DE1217681B - Heuwerbungsmaschine - Google Patents
HeuwerbungsmaschineInfo
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- DE1217681B DE1217681B DEM61045A DEM0061045A DE1217681B DE 1217681 B DE1217681 B DE 1217681B DE M61045 A DEM61045 A DE M61045A DE M0061045 A DEM0061045 A DE M0061045A DE 1217681 B DE1217681 B DE 1217681B
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/10—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis
- A01D78/12—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis the tines having an additional movement superimposed upon their rotary movement
- A01D78/125—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially vertical axis the tines having an additional movement superimposed upon their rotary movement by a guiding track
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOId
Deutsche KL: 45 c - 79/00
Nummer: 1217 681
Aktenzeichen: M 61045 HI/45 c
Anmeldetag: 19. Mai 1964
Auslegetag: 26. Mai 1966
Die Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine, insbesondere zum Breitwenden, mit mindestens zwei
kraftgetriebenen, gegenläufig umlaufenden, quer zur Fahrtrichtung unmittelbar nebeneinander angeordneten,
in etwa vertikalen Drehlagern laufenden Zinkenrädern mit einer Mehrzahl von radial von der Radnabe
abstehenden, gesteuerten Zinkenarmen, die in vertikalen Ebenen schwenkbar an der Radnabe angelenkt
sind und an denen Zinken angeordnet sind, deren Spitzen sich auf einer nach vorn geneigten
Bahn bewegen.
Es ist bereits eine Heuwerbungsmaschine bekannt, bei der die gesteuerten Zinken auf Stangen sitzen, die
durch einen äußeren umlaufenden Ring hindurchragen und am inneren Ende eine auf einer Kurvenbahn
laufende Rolle aufweisen. Ferner ist bei Heuwerbungsmaschinen eine Zinkensteuerung bekannt,
bei der die Zinken direkt an der Nabe angelenkt sind und durch eine gegenüber der ersten versetzte Nabe
über Zugstangen angehoben werden. Bei dieser Konstruktion müssen die starken Seitenkräfte allein von
den Schwenklagern der Zinken an der Nabe aufgenommen werden. Die Zugstangen bieten keine Abstützung,
so daß die Anlenkung sehr labil ist. Auch bei einer anderen bekannten Ausführungsform mit
gesteuerten Zinken werden die starken Seitenkräfte von den Schwenklagern der Zinken aufgenommen,
die infolgedessen übermäßig stark ausgebildet werden mußten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Heuwerbungsmaschine der eingangs genannten Art so
auszugestalten, daß die bei den bekannten Zinkensteuerungen vorhandenen Nachteile vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Radnabe mit Stützarmen versehen ist,
die Führungen für die Zinkenarme aufweisen. Der Vorteil dieser Konstruktion besteht darin, daß die
Stützarme die auf die Zinkenarme während der Arbeit ausgeübten Seitenkräfte aufnehmen, so daß
die Gelenke an der Nabe weitgehend entlastet und infolgedessen leichter und raumsparender ausgestaltet
werden können.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Zinkenarme mit Steuerarmen versehen sind,
die etwa senkrecht zu den Zinkenarmen stehen und in einer Steuerkurve einer undrehbar gelagerten Platte
geführt sind. Dadurch wird eine besonders einfache und zweckmäßige Steuerung der Zinkenarme erreicht.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind mit der Radnabe verbundene Führungen
vorgesehen, die die Steuerarme seitlich abstützen.
Heuwerbungsmaschine
Anmelder:
Maschinenfabrik Fahr Aktiengesellschaft,
Gottmadingen (Kr. Konstanz)
Als Erfinder benannt:
Michael Stampfer,
Paul Lorch, Gottmadingen (Kr. Konstanz)
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 27. Mai 1963 (A 4274/63)
Um die Steuerkurve weitgehend vor Verschmutzung zu schützen, ist sie an einer Platte angebracht,
die oberhalb der umlaufenden Radnabe am Querträger angeordnet ist. Besonders vorteilhaft wirkt es
sich aus, daß die Führungen für die Zinkenarme mit einem elastischen Begrenzungsanschlag versehen sind,
weil dadurch ein ruhiger Lauf der Maschine erreicht und der Verschleiß herabgesetzt wird.
In vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Zinkenräder je mit fünf bis acht
Zinkenarmen ausgerüstet. Durch diese Maßnahme wird die infolge der Neigung der Zinkenräder unvermeidliche
Arbeitslücke zwischen zwei benachbarten Zinkenrädern durch schnellere Aufeinanderfolge von
Zinken geschlossen, ohne die Umlaufzahl erhöhen zu müssen. Diese Erhöhung der Zahl der Zinkenarme
bei einer Heuwerbungsmaschine der eingangs genannten Art gegenüber bisher vier wird erst durch die
Steuerung und Führung der Zinkenarme gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht, die unter anderem
verhindert, daß die Zinken benachbarter Zinkenräder aneinanderschlagen.
Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einer Heu-Werbungsmaschine dargestellt, die mit Zinkenrädern
ausgerüstet ist, deren Zinkenarme gegenüber der Radnabe gesteuert sind. Es zeigt
F i g. 1 ein Zinkenrad nach der Erfindung im Vertikalschnitt gemäß der Linie I-I der Fi g. 2,
F i g. 2 den Grundriß eines sechsarmigen Zinkenrades, zur Hälfte im Horizontalschnitt, gemäß der
Linie H-II der F i g. 1,
609 570/159
F i g. 3 eine Teilansicht und Schnitt gemäß der Linielll-IIIderFig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt gemäß der LinieIV-IV der
Fig. lund
F i g. 5 in schematischer Darstellung die paarweise Anordnung von Zinkenrädern einer Heuwerbungsmaschine
im Grundriß.
An einem quer zur Fahrtrichtung der Maschine angeordneten und z. B. über eine Dreipunktanhängevorrichtung
oder durch Stützräder in der Höhe einstellbaren Querträger 1 des Maschinenrahmens "sitzt eine
Platte 2 auf der Unterseite, die als Lager für die vertikale Antriebswelle 3 dient und die gleichzeitig auch
eine exzentrisch zur Antriebswelle gelegene Steuerkurve 4 aufweist. Das untere Ende der Antriebswelle
3 trägt ein Zinkenrad 5, an dessen Nabe 6 über den Nabenumfang gleichmäßig verteilte Lageraugen?
sitzen, an denen über horizontale Gelenkbolzen 8 radial abstehende Zinkenarme 9 vertikal
schwenkbar gelagert sind. Von diesen Lagerstellen aus erstrecken sich mit den Zinkenarmen 9 fest verbundene
Steueranne 10 aufwärts, deren obere, kugelige Enden 11 in die Steuerkurve 4 hineinragen. Am
Oberteil der Nabe 6 sind in Vertikalebenen der Zinkenarme 9 radial gerichtete Stützarme 12 vorgesehen,
die an ihren äußeren Enden nach unten offene gabelförmige Seitenführungen 13 mit je einem
elastischen Begrenzungsanschlag 25 haben, die verbreiterte Gleitstücke 9' der Zinkenarme 9 seitlich abstützen.
An den inneren Enden der Stützanne 12 sind Führungsflächen 14 zur seitlichen Abstützung der
Steuerarme 10 vorgesehen. Die Zinkenarme 9 tragen an ihren äußeren Enden federnde und etwa rechtwinklig
abstehende Zinken 15.
Das Zinkenrad5 wird in bekannter Weise, z.B.
über ein Kegelgetriebe 16,17 und weitere vorgeschaltete
Organe, vom Schlepper aus angetrieben.
Bei der Drehung des Zinkenrades 5 werden die umlaufenden Zinkenarme 9 mit den Zinken entsprechend
der Steuerkurve 4 über die Steuerhebel 10 in den Führungen 13 gehoben und gesenkt. Bei paarweisem
Arbeiten nähern sich die Umlaufbahnen 18, 18' (Fig. 5) der Zinkenspitzen 19,19' der beiden
Zinkenräder 5 bis auf den Abstand 20, der bei sechs Zinkenarmen bis zu 5 cm betragen kann. Der Antrieb
ist so gestaltet, daß sich die Zinkenräder 5 in Richtung der Pfeile 21 und 22 drehen. Die Maschine
bewegt sich bei der Arbeit in Richtung des Pfeils 23. Der Abstand der Zinkenräder voneinander kann in
bekannter Weise einstellbar und auch derart sein, daß sich die Bahnen der Zinkenspitzen etwas überschneiden.
Die Steuerkurve 4 kann so gekrümmt sein, daß bei der Arbeit die Spitzen der Zinken auf einer in F i g. 1
der Zeichnung gestrichelt angedeuteten Ebene umlaufen, die in Fahrtrichtung nach vorn geneigt ist. Sie
kann aber auch so verlaufen, daß sich die Zinkenspitzen auf einem Teil ihrer Umlaufbahn, vorzugsweise
auf dem vorderen inneren Viertel24 (Fig. 5),
parallel zu dem Erdboden bewegen.
Claims (6)
1. Heuwerbungsmaschine, insbesondere zum Breitwenden, mit mindestens zwei kraftgetriebenen,
gegenläufig umlaufenden, quer zur Fahrtrichtung unmittelbar nebeneinander angeordneten,
in etwa vertikalen Drehlagern laufenden Zinkenrädern mit einer Mehrzahl von radial von
der Radnabe abstehenden, gesteuerten Zinkenarmen, die in vertikalen Ebenen schwenkbar an
der Radnabe angelenkt sind und an denen Zinken angeordnet sind, deren Spitzen sich auf einer nach
vorn geneigten Bahn bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Radnabe(6) mit Stützarmen (12) versehen ist, die Führungen (13)
für die Zinkenarme (9) aufweisen.
2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkenarme (9)
mit Steuerarmen (10) versehen sind, die etwa senkrecht zu den Zinkenarmen (9) stehen und in
einer Steuerkurve (4) einer undrehbar gelagerten Platte (2) geführt sind.
3. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch mit der Radnabe (6) verbundene
Führungen (14), die die Steuerarme (10) seitlich abstützen.
4. Heuwerbungsmaschine nach einem der ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerkurve (4) an einer Platte (2) vorgesehen ist, die oberhalb der umlaufenden Radnabe (6) am
Querträger (1) angeordnet ist.
5. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (13)
für die Zinkenarme (9) mit einem elastischen Begrenzungsanschlag (25) versehen sind.
6. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zinkenräder (5) je mit fünf bis acht Zinkenarmen (9) ausgerüstet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschriften Nr. 1 351 800,
352 635;
Französische Patentschriften Nr. 1 351 800,
352 635;
britische Patentschrift Nr. 519 793;
USA.-Patentschrift Nr. 333 917.
USA.-Patentschrift Nr. 333 917.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 570/159 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1217681X | 1963-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1217681B true DE1217681B (de) | 1966-05-26 |
Family
ID=3687313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM61045A Pending DE1217681B (de) | 1963-05-27 | 1964-05-19 | Heuwerbungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1217681B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1299159B (de) * | 1966-07-09 | 1969-07-10 | Stoll | Heuwerbungsmaschine |
| FR2442004A1 (fr) * | 1978-11-21 | 1980-06-20 | Bucher Guyer Ag Masch | Machine pour la fenaison |
| FR2442002A1 (fr) * | 1978-11-21 | 1980-06-20 | Bucher Guyer Ag Masch | Machine pour la fenaison |
| FR2442003A1 (fr) * | 1978-11-21 | 1980-06-20 | Bucher Guyer Ag Masch | Machine pour la fenaison |
Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
| US333917A (en) * | 1886-01-05 | brown | ||
| GB519793A (en) * | 1938-10-03 | 1940-04-05 | Ernest Edward Blackstone | Improvements in or relating to swath turners and like machines |
| FR1351800A (fr) * | 1963-03-19 | 1964-02-07 | Faneuse rotative | |
| FR1352635A (fr) * | 1962-04-12 | 1964-02-14 | Lely Nv C Van Der | Dispositif pour travailler des végétaux se trouvant sur le sol |
-
1964
- 1964-05-19 DE DEM61045A patent/DE1217681B/de active Pending
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