DE1117167B - Steuerschaltung fuer Magnetkoepfe - Google Patents
Steuerschaltung fuer MagnetkoepfeInfo
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Description
Zur Erzeugung magnetischer Aufzeichnungen mit Induktionsorientierung in entgegengesetzten Richtungen
als Folge von Informationssignalen eines ersten und eines zweiten Wertes sind Steuerschaltungen bekannt,
welche mit Röhrenverstärkern ausgerüstet sind. Derartige Röhrenverstärker haben nur eine verhältnismäßig
kurze Lebensdauer, so daß die Steuerschaltungen nicht absolut zuverlässig arbeiten. Es
sind auch bereits Steuerschaltungen mit Magnetverstärkern bekannt, bei denen der auf der Oberfläche
eines magnetisierbaren Zeichenträgers die Induktionsstruktur der gewünschten Orientierung hervorrufende
Magnetkopf zwei Wicklungen trägt, von denen jede Wicklung mit einem eigenen Ringkern verbunden ist.
Für jeden Magnetkopf werden daher zwei Übertrager benötigt. Die Erfindung bezweckt, die bekannten Anordnungen
zu vereinfachen, und erreicht dies dadurch, daß in einer Steuerschaltung zur Erzeugung
einer magnetischen Aufzeichnung mit Induktionsorientierung in entgegengesetzten Richtungen als
Folge von Informationssignalen eines ersten und eines zweiten Wertes mittels eines zwei in entgegengesetzten
Richtungen erregbare Wicklungen tragenden Magnetkopfes jede der beiden Magnetkopfwicklungen
an eine ihr zugeordnete Sekundärwicklung eines Transformators angeschlossen ist, dessen Primärwicklung
an zwei steuerbare Spannungsquellen angeschlossen ist, welche in Abhängigkeit eines Informationssignals
eines der beiden verschiedenen Werte zwei aufeinanderfolgende Ströme entgegengesetzter
Richtung durch die Primärwicklung senden, deren Richtungsfolge von der Wertigkeit des Informationssignals abhängt. Die Steuerschaltung nach der Erfindung
ermöglicht es, Perioden wechselnder Induktionsstrukturen zu erzeugen, wobei diese Strukturen
in entgegengesetzten Richtungen auf der Oberfläche des Zeichenträgers orientiert sind. Hierzu erfordert
die Steuerschaltung nach der Erfindung lediglich einen einzigen Übertrager je Magnetkopf.
Mit besonderem Vorteil werden an beiden Enden der Primärwicklung des Übertragers gleich ausgebildete
Strombegrenzungseinrichtungen vorgesehen, welche im Ruhezustand beide Enden der Primärwicklung
an gleicher Spannung halten. Diese Begrenzungseinrichtungen gestatten es, in Abhängigkeit des
Signaleinganges verhältnismäßig hohe Spannungen an der Primärwicklung anzulegen, um den Primärstrom
schnell auf die maximal zulässige Stromstärke anzuheben, ohne daß die Gefahr besteht, daß durch
einen übermäßig hohen Stromfluß der Kern des Transformators gesättigt wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin-Steuerschaltung für Magnetköpfe
Anmelder:
Sperry Rand Corporation,
New York, N, Y. (V. St. A.)
New York, N, Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Weintraud, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. Dezember 1958 (Nr. 784339)
15
15
John D. Fogarty, Philadelphia, Pa. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dung sind an jedem Signaleingang zwei Festkörper-Verstärker, insbesondere Magnetverstärker, vorgesehen,
welche so geschaltet sind, daß in aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten an dem einen und
sodann an dem anderen Ende der Primärwicklung des Transformators eine Spannung angelegt wird,
welche Ströme entgegengesetzter Richtung verursachen. Auf diese Weise wird die Richtungsfolge
der Erregungen des Magnetkopfes davon abhängig gemacht, an welchem Signaleingang ein Informationssignal
auftritt.
Die beschriebenen Aufgaben und Vorteile sowie der Aufbau und Betrieb der vorliegenden Erfindung
können am besten an Hand der folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele sowie der Zeichnungen
verstanden werden, worin gleiche Bezugsziffern sich auf gleiche Teile beziehen und worin
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Steuerschaltung
zeigt, die zum Schreiben mit einer beliebigen Anzahl Magnetköpfe geeignet ist;
Fig. 2 ist ein Zeitdiagramm, das die Strom- und Spannungspegel an den verschiedenen Teilen von
Fig. 1 aufzeigt;
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines Magnetverstärkers, der an
Stelle der der im Blockschema in Fig. 1 gezeigten Verstärker verwendet werden kann;
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform eines Magnetverstärkers,
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der an Stelle der im Blockschema in Fig. 1 gezeigten von Impulsen am Anschluß 12 oder am Anschluß 13,
Verstärker eingesetzt werden kann; entsprechend der in binärer Form darzustellenden
Fig. 5 stellt ein Zeitdiagramm für den Verstärker Größe. Die sich ergebende Aufzeichnung erfolgt in
in Fig. 4 dar. einer »phasenmodulierten« Aufzeichnungsart. Bei Entsprechend der Anordnung nach Fig. 1 benutzt 5 dieser Art kann eine binäre »Null« als eine Periode
die Steuerschaltung 10 die Eingangsinformation an sich ändernder Informationsstrukturen aufgezeichnet
den Eingangsanschlüssen 12 und 13 dazu, die Aus- werden, bei denen die erste Halbwelle als Informagänge
der nicht komplementbildenden Verstärker 16 tionsstruktur, die in der einen Richtung orientiert ist,
und 18 zu bestimmen. Diese Ausgänge bilden ihrer- aufgezeichnet wird, wobei diese Richtung als positive
seits Eingänge für die nicht komplementbildenden io Richtung bezeichnet werden kann, während die zweite
Verstärker 20 und 22. Die Ausgänge von Paaren die- Halbwelle als Induktionsstruktur, die in der entgegenser
Verstärker werden dann über Dioden 24, 25 und gesetzten bzw. negativen Richtung orientiert ist, auf-26,
27 zusammengeführt, um an den Ausgangs- gezeichnet wird. Beim Aufzeichnen einer binär geanschlüssen
α und b Signale zu erzeugen. Diese Aus- schriebenen »Eins« würde die Orientierung der Ingangsanschlüsse
sind jeweils mit einer Begrenzungs- 15 duktionsstruktur dagegen während der ersten Halbschaltung
verbunden. Diese umfaßt eine positive welle negativ verlaufen und während der zweiten
Spannung +E1, welche über Dioden 28 und 30 an Halbwelle als Induktionsstruktur erscheinen, die in
die entsprechenden Ausgangsanschlüsse α und b ge- positiver Richtung orientiert ist. Mit anderen Worten,
legt ist, und einen Widerstand 32 bzw. 34, dessen sowohl die binär geschriebene »Null« als auch die
andere Seite an die negative Spannung — E 2 an- 20 binäre »Eins« werden als eine Periode entgegengeschlossen
ist. Die Anschlüsse α und b sind mit den gesetzt orientierter Informationsstrukturen aufgegegenüberliegenden
Enden der Primärwicklung 31 zeichnet, wobei die Phasen der einzelnen Perioden, des Umformers 33 verbunden, während die Sekun- die die »Eins« bzw. »Null« darstellen, um 180° ausdärwicklung
40 durch ihre Mittenanzapfung 47 an einander liegen. In der nachfolgenden Beschreibung
Masse gelegt ist. Gleichzeitig ist die Sekundärwick- 25 wird diese Aufzeichnungsart mit »Phasenmodulielung
40 mit jedem Ende durch die Leiter 35 und 36 rung« bezeichnet.
mit den gegenüberliegenden Enden der Magnetköpfe Wenn die erste Informationseinheit eine »Null« ist,
37 und 38 verbunden, die sich dicht an der Ober- so erscheint z. B. am Anschluß 12 ein positiver Imfläche
45 eines magnetischen Zeichenträgers, z. B. puls, wodurch der Anschluß 12 von der Spannung
einer Trommeloberfläche, gegenüberstehen. Zusatz- 30 Null auf einen positiven Spannungswert + e ansteigt,
liehe Magnetköpfe können auf ähnliche Weise par- Dieser Eingangsimpuls erzeugt im Ausgang des nicht
allel mit den Magnetköpfen 37 und 38 angeschlossen komplementbildenden Verstärkers 16 einen entsprewerden,
wie durch die Fortführung der Leiter 35 und chenden positiven Impuls, der durch die Trenndiode
36 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Die Dio- 24 läuft und am Anschluß a als positiver Impuls erden
39 und 41 sind mit den gegenüberliegenden 35 scheint. Dieser Impuls bringt die Spannung am AnEnden
des Magnetkopfes 37 verbunden. Die andere schluß α auf einen positiven Wert +e3.
Seite der Diode 41 ist mit dem Leiter 35 verbunden, Der Anschluß α wird normalerweise durch eine
während die andere Seite der Diode 39 an den Leiter Begrenzungsschaltung auf dem Spannungswert +C1
36 gelegt ist. In beiden Leitern 35 und 36 sind zu- gehalten, welche aus der positiven Spannungsquelle
sätzliche Entkoppeldioden 42 und 43 eingesetzt, um 40 mit dem Potential +Ex und der Diode 28 sowie dem
den Strom nur in einer Richtung zur Sekundärwick- Widerstand 32, der den Anschluß α mit einer negalung
40 des Umformers 33 fließen zu lassen. tiven Spannungsquelle -E2 verbindet, besteht. Wenn
Der Magnetkopf 37 hat eine Mittenanzapfung 44, der Anschluß α nicht durch ein Eingangssignal auf
der über einen Schalter 46 an Masse gelegt werden eine höhere Spannung gebracht wird, bleibt er am
kann und durch einen Widerstand 48 mit einer Span- 45 Potential +ev das im allgemeinen dem Wert+E1
nungsquelle -E3 verbunden ist. entsprechen wird, vorausgesetzt, daß die Diode 28
Der Magnetkopf 38 ist ebenfalls mit jedem Ende keinen Widerstand besitzt. Die Begrenzungswirkung
an eine Diode 50 bzw. 52 gelegt, wobei die anderen entsteht dadurch, daß normal ein Strom von der posi-Anschlüsse
dieser Dioden mit den Leitern 35 bzw. 36 tiven Spannungsquelle +E1 zur negativen Spannungsverbunden
sind. Wie der Magnetkopf 37, so hat auch 50 quelle -E2 fließt.
der Kopf 38 eine beim Punkt 55 mittenangezapfte Für den Anschluß b ist eine ähnliche Begrenzungs-Spule.
Dieser Punkt kann seinerseits über einen schaltung vorgesehen, die aus denselben positiven
Schalter 56 an Masse gelegt werden und ist über und negativen Spannungsquellen +E1 und -E2 beeinen
Widerstand 58 mit der Spannung-E3 ver- steht, die durch die Diode 30 und den Widerstand 34
bunden. 55 verbunden sind. Diese Begrenzungsschaltung hält Die Schaltung zur Ankopplung der an den An- normalerweise den Anschluß b auf einem Potential ev
Schlüssen 12 und 13 erscheinenden Information ent- das dem Potential am Anschluß α entspricht, sofern
hält Verstärker 16 und 18, deren Ausgänge jeweils an keinem der beiden Anschlüsse ein Eingangssignal
direkt mit den Trenndioden 24 und 27 verbunden anliegt.
sind, welche ihrerseits wiederum mit den Ausgangs- 60 Sobald am Anschluß 12 ein Eingangssignal er-
anschlüssena und b in Verbindung stehen. Die Aus- scheint, tritt ein positiver Impuls +ez an dem An-
gänge der Verstärker 16 und 18 sind außerdem mit schluß α auf, der einen Strom einerseits durch den
den Eingängen der Verstärker 22 bzw. 20 verbunden, Widerstand 32 und andererseits durch die Primär-
deren Ausgänge über die Dioden 25 und 26 an die wicklung 31 des Umformers 33 und den Widerstand
Anschlüsse« und b gelegt sind. 65 34 fließen läßt.
Die Schaltung nach Fig. 1 ermöglicht die Erregung Das in Fig. 2 dargestellte Zeitdiagramm zeigt die
eines ausgewühlten Magnetkopfes 37 bzw. 38 in Spannungen an den Anschlüssen 12 und 13 in Form
Übereinstimmung mit Eingangssignalen in der Form der Kurvenzüge der beiden oberen Reihen. Die mit ea
bezeichnete Spannung am Anschluß α sowie die mit eb
bezeichnete Spannung am Anschluß b sind als die beiden Kurven in der Mitte der Fig. 2 dargestellt. Der
Strom durch die Primärwicklung 31 (7P) sowie die
Spannung an der Primärwicklung 31 (ep) erscheinen
als die beiden unteren Kurven in Fig. 2. Die Spannungs- bzw. Stromwerte sind in der vertikalen Koordinate,
die Zeitwerte in der horizontalen Koordinate eingetragen.
Der Abschnitt zwischen t1 und t3, t3 und t5 sowie io ßen kann.
zeugte Induktionsstruktur derjenigen Struktur entspricht, die durch den Magnetkopf 37 erzeugt wurde.
Wenn die Schalter 46 und/oder 56 geöffnet sind, dann werden die Mittelanzapfungen der Magnetkopfspulen
37 a und 38 a über die Widerstände 48 bzw. 58 auf dem Potential -E3 gehalten; dieses dient als
Sperrvorspannung für die in der Magnetkopfschaltung befindlichen Dioden 41, 39, damit kein unerwünschter
Strom durch die Magnetkopfspulen flie-
Das Eingangssignal am Anschluß 12, das durch den Verstärker 16 verstärkt wird, um eine Spannung
+e3 am Anschluß α während des Zeitabschnittes tx
bis t2 zu erzeugen, erzeugt gleichzeitig ein Eingangs-
15 und i7 stellt den Zeitabschnitt für eine vollständige
Periode eines Binärzeichens dar, während t,, i4 und
16 die Halbwellenpunkte bilden. Der Eingangsimpuls
am Anschluß 12 ergibt einen Spannungsanstieg am
Anschluß α im Zeitpunkt ^1 und einen Spannungs- 15 signal zum Verstärker 22, der seinerseits durch die
abfall im Zeitpunkt t2. Wird zur Erläuterung an- Trenndiode 26 ein Signal erzeugt, wodurch die Spangenommen,
daß die Primärwicklung 31 des Umfor- nung des Anschlusses b während des darauffolgenmers
im wesentlichen wie eine lineare Induktivität den Zeitabschnittes i2 bis ts angehoben wird. Als
wirkt, die in ihren Windungen keinen Widerstand Folge davon wird der Anschluß b auf Potential e3 geenthält,
so wird der Strom Ip durch diese Wicklung 20 halten, während das Potential am Anschluß α im
von Null in positiver Richtung längs einer Geraden Zeitpunkt t2 auf den Klemmwert e± abgefallen ist. Der
ansteigen, die zwischen tt und tla verläuft. Während Anschluß α bleibt auf dem Potential e±, bis der
dieses Zeitabschnittes bleibt die Spannung am An- Strom/p auf einen ähnlichen Maximalwert in der
Schluß b auf dem Wert et und der Spannungsabfall negativen Richtung angestiegen ist. Der in negativer
an der Primärwicklung 31 (ep) auf einem konstanten 25 Richtung durch die Primärwicklung 31 fließende
Wert. Zum Zeitpunkt tt a wird der Strom /p, der so- Strom fließt auch durch den Widerstand 32, und
wohl durch die Primärwicklung 31 als auch durch den
Widerstand 34 fließt, gleich dem Strom, der in dem
Normalzustand infolge der Spannungsdifferenz zwi-
Widerstand 34 fließt, gleich dem Strom, der in dem
Normalzustand infolge der Spannungsdifferenz zwi-
wenn der Stromfluß genügend stark ist, um den Anschluß
α auf das Potential +es zu bringen, das dem Potential am Anschluß b entspricht, so wird die
sehen +JE1 und E2 durch den Widerstand 34 fließt; 30 Spannung ep an der Primärwicklung 31 zu Null, und
zu diesem Zeitpunkt wird die Diode 30 effektiv ab- A~- Ci *.~τ-ϊκ~~ι _.-_i. u_: -■. ™~_* u-wk-i™
geschaltet, während die Spannung am Anschluß b weiter nach einer Exponentialkurve mit der Zeitkonstante
-=- ansteigt, bis der Spannungsabfall am
λ
Widerstand 34 dem Spannungsabfall am Widerstand 32 entspricht. Während der gleichen Zeit nimmt die
Spannung an der Primärwicklung 31 nach einer ähnlichen Exponentialkurve auf Null ab, und der Strom
I„ nähert sich einem Grenzwert.
Der Wechsel im Stromfluß durch die Primärwicklung 31 des Umformers hat natürlich einen Stromfluß
in der Sekundärwicklung 40 von einer Größe zur Folge, die von dem Übersetzungsverhältnis des
der Strom stabilisiert sich bei einem Wert ähnlicher Größenordnung, jedoch entgegengesetzter Richtung
wie der zuvor im Zeitabschnitt tx a bis t, fließende
Strom.
Der Wechsel zum negativen Stromfluß durch die Primärwicklung 31 induziert in der unteren Hälfte
der Sekundärwicklung 40 einen Stromfluß in einer durch den Pfeil Is bezeichneten Richtung. Abhängig
davon, welcher der beiden Magnetköpfe 37 und 38 durch den zugehörigen Schalter 46 bzw. 56 eingeschaltet
ist, entsteht ein Stromfluß durch die rechte Hälfte der gewählten Magnetkopfspule37a bzw. 38 a
und die zugehörige Diode 39 bzw. 52. Dieser Strom fließt auch über den Leiter 36 und die Diode 43
Umformers 33 abhängt, nämlich von dem Verhältnis 45 durch die untere Hälfte der Sekundärwicklung 40 zur
zwischen den Windungen der Primärwicklung 31 und geerdeten Mittenanzapfung 47. Diese Richtung des
der Sekundärwicklung 40. Angenommen, der nor- Stromflusses durch einen der beiden Magnetköpfe ermalerweise
aus einem Transistor bestehende Schalter zeugt einen Magnetfluß, der den Magnetfluß in der
46 schaltet die Spule 37 a des Magnetkopfes 37 an gegenüberliegenden Oberfläche 45 des magnetischen
Masse, so hat der in der oberen Hälfte der Sekundär- 50 Zeichenträgers in einer negativen Richtung, d. h. entwicklung
40 induzierte Strom die in Fig. 1 gezeigte gegengesetzt der Richtung orientiert, die durch den
Richtung /s und fließt vom Massenanschluß über den Stromfluß durch die linke Hälfte der entsprechenden
Schalter 46 durch die linke Hälfte der Magnetkopf- Magnetkopf spule erzeugt wurde,
spule 37 a, Diode 41, Leiter 35, Diode 42 und die Als Ergebnis eines Eingangssignals am Anschluß
spule 37 a, Diode 41, Leiter 35, Diode 42 und die Als Ergebnis eines Eingangssignals am Anschluß
obere Hälfte der Sekundärwicklung 40 zur geerdeten 55 12, das eine binäre »Null« darstellt, erzeugt der mar-Mittenanzapfung
47. Als Ergebnis dieses Stromflusses kierte Magnetkopf 37 bzw. 38 in dem gegenüberbewirkt
der durch den Magnetkopf 37 erzeugte liegenden Magnetzeichenträger 45 eine Periode wech-Magnetfluß
auf der Oberfläche des magnetischen selnder Induktionsstrukturen durch das abwechselnde
Zeichenträgers 45 gegenüber dem Magnetkopf 37 Ansteigen der Spannungen an den Anschlüssen α
eine Induktionsstruktur, die eine gewisse Orientie- 60 bzw. b, wobei die Induktion während der ersten HaIbrung
besitzt, welche der Einfachheit halber als posi- welle in positiver Richtung und während der zweiten
tiv gerichtet bezeichnet werden kann. Hälfte in negativer Richtung orientiert ist. Wenn die
War der Magnetkopf 38 vor dem Eingangsimpuls binäre »Null« in der beschriebenen Weise am Beginn
am Anschluß 12 durch das Schließen des Schalters 56 eines Maschinenwortes aufgezeichnet worden ist und
gewählt worden, dann fließt ein ähnlicher Strom wie 65 ihr eine weitere, ebenfalls eine binäre »Null« darder
vorher für die Magnetkopf spule 37 α beschriebene stellende Informationseinheit folgt, so werden die
durch die linke Hälfte der Magnetkopf spule 38 a, wo- verschiedenen Spannungen und Ströme sich während
bei die auf der Oberfläche 45 des Zeichenträgers er- des Zeitabschnittes i3 bis t5 ähnlich verhalten. Die
Spannung am Anschluß α wird auf dem Wert e3 bleiben,
da der Ausgang des Verstärkers 16 durch, einen weiteren Eingangsimpuls am Anschluß 12 auf diesem
Wert gehalten wird. Diese Spannung am Anschluß a bleibt während des Zeitabschnittes i3 bis i4 bestehen,
während der Strom durch die Primärwicklung 31 sich von einer negativen Richtung in eine positive ändert.
Wenn diese Änderung abgeschlossen ist, ist die Spannung am Anschluß b laut Fig. 2 vom Wert et auf den
Wert e3 angestiegen. Der Strom /p hat sich zu diesem
Zeitpunkt stabilisiert, und die Spannung ep an der
Primärwicklung 31 beträgt laut Zeichnung Null. Während der nächsten Halbwelle im Zeitabschnitt i4
bis i- entsteht am Verstärker 22 wiederum ein Ausgangssignal,
das den Anschluß b sat dem Potential es
hält, während die Spannung am Anschluß α auf ex
abfällt.
Als Ergebnis des Eingangssignals am Anschluß b wird der Strom I1, allmählich eine negative Richtung
annehmen, wenn die Induktanz der Primärwicklung 31 überwunden worden ist. Sobald der Strom durch
die Primärwicklung wieder stabilisiert ist, fällt die Spannung ev an der Primärwicklung auf Null ab. Zum
Zeitpunkt t5 ist die Spannung am Anschluß α dann
die gleiche wie die am Anschluß b.
Die zum Zeitpunktts am Anschluß« vorherrschende
Spannung e3 bleibt auf diesem Spannungswert während der nächsten Halbwelle, da der negative
Strom durch die Primärwicklung 36 auf seinem begrenzten negativen Wert durch die Induktanz der
Primärwicklung 31 gehalten wird. Das Potential am Anschluß α fällt daher nicht auf seinen Normalwert
ex ab. Indem der Strom so durch die Primärwicklung
auf dem begrenzten negativen Wert während des Zeitabschnittes t5 bis i6 gehalten wird, bleibt natürlich
die Spannung ep an der Primärwicklung 31 laut Fig. 2
auf Null.
Zum Zeitpunkt /6 erzeugt das Ausgangssignal vom
Verstärker 18 ein Potential e3 am Anschluß a mit
Hilfe des Verstärkers 20 und der Trenndiode 25. Diese Spannung hält den Anschluß α auf demselben
Potential wie dem während des Zeitabschnittes ts bis
iß. Dagegen ändert sich das Potential am Punkte
zum Zeitpunkt i6 auf den Spannungswert ev Während
des Zeitabschnittes t6 bis t7 ändert der Strom durch
die Primärwicklung 31 allmählich seine Richtung als Folge des Eingangssignals zum Anschluß α. Wenn
dann der Strom durch den Widerstand 34 die Spannung am Anschluß b über das Potential ex ansteigen
läßt, so steigt die Spannung am Anschluß b entlang der Exponentialkurve nach Fig. 2 auf den Wert e3.
Nach Erreichen des Wertes es weist der Anschluß b
dieselbe Spannung wie der Anschluß α auf. Der Stromfluß durch die Primärwicklung 31 stabilisiert
sich, während die Spannung ep an der Primärwicklung
gleichzeitig mit einer Exponentialkurve auf Null abfällt.
In der unteren Hälfte der Sekundärwicklung 40 des Umformers 33 wird als Folge des Stromes I1, im Zeitabschnitt
t. bis t6 ein Strom /s induziert, der den
Sekundärströmen in den Zeitabschnitten i2 bis t3 und
i4 bis t5 entspricht. Als Ergebnis des Primärstromes
Ip in der folgenden Halbwelle, nämlich im Abschnitt
i6 bis U1, wird in der oberen Hälfte der Sekundärwicklung
40 ein Strom/s induziert, welcher dem Strom
ähnelt, der als Ergebnis der Primärströme in den Zeitabschnitten tx bis t2 sowie tz bis tt induziert wird. Die
Reihenfolge, in der die Magnetköpfe 37 und 38 durch die Ströme in der linken und rechten Hälfte der jeweils
zugehörigen Spulen 37 a und 38 a erregt werden, ist somit für die binäre »Eins« entgegengesetzt der
Reihenfolge für die binäre »Null«.
Der durch die Magnetkopf spulen 37 a bzw. 38 a fließende Sekundärstrom /s ist im allgemeinen dem durch die Primärwicklung 31 fließenden Strom I1, ähnlich, sofern man die Wirkung des Übersetzungsverhältnisses und irgendwelche Phasenverschiebungen,
Der durch die Magnetkopf spulen 37 a bzw. 38 a fließende Sekundärstrom /s ist im allgemeinen dem durch die Primärwicklung 31 fließenden Strom I1, ähnlich, sofern man die Wirkung des Übersetzungsverhältnisses und irgendwelche Phasenverschiebungen,
ίο die durch den Umformer 33 und andere mit der
Sekundärwicklung 40 verbundene Bauelemente der Schaltung erzeugt werden, dabei nicht berücksichtigt.
Zum fortlaufenden Aufzeichnen aufeinanderfolgender
Informationseinheiten, die jeweils den gleichen Binärwert haben, wird ein Wechselstrom durch den
Magnetkopf erzeugt, der eine bestimmte Frequenz aufweist, während der Übergang von einer binären
»Null« zu einer binären »Eins« bei aufeinanderfolgenden Informationseinheiten eine Aufzeichnung ergibt,
deren Frequenz den halben Wert der Frequenz aufweist, die durch die aufeinanderfolgenden Informationseinheiten
des gleichen Wertes erzeugt wird. In der Schaltung nach Fig. 1 kann ein relativ höherer Wert von ez verwendet werden, um schnell
die Induktivität der Primärwicklung 31 zu überwinden und dadurch einen raschen Anstieg des Stromes
durch die Magnetköpfe 37 bzw. 38 zu bewirken. Dieser schnelle Anstieg kann erreicht werden, ohne
die Eigenschaften der Steuerschaltung nachteilig zu beeinflussen, da der Strom durch die Primärwicklung
31 auf der Wert begrenzt wird, der am Widerstand 32 bzw. 34 eine Spannung entstehen läßt, die der Steuerspannung
am Anschluß b bzw. α entspricht; denn wenn der Anschluß α oder b dieselbe Spannung aufweist,
so stabilisiert sich der Strom durch die Primärwicklung 31.
Die Werte der Widerstände 32 und 34 und der ihnen zugeordneten negativen Spannungsquellen — E2
können so gewählt werden, daß der Strom durch die Widerstände 32 bzw. 34 bei Anlegen einer Spannung
es am Anschluß α oder b dem gewünschten Stromwert durch die Primärwicklung 31 entspricht. Dies
kann durch das Übersetzungsverhältnis des Umforformers 33 und die Parameter des Sekundärkreises
erforderlich werden, um so den gewünschten Schreibstrom durch die Magnetkopfspulen37a bzw. 38 a
vorzusehen. Die Widerstände 32 und 34 bewirken also, daß der Strom durch die Primärwicklung 31 auf
einen Wert begrenzt wird, der für das einwandfreie Schreiben mit den Magnetköpfen 37 und 38 auf der
Oberfläche 45 erforderlich ist.
Um in einer Schaltung dieser Art die größtmögliche Sicherheit zu erreichen, ist es wünschenswert, daß die
Verstärker 16, 18, 20 und 22 Festkörper-Verstärker sind. Insbesondere kommen dafür die in Fig. 4 gezeigten
Magnetverstärker in Frage. Es können aber auch Magnetverstärker einer anderen geeigneten Art
verwendet werden, wie z. B. der in Fig. 3 dargestellte Verstärker 16.
In der Schaltung nach Fig. 3 sollte der Kern 60 möglichst eine rechteckige Hystereseschleife haben
und eine Eingangsspule 62 enthalten, die Eingangsimpulse von der am Anschluß 63 dargestellten Art
erhält. Diese Eingangsimpulse können positiver Art sein und durch die Diode 65 Strom an die Spule 62
führen und von dort durch den Widerstand 68 an eine negative Spannungsquelle — E5 um den Kern
60 in das Gebiet positiver Sättigung umzuklappen.
Mit der Eingangsschaltung ist gleichzeitig eine Spannungsquelle +ZJ4 verbunden, die einen gleichbleibenden
Strom durch die Diode 70 und den Widerstand 68 erzeugt, um den Anschluß 72 auf einem Potential
von etwa +E4 zu erhalten und dem Kern eine Rückstellung
während des Normalbetriebes des Magnetverstärkers zu ermöglichen. Wenn beim Punkt 63 ein
Eingangssignal etwa vom Anschluß 12 entsteht, so wird der Kern 60, wie oben erwähnt, positiv gesättigt.
Dieses Umkippen des Kernes 60 erzeugt normalerweise einen Leistungsimpuls PP, der einen
Strom über die Diode 74 durch die Ausgangswicklung 72 fließen läßt, wobei besagter Strom bestrebt ist, den
Kern 60 noch weiter in das Gebiet positiver Sättigung zu schieben. Der Kern 60 bietet dem Stromfluß von
der Leistungsimpulsquelle nur eine geringe Impedanz, und am Punkt c erscheint ein Ausgangssignal. Dieser
Verstärker ist daher nicht komplementär.
Die Leistungsimpulse PP der Verstärker 16 und 18 sollten ihre positiven Impulsteile in den Zeitabschnitten
ti bis t2, t3 bis i4 und ts bis te haben, während die
positiven Impulsteile für die Verstärker 20 und 22 in den übrigen Zeitabschnitten t2 bis t3, r4 bis t5 sowie
te bis t7 auftreten sollten, um den gewünschten
Gegentakteffekt in der Steuerschaltung 10 zu erzielen.
Der Ausgangskreis der Magnetverstärker nach Fig. 3 enthält eine Begrenzungsschaltung ähnlich der
vorher im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen, wobei eine positive Spannungsquelle +E1 im Normalzustand
einen Strom über die Diode 76 und den Widerstand 78 zu einer negativen Spannungsquelle
-E2 liefert, wodurch der Anschluß c die Neigung hat,
auf dem Potential et zu bleiben, das im allgemeinen
der Spannung E1 entspricht. In diesem Falle dient die
Begrenzungsschaltung zur Unterdrückung der Nebenströme durch die Wicklung 72. Punkt c wird dann
z. B. wie in Fig. 1 durch die Trenndiode 24 mit dem Anschluß α verbunden. Der Leistungsimpuls erzeugt
somit an den Anschlüssen c und α einen Spannungsanstieg auf +es, sobald beim Anschluß 63 ein Eingangssignal
anliegt.
Der Kern 60 wird auf negative Remanenz durch die Spannung der Batterie 80 zurückgestellt, die einen
Strom durch die Rückstellspule 82 über Widerstand 84 fließen läßt. Der Rückstellstrom wird wirksam,
sobald das positive Potential des Leistungsimpulses verschwindet. Im Normalbetrieb wird der Kern 60
daher abwechselnd von einem Punkt negativer Remanenz auf einen Punkt positiver Remanenz und von
dort zurück auf den Punkt negativer Remanenz als Folge des ständigen Rückstellstromes von Batterie
80 und Widerstand 84 umgeklappt. Wenn jedoch ein Eingangsimpuls auftritt, wird die Rückstellung nicht
wirksam, und der als Folge eines Eingangsimpulses entstehende Leistungsimpulses entstehende Leistungsimpuls findet nur eine geringe Impedanz für den
Stromfluß vom Kern 60, wodurch er einen Ausgang am Anschluß c erzeugt.
Eine weitere mögliche Schaltung für einen Magnetverstärker ist in Fig. 4 dargestellt. Diese Schaltung
kann die Verstärker 16, 18, 20 und 22 ersetzen. Das entsprechende Zeitdiagramm zeigt Fig. 5.
Der Magnetverstärker nach Fig. 4 kann besonders für die Erzeugung sinusförmiger Ausgangssignale verwendet
werden, wenn diese Art der Wellenform in einer phasenmodulierenden Schaltung verwendet werden
soll. In Fig. 4 wird der Kern 90 durch eine Stromflußkombination durch die Spulen 95 und 99
innerhalb eines negativen Teiles des Leistungsimpulses zurückgestellt, wie dies in Fig. 5 in den Zeitabschnitten
tt bis ts und i4 bis t5 dargestellt ist. Der Strom
durch die Rückstellspule 94 und den Widerstand 92 dient dazu, den Kern 90 nur teilweise zurückzustellen.
Die zusätzlich erforderliche Rückstellenergie wird durch die Sperrimpulsquelle 96 vorgesehen, die in
Fig. 5 als positives Potential während des negativen Verlaufs des Leistungsimpulses dargestellt ist. Diese
ίο Sperrimpulsquelle liefert daher Strom durch die
Diode 98, die Eingangsspule 99 und das Register 100. Wenn am Anschluß 102 ein Eingangsimpuls z. B.
vom Anschluß 12 erscheint und gerade einen positiven Verlauf einer sinusförmigen Schwingung darstellt,
wird die Wirkung des Sperrimpulses beim Rückstellen des Kerns 90 aufgehoben und der Kern
nicht zurückgestellt, wie dies normalerweise der Fall wäre. Der Eingang ist in Fig. 5 im Zeitabschnitt ti
bis t5 dargestellt.
Ein positiver Verlauf des Leistungsimpulses im Zeitabschnitt t5 bis te als Folge eines Eingangssignals
im Abschnitt i4 bis ts trifft daher den Kern in nicht
zurückgestelltem Zustand an. Das hat zur Folge, daß sehr leicht Strom durch die Diode 104 und die Ausgangsspule
106 zum Anschluß c fließen kann, wobei die durch den Kern 90 gegebene Impedanz sehr gering
ist, da der Strom durch die Spule 106 eine Richtung nimmt, durch die die Sättigung des Kerns 90
noch weiter in das positive Gebiet verschoben wird.
Der Anschluß c wird dadurch vom normalen Potential ev das durch die Begrenzungsschaltung vorgesehen
ist, auf einen höheren Wert gebracht. Diese Begrenzungsschaltung ist den oben beschriebenen
Schaltungen ähnlich und enthält die Diode 108 sowie den Widerstand 110, die in Reihe zwischen den
Quellen +E und -E2 geschaltet sind. Der Widerstand
112 dient dazu, einen Stromweg für den Eingangsstrom zu schaffen, wobei der Strom durch die
Eingangsspule 99 fließen kann. Wie in Fig. 3 so entspricht der Anschluß c selbstverständlich dem Verstärkerausgang,
wobei er über die Trenndiode 24 einen Spannungsanstieg am Anschluß α bewirkt, wenn
am Anschluß 12 ein Eingangssignal erscheint. Das in der unteren Kurve in Fig. 5 dargestellte Ausgangssignal
am Anschluß c entsteht im Zeitabschnitt ts
bis tr
Die in Fig. 3 und 4 gezeigten Verstärker 16, 18, 20 und 22 sind Magnetverstärker. Sie können durch
Transistor-Verstärker oder andere Verstärkertypen
So ersetzt werden. Vorzugsweise werden hier jedoch Verstärkungsvorrichtungen aus Festkörpern verwendet,
um die bei Rechenmaschinen größtmögliche Sicherheit zu erreichen.
Wie in Fig. 3 aufgezeigt, müssen die Leistungsimpulse für die Verstärker 16 und 18 sich von denen
der Verstärker 20 und 22 unterscheiden.
Für den Fachmann ist klar ersichtlich, daß jeder der in den Fig. 3 und 4 dargestellte Magnetverstärker
entweder mit sinusförmigen oder Rechteckimpulsen betrieben werden kann, je nachdem, welche Wellenform
aufgezeichnet werden soll. Auch andere Wellenformen können für Eingangs- oder Leistungsimpulse
benutzt werden, wenn derartige Formen für die Ausgangsimpulse gewünscht werden.
Des weiteren ist für den Fachmann verständlich, daß die in Fig. 1 gezeigten Spannungsquellen +E1 für
die Begrenzungsschaltungen für bestimmte Arten Magnetverstärker auch andere Spannungen ein-
109 739/280
schließlich Massenspannungen haben können. Ebenso können die in Fig. 1 dargestellten Widerstände 32 und
sowie die Spannungsquelle — E2 jeden beliebigen
Wert annehmen, je nach den Strömen, die in der Schaltung statthaft sind.
Claims (9)
1. Steuerschaltung zur Erzeugung einer magnetischen Aufzeichnung mit Induktionsorientierung
in entgegengesetzten Richtungen als Folge von Informationssignalen eines ersten und zweiten
Wertes mittels eines zwei in entgegengesetzten Richtungen erregbare Wicklungen tragenden
Magnetkopfes, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Magnetkopfwicklungen (37 a, 38 a) an
eine ihr zugeordnete Sekundärwicklung (40) eines Transformators (33) angeschlossen ist, dessen
Primärwicklung (31) an zwei steuerbare Spannungsquellen angeschlossen ist, welche in Abhängigkeit
eines Informationssignals eines der beiden verschiedenen Werte zwei aufeinanderfolgende
Ströme entgegengesetzter Richtung durch die Primärwicklung senden, deren Richtungsfolge
von der Wertigkeit des Informationssignals abhängt.
2. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der Primärwicklung
(31) über gleich ausgebildete Begren-Zungseinrichtungen (28, 32; 30, 34) an gleicher
Spannung liegen und je mit den Ausgängen zweier Verstärker (16, 20; 18, 22) verbunden
sind, von denen der eine unmittelbar mit einer Informationssignalquelle, der andere mit dem
Ausgang des Verstärkers (20, 22) der Informationssignalquelle anderer Wertigkeit verbunden ist.
3. Steuerschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärker Festkörper
— insbesondere Magnetverstärker — verwendet werden.
4. Steuerschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Begrenzungseinrichtungen eine Impedanz (32, 34) solcher
Größe enthält, daß die erste Phase der Wechsel-Stromperiode auf einen zulässigen Wert begrenzt
wird, ohne dabei den Wert des durch die zweite Phase der Periode erzeugten Stromes derart zu
beschränken, daß er für den Magnetkopf unzureichend ist.
5. Steuerschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jeden der Signaleingänge
(12, 13) ein erster Magnetverstärker (16, 18) angeschlossen ist und ein erstes Ausgangssignal
während des ersten Zeitabschnittes als Folge der Erregung durch die entsprechende
Signalquelle erzeugt und daß mit dem Ausgang jedes ersten Magnetverstärkers (16,18) ein zweiter
Verstärker (20, 22) so gekoppelt ist, daß ein zweites Ausgangssignal anschließend an das erste
Ausgangssignal in einem zweiten, auf den ersten folgenden Zeitabschnitt erzeugt wird.
6. Steuerschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende der Primärwicklung
(31) des Transformators (33) mit dem Ausgang sowohl des ersten Verstärkers (16, 18) eines
Signaleingangs (12, 13) als auch des zweiten Verstärkers (20, 22) des jeweils anderen Signaleingangs
(13, 12) verbunden ist.
7. Steuerschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung jedes Endes
der Primärwicklung (31) mit den Verstärkern (16, 20; 18, 22) über Trenndioden (24,25; 26,27)
erfolgt.
8. Steuerschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanzen (32,34) beider
Begrenzungsschaltungen so bemessen sind, daß der jeweilige maximale Stromfluß durch die
Primärwicklung (31) des Transformators (33) während des ersten Zeitabschnittes auf einen Wert
begrenzt wird, der die Umkehrung des durch die Primärwicklung fließenden Stromes auf einen ähnlichen
Wert innerhalb des zweiten anschließenden Zeitabschnittes gestattet.
9. Steuerschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Begrenzungsschaltung zwei Spannungsquellen (+E1, -E2),
eine Impedanz (32, 34) und eine Diode (28, 30) aufweist, wobei jede Impedanz (32, 34) einmal
einen Parallelweg für den Strom darstellt, der aus der Begrenzungsschaltung der einen Signalquelle
(12, 13) zu der Begrenzungsschaltung der jeweils anderen Signalquelle (13, 12) fließt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 762 930.
Britische Patentschrift Nr. 762 930.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 739/280 11.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US784339A US3076969A (en) | 1958-12-31 | 1958-12-31 | Drive circuit for magnetic heads |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1117167B true DE1117167B (de) | 1961-11-16 |
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ID=25132135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| CH (1) | CH380784A (de) |
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| FR (1) | FR1247545A (de) |
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| Publication number | Publication date |
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| CH380784A (de) | 1964-08-15 |
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