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DE1276925B - Geraet zum Abspielen bzw. Aufnehmen von Tontraegern - Google Patents

Geraet zum Abspielen bzw. Aufnehmen von Tontraegern

Info

Publication number
DE1276925B
DE1276925B DEV28894A DEV0028894A DE1276925B DE 1276925 B DE1276925 B DE 1276925B DE V28894 A DEV28894 A DE V28894A DE V0028894 A DEV0028894 A DE V0028894A DE 1276925 B DE1276925 B DE 1276925B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
foils
shaft
rollers
pulley
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV28894A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert B Rhoades
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VM Corp
Original Assignee
VM Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VM Corp filed Critical VM Corp
Publication of DE1276925B publication Critical patent/DE1276925B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/04Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using flat record carriers, e.g. disc, card

Landscapes

  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

  • Gerät zum Abspielen bzw. Aufnehmen von Tonträgern Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Abspielen bzw. Aufnehmen von Tonträgern, welche Folienform besitzen und auf einer in sich geschlossenen Führung bei der Aufnahme oder Wiedergabe umlaufen, und welches einen Behälter mit Vorrats- und Ablagekammer für die Vorrats- und bespielten Folien enthält und Einrichtungen aufweist, welche die selbsttätige Entnahme der Folien aus diesem Behälter steuern.
  • Bei bekannten Geräten dieser Art werden in eine Vorratskammer mit der Hand eine bestimmte Menge Folien eingefüllt und diese Folien werden dann abgespielt oder bespielt und nach dem Abspielen oder Bespielen werden diese Folien in die Ablagekammer eingegeben und dort werden diese Folien wieder mit der Hand entnommen. Bei diesen bekannten Geräten sind die Vorrats- bzw. Ablagekammern starr mit dem Gerät verbunden, und es ist unbedingt erforderlich, die Folien zu berühren. Dadurch müssen die Geräte entsprechend groß ausgebildet werden, und weiterhin müssen die Folien bestimmte Bedingungen erfüllen, um dauernd mit der Hand berührt werden zu können. Diese Folien müssen eine bestimmte Stärke haben. Ein weiterer Nachteil ist es, daß die Folien durch die Berührung mit der Hand verschmutzt werden können, wodurch die Abspiel- oder Bespielqualität wesentlich herabgesetzt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zu schaffen, welches diese Nachteile nicht mehr aufweist.
  • Erfindungsgemäß ist der Folienbehälter als auswechselbare Ansatzkassette an das Gerät ausgebildet und trägt die Transportorgane für das Einführen und Auswerfen der Folien, welche durch ein Kupplungsrad angetrieben werden, das seinerseits durch ein wahlweise mit ihm kuppelbares Antriebsglied des Gerätes angetrieben werden kann.
  • In außerordentlich vorteilhafter Weise wird hierdurch das Gerät nach Art einer Instamatie-Kamera ausgebildet, wobei ein vorgefertigter geschlossener Ansatzkassetten-Behälter mit dem Gerät verbunden werden kann, um automatisch ein Abspielen oder Bespielen der Folien durchzuführen. Die Folien müssen nicht mehr mit der Hand berührt werden und die Folien können deshalb auch dünner ausgebildet werden. Eine Verschmutzung der Folien findet nicht mehr statt. Es können sogenannte Standard-Geräte verwendet werden, die nur so ausgebildet sein müssen, daß diese einen Antrieb auf die Ansatzkassette übertragen können.
  • In vorteilhafter Weise kann das kuppelbare Antriebsglied des Gerätes durch Abtaster schaltbar sein, die zwischen dem Geräteeingang und dem Magnetkopf angeordnet sind und die die Abwesenheit einer Folie im Abspielgerät feststellen, um dadurch die Transportorgane in der Ansatzkassette anzutreiben.
  • Die Erfindung soll an Hand der Figuren der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch darstellt, erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine Vertikalschnittansicht eines Aufnahme-und Wiedergabegerätes, F i g. 2 eine Ansicht des Aufnahme- und Wiedergabegerätes in Verbindung mit einer Ansatzkassette, F i g. 3 eine Ansicht der Ansatzkassette und F i g. 4 eine Draufsicht auf die in F i g. 3 gezeigte Vorrichtung.
  • F i g. 1 zeigt ein Gerätegehäuse, welches Seitenwandungen 20 und 21 aufweist, einen Boden 22 und Endwandungen 23 und 23'. Ein oberer Teil 24 des Gerätes weist einen Deckel 26 auf. Der obere Teil 24 ist an den Endwandungen 23 schwenkbar gelagert, und zwar mittels einer Schwenkwelle 27, so daß der obere Teil des Gerätes nach oben geschwenkt werden kann, damit das Innere des Gerätes zugänglich wird. Eine Folienführung 30 weist eine stationäre Führungswandung 34 auf. Die Wandungen 32 und 34 sind im Abstand voneinander angeordnet, und beim dargestellten Ausführungsbeispiel weisen diese Wandungen im allgemeinen halbkreisförmige Endteile und im wesentlichen flache parallele Zwischenteile auf, so daß diese Wandungen eine geschlossene Bahn für eine Folie 36 bilden. Es sind Andruckwalzen 42 und 43 und eine Druckwalze 46 vorgesehen, die sich über den Hauptteil der Länge des Gerätes hinweg erstrecken. Aus F i g. 1 ist zu erkennen, daß ein Abschnitt 48 des Gehäuses, der einen Teil der Führungswände 32 und 34 enthält, als getrenntes ganzteiliges Stück ausgebildet ist, welches abnehmbar ist, um einen vollständigen Zugang zu den inneren Teilen des Gerätes zu ermöglichen.
  • Der Abschnitt 48 des Gehäuses trägt eine Klappe 50, welche durch Zapfen 52 an jedem Ende schwenkbar gelagert ist. Die Klappe 50 ist in F i g. 1 in der geschlossenen Stellung gezeigt und in dieser Stellung bildet diese Klappe eine Fortsetzung der äußeren Führungswandung 32. Die Klappe ist um eine kurze Strecke im Uhrzeigersinn in eine geöffnete Stellung verschwenkbar, so daß eine Folie 36, die sich durch die Führung 30 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung hindurch bewegt, durch eine Öffnung hindurch ausgestoßen werden kann, die in der äußeren Führungswandung 32 ausgebildet ist. Die Seitenwandung 21 des Gehäuseteiles 48 weist eine öffnung 54 auf, die sich im wesentlichen über die volle Länge des Gerätes erstreckt, damit eine Folie 36 durch diese Öffnung hindurch austreten kann. Diese Seitenwandung 21 hat ferner eine ähnliche Öffnung 56, die oberhalb der Öffnung 54 angeordnet ist und die das Eingeben einer Folie 36 in das Wiedergabegerät ermöglicht.
  • Eine Welle 58 trägt Gummiwalzen 64, die im Abstand voneinander auf dieser Welle befestigt sind, und eine Welle 60 trägt Walzen 68, die in gleicher Weise angeordnet sind. Es ist eine Halterung 70 an der Unterseite des schwenkbaren Deckels 26 des Gehäuses befestigt, und die Druckwalze 43 wird von dieser Halterung 70 derart getragen und angeordnet, daß diese Druckwalze 43 gegen die Walze 64 drückt, wenn der obere Teil 24 des Gerätes geschlossen ist. In gleicher Weise wird eine Druckwalze 72 durch die Halterung 70 für einen Eingriff mit der unteren Walze 68 getragen, und ähnliche Druckwalzen werden vom Gehäusedeckelteil24 zum Eingriff mit den unteren Antriebswalzen 62 und 64 getragen.
  • Die vier Druckwalzen im Deckelgehäuseteil können zu den entsprechenden Antriebswalzen hin federnd vorgespannt sein, und die langgestreckte Druckwalze 46 ist ebenfalls vorzugsweise federnd vorgespannt.
  • Ein Schwungrad 74 ist an einem Ende der Welle 58 montiert. Dieses Schwungrad wird von einer Antriebsscheibe 76 eines Motors 77 mittels eines Antriebsriemens 78 angetrieben. Am gegenüberliegenden Ende der Welle 58 ist eine kleine Riemenscheibe 80 montiert, und dieser Riemenscheibe benachbart ist eine Riemenscheibe 82 am Ende der Welle 60 montiert. Ein Treibriemen 84 erstreckt sich über die Riemenscheiben 80 und 82, so daß die Riemenscheibe 82 von der Riemenscheibe 80 angetrieben wird.
  • Es ist ein Magnetkopf 88 vorgesehen, der so von einer Leitspindel 90 getragen wird, daß die Leitspindel den Kopf 88 quer über die Innenseite einer Folie 36 hinweg bewegen kann, um diese Innenseite zu bespielen oder abzuspielen. Ein Zahn- oder Schaltrad 92 weist ein Ritzel 93 mit kleinerem Durchmesser auf, welches an der Außenseite des Zahn- oder Schaltrades befestigt ist. Das Zahn- oder Schaltrad ist drehbar an der Innenseite der Gehäuseendwandung 23 mittels eines Zapfens 94 montiert. Das Schaltrad 92 ist der Bewegungsbahn der Folie 36 benachbart angeordnet und derart ausgebildet, daß dieses in eine Anzahl von Schaltlöchern der Folie eingreift, wodurch, wenn die Folie durch die Führung 30 hindurch mittels der Antriebswalzen 62 und 64 angetrieben wird, die Bewegung der Folie das Schaltrad 92 und das Ritzel93 antreibt. Das Ritze193 kämmt mit einem Zahnrad 96, welches am Ende der Leitspindel 90 angeordnet ist, um die Leitspindel anzutreiben und um dadurch den Magnetkopf 88 quer zur Folie anzutreiben. Es ist zu erkennen, daß die Folie selbst den Magnetkopf antreibt, um die Bewegung des Kopfes quer zur Folie mit der Bewegung der Folie durch die Führung 30 hindurch zu koordinieren. Die langgestreckte federbeaufschlagte Druckwalze 46 ist der Bewegungsbahn des Magnetkopfes 88 benachbart angeordnet, um die Folie 36 gegen den Kopf unabhängig von der Stellung des Kopfes zu drücken.
  • Aus der F i g. 1 ist zu erkennen, daß eine Folie 36 in das Wiedergabegerät durch die Öffnung 56 in der Gehäusewandung 21 eingegeben werden kann, bis die Vorderkante des Streifens zwischen den Einspannwalzen 66 und 68 und den entsprechenden Druckwalzen 72 angeordnet ist. Die Walzen 66 und 68 führen die Folie zwischen die Antriebswalzen 62 und 64 und die entsprechenden Druckwalzen 42 und 43, und die Folie wird durch die Führung hindurch in einer geschlossenen Bahn angetrieben. Die Folie wird kontinuierlich zwischen den äußeren und inneren Führungswandungen 32 und 34 hindurch geführt, und die Rollen 66 und 68 drücken die Vorder- und Hinterkanten der Folie gegeneinander. Die Folie 36 treibt die Leitspindel 90 in der zuvor beschriebenen Weise an, und dadurch wird der Kopf quer zum Streifen zum gegenüberliegenden Ende der Leitspindel hin bewegt. Wenn es gewünscht ist, die Folie 36 aus dem Gerät auszustoßen, so wird die Klappe 50 etwas verschwenkt und die Folie wird aus der so in der äußeren Wandung 32 gebildeten Öffnung ausgestoßen, so daß der Streifen durch die Öffnung 54 in der Seitenwandung 21 entnommen werden kann.
  • Immer, wenn der Kopf 88 vollständig über die Folie 36 hinweggegangen ist, und das Ende seiner Bewegungsbahn erreicht hat, wird die Klappe 50 automatisch geöffnet, und die Vorderkante der Folie wird durch die Öffnung in der äußeren Führungswandung 32 herausgeführt und durch die Öffnung 54 in der Gehäuseseitenwandung 21 abgegeben. Es ist wichtig festzustellen, daß, wenn die Klappe 50 geöffnet ist, die Folie immer noch angetrieben wird, bis die Hinterkante der Folie an den Antriebswalzen 62 und 64 vorbeigegangen ist. Dadurch kann sich die Vorderkante der Folie aus dem Gerät durch die Öffnung 54 nach außen erstrecken. Es sei bemerkt, daß eine Folie, die sich in dieser Lage befindet, nicht länger in Eingriff mit Folienabtastfingern 122 und 126 steht.
  • Die F i g. 2 zeigt ein Wiedergabegerät in Verbindung mit einer Ansatzkassette 160, die zur Einführung einer Anzahl von Folien 36 vorgesehen ist, wobei jeweils eine Folie auf einmal zugeführt wird. Die Ansatzkassette 160 weist einen ersten Abschnitt 162 zur Speicherung einer Anzahl von Folien 36 auf, die dem Wiedergabegerät zugeführt werden sollen, und einen zweiten Abschnitt 164 zur Speicherung von Folien 36, die aus dem Wiedergabegerät ausgeworfen wurden. Die Abschnitte 162 und 164 können, falls gewünscht, in der Form von Schubläden ausgebildet sein, die in die Ansatzkassette eingeschoben und aus dieser herausgezogen werden können. Die Ansatzkassette 160 weist eine Deckelwandung 166, einen Boden 167 und ein Paar Endwandungen 168, 170 auf. Es ist ebenfalls eine Zwischenwandung 171 vorgesehen, welche die Abschnitte 162 und 164 trennt und welche als Fach für die Folien im oberen Abschnitt dienen kann. Die Ansatzkassette ist unmittelbar neben dem Wiedergabegerät angeordnet, wobei die rechte Seite der Ansatzkassette, die im wesentlichen offen ist, neben der linken Seitenwandung 21 des Wiedergabegehäuses angeordnet ist. Die Ansatzkassette 160 ist vorzugsweise an der Seite des Wiedergabegerätes befestigt, so daß die Ansatzkassette 160 in einer festen Lage gegenüber dem Wiedergabegerät angeordnet ist. Die Ansatzkassette ist derart ausgebildet und angeordnet, daß diese Folien 36, und zwar je eine auf einmal, aus dem oberen Abschnitt 162 durch die Öffnung 56 in der Wiedergabegeräteseitenwandung 21 einführt und im unteren Abschnitt 164 Folien aufnimmt, die durch die Öffnung 54 in der Geräteseitenwandung ausgestoßen werden. F i g. 2 zeigt einen einer Anzahl von Paßstiften 161, die mit der Bodenwandung 167 der Ansatzkassette ein Ganzes bilden und die sich nach unten in entsprechende Öffnungen 163 erstrecken, die in einem Vorsprung 163' der Bodenwandung des Abspielgerätes ausgebildet sind, um die Ansatzkassette und das Abspielgerät in einer festen relativen Lage zueinander zu halten.
  • Die Ansatzkassette 160 ist mit einer Welle 172 ausgerüstet, deren Enden in Lagern in den Seitenwandungen 168 und 170 der Ansatzkassette gelagert sind. Die Welle 172 weist ein Paar Abzugswalzen 174 und 175 auf, die fest an der Welle im Abstand voneinander montiert sind. Eine Welle 176 ist in senkrechter Richtung unterhalb der Welle 172 angeordnet und trägt ein Paar Druckwalzen 177, die unmittelbar unter den Abzugswalzen 174, 175 angeordnet sind und gegen diese anliegen. Eine Riemenscheibe 178 wird von der Welle 172 getragen und diese Riemenscheibe ist außerhalb der Seitenwandung 168 angebracht. Die Riemenscheibe 178 wird in Uhrzeigerrichtung gedreht, um die Walzen 174 und 175 in gleicher Richtung zu drehen, und es ist zu erkennen, daß durch den Eingriff zwischen den Walzen 174 und 175 und den entsprechenden Druckwalzen 177 diese entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht werden.
  • Eine Riemenscheibe 180 ist an einem Ende der Welle 176 angeordnet, und zwar außerhalb der Seitenwandung 170. Wenn die Welle 176 und die Druckwalzen 177 in der im vorstehenden beschriebenen Weise gedreht werden, wird die Riemenscheibe 180 mit diesen entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht. Eine Welle 182 erstreckt sich quer über die volle Länge der Ansatzkassette. Eine Riemenscheibe 184 ist an einem Ende der Welle 182 montiert und ist im wesentlichen in der gleichen Ebene angeordnet, wie die Riemenscheibe 180, um von dieser über einen Treibriemen 186 angetrieben zu werden. Eine zweite Riemenscheibe 188 ist an der Welle 182 montiert, und es ist zu erkennen, daß, wenn die Riemenscheibe 180 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht wird, die Welle 182 und die Riemenscheiben 1.84 und 188 in gleicher Richtung gedreht werden. Die Riemenscheibe 188 dient dazu, Einrichtungen zum Vorschub von Folien aus dem oberen Abschnitt 162 in das Wiedergabegerät anzutreiben.
  • Eine Welle 190 erstreckt sich über die volle Länge der Ansatzkassette, und die Enden dieser Welle erstrecken sich durch Schlitze 191 in den Wandungen 168 und 170 und sind in einem Paar Trägerarme 192 und 194 drehbar gelagert. Die Arme 192 und 194 sind schwenkbar an den gegenüberliegenden Enden der Welle 182 gelagert, wodurch der Arm 192 unmittelbar außerhalb der Wandung 198, und der Arm 194 unmittelbar außerhalb der gegenüberliegenden Wandung 170 angeordnet ist. Es ist zu erkennen, daß die Welle 190 innerhalb des oberen Abschnittes 162 angeordnet ist und von den Armen 192 und 194 derart getragen wird, daß diese Welle um die Welle 182 verschwenkbar ist und dadurch derart ausgebildet und angeordnet ist, daß sich diese Welle zu einer Anzahl von Folien 36, die im oberen Abschnitt gespeichert sind, hin und von diesen Folien fort bewegen kann. Die Welle 190 trägt ein Paar Walzen 196 und 198, die an der Welle befestigt sind und die derart ausgebildet und angeordnet sind, daß diese Walzen nach unten gegen die Oberseite eines Folienstapels 36 im oberen Abschnitt gedrückt werden können, um eine Folie auf einmal in das Abspielgerät einzugeben. Die Welle 190 und die Zuführungswalzen 196 und 198 werden nach unten gegen die Folien 36 durch die Schwerkraft gedrückt. Selbstverständlich können auch nicht dargestellte Federn vorgesehen sein, um diese Rollen gegen den Folienstapel zu drücken.
  • Die Welle 190 trägt eine Riemenscheibe 200 an einem Ende, und zwar außerhalb der Wandung 168. Die Riemenscheibe 200 ist im wesentlichen in der Ebene der Riemenscheibe 188 angeordnet und wird durch diese Riemenscheibe über einen Antriebsriemen 202 derart angetrieben, daß die Walzen 196 und 198 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht werden. Führungen 204 sind vorgesehen, um die obere Folie 36 aus dem Abschnitt 162 der Ansatzkassette 160 herauszuleiten und durch die Öffnung 56 in der Wandung 21 des Abspielgerätes hindurchzuführen. Wenn immer die Riemenscheibe 178 der Ansatzkassette in Uhrzeigerrichtung angetrieben wird, werden die Abzugswalzen 174 und 175, die im unteren Abschnitt 164 angeordnet sind, in Uhrzeigerrichtung gedreht, um eine Folie 36 aus dem Abspielgerät herauszuziehen und um diese im Abschnitt 164 abzulegen, und die Zuführungswalzen 196 und 198, die im oberen Abschnitt 162 angeordnet sind, werden entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung gedreht, um eine Folie 36 aus dem oberen Abschnitt heraus dem Abspielgerät zuzuführen.
  • Die F i g. 2 und 4 zeigen eine Ausführungsform eines Folienabtastmechanismus, wobei die Abtasteinrichtungen neben der Außenseite der Folie 36 angeordnet sind. Eine Welle 206 erstreckt sich über die volle Länge des Wiedergabegerätes. Ein Paar Arme 208 und 209 werden fest von der Welle 206 im Abstand voneinander getragen, und eine Streifenabtastwalze 210 erstreckt sich zwischen den Armen, so daß je ein Ende der Walze von einem der beiden Arme getragen wird. Ein dritter Arm 212 ist an einem Ende der Welle 206 fest angeordnet, so daß dieser unmittelbar außerhalb der Gehäuseendwandung 23' angeordnet sein kann, und der Arm 212 steuert den Betrieb der Antriebsteile der Ansatzkassette 160.
  • Ein L-förmiger Hebel 214 ist schwenkbar an der Gehäuseendwandung 23' bei 215 unmittelbar außerhalb der Wandung und im wesentlichen in der Ebene des Armes 212 gelagert. Der Hebel 212 weist einen ersten Abschnitt 216 auf, der sich nach unten und nach links vom Schwenkpunkt 215 erstreckt, und einen zweiten Abschnitt 218, der sich nach oben in Anlage gegen das Ende des Armes 212 erstreckt. Eine Zugfeder 220 ist mit einem Ende an der Wandung 23' mittels eines Zapfens 222 befestigt, und das andere Ende ist an einem Vorsprung 224 des Armes 216 befestigt, um den L-förmigen Hebel 214 in Uhrzeigerrichtung um seinen Schwenkpunkt 215 herum vorzuspannen. Das obere Ende des Armes 218 ist umgebogen, um einen Streifen 225 zu bilden, der gegen das Ende des Armes 212 anliegt und der auf diese Weise die Welle 206 und die Arme 208, 209 und 212 in Uhrzeigerrichtung vorspannt. Die Abtastwalze 210 wird nach unten in die Bewegungsbahn einer Folie 36 vorgespannt, und es ist klar, daß, wenn eine Folie in der Ab- oder Bespiellage im Gerät angeordnet ist, diese die Walze 210 anhebt, wodurch der Arm 212 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung verschwenkt wird. Dadurch wird der L-förmige Hebel 214 aus der in F i g. 2 gezeigten Stellung in die in F i g. 3 gezeigte Lage nach unten verschwenkt.
  • Eine Scheibe 226 ist drehbar am L-förmigen Hebel 214 mittels eines Zapfens 227 montiert. Die Scheibe 226 ist in der Ebene des Schwungrades 74 und der Riemenscheibe 178 der Ansatzkassette angeordnet, so daß diese Scheibe 226 eine Verbindung zwischen den Antriebskomponenten des Abspielgerätes und der Antriebskomponenten der Ansatzkassette bilden kann. Wenn der L-förmige Hebel 214 sich in der in F i g. 2 gezeigten oberen Lage befindet, liegt die Scheibe 226 sowohl gegen das Schwungrad 74 als auch gegen die Scheibe 178 an und dreht diese im Uhrzeigersinn. Wenn jedoch eine Folie 36 in der Betriebslage im Wiedergabegerät angeordnet ist, wird der Hebel 214 in seine untere Stellung gebracht, wie es in F i g. 3 gezeigt ist, so daß die Scheibe 226 ausgerückt wird, wodurch der Antrieb zur Ansatzkassette unterbrochen wird.
  • Die Betriebsweise der Ansatzkassette 160 soll nun kurz beschrieben werden: Wenn eine Folie 36 im Wiedergabegerät angeordnet ist, so ist die Ansatzkassette 160 außer Betrieb. Wenn jedoch die Klappe 50 geöffnet wird, so wird die Folie 36 weiterhin angetrieben, bis das hintere Ende der Folie an den Antriebswalzen 62 und 64 vorbeigeht. Zu diesem Zeitpunkt ist diese Folie im wesentlichen derart angeordnet, wie es gestrichelt in F i g. 2 gezeigt ist. Es ist zu erkennen, daß das vordere Ende der Folie durch die Öffnung 54 in der Seitenwandung 21 des Wiedergabegerätes hindurchgegangen ist und zwischen die Abzugswalzen 174 und 175 und die benachbarten Andruckwalzen 177 eingetreten ist.
  • Die Antriebswalzen 62 und 64 des Wiedergabegerätes schieben die Vorderkante der Folie in die Abzugswalzen 174 und 175 hinein, und etwa gleichzeitig gibt die Hinterkante der Folie die Abtastrolle 210 frei, so daß der Betrieb der Ansatzkassette eingeleitet wird. Die Abzugswalzen 174 und 175 werden betätigt, um den abgespielten Streifen oder die abgespielte Folie 36 in den Abschnitt 164 zu ziehen. Gleichzeitig werden die Eingabewalzen 196 und 198 betätigt, um eine neue Folie 36 in das Wiedergabegerät einzuführen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gerät zum Abspielen bzw. Aufnehmen von Tonträgern, welche Folienform besitzen und auf einer in sich geschlossenen Führung bei der Aufnahme oder Wiedergabe umlaufen, und welches einen Behälter mit Vorrats- und Ablagekammer für die Vorrats- und bespielten Folien enthält und Einrichtungen aufweist, welche die selbsttätige Entnahme der Folien aus diesem Behälter steuern, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienbehälter als auswechselbare Ansatzkassette(160) an das Gerät (26) ausgebildet ist und die Transportorgane für das Einführen und Auswerfen der Folien trägt, welche durch ein Kupplungsrad (178) angetrieben werden, das seinerseits durch ein wahlweise mit ihm kuppelbares Antriebsglied (226) des Gerätes angetrieben werden kann.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das kuppelbare Antriebsglied (226) des Gerätes durch Abtaster (210) schaltbar ist, die zwischen dem Geräteeingang (56) und dem Magnetkopf (88) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1046 359; deutsche Auslegeschrift Nr. 1097162; USA.-Patentschrift Nr. 3 056 134.
DEV28894A 1963-05-13 1964-05-12 Geraet zum Abspielen bzw. Aufnehmen von Tontraegern Pending DE1276925B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046359B (de) * 1955-02-16 1958-12-11 Grundig Max Blatteinschubeinrichtung fuer Magnettonblattgeraete
DE1097162B (de) * 1952-07-21 1961-01-12 Fred R Beyer Aufspannwalze fuer blattfoermige Tontraeger
US3056134A (en) * 1953-07-21 1962-09-25 Beyer Martha Transporting apparatus for record sheets

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