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DE1268420B - Sternrechwender mit durch Bodenberuehrung in Drehung versetzten Sternraedern - Google Patents

Sternrechwender mit durch Bodenberuehrung in Drehung versetzten Sternraedern

Info

Publication number
DE1268420B
DE1268420B DEP1268A DE1268420A DE1268420B DE 1268420 B DE1268420 B DE 1268420B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268420 A DE1268420 A DE 1268420A DE 1268420 B DE1268420 B DE 1268420B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
star
rotation
axes
axis
turning device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Ary Van Der Lely
Cornelis Van Der Lely
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Publication of DE1268420B publication Critical patent/DE1268420B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOId
Deutsche Kl.: 45 c - 83/00
1 268 420
P 12 68 420.7-23
26. September 1957
16. Mai 1968
Die Erfindung ist eine Weiterentwicklung eines Sternrechwenders nach Patent 1 107 989.
Bei diesem Sternrechwender ist ein wenigstens ein Sternrad tragender Gestellteil eines Sternrechwenders mit durch Bodenberührung in Drehung versetzten Sternrädern gegenüber einem anderen Gestellteil um eine etwa horizontale Achse um 180° derart umkehrbar, daß beide Gestellteile miteinander verbunden bleiben und nach Umkehrung aus der Arbeitslage als Seitenrechen eine Arbeitslage als Wender ergeben. Dabei bleibt der gegenseitige Abstand der Sternradebenen gleich.
Es ist oft erwünscht, daß der gegenseitige Abstand der Sternradebenen in beiden Arbeitslagen verschieden ist, insbesondere, daß der gegenseitige Abstand der Sternradebenen in der Arbeitslage als Wender größer ist als in der Arbeitslage als Seitenrechen.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei Anordnung von wenigstens zwei Sternrädern auf dem umkehrbaren Gestellteil jedes der Sternräder um eine Schwenkachse verschwenkbar ist, die mit der Drehachse des Sternrades einen Winkel bildet, so daß sich der Abstand der Sternradebenen ändert.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
F i g. 1 ist eine Draufsicht auf einen Sternrechwender nach der Erfindung in einer Arbeitslage als das Erntegut nach links versetzender Seitenrechen;
F i g. 2 ist eine Draufsicht auf den Sternrechwender nach F i g. 1 in einer Arbeitslage als Wender, in der jedes Sternrad das Erntegut einzeln nach links versetzt;
F i g. 3 zeigt in größerem Maßstab eine Draufsicht auf einen Einzelteil des Sternrechwenders nach Fig.l;
Fig.4 zeigt eine Ansicht in Richtung der Linie IV-IV der Fig. 3.
Gemäß F i g. 1 ist mittels einer Hebevorrichtung 2 und Kupplungsvorrichtung 3 ein erfindungsgemäßer Sternrechwender an einen Schlepper 1 angeschlossen. Die Kupplungsvorrichtung 3 hat ein Rohr 5, das das Lager für eine waagerechte Achse 6 bildet, an deren hinterem Ende mittels eines Gelenks 7 ein Gestellrahmen 8 befestigt ist. Die gegenseitige Lage der Achse 6 und des Gestellrahmens 8 wird durch eine Strebe 9 bestimmt, die zwischen einer Zunge 10 auf der Achse 6 und einem auf dem Gestellrahmen 8 angebrachten, mit Löchern 12 versehenen Streifen 11 liegt. Die Enden des Gestellrahmens 8 tragen Lager 13,14 mit Achsen 15,16. Die Achse 15 trägt einen Gestellteil 17 mit zwei Traggliedern 18,19 für zwei Sternrechwender mit durch Bodenberührung in
Drehung versetzten Sternrädern
Zusatz zum Patent: 1107 989
Anmelder:
C. van der LeIy N. V., Maasland (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz
und Dipl.-Ing. W. Florack, Patentanwälte,
4000 Düsseldorf, Schumannstr. 97
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy,
Ary van der LeIy, Maasland (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 9. Februar 1957 (214 478)
Schwenkachsen 20, 21. Diese Achsen 20, 21 bilden die Drehachsen 22, 23 für zwei Sternräder 24, 25, und die Drehachsen 22, 23 bilden mit den Achsen 20, 21 einen Winkel von etwa 170°. Die Achse 16 trägt einen Gestellteil 26 mit zwei Traggliedern 27, 28 für zwei waagerechte Achsen 29, 30, die mit den Drehachsen 31, 32 der Sternräder 33, 34 einen Winkel von etwa 170° einschließen. Bei der Fortbewegung des Sternrechwenders in Richtung des Pfeils V drehen sich die in einer Reihe liegenden Sternräder 24, 25, 33 und 34 infolge Berührung mit dem Boden und führen das Erntegut gemeinsam nach links ab.
Die Arbeitslage als Wender nach F i g. 2 erzielt man dadurch, daß man die waagerechte Achse 6 um 180° im Lager 5 dreht. Der Sternrechwender nach F i g. 2 wird in Richtung des Pfeils W fortbewegt. Die gewünschte Lage der Sternräder gegenüber der Fahrrichtung W wird durch Feststellen der Strebe 9 in einem anderen Loch 12 des Streifens 11 erzielt. Nach Drehung der Achse 6 um 180°, wobei der Sternrechwender 4 mittels der Hebevorrichtung 2 des Schleppers angehoben wird, werden die horizontalen Achsen 20, 21, 29 und 30 der Sternräder um 180° in den Traggliedern 18,19, 27 und 28 gedreht. Da
809 549/88
diese Achsen mit den Drehachsen der Sternräder einen Winkel bilden, werden die Abstände zwischen den Ebenen der Sternräder vergrößert, was ein Hindurchführen des von jedem Sternrad einzeln seitwärts versetzten Ernteguts zwischen den Ebenen der Sternräder erleichtert.
Von der Arbeitslage nach F i g. 2 kann der Sternrechwender in eine dritte Arbeitslage geführt werden, indem die Sternräder 24, 25 um die Achse 15 um 180° im Lager 13 und die Sternräder 33, 34 um die Achse 16 um 180° im Lager 14 gedreht werden. In dieser dritten Arbeitslage bilden die Sternräder 24,25 eine Reihe von zwei Sternrädern, die gemeinsam einen schmalen Geländestreifen bearbeiten, während die Sternräder 33, 34 eine Reihe bilden, die einen anderen Streifen bearbeitet. In dieser dritten Arbeitslage kann auch der Abstand zwischen den Ebenen der Sternräder, die gemeinsam einen Geländestreifen bearbeiten, durch Drehung der Sternräder um ihre zweiten, waagerechten Achsen verkleinert werden. Bei der Verstellung von der Arbeitslage nach Fi g. 2 in die dritte Arbeitslage sind die Achsen 15,16 die ersten der beiden für die Sternräder vorgesehenen waagerechten Drehachsen.
Die F i g. 3 und 4 zeigen an Hand des Sternrades 24 die einfache und zuverlässige Befestigung der Sternräder an ihren Traggliedern, 17 ist der Gestellteil mit dem Tragglied 18, mit dessen waagerechter Achse 20 eine Drehachse 22 verbunden ist, die beide einen Winkel von etwa 170° einschließen. Die das Sternrad 24 frei drehbar tragende Drehachse 22 hat eine Kappe 35, die ein Eindrigen des Ernteguts zwischen der Drehachse und der Nabe des Sternrades 24 verhindert. Die Kappe 35 hat zwei Zungen 36, 37 mit Löchern, durch die ein Bolzen 38 gesteckt ist. Der Bolzen 38 hat einen Ring 39 (Fig. 4), gegen den sich eine um den Bolzen 38 gelegte Druckfeder 40 anlegt, die den Bolzen 38 gegen das Tragglied 18 drückt. Die Zunge 36 liegt unmittelbar über dem Tragglied 18, das mit Löchern, z. B. 41, 42, versehen ist. Durch Drehung der Achse 22 kann der Bolzen 38 über eines dieser Löcher geführt und durch die Feder 40 in ein Loch eingeführt werden. Die mit der Drehachse 22 verbundene Achse 20 hat eine Bohrung 43, so daß der durch die Löcher 41, 42 und in die Bohrung 43 eingeführte Bolzen 38 die Achse 20 gegen Verdrehung und Verschiebung in axialer Richtung im Tragglied 18 sichert. Wenn gewünscht, können mehrere Löcher vorgesehen sein, durch die es ermöglicht wird, das Sternrad in eine von der Vertikalen abweichende Lage zu bringen. Es ist dabei möglich, daß die Achse des Sternrades entweder einen spitzen oder einen stumpfen Winkel mit der Richtung V des Geräts bildet.
Die in dem Ausführungsbeispiel stabförmig ausgebildete Drehachse kann auch anders ausgebildet sein, z. B. als ein Ring, um den die Nabe des Sterarades drehbar ist.
Zwecks Verdrehens der Achse 20 kann man den Bolzen 38 mittels eines an ihm befestigten Handgriffs aus den Löchern 41, 42 bzw. der Bohrung 43 herausziehen und mit dem gleichen Handgriff die Drehachse 22 mit der Achse 20 um 180° in dem Tragglied 18 drehen und in der neuen Lage wieder verriegeln.
Diese Befestigungsart der Sternräder an den Traggliedern ermöglicht es, auf einfache Weise die Sternräder von dem Sternrechwender abzunehmen, um sie außerhalb der Betriebszeiten aufzubewahren.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Sternrechwender mit durch Bodenberührung in Drehung versetzten Sternrädern, wobei ein wenigstens ein Sternrad tragender Gestellteil gegenüber einem anderen Gestellteil um eine etwa horizontale Achse um 180° derart umkehrbar ist, daß beide Gestellteile miteinander verbunden bleiben und nach der Umkehrung aus der Arbeitslage als Seitenrechen eine Arbeitslage als Wender ergeben nach Patent 1107 989, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von wenigstens zwei Sternrädern auf dem umkehrbaren Gestellteil jedes der Sternräder (24, 25, 33, 34) um eine Schwenkachse (20, 21, 29,30) verschwenkbar ist, die mit der Drehachse (22, 23, 31, 32) des Sternrades einen Winkel bildet, so daß sich der Abstand der Sternradebenen ändert.
2. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (22, 23, 31, 32) der Sternräder einen Winkel zwischen 140 und 180° mit den Schwenkachsen (20,21,29,30) bilden.
3. Sternrechwender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (22, 23, 31, 32) der Sternräder unmittelbar mit den zugehörigen Schwenkachsen (20, 21, 29, 30) verbunden sind und daß mit jeder der Drehachsen je ein Bolzen (38) mit Handgriff (44) gekuppelt ist, mittels dessen die Drehachse und die damit verbundene Schwenkachse verdreht und verriegelt werden kann (Fig. 4).
4. Sternrechwender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (38) die Schwenkachsen (z. B. 20) sowohl gegen Verdrehung als auch gegen axiale Verschiebung gegenüber Traggliedern (z. B. 18) sichert, in denen die Schwenkachsen gelagert sind.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 206 645.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 549/88 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEP1268A 1957-02-09 1957-09-26 Sternrechwender mit durch Bodenberuehrung in Drehung versetzten Sternraedern Pending DE1268420B (de)

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NL1268420X 1957-02-09

Publications (1)

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DE1268420B true DE1268420B (de) 1968-05-16

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ID=19872776

Family Applications (1)

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DEP1268A Pending DE1268420B (de) 1957-02-09 1957-09-26 Sternrechwender mit durch Bodenberuehrung in Drehung versetzten Sternraedern

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DE (1) DE1268420B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206645B (de) * 1956-12-08 1965-12-09 Lely Nv C Van Der Sternrechwender, dessen Sternraeder in verschiedene Arbeitsstellungen gebracht werden koennen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206645B (de) * 1956-12-08 1965-12-09 Lely Nv C Van Der Sternrechwender, dessen Sternraeder in verschiedene Arbeitsstellungen gebracht werden koennen

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