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DE1271749B - Schaltungsanordnung zum Auswerten von Wechselspannungen zur Gleisueberwachung in Eisenbahnsicherungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Auswerten von Wechselspannungen zur Gleisueberwachung in Eisenbahnsicherungsanlagen

Info

Publication number
DE1271749B
DE1271749B DE19641271749 DE1271749A DE1271749B DE 1271749 B DE1271749 B DE 1271749B DE 19641271749 DE19641271749 DE 19641271749 DE 1271749 A DE1271749 A DE 1271749A DE 1271749 B DE1271749 B DE 1271749B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
voltage
track
pulse
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641271749
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Buchhorn
Dipl-Ing Wilbrand Lueers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19641271749 priority Critical patent/DE1271749B/de
Publication of DE1271749B publication Critical patent/DE1271749B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/18Railway track circuits
    • B61L1/181Details
    • B61L1/187Use of alternating current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Auswerten von Wechselspannungen zur Gleisüberwachung in Eisenbahnsicherungsanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Auswerten von Wechselspannungen zur Gleisüberwachung in Eisenbahnsicherungsanlagen nach Größe, Frequenz und Phasenlage gegenüber einer Vergleichswechselspannung unter Verwendung von magnetischen Speicherkernen.
  • In Eisenbahnsicherungsanlagen werden zur Gleisüberwachung isolierte Gleisabschnitte verwendet, deren Schienen an dem einen Ende z. B. mit einer Wechselspannungsquelle, welche auch die Vergleichswechselspannung liefern kann, und an dem anderen Ende mit einem Gleisrelais verbunden sind, das die Spannung zwischen den Schienen überwacht. Das Gleisrelais ist bei freiem Gleis angezogen und fällt ab, wenn beim Besetzen des Gleises die Schienen durch ein Fahrzeug kurzgeschlossen werden.
  • Vielfach werden einander benachbarte Gleisabschnitte mit Wechselspannungen entgegengesetzter Phasenlage gespeist. Für diese Gleisstromkreise werden phasenempfindliche Gleisrelais, z. B. sogenannte Motorrelais, verwendet, welche die veränderliche Gleisspannung nach Amplitude, Frequenz und Phasenlage mit einer konstanten Vergleichswechselspannung vergleichen. Derartige Motorrelais haben jedoch nur einen Abfallfaktor, d. h. das Verhältnis von Abfallstrom zu Ansprechstrom, welcher in der Größenordnung von 0,5 liegt anstatt bei dem gewünschten Wert 1. Außerdem benötigen die Motorrelais zum Steuern einen unerwünscht hohen Leistungsbedarf.
  • Andere durch die Gleisspannungen gesteuerte phasenempfindliche Relais für die Gleisüberwachung erfordern für einen Abfallfaktor von nahezu 1 einen verhältnismäßig hohen Fertigungsaufwand. Wenn Relais verwendet werden, die über Gleichrichter, Röhren und/oder Transistoren gesteuert werden, besteht bisher die Gefahr einer gefährdenden Fehlanzeige, wenn sich beispielsweise der Sperrwiderstand dieser Verstärkerelemente zu kleineren Werten ändert. Bei Verwendung von Röhren ergeben sich weitere Nachteile durch die begrenzte Lebensdauer, zusätzlichen Energiebedarf für deren Heizung sowie durch die Erschütterungsempfindlichkeit der gesamten Anordnung.
  • Weiterhin ist eine Schaltungsanordnung bekannt, die im wesentlichen aus zwei elektrisch gekoppelten Transfluxoren besteht. Diese Schaltungsanordnung genügt nicht den gestellten Anforderungen bezüglich des Abfallfaktors.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Schaltungen zu beheben. Gleichzeitig soll die Schaltungsanordnung zum Auswerten von Uleisspannungen folgende Bedingungen erfüllen: Der Abfallfaktor soll möglichst dicht bei dem gewünschten Wert 1 liegen und sich bei Änderung der Phasenlage der Gleisspannung nicht ändern; geringer Leistungsverbrauch; die Genauigkeit der Auswertung soll möglichst unabhängig von Versorgungsspannungsschwankungen sein. Außerdem soll der Phasenbereich, in dem die Schaltungsanordnung eine Freimeldung abgibt, entsprechend den Betriebsverhältnissen wie Gleisabschnittslänge und Bettungseigenschaften einstellbar sein.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung eine Schaltungsanordnung mit folgenden Merkmalen geeignet: Eine erste Triggerschaltung, in der jede Halbwelle einer Richtung der auszuwertenden Gleisspannung beim Überschreiten eines Grenzwertes einen Ausgangsimpuls erzeugt, mit einer zweiten Triggerschaltung, in der jede Halbwelle einer Richtung der Vergleichswechselspannung jeweils beim Über- bzw. Unterschreiten von vorgegebenen Grenzwerten je einen Impuls auslöst, wobei jeweils der zeitliche Abstand dieser beiden Impulse einer zulässigen Phasenverschiebung zwischen der Gleisspannung und der Vergleichswechselspannung entspricht. Außerdem ist eine Impulstorschaltung vorgesehen, welche die von der ersten Triggerschaltung erzeugten Ausgangsimpulse nur dann an eine Gleisfreimeldeeinrichtung weitergibt, wenn jeder dieser Ausgangsimpulse im Bereich der zulässigen Phasenverschiebung liegt.
  • Die beiden Triggerschaltungen sollen vorzugsweise im wesentlichen aus je einem Ringkern mit verschiedenen Magnetisierungswicklungen bestehen, wobei die einzelnen Grenzwerte durch von der Vergleichswechselspannung über eine Gleichrichterschaltung abgeleitete Gleichstromvormagnetisierungen der Ringkerne eingestellt sind. Zum Einstellen der für die Triggerschaltungen vorgesehenen Grenzwerte ist es nach einem anderen Teilmerkmal der Erfindung vorteilhaft, in dem Stromkreis der an Wechselspannung liegenden Magnetisierungswicklung mindestens einer der beiden Triggerschaltungen Schaltmittel zum Einstellen der Amplitude und/oder der Phasenlage der Wechselspannung anzuordnen.
  • Als Impulstorschaltung ist gemäß eines weiteren Teilmerkmals eine Schaltungsanordnung geeignet, die im wesentlichen aus einem Transfluxor besteht, in dem der beim überschreiten des einen für die zweite Triggerschaltung vorgegebenen Grenzwertes ausgelöste erste Impuls den Übertragungszustand und der beim Unterschreiten des anderen Grenzwertes ausgelöste zweite Impuls den Blockierungszustand einstellt, während jeder Ausgangsimpuls der ersten Triggerschaltung eine Treiberwicklung speist und im Übertragungszustand einen Impuls für die Gleisfreimeldeeinrichtung auslöst.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend zusammen mit weiteren Erfindungsmerkmalen an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt eine Schaltungsanordnung zum Auswerten von Gleisspannungen U1 nach Größe, Frequenz und Phasenlage gegenüber einer Vergleichswechselspannung U2. Die Gleisspannung U1 liegt an einem Transformator Trl und die Vergleichswechselspannung an einem Transformator Tr 2. An drei Sekundärwicklungen W21, W22 und W23 dieses Transformators stehen Wechselspannungen z. B. zum Speisen einer Gleichrichterschaltung G 1 für Vormagnetisierungsströme und einer Gleichrichterschaltung G2 für die allgemeine Gleichstromversorgung der gesamten Schaltungsanordnung zur Verfügung. Im wesentlichen setzt sich die Schaltungsanordnung aus zwei Triggerschaltungen A und B, einer von diesen beiden Triggerschaltungen beaufschlagten Impulstorschaltung C zusammen, die eine Gleisfreimeldeeinrichtung D steuert. Im folgenden werden diese vier Bausteine und deren jeweilige Wirkungsweise beschrieben.
  • Die Triggerschaltung A zum überwachen der Amplitude der Gleisspannung U1 besteht aus einem Ringkern 1 mit nahezu rechteckförmiger Hystereseschleife, auf dem verschiedene Magnetisierungswicklungen 11 bis 14 vorgesehen sind. Mit Hilfe der Vormagnetisierungswicklung 12 erhält der Ringkern 1 eine Vormagnetisierungsdurchflutung in Richtung einer Remanenzlage »1«. Die Sekundärwicklung W11 des Transformators Trl speist über einen einstellbaren induktiven Widerstand L 1 die Wicklung 11. Diejenigen Halbwellen der Gleisspannung U1, die mit Hilfe der Wicklung 11 eine der Vormagnetisierungsdurchflutung entgegengesetzte Durchflutung erzeugen, steuern den Ringkern 1 erst beim überschreiten eines Grenzwertes der Amplitude in eine andere Remanenzlage »0«. Der dabei in die Basiswicklung 13 induzierte Spannungsimpuls löst einen Ausgangsimpuls aus, der über den Transistor T 1 und die Rückkopplungswicklung 14 einen nachgeschalteten vormagnetisierten Ringkern 2 steuert.
  • Dieser Ringkern 2, auf dem die Wicklungen 21 bis 24 angeordnet sind, dient zum überwachen der Vormagnetisierung von denjenigen Ringkernen, die bei fehlender Vormagnetisierung falsche Impulse abgeben können. Dies trifft z. B. für den Ringkern 1 zu. Da bei fehlender Vormagnetisierungsdurchflutung ein falscher Grenzwert der Amplitude der Gleisspannung vorgegeben wird, magnetisiert die Gleisspannung den Ringkern 2 auch schon bei wesentlich kleinerer Amplitude ständig aus einer Remanenzlage in die andere und zurück.
  • Die Vormagnetisierungswicklung 21 des Ringkerns 2 liegt in Reihe mit der Vormagnetisierungswicklung 12. Sie erzeugt bei normaler Höhe der Vergleichswechselspannung U2 eine Vormagnetisierungsdurchflutung, die gerade zum Rückmagnetisieren in eine Remanenzlage »1« aus der durch einen zugeführten Ausgangsimpuls mit Hilfe der Wicklung 24 hergestellten anderen Remanenzlage »0« ausreicht. Beim Ummagnetisieren des Ringkerns 2 aus der einen Remanenzlage »1« in die andere Remanenzlage »0« durch einen Ausgangsimpuls der ersten Triggerschaltung A entsteht in der Basiswicklung 22 ein solcher Spannungsimpuls, daß über den Transistor T2 und die Rückkopplungswicklung 23 sowie die LeitungX1 ein Stromimpuls zum Steuern der Impulstorschaltung C fließt.
  • Wenn die Vergleichswechselspannung U2 absinkt oder im Vormagnetisierungsstromkreis der Wicklungen 12 und 21 ein Leitungsbruch auftritt, wird Ringkern 2 infolge der dann nicht ausreichenden bzw. fehlenden Vormagnetisierungsdurchflutung nicht, wie beschrieben, zurückmagnetisiert und gibt daher, trotz eventuell vorhandener Ausgangsimpulse der ersten Triggerschaltung A, keine Stromimpulse über die Leitung X1 ab.
  • Der Ausgangskreis des Transistors T1 mit den Wicklungen 14 und 24 ist über eine Widerstand-Kondensator-Schaltung R 2, C an die vom Gleichrichter G2 abgegebene Gleichspannung gelegt. Der Widerstand R 2 und der Kondensator C sind so bemessen, daß in dem Kondensator erst nach etwa einer vollen Periode der Gleisspannung eine Energiemenge vorhanden ist, die zum Auslösen des Ausgangsimpulses vorgegebener Stromstärke ausreicht. Die Stromstärke wird durch den Widerstand R 1 begrenzt und muß ausreichen, den Ringkern 2 mit Hilfe der Wicklung 24 entgegen der ständig vorhandenen Vormagnetisierung umzumagnetisieren. Der Vorteil dieser Widerstand-Kondensator-Schaltung ist, daß hierdurch nur Ausgangsimpulse mit einer solchen Folgefrequenz, welche der Frequenz der Gleisspannung entspricht, den Ringkern 2 vollständig ummagnetisieren können, so daß auf der Leitung X 1 die Stromimpulse auftreten. Wenn dagegen der Transistor T1 infolge von Störspannungen zusätzlich Ausgangsimpulse abgibt, erscheinen dadurch auf der Leitung X1 keine zusätzlichen Stromimpulse, sondern auf jeden Fall weniger Impulse, als im ungestörten Fall durch die Frequenz der Gleisspannung allein vorhanden sind, bzw. keine Stromimpulse mehr.
  • Die zweite Triggerschaltung B besteht aus einem Ringkern 3 mit den Magnetisierungswicklungen 31 bis 34 sowie zwei Transistoren T 3 und T4. Die Spannung der Sekundärwicklung W22 des Transformators Tr2 liegt an der Wicklung 31 des Ringkerns 3. Mit Hilfe der Widerstände R 3 bzw. L 2 kann eine Amplituden- bzw. Phaseneinstellung des durch die Wicklung 31 fließenden Stroms vorgenommen werden. Durch die Vormagnetisierungswicklung 32, die in Reihe mit den Vormagnetisierungswicklungen 12 und 21 der Ringkerne 1 und 2 liegt, erhält der Ringkern 3 eine Vormagnetisierungsdurchflutung in Richtung einer Remanenzlage »1 «. Die mit der Magnetisierungswicklung 31 erzeugte Wechseldurchflutung ist so groß eingestellt, daß sie die Vormagnetisierungsdurchflutung überwiegt. Bei jeder Halbwelle einer dementsprechenden Richtung der Vergleichswechselspannung U2 wird der Ringkern 3 jeweils beim Über- bzw. Unterschreiten von vorgegebenen Grenzwerten abwechselnd in die andere Remanenzlage »0« und zurück magnetisiert. Durch die beim Ummagnetisieren in die Basiswicklungen 33 und 34 induzierten Spannungen werden die beiden Transistoren T 3 und T 4 nacheinander kurzzeitig leitend und geben über die Leitung X 2 bzw. X 3 je einen Impuls für die Impulstorschaltung C ab. Der zeitliche Abstand dieser beiden Impulse soll einer zulässigen Phasenverschiebung zwischen der Gleisspannung U1 und der Vergleichswechselspannung U2 entsprechen.
  • Die Impulstorschaltung C prüft, ob jeder von der ersten Triggerschaltung A erzeugte Ausgangsimpuls, der vom Transistor T2 als Stromimpuls über die LeitungX1 ausgegeben wird, im Bereich dieser zulässigen Phasenverschiebung liegt. Die Impulstorschaltung C besteht beispielsweise aus einem Transfluxor mit zwei großen und einem kleinen Steuerloch, einer Einstellwicklung 41, einer Blockierwicklung 42, einer Basiswicklung 43 für einen Transistor T5 und einer Treiberwicklung 44. Jeweils der erste von der Triggerschaltung B abgegebene Impuls stellt den Transfluxor 4 mit Hilfe der Einstellwicklung 41 ein. Wenn im Bereich der zulässigen Phasenverschiebung - dieser Bereich ist mit den Widerständen L 1, L 2 und R 3 einstellbar - über die Leitung X 1 ein Stromimpuls auf die Treiberwicklung 44 gelangt, entsteht in der Basiswicklung 43 eine Spannung, die im Transistor T5 einen Impuls auslöst. Wenn dagegen der von der ersten Triggerschaltung A mittelbar ausgelöste Stromimpuls auf der Leitung X 1 während einer Periode der Gleisspannung U1 ausbleibt, weil z. B. die Amplitude der Gleisspannung den Grenzwert unterschreitet, oder infolge von Störimpulsen vom Transistor T 1 kein Ausgangsimpuls mit vorgegebener Stromstärke abgegeben wird bzw. wenn ein Ausgangsimpuls und damit ein Stromimpuls auf der Leitung X1 abgegeben wird, der jedoch nicht mehr in den Bereich der zulässigen Phasenverschiebung fällt, dann wird der Transfluxor von dem über die Leitung X3 abgegebenen Impuls mit Hilfe der Blockierwicklung 42 blockiert. Dabei gibt der Transistor T5 keinen Impuls an die Gleisfreimeldeeinrichtung D ab. Wenn anschließend auf die Treiberwicklung 44 ein Stromimpuls gelangt, ohne daß der Transfluxor vorher mit Hilfe der Einstellwicklung 41 eingestellt wurde, wird ebenfalls im Transistor T 5 kein Impuls ausgelöst.
  • Da die vom Transistor T5 abgegebenen Impulse noch kein in der Sicherungstechnik übliches Relais bis zum Anziehen erregen können, müssen die Impulse zunächst verstärkt und erst dann einem Relais zugeführt werden. Dementsprechend ist die Gleisfreimeldeeinrichtung D aufgebaut. Sie enthält einen vormagnetisierten Ringkern 5, auf dem verschiedene Magnetisierungswicklungen 51 bis 55 angeordnet sind, und zwei gegeneinandergeschaltete Transistoren T 6 und T 7 in Emitterschaltung. Von dem einen Transistor T6 ist dessen Basiselektrode mit der Basiswicklung 53 und die Kollektorelektrode über die Rückkopplungswicklung 54 mit einem Anschluß der in der Mitte angezapften Primärwicklung W31 eines Transformators Tr3 verbunden. Von dem anderen Transistor T7 ist die Basiselektrode mit der Basiswicklung 52 und die Kollektorelektrode mit dem anderen Anschluß der Primärwicklung W31 verbunden. Für diesen Transistor ist keine Rückkopplungswicklung vorgesehen; hierdurch wird vermieden, daß die Gleisfreimeldeeinrichtung instabil ist und anfängt zu schwingen. An die Sekundärwicklung W32 ist über eine Gleichrichterschaltung G3 ein Relais RL mit beliebigem Abfallfaktor angeschlossen.
  • Mit Hilfe der durch die Magnetisierungswicklung 51 erzeugten Vormagnetisierungsdurchflutung befindet sich der Ringkern 5 in einer Remanenzlage »1 «. Jeder Impuls, welcher die Magnetisierungswicklung 55 beaufschlagt, erzeugt eine Gegendurchflutung, die ausreicht, den Ringkern in die andere Remanenzlage »0« zu steuern. Die dabei in die Basiswicklung 53 induzierte Spannung bewirkt einen Stromfluß durch den Transistor T6, die Rückkopplungswicklung 54 und die rechte Hälfte der Sekundärwicklung W 31. Die Rückkopplungswicklung 54 sorgt für eine vollständige Ummagnetisierung des Ringkerns 5 in die andere Remanenzlage »0«, auch wenn der die Wicklung 55 beaufschlagende Impuls nur kurze Zeit einwirkt. Wenn die Magnetisierungswicklung 55 nach Aufhören des Impulses vom Transistor T5 und anschließend die Rückkopplungswicklung 54 wieder stromlos sind, magnetisiert die Vormagnetisierungswicklung 51 den Ringkern 5 wieder in die erste Remanenzlage »1«. Die dabei in die Basiswicklung 52 induzierte Spannung bewirkt einen Strom durch den zugehörigen Transistor T7 und die linke Hälfte der Primärwicklung W31. Die bei den beiden Strömen in die Sekundärwicklung W32 induzierte Spannung wird gleichgerichtet und speist das Relais RL. Wenn das Relais RL anzieht, wird dies als Gleisfreimeldung gewertet.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung hat einen Abfallfaktor mit einem Wert, der nahezu 1 ist. Dies kommt daher, weil die erste Triggerschaltung A keinen Ansprechbereich hat, sondern es gibt hierbei einen Grenzwert, bei dessen Unterschreiten die Triggerschaltung keine Ausgangsimpulse abgibt und bei dessen überschreiten Ausgangsimpulse abgegeben werden. Die Prüfung, wie groß die Amplitude der Gleisspannung ist, wird in jeder Periode erneut vorgenommen. Auch bei einer Änderung der Phasenlage der Gleisspannung U 1 ergibt sich keine Veränderung des Abfallfaktors, weil die erste Triggerschaltung A unabhängig von der Phasenlage der Gleisspannung U1 zur Vergleichswechselspannung U2 arbeitet.
  • Gegenüber bekannten Einrichtungen ergibt sich außerdem der Vorteil, daß die Genauigkeit der Auswertung weitgehend unabhängig ist von Schwankungen der Vergleichswechselspannung, weil sich bei derartigen Spannungsschwankungen auch alle anderen Spannungen gleichsinnig ändern. Außerdem ist der Phasenbereich, also der Bereich der zulässigen Phasenverschiebung, bei welcher die Schaltungsanordnung bzw. das Relais RL eine Freimeldung abgeben soll, auf einfache Weise einstellbar. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Schaltungsanordnung frequenzselektiv arbeitet und bei mit Störimpulsen überlagerter Gleisspannung das Relais RL abfällt.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise ist es möglich, die Impulstorschaltung C anstatt mit einem Transfluxor auch mit einer Ringkernschaltung aufzubauen. Die Gleisfreimeldeeinrichtung D kann einen anders aufgebauten Verstärker enthalten.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum Auswerten von Wechselspannungen zur Gleisüberwachung in Eisenbahnsicherungsanlagen nach Größe, Frequenz und Phasenlage gegenüber einer Vergleichswechselspannung unter Verwendung von magnetischen Speicherkernen, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h folgende Merkmale: eine erste Triggerschaltung (A), in der jede Halbwelle einer Richtung der auszuwertenden Gleisspannung (U1) beim Überschreiten eines Grenzwertes einen Ausgangsimpuls erzeugt, eine zweite Triggerschaltung (B), in der jede Halbwelle einer Richtung der Vergleichswechselspannung (U2) jeweils beim über- bzw. Unterschreiten von vorgegebenen Grenzwerten je einen Impuls auslöst, wobei jeweils der zeitliche Abstand dieser beiden Impulse einer zulässigen Phasenverschiebung zwischen der Gleisspannung (U1) und der Vergleichswechselspannung (U2) entspricht, eine Impulstorschaltung (C), welche die von der ersten Triggerschaltung (A) erzeugten Ausgangsimpulse nur dann an eine Gleisfreimeldeeinrichtung (D) weitergibt, wenn jeder dieser Ausgangsimpulse im Bereich der zulässigen Phasenverschiebung liegt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Triggerschaltung (A und B) im wesentlichen aus je einem Ringkern mit verschiedenen Magnetisierungswicklungen bestehen, wobei die verschiedenen Grenzwerte durch von der Vergleichswechselspannung (U2) über eine Gleichrichterschaltung (G1) abgeleitete Gleichstromvormagnetisierungen der Ringkerne (1 bzw. 3) eingestellt sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis der an Wechselspannung liegenden Magnetisierungswicklung mindestens einer der beiden Triggerschaltungen (A bzw. B) Schaltmittel (L 1, L 2, R 3) zum Einstellen der Amplitude und/oder der Phasenlage der Wechselspannung angeordnet sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulstorschaltung (C) im wesentlichen aus einem Transfluxor (4) besteht, in dem der beim überschreiten des einen für die zweite Triggerschaltung (B) vorgegebenen Grenzwertes ausgelöste erste Impuls den übertragungszustand und der beim Unterschreiten des anderen Grenzwertes ausgelöste zweite Impuls den Blockierungszustand einstellt, während jeder Ausgangsimpuls der ersten Triggerschaltung (A) eine Treiberwicklung (44) speist und im Übertragungszustand einen Impuls für die Gleisfreimeldeeinrichtung (D) auslöst.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach den Ansprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangsimpuls mindestens der ersten Triggerschaltung (A) einen Transistor (T 1) steuert, der über eine Rückkopplungsschaltung (Wicklung 14) den Ummagnetisierungsvorgang unterstützt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangskreis des Transistors (T1) an einer Gleichspannung über eine Widerstand-Kondensator-Schaltung (R2, C) liegt, deren Schaltelemente so bemessen sind, daß in dem Kondensator (C) erst nach etwa einer vollen Periode der Gleisspanung (U1) eine Energiemenge vorhanden ist, die zum Auslösen des Ausgangsimpulses vorgegebener Stromstärke ausreicht.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsimpulse der ersten Triggerschaltung (A) einem zusätzlichen vormagnetisierten Ringkern (2) zugeführt werden, dessen Vormagnetisierungswicklung (21) in Reihe mit der Vormagnetisierungswicklung (12) des Ringkerns (1) der ersten Triggerschaltung (A) liegt und dessen Vormagnetisierungsdurchüutung bei normaler Höhe der Vergleichswechselspannung (U2) gerade zum Rückmagnetisieren des zusätzlichen Ringkerns (2) aus der durch die zugeführten Ausgangsimpulse hergestellten Remanenzlage ausreicht. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gleisfreimeldeeinrichtung (D) ein Relais (RL) mit beliebigem Abfallfaktor verwendet ist, das über einen Transformator (Tr3) an die Kollektoren zweier gegeneinandergeschalteter Transistoren (T6, T7) in Emitterschaltung angeschaltet ist, von denen der eine mit der Basis und dem Kollektor, der andere nur mit der Basis an verschiedenen Wicklungen eines vormagnetisierten Ringkerns (5) angeschaltet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3232594A1 (de) * 1982-09-02 1984-03-08 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Gleisstromkreis zur gleisueberwachung in eisenbahnsicherungsanlagen
DE3307970A1 (de) * 1983-03-07 1984-09-13 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Gleisstromkreis zur gleisueberwachung in eisenbahnsicherungsanlagen

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DE3232594A1 (de) * 1982-09-02 1984-03-08 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Gleisstromkreis zur gleisueberwachung in eisenbahnsicherungsanlagen
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