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DE1275795B - Reaktionsgefaess fuer kleine Fluessigkeitsmengen - Google Patents

Reaktionsgefaess fuer kleine Fluessigkeitsmengen

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Publication number
DE1275795B
DE1275795B DE1963N0022663 DEN0022663A DE1275795B DE 1275795 B DE1275795 B DE 1275795B DE 1963N0022663 DE1963N0022663 DE 1963N0022663 DE N0022663 A DEN0022663 A DE N0022663A DE 1275795 B DE1275795 B DE 1275795B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
vessel
reaction vessel
projection
vessel according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963N0022663
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bergmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eppendorf SE
Original Assignee
Eppendorf Geraetebau Netheler and Hinz GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eppendorf Geraetebau Netheler and Hinz GmbH filed Critical Eppendorf Geraetebau Netheler and Hinz GmbH
Priority to DE1963N0022663 priority Critical patent/DE1275795B/de
Publication of DE1275795B publication Critical patent/DE1275795B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/50Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes
    • B01L3/508Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes rigid containers not provided for above
    • B01L3/5082Test tubes per se

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Reaktionsgefäß für kleine Flüssigkeitsmengen Die Erfindung betrifft ein Reaktionsgefäß für kleine Flüssigkeitsmengen mit einem Deckel.
  • Solche Gefäße sind als Reagenzgläser bekannt. Zur Vermeidung von Wattebäuschen zum Verschließen wird bei dem bekannten Verschluß an einem über den oberen Rand des Glases zu stülpenden elastischen Ring, vorzugsweise Gummiring, ein die obere Öffnung des Glases abschließender elastischer Deckel, zweckmäßig ebenfalls aus Gummi, derart befestigt, daß der Deckel in der Schließstellung unter Spannung auf der Öffnung des Glases liegt. Zur Betätigung des Deckels dient dabei eine Zunge, die zwischen dem Ring und dem Deckel vorgesehen ist.
  • Die bekannte Ausführung hat den Nachteil, daß ein Reinigen und Sterilisieren des gesamten Gefäßes nicht möglich ist, weil Schmutzreste in den Kanten des Ringes und der Zungenanordnung verbleiben können. Der Verschluß müßte zum Reinigen und Sterilisieren abgenommen werden. Die Dichtigkeit hängt von einer einwandfreien Beschaffenheit des Reagenzglasrandes ab, der sehr empfindlich ist.
  • Weiterhin beruht der bekannte Verschluß auf einer Schnappwirkung, wobei keine genügende Dichtigkeit für Schüttel- oder Zentrifugiervorgänge gewährleistet ist. Besonders beim Zentrifugieren treten beachtliche Kräfte auf, so daß sich der bekannte elastische Ring nicht als Halterung eignet. Die Ausführung aus Gummi ist chemisch nicht beständig.
  • Für die Verarbeitung kleiner Flüssigkeitsmengen, die beispielsweise mittels einer Pipette einem Vorrat entnommen und in ein Reaktionsgefäß gebracht werden, wird es für nachteilig gehalten, als Reaktionsgefäß ein normales Reagenzglas zu nehmen, einerseits, weil diese in der gängigen handelsüblichen Ausführung Abmessungen haben, welche zu einer großen Ausbreitung kleiner Flüssigkeitsmengen führen und andererseits, weil es umständlich ist, solche Reagenzgläser nach einer Benutzung zu reinigen, insbesondere dann, wenn die Reagenzgläser besonders kleine Abmessungen haben sollten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und ein Reaktionsgefäß mit einem Deckel zu schaffen, das zur Verarbeitung kleiner Flüssigkeitsmengen auch in verschiedenen Verfahren besonders geeignet ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gefäß, der Deckel und ein Verbindungssteg zwischen diesen einteilig aus Kunststoff ausgeführt sind und der Verbindungssteg an einem an der Gefäßmündung vorgesehenen Randwulst angeordnet ist. Diese Gefäße sind in der Herstellung und im Material billig, so daß Reinigungsvorgänge, aber auch die Gefahr von Fehl- reaktionen auf Grund mangelhafter Reinigung, vermieden werden, weil die Gefäße für einen einmaligen Gebrauch vorgesehen werden. Die einteilige Ausführung vermeidet Profilierungen zur Schmutzansammlung und ermöglicht zugleich eine Herstellung mit nur einer Form in einem Arbeitsgang unter Vermeidung jeglicher zusammensetzender Arbeiten. Zugleich wird ein festes Widerlager geschaffen, das auch verhältnismäßig große Kräfte aufnimmt, wie sie beim Zentrifugieren auftreten.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der den Deckel und das Gefäß verbindende Steg durch Querschnittsausbildung mit Erstreckungen in der Ebene, in der der Steg beim Aufsetzen des Deckels abgebogen wird, erhöhte Eigenelastizität auf, durch welche der Deckel nach Lösung der den Verschluß bewirkenden Spannung zwischen Gefäß und Deckel abhebbar ist. Es genügt also, den Deckel nach oben zu streifen, um das Abheben des Deckels und sein Abschwenken in eine die Mündung des Gefäßes freigebende Lage zu bewirken. Dabei ist es vorteilhaft, daß auch der Deckel in bezug zu dem gegebenenfalls abgespreizten Verbindungssteg in einer bestimmten Lage gehalten ist. Hierdurch besteht die Möglichkeit, die offenen Gefäße abzustellen, ohne daß befürchtet werden muß, daß der Deckel in einer beliebigen und nicht vorhersehbaren Weise an dem Gefäß nach unten hängt und mit Fremdteilen in Berührung kommt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Steg in einer Richtung senkrecht zur Achse des Gefäßes eine größere Querschnittserstreckung auf als in der Richtung parallel zur Achse des Gefäßes. Hierdurch wird die Möglichkeit zur sogenannten Einhandbedienung maßgeblich verbessert, weil diese Stegform einem seitlichen Ausweichen des Steges bzw. des Deckels beim Andrücken an das Gefäß entgegenwirkt, so daß allein die Beaufschlagung durch einen Daumendruck den Deckel automatisch zur Mündung des Gefäßes führt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Deckel einen in die Öffnung des Gefäßes eindrückbaren Vorsprung unterhalb eines oberen Randflansches auf, und der Vorsprung und, oder das Gefäß sind im Bereich seiner Mündung derart konisch ausgeführt, daß der Deckel beim Einrücken des Vorsprunges in die Öffnung eine Zentrierung erfährt und abdichtend gehalten wird. Dieses Merkmal ist ebenfalls im Sinne der Einhandbedienung von Bedeutung, weil die allgemeine Zentrierung durch den fest angeordneten Steg den Deckel passend auf die Öffnung führt und kleine Abweichungen durch die konische Ausbildung beim Andruck ausgeglichen werden. Im übrigen ist die Konizität bezüglich des Reibungswertes des verwendeten Materials so gewählt, daß der Deckel praktisch unter Selbsthemmung gehalten wird. Dabei bleibt vorbehalten, insbesondere bei schwach elastischen Materialien, zwischen Deckel und Gefäßmündung auch miteinander in Eingriff kommende Profilierungen, beispielsweise eine Ringnut am Deckelvorsprung und eine wulstartige Ringprofilierung an der Gefäßmündung, oder umgekehrt vorzusehen, die bei Verschluß des Gefäßes miteinander in Eingriff kommen.
  • Dabei sieht eine besondere Ausführungsform vor, daß der konische Vorsprung des Deckels an seinem freien Ende einen etwas geringeren Durchmesser als die Öffnung des Gefäßes und an seinem oberen Ende einen etwas größeren Durchmesser hat. Insbesondere wenn das freie Ende des Vorsprunges nur einen wenig geringeren Durchmesser als die Öffnung des Gefäßes hat, sorgt diese Ausführung auch beim Verschließen des Gefäßes für eine Selbstreinigung, indem an den Seiten des Vorsprunges eventuell befindliche Verschmutzungen beim Eindrücken des Vorsprunges unter gleichzeitiger Ausdehnung des Randwulstes an der Gefäßmündung nach oben gestreift werden.
  • Gemäß einer besonderen Ausgestaltung hat der Deckel an der dem Verbindungssteg abgekehrten Seite einen Ansatz zur Erleichterung des Öffnens.
  • Das Gefäß ist insbesondere langgestreckt ausgeführt und an dem seiner Öffnung abgekehrten und geschlossenen Ende kegelstumpfförmig verjüngt.
  • Da sich die Erfindung speziell auf ein Reaktionsgefäß für kleine Flüssigkeitsmengen bezieht, seien im folgenden die Größenordnungen für eine besonders bevorzugte Ausführungform angegeben. Diese Größenordnungen haben in derbevorzugtenAusführungsform besondere Bedeutung, weil Gefäße dieser geringen Größe infolge ihrer Kleinheit schon wieder umständlich zu handhaben sind und das besonders, wenn eine Einhandbedienung vorgesehen ist. Daher führt gerade die Kombination zahlreicher vorstehender Merkmale bei kleinen Gefäßen erst zu einer Ausgestaltung, die die Einhandbedienung in funktionell zweckmäßiger Weise ermöglicht, weil dann nämlich der Randwulst an der Öffnung des Gefäßes, dieVorzentrierung durch die Stegausbildung, die Seitenführung durch den Steg und eine automatische Abspreizung durch Eigenelastizität des Steges von besonderer Bedeutung sind, wobei auch die Ausführung des Deckels als Hohlkörper Voraussetzung für eine günstige Schließspannung schafft.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des Gefäßes hat beispielsweise eine Länge von etwa 40 mm, wobei der größte Außendurchmesser beispielsweise 10 mm beträgt und etwa 22 mm unterhalb des offenen Randes die konische Verjüngung bis zu einem Bodendurchmesser von etwa 5 mm einsetzt. Der Randwulst kann dabei eine Höhe von 2 mm und eine Stärke von etwa 1,5 mm haben. Dabei ist zu berücksichtigen, daß bei einer durch den Randwulst erzielten Versteifung des offenen Randes, die zylindrische Form des Gefäßes an sich zu einer erheblichen Festigkeit auch bei sehr geringer Wandstärke führt. Der Verbindungssteg hat beispielsweise eine Stärke von etwa 0,7 mm und eine Breite von 2 mm. Vorteilhaft beträgt bei den angegebenen Abmessungen seine Länge etwa 10 mm. Der Vorsprung des Deckels hat beispielsweise eine Höhe von 3 mm.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Deckel als Hohlprofil mit einer nach oben offenen Ausnehmung ausgeführt, welche sich bis in den Vorsprung des Deckels erstreckt. Diese nach oben offene Ausnehmung hat den erheblichen Vorteil, daß ein aus Pappe oder Kunststoff bestehendes Hinweisschild eindrückbar ist, welches eine wahlweise Markierung der einzelnen Gefäße ermöglicht. Derartige Schilder sind auswechselbar. In der Anbringungsmöglichkeit eines solchen Schildes liegt ein besonderes Merkmal.
  • Die Erfindung wird nunmehr an Hand bevorzugter Ausführungsbeispiele beschrieben, die in den Zeichnungen dargestellt sind. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in F i g. 1, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine besondere Ausführungsform eines Steges, F i g. 4 eine im Schnitt gezeigte Seitenteilansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • Alle Figuren sind gegenüber der bevorzugt dimensionierten Ausführungsform der Erfindung in erheblich größerem Maßstab gezeichnet.
  • Fig. 1 zeigt das Gefäß 1, das einteilig mit dem Steg 2 und dem Deckel 3 ausgeführt ist. Das Gefäß hat einen zylindrischen Abschnitt 4 und ein sich konisch verjüngendes unteres Ende 5. Im Bereich der Mündungsöffnung 6 befindet sich ein äußerer Randwulst 7, von dem der Steg 2 ausgeht, der in den Randflansch 8 des Deckels 3 übergeht. In F i g. 1 ist der Innenraum des Gefäßes im oberen Teil zylindrisch, wie durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Der Vorsprung 9 des Deckels ist dabei schwach konisch ausgeführt, wobei die Abmessungen, entsprechend dem Pfeil 10, nur wenig kleiner als der Durchmesser der Mündungsöffnung 6 sind.
  • Es ist ferner erkennbar, daß der Deckel 3 eine zu seiner Oberseite offene Ausnehmung 11 hat, die sich in den Vorsprung 9 erstreckt. Diese Ausnehmung erhöht nicht nur die Elastizität, um dadurch einen sicheren Verschluß zu gewährleisten, sondern hat infolge der gebildeten Vertiefung auch Vorteile für die bereits erwähnte Einhandbedienung, weil die Vertiefung ein seitliches Abgleiten des Daumens verhindert.
  • An der dem Steg 2 abgekehrten Seite hat der Randflansch 8 einen Ansatz 12, der ein Öffnen oder Verschließen erleichtert, insbesondere wenn der Randflansch 8 mit gleichem Außendurchmesser wie der Randwulst 7 ausgeführt ist. Es wird eine Lösung einbezogen, bei welcher vorteilhaft der Randflansch 8 größeren Außendurchmesser als der Randwulst 7 hat.
  • Fig. 2 zeigt, daß der Steg 2 in einer Richtung parallel zur Ebene der Mündungsöffnung 6 größere Erstreckung als in einer Richtung parallel zur Längsachse des Gefäßes hat. Dadurch wird beim Andrücken des Deckels eine seitliche Verlagerung weitgehend vermieden.
  • F i g. 3 zeigt einen Querschnitt durch einen Steg 17, der beispielsweise dem Steg 2 entspricht. Dieser Steg hat entsprechend dem Steg 2 auch größere Breite als Höhe, so daß die für den Steg 2 geltend gemachte Zentrierung gewahrt bleibt. Dieser Steg 17 hat aber auch Erstreckungen 18, 19 senkrecht zu seiner Querrichtung, d. h. etwa parallel zur Längsachse des Gefäßes. Dadurch wird sein Federungsvermögen zwecks Einhaltung der gestreckten Lage oder Rückführung in die gestreckte Lage (wie in F i g. 1 gezeigt) wesentlich erhöht. Es versteht sich, daß die Erstreckung 18, 19 über die gesamte Länge des Steges oder auch nur abschnittsweise angeordnet sein kann.
  • In F i g. 4 sind gleiche Teile wie in F i g. 1 mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • Die F i g. 4 unterscheidet sich von der F i g. 1 darin, daß die Mündungsöffnung 6 einen nach innen vorspringenden Ringwulst20 hat, für welchen eine Ringnut 21 am Vorsprung 9, und zwar unmittelbar unter der durch den Ringflansch 8 gebildeten Schulter angeordnet ist.
  • Zur Verdeutlichung ist der Schnitt 23 eines in die Ausnehmung 11 eingedrückten Schildes gestrichelt dargestellt.
  • Das erfindungsgemäße Reaktionsgefäß kann beispielsweise aus Polypropylen hergestellt sein. Dabei wird neben vorzüglicher Festigkeit auch der Vorteil der Unzerbrechlichkeit erreicht.
  • Bei den beschriebenen Gefäßen sind extrem dünne Wandstärken möglich, die die Kunststoffgefäße durchsichtig machen. Die Gefäße gewährleisten nicht nur auf Grund des Randwulstes, sondern auch durch Ausbildung mit einem langgestreckten konischen Ende, eine außerordentliche Steifigkeit, d. h. Formbeständigkeit. Auch erhält das Flüssigkeitsvolumen im unteren Teil des Gefäßes durch die an sich bekannte konische Form eine günstige, d. h. kleine Oberfläche und große Füllhöhe. Dadurch wird bei kleinen Mengen das Pipettieren maßgeblich erleichtert.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Reaktionsgefäß für kleine Flüssigkeitsmengen mit einem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (1), der Deckel (3) und ein Verbindungssteg (2) zwischen diesen einteilig aus Kunststoff ausgeführt sind und der Verbindungssteg an einem an der Gefäßmündung vorgesehenen Randwulst (7) angeordnet ist.
  2. 2. Reaktionsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Deckel (3) und das Gefäß (1) verbindende Steg (2) verstärkte Eigenelastizität durch Querschnittsausbildung mit Erstreckungen in der Ebene, in der der Steg (2) beim Aufsetzen des Deckels gebogen wird, aufweist, durch welche der Deckel nach Lösung der den Verschluß bewirkenden Spannung zwischen Gefäß und Deckel abhebbar ist.
  3. 3. Reaktionsgefäß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (2) in einer Richtung senkrecht zur Achse des Gefäßes (1) eine größere Querschnittserstreckung als in der Richtung parallel zur Achse des Gefäßes aufweist.
  4. 4. Reaktionsgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) einen in die Öffnung des Gefäßes eindrückbaren Vorsprung (9) unterhalb eines oberen Randflansches (8) aufweist und daß der Vorsprung und/oder das Gefäß (1) im Bereich seiner Mündung derart konisch ausgeführt sind, daß der Deckel beim Eindrücken des Vorsprunges in die Öffnung eine Zentrierung erfährt und abdichtend gehalten wird.
  5. 5. Reaktionsgefäß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) als Hohiprofil mit einer nach oben offenen Ausnehmung (11) ausgeführt ist, welche sich bis in den Vorsprung des Deckels erstreckt.
  6. 6. Reaktionsgefäß nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) an der dem Verbindungssteg (2) abgekehrten Seite einen Ansatz (12) zur Erleichterung des Öffnens aufweist.
  7. 7. Reaktionsgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (1) langgestreckt ausgeführt ist und an dem seiner Öffnung abgekehrten und geschlossenen Ende (5) kegelstumpfförmig verjüngt ist.
  8. 8. Reaktionsgefäß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der konische Vorsprung (9) des Deckels an seinem freien Ende einen etwas geringeren Durchmesser als die Öffnung des Gefäßes und an seinem oberen Ende einen etwas größeren Durchmesser hat.
  9. 9. Reaktionsgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (1) eine axiale Länge von etwa 40 mm, einen größten Außendurchmesser von etwa 10 mm und einen sich zum geschlossenen Boden mit einem Durchmesser von etwa 5 mm verjüngenden Abschnitt aufweist.
  10. 10. Reaktionsgefäß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Randflansch (8) des Deckels (3) einen größeren Außendurchmesser als der Randwulst (7) des Gefäßes (1) aufweist.
  11. 11. Reaktionsgefäß nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Hinweisschildes (23) in der Ausnehmung des Deckels.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1010 761.
DE1963N0022663 1963-01-28 1963-01-28 Reaktionsgefaess fuer kleine Fluessigkeitsmengen Pending DE1275795B (de)

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EP0149797A3 (en) * 1984-01-24 1985-10-09 Eppendorf Geratebau Netheler + Hinz Gmbh Plastic reaction container for small liquid samples
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