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DE1267065B - Maschine zum Richten von gehaerteten Kreissaegeblaettern - Google Patents

Maschine zum Richten von gehaerteten Kreissaegeblaettern

Info

Publication number
DE1267065B
DE1267065B DE1962K0048041 DEK0048041A DE1267065B DE 1267065 B DE1267065 B DE 1267065B DE 1962K0048041 DE1962K0048041 DE 1962K0048041 DE K0048041 A DEK0048041 A DE K0048041A DE 1267065 B DE1267065 B DE 1267065B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circular saw
rolling rollers
straightening
rotating body
machine according
Prior art date
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Pending
Application number
DE1962K0048041
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1962K0048041 priority Critical patent/DE1267065B/de
Publication of DE1267065B publication Critical patent/DE1267065B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/18Straightening damaged saw blades; Reconditioning the side surface of saw blades, e.g. by grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Maschine zum Richten von gehärteten Kreissägeblättern Die Erfindung betrifft eine Maschine, die zum Richten von gehärteten Kreissägeblättern dienen soll.
  • Bekanntlich müssen Kreissägeblätter im Zuge ihrer Herstellung gerichtet werden, weil sie unerwünschte Spannungen aufweisen, die sich als Unebenheiten und Beulen bemerkbar machen. Um diese unerwünschten Spannungen und Unebenheiten zu beseitigen, wurde das Kreissägeblatt bislang auf eine Richtplatte gelegt und mittels Handhammer vorsichtig bearbeitet, was nur durch geübte Facharbeiter mit Erfolg durchführbar ist. Dieses Richten der Kreissägeblätter von Hand ist aber mit einem zu großen Arbeitsaufwand und daher mit zu hohen Kosten verbunden, was sich bei dem derzeitigen Mangel an geübten Arbeitskräften in besonders nachteiliger Weise beim Herstellen von Kreissägeblättern auswirkt.
  • Das maschinelle Richten von Kreissägeblättern ist an sich bekannt. Durch die USA.-Patentschrift 1058 856 ist eine Vorrichtung zum Richten und Abrichten von Platten oder Scheiben bekanntgeworden, wie sie allgemein bei Reihensämaschinen, Pflügen oder als Sägen verwendet werden. Mit dieser Vorrichtung soll eine Scheibe derart gerichtet werden, daß es unnötig ist, von Hand zu richten (S. 1, Spalte 1, Zeilen 10 bis 17 der USA.-Patentschrift 1058 856). Erreicht wird dieses mit einer Vorrichtung, bei der die Scheiben zwischen oberen und unteren Platten behandelt werden, die mit konzentrischen Serien von Kontaktstücken, z. B. Kugeln, versehen sind, wobei die Kugeln der oberen Serie zu den Kugeln der unteren Serie gegeneinander versetzt sind. Entweder die obere oder die untere Platte oder beide Platten werden rotiert, und gleichzeitig wird ein starker Druck ausgeübt, um die Kugeln gegen die Flächen der Scheiben zu drücken (USA.-Patentschrift 1058 856, S. 1, Zeilen 18 bis 30). Eine Grundplatte ist mit einem Joch verbunden. Auf der Grundplatte ist eine Platte gelagert. In der Platte sind in einzelnen Lagern eine Serie von Kontaktstücken radial zur Platte gelagert. Diese Kontaktstücke sind normalerweise Stahlkugeln, die plan angeordnet sind. Eine bewegbare Platte ist konzentrisch zur ersten Platte angeordnet. Sie ist mit einer Schraubenspindel verbunden, wobei die Verbindung mit der Spindel derart ist, daß sich die letztere Platte frei drehen kann. Die Spindel ist durch ein Joch geschraubt und an ihrem oberen Ende mit einem Handrad versehen. Die Spindel ist fest mit einer Platte verbunden (S.1, Zeile 50, Spalte 1, bis Zeile 59, Spalte 2). Die Kugeln sind mittels einer Halterung in ihrer Lage gehalten (S. 1, Spalte 2, Zeilen 64, 65). Die Scheiben werden gerichtet, indem man sie zwischen die obere und untere Platte einführt. Die obere Platte wird dann nach unten gepreßt, indem man die Schraubspindel dreht und gleichzeitig eine oder beide Platten gedreht werden. Die Scheibe wird somit zwischen den Kugeln gerollt (S.1, Spalte 2, Zeilen 76 bis 85).
  • Diese aus der USA.-Patentschrift 1058 856 bekannte Vorrichtung kann zum Richten von Kreissägeblättern nicht mit hinreichendem Erfolg verwendet werden. Da die oberen Kugeln versetzt zu den unteren Kugeln angeordnet sind, wird beim Richten einer Scheibe, die zwischen den oberen Kugeln und den unteren Kugeln gerollt wird, die Scheibe wellenartig auf Biegung beansprucht. Bei einem Kreissägeblatt befinden sich die Zähne am äußeren Rand. Beim Richten des Kreissägeblattes können daher die Zähne nach oben gebogen werden, so daß sie in einem Winkel zu einer Flachseite des Kreissägeblattes verlaufen.
  • Schon aus diesem Grunde könnte ein nach der Lehre der USA.-Patentschrift 1058 856 gerichtetes, mit Zähnen versehenes, normales Kreissägeblatt, dessen Zähne parallel zu seinen Flachseiten schneiden sollen, unbrauchbar sein. Dazu kommt aber noch der Nachteil, daß das Material eines gehärteten Kreissägeblattes beim Richten nach der Lehre der USA.-Patentschrift 1058 856 zu stark auf Biegung beansprucht würde und daher im Kreissägeblatt unerwünschte Risse entstehen könnten, durch die es unbrauchbar würde.
  • Nach alldem kann die in der USA.-Patentschrift 1058 856 offenbarte Vorrichtung für das Richten von Kreissägeblättern nicht in zufriedenstellender Weise Verwendung finden. Das gilt auch dann, wenn anstatt der Kugeln die in F i g. 4 der USA: Patentschrift 1058 856 dargestellten schmalen Rollen verwendet werden. Diese schmalen Rollen weisen nämlich gerade, scharfkantige Stirnflächen auf, die beim Richten eines Kreissägeblattes dieses besonders stark auf scharfe Biegung beanspruchen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte maschinelle Richten von Kreissägeblättern in der Weise zu verbessern, daß die Kreissägeblätter bei ihrem Richten nicht wellenartig auf Biegung beansprucht und in unerwünschter Weise verformt werden und daß beim Richten in den Kreissägeblättern auch keine unerwünschten Risse entstehen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Werkstückauflagefläche als feststehende und mindestens den Durchmesser des Werkstückes aufweisende ebene Tischfläche ausgebildet ist und als Richtwerkzeuge mindestens zum Teil über den ganzen Radius des Werkstückes reichende Walzrollen vorgesehen sind.
  • Hierdurch wird erreicht, daß das Kreissägeblatt bei seinem Richten auf der ebenen Tischfläche aufliegt und die Walzrollen gleichzeitig auf die ganze obere Seitenfläche des Kreissägeblattes einwirken, wenn der Drehkörper mit den Walzrollen langsam umläuft. Auf diese Weise wird das Gefüge des Kreissägeblattes in seinem ganzen Bereich von seinen Flachseiten aus gerichtet. Das Kreissägeblatt kann in einfacher Weise von beiden flachen Seiten aus mittels der Walzrollen dadurch bearbeitet werden, daß man zunächst die eine Seite des Kreissägeblattes auf die ebene Tischfläche legt und danach die andere Seite des Kreissägeblattes; so daß das Kreissägeblatt von seinen beiden Flachseiten aus nacheinander von oben her durch und durch gerichtet wird.
  • Eine Ausgestaltung der Erfindung besteht -darin, daß in den radialen Lagern des Drehkörpers jeweils mehrere gegeneinander frei drehbare Walzrollen vorgesehen sind.
  • Hierdurch wird eine in einfacher Weise herzustellende und sicherwirkende Lagerung für die einzelnen Walzrollen erreicht, so daß deren Mittellängsachsen und somit auch ihre Außenperipherie unbedingt genau horizontal und dabei in genauer Weise so verlaufen, daß beim Richten eines Kreissägeblattes die wirksamen Flächen der Außenperipherie der Walzrollen beim entsprechenden Senken des Drehkörpers in gleichmäßig horizontal gerichteter Weise auf die ebene Oberfläche des zu richtenden Kreissägeblattes zu liegen kommen.
  • Dadurch, daß die Walzrollen in an sich bekannter Weise am Umfange mit schraubengangartigen Eindrehungen versehen sind, erreicht man beim Gebrauch der Richtmaschine eine besonders vorteilhafte Wirkung beim Richten der einzelnen Kreissägeblätter, weil die dabei einzelnen, nacheinander wirkenden Walzorgane eine schneckenartig verlaufende Druckspur ausüben, die jedoch nicht an der Außenfläche des Sägeblattes in Erscheinung treten kann, weil das gehärtete Sägeblatt diese nicht zuläßt.
  • Die Wirksamkeit der Walzrollen kann noch dadurch erhöht werden, daß die in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Walzrollen Eindrehungen mit unterschiedlichen Steigungswinkeln aufweisen. Hier- i durch wird nämlich erreicht, daß die vorstehend erwähnten Druckspuren sich überkreuzen, so daß auf diese Weise ein besonders gleichmäßiges Richten des Kreissägeblattes mittels der Richtmaschine herbeigeführt wird. t Dadurch, daß die stirnartigen Enden der Walzrollen auf Kugeln gelagert sind, wird erreicht, daß die einzelnen Walzrollen, die für sich verhältnismäßig kurz bemessen sind, beim Vorgang des Richtens mittels der Richtmaschine für sich besonders leicht umlaufen.
  • Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß die Walzrollen in einem Käfig gelagert sind, der in der Längsmitte einen Kugelkopf aufweist, der in einer entsprechenden, von der Stirnseite des Drehkörpers ausgehenden Ausnehmung drehbar gelagert ist. Bei dieser Ausführungsform können die Walzrollen um den kugelförmigen Kopf eine horizontale Schwenkbewegung ausüben, wenn der Drehkörper beim Richten des Sägeblattes umläuft, so daß sie sich in Laufrichtung ihrer kreisförmig verlaufenden Druckspurbahnen einrichten.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung schematisch veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 eine Maschine zum Richten von Kreissägeblättern, von vorn gesehen, wobei ein Führungsring im Schnitt dargestellt ist, F i g. 2 die in F i g. 1 dargestellte Maschine von oben gesehen, wobei aus der Kopfplatte eine Ecke weggebrochen ist, um die Führung der Druckplatte im Zusammenhang mit den senkrechten Führungsbolzen erkennbar zu machen, F i g. 3 einen Teilausschnitt der Grundplatte mit einem Teilausschnitt eines Kreissägeblattes von oben gesehen, F i g. 4 den Drehkörper von unten gesehen, zum Teil im Schnitt nach der Linie A-B nach F i g. 5 und zum Teil als Ansicht, F i g. 5 einen senkrechten Schnitt durch den Drehkörper und durch einen Teil des ihm zugeordneten, von der Druckplatte ausgehenden Vorsprunges, mit einem Teilausschnitt aus der Grundplatte, auf dessen Oberfläche zwei Walzrollen mit ihrer Außenperipherie aufliegen, als Ansicht, F i g. 6 eine Draufsicht auf den Drehkörper an der Linie C-D in F i g. 5, wobei die in F i g. 5 dargestellten Kugeln fortgelassen sind, F i g. 7 im Zusammenhang mit F i g. ß je einen Teilausschnitt aus dem unteren Endteil des Drehkörpers als Ansicht, um die Lagerung der Walzrollen erkennbar zu machen, F i g. 9 einen Teilausschnitt aus dem unteren Endteil des Drehkörpers von unten gesehen, zum Teil als Schnitt und zum Teil als Ansicht, mit darin gelagerten Walzrollen, F i g. 10 einen Teilausschnitt aus dem unteren Ende des Drehkörpers im Schnitt, mit einem Lagerkörper im Schnitt, von dem ein kugelförmiger Kopf ausgeht und wobei im Lagerkörper eine Walzrolle gelagert ist, welche als Schnecke ausgebildet ist, als Ansicht, F i g.11 den in F i g.10 dargestellten Gegenstand, von der Stirnfläche des Lagerkörpers aus gesehen und eine dazugehörige Führungsscheibe im Schnitt, wobei der Teilausschnitt aus dem Drehkörper weggelassen ist, F i g. 12 den in F i g. 11 dargestellten Gegenstand von oben gesehen und F i g. 13 einen Teilausschnitt aus dem Drehkörper mit zwei darin gelagerten Lagerkörpern nach F i g. 10 bis 12, von unten gesehen.
  • Wie aus F i g. 1 im Zusammenhang mit F i g. 2 ersichtlich ist, gehen von einer Grundplatte 1 mit ebener, geschliffener Werkstückauflagefläche 2 senkrecht nach oben gerichtete Führungsbolzen 3 aus, die an ihren oberen Enden 4 mit einer horizontal gerichteten Kopfplatte 5 fest verbunden sind, in deren Mitte 6 eine senkrechte, an ihrem oberen freien Ende 7 mit einem Handrad 8 versehene Stehspindel 9 auf und ab führbar angeordnet ist, die mit ihrem nach unten gerichteten Ende 10 zwangläufig mit einer Druckplatte 11 gekuppelt ist, die an ihren den senkrechten Führungsbolzen 3 zugeordneten Ecken 12 mit Aussparungen 13 versehen sind, deren halbkreisförmig verlaufende Flächen 14 auf und ab gleitbeweglich gegen die Außenperipherie 15 der Führungsbolzen 3 anliegen und wobei von der Druckplatte 11 ein nach unten gerichteter Vorsprung 16 mit vertikal, kreisförmig verlaufender Außenfläche 17 ausgeht, an dem ein nach unten gerichteter, mit seiner unteren Fläche 18 horizontal umlaufender Drehkörper 19 angeordnet ist, dessen Schneckenkranz 20 mit einer Antriebsschnecke 21 im Eingriff steht, deren Lagerung 22 von der Druckplatte 11 ausgeht und wobei im unteren Bereich des Drehkörpers 19 radial verlaufende Walzrollen 23 gelagert sind, derart, daß sie beim entsprechenden Senken des Drehkörpers 19 mit ihrer wirksamen Außenperipherie 24 in gleichmäßig horizontal gerichteter Weise auf die ebene Oberfläche 2 des zu richtenden Kreissägeblattes zu liegen kommen.
  • Die Druckplatte 11 ist mit dem unteren Ende 10 der Stellspindel 9 dadurch zwangläufig gekuppelt, daß die Stehspindel 9 mit einem Ringbund 25 versehen ist, der in eine entsprechende Vertiefung 26 der Druckplatte 11 so eingelassen ist, daß der Ringbund 25 beim Drehen der Stellspindel9, die eine Mittelachse 9' aufweist, umlaufen kann. Diese Vertiefung 26 ist oben durch eine Ringscheibe 27 so abgedeckt, daß sie von oben gegen den Ringbund 25 der Stellspindel 9 aufliegt. Die Deckscheibe 27 ist durch Schrauben 28 mit der Druckplatte 11 lösbar verbunden. Das untere freie Ende 29 der Stellspindel 9 ist mit einer Kugel 30 versehen, deren senkrechte Mittellinie mit der senkrechten Mittelachse 9' der Stellspindel 9 zusammenfällt. Die Kugel 30 liegt mit ihrer Außenperipherie in einer passenden Hohlfläche, die sich an der unteren Fläche jener senkrechten Bohrung befindet, in der das untere Ende 29 der Stellspindel9 bei Gleitsitz drehbar geführt ist. Beim Drehen des Handrades 8 wird auf- diese Weise die Druckplatte 11 zwangläufig auf bzw. ab bewegt. Bei dieser Auf- bzw. Abbewegung der Druckplatte 11 wird diese an ihren Ecken 12 durch die halbkreisförmig verlaufenden Flächen 14 der Aussparungen 13 an der Außenperipherie 15 der Führungsbolzen 3 geführt, wie es in F i g. 2 an einer Ecke 12 der Druckplatte 11 veranschaulicht ist. Die anderen drei Ecken 12 sind entsprechend ausgebildet.
  • Wie F i g. 1 im Zusammenhang mit F i g. 3 der Zeichnung zeigt, ist in der Grundplatte 1 ein konisch ausgebildeter Zentrierbolzen 31 für das Kreissägeblatt 32 lösbar angeordnet, der mit einem dreieckigen Vorsprung 33 (F i g. 3) versehen ist, der sich nicht über die Oberfläche 34 des Kreissägeblattes 32 erhebt. In der Grundplatte 1 sind senkrechte Bohrungen vorhanden, in die senkrechte Haltestifte 35, 35 eingeführt sind, derart, daß diese, im Bereich der Zahnlücken 36, 36 des Kreissägeblattes 32 liegend, sich nicht über die Oberfläche 34 des Kreissägeblattes 32 erheben, damit die Oberfläche 34 des Kreissägeblattes 32 bei ihrem Richten für die Wirksamkeit der Walzrollen 23 freiliegt.
  • In F i g. 4 ist der Drehkörper 19 für sich von unten gesehen dargestellt, und zwar nach einem Schnitt nach der Linie A-B in F i g. 5, wobei der Schneckenkranz 20 als Ansicht veranschaulicht ist.
  • Die Walzrollen 23 sind in radial verlaufende Bohrungen 37 gelagert, derart, daß sie mit ihrer Außenperipherie 24 um ein kurz bemessenes Stück X gegenüber der unteren Fläche 18 des Drehkörpers 29 vorstehen, wie es in F i g. 7 im Zusammenhang mit F i g. 8 der Zeichnung bei einem größeren Maßstab veranschaulicht ist. In F i g. 7 ist nämlich ein Teilausschnitt aus dem unteren Endteil des Drehkörpers 19 dargestellt, welcher mit einer Bohrung 37' versehen ist. Diese Bohrungen 37' werden in das noch volle Material des Drehkörpers 19 gebohrt, damit der Bohrer beim Bohren nicht verlaufen kann. Dann wird das Material des Drehkörpers 19 bis zur Linie E-F durch Plandrehen entfernt, und zwar so weit, daß die untere Fläche 18 des fertigen Drehkörpers 19 entsteht, gegenüber der die wirksame Außenperipherie 24 der Walzrollen 23 um ein kurz bemessenes Stück X vorstehen, wie F i g. 8 zeigt.
  • Die Walzrollen 23 werden, wie F i g. 4 zeigt, durch Paßstücke 38, die im Drehkörper 19 eingelassen sind, gehalten. Die Paßstücke 38 ragen mit ihren Vorsprüngen 39 von außen in die radial verlaufenden Bohrungen 37; sie sind an ihren nach innen gerichteten Flächen mit einer zentral gelagerten Kugel 39' versehen, die gegen die ihr zugeordneten Stirnflächen der Walzrollen 23 anliegen. Die Paßstücke 38 sind mittels Schrauben 40, die durch die kleinen Halbkreise angedeutet sind, mit ihren in dem Drehkörper 19 eingelassenen, gekrümmt verlaufenden Halteteilen 41 mit dem Drehkörper 19 fest verbunden.
  • In F i g. 1 in Verbindung mit F i g. 5 der Zeichnung ist erkennbar, daß der Drehkörper 19 durch einen Führungsring 42 an dem nach unten gerichteten, von der Druckplatte 11 ausgehenden Vorsprung 16 mit vertikal kreisförmig verlaufenden Außenflächen 17 so gehalten wird, daß der Drehkörper 19 in Richtung des in F i g. 1 eingezeichneten Pfeiles umlaufen kann, er kann gegebenenfalls, wenn es gewünscht wird, auch in entgegengesetzter Richtung umlaufen. Der Führungsring 42 ist nämlich mit einem nach innen gerichteten Führungsrand 43 versehen, der unter einem ringförmig verlaufenden Vorsprung 44 faßt, der vom Drehkörper 19 ausgeht.
  • Dieser Führungsring 42 ist bei 45 mittels Schrauben 46, die in der Zeichnung durch kleine Halbkreise angedeutet sind, an dem nach unten gerichteten, von der Druckplatte 11 ausgehenden Vorsprung 16 festgeschraubt. Die Innenfläche des Führungsringes 42 liegt dabei bei Paßsitz rundherum gegen die Außenfläche 17 des Vorsprunges 16 an.
  • Der Führungsring 42 besteht aus zwei gleichen, halbkreisförmigen Teilen, damit er von zwei Seiten aus um den Vorsprung 16 gelegt werden kann, bevor er festgeschraubt wird.
  • Zwischen der Oberfläche 47 des Drehkörpers 19 und der unteren Fläche 48 des Vorsprunges 16 der Druckplatte 11 sind Kugeln 49 gelagert, die in dem Kugeldurchmesser entsprechend, konkav ausgebildeten, ringförmig verlaufenden Rillen 50 liegen. In F i g. 6 ist der Verlauf der Rillen 50 erkennbar.
  • Bei der in F i g. 9 dargestellten Ausführungsform sind mehrere Walzrollen 23 auf einer gemeinsamen Mittellinie G-H gelagert und zwischen den einander zugeordneten Stirnflächen 51, 51' der einzelnen Walzrollen 23 und jenen ihrer Stirnflächen 52, 52', die ihren Lagerungsflächen 53, 53' zugeordnet sind, sind zentral an ihrem Mittelpunkt umlaufende Kugeln 54 angeordnet.
  • Bei der in F i g. 10 bis 13 dargestellten Ausführungsform sind die einzelnen Walzrollen 23 in einem Käfig 55 gelagert, von dem ein kugelförmiger, für sich nach oben vorstehender Führungskopf 56 ausgeht, der in die radial verlaufenden Bohrungen 37 des Drehkörpers 19 einführbar ist und wobei zwischen der abgeflachten Oberfläche 57 des Käfigs 55 und der unteren Fläche 18 des Drehkörpers 19 eine um den zylindrischen Hals 58 des kugelförmigen Führungskopfes 56 gelagerte, aus zwei Hälften 59, 59' gebildete Führungsscheibe 60 gelegt ist, die mit ihrer unteren flachen Seite 61 auf die abgeflachte Oberfläche 57 des Käfigs 55 aufliegend, mit diesem durch versenkte Schrauben 62 verbunden ist. An den Stirnflächen des Käfigs 55 sind Abschlußscheiben 63 eingepaßt, die durch Schrauben 64 in ihrem Paßsitz gehalten werden.
  • Der Durchmesser d der Führungsscheiben 60 ist so bemessen, daß ihre kreisförmige Außenperipherie 65 etwas über jene Ecken 66 hinausragt, die sich an den Stirnflächen 63 der Käfige 55 befinden. Auf diese Weise wird vermieden, daß die Ecken 66 in unerwünschter Weise miteinander in Berührung kommen, wenn die Käfige 55 um den kugelförmigen Führungskopf 56 ausschwenken, was zu gegenseitigen Hemmungen der Lagerkörper 55 führen könnte. Derartige Hemmungen werden dadurch vermieden, daß die Außenperipherie 65 der Führungsscheiben 60 den Abstand zwischen den einander zugeordneten Käfigen 55 begrenzen, wobei die senkrechten Umfangsflächen der Führungsscheiben 60 gegeneinander zu liegen kommen, die sich, in horizontaler Richtung gegeneinanderliegend, bei den Schwenkbewegungen der Käfige 55 gegeneinander abrollen.
  • Die Arbeits- und Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Das zu richtende Kreissägeblatt 32 wird auf die obere, -geschliffene Werkstückauflagefläche 2 der Grundplatte 1 gelegt, wie F i g. 3 zeigt. Dann wird der Antriebsmotor (nicht dargestellt) eingeschaltet, der die Welle der Antriebsschnecke 21 antreibt, so daß der Drehkörper 19 umläuft. Durch entsprechendes Drehen des Handrades 8 wird der Drehkörper 19 so weit nach unten gesenkt, daß die Walzrollen 23 mit ihrer wirksamen Außenperipherie 24, auf die Oberfläche 34 des Kreissägeblattes 32 unter Druck aufliegend, über dessen Oberfläche 34 hinweggeführt werden, wobei die Walzrollen 23 eine Rollbewegung ausüben. Der Drehkörper 19 läuft bei diesem Vorgang langsam um. Auf diese Weise wird das Gefüge des Kreissägeblattes 32 in seinem ganzen Bereich von seinen Flachseiten aus gerichtet. Das Kreissägeblatt 32 kann in einfacher Weise von beiden flachen Seiten aus. mittels der Walzrollen 23 dadurch bearbeitet werden, daß man zunächst die eine Flachseite des Kreissägeblattes 32 auf die geschliffene Werkstückauflagefläche 2 der Grundplatte 1 legt und danach die andere Flachseite des Kreissägeblattes 32, so daß das Kreissägeblatt 32 von seinen beiden Flachseiten aus nacheinander von oben her durch und durch gerichtet wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Richten von gehärteten Kreissägeblättern, aufgebaut nach Art einer Mehrsäulenpresse mit einem gegenüber einer Werkstückauflagefläche um die Spindelachse antreibbaren Drehkörper, in welchem um radial liegende Achsen frei drehbar gelagerte, die Richtwerkzeuge bildende Wälzkörper vorgesehen sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Werkstückauflagefläche als feststehende und mindestens den Durchmesser des Werkstückes aufweisende ebene Tischfläche (2) ausgebildet ist und als Richtwerkzeuge mindestens zum Teil über den ganzen Radius des Werkstückes reichende Walzrollen (23) vorgesehen sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den radialen Lagern des Drehkörpers (19) jeweils mehrere gegeneinander frei drehbare Walzrollen (23) vorgesehen sind.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzrollen (23) in an sich bekannter Weise am Umfang mit schraubengangartigen Eindrehungen versehen sind.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Walzrollen (23) Eindrehungen mit unterschiedlichen Steigungswinkeln aufweisen.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnartigen Enden der Walzrollen (23) auf Kugeln (54) gelagert sind.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzrollen (23) in einem Käfig (55) gelagert sind, der in der Längsmitte einen Kugelkopf (56) aufweist, der in einer entsprechenden, von der Stirnseite des Drehkörpers (19) ausgehenden Ausnehmung drehbar gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 204 837, 843 340, 1055 361; österreichische Patentschriften Nr. 98 939, 164 855; französische Patentschrift Nr.1242 775; USA.-Patentschriften Nr.1058 856, 1228 990, 3 028 906; »Industrie-Anzeiger, Essen« vom 3. 6. 1958, S. 25 bis 27; »Forschungsbericht des Wirtschafts-undVerkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen«, Nr. 360 (1957), S. 20 bis 25.
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