DE1271741B - Werkzeug zum Ausbohren und Schlitzen von in Beton, z. B. Eisenbahnbetonschwellen, sitzenden Holzduebeln - Google Patents
Werkzeug zum Ausbohren und Schlitzen von in Beton, z. B. Eisenbahnbetonschwellen, sitzenden HolzduebelnInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B31/00—Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
- E01B31/20—Working or treating non-metal sleepers in or on the line, e.g. marking, creosoting
- E01B31/26—Inserting or removing inserts or fillings for holes in sleepers, e.g. plugs, sleeves
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Description
- Werkzeug zum Ausbohren und Schlitzen von in Beton, z. B. Eisenbahnbetonschwellen, sitzenden Holzdübeln Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Ausbohren und Schlitzen von in Beton, z. B. Eisenbahnbetonschwellen, sitzenden Holzdübeln zur Vorbereitung des Ausziehvorganges. Ein solches Ausbohren und anschließendes Ausziehen von Holzdübeln ist in dem gewählten Beispiel dann notwendig, wenn im Laufe der Zeit die der Befestigung der Schiene an den Betonschwellen dienenden Schwellenschrauben in den Holzdübeln allmählich locker geworden sind. In diesem Fall lassen sich die Schwellenschrauben aus den Holzdübeln ziemlich leicht entfernen, während die Holzdübel selbst in der Betonschwelle außerordentlich fest sitzen. Es besteht daher das Problem, diese beschädigten Holzdübel auf möglichst einfache und billige Art zu entfernen. Außerdem ist es notwendig, daß der Austausch der Holzdübel pro Schiene schnell vonstatten geht, da der Eisenbahnbetrieb auf der betreffenden Strecke trotz dieser Reparaturarbeiten in der Regel nicht unterbrochen werden darf, so daß das Auswechseln gewöhnlich so vollzogen wird, daß zunächst nur auf einer Schienenseite und jeweils nur je der zweite Holzdübel entfernt und durch einen neuen ersetzt wird und erst dann in gleicher Weise die anderen Holzdübel ausgetauscht werden. Um in dieser Weise vorgehen zu können, muß nach dem Prinzip der Fließbandarbeit der Holzdübelaustausch vollzogen werden.
- Zu diesem Zweck werden bisher die Holzdübel solcher Eisenbahnbetonschwellen zunächst von einem Mann der Arbeitskolonne, z. B. mit einem Bohrer von 36 mm Durchmesser, ausgebohrt. Die so ausgebohrten Holzdübel werden dann von drei weiteren Leuten der Arbeitskolonne mit einem elektrischen Schlaghammer in zwei Hälften aufgeschlitzt und sodann mit dem gleichen Werkzeug von der Wandung des den Holzdübel aufnehmenden Loches in der Betonschwelle abgetrennt. Erst dann ist es möglich, die im Schwellenloch noch befindlichen Dübelreste beispielsweise mit Zangen von Hand zu entfernen, wofür gewöhnlich zwei weitere Männer der Arbeitskolonne eingesetzt werden. Diese Arbeitsweise ist insofern äußerst nachteilig, als durch die mehreren einander nachgeschalteten Arbeitsgänge ein hoher Arbeitsanfall und demnach eine umfangreiche Arbeiterkolonne erforderlich ist. Dieser Arbeitsaufwand läßt sich praktisch auch kaum mindern durch Verwendung eines zur Vereinfachung des Schlitzens bereits bekannten Werkzeuges.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug der eingangs genannten Art zu schaffen, durch das unter Verminderung des Arbeitsanfalls der Arbeitsvorgang des Ausbohrens und Schlitzens wesentlich vereinfacht wird. Dies gelingt bei dem hier vorgeschlagenen Werkzeug dadurch, daß es einen zum Ausbohren des Dübels dienenden Bohrer und einen das einspannseitige Ende des Bohrerschaftes umgebenden Halter aufweist, in dem der Bohrer drehbar geführt ist und der zwei auf gegenüberliegenden Seiten des Bohrers sich in Bohrerlängsrichtung erstreckende Schenkel trägt, die im Bereich der Bohrerschneide nach außen hin in Schneiden auslaufen und deren Außenabstand dem Durchmesser des Dübels in dem zu schlitzenden Dübelbereich entspricht. Mit einem so ausgestalteten Werkzeug wird der beschädigte Holzdübel zunächst durch Einschlagen der Schenkel an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen aufgeschlitzt und sodann mittig aufgebohrt. Diese beiden Vorgänge können auch in der Weise ineinandergreifen, daß der Holzdübel zunächst nur teilweise aufgeschlitzt und erst über diesen Bereich aufgebohrt und sodann in weiteren Bereichen in gleicher Weise behandelt wird. Auf diese Weise sind die beiden dem Ausziehen der Holzdübel vorangehenden Vorgänge des Schlitzens und Ausbohrens mit ein und demselben Werkzeug durchführbar, wodurch sich die Arbeiterkolonne auf die Hälfte der Belegschaftsstärke vermindern läßt. Auf Grund dessen fallen für solche Reparaturen wesentlich geringere Kosten an, und außerdem läßt sich das Auswechseln der Holzdübel wesentlich schneller bewältigen, was vor allem bei hochfrequentierten Eiseni)ahnstrecken erwünscht ist.
- Bei dem Werkzeug nach der Erfindung kann ein Anschlag vorgesehen sein, der den Bohrer nicht über die Schneiden der Schenkel vortreten läßt. Auf Grund dieser Ausgestaltung ist es nicht möglich, daß der Bohrer nach vollendetem Ausbohren des Holzdübels in den darunterliegenden festen Schotter eingreifen kann, weil zuvor die Schenkel mit ihren Schneiden auf ihm aufsetzen. Dadurch wird vermieden, daß der Bohrer allzu schnell stumpf wird, wodurch sich die Gebrauchsdauer des Werkzeugs wesentlich erhöht. Im übrigen ist das Anordnen einer Tiefenbegrenzung für den Bohrer an sich bereits bekannt.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es ferner von Vorteil, wenn der Halter für die Schenkel aus einer den Bohrerschaft umgebenden Hülse gebildet ist, deren den Schenkeln abgewandtes Ende einen Flansch zur Befestigung an einer Schlagbohrmaschine, einem Drucklufthammer oder sonstigem Schlagwerk trägt. Von einer an dem Werkzeug nach der Erfindung angeflanschten, mit einem Schlagwerk kombinierten Bohrmaschine wird die für das Eintreiben der Schenkel erforderliche schlagende Bewegung vom Schlagwerk, die für das Ausbohren der Holzdübel erforderliche Drehbewegung von der Bohrmaschine vermittelt.
- In der Zeichnung ist ein Werkzeug nach der Erfindung in einer beispielsweise gewählten Ausführungsform schematisch veranschaulicht.
- F i g. 1 zeigt hierbei eine Seitenansicht dieses Werkzeugs; F i g. 2 zeigt eine demgegenüber um einen rechten Winkel versetzte Seitenansicht; F i g. 3 stellt einen Schnitt gemäß der Linie III-III in der F i g. 1 dar.
- Der Bohrer 1 wird im Bereich seines Schafts von einer Hülse 2 umgeben, die an ihrem oberen Ende einen Flansch 3 träg der zur Befestigung einer Schlagbohrmaschine vorgesehen ist. Ferner weist der Bohrer 1 an seinem dem Schneidenbereich abgewandten Ende einen Einspannschaft 4 zum Einsatz des Bohrers in das Bohrfutter der Schlagbohrinaschine auf. An der Hülse 2 sind zwei auf gegenüberliegenden Seiten des Bohrers sich in Bohrerlängsrichtung erstreckende, nach außen hin in Schneiden 5 auslaufende Schenkel 6 vorgesehen, deren Außenabstand a dem Durchmesser des Dübels in dem zu schlitzenden Dübelbereich entspricht. Der Dübel ist in seinen Außenmaßen in F i g. 3 durch die strichpunktierte Linie angedeutet. In F i g. 1 und 2 ist je- weiIs durch strichpunktierte Linien die Eisenbahnbetonschwelle angedeutet, in der der Holzdübel 7 sitzt, der mit dem hier vorgeschlagenen Werkzeug ausgebohrt und geschlitzt wird.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Werkzeug zum Ausbohren und Schlitzen von in Beton, z. B. Eisenbahnbetonschwellen, sitzenden Holzdübeln zur Vorbereitung des Ausziehvorganges, dadurch gekennzeichnet, daß es einen zum Ausbohren des Dübels dienenden Bohrer (1) und einen das einspannseitige Ende des Bohrerschaftes umgebenden Halter aufweist, in dem der Bohrer drehbar geführt ist und der zwei auf gegenüberliegenden Seiten des Bohrers sich in Bohrerlängsrichtung erstreckende Schenkel (6) trägt, die im Bereich der Bohrerschneide nach außen hin in Schneiden (5) auslaufen und deren Außenabstand (a) dem Durchmesser des Dübels in dem zu schlitzenden Dübelbereich entspricht.
- 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag vorgesehen ist, der -den Bohrer (1) nicht über die Schneiden (5) der Schenkel (6) vortreten läßt. 3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter für die Schenkel (6) aus einer den Bohrerschaft umgebenden Hülse (2) gebildet ist, deren den Schenkeln abgewandtes Ende einen Flansch (3) zur Befestigung an einer Schlagbohrmaschine, einem Drucklufthammer oder sonstigem Schlagwerk trägt. 4. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrer (1) an seinem dem Schneidenbereich abgewandten Ende in an sich bekannter Weise einen Einspannschaft (4) zum Einsatz des Bohrers in das Bohrfutter einer Handbohrmaschine, vorzugsweise einer Schlagbohrmaschine, besitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1021400; »Der Eisenbabningenieur«, 1952, S. 114 -und 115.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1271741B true DE1271741B (de) | 1968-07-04 |
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ID=5661552
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE1271741B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021400B (de) * | 1955-12-07 | 1957-12-27 | Guenter Schlipper | Verfahren zur Entfernung von Hohlduebeln, insbesondere Wellenduebeln, aus Eisenbahnbetonschwellen und fuer die Durchfuehrung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsgteilen aus Duebeln |
-
1965
- 1965-07-23 DE DEP1271A patent/DE1271741B/de active Pending
Patent Citations (1)
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| DE1021400B (de) * | 1955-12-07 | 1957-12-27 | Guenter Schlipper | Verfahren zur Entfernung von Hohlduebeln, insbesondere Wellenduebeln, aus Eisenbahnbetonschwellen und fuer die Durchfuehrung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsgteilen aus Duebeln |
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