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DE537117C - Schienenbefestigung mittels Klauen - Google Patents

Schienenbefestigung mittels Klauen

Info

Publication number
DE537117C
DE537117C DE1930537117D DE537117DD DE537117C DE 537117 C DE537117 C DE 537117C DE 1930537117 D DE1930537117 D DE 1930537117D DE 537117D D DE537117D D DE 537117DD DE 537117 C DE537117 C DE 537117C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
claw
hole
rail
sleeper
threshold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930537117D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAROLD CHISMAN MUGGERIDGE
SIR ROBERT RICHARD GALES
STANLEY SOMERSET WREFORD PADDO
Original Assignee
HAROLD CHISMAN MUGGERIDGE
SIR ROBERT RICHARD GALES
STANLEY SOMERSET WREFORD PADDO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAROLD CHISMAN MUGGERIDGE, SIR ROBERT RICHARD GALES, STANLEY SOMERSET WREFORD PADDO filed Critical HAROLD CHISMAN MUGGERIDGE
Application granted granted Critical
Publication of DE537117C publication Critical patent/DE537117C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/32Fastening on steel sleepers with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Scbienenbefestigung mittels Klauen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Einrichtung zur Befestigung von Schienen-an ihren Schwellen und im besonderen auf diejenige Art der Schienenbefestigung, bei welcher mit Fußflanschen versehene Schienen durch lose Klauen mit den Schwellen verbunden werden, wobei jede Klaue einen unteren hakenförmigen Ansatz besitzt, der durch ein Loch in der Schwelle gesteckt wird und sich gegen die Unterseite der Schwelle legt, während an dem in den Haken auslaufenden, im Schwellenloch sitzenden Schaftteil ein Kopfstück sitzt, zwischen welchem und dem Schienenflansch ein Keil eingeschlagen wird, durch den die Schiene gegen die Schwelle gepreßt wird.
  • Es sind bereits Schienenbefestigungen der erwähnten Art bekannt, bei welchen Klauen mit halbzylindrischen oder rechteckigen Schaftteilen benutzt werden, welche in ähnlich gestaltete Löcher der Schwellen eingesetzt werden. Bei einer bekannten Anordnung ist der Schaftteil der Klaue von kreisförmigem Querschnitt und wird in ein kreisförmiges Loch der Schwelle eingesetzt, aber dieses Loch müßte einen größeren Durchmesser erhalten als der Schaftteil der Befestigungsklaue, um das hakenförmige Ende des Schaftteiles durch das Loch hindurchzubringen. Bei Anwendung solcher Klauen kann die Klaue in der Betriebsstellung nur eine Linienberührung mit der Umfassungsfläche des Loches in der Schwelle an einer einzigen Stelle erhalten. Diese Ausführungsform besitzt daher den Übelstand, daß der gesamte wirksame waagerechte Druck in dieser einen Linie zusammengefaßt wird, in welcher der Schaftteil der Klaue die Wandung des Schwellenloches berührt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der erwähnten Art der Schienenbefestigung bilden die rückseitigen Flächen der halbzylindrischen Schaftteile der Klauen und die benachbarten Wandflächen der Löcher in den Schwellen Bogen von gleichem Halbmesser, so daß in der Gebrauchsstellung der Schaftteil gegen eine ausgedehnte Fläche der Lochwandung sich legen soll.
  • Gegenüber diesen bekannten Schienenbefestigungen bezweckt die vorliegende Erfindung eine Befestigung zu schaffen, welche besonders auch bequem für Weichen und Kreuzungen Anwendung finden kann, wo es schwierig ist, die Lage der Löcher in den Schwellen im voraus genau zu bestimmen und wo es daher wünschenswert ist, die Löcher in den Schwellen herzustellen, wenn sich die letzteren bereits an Ort und Stelle befinden. Die Schienenbefestigung gemäß der vorliegenden Erfindung ist dadurch-ausgezeichnet, daß der Schaftteil der losen Schienenklaue und das Loch in der Schwelle so gestaltet sind, dä.ß in der Arbeitsstellung der Schaftteil gegen die Wandfläche des Loches an zwei oder mehr am Lochumfang auseinanderliegenden Stellen gleichzeitig anliegt.
  • Bei einer als zweckmäßig erprobten Ausführungsform wird ein kreisförmiges Loch in die Schwelle gebohrt, und der äußere Umriß des Schaftteiles der Klaue wird so gestaltet, daß er von mehreren Bogenabschnitten gebildet wird, deren Mittelpunkte auseinanderliegen und von denen keiner mit dem Mittelpunkt des Schwellenloches zusammenfällt, wenn sich die Klaue in der Arbeitsstellung befindet, bei welcher sie die Schiene gegen die Schwelle preßt, unter Zwischenschaltung eines geeigneten Keilstückes. Die Erfindung ist nachstehend an Hand von auf der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsformen näher erläutert.
  • Fig. i ist ein Querschnitt durch eine auf einer eisernen Sehwelle sitzende Schiene, welche auf der Schwelle durch eine Befestigungsklaue gemäß der Erfindung gesichert wird.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. i. Fig.3 ist ein Schnitt in größerem Maßstabe, welcher den Schaftteil der Klaue in Anlage mit der Wandung des Loches in der Schwelle zeigt.
  • Fig. q. ist eine der Fig. i ähnliche Darstellung einer etwas abgeänderten Klauenform.
  • Fig. 5 ist ein Schaubild der in Fig. q. dargestellten Klaue.
  • In den Abbildungen ist die an einer Schwelle zu befestigende Schiene mit io bezeichnet. Die Schwelle trägt die Bezeichnung i i. Die Befestigung erfolgt durch eine Klaue 12 und einen Keil 13, welch letzterer in der üblichen Weise benutzt wird. Die Klaue besitzt einen unteren Ansatz 1q., welcher unter die Schwelle faßt und durch ein schaftartiges Zwischenstück 16 mit einem kopfartigen Ansatz 15 der Klaue verbunden ist. Der schaftartige Teil 16 sitzt in einem kreisrunden Loch 17 der Schwelle.
  • Der Umriß des äußeren Teiles des schaftartigen Zwischenstückes 16 wird nach der Ausführungsform nach Fig. i bis 3 von drei Bogenabschnitten 18, 1g, 2o gebildet, welche um die Punkte 21, 22 und 23 geschlagen sind, von denen keiner mit dem Mittelpunkt 24 des kreisrunden Loches der Schwelle zusammenfällt, wenn sich die Klaue in ihrer wirksamen Stellung befindet. Aus Fig. 3 ist zu ersehen, daß diese f@nordnung eine Linienberührung zwischen dem schaftartigen Teil 16 der Klaue und der Wandung des Loches an zwei Stellen ergibt., die in Fig. 3 mit 25 und 26 bezeichnet sind.
  • Der Kopfteil 15 der Klaue ist mit einem Vorsprung 27 versehen, welcher auf der Oberseite der Schwelle aufruht und auf Herabminderung der Beanspruchung des Schaftteiles wirkt.
  • Aus dem Vorstehenden ist zu entnehmen, daß das Loch in der Schwelle, das kreisrunde Form besitzt, bequem gebohrt werden kann vermittels einer einfachen sogenannten Ratsche, während sich die Schwelle an Ort und Stelle befindet, und wenn die Klaue in die Schwelle eingesetzt ist, daß dann wegen der besonderen Gestalt des Umrisses des schaftartigen Teiles Linienberührung zwischen diesem und def Wandung des Loches an zwei _ auseinanderliegenden Stellen mit ziemlicher Sicherheit erzielt wird.
  • Bisweilen können sich im Hinblick auf die Dicke der Schwellen, der Schienenflansche und der Unterlegplatten, sofern solche benutzt werden, Schwierigkeiten beim Einsetzen der Klaue in das Schwellenloch ergeben, wenn die Klaue 28, welche dem Fußflansch der Schiene zugekehrt ist, beim Einsetzen des Schaftteiles 16 in das Schwellenloch auf den Schienenflansch stößt. Wenn andererseits die Klaue beim Einsetzen in das Schienenloch von der Schiene abgekehrt wird, um erst nachträglich gegen die Schiene hin gedreht zu werden, dann besteht die Möglichkeit, daß das innere Ende der unteren Kante 29 des Kopfteiles 15 auf die Kante 3o des Schienenflansches trifft, wenn die Klaue gedreht wird. Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, kann die Unterseite des Kopfteiles 15 abgeschrägt oder an einer oder an beiden Seiten abgeschnitten werden, wie dies bei 31 in den Fig.4 und 5 dargestellt ist.
  • Die Schienenverbindung gemäß der Erfindung kann an beliebigen Stellen des Gleises Anwendung finden. Sie ist aber, wie .bereits eingangs bemerkt, besonders für Weichen und Schienenkreuzungen geeignet, weil erforderliche Löcher in den Schwellen auch nach Verlegung der Schienen bequem in genau vorgeschriebenen Stellungen hergestellt werden können.
  • Selbstverständlich muß die Länge des Schaftteiles der Klaue in dem Falle, daß Weichen- und Schienenkreuzungsunterlegplatten an den Schwellen zu befestigen sind, entsprechend verlängert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i . Schienenbefestigung vermittels Klauen, welche mit einem unteren hakenförmigen Teil durch ein Loch in der Schwelle greifen und sich gegen die Unterseite der Schwelle legen und welche an einem das Schwellenloch durchsetzenden Schaftteil ein Kopfstück tragen, zwischen dem und dem Schienenfußflansch ein Keil eingetrieben wird, durch den Schiene und Schwelle gegeneinandergepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaftteil (16) der losen Klaue (12) in der Arbeitsstellung gegen die Wandung des Schwellenloches (17) an zwei oder mehr Stellen gleichzeitig anliegt, wobei die Stellen im Schaftumfang auseinanderliegen.
  2. 2. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwellenloch (17) Kreisform besitzt und daß der Schaftteil_ (16) der Klaue (12) an der Außenseite der Klaue (12) von mehreren bogenförmigen Abschnitten (18, 19, 20) gebildet ist, deren Mittelpunkte auseinanderliegen und in der Arbeitsstellung der Klaue (12) mit dem Mittelpunkt des Loches (17) in der Schwelle nicht zusammenfallen.
  3. 3. Schienenklaue für die Schienenbefestigung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (15) der Klaue (12) auf seiner Unterseite abgeschrägt oder an einer oder beiden Seiten abgeschnitten ist.
DE1930537117D 1930-04-28 1930-05-15 Schienenbefestigung mittels Klauen Expired DE537117C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB537117X 1930-04-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE537117C true DE537117C (de) 1931-10-29

Family

ID=10468730

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930537117D Expired DE537117C (de) 1930-04-28 1930-05-15 Schienenbefestigung mittels Klauen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE537117C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2568376A (en) * 1946-11-13 1951-09-18 Mills James Ltd Fastening for securing railway rails to metal sleepers
DE2911825A1 (de) * 1979-03-26 1980-10-02 Hoesch Werke Ag Federnde schienenbefestigung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2568376A (en) * 1946-11-13 1951-09-18 Mills James Ltd Fastening for securing railway rails to metal sleepers
DE2911825A1 (de) * 1979-03-26 1980-10-02 Hoesch Werke Ag Federnde schienenbefestigung

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