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DE1276255B - Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen

Info

Publication number
DE1276255B
DE1276255B DEF39783A DEF0039783A DE1276255B DE 1276255 B DE1276255 B DE 1276255B DE F39783 A DEF39783 A DE F39783A DE F0039783 A DEF0039783 A DE F0039783A DE 1276255 B DE1276255 B DE 1276255B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
general formula
water
monoazo dyes
alkoxy
insoluble monoazo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF39783A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Helmut Gies
Dr Helmut Lindner
Dr Arthur Siebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF39783A priority Critical patent/DE1276255B/de
Publication of DE1276255B publication Critical patent/DE1276255B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/06Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing amino as the only directing group
    • C09B29/08Amino benzenes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES AwA PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C09b
C07c '
Deutsche Kl.: 22a-l
12q-12
Nummer: 1276255
Aktenzeichen: P 12 76 255.9-43 (F 39783)
Anmeldetag: 18. Mai 1963
Auslegetag: 29. August 1968
Gegenstand des Patents 1 213 551 ist ein Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffen, wobei Amine der allgemeinen Formel (I)
NH,
(D
in der X für ein Wasserstoff-, Chlor- oder Bromatom steht, diazotiert und im sauren Medium mit Azokomponenten der allgemeinen Formel (II)
(II) Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffe^
Zusatz zum Patent: 1213 551
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft vormals Meister Lucius & Brüning, 6000 Frankfurt
Als Erfinder benannt:
Dr. Helmut Gies, 6238 Hofheim; Dr. Helmut Lindner, 6000 Frankfurt-Sindlingen; Dr. Arthur Siebert, 6000 Frankfurt-Höchst
NH-CO
in der Ri eine Alkylgruppe, die noch durch Hydroxyl-, In weiterer Ausgestaltung dieses Verfahrens wurde Alkoxy- oder Acyloxygruppen substituiert sein kann, nun gefunden, daß man sehr wertvolle Monoazo- und R2 einen Cyanalkyl- oder Aralkylrest bedeutet, 25 farbstoffe der allgemeinen Formel (IV) erhält, gekuppelt werden.
(IV)
worin X und Ri die vorstehend genannten Bedeutungen haben und R3 ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest und R4 einen Alkylrest darstellt, wenn man die Diazoverbindungen der vorstehend genannten Amine der allgemeinen Formel (I) im sauren Medium hier mit Azokomponenten der allgemeinen Formel (III)
(III)
NH-CO
C-Xi C-O K4
in welcher Ri eine Alkylgruppe bedeutet, die durch Hydroxy-, Alkoxy- oder Acyloxygruppen substituiert CH2 CH CO R4
R3
sein kann, und R3 ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest und R4 einen Alkylrest bedeutet, kuppelt.
Die verfahrensgemäß erhältlichen neuen Monoazofarbstoffe färben als Dispersionsfarbstoffe halb- und vollsynthetische Fasern, wie Acetatseide und Polyäthylenterephthalatfasern, in violetten bis blauen Tönen und sind in Mischung mit anderen Farbstoffen zur Einstellung von Schwarztönen geeignet. Die damit erhaltenen Färbungen zeichnen sich durch sehr gute Lichtechtheit und gute Thermofixierechtheit aus.
Gegenüber dem aus der französischen Patentschrift 1 289 752 bekannten Farbstoff 2,4-Dinitro-6-chloranilin —► 2-(N-4'-Methyl-phenylsulfonyläthylamino)-4-acetaminoanisol zeichnen sich die verfahrensgemäß erhältlichen Farbstoffe ähnlicher Struktur durch ein besseres Ziehvermögen auf Polyäthylen-
809 594/507
terephthalatfasern und einen geringeren Farbtonunterschied der Färbungen bei Tages- und Glühfadenlicht aus.
Beispiel 1
21,7 Gewichtsteile 2,4-Dinitro-6-chloranilin werden' in üblicher Weise in Eisessig mit Nitrosylschwefelsäure diazotiert. Die so erhaltene Diazolösung läßt man unter Rühren in eine mit 1 Gewichtsteil Amidosulfonsäure und 500 Gewichtsteilen Eis versetzte Lösung von 26,4 Gewichtsteilen 2-[(8-Acetyl-äthylamino]-4-acetaminophenetol in 100 ml 1 n-Salzsäure einlaufen. Dann wird das Gemisch mit Wasser auf etwa 3000 Volumteile verdünnt und etwa 2 Stunden nachgerührt. ■ Danach wird der ausgeschiedene Farbstoff der Formel
Cl
O,N
Q-C2H5
f V_N = N_<f V_NH_CH or—Co —CH3
NO2
NH — CO — CH3
abfiltriert, mit Wasser gut ausgewaschen und in üblicher Weise getrocknet. Der erhaltene Farbstoff färbt aus wäßriger Dispersion Polyäthylenterephthalatfasern in marineblauen Tönen von sehr guter Licht- und Sublimierechtheit.
Verwendet man an Stelle der vorstehend genannten Azokomponerite das 2 - - Acetyl - propylamino]-4-acetaminophenetol, so erhält man einen Farbstoff von ähnlich guten Eigenschaften.
Beispiel 2
18,3 Gewichtsteile 2,4-Dinitranilin werden in üblicher Weise mit Nitrosylschwefelsäure diazotiert. Die erhaltene Diazolösung läßt man unter Rühren in eine Lösung von 30 Gewichtsteilen salzsaurem 2 - - Acetyl - äthylamino] - 4 - acetaminophenetol in Wasser einlaufen. Zur Kühlung wird Eis zugesetzt. Dann wird das Gemisch mit Wasser auf 3000 Volumteile verdünnt und 2 Stunden nachgerührt. Danach wird der ausgeschiedene Farbstoff abgesaugt, neutral gewaschen und in üblicher Weise, getrocknet. Nach dem Trocknen stellt der Farbstoff ein blauschwarzes Pulver dar, das aus wäßriger Dispersion auf PoIyäthylenterephthalatfasern violette Färbungen von sehr guten Echtheitseigenschaften ergibt.
Verwendet man an Stelle der vorstehend genannten Azokomponente das 2-[/?-Propionyl-propylamino]-4-acetaminophenetol, so erhält man einen Farbstoff von ähnlich guten Eigenschaften.
Beispiel 3
26,2 Gewichtsteile 2,4-Dinitro-6-bromanilin werden in üblicher Weise mit Nitrosylschwefelsäure diazotiert. Die erhaltene Diazolösung läßt man unter gutem Rühren in eine mit Eis gekühlte Lösung von 30 Gewichtsteilen salzsaurem 2-{ß- Acetyl - äthylamino]-4-acetaminophenetol einlaufen. Das Gemisch wird mit Wasser langsam auf 3000 Volumteile verdünnt und der ausgeschiedene Farbstoff nach 2 Stunden abgesaugt, neutral gewaschen und getrocknet. Er stellt ein blauschwarzes Pulver dar, das Polyäthylenterephthalatfasern aus wäßriger Dispersion in sehr licht- und sublimierechten dunkelblauen Tönen färbt.
Verwendet man an Stelle der vorstehend genannten Azokomponente das 2-[/Msobutyro-äthylamino]-4-acetaminophenetoI, so erhält man einen Farbstoff von ähnlich guten Eigenschaften.
65

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Weitere Ausgestaltung des Verfahrens zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffen nach Patent 1 213 551, wonach man die Diazoverbindungen von Aminen der allgemeinen Formel (I)
    O,N
    NH2
    in welcher X ein Wasserstoff-, Chlor- oder Bromatom bedeutet, in saurem Medium mit Azokomponenten der allgemeinen Formel
    OR1
    ,H
    (II)
    NH-CO
    worin Ri eine Älkylgruppe, die noch durch Hydroxyl-, Alkoxy- oder Acyloxygruppen substituiert sein kann, und R2 einen Cyanalkyl- oder Aralkylrest bedeutet, kuppelt, dadurch gekennzeichnet, daß man hier an Stelle der Azokomponenten der allgemeinen Formel (II) solche der allgemeinen Formel (III)
    (ΠΙ)
    ^CH2-CH-CO-R4
    NH-CO —CH3
    in welcher Ri eine Älkylgruppe bedeutet, die durch Hydroxyl-, Alkoxy- oder Acyloxygruppen substituiert sein kann, R3 ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest und R4 einen Alkylrest bedeutet, verwendet.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 1 289 752.
    Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel mit Erläuterungen ausgelegt worden.
    809 598/507 S. 68 O Bundesdruckerei Berlin
DEF39783A 1963-05-18 1963-05-18 Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen Pending DE1276255B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1289752A (fr) * 1961-04-28 1962-04-06 Hoechst Ag Colorants monoazoïques et leur préparation

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1289752A (fr) * 1961-04-28 1962-04-06 Hoechst Ag Colorants monoazoïques et leur préparation

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