DE1268290B - Druckdurchlauferhitzer - Google Patents
DruckdurchlauferhitzerInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H9/00—Details
- F24H9/20—Arrangement or mounting of control or safety devices
- F24H9/2007—Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
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Description
- Druckdurchlauferhitzer Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckdurchlauferhitzer mit in mehrere Heizkreise unterteilter Heizeinrichtung und mit einem Meßwerk, das in Abhängigkeit von der Durchflußmenge die Energiezufuhr für die Heizeinrichtung durch Einwirkung auf ein Schaltwerk derart regelt, daß Warmwasser konstanter Temperatur für jede mögliche Entnahmemenge erhalten wird.
- Aus der deutschen Patentschrift 610 509 ist ein Durchlauferhitzer bekannt, dessen Meßwerk so ausgeführt ist, daß das zufließende Wasser durch eine Freistrahldüse in eine Meßkammer einstrahlt. Der freie Weg des Wasserstrahles ist durch eine Prallscheibe begrenzt, die auf einer Welle drehbar gelagert ist. Die Energie des aufprallenden Wassers übt auf die Prallscheibe eine Kraft aus, die über die Welle in ein Drehmoment umgesetzt wird und den Heizungsschalter des Durchlauferhitzers gegen das Rückmoment einer Feder betätigt.
- Dieses Meßwerk ist mit zahlreichen Nachteilen behaftet. Der enge Querschnitt der Düse bedeutet für die möglichen Entnahmemengen eine starke Drosselung. Außerdem besteht die Gefahr, daß insbesondere nach längerer Betriebsruhe der enge Düsenquerschnitt durch Ablagerungen zumindest teilweise zugesetzt ist.
- Von Nachteil ist auch die Tatsache, daß die Meßkammer so ausgebildet sein muß, daß das Wasser von der Prallscheibe durcklos nach unten ablaufen kann, damit der freie Wasserstrahl durch Rückstau nicht behindert ist. Damit ist es nicht möglich, einen Druckdurchlauferhitzer zu steuern, so daß viele Mölichkeiten, wie z. B. die Speisung mehrerer Zapfstellen durch einen Druckdurchlauferhitzer, nicht gegeben sind.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, in einfacher Weise für einen Druckdurchlauferhitzer ein Meßwerk zu schaffen, das mit den zahlreichen Nachteilen und Unwägbarkeiten des bekannten Meßwerkes nicht behaftet ist, also vielseitig verwendbar und betriebssicher ist. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß als Meßwerk eine mit Zu- und Ablauf größeren Querschnitts ausgestattete Ringkammer dient, mit in den Ablauf mündenden, am Umfang der Kammer verteilten Ablaufkanälen geringeren Querschnitts, die je nach dem Fließdruck der jeweils eingestellten Durchflußmenge durch eine in die Ringkammer und damit in den Strömungsweg hineinragende, vorzugsweise mit einer Aussparung versehene Schaufel nacheinander freigegeben werden, wobei die Schaufel an einem unter der Wirkung einer Drehfeder stehenden, auf das Schaltwerk wirkenden Rotor befestigt ist. Diese Schaufel kann auch als unter Federdruck stehender, in einem Schlitz des Rotors beweglicher Schieber ausgebildet sein.
- Die Ablaufkanäle können symmetrisch oder unsymmetrisch am Umfang der Ringkammer verteilt sein. Das Meßwerk wird vorteilhafterweise mit dem elektrischen Schaltwerk in einem gemeinsamen Gehäuse zusammengebaut, wobei die Rotorachse mit dem Schaltwerk über eine Kunststoffkupplung verbunden ist. Im Schaltwerk sind auf der verlängerten Rotorachse Nockenscheiben befestigt, die in Verbindung mit Schaltkontakten, insbesondere aber sogenannten Mikroschaltern, die einzelnen Heizkreise schalten.
- Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
- F i g. 1 ist eine Warmwasseranlage; F i g. 2 ist ein Meßwerk; F i g. 3 ist ein Schieber; F i g. 4 ist ein Meßwerk mit Schaltwerk.
- Ein Druckdurchlauferhitzer 34 (F i g. 1) ist mit Heizflansch 37 und mit Heizeinrichtungen geringerer und größerer Leistungsaufnahme 35, 36 und dem Sicherheitstemperaturbegrenzer 41 mit dem Wasserzulauf 42 an das Wassernetz angeschlossen. Mit dem Wasserablauf 43 werden über Drosseln 26, 27, 28, 29 die Hähne 30, 31, 32, 33 mit Warmwasser versorgt. Mit der Eingangsdrossel 39 kann die maximale Zulaufrnenge eingestellt werden. Der Drossel 39 nachgeschaltet ist ein Meßwerk 45 mit Federgehäuse 22, Schaltergehäuse 23, Zulauf 8 sowie Ablauf 9. Ablauf 9 ist über Anschluß 44 mit Durchlauferhitzer 34 verbunden. Mit dem Netz 38 wird die Heizeinrichtung 35, 36 über das Schaltwerk 7 (F i g. 4) unter Zwischenschaltung eines von einer Strömungsschalteinrichtung 47 (Venturidüse od. dgl.) betätigten Hauptschalters 48 mit elektrischer Energie versorgt.
- Das Meßwerk selbst (F i g. 2 und 3) besteht aus Meßwerkgehäuse 1 mit Zwischenwand 40; in diesem Gehäuse 1 ist auf der Achse 4 ein Rotor 3 drehbar gelagert, der unter der Spannung einer Drehfeder 5 (F i g. 4) steht und mit einer Schaufel 2 ausgestattet ist, die auch als von einer Druckfeder 46 angedrückter, in einem Schlitz des Rotors 3 beweglicher Schieber ausgebildet sein kann. An der Schaufel t bzw. dem Schieber befindet sich eine Aussparung 10 (F i g. 3). Durch das Gehäuse 1 und den Rotor 3 wird eine Ringkammer 11 gebildet, von der aus Ablaufkanäle 13, 14, 15, 16 geringeren Querschnitts in einen Ringkanal 12 größeren Querschnitts führen. Ringkanal 12 führt direkt in den Ablauf 9. Das Meßwerk 45 ist mit Federgehäuse 22 und Schaltergehäuse 23 mit Schrauben 18, die durch Bohrungen 19 geführt werden, zu einer Einheit zusammengebaut (F i g. 4). Die in den Lagern 20 und 21 geführte Achse 4 trägt an ihrem einen Ende die im Steg 6 gehaltene Drehfeder 5, am anderen Ende ist über ein Kunststoffkupplungsstück 17 das Schaltwerk 7 angekuppelt. Das Schaltwerk 7 mit den Nockenscheiben 25 betätigt die Kontaktsätze 24, die auch als sogenannte Mikroschalter ausgebildet sein können.
- Der Druckdurchlauferhitzer arbeitet folgendermaßen: Wird einer der Hähne 30, 31, 32, 33 aufgedreht, dann wandert, je nach eingestellter Durchflußmenge, der Rotor 3, angetrieben durch den Fließdruck der auf die Schaufel 2 auftreffenden Flüssigkeit, im Sinn des eingezeichneten Pfeils. Der Rotor wird an einer bestimmten Stelle stehenbleiben, z. B. nach dem Ausfluß des Kanals 14. Die Flüssigkeit verteilt sich dann auf die beiden Kanäle 13 und 14, die über den Ringkanal 12 dem Ablauf 9 und über den Druckdurchlauferhitzer 34 der Verbrauchsstelle zugeführt wird. Dieser Auslenkung des Rotors 3 entspricht eine bestimmte Schalterstellung am Schaltwerk 7, das nun eine größere Heizleistung einschaltet als bei Einstellung einer geringeren Durchflußmenge, wenn die Schaufel 2 z. B. kurz nach dem Kanal 13 stehengeblieben wäre. Sinngemäß werden größere Heizleistungen vom Schaltwerk eingeschaltet, wenn größere Durchflußmengen eingestellt werden, wenn also die Schaufel t kurz nach Kanal 15 oder nach Kanal 16 stehenbleibt.
- Sind alle Zapfstellen zugedreht, wird der Fließdruck auf die Schaufel 2 Null, die Drehfeder 5 dreht Rotor 3 und somit auch das Schaltwerk 7 in die gezeigte Anfangsstellung.
- Man kann bei dem Druckdurchlauferhitzer nach der Erfindung den einzelnen Zapfstellen durch die zugehörigen Drosseln 26, 27, 28, 29 den Rotorsteil_ungen entsprechende Durchflußmengen zuweisen und insbesondere die Zapfstellenhähne 30, 31, 32, 33 als Schnellschlußventile ausstatten.
- In jedem Fall liefert der erfindungsgemäße Druckdurchlauferhitzer Wasser von praktisch konstanter Temperatur über den gesamten Entnahmebereich und vermeidet infolge der nacheinander sich addierenden Leistungen plötzliche Stoßbelastungen für das Elektrizitätswerk.
- Die Erfindung, die an Hand eines elektrisch beheizten Druckdurchlauferhitzers beispielsweise beschrieben ist, kann ebenso vorteilhaft auch für Druckdurchlauferhitzer Anwendung finden, die mit anderen Energiearten, Kohle, Öl, Gas od. dgl. beheizt werden.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Druckdurchlauferhitzer mit in mehrere Heizkreise unterteilter Heizeinrichtung und mit einem Meßwerk, das in Abhängigkeit von der Durchflußmenge die Energiezufuhr für die Heizeinrichtung durch Einwirkung auf ein Schaltwerl; derart regelt, daß Warmwasser konstanter Temperatur für jede mögliche Entnahmemenge erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßwerk (45) eine mit Zu- und Ablauf größeren Querschnitts (8, 9) ausgestattete Ringkammer (11) dient, mit in den Ablauf (9) mündenden, am Umfang der Kammer verteilten Ablaufkanälen (13, 14, 15, 16) geringeren Querschnitts, die je nach dem Fließdruck der jeweils eingestellten Durchflußmenge durch eine in die Ringkammer und damit in den Strömungsweg hineinragende, vorzugsweise mit einer Aussparung (10) versehene Schaufel (2) nacheinander freigegeben werden, wobei die Schaufel (2) an einem unter der Wirkung einer Drehfeder (5) stehenden, auf das Schaltwerk wirkenden Rotor (3) befestigt ist.
- 2. Druckdurchlauferhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Rotor (3) befestigte Schaufel (2) als unter Federdruck (46) stehender, in einem Schlitz des Rotors beweglicher Schieber ausgebildet ist.
- 3. Druckdurchlauferhitzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufkanäle (13, 14, 15,16) symmetrisch oder unsymmetrisch am Umfang der Ringkammer (11) verteilt sind.
- 4. Druckdurchlauferhitzer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Durchflußmenge beaufschlagte Meßwerk (45) mit dem elektrischen Schaltwerk (7) in einem gemeinsamen Gehäuse zusammengebaut ist.
- 5. Druckdurchlauferhitzer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Schaltwerk (7) mit der Rotorachse (4) durch ein Kunststoffkupplungsstück (17) verbunden ist.
- 6. Druckdurchlauferhitzer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Schaltwerk (7) als Nockenschaltwerk ausgebildet ist, das normale Schaltkontakte oder auch Mikroschalter betätigt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 453 414, 610 509.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1268A DE1268290B (de) | 1961-08-03 | 1961-08-03 | Druckdurchlauferhitzer |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1268290B true DE1268290B (de) | 1968-05-16 |
Family
ID=5659854
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1268290B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19503720A1 (de) * | 1995-02-04 | 1996-08-08 | Kulmbacher Klimageraete | Anordnung und Verfahren zur Bedienung eines elektrischen Durchlauferhitzers |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE453414C (de) * | 1924-12-23 | 1927-12-06 | Franz Graf | Elektrisch geheizte Vorrichtung zur Entnahme von warmem Wasser aus einer Kaltwasserleitung |
| DE610509C (de) * | 1930-10-29 | 1935-03-12 | Albert Kreuzer | Durch fliessendes Wasser betaetigtes Schaltgeraet |
-
1961
- 1961-08-03 DE DEP1268A patent/DE1268290B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE453414C (de) * | 1924-12-23 | 1927-12-06 | Franz Graf | Elektrisch geheizte Vorrichtung zur Entnahme von warmem Wasser aus einer Kaltwasserleitung |
| DE610509C (de) * | 1930-10-29 | 1935-03-12 | Albert Kreuzer | Durch fliessendes Wasser betaetigtes Schaltgeraet |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19503720A1 (de) * | 1995-02-04 | 1996-08-08 | Kulmbacher Klimageraete | Anordnung und Verfahren zur Bedienung eines elektrischen Durchlauferhitzers |
| DE19503720C2 (de) * | 1995-02-04 | 2000-12-21 | Kulmbacher Klimageraete | Anordnung und Verfahren zur Bedienung eines elektrischen Durchlauferhitzers |
| DE19503720C5 (de) * | 1995-02-04 | 2008-07-10 | Glen Dimplex Deutschland Gmbh | Anordnung und Verfahren zur Bedienung eines elektrischen Durchlauferhitzers |
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