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DE1097162B - Aufspannwalze fuer blattfoermige Tontraeger - Google Patents

Aufspannwalze fuer blattfoermige Tontraeger

Info

Publication number
DE1097162B
DE1097162B DEB21281A DEB0021281A DE1097162B DE 1097162 B DE1097162 B DE 1097162B DE B21281 A DEB21281 A DE B21281A DE B0021281 A DEB0021281 A DE B0021281A DE 1097162 B DE1097162 B DE 1097162B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound carrier
clamping roller
sound
carrier
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB21281A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Beyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DIANA BIKEL GEB BEYER
FRED R BEYER
Original Assignee
DIANA BIKEL GEB BEYER
FRED R BEYER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DIANA BIKEL GEB BEYER, FRED R BEYER filed Critical DIANA BIKEL GEB BEYER
Priority to DEB21281A priority Critical patent/DE1097162B/de
Publication of DE1097162B publication Critical patent/DE1097162B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/04Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using flat record carriers, e.g. disc, card

Landscapes

  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

  • Aufspannwalze für blattförmige Tonträger Die Erfindung betrifft eine Aufspannwalze für blattförmige Tonträger, auf die dieser unter Wahrung eines Abstandes zwischen den Blattstoßkanten gespannt wird.
  • Blattförmige Tonträger haben nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit, so daß für eine längere Aufnahme oder Wiedergabe nacheinander mehrere Tonträger erforderlich sind. Beim Einsetzen und Herausnehmen dieser Tonträger von Hand ergeben sich unerwünschte Pausen.
  • Für das Auswechseln der Tonträger wird eine besonders lange Zeit benötigt, wenn der Tonträger auf einer Walze aufgespannt ist. Bei einer bekannten Ausführungsform wird das eine Tonträgerende umgebogen und in einen Schlitz der Aufspannwalze eingesteckt. Bei einer derartigen Befestigung muß die Aufspannwalze zum Abnehmen angehalten und nach dem Einsetzen des Tonträgers wieder angelassen werden, so daß das Auswechseln der Tonträger eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Die Erfindung will diese Pausen vermeiden. Erfindungsgemäß ist die Aufspannwalze an ihren Enden von je einem gehäusefesten, in radialem Abstand angeordneten koaxialen Ring umgeben, der mit dem Umfang der Aufspannwalze eine konzentrische Führungsnut bildet, in welche der Tonträger durch einen tangential zu dieser Führungsnut angeordneten Einführungsschlitz aus einem Vorratsmagazin eingebracht werden kann, und das Ausstoßen des Tonträgers erfolgt bei gleichbleibender Drehrichtung der Aufspannwalze über einen zeitweise durch eine Sperrklappe verschließbaren, tangential zu der Führungsnut verlaufenden Auslaßschlitz, der den Tonträger in einen Sammelbehälter fallen läßt.
  • Bei dieser Anordnung ist es sowohl zum Einsetzen als auch zum Herausnehmen des Tonträgers nicht mehr notwendig, die AufspannwaIze anzuhalten, so daß nunmehr bei ständig laufender Aufspannwalze entsprechend einem auslaufenden Tonträger der nächste Tonträger bereits einlaufen kann. Bei entsprechend direkter Aufeinanderfolge der Tonträger kann dann fortlaufend aufgenommen oder wiedergegeben werden.
  • Da der zu einem Zylinder geformte Tonträger an der Stoßstelle eine Unterbrechung aufweist, entsteht eine Pause. Wenn Sorge dafür getragen wird, daß diese Stoßstelle möglichst klein gehalten wird (etwa in. der Größenordnung von etwa 1/5 Sekunde Spieldauer), ist keine Unterbrechung für das Ohr wahrnehmbar.
  • Gegen Ende des Tonträgers, zweckmäßig dann, wenn der Tonkopf sich bereits in der letzten Rille befindet, wird durch den Tonkopf auf elektrischem oder mechanischem Wege eine Auslaßklappe betätigt. Durch diese Ausl-aßklappe wird der Tonträger tangential herausgeführt, und zwar mit der Umlaufgeschwindigkeit. Dadurch wird es möglich, auch das letzte Ende des Tonträgers zu beschriften bzw. abzutasten, ohne daß .eine Änderung der Abtastgeschwindigkeit und damit der Tonhöhe eintritt. Gleichzeitig mit dem Verlassen des ersten Tonträgers wird ein neuer Tonträger der laufend weiter umlaufenden Aufspannwalze zugeführt, und zwar wiederum mit der Abtastgeschwindigkeit. Zu dieser Zeit ist die Auslaßklappe wieder geschlossen, der neue Tonträger wird wie der erste Tonträger um die Mantelfläche gelegt, abgetastet usw.
  • Die Rückführung des Aufnahme- und Wiedergabekopfes kann auch durch einen Tonträger geschehen, der Rillen mit umgekehrtem Steigungssinn aufweist. Es müssen demzufolge umschichtig Tonträger mit wechselndem Steigungssinn eingelegt werden.
  • Man kann aber auch der Einfachheit halber Tonträger mit gleichem Steigungssinn verwenden. In diesem Fall muß der Tonkopf beim Verlassen der letzten Rille mit großer Geschwindigkeit auf seine Ausgangsstellung, d. h. auf den Anfang der ersten Rille des nächsten Tonträgers, bewegt werden. Diese Bewegung kann in einfacher Weise mit Hilfe eines Elektromagneten oder auch mechanisch ausgeführt werden. Die durch diesen Sprung des Kopfes entstehende Pause kann ebenfalls auf den Bruchteil einer Sekunde herabgedrückt werden und ist so nicht wahrnehmbar. Das Vorratsmagazin kann während des Betriebes jederzeit nachgeladen werden, ebenso wie das Sammelmagazin jederzeit während des Betriebes entleert werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, eine beliebig lange Aufnahme oder Abspieldäuer ohne Pause zu erreichen.
  • In .den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig.1 schematische Seitenansicht, Fig.2 Seitenansicht und Stirnansicht der Aufspannwalze mit den koaxialen Ringen, Fig. 3 Draufsicht auf zwei Tonträger mit verschiedenem Steigungssinn, _ .
  • Fig. 4 Draufsicht auf zwei Tonträger mit gleichem Steigungssinn, T-Fig.5 Seitenansicht einer Ausführungsform des Gerätes gemäß Fig. 1 mit einer Zusatzeinrichtung zur selbsttätigen Zu- und Abfuhr der Tonträger.
  • In der Darstellung gemäß Fig. 1 sind in einem Vorratsmagazin l mehrere Tonträger 2 gestapelt und gelangen durch einen Schli..tz .in Pfeilrichtung auf die um die Achse 3 sich drehende Aufspannwalze 4. Ein Sprech- bzw. Hörkopf 5 mit schmalen Polschuhen ist auf einer Achse 6 verschiebbar angeordnet. Der auf der Aufspannwalze4 befestigte Tonträger? ist mit Rillen versehen, in die die schmalen Polschuhe des Sprech- und. Hörkopfes 5 eingreifen. Die Rillen sind in bekannter Weise mit einer Steigung versehen, so daß der Tonträger, zu einer- Manschette gebogen, ein fortlaufendes Gewinde darstellt. In dieser Lage wird der Tonträger beschriftet bzw. abgetastet. Der Tonträger wird durch geeignete. Mittel gegen die Aufspannwalze gehalten, z. B. ähnlich wie bei einer Schreibmaschinenwalze, durch in einem kleinen Abstand zur Aufspannwalze befindliche konzentrische Ringe. Die Abtastung erfolgt dadurch,- daß der parallel zur Aufspannwalzenachse bewegliche Sprech- und Hörkopf über den Tonträger gleitet. Die Bewegung des Tonkopfes entsteht durch die in den Tonträger eingepreßten, mit Steigung versehenen Führungsrillen. Nach dem Abtasten verläßt der Tonträger durch die Auslaßklappe 8 und einen Auslaßschlitz die Aufspann, walze und wird: in -das Auffangmagazin 9 geleitet.
  • In Fig. 2 ist die Aufspannwalze 4 noch einmal in Ansicht und Seitenansicht gezeigt. Zwei konzentrische Ringe 12 sind mit einem Einführungsschlitz 13 und dem Auslaßschlitz 14 versehen. Der Innendurchmesser der Ringe ist etwas größer als der Walzendurchmesser,- so daß ein Tonträger zwischen den Ringen Platz hat und durch die rotierende Walze in drehende Bewegung gesetzt werden kann: Eine um den Drehpunkt 15 gelagerte Auslaßklappe 8 kann geöffnet werden, wodurch der Tonträger in Drehrichtung die Walze durch den Auslaßschlitz tangential verläßt.
  • Fig. 3 zeigt in Draufsicht zwei Tonträger 17 und 18 mit entgegengesetztem Steigungssinn der Führungsrillen. Beim Abspielen des Tonträgers 17 würde der Sprech- und Hörkopf von Punkt 19 zum Punkt 20 wandern, bei dem nächsten Tonträger würde er dagegen von Punkt 21 zu Punkt 22 und dadurch zurück in seine Anfangsstellung gebracht werden.
  • In Fig. 4 sind in Draufsicht zwei Tonträger 23 und 24 mit gleichem Steigungssinn gezeigt. Die Bewegung des Sprech- und Hörkopfes würde hierbei vom Anfang des Tonträgers Punkt 25 zum Ende des Tonträgers Punkt 26 erfolgen. Um zum Anfang des nächsten Tonträgers Punkt 27 zu gelangen, muß der Sprech- und Hörkopf. durch geeignete Mittel sprungartig zurückgeführt werden. Die Abtastung des Tonträgers 24 erfolgt analog dem ersten Tonträger, d. h., von Punkt27 zu Punkt28.
  • Fig. 5 zeigt den pausenlosen Wechsel zweier Tonträger. Der Sprech- und Hörkopf 5 hat beim Erreichen der letzten Tonrille einen Kontakt berührt, und einen Elektromagneten 30 betätigt, der wiederum die Auslaßklappe 8 geöffnet hat. Der Tonträger 7 verläßt die Walze durch den Auslaßschlitz und schließt dabei einen elektrischen Kontakt 33, der eine (nicht gezeichnete) Kupplung üblicher Bauart betätigt, welche die Zuführungsrolle 4 in Drehung versetzt. Dadurch wird ein neuer Tonträger 2 aus dem Vorratsmagazin zugeführt. Diese Anordnung arbeitet selbsttätig mit großer Genauigkeit und Betriebssicherheit. Ein neuer Tonträger kann nur eingeführt werden, wenn ein Tonträger die Aufspannwalze 4 verläßt und dabei den Kontakt 33 auslöst. Durch diese Maßnahme ist es möglich, den Abstand 37 zwischen dem Ende des ersten Tonträgers und, dem Anfang des nächsten Tonträgers auf ein Mindestmaß einzustellen, so daß praktisch keine wahrnehmbare Unterbrechung der Beschriftung bzw. Abtastung eintritt. Bei der Verwendung von Tonträgern mit dem ;gleichen Steigungssinn war es notwendig, den Sprech- und Hörkopf 5 schnell in seine Anfangsstellung zurückzubefördern. Diese Aufgabe übernimmt ein: Elektromagnet, der ebenfalls von dem Kontakt 33 oder einem anderen durch den Tonträger :gesteuerten Kontakt betätigt wird. Damit der die Aufspannwalze verlassende Tonträger in das Auffangmagazin 9 gelangt und dabei den Kontakt 33 freigibt, ist eine mit der Abtastgeschwindigkeit umlaufende Rolle 39 vorgesehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Aufspannwalze für blattförmige Tonträger, auf die dieser unter Wahrung eines Abstandes zwischen den Blattstoßkanten gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannwalze (4) an ihren Enden von je einem gehäusefesten, in radialem Abstand angeordneten koaxialen Ring (12) umgeben ist, der mit dem Umfang der Aufspannwalze (4) eine konzentrische Führungsnut bildet, in welche der Tonträger (7) durch einen tangential zu dieser Führungsnut angeordneten Einführungsschlitz (13) aus einem Vorratsmagazin (1) eingebracht werden kann und bei welcher das Ausstoßen des Tonträgers bei gleichbleibender Drehrichtung der Aufspannwalze über einen zeitweise durch eine Auslaßklappe (8) verschließbaren, tangential zu der Führungsnut verlaufenden Auslaßschlitz (14) erfolgt, der den Tonträger in ein Auffangmagazin (9) fallen läßt.
  2. 2. Aufspannwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Aufspannwalze austretende Tonträger (7) einen Kontakt (33) betätigt, welcher die Rückstellung des Sprech- und Hörkopfes in seine Ausgangsstellung bewirkt.
  3. 3. Aufspannwalze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd magnetische Tonträger (17, 18) mit Rillen verschiedenen Steigungssinns verwendet werden.
  4. 4. Aufspannwalze -nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprech- und Hörkopf bei Eintreffen -in -der vorbestimmten Stellung einen einen Magneten (30) betätigenden elek- trischen Stromkreis schließt und damit die A klappe (8) zum Abführen des Tonträg öffnet. 5. Aufspannwalze nach Anspruch 1 bi durch gekennzeichnet, -daß mit Hilfe des den Tonträgers (7) eine Züführungsro tätigt wird.
    6. Aufspannwalze nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante eines neuen Tonträgers (2) sich mit einem kleinen Abstand (37) an die Hinterkante des austretenden Tonträgers (7) anschließt. 7. Aufspannwalze nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der austretende und der einfahrende Tonträger (2 bzw. 7) sich mit Walzen -umfangsgeschwindigkeit bewegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 820 808, 841513, 838656.
DEB21281A 1952-07-21 1952-07-21 Aufspannwalze fuer blattfoermige Tontraeger Pending DE1097162B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276925B (de) * 1963-05-13 1968-09-05 Vm Corp Geraet zum Abspielen bzw. Aufnehmen von Tontraegern

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE820808C (de) * 1948-10-02 1951-11-12 Oerlikon Buehrle Ag Tongeraet, insbesondere Magnettongeraet
DE838656C (de) * 1949-02-10 1952-05-12 Licentia Gmbh Diktiermaschine fuer Magnetogrammtraeger, die quer zur Schreibrichtung gefoerdert werden
DE841513C (de) * 1950-01-30 1952-06-16 Acec Vorschub- und Wiederholungsmechanismus fuer magnetische Aufnahmevorrichtungen

Patent Citations (3)

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DE820808C (de) * 1948-10-02 1951-11-12 Oerlikon Buehrle Ag Tongeraet, insbesondere Magnettongeraet
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