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Maschine zum Richten von gehärteten Kreissägeblättern Die Erfindung
betrifft eine Maschine, die zum Richten von gehärteten Kreissägeblättern dienen
soll.
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Bekanntlich müssen Kreissägeblätter im Zuge ihrer Herstellung gerichtet
werden, weil sie unerwünschte Spannungen aufweisen, die sich als Unebenheiten und
Beulen bemerkbar machen. Um diese unerwünschten Spannungen und Unebenheiten zu beseitigen,
wurde das Kreissägeblatt bislang auf eine Richtplatte gelegt und mittels Handhammer
vorsichtig bearbeitet, was nur durch geübte Facharbeiter mit Erfolg durchführbar
ist. Dieses Richten der Kreissägeblätter von Hand ist aber mit einem zu großen Arbeitsaufwand
und daher mit zu hohen Kosten verbunden, was sich bei dem derzeitigen Mangel an
geübten Arbeitskräften in besonders nachteiliger Weise beim Herstellen von Kreissägeblättern
auswirkt.
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Das maschinelle Richten von Kreissägeblättern ist an sich bekannt.
Durch die USA.-Patentschrift 1058 856 ist eine Vorrichtung zum Richten und
Abrichten von Platten oder Scheiben bekanntgeworden, wie sie allgemein bei Reihensämaschinen,
Pflügen oder als Sägen verwendet werden. Mit dieser Vorrichtung soll eine Scheibe
derart gerichtet werden, daß es unnötig ist, von Hand zu richten (S. 1, Spalte 1,
Zeilen 10 bis 17 der USA.-Patentschrift 1058 856). Erreicht wird dieses mit einer
Vorrichtung, bei der die Scheiben zwischen oberen und unteren Platten behandelt
werden, die mit konzentrischen Serien von Kontaktstücken, z. B. Kugeln, versehen
sind, wobei die Kugeln der oberen Serie zu den Kugeln der unteren Serie gegeneinander
versetzt sind. Entweder die obere oder die untere Platte oder beide Platten werden
rotiert, und gleichzeitig wird ein starker Druck ausgeübt, um die Kugeln gegen die
Flächen der Scheiben zu drücken (USA.-Patentschrift 1058 856, S. 1, Zeilen
18 bis 30). Eine Grundplatte ist mit einem Joch verbunden. Auf der Grundplatte ist
eine Platte gelagert. In der Platte sind in einzelnen Lagern eine Serie von Kontaktstücken
radial zur Platte gelagert. Diese Kontaktstücke sind normalerweise Stahlkugeln,
die plan angeordnet sind. Eine bewegbare Platte ist konzentrisch zur ersten Platte
angeordnet. Sie ist mit einer Schraubenspindel verbunden, wobei die Verbindung mit
der Spindel derart ist, daß sich die letztere Platte frei drehen kann. Die Spindel
ist durch ein Joch geschraubt und an ihrem oberen Ende mit einem Handrad versehen.
Die Spindel ist fest mit einer Platte verbunden (S.1, Zeile 50, Spalte 1, bis Zeile
59, Spalte 2). Die Kugeln sind mittels einer Halterung in ihrer Lage gehalten (S.
1, Spalte 2, Zeilen 64, 65). Die Scheiben werden gerichtet, indem man sie zwischen
die obere und untere Platte einführt. Die obere Platte wird dann nach unten gepreßt,
indem man die Schraubspindel dreht und gleichzeitig eine oder beide Platten gedreht
werden. Die Scheibe wird somit zwischen den Kugeln gerollt (S.1, Spalte 2, Zeilen
76 bis 85).
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Diese aus der USA.-Patentschrift 1058 856 bekannte Vorrichtung kann
zum Richten von Kreissägeblättern nicht mit hinreichendem Erfolg verwendet werden.
Da die oberen Kugeln versetzt zu den unteren Kugeln angeordnet sind, wird beim Richten
einer Scheibe, die zwischen den oberen Kugeln und den unteren Kugeln gerollt wird,
die Scheibe wellenartig auf Biegung beansprucht. Bei einem Kreissägeblatt befinden
sich die Zähne am äußeren Rand. Beim Richten des Kreissägeblattes können daher die
Zähne nach oben gebogen werden, so daß sie in einem Winkel zu einer Flachseite des
Kreissägeblattes verlaufen.
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Schon aus diesem Grunde könnte ein nach der Lehre der USA.-Patentschrift
1058 856 gerichtetes, mit Zähnen versehenes, normales Kreissägeblatt, dessen
Zähne parallel zu seinen Flachseiten schneiden sollen, unbrauchbar sein. Dazu kommt
aber noch der Nachteil, daß das Material eines gehärteten Kreissägeblattes beim
Richten nach der Lehre der USA.-Patentschrift 1058 856 zu stark auf Biegung
beansprucht würde und daher im Kreissägeblatt unerwünschte Risse entstehen könnten,
durch die es unbrauchbar würde.
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Nach alldem kann die in der USA.-Patentschrift 1058 856 offenbarte
Vorrichtung für das Richten von Kreissägeblättern nicht in zufriedenstellender Weise
Verwendung finden. Das gilt auch dann, wenn anstatt der Kugeln die in F i g. 4 der
USA: Patentschrift 1058 856 dargestellten schmalen Rollen verwendet werden. Diese
schmalen Rollen weisen nämlich gerade, scharfkantige Stirnflächen auf, die beim
Richten
eines Kreissägeblattes dieses besonders stark auf scharfe
Biegung beanspruchen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte maschinelle
Richten von Kreissägeblättern in der Weise zu verbessern, daß die Kreissägeblätter
bei ihrem Richten nicht wellenartig auf Biegung beansprucht und in unerwünschter
Weise verformt werden und daß beim Richten in den Kreissägeblättern auch keine unerwünschten
Risse entstehen.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Werkstückauflagefläche
als feststehende und mindestens den Durchmesser des Werkstückes aufweisende ebene
Tischfläche ausgebildet ist und als Richtwerkzeuge mindestens zum Teil über den
ganzen Radius des Werkstückes reichende Walzrollen vorgesehen sind.
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Hierdurch wird erreicht, daß das Kreissägeblatt bei seinem Richten
auf der ebenen Tischfläche aufliegt und die Walzrollen gleichzeitig auf die ganze
obere Seitenfläche des Kreissägeblattes einwirken, wenn der Drehkörper mit den Walzrollen
langsam umläuft. Auf diese Weise wird das Gefüge des Kreissägeblattes in seinem
ganzen Bereich von seinen Flachseiten aus gerichtet. Das Kreissägeblatt kann in
einfacher Weise von beiden flachen Seiten aus mittels der Walzrollen dadurch bearbeitet
werden, daß man zunächst die eine Seite des Kreissägeblattes auf die ebene Tischfläche
legt und danach die andere Seite des Kreissägeblattes; so daß das Kreissägeblatt
von seinen beiden Flachseiten aus nacheinander von oben her durch und durch gerichtet
wird.
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Eine Ausgestaltung der Erfindung besteht -darin, daß in den radialen
Lagern des Drehkörpers jeweils mehrere gegeneinander frei drehbare Walzrollen vorgesehen
sind.
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Hierdurch wird eine in einfacher Weise herzustellende und sicherwirkende
Lagerung für die einzelnen Walzrollen erreicht, so daß deren Mittellängsachsen und
somit auch ihre Außenperipherie unbedingt genau horizontal und dabei in genauer
Weise so verlaufen, daß beim Richten eines Kreissägeblattes die wirksamen Flächen
der Außenperipherie der Walzrollen beim entsprechenden Senken des Drehkörpers in
gleichmäßig horizontal gerichteter Weise auf die ebene Oberfläche des zu richtenden
Kreissägeblattes zu liegen kommen.
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Dadurch, daß die Walzrollen in an sich bekannter Weise am Umfange
mit schraubengangartigen Eindrehungen versehen sind, erreicht man beim Gebrauch
der Richtmaschine eine besonders vorteilhafte Wirkung beim Richten der einzelnen
Kreissägeblätter, weil die dabei einzelnen, nacheinander wirkenden Walzorgane eine
schneckenartig verlaufende Druckspur ausüben, die jedoch nicht an der Außenfläche
des Sägeblattes in Erscheinung treten kann, weil das gehärtete Sägeblatt diese nicht
zuläßt.
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Die Wirksamkeit der Walzrollen kann noch dadurch erhöht werden, daß
die in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Walzrollen Eindrehungen mit unterschiedlichen
Steigungswinkeln aufweisen. Hier- i durch wird nämlich erreicht, daß die vorstehend
erwähnten Druckspuren sich überkreuzen, so daß auf diese Weise ein besonders gleichmäßiges
Richten des Kreissägeblattes mittels der Richtmaschine herbeigeführt wird. t Dadurch,
daß die stirnartigen Enden der Walzrollen auf Kugeln gelagert sind, wird erreicht,
daß die einzelnen Walzrollen, die für sich verhältnismäßig kurz bemessen sind, beim
Vorgang des Richtens mittels der Richtmaschine für sich besonders leicht umlaufen.
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Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß die Walzrollen in einem
Käfig gelagert sind, der in der Längsmitte einen Kugelkopf aufweist, der in einer
entsprechenden, von der Stirnseite des Drehkörpers ausgehenden Ausnehmung drehbar
gelagert ist. Bei dieser Ausführungsform können die Walzrollen um den kugelförmigen
Kopf eine horizontale Schwenkbewegung ausüben, wenn der Drehkörper beim Richten
des Sägeblattes umläuft, so daß sie sich in Laufrichtung ihrer kreisförmig verlaufenden
Druckspurbahnen einrichten.
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In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung schematisch
veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 eine Maschine zum Richten von Kreissägeblättern,
von vorn gesehen, wobei ein Führungsring im Schnitt dargestellt ist, F i g. 2 die
in F i g. 1 dargestellte Maschine von oben gesehen, wobei aus der Kopfplatte eine
Ecke weggebrochen ist, um die Führung der Druckplatte im Zusammenhang mit den senkrechten
Führungsbolzen erkennbar zu machen, F i g. 3 einen Teilausschnitt der Grundplatte
mit einem Teilausschnitt eines Kreissägeblattes von oben gesehen, F i g. 4 den Drehkörper
von unten gesehen, zum Teil im Schnitt nach der Linie A-B nach F i g. 5 und zum
Teil als Ansicht, F i g. 5 einen senkrechten Schnitt durch den Drehkörper und durch
einen Teil des ihm zugeordneten, von der Druckplatte ausgehenden Vorsprunges, mit
einem Teilausschnitt aus der Grundplatte, auf dessen Oberfläche zwei Walzrollen
mit ihrer Außenperipherie aufliegen, als Ansicht, F i g. 6 eine Draufsicht auf den
Drehkörper an der Linie C-D in F i g. 5, wobei die in F i g. 5 dargestellten Kugeln
fortgelassen sind, F i g. 7 im Zusammenhang mit F i g. ß je einen Teilausschnitt
aus dem unteren Endteil des Drehkörpers als Ansicht, um die Lagerung der Walzrollen
erkennbar zu machen, F i g. 9 einen Teilausschnitt aus dem unteren Endteil des Drehkörpers
von unten gesehen, zum Teil als Schnitt und zum Teil als Ansicht, mit darin gelagerten
Walzrollen, F i g. 10 einen Teilausschnitt aus dem unteren Ende des Drehkörpers
im Schnitt, mit einem Lagerkörper im Schnitt, von dem ein kugelförmiger Kopf ausgeht
und wobei im Lagerkörper eine Walzrolle gelagert ist, welche als Schnecke ausgebildet
ist, als Ansicht, F i g.11 den in F i g.10 dargestellten Gegenstand, von der Stirnfläche
des Lagerkörpers aus gesehen und eine dazugehörige Führungsscheibe im Schnitt, wobei
der Teilausschnitt aus dem Drehkörper weggelassen ist, F i g. 12 den in F i g. 11
dargestellten Gegenstand von oben gesehen und F i g. 13 einen Teilausschnitt aus
dem Drehkörper mit zwei darin gelagerten Lagerkörpern nach F i g. 10 bis 12, von
unten gesehen.
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Wie aus F i g. 1 im Zusammenhang mit F i g. 2 ersichtlich ist, gehen
von einer Grundplatte 1 mit ebener, geschliffener Werkstückauflagefläche 2 senkrecht
nach oben gerichtete Führungsbolzen 3 aus, die an ihren oberen Enden 4 mit einer
horizontal gerichteten
Kopfplatte 5 fest verbunden sind, in deren
Mitte 6 eine senkrechte, an ihrem oberen freien Ende 7 mit einem Handrad 8 versehene
Stehspindel 9 auf und ab führbar angeordnet ist, die mit ihrem nach unten gerichteten
Ende 10 zwangläufig mit einer Druckplatte 11 gekuppelt ist, die an ihren den senkrechten
Führungsbolzen 3 zugeordneten Ecken 12 mit Aussparungen 13 versehen sind, deren
halbkreisförmig verlaufende Flächen 14 auf und ab gleitbeweglich gegen die Außenperipherie
15 der Führungsbolzen 3 anliegen und wobei von der Druckplatte 11 ein nach unten
gerichteter Vorsprung 16 mit vertikal, kreisförmig verlaufender Außenfläche 17 ausgeht,
an dem ein nach unten gerichteter, mit seiner unteren Fläche 18 horizontal umlaufender
Drehkörper 19 angeordnet ist, dessen Schneckenkranz 20 mit einer Antriebsschnecke
21 im Eingriff steht, deren Lagerung 22 von der Druckplatte 11 ausgeht und wobei
im unteren Bereich des Drehkörpers 19 radial verlaufende Walzrollen 23 gelagert
sind, derart, daß sie beim entsprechenden Senken des Drehkörpers 19 mit ihrer wirksamen
Außenperipherie 24 in gleichmäßig horizontal gerichteter Weise auf die ebene Oberfläche
2 des zu richtenden Kreissägeblattes zu liegen kommen.
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Die Druckplatte 11 ist mit dem unteren Ende 10 der Stellspindel 9
dadurch zwangläufig gekuppelt, daß die Stehspindel 9 mit einem Ringbund 25 versehen
ist, der in eine entsprechende Vertiefung 26 der Druckplatte 11 so eingelassen ist,
daß der Ringbund 25 beim Drehen der Stellspindel9, die eine Mittelachse 9' aufweist,
umlaufen kann. Diese Vertiefung 26 ist oben durch eine Ringscheibe 27 so abgedeckt,
daß sie von oben gegen den Ringbund 25 der Stellspindel 9 aufliegt. Die Deckscheibe
27 ist durch Schrauben 28 mit der Druckplatte 11 lösbar verbunden. Das untere freie
Ende 29 der Stellspindel 9 ist mit einer Kugel 30 versehen, deren senkrechte Mittellinie
mit der senkrechten Mittelachse 9' der Stellspindel 9 zusammenfällt. Die
Kugel 30 liegt mit ihrer Außenperipherie in einer passenden Hohlfläche, die sich
an der unteren Fläche jener senkrechten Bohrung befindet, in der das untere Ende
29 der Stellspindel9 bei Gleitsitz drehbar geführt ist. Beim Drehen des Handrades
8 wird auf- diese Weise die Druckplatte 11 zwangläufig auf bzw. ab bewegt. Bei dieser
Auf- bzw. Abbewegung der Druckplatte 11 wird diese an ihren Ecken 12 durch die halbkreisförmig
verlaufenden Flächen 14 der Aussparungen 13 an der Außenperipherie 15 der Führungsbolzen
3 geführt, wie es in F i g. 2 an einer Ecke 12 der Druckplatte 11 veranschaulicht
ist. Die anderen drei Ecken 12 sind entsprechend ausgebildet.
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Wie F i g. 1 im Zusammenhang mit F i g. 3 der Zeichnung zeigt, ist
in der Grundplatte 1 ein konisch ausgebildeter Zentrierbolzen 31 für das Kreissägeblatt
32 lösbar angeordnet, der mit einem dreieckigen Vorsprung 33 (F i g. 3) versehen
ist, der sich nicht über die Oberfläche 34 des Kreissägeblattes 32 erhebt. In der
Grundplatte 1 sind senkrechte Bohrungen vorhanden, in die senkrechte Haltestifte
35, 35 eingeführt sind, derart, daß diese, im Bereich der Zahnlücken 36, 36 des
Kreissägeblattes 32 liegend, sich nicht über die Oberfläche 34 des Kreissägeblattes
32 erheben, damit die Oberfläche 34 des Kreissägeblattes 32 bei ihrem Richten für
die Wirksamkeit der Walzrollen 23 freiliegt.
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In F i g. 4 ist der Drehkörper 19 für sich von unten gesehen dargestellt,
und zwar nach einem Schnitt nach der Linie A-B in F i g. 5, wobei der Schneckenkranz
20 als Ansicht veranschaulicht ist.
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Die Walzrollen 23 sind in radial verlaufende Bohrungen 37 gelagert,
derart, daß sie mit ihrer Außenperipherie 24 um ein kurz bemessenes Stück X gegenüber
der unteren Fläche 18 des Drehkörpers 29 vorstehen, wie es in F i g. 7 im Zusammenhang
mit F i g. 8 der Zeichnung bei einem größeren Maßstab veranschaulicht ist. In F
i g. 7 ist nämlich ein Teilausschnitt aus dem unteren Endteil des Drehkörpers
19 dargestellt, welcher mit einer Bohrung 37' versehen ist. Diese Bohrungen
37' werden in das noch volle Material des Drehkörpers 19 gebohrt, damit der Bohrer
beim Bohren nicht verlaufen kann. Dann wird das Material des Drehkörpers 19 bis
zur Linie E-F durch Plandrehen entfernt, und zwar so weit, daß die untere Fläche
18 des fertigen Drehkörpers 19 entsteht, gegenüber der die wirksame Außenperipherie
24 der Walzrollen 23 um ein kurz bemessenes Stück X vorstehen, wie F i g. 8 zeigt.
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Die Walzrollen 23 werden, wie F i g. 4 zeigt, durch Paßstücke 38,
die im Drehkörper 19 eingelassen sind, gehalten. Die Paßstücke 38 ragen mit ihren
Vorsprüngen 39 von außen in die radial verlaufenden Bohrungen 37; sie sind an ihren
nach innen gerichteten Flächen mit einer zentral gelagerten Kugel 39' versehen,
die gegen die ihr zugeordneten Stirnflächen der Walzrollen 23 anliegen. Die Paßstücke
38 sind mittels Schrauben 40, die durch die kleinen Halbkreise angedeutet sind,
mit ihren in dem Drehkörper 19 eingelassenen, gekrümmt verlaufenden Halteteilen
41 mit dem Drehkörper 19 fest verbunden.
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In F i g. 1 in Verbindung mit F i g. 5 der Zeichnung ist erkennbar,
daß der Drehkörper 19 durch einen Führungsring 42 an dem nach unten gerichteten,
von der Druckplatte 11 ausgehenden Vorsprung 16 mit vertikal kreisförmig verlaufenden
Außenflächen 17 so gehalten wird, daß der Drehkörper 19 in Richtung des in F i g.
1 eingezeichneten Pfeiles umlaufen kann, er kann gegebenenfalls, wenn es gewünscht
wird, auch in entgegengesetzter Richtung umlaufen. Der Führungsring 42 ist nämlich
mit einem nach innen gerichteten Führungsrand 43 versehen, der unter einem ringförmig
verlaufenden Vorsprung 44 faßt, der vom Drehkörper 19 ausgeht.
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Dieser Führungsring 42 ist bei 45 mittels Schrauben 46, die in der
Zeichnung durch kleine Halbkreise angedeutet sind, an dem nach unten gerichteten,
von der Druckplatte 11 ausgehenden Vorsprung 16 festgeschraubt. Die Innenfläche
des Führungsringes 42 liegt dabei bei Paßsitz rundherum gegen die Außenfläche 17
des Vorsprunges 16 an.
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Der Führungsring 42 besteht aus zwei gleichen, halbkreisförmigen Teilen,
damit er von zwei Seiten aus um den Vorsprung 16 gelegt werden kann, bevor er festgeschraubt
wird.
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Zwischen der Oberfläche 47 des Drehkörpers 19 und der unteren Fläche
48 des Vorsprunges 16 der Druckplatte 11 sind Kugeln 49 gelagert, die in
dem Kugeldurchmesser entsprechend, konkav ausgebildeten, ringförmig verlaufenden
Rillen 50 liegen. In F i g. 6 ist der Verlauf der Rillen 50 erkennbar.
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Bei der in F i g. 9 dargestellten Ausführungsform sind mehrere Walzrollen
23 auf einer gemeinsamen Mittellinie G-H gelagert und zwischen den einander zugeordneten
Stirnflächen 51, 51' der einzelnen Walzrollen 23 und jenen ihrer Stirnflächen 52,
52', die ihren Lagerungsflächen 53, 53' zugeordnet sind, sind
zentral
an ihrem Mittelpunkt umlaufende Kugeln 54 angeordnet.
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Bei der in F i g. 10 bis 13 dargestellten Ausführungsform sind die
einzelnen Walzrollen 23 in einem Käfig 55 gelagert, von dem ein kugelförmiger, für
sich nach oben vorstehender Führungskopf 56 ausgeht, der in die radial verlaufenden
Bohrungen 37 des Drehkörpers 19 einführbar ist und wobei zwischen der abgeflachten
Oberfläche 57 des Käfigs 55 und der unteren Fläche 18 des Drehkörpers 19 eine um
den zylindrischen Hals 58 des kugelförmigen Führungskopfes 56 gelagerte, aus zwei
Hälften 59, 59' gebildete Führungsscheibe 60 gelegt ist, die mit ihrer unteren flachen
Seite 61 auf die abgeflachte Oberfläche 57 des Käfigs 55 aufliegend, mit diesem
durch versenkte Schrauben 62 verbunden ist. An den Stirnflächen des Käfigs 55 sind
Abschlußscheiben 63 eingepaßt, die durch Schrauben 64 in ihrem Paßsitz gehalten
werden.
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Der Durchmesser d der Führungsscheiben 60 ist so bemessen,
daß ihre kreisförmige Außenperipherie 65 etwas über jene Ecken 66 hinausragt, die
sich an den Stirnflächen 63 der Käfige 55 befinden. Auf diese Weise wird vermieden,
daß die Ecken 66 in unerwünschter Weise miteinander in Berührung kommen, wenn die
Käfige 55 um den kugelförmigen Führungskopf 56 ausschwenken, was zu gegenseitigen
Hemmungen der Lagerkörper 55 führen könnte. Derartige Hemmungen werden dadurch vermieden,
daß die Außenperipherie 65 der Führungsscheiben 60 den Abstand zwischen den einander
zugeordneten Käfigen 55 begrenzen, wobei die senkrechten Umfangsflächen der Führungsscheiben
60 gegeneinander zu liegen kommen, die sich, in horizontaler Richtung gegeneinanderliegend,
bei den Schwenkbewegungen der Käfige 55 gegeneinander abrollen.
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Die Arbeits- und Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Das zu richtende
Kreissägeblatt 32 wird auf die obere, -geschliffene Werkstückauflagefläche 2 der
Grundplatte 1 gelegt, wie F i g. 3 zeigt. Dann wird der Antriebsmotor (nicht dargestellt)
eingeschaltet, der die Welle der Antriebsschnecke 21 antreibt, so daß der Drehkörper
19 umläuft. Durch entsprechendes Drehen des Handrades 8 wird der Drehkörper 19 so
weit nach unten gesenkt, daß die Walzrollen 23 mit ihrer wirksamen Außenperipherie
24, auf die Oberfläche 34 des Kreissägeblattes 32 unter Druck aufliegend, über dessen
Oberfläche 34 hinweggeführt werden, wobei die Walzrollen 23 eine Rollbewegung ausüben.
Der Drehkörper 19 läuft bei diesem Vorgang langsam um. Auf diese Weise wird das
Gefüge des Kreissägeblattes 32 in seinem ganzen Bereich von seinen Flachseiten aus
gerichtet. Das Kreissägeblatt 32 kann in einfacher Weise von beiden flachen Seiten
aus. mittels der Walzrollen 23 dadurch bearbeitet werden, daß man zunächst die eine
Flachseite des Kreissägeblattes 32 auf die geschliffene Werkstückauflagefläche 2
der Grundplatte 1 legt und danach die andere Flachseite des Kreissägeblattes 32,
so daß das Kreissägeblatt 32 von seinen beiden Flachseiten aus nacheinander von
oben her durch und durch gerichtet wird.