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DE479973C - Gewindewalzmaschine mit radial zum Werkstueck einstellbaren Walzrollen, deren Wellenzwischen zwei Boecken gelagert sind - Google Patents

Gewindewalzmaschine mit radial zum Werkstueck einstellbaren Walzrollen, deren Wellenzwischen zwei Boecken gelagert sind

Info

Publication number
DE479973C
DE479973C DEF60789D DEF0060789D DE479973C DE 479973 C DE479973 C DE 479973C DE F60789 D DEF60789 D DE F60789D DE F0060789 D DEF0060789 D DE F0060789D DE 479973 C DE479973 C DE 479973C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
shafts
blocks
rolling
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF60789D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE479973C publication Critical patent/DE479973C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Gewindewalzmaschine mit radial zum Werkstück einstellbaren Walzrollen, deren Wellen zwischen zwei Böcken gelagert sind Die Erfindung betrifft eine Gewindewalzmaschine mit radial zum Werkstück einstellbaren Walzrollen, deren Wellen zwischen zwei Böcken gelagert sind. - Nach der der Erfindung zugrunde liegenden. Aufgabe sollen in Werkstücke von beliebiger Länge und von verschiedenem Durchmesser Gewinde von verschiedener Steigurig und ferner auch Rechts- und Linksgewinde mit den gleichen Walzrollen eingewalzt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist die Entfernung der Böcke zueinander einstellbar, und die Walzwellen sind der-jeweiligen Entfernung der Böcke entsprechend gegen. andere Wellen auswechselbar, um :eine Einstellung der Walzrollen auf verschiedene Gewindesteigungen zu erreichen. Die in dem einen der Böcke radial einstellbaren, die Walzrollen in bekannter Weise gabelförmig umgreifenden Halter sind erfindungsgemäß um ihre eigene Achse drehbar, so daß es möglich ist, die Walzrollen für jede Gewindesteigung und für jeden Durchmesser des mit Gewinde zu versehenden Werkstückes so einzustellen, daß die Berührung der Walzrollen mit dem 'Werkstück in einer Tangentialebene zum Werkstück stattfindet. Dies ist für das Einwalzen eines genauen Gewindes erforderlich. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung veranschaulicht. Abb. i zeigt schematisch die Anordnung der außen gekanteten Rollen und des mit Gewinde zu versehenden Gegenstandes. Abb. z und 3 zeigen in schaubildlicher Darstellung eine Seiten- und eine Endansicht der gesamten Vorrichtung. Abb. ¢ ist eine Endansicht der Vorrichtung in größerem Maßstabe. Abb. 5 und 6 zeigen Einzelheiten über die Befestigung und den Antrieb. der Rollen.
  • In Abb. i sind um die mit Gewinde zu versehende Stange i Walzrollen z in beliebiger Zahl angeordnet, deren jede auf ihrer zylindrischen. Umflüche kreisförmige Rippen 3 trägt. Das Profil und die Abmessungen dieser Rippen und der sie verbindenden Rillen entsprechen dem Gewindeprofil und sind beispielsweise im Querschnitt dreieckig.
  • Jede Rolle a ist auf einer Welle 4 befestigt, die durch irgendeine Antriebsvorrichtung in Drehung versetzt werden kann. Die Rollen z werden an bestimmten Stellen, die um die Achse der Stange i verteilt sind, gegen die zylindrische Umfläche dieser Stange angedrückt. jede Rolle 2 ist in der Weise geneigt, daß sie mit der Umfläche der Stange i nur mittels einer begrenzten Zahl ihrer Kanten 3 in Berührung kommt, die gegenüber der Stange i so geneigt sind, wie es der Steigung des auf ihr anzubringenden Gewindes .entspricht.
  • Wird nun den Rollen 2 mittels ihrerWellen 4 eine Drehbewegung in gleichem Sinne erteilt, beispielsweise im Sänne der in Abb, i angegebenen Pfeile, und werden die Rollen 2 dabei stark gegen die Umfläche der Stange i gedrückt, wozu irgendein nicht dargestelltes Mittel dient, so wird die Stange i einem Walzvorgang unterworfen, bei dem die Rippen 3 der Rollen 2 in der Stange eine einzige fortlaufende Rille erzeugen, deren Neigung der Neigung der Rollen 2 gegenüber der Stange i entspricht. Dabei führt die Stange i um ihre Achse eine DrehbeWegung aus, die ihr infolge der Reibung von den Rollen 2 erteilt wird. Die Rollen 2 bestimmen hierbei den Vorschub der Stange und die Bildung des Gewindes auf die gewünschte Länge.
  • Jede Rolle 2 sitzt auf einem Zapfen 5 fest, der in Lagern 6, 7 ruht. Diese Lager sind einstellbar und greifen bieispielsweise mittels einer Schwalbenschwanzführung in einen Kopf 8 ein, der an einem Zapfen 9 sitzt. Dieser Zapfen äst axial verschiebbar und um seine Achse drehbar meinem Block io, der auf einen Bock i i der Maschine @n seiner Lage festgehalten wird.
  • Die Lage des Zapfens 9 im Innern seines Blockes io ist mittels einer Schraube 12 einstellbar, die mit einem Vierkantkopf versehen ist. Eine Klemmschraube 13 dient dabei zum Feststellen des Zapfens 9 in der gewünschten Lage.
  • Die Blöcke io sind auf dem Bock i i, wie Abb. 4 zeigt, um die Achse eines Futters verteilt, das in dem Bock liegt und die durch es hindurchtretende, mit Gewinde zu versehende Stange i - hält. Das hervorstehlende Ende des Zapfens 5 (Abt. 5) jeder Rolle 2 ist kugelförmig gestaltet und greift in eine entsprechende Ausnehmung am Stirnende einer Welle 14. An ihrean andern Ende ist die Welle 14 (Abt. 6) in einer zylindrischen Bohrung 15 einer Büchse 16 gelagert, mit der sie, beispielsweise mittels einer Klemmschraube 17, fest verbunden werden kann. Die Bohrung 15 ist durch eine Wand 18 abgeschlossen, in der sich eine öffnung i9 für dexa Durchtritt einer mit Spiel hindurchgehenden Führungsstange 2o befindet, die mit einem kegelförmigen Kopf 21 in die Bohrung 15 mit Spiel. hineinragt. Die Stange 20 greift in eine axiale Bohrung 22 einer Treibwelle 23 ein, deren zweckmäßig abgerundetes Ende in einer Ausnehmung 24 der Büchse 16 liegt. Die Ausnehmung 24 hat einen etwas größeren Durchmesser als die Welle 23. Schrauben 25 dienen zum Festhalben der Stange 20 in der Welle 23 und gleichzeitig als R'I;itnehmer für an der Büchse 16 feste Stifte 26.
  • Infolge der Anordnung dieser Teile kann jede Büchse 16 und demgemäß die entsprechende Welle 14 gegenüber der Treibwelle 23 frei schwingen, ohne sich jedoch gegenüber dieser Welle in der Längsrichtung zu verschieben. Hierdurch ist die Einstellung aller beabsichtigten Neigungen jeder Rolle 2 nach der Steigung des zu erzeugenden Gewindes möglich.
  • Jede der Wellen 23 (Abt, 2), die üa Lagern von Böcken 27 gehalten sind, trägt ein Ritzel 28. Sämtliche Ritzel 28 der verschiedenen Wellten 23 werden auf beliebige Weise mitgenommen, beispielsweise durch ein in der Mitte befindliches Stirnrad, das auf einer Fest- und Losscheiben 29, 3o tragenden Welle aufgekeilt ist, oder durch irgendeine andere Antriebsvorrichtung.
  • Die Böcke i 1, 27 sind auf Längsstangen 31 verschiebbar, die zur Feststellung der Vorrichtung an beliebiger Stelle und in beliebiger Weise dienen.
  • Eine Leit- und Stützvorrichtung für die zu bearbeitende Stange i kann gemäß Abb. 3 durch einen Arm 32 gebildet ,werden, der auf der einen Stange 3 i . beispielsweise mittels einer Mufe 33 o. dgI. sitzt und an seinem oberen Ende ein Leit- und Klemmfutter 34 für die Stange i trägt. Eine selbsttätige - Vorschubvorrichtung -für die Stange i von beliebiger Art 'kann mit dem Futter 34 verbunden sein.
  • Wasser oder öl kann. beispielsweise durch Hähne 35 aus einer nicht gezeichneten Punipe o. dgl. in regelbarer Menge an die Arbeitsstellen geleitet werden.
  • Die Maschine arbeitet in folgender Weise: Zunächst wird die mit Gewinde zu versehende Stange i in die Vorrichtung eingeführt und durch das Futter 34 in der gewünschten Lage gestützt. Darauf wird die Stellung der Walzrollen 2 gegenüber der Stange i durch Drehen der Stellschrauben 12, Drehung des Halters 9 um seine Achse und etwaige Verschiebung der Lager 6, 7 in der Schwalbensrhwanmut am Kopfe 8 eingerichtet. Dann wird der Kopf 8 mittels der hierfür vorgesehenen Klemmschrauben 13 festgestellt. Die erforderliche Neigung der die Stange i in einer Tangentialebene berührenden Rollen 2 gegenüber der Achse der Stange i kann infolge der besonderen. Ausgestaltung der Verbindung (Abt. 6) zwischen jeder Welle 14 und der dazugehörigen. Antriebs-Welle 23 ohne weiteres ermöglicht werden.
  • Nach Einführung der Stange i in die richtige Lage wird die Maschine in Gang gesetzt, indem der Riemen von der Losscheibe 3o auf die Festscheibe 29 gelegt wird, worauf sich die Drehbewegung durch die Ritzet 28 auf die drei Treibwellen 23 der Walzwellen 14 überträgt. Die Rollen 2 werden dadurch ebenfalls in Drehung versetzt, die sie auf die Stange i übertragen. Hierauf wird die Stange i einem Walzvorgang in schräger Richtung zu ihrer Achse unterworfen, wodurch Gewinde von der gewünschten Steigung erzeugt wird.
  • Die Stange i hat nach der Erzeugung des Gewindes einen etwas größeren Außendurchmesser, als sie vorher besaß, weil die Rippen 3 der Rollen 2 etwas Werkstoff herausdrücken.
  • Der Antrieb für die Drehung der Rollen 2 kann in anderer als der -beschriebenenWeise erfolgen, beispielsweise mittels eines mit Innenverzahnung versehenen Zahnrades, in dessen Zahnkranz die Ritzet 28 laufen, oder auch mittels Ketten oder auf andere Weise.
  • Die Erfindung ist zur Erzeugung von Gewinde auf der Außenfläche von Stangen, Rohren und aller Gegenstände von irn allgemeinen zylindrischer Gestalt anwendbar und kann auch in bestimmten Fällen für die Erzeugung von Gewinde im Inneren von Rohren oder anderen Gegenständen benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATr-NTANSPRLCHE-: i. Gewindewalzmaschine mit radial zum Werkstück einstellbaren Walzrollen, deren Wellen zwischen zwei Bbelziexi gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der Böcke zueinander einstellbar ist, die Wellen der jeweiligen Entfernung der Böcke entsprechend gegen andere Wellen auswechselbar und die an einem der Böcke gelagerten Rollenhalter um ihre eigene Achse (9) drehbar sind.
  2. 2. Gewindewalzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (14) der Walzrollen. an ihrem diesen zugekehrten Ende eine Aussparung haben, in die das ballige Endstück eines die Walzrollen (2) tragenden Zapfens (5) mit Spiel eintritt, während das andere Ende der Wellen (14) in der zylindrischen Bohrung (15) einer Büchse (16) gelagert ist, die eine mit der Bohrung (15) gleichachsige Ausnehmung (24) hat zur Aufnahme des abgerundeten Endes einer mit radial sich erstreckenden Mitnehmern (25) versehenen. Treibwelle (23), in der eine feststellbare Stange (2o) gelagert ist, deren kegelförmiger Kopf (2 i) sich gegen eine Stirnwand (18) der Büchse (16) mit Spiel in axialer und radialer Richtung stützt, und daß Mitnehmer (26) an der Büchse (16) vorgesehen sind, die mit den Mitnehmern der Treibwelle zusammenwirken.
  3. 3. Gewindewalzmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzrollen (2) auf ihren Umfl,ächen senkrecht zur Rollenachse verlaufende Rippen (3) tragen, zum Zweck, Rechts- und Linksgewinde mit denselben Rollen walzen zu können.
DEF60789D 1926-01-04 1926-02-05 Gewindewalzmaschine mit radial zum Werkstueck einstellbaren Walzrollen, deren Wellenzwischen zwei Boecken gelagert sind Expired DE479973C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR479973X 1926-01-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE479973C true DE479973C (de) 1930-01-15

Family

ID=8903422

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF60789D Expired DE479973C (de) 1926-01-04 1926-02-05 Gewindewalzmaschine mit radial zum Werkstueck einstellbaren Walzrollen, deren Wellenzwischen zwei Boecken gelagert sind

Country Status (1)

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DE (1) DE479973C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2422849A (en) * 1939-10-11 1947-06-24 Plagemann Werner Screw threading machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2422849A (en) * 1939-10-11 1947-06-24 Plagemann Werner Screw threading machine

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