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DE1275025B - Abspannstation mit zwei Abspanneinheiten - Google Patents

Abspannstation mit zwei Abspanneinheiten

Info

Publication number
DE1275025B
DE1275025B DEG48512A DEG0048512A DE1275025B DE 1275025 B DE1275025 B DE 1275025B DE G48512 A DEG48512 A DE G48512A DE G0048512 A DEG0048512 A DE G0048512A DE 1275025 B DE1275025 B DE 1275025B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guy
pair
station according
anchoring
pull
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG48512A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Heinz Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DEG48512A priority Critical patent/DE1275025B/de
Publication of DE1275025B publication Critical patent/DE1275025B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/10Anchorings for conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Abspannstation mit zwei Abspanneinheiten Die Erfindung betrifft eine Abspannstation mit zwei durch ein Zuglaschenpaar verbundenen, wechselweise und getrennt verspannbaren Abspanneinheiten für untertägige Gewinnungs- und/oder Förderanlagen, wobei Vorrichtungen wie hydraulische Zylinder für das wechselweise Rücken der Abspanneinheiten längs und quer zur Förderrichtung und/oder Gewinnungsrichtung vorgesehen sind und wobei die strebseitige Abspanneinheit unverschieblich, jedoch vertikal schwenkbar an der Förder- und/oder Gewinnungsanlage angeordnet ist und die streckenseitige Abspanneinheit sich über ein Zuglaschenpaar rollend an der strebseitigen abstützt.
  • Es ist eine solche Abspannung für einen vor der Kohlenfront liegenden Förderer bekannt, der sich nur eines in Fördererlängsrichtung wirkenden Zylinders bedient, der derart an den zugeordneten Zuglaschen geführt ist, daß stets eine Parallelstellung zwischen Zylinder und Zuglaschen gewährleistet ist. Da der Zylinder mit der zugehörigen Abspanneinheit unbeweglich verbunden ist, kann sich die Abspanneinheit nicht in ausreichendem Maße den Liegendverhältnissen anpassen.. Darüber hinaus ist bei der Verwendung nur eines Zylinders die erreichbare Zugkraft bestimmten Grenzen unterworfen, da man nicht überdimensionieren will bzw. einen zulässigen Höchstdruck pro cm2 überschreiten kann. Zur Aufnahme großer Zugkräfte, d. h. insbesondere bei großen Förderlängen in sehr steiler Lagerung ist die bekannte Abspannung nicht geeignet (französisches Zusatz-Patent 78 250 zum französischen Patent 1235 886). Man hat sich daher weiter bemüht, Abspannungen zu finden, bei denen die in Fördererlängsrichtung erforderlichen Zugkräfte auf zwei Zylinder verteilt werden. Es ist eine solche Abspannung bekannt, bei der ein Abspannbalken eine die in Fördererlängsrichtung wirkenden Zylinder aufnehmende Grundplatte untergreift. Diese bekannte Abspannung hat den Nachteil, daß sie vollständig im Streb verlegt werden muß und so das Vorkohlen eines erheblich großen Stalles erfordert. Sie stellt daher keine Abspannstation im Sinne der vorliegenden Erfindung mit zwei durch ein Zuglaschenpaar verbundenen Abspanneinheiten dar (deutsche Patentschrift 1115 208).
  • Schließlich ist eine Abspannung für die Endstation eines Förderers bekannt, bei der ebenfalls zwei zumindest teilweise in Streblängsrichtung wirkende Zylinder Verwendung finden. Mit dieser bekannten Vorrichtung soll erreicht werden, daß unter Verzicht auf Abspannbalken lediglich über die Verwendung dreieckförmig zueinander angeordneter hydraulischer Zylinder ein kontinuierliches oder periodisches Verlegen des Förderers und seiner Haltevorrichtung möglich ist. Auch diese bekannte Abspanneinrichtung ist nicht geeignet, insbesondere in der steilen Lagerung große Kräfte aufzunehmen. Hierzu bedarf es keines besonderen Nachweises (deutsche Auslegeschrift 1206 383). Im übrigen .weist auch diese Abspannung. keine zwei durch ein Zuglaschenpaar verbundene Abspanneinheiten, wie der Gegenstand der vorliegenden Erfindung sie verwendet, auf.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Abspannstation der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die von der als vorteilhaft erkannten zweiteiligen Ausbildung einer Abspannstation Gebrauch macht, so daß der weitaus größere Teil der Station in die Strecke verlegt werden kann und die sich außerdem zur Aufnahme hoher Zugkräfte zweier in Streblängsrichtung wirkender Zylinder bedient und die insbesondere so ausgebildet ist, daß sich der schwere streckenseitige Abspannungsteil unabhängig von der Lage des strebseitigen Abspannungsteiles allen Liegendverhältnissen anpassen kann. Hierbei muß weiter eine verdrehungssichere Kraftübertragung zwischen den in Fördererlängsrichtung wirkenden Zylindern und der Zuglasche gegeben sein.
  • Die vorliegende Erfindung löst die gestellte Aufgabe bei einer Abspannstation der oben angeführten Gattung dadurch, daß die durch das Zuglaschenpaar auf die streckenseitige Abspanneinheit zu übertragenden Rückkräfte über zwischen dem Zuglaschenpaar und der streckenseitigen Abspanneinheit eine Vertikalbewegung ermöglichende Vorrichtungen übertragen werden, die in an sich bekannter Weise eine Drehbewegung um die Längsachse des Zuglaschenpaares zulassen, während in dem Zuglaschenpaar auftretende Zugkräfte auf einen Bügel übertragen werden, dessen Enden an an sich bekannten, parallelen und in Streblängsrichtung wirkenden hydraulischen Zylindern angeschlossen sind. Auf die vorbeschriebene Weise wird erreicht, daß die streckenseitige Abspannungseinheit völlig unabhängig von den Liegendverhältnissen ist. Es können bei Erreichen einer größeren Zugleistung Zylinder kleineren Querschnitts mit kleineren Drücken pro cm2 Verwendung finden. Die erfindungsgemäße Anordnung von Gleitführungen und Lagern verhindert weiterhin eine Beanspruchung der Dichtungen zwischen Kolbenstangen und Zylinder sowie überhaupt eine irgendwie geartete Beanspruchung der in Streblängsrichtung wirkenden Zylinder, die über die normale Druck- oder Zugbeanspruchung hinausgeht. Die streckenseitige Abspanneinheit kann gegenüber dem Zuglaschenpaar völlig frei nach oben und unten schwenken bzw. sich abbaustoßseitig oder versatzseitig heben oder senken. Sie ist lediglich, und dies liegt auch im Sinne der Erfindung, gezwungen, während des Vorrückvorganges der Zuglasche im Bewegungssinne der Zuglasche vorzurücken.
  • In Ausgestaltung der Erfindung weist die streckenseitige Abspanneinheit strebseitig zwei vertikale, parallel zur Fördererlängsmitte verlaufende Bleche auf, deren zueinander gerichtete Flächen die Lager und Gleitführungsflächen für eine an den Zuglaschen angeordnete Quertraverse sowie für eine Führungsscheibe bilden. Die parallel zur Fördererlängsmitte verlaufenden Bleche sind so stark ausgebildet bzw. so abgestützt, daß sie den bei der Verschiebung der Abspanneinheit auftretenden Druck aufnehmen können.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung greift die Quertraverse mit horizontalen, quer zur Förderrichtung gerichteten Achsstummeln in Gleitschuhe ein, die in einer vertikalen Nut der Bleche verschiebbar geführt sind. Während durch die in der Nut geführten Gleitschuhe eine ungehinderte Auf- und Abbewegung des Zuglaschenpaares ermöglicht wird, ermöglichen die ihrerseits in den Gleitschuhen gelagerten Achsstummel eine Schwenkbewegung der gesamten Zuglasche um eine weiter in Richtung auf die Abbaustrecke gelegene Achse.
  • Damit eine Schwenkung um die Längsachse des Zuglaschenpaares erfolgen kann, ist erfindungsgemäß die Außenfläche der Führungsscheibe im Berührungsbereich mit den Blechen zylindrisch gewölbt.
  • Die oberen und unteren Begrenzungsflächen der Führungsscheibe weisen Ausnehmungen auf, deren Querschnitt den Querschnitt der Zuglaschen entspricht, so daß das Zuglaschenpaar in den Ausnehmungen der Führungsseheibe durch Abdeckbleche gegen Abheben gesichert werden kann. Hierbei kann also, sofern die Zylinder beaufschlagt werden, die Zuglasche in den Ausnehmungen der Führungsscheibe in Streblängsrichtung hin- und hergleiten. Die Führungsscheibe kann sich also gemeinsam mit dem Zuglaschenpaar um die Mittellängsachse des Zuglaschenpaares drehen, während die Quertraverse mit ihren Achsstummeln nach wie vor in den Gleitschuhen geführt ist. Da hierbei die Führungsscheibe gegenüber der Quertraverse eine Drehbewegung ausführt, sind beide durch einen in der Längsmitte zwischen beiden Zuglaschen verlaufenden Bolzen mit Mutter miteinander verbunden. Hierbei besteht zwischen Führungsscheibe und Quertraverse ein. ausreichendes Spiel.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Zuglaschenpaar zwischen Führungsscheibe und Bügel, insbesondere unmittelbar hinter der Führungsscheibe, einen Querschnitt auf, der größer ist als der Querschnitt der Ausnehmungen in der Führungsscheibe. Damit ergibt sich nun der außerordentliche Vorteil, daß selbst nach Bruch des das Zuglaschenpaar mit dem Bügel verbindenden Bolzens eine zusätzliche Sicherung gegen Abrutschen der Abspannung besteht, da der verbreiterte Querschnitt des Zuglaschenpaares die wesentlich schmalere Ausnehmung in der Führungsscheibe nicht durchfahren kann und somit die im Zuglaschenpaar herrschenden Zugkräfte über die Quertraverse, die Achsstummel, die Gleitschuhe und die parallel zur Fördererlängsmitte verlaufenden Bleche auf die streckenseitige Abspanneinheit übertragen werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht der Bügel aus zwei im Abstand übereinander angeordneten Laschen, wobei der Abstand der Laschen durch zweiteilige, einen Bolzen umschließende Zwischenstücke fixiert ist. In äquivalenter Weise ist auch der Abstand der Zuglaschen an ihrem streckenseitigen Ende durch zweiteilige, den Bolzen umschließende Zwischenstücke festgelegt.
  • Hierbei ergibt sich nun nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der außerordentliche Vorteil, daß der das Zuglaschenpaar mit dem Bügel verbindende Bolzen an beiden Stirnseiten einen Bund aufweisen kann. Infolge der Anordnung der zweiteiligen Zwischenstücke kann deshalb von Schraubverbindungen od. dgl., die für derart hoch beanspruchte Teile Schwachstellen darstellen, abgesehen werden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die in Streblängsrichtung wirkenden hydraulischen Zylinder gegenüber der Abspanneinheit um horizontale Achsen schwenkbar angeordnet. Diese schwenkbare Anordnung gibt der Zuglasche eine ausreichende Ausweichmöglichkeit in der Höhe, damit die erfindungsgemäße Abspannung auch in Streben wechselnden Einfallens eingesetzt werden kann.
  • F i g. 1 zeigt in einem Ausführungsbeispiel eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Abspannung; F i g. 2 zeigt einen Schnitt A-B nach dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1.
  • Der Förderer 27 wird an seinem Ende durch eine Abspannung gehalten, die im wesentlichen aus den Abspanneinheiten 2 und 28 besteht. Beide Abspanneinheiten weisen Stempel 29 auf. Die Abspanneinheiten können gleichzeitig verspannt sein, es kann aber auch lediglich die Abspanneinheit 2 verspannt sein, während die Stempel 29 der Abspanneinheit 28 gelöst sind und die Abspanneinheit 28 sich durch Beaufschlagung der Rückvorrichtung 30 an der Rolle 31 des Zuglaschenpaares 1,1' entlangbewegt, bis der Schlitz 32 völlig durchfahren ist. Durch Festsetzen der Abspanneinheit 28 und Rauben der Stempel 29 der Abspanneinheit 2 kann die gesamte Abspanneinheit 2 wiederum durch Beaufschlagen der Rückeinrichtung 30 nachgeholt werden.
  • Die bei diesem Rückvorgang auftretenden Kräfte zwischen dem Zuglaschenpaar 1,1' und der Abspänneinheit 2 werden durch eine Führungsscheibe 10 und eine Quertraverse 9 übertragen, wobei sich die Quertraverse 9 mit horizontalen, quer zur Förderrichtung gerichteten Achsstummeln 11,11' in Gleitschuhen 12, 12' abstützt, die wiederum in einer vertikalen Nut 13, 13' parallel zur Fördererlängsmitte verlaufender Bleche 7, 7' verschieblich geführt sind. Die zueinander gerichteten Flächen 8, 8' der Bleche 7, 7' bilden die Lager und Gleitführungsflächen für die Quertraverse 9 und die Führungsscheibe 10. Quertraverse 9 und Führungsscheibe 10 werden durch einen in der Längsmitte (Längsachse 3) zwischen beiden Zuglaschen 1,1' verlaufenden Bolzen 18 mit Mutter 19 miteinander verbunden. Da bei einer Drehbewegung um die Längsachse 3 des Zuglaschenpaares eine Berührung zwischen der Führungsscheibe 10 und den zueinander gerichteten Flächen 8, 8' der Bleche 7, 7' erfolgt, ist die Außenfläche 14 der Führungsscheibe 10 im Berührungsbereich mit den Blechen 7, 7' zylindrisch gewölbt.
  • Die oberen und unteren Begrenzungsflächen 15, 15' der Führungsscheibe 10 weisen Ausnehmungen 16, 16' auf. In diesen Ausnehmungen ist das Zuglaschenpaar geführt und durch Abdeckbleche 17, 17' gegen Abheben gesichert. Das Zuglaschenpaar 1,1' ist im Bereich zwischen Führungsscheibe 10 und dem Bügel 4 verbreitert ausgeführt. Diese Verbreiterung, insbesondere unmittelbar hinter der Führungsscheibe bildet somit einen Querschnitt, der größer ist als der Querschnitt der Ausnehmungen 16,16' in der Führungsscheibe. Bei einem möglicherweise auftretenden Bruch des die Zuglaschen 1,1' mit dem Bügel 4 verbindenden Bolzens 21 kann der verbreiterte Querschnitt des Zuglaschenpaares nicht durch die Ausnehmungen 16 und 16' gleiten, so daß ein Abrutschen der Abspannungen selbst nach Bruch des Bolzens verhindert wird. Die Zugkräfte werden dabei aus den Zuglaschen 1, 1' über die Quertraverse 9, die Achsstummel 11,11', die Gleitschuhe 12,12' in die Bleche 7, 7' und damit in die Abspannung geleitet. Normalerweise jedoch werden die Zugkräfte aus dem Zuglaschenpaar über den Bügel 4 und die Enden 5, 5' dieses Bügels 4 in an sich bekannte, parallele und in Streblängsrichtung (Doppelpfeil) wirkende hydraulische Zylinder 6, 6' geleitet.
  • Der Bügel 4 selbst besteht aus zwei im Abstand übereinander angeordneten Laschen 20 und 20', wobei der Abstand der Laschen durch zweiteilige, den Bolzen 21 umschließende Zwischenstücke 22 fixiert ist. Ebenso ist der Abstand der Zuglaschen 1,1' an ihrem streckenseitigen Ende 23 durch zweiteilige, den gleichen Bolzen 21 umschließende Zwischenstücke 24 fixiert. Infolge der Zweiteiligkeit der Zwischenstücke kann der Bolzen 21 an beiden Stirnseiten einen Bund 25 bzw. 25' aufweisen.
  • Die in Streblängsrichtung wirkenden hydraulischen Zylinder 6, 6' sind gegenüber der Abspanneinheit 2 um horizontale Achsen 26 bis 26"' schwenkbar angeordnet.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Abspannstation mit zwei durch ein Zuglaschenpaar verbundenen, wechselweise und getrennt verspannbarenAbspanneinheiten füruntertägige Gewinnungs- und/oder Förderanlagen, wobei Vorrichtungen wie hydraulische Zylinder für das wechselweise Rücken der Abspanneinheiten längs und quer zur Förderrichtung und/oder Gewinnungsrichtung vorgesehen sind und wobei die strebseitige Abspanneinheit unverschieblich, jedoch vertikal schwenkbar an der Förder- und/odei Gewinnungsanlage angeordnet ist und die strekkenseitige Abspanneinheit sich über ein Zuglaschenpaar rollend an der strebseitigen abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Zuglaschenpaar (1, 1') auf die streckenseitige Abspanneinheit (2) zu übertragenden Rückkräfte über zwischen dem Zuglaschenpaar und der streckenseitigen Abspanneinheit eine Vertikalbewegung ermöglichende Vorrichtungen (10 bis 13) übertragen werden, die in an sich bekannter Weise eine Drehbewegung um die Längsachse (3) des Zuglaschenpaares zulassen, während in dem Zuglaschenpaar auftretende Zugkräfte auf einen Bügel (4) übertragen werden, dessen Enden (5, 5') an an sich bekannten, parallelen und in Streblängsrichtung (Doppelpfeil) wirkenden hydraulischen Zylindern (6, 6') angeschlossen sind.
  2. 2. Abspannstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die streckenseitige Abspanneinheit (2) strebseitig zwei vertikale, parallel zur Fördererlängsmitte verlaufende Bleche (7, 7') aufweist, deren zueinander gerichtete Flächen (8, 8') die Lager und Gleitführungsflächen für eine an den Zuglaschen angeordnete Quertraverse (9) und Führungsscheibe (10) bilden.
  3. 3. Abspannstation nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quertraverse (9) mit horizontalen, quer zur Förderrichtung gerichteten Achsstummeln (11, 11') in Gleitschuhe (12, 12') eingreift, die in einer vertikalen Nut (13, 13') der Bleche (7, 7') verschiebbar geführt sind.
  4. 4. Abspannstation nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche (14) der Führungsscheibe (10) im Berührungsbereich mit den Blechen (7, 7') zylindrisch gewölbt ist.
  5. 5. Abspannstation nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Begrenzungsflächen (15, 15') der Führungsscheibe (10) Ausnehmungen (16, 16') aufweisen, deren Querschnitt dem Querschnitt der Zuglaschen (1, 1') entspricht.
  6. 6. Abspannstation nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuglaschenpaar (1, 1') in den Ausnehmungen (16, 16') der Führungsscheibe (10) durch Abdeckbleche (17, 17') gegen Abheben gesichert ist.
  7. 7. Abspannstation nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß Quertraverse (9) und Führungsscheibe (10) durch einen in der Längsmitte zwischen beiden Zuglaschen (1, 1') verlaufenden Bolzen (18) mit Mutter (19) miteinander verbunden sind,. B.
  8. Abspannstation nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuglaschenpaar (1, 1') zwischen Führungsscheibe (10) und Bügel (4), insbesondere unmittelbar hinter der Führungsscheibe, einen Querschnitt aufweist, der größer ist als der Querschnitt der Ausnehmungen (16, 1.6') in der Führungsscheibe.
  9. 9. Absrannstation nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (4) aus zwei im Abstand übereinander angeordneten Laschen (20, 20') besteht, wobei der Abstand der Laschen durch zweiteilige, einen Bolzen (21) umschließende Zwischenstücke (22) fixiert ist.
  10. 10. Abspannstation nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Zuglaschen (1, 1') an ihrem streckenseitigen Ende (23) durch zweiteilige, den Bolzen (21) umschließende Zwischenstücke (24) fixiert ist.
  11. 11. Abspannstation nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß der das Zuglaschenpaar (1, 1') mit dem Bügel (4) verbindende Bolzen (21) an beiden Stirnseiten einen Bund (25, 25') aufweist.
  12. 12. Abspannstation nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß die in. Streblängsrichtung wirkenden hydraulischen Zylinder (6, 6@ gegenüber der Abspanneinheit (2) um horizontale Achsen (26 bis 26") schwenkbar angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1115 208; deutsche Auslegeschrift Nr.1206 383; französische Zusatzpatentschrift Nr. 78 250 zum französischen Patent Nr.1235 886; Unterlagen zum deutschen Gebrauchsmuster Nr. 1890 215; »Colliery Guardian«, 1966, Mai, Heft 6, S. 19.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1235886A (fr) * 1958-09-20 1960-07-08 Gewerk Eisenhuette Westfalia Dispositif d'amarrage pour transporteur placé devant un front de taille, utilisable notamment dans les mines
DE1115208B (de) * 1956-08-13 1961-10-19 Maschfab Eisengiesserei Beien Abspannvorrichtung fuer geschlossen umrueckbare, insbesondere zur Fuehrung einer Gewinnungsmaschine dienende Strebfoerderer
FR78250E (fr) * 1960-08-11 1962-06-22 Gewerk Eisenhuette Westfalia Dispositif d'amarrage pour transporteur placé devant un front de taille, utilisable notamment dans les mines
DE1890215U (de) * 1963-08-17 1964-04-02 Glueckauf Guenther Klerner Mas Abspannvorrichtung fuer das ende eines strebfoerderers, insbesondere hobelstreb.
DE1206383B (de) * 1962-04-13 1965-12-09 Glueckauf Guenther Klerner Mas Schreitende Aufhaenge- bzw. Festlegevorrichtung (Abspannung) fuer die Endstation eines Foerderers, insbesondere in Hobelstreben

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