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DE1055361B - Viersaeulen-Spindelpresse - Google Patents

Viersaeulen-Spindelpresse

Info

Publication number
DE1055361B
DE1055361B DEN12068A DEN0012068A DE1055361B DE 1055361 B DE1055361 B DE 1055361B DE N12068 A DEN12068 A DE N12068A DE N0012068 A DEN0012068 A DE N0012068A DE 1055361 B DE1055361 B DE 1055361B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw press
press
columns
edge plates
column
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN12068A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hohner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEHER MASCHF A
STAHL und APPBAU GES MIT BESCH
Original Assignee
NEHER MASCHF A
STAHL und APPBAU GES MIT BESCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NEHER MASCHF A, STAHL und APPBAU GES MIT BESCH filed Critical NEHER MASCHF A
Priority to DEN12068A priority Critical patent/DE1055361B/de
Publication of DE1055361B publication Critical patent/DE1055361B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/20Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven by hand
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/04Frames; Guides
    • B30B15/041Guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Viersäulen-Spindelpresse DieErfindung betrifft eineViersäulen-Spindelpresse, insbesondere in ihrer Ausgestaltung als Handspindelpresse.
  • Viersäulen-Spindelpressen, auch in der Ausgestaltung als Handspindelpressen, weisen im allgemeinen in der bisher bekannten Ausführung vier Rundsäulen auf, die nicht nur zur Aufnahme des Preßdruckes, sondern gleichzeitig auch zur Führung des Pressenstößels dienen, der mittels verstellbarer Lagerschalenhälften an diesen vier Säulen geführt ist. Diese bekannte Ausführung von Spindelpressen hat zwar den Vorteil der allseitigen Zugänglichkeit, bringt jedoch andererseits wieder den Nachteil mit sich, daß die Reibung des Stößels an den vier Führungssäulen groß ist.
  • Wenn auch bei motorisch angetriebenen Viersäulen-Spindelpressen diese erhöhte Stößelreibung an den Führungsstellen im Hinblick auf den Vorteil der guten Zugänglichkeit weniger ins Gewicht fällt, so hat sich doch gezeigt, daß bei Ausbildung der Viersäulen-Spindelpresse als Handspindelpresse die hohen auftretenden Reibungsverluste von großem Nachteil sind, weil mit Rücksicht auf diese Reibungsverluste mit den Abmessungen nicht über ein bestimmtes Maß hinausgegangen werden kann, wenn nicht darauf verzichtet werden soll, daß das Hochwinden des Pressenstößels von einer einzigen Bedienungsperson bewältigt werden kann. Andererseits ist aber die Bedienung derartiger Handspindelpressen durch mehrere Personen unwirtschaftlich. Es war daher notwendig, sich bezüglich der Abmessungen derartiger Pressen Beschränkungen aufzuerlegen.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile vermieden, und es wird die Möglichkeit geboten, Handspindelpressen mit wesentlich höheren Preßdrücken als bisher zu bauen, wobei diese Pressen lediglich von einer einzigen Person bedient werden können. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß für die Führung des Pressenstößels zwei gegenüberliegende Prismen vorgesehen sind, die an zwischen je zwei Säulen angeordneten Traversen in deren Mitte befestigt sind.
  • Es ist zweckmäßig, .die Prismenführungen im Querschnitt quadratisch oder kreisrund zu gestalten und an der mit der jeweiligen Traverse zu verbindenden Stelle abzufasen.
  • Die Traversen können mit Paßfedern versehene Kantenbleche aufweisen, wobei diese Paßfedern in Längsnuten der Säulen eingreifen und die Kantenbleche mit den Säulen durch Stehbolzen verbunden sind.
  • Die Traversen werden zweckmäßig als geschlossene Wandungen ausgebildet und erstrecken sich lediglich über den oberen und mittleren Bereich zwischen je zwei Säulen. Es ist vorteilhaft, die Traversen an den Außenflächen mit querlaufenden Versteifungsrippen zu versehen, deren Höhe nach der Mitte zu ausgehend von den Kantenblechen zunimmt.
  • Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der Zeichnun- näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Viersäulen-Handspindelpresse im Aufriß, Fig. 2 die gleiche Spindelpresse im Seitenriß und Fig. 3 einen Grundriß und teilweisen Querschnitt durch die Spindelpresse nach der Linie III-III der Fig. 1.
  • Die erfindungsgemäße Viersäulen-Handspindelpresse besteht aus dem Pressentisch 1, der auf dem Kastenfuß 17 befestigt ist. Mit dem Pressentisch sind vier im Querschnitt quadratische Tragsäulen 2 jeweils mit den unteren Enden in üblicher Weise durch (in der Zeichnung nicht dargestellte) Verschraubungen verbunden. Die Tragsäulen weisen an den beiden nach außen gerichteten Flächen lotrecht verlaufende, von oben nach unten sich allmählich verbreiternde Versteifungsbleche 3, 4 auf, die mit den Tragsäulen nahtverschweißt sind. Jeweils an zwei einander zugekehrten Flächen der Tragsäulen 2 sind Haltenuten 5 vorgesehen, in die entsprechende Paßfedern eingreifen, die je an einem Kantenblech 18 einer Traverse 7 vorgesehen sind. Die Traverse besteht aus einer Stahlplatte, an deren Innenseite in der Mitte von oben nach unten je ein Führungspris.ma 8 angeschweißt ist. An der Außenseite sind, quer und horizontal verlaufend, drei versteifend wirkende Querrippen 9 vorgesehen, die zwischen den Kantenblechen 18 verlaufen und mit diesen und mit der Traverse verschweißt sind.
  • Die Verbindung der Traversen mit den Säulen 2 erfolgt durch Stehbolzen 6. Dadurch ist es möglich, bei Beschädigung insbesondere der Führungsprismen 8, diese zusammen mit der Traverse nach Lösen der Stehbolzen 6 gegen ein neues Bauelement auszutauschen. Die Querrippen 9 dienen in Verbindung mit den Versteifungsblechen 3, 4 zur Aufnahme der Drehmassenkräfte bei der Auswirkung der Druckkraft und sind in ihrer Breite in Anpassung an das Biegemoment zunehmend ausgebildet.
  • Die vier Tragsäulen 2 sind an den oberen Enden durch Verschraubungen 19 mit einem Querhaupt 10 verbunden. In üblicher Weise ist durch eine mittlere Gewindebohrung des Querhauptes 10 eine Gewindespindel 11 geführt, die mittels des Schwungrades 12 und des Handgriffes 13 auf und ab bewegt wird. Am unteren Ende ist die Gewindespindel 11 mit dem Pressenstößel 14 verbunden, der in den beiden Prismaführungen 8 gleitend geführt ist. Zum Anstellen des Stößels 14 an die Prismaführung 8 dienen zwei Anstellleisten 15, die durch Schrauben 16 mit dem Pressenstößel 14 verbunden sind.
  • Bei der üblichen Zweisäulenpresse ist eine Handhabung des Stanzmaterials nur in Richtung von vorn nach hinten möglich, da zu beiden Seiten des Pressenstößels der Raum durch die beiden Führungssäulen versperrt ist. Aus diesem Grunde werden vielfach Viersäulen-Spindelpressen benutzt, die eine bequeme Handhabung des Preß- und Stanzmaterials sowohl in der Richtung von vorn nach hinten als auch in der Seitenrichtung gestatten. Insbesondere können endlose Materialstreifen quer, d. h. von rechts nach links oder umgekehrt im Preß- bzw. Stanzwerkzeug durch die Presse hindurchgeschoben werden.
  • Trotz der erfindungsgemäßen Führung des Pressenstößels lediglich an zwei Prismenführungen ist die freie Zugänglichkeit der üblichen Viersäulen-Spindelpresse auch bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung gewährleistet, weil, wie die Fig.2 zeigt, die beiden Traversen 7 sich lediglich über den oberen und mittleren Teil der Führungssäulen erstrecken. Die seitliche Zugänglichkeit bzw. das seitliche Hindurchführen des Preß- und Stanzmaterials wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die Erfindung vereinigt in sich die Vorteile der bisher üblichen seitensteifen Viersäulen-Spindelpressen mit denen der leicht bedienbaren üblichen reibungsgünstigen Zweisäulen-Handspindelpressen, so daß nun die Möglichkeit gegeben ist, Handspindelpressen mit allseitiger Zugänglichkeit auch für höhere Preßdrücke zu bauen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE. 1. Viersäulen-Spindelpresse, insbesondere Handspindelpresse, dadurch gekennzeichnet, daß für die Führung des Pressenstößels (14) zwei gegenüberliegende Prismen (8) vorgesehen sind, die an zwischen je zwei Säulen (2) angeordneten Traversen (7) in deren Mitte befestigt sind.
  2. 2. Spindelpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prismenführungen im Querschnitt quadratisch oder kreisrund gestaltet und an der mit der Traverse (7) zu verbindenden Stelle abgefast sind.
  3. 3. Spindelpresse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (7) mit Paßfedern versehene Kantenbleche (10) aufweisen, wobei die Paßfedern in Längsnuten (5) der Säulen (2) eingreifen und die Kantenbleche (18) mit den Säulen (2) durch Stehbolzen (6) verbunden sind.
  4. 4. Spindelpresse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen als geschlossene Wandungen ausgebildet sind und sich lediglich über den oberen und mittleren Bereich zwischen je zwei Säulen (2) erstrecken.
  5. 5. Spi.ndelpress,e nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (7) an den Außenflächen querlaufende Versteifungsrippen (9) haben, deren Höhe nach der Mitte zu ausgehend von den Kantenblechen (18) zunimmt.
DEN12068A 1956-04-07 1956-04-07 Viersaeulen-Spindelpresse Pending DE1055361B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN12068A DE1055361B (de) 1956-04-07 1956-04-07 Viersaeulen-Spindelpresse

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN12068A DE1055361B (de) 1956-04-07 1956-04-07 Viersaeulen-Spindelpresse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1055361B true DE1055361B (de) 1959-04-16

Family

ID=7339520

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN12068A Pending DE1055361B (de) 1956-04-07 1956-04-07 Viersaeulen-Spindelpresse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1055361B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3375709A (en) * 1965-05-26 1968-04-02 Instron Corp Materials testing machine
DE1267065B (de) * 1962-10-24 1968-04-25 Hubert Koch Maschine zum Richten von gehaerteten Kreissaegeblaettern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267065B (de) * 1962-10-24 1968-04-25 Hubert Koch Maschine zum Richten von gehaerteten Kreissaegeblaettern
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