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DE1264733B - Sonnenschutzvorrichtung fuer Fenster mehrgeschossiger Gebaeude mit einer verfahrbaren Jalousie - Google Patents

Sonnenschutzvorrichtung fuer Fenster mehrgeschossiger Gebaeude mit einer verfahrbaren Jalousie

Info

Publication number
DE1264733B
DE1264733B DEN19783A DEN0019783A DE1264733B DE 1264733 B DE1264733 B DE 1264733B DE N19783 A DEN19783 A DE N19783A DE N0019783 A DEN0019783 A DE N0019783A DE 1264733 B DE1264733 B DE 1264733B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sun protection
protection device
frame
blind
cladding panel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19783A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Nipp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIPP ING ERNST
Original Assignee
NIPP ING ERNST
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NIPP ING ERNST filed Critical NIPP ING ERNST
Priority to DEN19783A priority Critical patent/DE1264733B/de
Publication of DE1264733B publication Critical patent/DE1264733B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F10/00Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
    • E04F10/08Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of a plurality of similar rigid parts, e.g. slabs, lamellae
    • E04F10/10Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of a plurality of similar rigid parts, e.g. slabs, lamellae collapsible or extensible; metallic Florentine blinds; awnings with movable parts such as louvres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Sonnenschutzvorrichtung für Fenster mehrgeschossiger Gebäude mit einer verfahrbaren Jalousie Bei neuzeitlichen mehrgeschossigen Gebäuden mit großen Fensterflächen, insbesondere bei Skelettbauten, die ein metallenes Fassadenfachwerk aufweisen, dessen Rahmenfelder im wesentlichen aus großen Fenstern und unterhalb der Fenster- in die entsprechenden Rahmenfelder eingesetzten raumabschließenden Wärmedämmplatten als Brüstungselemente bestehen, gewinnt ein ausreichender, an der Gebäudeaußenseite angeordneter, für jedes Fenster einzeln oder gruppenweise oder für alle Fenster einer Fassade gemeinsam bedienbarer Sonnenschutz zunehmende Bedeutung. Die Unterbringung willkürlich ausfahrbarer Sonnenschutzvorrichtungen, z. B. nach Art von Lamellenjalousien hergestellter Sonnenschutzblenden, an der Gebäudeaußenseite ist bei den neuzeitlichen, sehr schmalen, meist aus Metall bestehenden Fachwerkstäben zwischen den einander benachbarten Fenstern mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.
  • Aufwickelbare flexible Sonnenschutzblenden sind an der Außenfront von Hochhäusern in der Wirkstellung schon bei geringer Luftbewegung einer störenden Bewegung ausgesetzt. Außerdem steht der Raum zur Anbringung einer Wickelvorrichtung für rolloartige Sonnenschutzblenden mit horizontaler Wickelachse oberhalb der Fenster meistens nicht zur Verfügung. Vor allem ist es unerwünscht, daß die Sonnenschutzvorrichtungen in der Nichtgebrauchslage störend aus der äußeren Begrenzungsfläche der Gebäude vorstehen und damit in nachteiliger Weise den Witterungseinflüssen, z. B. Sturm und Schnee, ausgesetzt sind.
  • Es wird gefordert, daß die Sonnenschutzvorrichtungen aus festem Werkstoff, wie Metall oder Kunststoff, bestehen, damit keine störenden Bewegungen in der Gebrauchslage entstehen können und auch keine durch Klappern oder Flattern verursachten störenden Geräusche bei Wind zu befürchten sind. - Die Abschirmung der Fensterfläche gegen einfallendes Sonnenlicht soll möglichst vollständig sein, wobei auch das seitlich einfallende Sonnenlicht abzuschirmen ist.
  • Die bisher bekanntgewordenen an der Außenfront von Gebäuden oberhalb von Fensteröffnungen anzubringenden, in einem aus der Fensterebene ausstellbaren Rahmen angeordneten Sonnenschutzvorrichtungen, sogenannte Sonnenraster, mit in diesem Rahmen gemeinsam verstellbaren oder festen Lamellen, z. B. aus Blech, sind von außen sichtbar und treten aus der äußeren Begrenzungsfläche der Hauswand störend hervor. Sie sind bei Nichtgebrauch stets der Witterung ausgesetzt. Die an der Außenseite von Hochhäusern angeordneten Sonnenschutzvorrichtungen müssen sehr stabil und funktionssicher ausgeführt sein. Sie sollen außerdem sowohl von Hand einzeln oder mit Hilfe elektrischer Stellmotoren in Gruppen gleichzeitig verstellbar sein.
  • Unter den Sonnenschutzvorrichtungen soll bei starker Sonnenbestrahlung kein unzulässig großer Wärmestau entstehen. Die Stell- und Halteglieder müssen praktisch spielfrei bewegt werden können, damit bei Wind keine störenden Geräusche entstehen.
  • Es ist bereits bekannt, ausstellbare Jalousien aus Blech anzuordnen, die bei Nichtgebrauch vor die Fensterbrüstung verfahren werden. Es ist auch bekannt, derartige Jalousien hinter die Verkleidungsplatten vor den Fensterbrüstungen des jeweils nächsthöheren Geschosses zu verfahren. Aber die bisher bekannten Sonnenschutzvorrichtungen werden den Erfordernissen nicht in vollem Umfange gerecht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine geräuschfreie Sonnenschutzvorrichtung für Fenster mehrgeschossiger Gebäude mit einer ausstellbaren und hinter eine Verkleidungsplatte der Fensterbrüstung des nächsthöheren Geschosses verfahrbaren Jalousie zu schaffen, die in der Gebrauchslage ohne Beeinträchtigung der Belüftung und der freien Sicht schräg nach unten eine nahezu vollständige Abschirmung gegen einfallende Sonnenstrahlen und eine besonders einfache Bedienung ermöglicht.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Verkleidungsplatte als Klappflügel ausgebildet und bei ausgefahrener und ausgestellter Jalousie mit ausgestellt ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei einer der geographischen Lage des Gebäudes entsprechenden Wahl des Ausfahrwinkels für den Rahmen eine Einstellmöglichkeit dieses Winkels und auch eine besondere Einstellmöglichkeit der Lamellen innerhalb des sie aufnehmenden Rahmens nicht erforderlich ist. Dadurch wird die Störanfälligkeit erheblich eingeschränkt.
  • Bei großen Wohn- oder Bürogebäuden ist zudem das Bedürfnis nach Sonnenschutz bei allen Fenstern oder mindestens einer großen Fenstergruppe nahezu gleich, so daß die seitlich sich anschließenden Sonnenschutzvorrichtungen der seitlich unmittelbar benachbarten Fenster die schräg einfallenden Sonnenstrahlen ausreichend abschirmen, denn der seitliche Fensterabstand ist bei neuzeitlichen Gebäuden nur sehr gering.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt und wird nachstehend näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 in schaubildlicher Darstellung die Anordnung und Wirkungsweise des schräg nach unten ausfahrbaren Rahmens der Sonnenschutzvorrichtung mit den Lamellen, wobei der Rahmen bis zum unteren Anschlag an ausstellbaren Führungsschienen gleitend gelagert ist, F i g. 2 in schaubildlicher Darstellung die Anordnung und Ausbildung teleskopartig ein- und gusschiebbarer Führungsschienen, wobei die beiden seitlichen Rahmenstreben Teile der Führungsschienen bilden und der Rahmen in der Abschirmstellung frei auskragt, F i g. 3 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung gemäß F i g. 1 mit eingefahrenem Rahmen, F i g. 4 die Vorrichtung gemäß F i g. 1 im Schnitt mit ausgefahrenem Rahmen, F i g. 5 die Vorrichtung gemäß F i g. 2 im Schnitt mit ausgefahrenem Rahmen, F i g. 6 in vergrößerter Darstellung einen Horizontalschnitt durch die Vorrichtung nach F i g. 1 und F i g. 7 einen teilweisen Vertikalschnitt der Vorrichtung nach F i g. 6.
  • Die unterhalb des Fensters 1 des jeweils nächsthöheren Stockwerkes sich erstreckende Brüstung ist als Hohlwand ausgebildet. Sie besteht aus einer in das betreffende Rahmenfeld eingesetzten raumabschließenden Dämmplatte 2 und einer äußeren Verkleidungsplatte 3, welche bei eingefahrener Sonnenschutzvorrichtung bündig mit der Außenfläche des Bauwerkes verläuft. In dem Hohlraum zwischen der Verkleidungsplatte 3 und der Dämmplatte 2 befindet sich ein Lamellen 4 aufweisender Rahmen in der Nichtgebrauchslage. Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 und 2 besteht dieser Rahmen aus zwei seitlichen, die Lamellen 4 verbindenden Seitenteilen 5, 5', die mit den aus Blech hergestellten, sprossenartig angeordneten Lamellen 4 fest verschweißt sind, so daß ein starrer Jalousierahmen entsteht. Die Verkleidungsplatte 3 ist mit ihrer oberen Längskante unmittelbar unterhalb des Fensters 1 um eine horizontale Achse verschwenkbar am Gebäude gelagert, so daß man die Verkleidung an ihrer Unterseite klappenartig nach außen öffnen kann. Das Öffnen der Verkleidungsplatte 3 geschieht mittels eines vom Innern des Gebäudes bedienbaren, paarweise angeordneten Stellhebels 6, 6', der nach außen aus der Fassadenfläche herausschwenkbar ist und mit Zapfen 7,7' gelenkig am Rand der Verkleidungsplatte 3 derart angeschlossen ist, daß sich die Zapfen 7, 7' in einem Langloch 8 quer zur Zapfenachse zwecks Herbeiführung des notwendigen Bewegungsausgleichs bewegen können. Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 besitzt die Verkleidungsplatte 3 an beiden Seiten je einen vertikal bzw. schräg sich nach unten erstreckenden Tragarm 9, 9', der an einen nach vorn ausstellbaren Schwenkarm 10, 10' gelenkig angeschlossen ist. Dieser Schwenkarm 10,10' wird bei Betätigung des Stellhebels 6 mit ausgelenkt. Etwa auf halber Länge der Schwenkarme 10, 10' sind an diese in Punkten 11, 11' Führungsschienen 12,12' angeschlossen, die mit ihren oberen Enden gleichachsig mit der Verkleidungsplatte 3 in Punkten 13 schwenkbar am Gebäude gelagert sind. Der Rahmen mit den Lamellen 4 ist an den Führungsschienen 12, 12' hochziehbar bzw. schräg nach unten ausfahrbar gelagert.
  • Die Betätigungsvorrichtung zum Aufklappen und Schließen der Verkleidungsplatte 3 sowie zum Aus-und Einfahren der rahmenförmigen Sonnenschutzvorrichtung wirkt wie folgt: Von der Gebäudeinnenseite her wird mittels Handkurbel 14 über Kegelräder 15,16 eine Kurbelstange 17 in Drehung versetzt. Diese Kurbelstange steht über eine Schnecke 18 mit einem Schneckensegment 19 im Eingriff, welches mit dem paarweise angeordneten aus der Gebäudeaußenwand um eine horizontale Achse herausklappbaren Stellhebel 6, 6' fest verbunden ist. Das Ende dieses Stellhebels 6, 6' greift mit dem Zapfen 7, 7' in das Langloch 8 am rechtwinklig umgebogenen Rand an der Seite der Verkleidungsplatte 3 ein.
  • In die Kurbelstange 17 ist ein selbsttätig wirkendes Umschaltgetriebe 20 mit zwei Antriebswellen 21 und 22 eingeschaltet. Die Antriebswelle 22 bewegt die Schnecke 18 und somit den Stellhebel 6 über das Schneckensegment 19 bis zum Anschlag des Zapfens 7 am Ende des Langloches 8, d. h. bis züm Aufklappen der Verkleidungsplatte 3 und Ausstellen der mitgenommenen einteiligen Führungsschienen 12 oder der beiden teleskopartig ineinander geschobenen zweiteiligen Führungsschienen 23, 24, wobei im letzteren Fall der Jalousierahmen 5, 5' eine Verlängerung der Führungsschienen bildet, wie es in F i g. 5 dargestellt ist.
  • Wenn der Zapfen 7 das Ende des Langloches 8 als Anschlag erreicht hat, dann bleibt die Antriebswelle 22 mit der Schnecke 18 stehen, und die Antriebswelle 21 fängt an, sich zu drehen. Auf dieser sitzt ein Kettenrad 25, welches die Drehbewegung über eine Kette 28 auf ein zweites Kettenrad 26 auf der Hohlwelle 27 überträgt. Die Hohlwelle 27 ist auf die volle Welle 29 aufgeschoben. Diese volle Welle 29 geht von einer Fensterseite zur anderen durch, weil die auf ihr sitzenden Stellhebel 6, 6' paarweise angeordnet und nur von einer Kurbel abhängig sind. Das Kettenrad 26 nimmt die auf der Hohlwelle 27 sitzende Seiltrommel 30 mit, die je nach Drehsinn ein über das Umlenkrad 31 gelegtes Seil 32 mitnimmt, welches den Jalousierahmen 5, 5' mit den Lamellen 4 trägt. Bei Nachlassen der Seilspannung bewegt sich der Jalousierahmen 5, 5' unter seinem Eigengewicht abwärts.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 hängt der herabgelassene Jalousierahmen 5 frei tragend an den beiden teleskopartigen Führungsschienen 23, 24, wobei der obere Teil 23 mittels eines querbeweglichen Gelenkzapfens 33 am Stellhebel 6, 6' abgestützt ist und in Schräglage gehalten wird. Beim Beispiel nach F i g. 4 wird der Jalousierahmen 5 am unteren Anschlag auf den Führungsschienen 12 gehalten, die im Punkt 11 gegen die Schwenkarme 10,10' abgestützt sind und vom Anlenkpunkt 13 bis zum Anlenkpunkt 11 durchlaufen.
  • An dem vertikalen, zwischen zwei Fenstern verlaufenden Profilkörper 34 des Fassadenfachwerkes ist die Handkurbel 14 mit dem Kegelrad 15 gelagert. Auch die von einer Fensterseite zur anderen durchgehende Welle 29, welche die Stellhebel 6, 6' trägt, und die auf die Welle 29 aufgeschobene Hohlwelle 27 mit dem Kettenrad 26 und der Seiltrommel 30 sind an diesem Profilkörper 34 gelagert.
  • Bei voll ausgefahrener Sonnenschutzvorrichtung ist somit die Fläche des Fensters 35 sowohl von oben als auch von vorn gegen einfallendes Sonnenlicht geschützt. Das möglicherweise seitwärts einfallende Licht ist mit Rücksicht auf den relativ steilen Anstellwinkel der ausgefahrenen Führungsschienen relativ zur Fensterebene nur von untergeordneter Bedeutung. Es wird aber durch gleichzeitig ausgefahrene Rahmen der unmittelbar benachbarten Fenster vollkommen abgeschirmt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Sonnenschutzvorrichtung für Fenster mehrgeschossiger Gebäude mit einer ausstellbaren und hinter eine Verkleidungsplatte der Fensterbrüstung des nächsthöheren Geschosses verfahrbaren Jalousie, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsplatte (3) als Klappflügel ausgebildet und bei ausgefahrener und ausgestellter Jalousie mit ausgestellt ist. 2. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stell- und Halteglieder für die Jalousie bzw. den Jalousierahmen an der Rückseite der Verkleidungsplatte (3) angeordnet und mit den Stell- und/oder Haltegliedern der Verkleidungsplatte (3) bewegungsabhängig gekuppelt sind. 3. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsplatte (3) an beiden Seiten je einen fest mit ihr verbundenen, nach unten vorstehenden Tragarm (9) aufweist, an dessen Enden je ein aus der Wandebene um eine horizontale Achse nach außen schwenkbarer Stellhebel (10) gelenkig angeschlossen ist, der mit einem für die Verkleidungsplatte (3) und den Jalousierahmen gemeinsamen Bedienungsglied, wie Handkurbel, Stellmotor od. dgl., in Wirkungsverbindung steht, und daß etwa mittig an den beiden paarweise angeordneten schwenkbaren Stellhebeln (6) je eine an die Hauswand anklappbare bzw. ausstellbare, gegebenenfalls längenveränderliche Führungsschiene (12 bzw. 23, 24) gelenkig angeschlossen ist, an welcher der senkrecht verschiebbare, die Lamellen (4) tragende Jalousierahmen längsverschieblich gelagert ist. 4. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung und Ausbildung der für die Ausstellbewegung der Verkleidungsplatte (3) und der Führungsschienen (12 bzw. 23, 24) sowie für die Aus- und Einfahrbewegung des Jalousierahmens gemeinsamen Stellglieder, daß beim Drehen einer an der Hauswand gelagerten Kurbelstange (17) zunächst die Ausstellbewegung der Verkleidungsplatte (3) und der beiden Führungsschienen bis zu einem vorgesehenen Anschlag erfolgt und daß anschließend bei Weiterdrehen der Kurbelstange die Ausfahrbewegung des Jalousierahmens nach unten erfolgt. 5. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kurbelstangenantrieb (17) zum Bewegen der Verkleidungsplatte (3) und des Rahmens ein selbsttätig wirkendes Umschaltgetriebe mit zwei Antriebswellen (21, 22) eingeschaltet ist, dessen eine Antriebswelle (22) mit einer Schnecke (18) versehen ist, die über ein Schneckenrad oder Schneckensegment (19) einen paarweise angeordneten Stellhebel (6) abwärts oder aufwärts schwenkt, der mit seinem schwenkbaren Ende mittels Zapfen (7) in einem Langloch (8) am Rand der Verkleidungsplatte (3) gelagert ist, und dessen zweite Antriebswelle (21) ein Kettenrad (25) trägt, welches über eine Kette (28) und ein Kettenrad (26) eine zweite Welle (27) mitnimmt, die eine Seiltrommel (30) trägt, deren Seil (32) über ein Umlenkrad (31) gleitet und die Ausfahrbewegung des Jalousierahmens bewirkt. 6. Sonnenschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen für den Jalousierahmen längenveränderlich sind und aus mindestens zwei teleskopartig ineinanderschiebbaren, profilierten Teilen (23, 24) bestehen, wobei die beiden profilierten Seitenteile (5, 5') des Jalouisierahmens längsverschieblich und anschlagbegrenzt an den paarweise angeordneten äußeren Teleskopteilen (24) der Führungsschienen gelagert sind (F i g. 5). 7. Sonnenschutzvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrommel (30) und das Kettenrad (26) auf einer Hohlwelle (27) sitzen, die ihrerseits auf der die Stellhebel (6, 6') tragenden, von einer Fensterseite zur anderen durchgehende Vollwelle (29) gelagert sind (F i g. 6). B. Sonnenschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die längenveränderlichen Führungsschienen an ihrem unteren Ende in der ausgefahrenen Stellung frei tragend ausgebildet sind, so daß der Jalousierahmen in der Abschirmstellung nur in der Nähe seines oberen Randes mittels der Stellhebel (6, 6') gegen die Hauswand abgestützt ist (F i g. 5). 9. Sonnenschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung zum Ein- und Ausfahren des Jalousierahmens jedes Fensters an einen elektrischen Stellmotor angeschlossen ist und daß alle Stellmotoren oder mindestens eine größere Gruppe einer Hausfront eine Schalt- oder Verstelleinheit bilden, indem sie an einen gemeinsamen Kommandoschalter angeschlossen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Herbert von V o ß , »Tafelbauweise«, Stuttgart, 1958, S. 313 und 314; »Techniques et Architecture«, 1961, H.
  2. 2, S. 29.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITPG20090017A1 (it) * 2009-04-21 2010-10-22 Lilli Systems Srl Schermo frangisole mobile a scomparsa inserito in un' anta apribile di una facciata continua.

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

Cited By (2)

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ITPG20090017A1 (it) * 2009-04-21 2010-10-22 Lilli Systems Srl Schermo frangisole mobile a scomparsa inserito in un' anta apribile di una facciata continua.
WO2010122593A1 (en) * 2009-04-21 2010-10-28 Lilli Systems S.R.L. Mobile sunshade system for continuous mirror façade

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