[go: up one dir, main page]

DE1110935B - Sternrechwender - Google Patents

Sternrechwender

Info

Publication number
DE1110935B
DE1110935B DEL20217A DEL0020217A DE1110935B DE 1110935 B DE1110935 B DE 1110935B DE L20217 A DEL20217 A DE L20217A DE L0020217 A DEL0020217 A DE L0020217A DE 1110935 B DE1110935 B DE 1110935B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turning device
wheels
frame
star
longitudinal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL20217A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Wallmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Publication of DE1110935B publication Critical patent/DE1110935B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/142Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms
    • A01D78/146Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms in a horizontal plane

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
L20217m/45c
ANMELDETAG: 25. OKTOB E R 1954
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 13. JULI 1961
Die Erfindung betrifft einen Stemrechwender mit von Laufrädern unterstützten Gestellbalken als Träger von mehreren Rechengliedern, vorzugsweise Rechenrädern, die das Erntegut nach derselben Seite abführen. Bei bekannten Sternrechwendern dieser Art sind die das Gestell der Vorrichtung bildenden, von Laufrädern unterstützten Balken als starre Rahmenkonstruktion ausgeführt, wobei die Rahmen teilweise so geführt sind, daß sie über die Rechenräder hinwegragen. Dadurch können sich umständliche Ge-Stellkonstruktionen ergeben, die teuer herstellbar, gewichtsmäßig schwer und im Betrieb umständlich zu handhaben sind. Sie können ferner den Nachteil haben, daß sie sich nicht oder nur in sehr umständlicher Weise, z. B. indem die Vorrichtung ganz auseinandergenommen werden muß, den verschiedenen Arbeitsbedingungen anpassen lassen.
Gemäß der Erfindung kennzeichnet sich ein Sternrechwender mit von Laufrädern unterstützten Gestellbalken als Träger von mehreren Rechenrädern darin, daß die das Gestell der Vorrichtung bildenden Balken durch in den Eckpunkten eines Parallelogramms liegende Gelenke miteinander verbunden sind. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Sternrechwenders kann man eine sehr übersichtliche und einfache Vorrichtung erhalten, die durch bloßes Verschwenken von Gestellteilen den gewünschten Arbeitsverhältnissen, z. B. den verschiedenen Schwadbreiten oder beim Transport einer schmalen Straße, leicht angepaßt werden kann.
Man erhält ein besonders flaches Gestell, das billig und einfach hergestellt werden kann, wenn bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung das Gelenk-Parallelogramm aus zwei geraden Längsbalken und aus zwischen diesen und parallel zueinander mit den Längsbalken gelenkig verbundenen Querbalken ausgeführt ist. Zwischen einem Längs- und Querbalken kann vorteilhaft eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen sein.
Um in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine einfache Anpassung der Vorrichtung an verschiedene Arbeitsbedingungen, z. B. zum Seitwärtsrechen und Schwadwenden, zu erreichen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorteilhaft der zur Fahrtrichtung schrägliegende vordere Gestellbalken des parallelogrammartig ausgebildeten Sternrechwenders länger als der zu ihm parallel- und ihm gegenüberliegende Balken ausgeführt und zur Aufnahme einer Reihe von mindestens drei Rechenrädern eingerichtet. Von der Verlängerung des Balkens können dann zwecks Umstellung der Vorrichtung zum Schwadwenden Rechenräder entfernt und in die vorgesehe-Sternrechwender
Anmelder:
C. van der LeIy N. V.,
Maasland (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Boshart
und Dipl.-Ing. W. Jackisch, Patentanwälte,
Stuttgart N, Am Kräherwald 93
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 31. Oktober 1953
Heinrich Wallmeier, Riesenbeck über Rheine (Westf.), ist als Erfinder genannt worden
nen Lagerungen an dem kürzeren Gestellbalken eingesteckt werden.
Ein anderes Merkmal des erfindungsgemäßen Sternrechwenders liegt darin, daß der Balken des Gestelles, der in der Schwadwendstellung einen Teil der Rechenräder aufnimmt, auf der den Rechenrädern des zu diesem parallelen Balkens abgewandten Seite liegt, so daß zwischen den beiden parallelen Gestellbalken Rechenräder angeordnet werden können und hierdurch eine gedrängte Bauweise der ganzen Vorrichtung erreicht wird. Auch wird auf diese Weise ein kombinierter Seitenrechen und Schwadwender gestaltet, bei dem in der Seitenrechstellung Rahmenbalken vor den Rechenrädern überflüssig sind, so daß in der Seitenrechtstellung große Schwaden gebildet werden können.
Bei einer Vorrichtung, die sich in ihrer Arbeitsbreite leicht verstellen läßt und sowohl als Seitenrechen als auch als Schwadwender eingesetzt werden kann, ergeben sich weitere große Vorteile, wenn die Vorrichtung vor einem Schlepper od. dgl. derart angeordnet werden kann, daß der Schlepper die Vorrichtung vor sich herschieben kann. Vorteilhaft ist hierzu ein Balken der gelenkigen Parallelogrammkonstruktion am Schlepper befestigt. Dabei empfiehlt es sich, die hinteren Enden der Gestellbalken in einer quer zur Fahrtrichtung der Vorrichtung liegenden Ebene anzuordnen.
109 647/36
Soll die Vorrichtung als Seitenrechen benutzt werden, so kann man bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sternrechwenders die in Fahrtrichtung vorn liegenden Querstangen, die dem am Schlepper befestigten Querbalken gegenüberliegen, lösbar und gegebenenfalls verschwenkbar anordnen und zum Anschluß des einen, vorzugsweise kürzeren Gestellbalkens am längeren Gestellbalken besondere Befestigungsmittel vorsehen.
Auch ist es denkbar, an den Gestellbalken Mittel zur Veränderung des Abstandes zwischen den einzelnen Gestellbalken vorzusehen. Die Verwendbarkeit des neuen Sternrechwenders wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vergrößert, wenn die Anordnung so getroffen ist, daß die Teile der Vorrichtung nach Lösen der am Schlepper vorgesehenen Gelenkstelle auf den Kopf gestellt, also um 180° gedreht und neu angeschlossen werden können, so daß dann das Erntegut bei Beibehaltung der Fahrtrichtung nach der anderen Seite abführbar ist.
Die erwünscht einfache Umstellung der Vorrichtung vom Seitenrechen, bei dem die Rechenglieder in einer einzigen schrägen Reihe gestaffelt hintereinander an einem Balken befestigt sind, in einen Schwadwender wird beim Gegenstand der Erfindung vorteilhaft dadurch erreicht, daß an zwei parallelen Gestellbalken Lager vorgesehen sind, in welche die Rechenräder einsteckbar sind und zur Umwandlung vom Seitenrechen in einen Schwadwender lediglich eines oder mehrere der in Fahrtrichtung gesehenen vorderen Rechenräder aus seinem bzw. ihren Lagern herausgenommen und in ein anderes Lager bzw. in andere Lager eingeführt werden, die an einer Stelle seitlich der hinteren in ihren Lagern verbliebenen Rechenräder am Gestell vorgesehen sind.
Weiterhin ist es zur einfachen Umwandlung und vorteilhaften Wirkung der Vorrichtung wünschenswert, wenn die Lager für die Rechenglieder auf den Längsbalken in gleicher Lage zueinander angeordnet sind, derart, daß die Rechenräder jeweils auf derselben Seite der Längsbalken liegen, und wenn vorzugsweise, in Fahrtrichtung gesehen, die Rechenräder an der Vorderseite des ersten Gestellbalkens gelagert sind.
Um die Rechenglieder rasch und ohne Schwierigkeit vom Boden abheben zu können, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die die Rechenräder tragenden Gestellbalken mit Verbindungsgliedern versehen, die alle an dem betreffenden Gestellbalken gelagerten Rechenräder derart verbinden, daß sie vom Boden abhebbar sind, wobei diese Verbindungsglieder von einer gemeinsamen Stelle aus, die mit Abstand vom Gestell angeordnet ist, von Hand bedienbar sind. Vorteilhaft bestehen dabei die Verbindungsglieder aus an jedem Gestellbalken vorgesehenen Stangen, die sich parallel zu den Gestellbalken erstrecken; jedes Rechenrad ist dabei mit einer zugehörigen Stange verbunden, und die Enden dieser Stangen stehen wiederum mit Steuermittein in Verbindung. die das Heben und Senken der Rechenräder bewirken.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, weldies in schematischer Draufsicht einen Schlepper mit vorgeschaltetem Sternrechwender zeigt.
Ein Schlepper 1 weist eine Vorderachse 2 und Vorderräder 3 auf. Die Vorderachse 2 trägt zwei nach vorn und schräg nach oben gerichtete Trägerstücke 4, deren Enden mit einer zur Vorderachse 2 parallelen Stange in Form eines Rohres 5 verbunden sind. Auf dieser rohrförmigen Stange sind zwischen SteÜringen 7 und 8 bzw. 10 und 11 je eine Büchse 6 bzw. 9 angeordnet. Die Büchsen 6 und 9 sind um die Achse des Rohres 5 drehbar. Ihr Abstand voneinander kann dadurch geändert werden, daß die beiden eine Büchse festlegenden Stellringe versetzt werden. Das Ende 12 des Rohres 5 ist dazu mit Löchern 13 versehen, in welche die zur Festlegung der Stellringe dienenden Schrauben 14 eingesetzt werden können. Jede der Büchsen 6 bzw. 9 trägt einen Ansatz 15 bzw. 16, in die je ein Gelenkzapfen
17 bzw. 18 paßt. Um den Zapfen 17 ist ein z. B. rohrförmiger, erster Balken 19, um den Zapfen 18 ein ebenfalls vorzugsweise rohrförmiger zweiter Baiken 20 schwenkbar. Der Balken 19 wird von einem Laufrad 21 derart unterstützt, daß dieser Balken, der das Tragorgan für die Rechenwerkzeuge ist, vorzugsweise in einer waagerechten Ebene liegt. Die waagerechte Achse 22 dieses Laufrades ist mit einer senkrechten Achse 23 verbunden, die in einem am Balken 19 festgelegten Lager so frei drehbar ist, daß sich das Laufrad 21 selbst einstellen kann. In der in der Figur gezeigten Schwadenwenderlage der Vorrichtung wird auch der zweite Balken 20 durch ein Laufrad 24 mit waagerechter Achse 25 unterstützt, die mit einer senkrechten, in einem am Balken 20 festgelegten Lagerachse 26 ebenfalls so verbunden ist, daß sich auch das Laufrad 24 selbst einstellen kann.
Der Balken 19 ist in der Nähe seines vorderen Endes mit einem Organ 27 versehen, in dem mehrere Löcher 28 vorgesehen sind, in welche Gelenkzapfen eingesetzt werden können. Durch einen in eines dieser Löcher einfassenden Gelenkzapfen 29 ist an dem Balken 19 eine Stange 30 od. dgl. festgelegt, die in einer waagerechten Ebene drehbar ist. Das freie Ende dieser Querstange 30 ist mit mehreren Löchern 31 versehen, in welche je ein Gelenkzapfen eingepaßt werden kann. Mit der Stange 30 ist in dem in der Zeichnung gezeigten Beispiel das gabelförmige, vordere Ende 33 des zweiten Längsbalkens 20 gelenkig über einem Zapfen 32 verbunden. Der Abstand zwischen den Gelenkzapf en 32 und 29 wird vorzugsweise gleich dem Abstand der Gelenkzapfen 17 und
18 voneinander gewählt. Wird der Abstand zwischen den Zapfen 17 und 18 vergrößert, so erlauben es die Löcher 31, auch den Abstand zwischen den Zapfen 29 und 32 zu vergrößern. Da der Abstand zwisehen den Zapfen 29 und 17 gleich dem Abstand zwischen den Zapfen 23 und 18 ist, so bilden diese Zapfen immer die Winkelpunkte eines gelenkigen Parallelogramms. Die Größe der Parallelogrammwinkel wird durch einen Stützstab 34 festgelegt. Das eine Ende des Stabes 34 ist bei 35 gelenkig an dem Querbalken 30, das andere Ende durch einen in eines der Löcher 28 eingreifenden Gelenkzapfen 36 an dem ersten Balken 19 festgelegt. Die Winkel des Parallelogramms können also entsprechend der gewünschten Arbeitsbreite beliebig eingestellt werden.
Der Balken 19 ist mit vier waagerechte Bohrungen aufweisenden Lagern 37 bis 40, der Balken 20 mit zwei entsprechend gestalteten Lagern 41 und 42 versehen. Die Lager 37, 38, 41 und 42 nehmen die Achsen der Kurbeln 43, 44, 45 und 46 auf, die auf ihren Kurbelzapfen Rechenräder 47, 48, 49 und 50 tragen. Die Flächen dieser Rechenräder liegen in der
in der Zeichnung dargestellten Lage alle parallel zueinander und bleiben auch dann parallel, wenn die Kurbeln aus einer waagerechten Ebene aufwärts oder abwärts bewegt werden oder sich die Winkel des Parallelogramms ändern.
Die Kurbeln sorgen dafür, daß jedes Rad, auch beim Überfahren unebenen Geländes, mit dem Boden oder dem Gut in Berührung bleibt. Um den Druck, den jedes Rad auf den Boden ausübt, ändern zu können, ist auf jeder Kurbel ein kammartiges Glied 51 angeordnet, dessen oberes Ende mit einem Ende einer Zugfeder 52 verbunden ist. Die anderen Enden dieser Federn sind mit Befestigungsgliedern 53 verbunden, von denen vier auf einer Stange 54 und zwei auf einer Stange 55 montiert sind. Diese Stangen sind in ihrer Längsrichtung verschiebbar, wobei sie in auf den Lagern 37 bis 42 vorgesehenen Führungen 56 gleiten können. Wenn die Stangen 54 und 55 nach vorn bewegt werden, werden die Federn 52 gespannt und dadurch der Druck der Rechenräder 47 bis 50 auf den Boden vermindert. Wenn man die Stangen weit genug nach vorn bewegt, berühren die Rechenräder den Boden überhaupt nicht mehr, was während des Transports der Vorrichtung wichtig ist.
Die Verschiebung der Stangen 54 und 55 wird durch Kurbeln oder Handräder bewirkt, die vom Fahrersitz des Schleppers aus bedient werden können und durch welche zwei Achsen 57 verdreht werden können. Die Drehung dieser Achsen wird über Kreuzgelenkkupplungen 58 oder über biegsame Wellen auf zwei in durch Stege 59 an den Balken 19 und 20 befestigten Lagern 60 liegende Achsen überfagen, deren Enden 61 mit Gewinde versehen sind und weiche sich auch in axialer Richtung nicht verschieben können. Die Stangen 54 und 55, die auch durch ihre Form und durch die Form ihrer Führungen 56 nicht um ihre Achse drehen können, sind wenigstens am hinteren Ende hohl gestaltet und mit Innengewinde versehen. Die mit Gewinde versehenen Enden 61 fassen in die hinteren ebenfalls mit Gewinde versehenen Enden der Stangen 54 und 55 ein, so daß die Drehung der Achsen 57 eine Verschiebung der Stangen 54 und 55 bewirkt. Durch eine Änderung der Winkel des von den Längsbalken 19 und 20, vom Rohr 5 und von der Querstange 30 gebildeten Parallelogramms ändert sich die Lage der Rechenräder in bezug auf die Fahrtrichtung, so daß man auf diese Weise die Arbeitsbreite jedes Paares von Rechenrädern der Breite der zu bearbeitenden Schwaden anpassen kann. Durch Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Abstandes zwischen den Gelenkzapfen 17 und 18 und zugleich den Gelenkzapfen 29 und 32 kann man den Schwadenwender einem größeren bzw. kleineren gegenseitigen Abstand der Schwaden anpassen oder die Längsbalken 19, 20 zur leichten Transportierbarkeit der Vorrichtung genau in die Fahrtrichtung stellen.
Zur Umwandlung der Vorrichtung von einem Schwadenwender in einen Seitenrechen werden die Kurbeln 45 und 46 je zusammen mit den Rechenrädem 4B und 50 aus den Lagern 41 und 42 herausgenommen und in die auf dem ersten Längsbalken 19 vorgesehenen Lager 39 und 40 eingesetzt, so daß diese Elemente dann die schematisch mit 45A, 46A, 49 A und SOA bezeichneten Lagen einnehmen. Auch die den Kurbeln 45 und 46 zugeordneten Federn 53 werden versetzt. Ferner wird das Laufrad 24 dadurch entfernt, daß die Achse 26 aus ihrem an dem Längsbalken 20 festgelegten Lager herausgenommen wird. Der Gelenkzapfen 32 und der Tragstab 34 werden entfernt, daraufhin die Stange 30 nach hinten geschwenkt und an den Balken 19 angelegt; die Stange 30 wird von einer an diesem Balken befestigten Einklemmvorrichtung 62 in der Lage 3QA gehalten. Dann kann das vordere Ende 33 des Balkens 20 mit dem Balken 19 verbunden werden, und zwar dadurch, daß der das vordere Ende 33 des Balkens 20 in der durch die Achse 20^4 bezeichneten Lage über den Zapfen 32 und eines der Löcher 28 mit dem Glied 27 verbunden wird. Durch entsprechende Wahl eines bestimmten Loches 28 wird die Lage des Balkens 19 bestimmt.
Die Vorrichtung kann auch derart ausgeführt werden, daß ein erstes Tragorgan in Form eines Balkens sechs Rechenräder, ein zweites Tragorgan zwei Rechenräder und ein drittes Tragorgan ebenfalls zwei Rechenräder trägt, wobei das letztere den beiden erstgenannten Tragorganen parallel ist und dessen hinteres Ende längs der gleichen geraden Linie liegt, die die hinteren Enden der beiden ersten Tragorgane verbindet. In den Rechlagen befinden sich dann alle Rechenräder auf dem ersten Tragorgan, während in der Schwadenwendelage jedes Tragorgan nur zwei Rechenräder trägt. In diesem Fall können drei Schwaden gleichzeitig gewendet werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann ohne die Rechenräder übergreifende Bügel ausgeführt werden. Dies ermöglicht es, den Seitenrechen derart zu wenden, daß die im Ausführungsbeispiel oben liegende Gestellseite dann unten liegt. Das Gestell muß dann z. B. mit einer Vorrichtung versehen sein, die es ermöglicht, das Laufrad 21 an der anderen Seite der Fläche des Gestells anzuordnen. Der gemäß der Zeichnung ursprünglich nach links abführende Rechen kann dann z. B. in der Schwadenwendelage zum Abführen nach rechts benutzt werden, was die Gebrauchsmöglichkeit des Rechens sehr vergrößert. Um dafür sorgen zu können, daß sowohl in der einen als auch in der anderen Gebrauchslage des Rechens die schrägen Zähne an den Umfangen der Rechenräder die gewünschte Schräglage haben, müssen die auf den Zapfen befindlichen Rechenräder von diesen abnehmbar sein, damit man dafür sorgen kann, daß die dem Gestell zugewandten Flächen dann dem Gestell abgewandt sind. Natürlich müssen außerdem Vorkehrungen getroffen sein, um auch beim Abführen nach rechts den Raddruck der Rechenräder vermindern zu können.

Claims (21)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Sternrechwender mit von Lauf rädern unterstützten Gestellbalken als Träger von schräg zur Fahrtrichtung liegenden, das Erntegut nach derselben Seite abführenden Rechenrädern, dadurch gekennzeichnet, daß die das Gestell der Vorrichtung bildenden Balken (S, 19, 30, 20) durch in den Eckpunkten eines Parallelogramms liegende Gelenke (17, 29, 32, 18) miteinander verbunden sind.
2. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkparallelogramm (5, 19, 30, 20) aus zwei geraden Längsbalken (19, 20) und aus zwischen diesen und parallel zueinander mit den Längsbalken gelenkig verbundenen Querbalken besteht.
3. Sternrechwender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Längs- (19) und Querbalken (30) eine Verriegelungsvorrichtung (27, 34) vorgesehen ist.
4. Sternrechwender nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbalken (19, 20) je durch ein Laufrad (21, 24) unterstützt sind.
5. Sternrechwender nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder am vorderen Ende der Längsbalken (19, 20) liegen.
6. Sternrechwender nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Längsbalken (19) Mittel zur Aufnahme von nach außerhalb des Parallelogramms weisenden Rechenrädern (47, 48, 49/ί, 50A) angeordnet sind.
7. Sternrechwender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erreichung einer Stellung als Seitenrechen der dann alle Rechenräder aufnehmende Gestellbalken (19) langer als der ihm gegenüberliegende Balken (20) ist und zur Aufnahme einer Reihe von mindestens drei Rechenrädern eingerichtet ist.
8. Sternrechwender nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken (20) des Gestells, der in der Schwadenwendestellung einen Teil der Rechenräder aufnimmt, auf der den Rechenrädern (47, 48, 49, 50) des zu diesem parallelen Balkens (19) abgewandten Seite liegt.
9. Sternrechwender nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Gestellbalken (20) auf den längeren Gestellbalken hin einklappbar ist.
10. Sternrechwender nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Balken (5) der gelenkigen Parallelogrammkonstruktion am Schlepper (1) befestigt ist.
11. Sternrechwender nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Enden der Gestellbalken (19,20) in einer quer zur Fahrtrichtung der Vorrichtung liegenden Ebene liegen.
12. Sternrechwender nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der dem am Schlepper befestigten Querbalken (5) gegenüberliegende Querbalken (30) lösbar und gegebenenfalls verschwenkbar ist und Befestigungsmittel (27, 28) für das Ende des kürzeren Längsbalkens (20) am längeren Längsbalken (19) vorgesehen sind.
13. Sternrechwender nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung des Abstandes zwischen den Längsbalken (19, 20) an den Querbalken (5, 30) Verstellmittel (10 bis 13, 31) vorgesehen sind.
14. Sternrechwender nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß beide Längsbalken (19, 20) so schwenkbar und feststellbar sind, daß ihre Achsen in Fahrtrichtung liegen.
15. Sternrechwender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Vorrichtung derart gestaltet sind, daß sie nach Lösen der am Schlepper vorgesehenen Gelenkstellen (17, 18) auf den Kopf gestellt und neu angeschlossen werden können, so daß dann das Erntegut bei Beibehaltung der Fahrtrichtung nach der anderen Seite abführbar ist.
16. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei parallelen Gestellbalken (19, 20) Lager (37 bis 42) vorgesehen sind, in welche die Rechenräder (47 bis 50) einsteckbar sind und die
ίο Umwandlung der Vorrichtung aus einer Arbeitslage, in der die Rechenräder (47, 48, 49A, 50A) zum Seitwärtsrechen in einer einzigen schrägen Reihe angeordnet sind, in eine andere Arbeitslage, in der die Vorrichtung als Schwadenwender arbeitet, dadurch erreichbar ist, daß eines oder mehrere der, in Fahrtrichtung gesehen, vorderen Rechenräder (49 A, 50A) aus seinem Lager bzw. ihren Lagern (39, 40) herausgenommen und in ein anderes Lager bzw. in andere Lager (41, 42) eingeführt werden, die an einer Stelle seitlich der in ihren Lagern verbliebenen hinteren Rechenräder (47, 48) am Gestell vorgesehen sind.
17. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lager (37 bis 40; 41 und 42) auf den Längsbalken (19, 20) in gleicher Lage zueinander angeordnet sind, derart, daß die Rechenräder (47, 48, 49 A, 50^4) jeweils auf derselben Seite der Längsbalken (19, 20) liegen.
18. Sternrechwender nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß, in Fahrtrichtung gesehen, die Rechenräder (47, 48, 49A, 50A) an der Vorderseite des ersten Längsbalkens (19) gelagert sind.
19. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rechenräder tragenden Gestellbalken (19, 20) mit Verbindungsgliedern (53, 54,55) versehen sind, die alle an den betreffenden Gestellbalken gelagerten Rechenräder (47 bis 50) derart verbinden, daß sie vom Boden abhebbar sind und die Glieder von einer gemeinsamen Stelle, die mit Abstand vom Gestell angeordnet ist, von Hand bedienbar sind.
20. Sternrechwender nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder aus an jedem Gestellbalken (19, 20) vorgesehenen Stangen (54, 55, 61) bestehen, die sich parallel zu den Gestellbalken (19, 20) erstrecken, und daß jedes Rechenrad mit einer zugehörigen Stange (54, 55) verbunden ist und die Enden (61) dieser Stangen (54, 55) mit Steuermitteln (57) in Verbindung stehen, die das Heben und Senken der Rechenräder bewirken.
21. Sternrechwender nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rechenrad über eine Feder (52) mit einer zugehörigen Stange (54, 55) verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 815 123;
Zeitschrift »The Farmers Weekly«, Bd. 37, Nr. 1, vom 4.7.1952, S. 51;
Information Circular Nr. 4, May 1951, North Carolina State College, USA, S. 4, 7 und 14.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL20217A 1953-10-31 1954-10-25 Sternrechwender Pending DE1110935B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1110935X 1953-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1110935B true DE1110935B (de) 1961-07-13

Family

ID=19869375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL20217A Pending DE1110935B (de) 1953-10-31 1954-10-25 Sternrechwender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1110935B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE815123C (de) * 1948-06-02 1951-09-27 Cornelis Van Der Lely Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von auf der Erde liegender Ernte oder sonstigen pflanzlichen Produkten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE815123C (de) * 1948-06-02 1951-09-27 Cornelis Van Der Lely Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von auf der Erde liegender Ernte oder sonstigen pflanzlichen Produkten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2053073C3 (de) Mähmaschine
DE3605933A1 (de) Erntevorsatz einer erntemaschine
DE1053231B (de) Sternrechwender
DE1110935B (de) Sternrechwender
DE3713474A1 (de) Heuwerbungsmaschine
DE1293507B (de) Sternrechwender
DE1482770A1 (de) Maschine zur Bearbeitung von auf dem Boden liegendem Erntegut
DE69400825T2 (de) Insbesondere landwirtschaftliches Fahrzeug, umfassend von einem Untergestell getragene Arbeitsorgane und einen Rädersatz, sowie Verbindungsmittel zwischen Untergestell und Rädersatz
AT223860B (de) Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut
AT233304B (de) Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Erntegut
DE1407185C (de) Vorrichtung zum seitlichen Versetzen auf dem Boden liegenden Erntegutes
DE1187055B (de) Sternrechwender
AT223420B (de) Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut
AT236162B (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Material
DE2644770A1 (de) Geraet zum aufnehmen von in reihen wachsenden pflanzen wie gemuese oder holzgewaechse
AT222409B (de) Vorrichtung zum Aufnehmen von am Boden liegendem Erntegut während der Fortbewegung der Vorrichtung
CH329639A (de) In verschiedenen Arbeitslagen verwendbare Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut
DE1069919B (de)
DE1657598A1 (de) Sternrechwender
DE2654451A1 (de) Ruebenerntemaschine mit blattkoepf- und rodeeinrichtung
AT209619B (de) Vorrichtung zum seitlichen Versetzen des am Boden liegenden Erntegutes
CH329636A (de) In verschiedenen Arbeitslagen verwendbare Vorrichtung zum Bearbeiten von auf der Erde liegendem Erntegut
DE1078804B (de) Vorrichtung zum Bearbeiten auf dem Boden liegenden Erntegutes
DE1407185B1 (de) Vorrichtung zum seitlichen Versetzen auf dem Boden liegenden Erntegutes
DE1075369B (de) Sternrechwender