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DE1275253B - Vorrichtung zum Befahren von Masten u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Befahren von Masten u. dgl.

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Publication number
DE1275253B
DE1275253B DEH61834A DEH0061834A DE1275253B DE 1275253 B DE1275253 B DE 1275253B DE H61834 A DEH61834 A DE H61834A DE H0061834 A DEH0061834 A DE H0061834A DE 1275253 B DE1275253 B DE 1275253B
Authority
DE
Germany
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friction
frame
gripping
mast
gear
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Withdrawn
Application number
DEH61834A
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English (en)
Inventor
Hubert Helm
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Priority to DEH4215D priority Critical patent/DE861599C/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH61834A priority patent/DE1275253B/de
Publication of DE1275253B publication Critical patent/DE1275253B/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES VMWW^ PATENTAMT Int. Cl.:
B 66b
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 35 a -1/03
Nummer: 1275 253
Aktenzeichen: P 12 75 253.3-22 (H 61834)
Anmeldetag: 13. Februar 1967
Auslegetag: 14. August 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befahren von Masten, Bäumen, Kaminen und Säulen runden oder mehreckigen Querschnitts, bestehend aus einem durch elastische Mittel um den Mast verspannbaren sowie gegen diesen durch ein Rollensystem mit einer oder mehreren Greifrollen oder -raupen abstützbaren Gelenkrahmen, der mindestens eine Sitzgelegenheit sowie einen von dieser aus regelbaren Antriebssatz für das Rollensystem aufweist und mittels des letzteren am Mast auf und ab bewegbar ist.
Eine bekannte Vorrichtung der obengenannten Art ist durch das Rollensystem sowohl geradlinig als auch in Form einer Schraubenlinie am Mast auf und ab bewegbar. Die Vorrichtung findet daher vorzugsweise als Entrindungsmaschine für stehende Baumstämme Verwendung, indem am Gelenkrahmen Schälmesser angeordnet sind, die durch Federn gegen den Baumumfang gepreßt werden. Die bekannte Vorrichtung ist so aufgebaut, daß ein dreieckförmiges Gestell vorgesehen ist, welches an drei gleichmäßig um den Umfang eines Baumstammes verteilten Stellen an diesem anliegt, wobei an zwei Stellen sogenannte Klemmvorrichtungen mit Klemmstücken, die als allseits beweglich gelagerte Kugeln oder Kufen oder Rollen ausgebildet sind, angreifen und an der dritten Stelle die Greifraupe oder die Greifraupen angeordnet sind. Bei der bekannten Vorrichtung ist jede Greifraupe um eine radial zur Baumstammachse verlaufende horizontale Achse um mindestens 90° schwenkbar und in jede beliebige Stellung einstellbar. Das Rollensystem der bekannten Vorrichtung weist somit nur eine durch den Antriebssatz angetriebene Greifraupe auf, während den sonstigen Rollen lediglich eine Führungsfunktion für den Gelenkrahmen zugeordnet ist. Wenngleich die angetriebene Greifraupe am Gelenkrahmen im Bereich des Antriebssatzes sowie der Sitzgelegenheit, d. h. an der schwersten Rahmenseite, am Baumumfang angreift, besteht durch diesen einseitigen Angriff die Möglichkeit, daß die anderen, obwohl weniger schweren Rahmenseiten nicht gleichmäßig mit der einen Rahmenseite angehoben werden und die Rahmenebene eine zur Horizontalen geneigte Lage einnimmt. Dies kann ein Verklemmen des Gelenkrahmens am Baum hervorrufen. Bei einer Ausführungsform der bekannten Vorrichtung mit mehreren Raupen sind diese, da sie alle von oben gesehen an der gleichen Stelle des Gestells am Baumstamm angreifen, übereinander angeordnet, wobei jede Raupe für sich um eine horizontale und radial zwischen Baumstammachse verlaufende Achse schwenkbar und in
Vorrichtung zum Befahren von Masten u. dgl.
Anmelder:
Hubert Helm, 8911 Schwifting
Als Erfinder benannt:
Hubert Helm, 8911 Schwifting
jede beliebige Stellung einstellbar ist. Diese Ausführungsform der bekannten Vorrichtung weist alle vorstehend angeführten Nachteile auf. Bei dieser Ausführungsform der bekannten Vorrichtung kommt noch als schwerwiegender Nachteil hinzu, daß dann
ao die einzelnen Raupen, deren Winkelstellung jeweils für sich veränderlich ist, exakt parallel zueinander gesteuert werden müssen. Dies ist selbst dann, wenn die Raupen in kurzen Abständen übereinander an der gleichen Stelle des Rahmengestells angeordnet sind, nur mit großen Schwierigkeiten durchführbar und mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Selbst wenn dies gelingen sollte, ist damit jedoch noch nicht gewährleistet, daß die bekannte Vorrichtung beim Hochfahren entlang dem Baumstamm eine gleichbleibende horizontale Lage des Gestellrahmens gewährleistet, sondern es besteht weiterhin die Gefahr, daß sich der Gestellrahmen durch ein Zurückbleiben der am Baumstamm anliegenden Klemmstücke gegenüber der Greifraupe bzw. den Greif raupen schrägstellt und ein Verklemmen der Vorrichtung am Baumstamm eintritt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art auf Grund einfacher konstruktiver Maßnahmen so weiterzubilden, daß sie mit im wesentlichen horizontaler Rahmenebene sicher am Mast auf und ab bewegbar ist. Dies wird dadurch erreicht, daß das Rollensystem mindestens drei in regelmäßigen Abständen rings um den Umfang des Gelenkrahmens verteilt an diesem angebrachte, durch den Antriebssatz synchron angetriebene Greifrollenbzw, -raupenpaare aufweist, deren jeweilige Rollen bzw. Raupen im gegenseitigen Abstand beiderseits einer Mantellinie des Mastes an diesem angreifen und über eine gemeinsame, im wesentlichen horizontale Welle angetrieben sind. Durch die jeweils beiderseits einer Mantellinie des Mastes angreifenden Rollen jedes Rollenpaares und deren synchronen Antrieb
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ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein gleich- Rollensystem 6, T, 8 abstützbar, das durch einen am mäßiges Anheben aller Seiten des Gelenkrahmens Gelenkrahmen vorgesehenen Antriebssatz 9 angetriegewährleistet, so daß dieser mit im wesentlichen ben wird. Im Bereich des Antriebssatzes ist eine horizontaler Rahmenebene ohne jegliche Verklem- Sitzgelegenheit 10 vorgesehen, von der aus der mungsgefahr am Mast auf und ab bewegbar ist. 5 Antriebssatz 9, beispielsweise mittels eines Fußhebels
Besonders vorteilhaft ist jedoch, wenn mindestens 11 oder sonstiger nicht eingezeichneter Steuermittel, zwei im Abstand übereinander angeordnete Greif- zum Aufundabbewegen des Gelenkrahmens am rollenpaare jeweils ein Greiferaggregat bilden, dessen Mast 1 regelbar ist. Gegenüber der Sitzgelegenheit 10 horizontale Wellen über Schneckengetriebe durch je ist ein weiterer Sitz 12 vorgesehen, eine vertikale Welle synchron angetrieben sind. io Nach der Erfindung weist das Rollensystem 6,T,8 Durch solche im Abstand übereinander angeordnete mindestens drei durch den Antriebssatz 9 synchron Rollenpaare ist zwangläufig jedes Verschwenken der angetriebene Rollenpaare 6a-6b, Ia-Tb, 8a-8b auf, Rahmenebene aus der Horizontalen unterbunden. die vorzugsweise mit einer balligen Gummilauffläche
Hierbei dient es einer zweckmäßigen Weiter- ausgestattet sind. Die Rollen jedes Rollenpaares bildung der Vorrichtung, daß die Schneckengetriebe 15 greifen im gegenseitigen Abstand beiderseits einer selbsthemmend ausgebildet sind. Die selbsthemmende Mantellinie des Mastes 1 an diesem an und sind über Ausbildung der Schneckengetriebe gewährleistet, daß eine gemeinsame, im wesentlichen horizontale Welle der Gelenkrahmen unter Ausschluß jeglicher Ab- 13 bzw. 13 α (in den F i g. 1 bis 3 nicht eingezeichnet; Sturzgefahr in der jeweils erreichten Höhe am Mast s. Fig. 4) angetrieben, stehenbleibt, falls der Antriebssatz ausfällt. 20 Die äußeren Enden der Rahmenstrebenabschnitte
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vor- 3 a, 4 a, 5 a sind durch lösbare Gelenke 14,15, 16 richtung ist eine der vertikalen Wellen der Greifer- miteinander verbunden, an denen auch die einen aggregate mit den anderen vertikalen Wellen durch Enden der Federn 2 angreifen. Deren andere Enden einen Ketten- bzw. Riementrieb gekuppelt und von greifen in Ösen 17, 18, 19 an den einen Enden von einem Motor des Antriebssatzes unter Zwischen- 25 Druckstreben 20, 21, 22 ein, deren andere Enden die schaltung eines Umsteuergetriebes antreibbar, das Rollenpaare 6a-6b, Ία-Tb, SaSb in elastischem vorzugsweise als stufenlos regelbares Reibradgetriebe Kraftschluß an den Mast 1 anpressen. Infolge dieser ausgebildet ist. Ein solches ist konstruktiv einfach, Ausbildung des Gelenkrahmens ist dessen elastisches gewichts- sowie raumsparend und ermöglicht ein Ausweiten und Verengen gewährleistet, so daß die feinfühliges Regeln der Auf- und Abwärtsbewegung 30 Rollenpaare 6a-6b, Ta-Tb, 8a-8b dauernd kraftdes Gelenkrahmens. schlüssig am Mast 1 anliegen, auch wenn dessen
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Reibrad- Fußquerschnitt wesentlich, beispielsweise im Vergetriebe eine mit dem Motor gekuppelte Reibscheibe hältnis 1:5, größer ist als der Querschnitt am Kopf, sowie ein längs einer der vertikalen Wellen verschieb- Durch die lösbaren Gelenke 14, 15, 16 ist es jedoch bares Gegenreibrad aufweist. Durch Verschieben des 35 auch möglich, zusätzliche Rahmenstreben einzusetzen Gegenreibrades, beispielsweise mittels eines Fuß- und mit den anderen Rahmenstreben durch Federn 2 oder Handhebels, sind sowohl das Übersetzungs- zu verspannen, so daß Maste oder Kamine wesentlich verhältnis des Getriebes als auch der Drehsinn des größeren Grundquerschnitts durch den Gelenk-Gegenreibrads in einfachster Weise von der Sitz- rahmen umspannbar sind, gelegenheit aus regelbar. 4° Wie insbesondere den F i g. 3 und 4 zu entnehmen
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nach- ist, bilden mindestens zwei im Abstand übereinander folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der angeordnete Greif rollenpaare, beispielsweise 6a-6b Zeichnung zu entnehmen. In dieser zeigt und 6a'-6b', ein Greiferaggregat, dessen horizontale
F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Wellen 13, 13 α jeweils über ein Schneckengetriebe erfindungsgemäße Vorrichtung in Verbindung mit 45 35, 35' über eine gemeinsame vertikale Welle 21 einem Mast verhältnismäßig kleinen Querschnitts, angetrieben sind. Die Schneckengetriebe 35, 35' sind
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß jeweils selbsthemmend ausgebildet. F i g. 1 in Verbindung mit einem Mast verhältnis- Der F i g. 2 ist zu entnehmen, daß auch die
mäßig großen Querschnitts, weiteren Greiferaggregate in gleicher Weise mit
F i g. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß 50 Schneckengetrieben 35, 35' und vertikalen Wellen Fig. 2 in Arbeitsstellung an einem Baum, 21<3, 21 & ausgestattet sind, von denen die eine, 21a,
Fig. 4 eine in größerem Maßstab dargestellte mit den anderen, 21, 21b, durch einen Ketten- oder Seitenansicht eines bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1 Riementrieb 22, 22' gekuppelt und durch den bis 3 Verwendung findenden Greiferaggregates. Antriebsatz 9 von einem Motor (nicht eingezeichnet)
Gemäß den Fig. 1 bis 3 weist eine Vorrichtung 55 des letzteren unter Zwischenschaltung eines Umzum Befahren eines Mastes 1, Baumes, Kamins oder Steuergetriebes 23, 24 angetrieben wird, einer Säule runden, dreieckigen bzw. polygonen Das Umsteuergetriebe ist in Form eines stufenlos
Querschnitts einen durch elastische Mittel, beispiels- regelbaren Reibradgetriebes ausgebildet, das eine mit weise Federn 2, um den Mast 1 verspannbaren dem Motor gekuppelte Reibscheibe 23 aufweist, die Gelenkrahmen auf, der durch mindestens drei 60 an einem längs der einen vertikalen Welle 21a dreh-Rahmenstreben 3, 4, 5 gebildet ist. Die Rahmen- fest verschiebbaren Gegenreibrad 24 kraftschlüssig streben 3, 4, 5 sind jeweils im mittleren Längen- angreift.
bereich abknickbar, indem sie jeweils zwei Streben- Wie die F i g. 4 zeigt, ist das Gegenreibrad 24
abschnitte 3 a, 4 a, 5 a aufweisen, deren innere Enden durch eine das letztere umgreifende Klaue 25 vom unmittelbar oder über Zwischenstreben 3 b, 4 b, Sb 65 unteren Durchmesserende der Reibscheibe 23 über gelenkig miteinander verbunden sind. Gegen den deren Mittelpunkt bis in die gestrichelt eingezeichnete Mast 1 ist der Gelenkrahmen 3, 4, 5 durch die Lage am oberen Durchmesserende verschiebbar, so Federn 2 über ein später noch näher beschriebenes daß die Umlaufgeschwindigkeit der vertikalen Welle
21α von der maximalen. Drehzahl stufenlos auf Null und in entgegengesetztem Drehsinn wiederum auf die maximale Drehzahl regelbar ist. Um während der Stillstandszeiten des Gegenreibrades 24 im Mittelpunkt der Reibscheibe 23 die gegenseitige Reibung zu vermindern und Abnutzungserscheinungen zu unterbinden, weist die Reibfläche der Reibscheibe 23 im Mittelpunkt koaxial zur Reibscheibe eine gegenüber der Reibscheibe frei drehbar gelagerte Scheibe 26 oder einen frei drehbaren Ring auf, deren oder dessen dem Gegenreibrad 24 zugewandte Fläche gegenüber der Reibfläche der Reibscheibe 23 etwas zurücktritt. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß das Gegenreibrad zuverlässig in die Nullstellung geführt werden kann. Die Klaue 25 ist längsverschiebbar auf einer von zwei die beiden Schneckengetriebe 35, 35' gegenüber abstützenden Streben 27, 28 angeordnet und durch einen Seilzug 29, 30 mittels des Fußhebels 11 gemäß F i g. 3 absenk- sowie anhebbar.
Um bei einem eventuellen Ausfall des Antriebssatzes während einer Höhenstellung der Vorrichtung den Abstieg der Bedienungsperson zum Boden zu ermöglichen, ist am Gelenkrahmen bzw. gemäß F i g. 3 am Antriebssatz 9 eine Aufhängevorrichtung 31 zum Befestigen einer Strickleiter (nicht eingezeichnet) vorgesehen.
Falls während einer Höhenstellung der Vorrichtung Werkzeuge oder sonstige Geräte vom Boden bis zur Vorrichtung transportiert werden sollen, kann dies mittels einer Hebevorrichtung, beispielsweise in Form einer Seiltrommel 32, erfolgen, die an einer Zapfwelle 33 des Antriebssatzes 9 drehfest anbringbar ist. Mit Hilfe dieser Hebevorrichtung können auch beispielsweise in den Baumkronen gepflückte Früchte zum Boden abgelassen werden. Nach dem Abnehmen der Seiltrommel 32 kann die Zapfwelle zum Antrieb sonstiger Maschinen und Geräte benutzt werden.
Der Fig. 3 ist auch zu entnehmen, daß die Federn 2 aus Sicherheitsgründen jeweils durch eine Bruchsicherung in Form eines flexiblen Zuggliedes, beispielsweise einer Kette oder eines Seiles 34, überbrückt sind.
Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform begrenzt. So ist es beispielsweise möglich, an Stelle der vier Greifrollen eines jeden Greiferaggregates vier Umlenkrollen oder -scheiben für zwei parallel zueinander laufende band- oder kettenförmige Greifraupen vorzusehen. Sowohl die letzteren als auch die Greifrollen können mit abstehenden Greifstiften ausgestattet sein, ohne daß dies in der Zeichnung dargestellt ist. Weiterhin ist es denkbar, jedem der Greifrollenpaare bzw. jedem Greiferaggregat einen von mehreren Elektromotoren zuzuordnen, die gemeinsam den Antriebsatz bilden. Unterschiedlich zum Seilzug 29, 30 kann das Regeln des Reibradgetriebes 23, 24 auch durch andere Regelmittel, beispielsweise durch einen Handhebel, erfolgen, der direkt am Gegenreibrad 24 angreift. An Stelle eines Reibradgetriebes ist auch ein sonstiges Umsteuergetriebe, beispielsweise ein stufenlos regelbares Keilriemengetriebe, anwendbar.
Es ist z. B. auch möglich, jedes Greifrollen- bzw. -raupenpaar nicht auf einer gemeinsamen Welle anzuordnen, sondern jede Greifrolle bzw. -raupe für sich an je einen Antriebswellenzapfen eines für das jeweilige Rollen- bzw. Raupenpaar gemeinsamen Getriebes anzubringen, wobei die beiden Wellenzapfen, welche die Greifrollen bzw. -raupen eines Greifrollen- bzw. raupenpaares tragen, miteinander fluchten und in entgegengesetzten Richtungen aus dem Getriebe vorragen und über das Getriebe synchron angetrieben sind.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Befahren von Masten, Bäumen, Kaminen und Säulen runden oder mehreckigen Querschnitts, bestehend aus einem durch elastische Mittel um den Mast verspannbaren sowie gegen diesen durch ein Rollensystem mit einer oder mehreren Greifrollen oder -raupen abstützbaren Gelenkrahmen, der mindestens eine Sitzgelegenheit sowie einen von dieser aus regelbaren Antriebssatz für das Rollensystem aufweist und mittels des letzteren am Mast auf und ab bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollensystem (6, 7, 8) mindestens drei in regelmäßigen Abständen rings um den Umfang des Gelenkrahmens (3, 4, 5) verteilt an diesem angebrachte, durch den Antriebssatz (9) synchron angetriebene Greifrollen- bzw. Greifraupenpaare (6a-6b, Ία-Tb, 8a-8ö) aufweist, deren jeweilige Rollen im gegenseitigen Abstand beiderseits einer Mantellinie des Mastes (1) an diesem angreifen und über eine gemeinsame, im wesentlichen horizontale Welle (13 bzw. 13 a) angetrieben sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei im Abstand übereinander angeordnete Greifrollenpaare (6a-6b, 6a'-6Z>' bzw. Ta-Tb, Ta'-Tb' bzw. 8a-8b, Sa'-Sb') jeweils ein Greiferaggregat bilden, dessen horizontale Wellen (13,13 a) über Schneckengetriebe (35, 35') durch je eine vertikale Welle (21) synchron angetrieben sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckengetriebe (35,35') selbsthemmend ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der vertikalen Wellen (21a) mit den anderen vertikalen Wellen (21, 216) durch einen Ketten- bzw. Riementrieb (22, 22') gekuppelt und von einem Motor des Antriebssatzes (9) unter Zwischenschaltung eines Umsteuergetriebes (23, 24) antreibbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Umsteuergetriebe als stufenlos regelbares Reibradgetriebe (23, 24) ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibradgetriebe eine mit dem Motor gekuppelte Reibscheibe (23) sowie ein längs einer der vertikalen Wellen (21a) verschiebbares Gegenreibrad (24) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibfläche des Reibrades (23) im Mittelpunkt eine relativ zur Reibfläche frei drehbare koaxiale Scheibe (26) oder einen frei drehbaren koaxialen Ring aufweist.
8. Vorrichtung nach mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Greifrollenpaar (6a-6b, Ta-Tb, 8a-8b) im Knickbereich je einer jeweils im Bereich ihrer Längsmitte um eine vertikale Achse abknickbaren Rahmenstrebe (3a, la, 5a) angeordnet ist, wobei
die Rahmenstreben in an sich bekannter Weise Bestandteile des Gelenkrahmens bilden.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Greifrollenpaaren (6a-6b, Ία-Tb, 8α-8έ) bzw. den Greifer-
aggregaten jeweils den Antriebssatz bildende Elektromotore zugeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 861599.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 590/80 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
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