DE1021400B - Verfahren zur Entfernung von Hohlduebeln, insbesondere Wellenduebeln, aus Eisenbahnbetonschwellen und fuer die Durchfuehrung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsgteilen aus Duebeln - Google Patents
Verfahren zur Entfernung von Hohlduebeln, insbesondere Wellenduebeln, aus Eisenbahnbetonschwellen und fuer die Durchfuehrung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsgteilen aus DuebelnInfo
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- DE1021400B DE1021400B DESCH19196A DESC019196A DE1021400B DE 1021400 B DE1021400 B DE 1021400B DE SCH19196 A DESCH19196 A DE SCH19196A DE SC019196 A DESC019196 A DE SC019196A DE 1021400 B DE1021400 B DE 1021400B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B29/00—Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
- E01B29/24—Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means
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Description
- Verfahren zur Entfernung von Hohldübeln, insbesondere Wellendübeln, aus Eisenbahnbetonschwellen und für die Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsteilen aus Dübeln Es ist üblich, Eisenbahngleisanlagen, worunter auch. Feldbahnen und Grubenbahnen verstanden werden, auf Betonschwellen zu verlegen. Zur Anbringung der Schienenbefestigungsmittel an. den Schwellen sind in diese Hohldübel eingesetzt, in, die z. B. Schienenbefestigungsschrauben eingeschraubt werden., oder auch Dübel zu verwenden, in die Schienenbefestigungsnägel eingeschlagen werden. Zur Unterhaltung der Gleisanlagen müssen die Schienenbefestigumgsschrauben häufig nachgezogen werden., wodurch die in die Schwellen eingesetzten Dübel zerstört werden. Außerdem treten Zerstörungen der Dübel bei LTnfällen. und durch. natürlichen Verschleiß ein. Es ist daher häufig erforderlich, die Dübel aus. den Schwellen herauszunehmen und durch neue zu ersetzen. Das Auswechseln der Dübel ist eine umständliche Arbeit, sie geschieht derartig, daß man beispielsweise mit einer Bohrmaschine dien Dübel so weit wie möglich aufbohrt und dann versucht, mit Stecheisen., Hohleisen, Zangen; u. d'gl. die Holzteile aus der Ausnehmung in der Schwelle zu entfernen.. Für diese Arbeiten sind, wenn; sie einigermaßen fließend durchgeführt werden sollen, zumindest drei bis vier Mann erforderlich.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Entfernung von Hohldübeln, insbesondere Wellendübeln, aus Eisenbahnbetonschwellen zu erleichtern und in wesentlich kürzerer Zeit als bisher durchzuführen.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von Hohldübeln, insbesondere Wellendübeln, aus, Eisenbahnbetonschwellen und besteht darin, an zumindest einer Stelle der Wandung jedes Dübels Material in Wandungsstärke zu entfernen und dadurch die Dübel zusamm.endrückbar zu gestalten sowie die mittels einer Zange zusammengedrückten Dübel aus. der Schwelle herauszuziehen.
- Nach der Erfindung werden demnach nicht mehr in umständlicher Weise durch Ausbohrung und mit Stecheisen, Hohleisen., Zangen u. dgl. die Dfibel gleichsam in viele einzelne Späne zerlegt und diese einzeln herausgezogen, sondern, der Dübel durch Herausnehmen von Düb-elmaterial in Wandungsstärke und Zusammendrücken in seinem Außenquerschnitt so verringert, da.ß er ausgehoben, werden kann. Der Dübel selbst kann aus Holz oder anderen Werkstoffen bestehen.
- Die erreichtem, Vorteile sind darin zu sehen, daß nicht mehr eine Vielzahl von umständlichen Manipulationen, sondern nur noch zwei Arbeitsgänge erforderlich sind, die zügig durchgeführt werden können und die in. kurzer Zeit die Entfernung und damit das Auswechseln des Hohldübels in einer Schwelle erlauben. Die Erfindung betrifft auch eine für die Durchführung des beschriebenen: Verfahrens geeignete Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsteilen aus Hohldübeln. Die Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen auf die Schwelle aufsetzbaren Ständer, der mit unter denn Schienenfuß b,ringbaren. Haltemitteln versehen und an dem eine Führung für einen in das Dübelloch einsenkberen, nach, außen vorstehende Schneideisen tragenden Werkzeughalter an, gebracht sowie ein Betätigungshebel zum Herabdrücken des Werkzeughalters gelagert ist. Der Ständer kann dabei aus Grundplatte und einer rohrförmigen Führung bestehen sowie mit einer über den Schienenkopf schwenkbaren Klaue versehen sein.. Es empfiehlt sich, daß auch der Werkzeughalter als Rohr ausgebildet ist, das lösbar mit einem dem Angriff des Betätigungshebels. dienenden Oberbeil verbunden ist. Ein weiterer Vorschlag der Erfindung geht dahiin, den Betätigungshebel über einen Lenker am Ständer derart zu lagern" daß er mit dem Werkzeughalter bzw. dessen Oberteil in verschiedenen Höhenlagen in Eingriff gebracht werden kann. Es empfiehlt sich ferner die Anordnung eines, die Eindringtiefe, des Schneideisens ]>-,grenzenden Stellringes am oberhalb des Führungsringes liegenden Teil des Werkzeughalters.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in, ihrem Aufbau sehr einfach und erlaubt leicht im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens die Durchführung seines ersten Verfahrensschrittes durch Entfernung von Wandungstei'len aus den aus Eisenbahnbeton.-schwellen dann leicht mittels Zange zusammendrückbaren und entfernbaren Hohldübeln.
- Im folgenden wird die Erfindung an, Hand einer lediglich ein, Ausführungsbeispiel darstellenden; Zeichnung erläutert. Es zeigt Fig.1 die Seitenansicht einer Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsteilen aus Hohldübeln im Rahmen des erfindungsgemäßen: Verfahrens und Fig.2 eine Ansicht des Gegenstandes nach Fig. 1 von der Schienenseite.
- Das in der Zeichnung dargestellte Gerät wird mit seinem aus Grundplatte 1 und der rohrförmigen Führung 14 bestehenden Ständer auf die Betonschwelle, 2 gesetzt. Der Bügel 3 wird unter den Schienenfuß 4 geschoben. Die Klaue 5 fällt über den Schienenkopf 6 und gibt dem. Gerät einen festen. Stand. Bügel 3 und Klaue 5 bilden so die Haltemittel des, Gerätes. An dem Betätigungshebel 7 befindet sich ein Dorn 8, der zur besseren Kraftübertragung in die Aussparungen ), 10 oder 11 eingerastet werden kann. Bei der Abwärtsbewegung des Betätigungshebels 7 wird, über den Lenker 18 ein Stahlrohr 12 als Werkzeughalter mit den Schneideisen 13 durch das Führungsrohr 14 in den Holzdübel 15 gedrückt. Für die Tiefenbegrenzung dient der Stellring 16. Das Stahlrohr 12 wird durch: die Verschraubung 17 gehalten und kann. bei Stumpfwerden der Schneid`eisen 13 durch ein anderes Rohr ersetzt werden, so daß eine Arbeitsverzögerung nicht eintritt. Die aufgeschlitzten Wellendübel 15 werden mit einer Zange herausgehoben.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Entfernung von Hohldübeln, insbesondere, Wellendübeln aus Eisenbahnbetonschwellen, dadurch gekennzeichnet, daß an zumindest einer Stelle der Wandung des Dübels Material in Wandungsstärke entfernt und dadurch die Dübel zusammendrückbar gestaltet sowie die mittels einer Zange zusammengedrückten Dübel aus der Schwelle herausgezogen, werden.
- 2. Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsteilen aus Hohldübeln im Rahmen des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf die Schwelle a.ufsetzbaren Ständer (1, 14 ), der mit unter den Schienenfuß (4) bringbaren Haltemitteln (3) versehen ist und an dem eine Führung (14) für einen in das Dübelloch einsenkbaren, nach außen vorstehende Schneideisen. (13) tragenden Werkzeughalter (12) angebracht sowie ein Betätigungshebel (7) zum Herabdrücken des Werkzeughalters (12) gelagert ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer aus einer Grundplatte (1) und einer rohrförmigen Führung (14) besteht und mit einer über den. Schienenkopf schwenkbaren Klaue (5) versehen ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter als Rohr (12) ausgebildet ist, das lösbar mit einem dem Angriff des Betätigungshebels (7) dienenden Oberteil verbunden. ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (7) über einen Lenker (18) am Ständer (1, 14) gelagert ist und mit dem Werkzeughalter (12) bzw. dessen. Oberteil in verschiedenen Höhenlagen (9, 10, 11) in Eingriff gebracht werden kann.
- 6. Vorrichtung nach einen der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch die Anordnung eines die Eindringtiefe, der Schneideisen begrenzenden Stellringes (16) am oberhalb des Führungsrohres (14) liegenden Teil des Werkzeughalters (12). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 597 885, 800 865.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH19196A DE1021400B (de) | 1955-12-07 | 1955-12-07 | Verfahren zur Entfernung von Hohlduebeln, insbesondere Wellenduebeln, aus Eisenbahnbetonschwellen und fuer die Durchfuehrung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsgteilen aus Duebeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH19196A DE1021400B (de) | 1955-12-07 | 1955-12-07 | Verfahren zur Entfernung von Hohlduebeln, insbesondere Wellenduebeln, aus Eisenbahnbetonschwellen und fuer die Durchfuehrung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsgteilen aus Duebeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1021400B true DE1021400B (de) | 1957-12-27 |
Family
ID=7428416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH19196A Pending DE1021400B (de) | 1955-12-07 | 1955-12-07 | Verfahren zur Entfernung von Hohlduebeln, insbesondere Wellenduebeln, aus Eisenbahnbetonschwellen und fuer die Durchfuehrung des Verfahrens geeignete Vorrichtung zur Entfernung von Wandungsgteilen aus Duebeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1021400B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1271741B (de) * | 1965-07-23 | 1968-07-04 | Edmund Weigand Bauunternehmung | Werkzeug zum Ausbohren und Schlitzen von in Beton, z. B. Eisenbahnbetonschwellen, sitzenden Holzduebeln |
| US4002320A (en) * | 1974-10-31 | 1977-01-11 | Walter Weber | Rail-lifting implement |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE597885C (de) * | 1931-10-06 | 1934-06-01 | Richard Brosig | Futter fuer Holz-, insbesondere Schwellenschrauben |
| DE800865C (de) * | 1949-09-17 | 1950-12-11 | Deutsche Bundesbahn | Schienenbefestigung auf Stahlbetonschwellen |
-
1955
- 1955-12-07 DE DESCH19196A patent/DE1021400B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE597885C (de) * | 1931-10-06 | 1934-06-01 | Richard Brosig | Futter fuer Holz-, insbesondere Schwellenschrauben |
| DE800865C (de) * | 1949-09-17 | 1950-12-11 | Deutsche Bundesbahn | Schienenbefestigung auf Stahlbetonschwellen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1271741B (de) * | 1965-07-23 | 1968-07-04 | Edmund Weigand Bauunternehmung | Werkzeug zum Ausbohren und Schlitzen von in Beton, z. B. Eisenbahnbetonschwellen, sitzenden Holzduebeln |
| US4002320A (en) * | 1974-10-31 | 1977-01-11 | Walter Weber | Rail-lifting implement |
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