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Gerät zum Abspielen bzw. Aufnehmen von Tonträgern Die Erfindung betrifft
ein Gerät zum Abspielen bzw. Aufnehmen von Tonträgern, welche Folienform besitzen
und auf einer in sich geschlossenen Führung bei der Aufnahme oder Wiedergabe umlaufen,
und welches einen Behälter mit Vorrats- und Ablagekammer für die Vorrats- und bespielten
Folien enthält und Einrichtungen aufweist, welche die selbsttätige Entnahme der
Folien aus diesem Behälter steuern.
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Bei bekannten Geräten dieser Art werden in eine Vorratskammer mit
der Hand eine bestimmte Menge Folien eingefüllt und diese Folien werden dann abgespielt
oder bespielt und nach dem Abspielen oder Bespielen werden diese Folien in die Ablagekammer
eingegeben und dort werden diese Folien wieder mit der Hand entnommen. Bei diesen
bekannten Geräten sind die Vorrats- bzw. Ablagekammern starr mit dem Gerät verbunden,
und es ist unbedingt erforderlich, die Folien zu berühren. Dadurch müssen die Geräte
entsprechend groß ausgebildet werden, und weiterhin müssen die Folien bestimmte
Bedingungen erfüllen, um dauernd mit der Hand berührt werden zu können. Diese Folien
müssen eine bestimmte Stärke haben. Ein weiterer Nachteil ist es, daß die Folien
durch die Berührung mit der Hand verschmutzt werden können, wodurch die Abspiel-
oder Bespielqualität wesentlich herabgesetzt wird.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zu
schaffen, welches diese Nachteile nicht mehr aufweist.
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Erfindungsgemäß ist der Folienbehälter als auswechselbare Ansatzkassette
an das Gerät ausgebildet und trägt die Transportorgane für das Einführen und Auswerfen
der Folien, welche durch ein Kupplungsrad angetrieben werden, das seinerseits durch
ein wahlweise mit ihm kuppelbares Antriebsglied des Gerätes angetrieben werden kann.
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In außerordentlich vorteilhafter Weise wird hierdurch das Gerät nach
Art einer Instamatie-Kamera ausgebildet, wobei ein vorgefertigter geschlossener
Ansatzkassetten-Behälter mit dem Gerät verbunden werden kann, um automatisch ein
Abspielen oder Bespielen der Folien durchzuführen. Die Folien müssen nicht mehr
mit der Hand berührt werden und die Folien können deshalb auch dünner ausgebildet
werden. Eine Verschmutzung der Folien findet nicht mehr statt. Es können sogenannte
Standard-Geräte verwendet werden, die nur so ausgebildet sein müssen, daß diese
einen Antrieb auf die Ansatzkassette übertragen können.
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In vorteilhafter Weise kann das kuppelbare Antriebsglied des Gerätes
durch Abtaster schaltbar sein, die zwischen dem Geräteeingang und dem Magnetkopf
angeordnet sind und die die Abwesenheit einer Folie im Abspielgerät feststellen,
um dadurch die Transportorgane in der Ansatzkassette anzutreiben.
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Die Erfindung soll an Hand der Figuren der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung schematisch darstellt, erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine Vertikalschnittansicht
eines Aufnahme-und Wiedergabegerätes, F i g. 2 eine Ansicht des Aufnahme- und Wiedergabegerätes
in Verbindung mit einer Ansatzkassette, F i g. 3 eine Ansicht der Ansatzkassette
und F i g. 4 eine Draufsicht auf die in F i g. 3 gezeigte Vorrichtung.
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F i g. 1 zeigt ein Gerätegehäuse, welches Seitenwandungen 20 und 21
aufweist, einen Boden 22 und Endwandungen 23 und 23'. Ein oberer Teil 24 des Gerätes
weist einen Deckel 26 auf. Der obere Teil 24 ist an den Endwandungen 23 schwenkbar
gelagert, und zwar mittels einer Schwenkwelle 27, so daß der obere Teil des Gerätes
nach oben geschwenkt werden kann, damit das Innere des Gerätes zugänglich wird.
Eine Folienführung 30 weist eine stationäre Führungswandung 34 auf. Die Wandungen
32 und 34 sind im Abstand voneinander angeordnet, und beim dargestellten Ausführungsbeispiel
weisen diese Wandungen im allgemeinen halbkreisförmige Endteile und im wesentlichen
flache parallele Zwischenteile auf, so daß diese Wandungen eine geschlossene Bahn
für eine Folie 36 bilden.
Es sind Andruckwalzen 42 und 43 und eine
Druckwalze 46 vorgesehen, die sich über den Hauptteil der Länge des Gerätes hinweg
erstrecken. Aus F i g. 1 ist zu erkennen, daß ein Abschnitt 48 des Gehäuses, der
einen Teil der Führungswände 32 und 34 enthält, als getrenntes ganzteiliges Stück
ausgebildet ist, welches abnehmbar ist, um einen vollständigen Zugang zu den inneren
Teilen des Gerätes zu ermöglichen.
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Der Abschnitt 48 des Gehäuses trägt eine Klappe 50, welche durch Zapfen
52 an jedem Ende schwenkbar gelagert ist. Die Klappe 50 ist in F i g. 1 in der geschlossenen
Stellung gezeigt und in dieser Stellung bildet diese Klappe eine Fortsetzung der
äußeren Führungswandung 32. Die Klappe ist um eine kurze Strecke im Uhrzeigersinn
in eine geöffnete Stellung verschwenkbar, so daß eine Folie 36, die sich durch die
Führung 30 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung hindurch bewegt, durch eine
Öffnung hindurch ausgestoßen werden kann, die in der äußeren Führungswandung 32
ausgebildet ist. Die Seitenwandung 21 des Gehäuseteiles 48 weist eine öffnung
54 auf, die sich im wesentlichen über die volle Länge des Gerätes erstreckt,
damit eine Folie 36 durch diese Öffnung hindurch austreten kann. Diese Seitenwandung
21 hat ferner eine ähnliche Öffnung 56, die oberhalb der Öffnung 54 angeordnet
ist und die das Eingeben einer Folie 36 in das Wiedergabegerät ermöglicht.
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Eine Welle 58 trägt Gummiwalzen 64, die im Abstand voneinander auf
dieser Welle befestigt sind, und eine Welle 60 trägt Walzen 68, die in gleicher
Weise angeordnet sind. Es ist eine Halterung 70 an der Unterseite des schwenkbaren
Deckels 26 des Gehäuses befestigt, und die Druckwalze 43 wird von dieser Halterung
70 derart getragen und angeordnet, daß diese Druckwalze 43 gegen die Walze 64 drückt,
wenn der obere Teil 24 des Gerätes geschlossen ist. In gleicher Weise wird eine
Druckwalze 72 durch die Halterung 70 für einen Eingriff mit der unteren Walze 68
getragen, und ähnliche Druckwalzen werden vom Gehäusedeckelteil24 zum Eingriff mit
den unteren Antriebswalzen 62 und 64 getragen.
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Die vier Druckwalzen im Deckelgehäuseteil können zu den entsprechenden
Antriebswalzen hin federnd vorgespannt sein, und die langgestreckte Druckwalze 46
ist ebenfalls vorzugsweise federnd vorgespannt.
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Ein Schwungrad 74 ist an einem Ende der Welle 58 montiert. Dieses
Schwungrad wird von einer Antriebsscheibe 76 eines Motors 77 mittels eines Antriebsriemens
78 angetrieben. Am gegenüberliegenden Ende der Welle 58 ist eine kleine Riemenscheibe
80 montiert, und dieser Riemenscheibe benachbart ist eine Riemenscheibe 82 am Ende
der Welle 60 montiert. Ein Treibriemen 84 erstreckt sich über die Riemenscheiben
80 und 82, so daß die Riemenscheibe 82 von der Riemenscheibe 80 angetrieben wird.
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Es ist ein Magnetkopf 88 vorgesehen, der so von einer Leitspindel
90 getragen wird, daß die Leitspindel den Kopf 88 quer über die Innenseite einer
Folie 36 hinweg bewegen kann, um diese Innenseite zu bespielen oder abzuspielen.
Ein Zahn- oder Schaltrad 92 weist ein Ritzel 93 mit kleinerem Durchmesser auf, welches
an der Außenseite des Zahn- oder Schaltrades befestigt ist. Das Zahn- oder Schaltrad
ist drehbar an der Innenseite der Gehäuseendwandung 23 mittels eines Zapfens 94
montiert. Das Schaltrad 92 ist der Bewegungsbahn der Folie 36 benachbart angeordnet
und derart ausgebildet, daß dieses in eine Anzahl von Schaltlöchern der Folie eingreift,
wodurch, wenn die Folie durch die Führung 30 hindurch mittels der Antriebswalzen
62 und 64 angetrieben wird, die Bewegung der Folie das Schaltrad 92 und das Ritzel93
antreibt. Das Ritze193 kämmt mit einem Zahnrad 96, welches am Ende der Leitspindel
90 angeordnet ist, um die Leitspindel anzutreiben und um dadurch den Magnetkopf
88 quer zur Folie anzutreiben. Es ist zu erkennen, daß die Folie selbst den Magnetkopf
antreibt, um die Bewegung des Kopfes quer zur Folie mit der Bewegung der Folie durch
die Führung 30 hindurch zu koordinieren. Die langgestreckte federbeaufschlagte Druckwalze
46 ist der Bewegungsbahn des Magnetkopfes 88 benachbart angeordnet, um die Folie
36 gegen den Kopf unabhängig von der Stellung des Kopfes zu drücken.
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Aus der F i g. 1 ist zu erkennen, daß eine Folie 36 in das Wiedergabegerät
durch die Öffnung 56 in der Gehäusewandung 21 eingegeben werden kann, bis die Vorderkante
des Streifens zwischen den Einspannwalzen 66 und 68 und den entsprechenden Druckwalzen
72 angeordnet ist. Die Walzen 66 und 68 führen die Folie zwischen die Antriebswalzen
62 und 64 und die entsprechenden Druckwalzen 42 und 43, und die Folie wird durch
die Führung hindurch in einer geschlossenen Bahn angetrieben. Die Folie wird kontinuierlich
zwischen den äußeren und inneren Führungswandungen 32 und 34 hindurch geführt, und
die Rollen 66 und 68 drücken die Vorder- und Hinterkanten der Folie gegeneinander.
Die Folie 36 treibt die Leitspindel 90 in der zuvor beschriebenen Weise an, und
dadurch wird der Kopf quer zum Streifen zum gegenüberliegenden Ende der Leitspindel
hin bewegt. Wenn es gewünscht ist, die Folie 36 aus dem Gerät auszustoßen, so wird
die Klappe 50 etwas verschwenkt und die Folie wird aus der so in der äußeren Wandung
32 gebildeten Öffnung ausgestoßen, so daß der Streifen durch die Öffnung 54 in der
Seitenwandung 21 entnommen werden kann.
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Immer, wenn der Kopf 88 vollständig über die Folie 36 hinweggegangen
ist, und das Ende seiner Bewegungsbahn erreicht hat, wird die Klappe 50 automatisch
geöffnet, und die Vorderkante der Folie wird durch die Öffnung in der äußeren Führungswandung
32 herausgeführt und durch die Öffnung 54 in der Gehäuseseitenwandung 21 abgegeben.
Es ist wichtig festzustellen, daß, wenn die Klappe 50 geöffnet ist, die Folie immer
noch angetrieben wird, bis die Hinterkante der Folie an den Antriebswalzen 62 und
64 vorbeigegangen ist. Dadurch kann sich die Vorderkante der Folie aus dem Gerät
durch die Öffnung 54 nach außen erstrecken. Es sei bemerkt, daß eine Folie, die
sich in dieser Lage befindet, nicht länger in Eingriff mit Folienabtastfingern 122
und 126 steht.
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Die F i g. 2 zeigt ein Wiedergabegerät in Verbindung mit einer Ansatzkassette
160, die zur Einführung einer Anzahl von Folien 36 vorgesehen ist, wobei jeweils
eine Folie auf einmal zugeführt wird. Die Ansatzkassette 160 weist einen ersten
Abschnitt 162 zur Speicherung einer Anzahl von Folien 36 auf, die dem Wiedergabegerät
zugeführt werden sollen, und einen zweiten Abschnitt 164 zur Speicherung von Folien
36, die aus dem Wiedergabegerät ausgeworfen wurden. Die Abschnitte 162 und 164 können,
falls gewünscht, in der Form von Schubläden ausgebildet sein, die in die Ansatzkassette
eingeschoben und aus dieser herausgezogen werden können.
Die Ansatzkassette
160 weist eine Deckelwandung 166, einen Boden 167 und ein Paar Endwandungen 168,
170 auf. Es ist ebenfalls eine Zwischenwandung 171 vorgesehen, welche die Abschnitte
162 und 164 trennt und welche als Fach für die Folien im oberen Abschnitt dienen
kann. Die Ansatzkassette ist unmittelbar neben dem Wiedergabegerät angeordnet, wobei
die rechte Seite der Ansatzkassette, die im wesentlichen offen ist, neben der linken
Seitenwandung 21 des Wiedergabegehäuses angeordnet ist. Die Ansatzkassette 160 ist
vorzugsweise an der Seite des Wiedergabegerätes befestigt, so daß die Ansatzkassette
160 in einer festen Lage gegenüber dem Wiedergabegerät angeordnet ist. Die Ansatzkassette
ist derart ausgebildet und angeordnet, daß diese Folien 36, und zwar je eine auf
einmal, aus dem oberen Abschnitt 162 durch die Öffnung 56 in der Wiedergabegeräteseitenwandung
21 einführt und im unteren Abschnitt 164 Folien aufnimmt, die durch die Öffnung
54 in der Geräteseitenwandung ausgestoßen werden. F i g. 2 zeigt einen einer Anzahl
von Paßstiften 161, die mit der Bodenwandung 167 der Ansatzkassette ein Ganzes bilden
und die sich nach unten in entsprechende Öffnungen 163 erstrecken, die in einem
Vorsprung 163' der Bodenwandung des Abspielgerätes ausgebildet sind, um die Ansatzkassette
und das Abspielgerät in einer festen relativen Lage zueinander zu halten.
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Die Ansatzkassette 160 ist mit einer Welle 172 ausgerüstet, deren
Enden in Lagern in den Seitenwandungen 168 und 170 der Ansatzkassette gelagert sind.
Die Welle 172 weist ein Paar Abzugswalzen 174
und 175 auf, die fest
an der Welle im Abstand voneinander montiert sind. Eine Welle 176 ist in senkrechter
Richtung unterhalb der Welle 172 angeordnet und trägt ein Paar Druckwalzen 177,
die unmittelbar unter den Abzugswalzen 174, 175 angeordnet sind und gegen diese
anliegen. Eine Riemenscheibe 178 wird von der Welle 172 getragen und diese Riemenscheibe
ist außerhalb der Seitenwandung 168 angebracht. Die Riemenscheibe 178 wird in Uhrzeigerrichtung
gedreht, um die Walzen 174 und 175 in gleicher Richtung zu drehen, und es ist zu
erkennen, daß durch den Eingriff zwischen den Walzen 174 und 175 und den entsprechenden
Druckwalzen 177 diese entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht werden.
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Eine Riemenscheibe 180 ist an einem Ende der Welle 176 angeordnet,
und zwar außerhalb der Seitenwandung 170. Wenn die Welle 176 und die Druckwalzen
177 in der im vorstehenden beschriebenen Weise gedreht werden, wird die Riemenscheibe
180 mit diesen entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht. Eine Welle 182 erstreckt
sich quer über die volle Länge der Ansatzkassette. Eine Riemenscheibe
184 ist an einem Ende der Welle 182 montiert und ist im wesentlichen
in der gleichen Ebene angeordnet, wie die Riemenscheibe 180, um von dieser über
einen Treibriemen 186 angetrieben zu werden. Eine zweite Riemenscheibe 188 ist an
der Welle 182 montiert, und es ist zu erkennen, daß, wenn die Riemenscheibe
180 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht wird, die Welle 182 und
die Riemenscheiben 1.84 und 188 in gleicher Richtung gedreht werden. Die Riemenscheibe
188 dient dazu, Einrichtungen zum Vorschub von Folien aus dem oberen Abschnitt 162
in das Wiedergabegerät anzutreiben.
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Eine Welle 190 erstreckt sich über die volle Länge der Ansatzkassette,
und die Enden dieser Welle erstrecken sich durch Schlitze 191 in den Wandungen
168 und 170 und sind in einem Paar Trägerarme 192
und 194 drehbar
gelagert. Die Arme 192 und 194 sind schwenkbar an den gegenüberliegenden Enden der
Welle 182 gelagert, wodurch der Arm 192 unmittelbar außerhalb der Wandung 198, und
der Arm 194 unmittelbar außerhalb der gegenüberliegenden Wandung 170 angeordnet
ist. Es ist zu erkennen, daß die Welle 190 innerhalb des oberen Abschnittes 162
angeordnet ist und von den Armen 192 und 194 derart getragen wird, daß diese Welle
um die Welle 182 verschwenkbar ist und dadurch derart ausgebildet und angeordnet
ist, daß sich diese Welle zu einer Anzahl von Folien 36, die im oberen Abschnitt
gespeichert sind, hin und von diesen Folien fort bewegen kann. Die Welle
190 trägt ein Paar Walzen 196 und 198, die an der Welle befestigt sind und
die derart ausgebildet und angeordnet sind, daß diese Walzen nach unten gegen die
Oberseite eines Folienstapels 36 im oberen Abschnitt gedrückt werden können, um
eine Folie auf einmal in das Abspielgerät einzugeben. Die Welle 190 und die
Zuführungswalzen 196 und 198 werden nach unten gegen die Folien 36 durch die Schwerkraft
gedrückt. Selbstverständlich können auch nicht dargestellte Federn vorgesehen sein,
um diese Rollen gegen den Folienstapel zu drücken.
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Die Welle 190 trägt eine Riemenscheibe 200 an einem Ende, und zwar
außerhalb der Wandung 168. Die Riemenscheibe 200 ist im wesentlichen in der Ebene
der Riemenscheibe 188 angeordnet und wird durch diese Riemenscheibe über einen Antriebsriemen
202 derart angetrieben, daß die Walzen 196 und 198 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung
gedreht werden. Führungen 204 sind vorgesehen, um die obere Folie 36 aus dem Abschnitt
162 der Ansatzkassette 160 herauszuleiten und durch die Öffnung 56 in der
Wandung 21 des Abspielgerätes hindurchzuführen. Wenn immer die Riemenscheibe
178 der Ansatzkassette in Uhrzeigerrichtung angetrieben wird, werden die Abzugswalzen
174 und 175, die im unteren Abschnitt 164 angeordnet sind, in Uhrzeigerrichtung
gedreht, um eine Folie 36 aus dem Abspielgerät herauszuziehen und um diese im Abschnitt
164 abzulegen, und die Zuführungswalzen 196 und 198, die im oberen Abschnitt 162
angeordnet sind, werden entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht, um eine Folie
36 aus dem oberen Abschnitt heraus dem Abspielgerät zuzuführen.
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Die F i g. 2 und 4 zeigen eine Ausführungsform eines Folienabtastmechanismus,
wobei die Abtasteinrichtungen neben der Außenseite der Folie 36 angeordnet sind.
Eine Welle 206 erstreckt sich über die volle Länge des Wiedergabegerätes. Ein Paar
Arme 208 und 209 werden fest von der Welle 206 im Abstand voneinander getragen,
und eine Streifenabtastwalze 210 erstreckt sich zwischen den Armen, so daß je ein
Ende der Walze von einem der beiden Arme getragen wird. Ein dritter Arm 212 ist
an einem Ende der Welle 206 fest angeordnet, so daß dieser unmittelbar außerhalb
der Gehäuseendwandung 23' angeordnet sein kann, und der Arm 212 steuert den
Betrieb der Antriebsteile der Ansatzkassette 160.
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Ein L-förmiger Hebel 214 ist schwenkbar an der Gehäuseendwandung 23'
bei 215 unmittelbar außerhalb der Wandung und im wesentlichen in der Ebene des Armes
212 gelagert. Der Hebel 212 weist einen ersten Abschnitt 216 auf,
der sich nach unten und nach links vom Schwenkpunkt 215 erstreckt, und
einen
zweiten Abschnitt 218, der sich nach oben in Anlage gegen das Ende des Armes 212
erstreckt. Eine Zugfeder 220 ist mit einem Ende an der Wandung 23' mittels eines
Zapfens 222 befestigt, und das andere Ende ist an einem Vorsprung 224 des Armes
216 befestigt, um den L-förmigen Hebel 214 in Uhrzeigerrichtung um seinen Schwenkpunkt
215 herum vorzuspannen. Das obere Ende des Armes 218 ist umgebogen, um einen Streifen
225 zu bilden, der gegen das Ende des Armes 212 anliegt und der auf diese Weise
die Welle 206 und die Arme 208, 209 und 212 in Uhrzeigerrichtung vorspannt. Die
Abtastwalze 210 wird nach unten in die Bewegungsbahn einer Folie 36 vorgespannt,
und es ist klar, daß, wenn eine Folie in der Ab- oder Bespiellage im Gerät angeordnet
ist, diese die Walze 210 anhebt, wodurch der Arm 212
entgegengesetzt
zur Uhrzeigerrichtung verschwenkt wird. Dadurch wird der L-förmige Hebel 214 aus
der in F i g. 2 gezeigten Stellung in die in F i g. 3 gezeigte Lage nach unten verschwenkt.
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Eine Scheibe 226 ist drehbar am L-förmigen Hebel 214 mittels eines
Zapfens 227 montiert. Die Scheibe 226 ist in der Ebene des Schwungrades 74 und der
Riemenscheibe 178 der Ansatzkassette angeordnet, so daß diese Scheibe 226 eine Verbindung
zwischen den Antriebskomponenten des Abspielgerätes und der Antriebskomponenten
der Ansatzkassette bilden kann. Wenn der L-förmige Hebel 214 sich in der in F i
g. 2 gezeigten oberen Lage befindet, liegt die Scheibe 226 sowohl gegen das Schwungrad
74 als auch gegen die Scheibe 178 an und dreht diese im Uhrzeigersinn. Wenn jedoch
eine Folie 36 in der Betriebslage im Wiedergabegerät angeordnet ist, wird der Hebel
214 in seine untere Stellung gebracht, wie es in F i g. 3 gezeigt ist, so daß die
Scheibe 226 ausgerückt wird, wodurch der Antrieb zur Ansatzkassette unterbrochen
wird.
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Die Betriebsweise der Ansatzkassette 160 soll nun kurz beschrieben
werden: Wenn eine Folie 36 im Wiedergabegerät angeordnet ist, so ist die Ansatzkassette
160 außer Betrieb. Wenn jedoch die Klappe 50 geöffnet wird, so wird die Folie 36
weiterhin angetrieben, bis das hintere Ende der Folie an den Antriebswalzen 62 und
64 vorbeigeht. Zu diesem Zeitpunkt ist diese Folie im wesentlichen derart angeordnet,
wie es gestrichelt in F i g. 2 gezeigt ist. Es ist zu erkennen, daß das vordere
Ende der Folie durch die Öffnung 54 in der Seitenwandung 21 des Wiedergabegerätes
hindurchgegangen ist und zwischen die Abzugswalzen 174 und 175 und die benachbarten
Andruckwalzen 177 eingetreten ist.
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Die Antriebswalzen 62 und 64 des Wiedergabegerätes schieben die Vorderkante
der Folie in die Abzugswalzen 174 und 175 hinein, und etwa gleichzeitig gibt die
Hinterkante der Folie die Abtastrolle 210 frei, so daß der Betrieb der Ansatzkassette
eingeleitet wird. Die Abzugswalzen 174 und 175 werden betätigt, um den abgespielten
Streifen oder die abgespielte Folie 36 in den Abschnitt 164 zu ziehen. Gleichzeitig
werden die Eingabewalzen 196 und 198 betätigt, um eine neue Folie 36 in das Wiedergabegerät
einzuführen.