deckel zu ausgeschlossen ist. Im Bereich des Ausbrechteiles 20 ist ein Ansatzschlitz 20' für ein Werkzeug zum Öffnen bzw. Aufbrechen der verdünnten Randzone dadurch geschaffen, daß zwei Stempel mit je zwei Schrägflächen gegeneinanderliegend in der Preß- bzw. Spritzform angeordnet werden.
  • Die in der F i g. 3 dargestellte Dosiereinrichtung hat einen vorzugsweise aus Metall, beispielsweise Blech, bestehenden Deckel 1 b. Er hat eine Fensteröffnung 26 als Schüttöffnung, die gegenüber der Austrittsöffnung 4' b für das Gut in der Verschlußstellung um 90" versetzt ist. Die Drehung des Deckels 1 b wird durch einen in einer Führungsbahn 27 laufenden Anschlagnocken 28 begrenzt. In der Offenstellung rastet dieser Anschlagnocken 28 in eine entsprechende Ausnehmung 28' des Unterteiles 2 b ein.
  • Im Ausführungsbeispiel besteht das Unterteil 2 b aus einem Abdichtteil 29 und einem gezogenen Blech-oder Kunststoffteil 30, in welches die eigentlich den Dosierraum bildende Mulde mit Auffangkammer 3 b und Austrittskammer 4 b für das Schüttgut eingeprägt ist. Sie hat die tSberlaufkante 10'. Die napfförmige Mulde 31 ist auch hier gegenüber dem Deckel 1 b bzw. der Abdichtung 29 durch Stützen 32, 32' derart abgestützt, daß ein Verbiegen dieser Mulde 31 in Richtung auf den Deckel zu ausgeschlossen ist. Die Auffangkammer 3 b für das Gut wird durch einen senkrecht nach unten geführten, die Trennwand bildenden Wandteil 33 des Dichtteiles 29 derart getrennt, daß das Gut unterhalb des Wandteiles 33 in die Austrittskammer 4 b übertreten kann.
  • Wie aus F i g. 3 a bzw. 3 b ersichtlich, ist die Mulde 31 einschließlich der Austrittsöffnung 4'b der Form des Behältergehäuses angepaßt. Eine an der Übertrittsöffnung 10 b die Oberlaufkante 10' bildende Muldenwand 35 verläuft entgegengesetzt bogenförmig.
  • Hierdurch kann die Dosiereinrichtung raumsparend bei optimalster Gutaufnahme ausgebildet werden, da das Schüttgut beim Umkippen zwangläufig in die entsprechend dem Behältergehäuse angepaßte Dosiereinrichtung einfällt.
  • Der Deckel ist mittels einer durch eine Öffnung ragenden Plombe 34 derart gesichert, daß erst nach Abtrennen der Plombe durch den Deckel die Schüttöffnung 26 über die Austrittsöffnung der Dosiermulde bewegbar ist. Dadurch läßt sich mit einer Viertelumdrehung die original verschlossene und plombierte Verpackungsdose in eine jederzeit leicht verschließ-und öffenbare Dosierdose verwandeln.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur dosierbaren Abgabe von fließfähigem Schüttgut aus einem durch Kippbewegung zu bedienenden Schüttb eh älter, welche einen Dosierraum mit einer Übertrittsöffnung aus dem Behälterinneren und eine Ausflußöffnung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierraum in eine Auffangkammer (3, 3 a, 3b) und eine mit dieser über eine Durchtrittsöffnung (6) verbundene Austrittskammer (4, 4 a, 4b) unterteilt ist und daß die Übertrittsöffnung (10, 10a, 10b) vom Behälterinneren zur Auffangkammer (3, 3 a, 3 b) eine Zutritt bzw. Rückfluß begrenzende, vom Boden der Auffangkammer (3, 3 a, 3 b) hochgezogene Überlaufkante (10') besitzt.
  2. 2. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausflußöffnung (4') der Austrittskammer (4, 4 a, 4b) der tJbertrittsöffnung (10, 10a, 10b) der Auffangkammer (3, 3 a, 3b) diametral gegenüberliegt und zwischen beiden eine Trennwand (5, 18, 33) mit der Durchtrittsöffnung (6) angeordnet ist.
  3. 3. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (5) an einem drehbaren, die Ausflußöffnung (4') verschließenden und freigebenden Deckel (1, 1 a) angeordnet ist.
  4. 4. Dosiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Deckel (1) nach unten ragende, einander gegenüberliegende, kreisbogenförmige Wandteile (8, 9) ausgebildet sind, die mit der Trennwand (5) unmittelbar zusammenhängen und in der Verschlußstellung vor der Ausflußöffnung (4') und der Obertrittsöffnung (10) liegen.
  5. 5. Dosiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (5) von einem an dem drehbaren Deckel (la) ausgebildeten ringförmigen Steg (18) gebildet ist, welcher in einem ihm angepaßten Wandteil (19) eines behälterfesten Unterteiles (2 a) gelagert ist und einen verlängerten, in der Verschlußstellung die Durchtrittsöffnung verschließenden Wandteil (18') besitzt.
  6. 6. Dosiereinrichtung nach Anspruchl bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierraum (3, 4; 3 a, 4 a; 3 b, 4b) einen napfartig in den Gefäßinnenraum hineingezogenen behälterfesten Unterteil (2, 2 a, 2b) besitzt, dessen gegen den Deckel (1, la, ib) zu hoch gezogener Wandteil (10", 2a', 35) die Überlaufkante (10') bildet.
  7. 7. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der behälterfeste Unterteil (2 b) als geschlossenes Preß- oder Spritzteil mit der Auffangkammer (3 b) und der Austrittskammer (4 b) ausgebildet und gegenüber dem Deckel (1 b) durch einen Abdichtteil (29) abgedichtet ist.
  8. 8. Dosiereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abdichtteil (29) die bis über die Oberlaufkante(10') der Auffangkammer (3 b) hinabgezogene Trennwand (33) ausgebildet ist.
  9. 9. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den Dosierraum bildende, napfartig in das Behälterinnere gezogene Mulde (31) durch mindestens eine Stütze (23, 23', 32, 32') gegenüber dem behälterfesten Unterteil (2 b) bzw. den Deckel (1 a) abgestützt ist.
  10. 10. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1 bis 9> dadurch gekennzeichnet, daß bei kreisrundem Querschnitt des Schüttgefäßes (1) der äußere Rand der Austrittskammer (4b) konzentrisch zum Deckelrand des Schüttgefäßes verläuft und die tYberlaufkante (10') entsprechend bogenförmig mit entgegengerichteter Wölbung ausgebildet ist. ~~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1012082; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1782968; französische Patentschrift Nr. 721 907; USA.-Patentschriften Nr. 1933449, 2022343, 2090 128.
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