DE1263895B - Druckluftschalter - Google Patents
DruckluftschalterInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIh
Nummer: 1263 895
Anmeldetag: 10. Mai 1967
Auslegetag: 21. März 1968
In der Patentanmeldung A 39001 VIIId/21c
(deutsche Auslegeschrift 1186126) ist ein Druckluftschalter
beschrieben, dessen Leistungsschaltstelle in einem ständig mit Druckluft gefüllten Behälter angeordnet
ist. Der bewegliche Kontakt der Leistungsschaltstelle bildet einen Blasluftkanal und ist mit
einem Kolben verbunden, dessen zugehöriger Zylinder auf der einen Seite des Kolbens über ein Betätigungsventil
beim Schließen der Leistungsschaltstelle mit der freien Luft und bei ihrem Öffnen mit dem
Druckluftsystem des Behälters verbunden wird. Das Kennzeichnende dieses Schalters ist, daß der auf der
anderen Seite des genannten Kolbens liegende Zylinderraum über eine Drosselanordnung ständig mit
dem Druckluftsystem des Behälters in Verbindung steht. Man erreicht durch diese Drosselanordnung,
daß die Bewegung des beweglichen Kontaktes in der bevorzugten Löschlage angehalten oder fast angehalten
wird und der bewegliche Kontakt erst nach dem Löschvorgang in seine Endlage bewegt wird.
Die in der Hauptpatentanmeldung beschriebene Drosselanordnung arbeitet mit Drossel- und Rückschlagventilen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der Drosselanordnung und ist
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem mit dem Antriebskolben des Schalters verbundenen Kolben
und einer Durchtrittsöffnung für diesen Kolben in der Druckgasleitung, welche aus dem Raum hinter
dem Antriebskolben führt, in einer solchen Anordnung besteht, daß die Ausschaltgeschwindigkeit des
beweglichen Kontaktes beim Eintritt des Kolbens in die genannte Öffnung stark herabgesetzt wird. Man
erhält so eine sehr einfache und betriebssichere Drosselanordnung, die gegenüber der des Hauptpatentes
noch folgende Vorteile hat.
Bei dem Schalter der Hauptpatentanmeldung wirkt die Drosselanordnung so, daß die Dämpfung nach
ihrem Einsetzen wegen der fortgesetzten Komprimirung der Luft auf der Rückseite des Antriebskolbens
während des ganzen übrigen Teils der Bewegung des beweglichen Kontakts, erhalten bleibt. Dies bedeutet,
daß es recht lange dauert, bevor der bewegliche Kontakt seine Endlage erreicht. Die Drosselanordnung
nach der Erfindung kann aber leicht so ausgebildet werden, daß die Verbindung zwischen dem genannten
Kompressionsraum und dem Druckluftsystem sowohl vor wie nach dem Passieren der Durchtrittsöffnung
für den Kolben fast oder ganz frei ist. Die Einrichtung hat also den Vorteil, daß der Dämpfungskolben
nach der Dämpfung wieder beschleunigt werden und so die Endlage der Bewegung des beweglichen Kontaktes
schnell erreicht werden kann. Dies bringt
Druckluftschalter
Zusatz zur Anmeldung: A 39001 VIII d/21 c
Auslegeschrift 1186126
Auslegeschrift 1186126
Anmelder:
Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget,
Västeras (Schweden)
Västeras (Schweden)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Missling
und Dipl.-Ing. R. Schlee, Patentanwälte,
6300 Gießen, Bismarckstr. 43
Als Erfinder benannt:
Olof Eliasson, Ludvika;
Karl Gustav Sindahl, Sollentuna (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 27. Mai 1966 (7268)
wiederum mit sich, daß das Ausblasventil früher als bisher geschlossen werden kann, was geringeren Luftverbrauch
des Schalters bedeutet.
Um zu vermeiden, daß der bewegliche Kontakt beim Erreichen der Ausschaltendlage zurückprallt,
ist es im allgemeinen notwendig, eine Endlagedämpfung anzuordnen. Die Drosselanordnung nach der
Erfindung kann aber auch in einfacher Weise diese Dämpfung besorgen, beispielsweise mittels eines
zweiten Dämpfungskolbens, der in die Durchtrittsöffnung des ersten Kolbens eingeführt wird, wenn
der bewegliche Kontakt in der Nähe seiner Ausschaltendlage
ist.
Die dem oder den Dämpfungskolben angepaßte Öffnung wird am einfachsten von einer sogenannten
Dämpfungsscheibe gebildet, die im Anschluß an den genannten Kompressionsraum angebracht wird. Diese
Dämpfungsscheibe wird vorteilhaft so eingespannt, daß sie axial so verschiebbar ist, daß sie beim
Schließen des Schalters von ihrem Sitz abgehoben
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eines etwa an der Leistungsschaltsteile gebildeten
Lichtbogens vom Behälter 1 und durch das Kühlgitter 39 in die freie Luft hinausströmen kann. Wenn
der Dämpfungskolben 31 die Dämpfungsscheibe 32 erreicht, wird der bewegliche Kontakt gebremst, weil
die Verbindung zwischen dem Kompressionsraum 7 und Behälter 1 gedrosselt wird. Während des Passierens
des Dämpf ungskolbens durch die Dämpfungsscheibe ist das Spiel zwischen dem Kolben und dem
günstigen Abstand vom Gegenkontakt befindet.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben,
in dieser zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Schalter,
F i g. 2 einen Schnitt durch die Drosselanordnung des Schalters in größerem Maßstab und
wird und dadurch den Luftdurchtrittsquerschnitt zwischen dem erstgenannten Raum und dem Kompressionsraum
erweitern kann. Es wird so erreicht, daß die Schließbewegung des Schalters ohne Dämpfung
erfolgen kann.
Der Dämpfungskolben wird vorteilhaft von einer Kolbenstange getragen, die in der Längsrichtung einstellbar
ist. Dadurch kann man ohne Schwierigkeiten das Dämpfungsmoment zu einem Punkt während des
Ausschaltvorganges verlegen, wo sich der bewegliche i0 Loch in der Dämpfungsscheibe ausschlaggebend für
Kontakt in einem für die Löschung des Lichtbogens die Kontaktgeschwindigkeit. Wenn der Dämpfungskolben die Dämpfungsscheibe passiert hat, besteht
jedoch kein Hindernis mehr für den Dämpfungskolben und dadurch auch nicht für den beweglichen
15 Kontakt, ihre Geschwindigkeit wieder zu erhöhen.
Um möglichst zu vermeiden, daß der bewegliche Kontakt zurückprallt, wenn er die Ausschaltendlage
einnimmt, ist die Kolbenstange noch mit einem Kolben 40 versehen. Dieser Kolben ist so auf der Kolben-
F i g. 3 einen Schnitt durch einen Schalter mit 2o stange 33 angeordnet, daß er, kurz bevor die Stange
einer anderen Ausführung der Drosselanordnung. die Endlage erreicht hat, in das Loch in der Dämp-
F i g. 1 zeigt einen Schalter mit einem ständig mit fungsscheibe 32 eingeführt wird und dieses Loch
Druckluft gefüllten Behälter 1, der mit einem An- während des ganzen übrigen Teils des Abschalttriebsgehäuse
2 zusammengebaut ist. Im Behälter 1 manövers drosselt. Sobald der Kolben in das Loch
ist eine Leistungsschaltstelle mit einem federnden 25 in der Dämpfungsscheibe eingeführt worden ist, befesten
Kontakts und einem beweglichen Kontakt4 ginnt ein Kompressionsdruck auf die Rückseite des
angeordnet, die über Gleitkontakte 22 bzw. 23 in Antriebskolbens 6 einzuwirken, je mehr sich der AnVerbindung
mit den Anschlußklemmen 24 bzw. 25 triebskolben der Endlage nähert, so daß seine Gestehen.
Der Behälter 1 wird von einem hohlen Stütz- schwindigkeit in dieser Weise auf einen so niedrigen
isolator 26 getragen, der auf einem geerdeten Sockel 30 Wert abgebremst ist, daß der Antriebskolben die
27 angeordnet ist. Der Stützisolator 26 dient gleich- Ruhelage ohne Rückprallen einnehmen kann,
zeitig zur Führung von Druckluft zum Behälter 1. Die Leistungsschaltstelle wird dadurch geschlos-
Dem Isolator 26 wird die Druckluft über eine Lei- sen, daß die Leitung 20 mit der freien Luft verbuntung
28 von einer nicht gezeigten Druckluftquelle den wird, so daß der Raum 8 entleert wird und der
zugeführt. Innerhalb des Stützisolators 26 ist ein Iso- 35 Antriebskolben 6 und der bewegliche Kontakt 4 nach
Iierrohr29 für die Zuführung der Steuerluft ange- links gepreßt werden. Die Schließbewegung erfolgt
ordnet, das Rohr 29 wird über eine Leitung 30 und ohne irgendeine dämpfende Wirkung der Drosselnicht
gezeigte Ventilorgane aus derselben Druckluft- anordnung 31, 32. Bei einer etwaigen Komprimiequelle
gespeist wie das Rohr 28. rung der Luft zwischen dem Dämpfungskolben 31
Der bewegliche Kontakt 4 des Schalters hat einen 40 und der Scheibe 32 wird nämlich die Scheibe 32 aus
Blasluftkanal 9 und ist mit einem Ventilteller 11 fest ihrem Sitz gehoben, so daß die Löcher 36 freigelegt
verbunden, dessen Aufgabe es ist, den Blasluft- werden und dadurch den Luftweg zum Raum auf der
kanal 9 in der völlig offenen und völlig geschlossenen anderen Seite der Scheibe erweitern.
Lage der Leistungsschaltstelle zu schließen. Der F i g. 3 zeigt einen Schnitt durch das Antriebs-
Ventilteller 11 ist durch eine Kolbenstange 5 mit 45 gehäuse 2 eines Schalters mit einer alternativen Auseinem
Antriebskolben 6 verbunden, dessen eine Seite führung der Drosselanordnung, Die Dämpfungseinen
ersten Raum 8 und dessen andere Seite einen kolben 31 und 40 sind hier mit der Kolbenstange 33
Kompressionsraum 7 abgrenzt. Der Raum 7 steht an der Wand des Gehäuses 2 befestigt, während die
durch eine Leitung 13 in Verbindung mit dem Be- Dämpfungsscbeibe 32 axial verschiebbar in einer
halter 1, und zwar über eine Drosselanordnung, die 50 Ausnehmung des Antriebskolbens 6 befestigt ist. Bei
aus einem mit dem Antriebskolben 6 verbundenen dieser Ausführung bildet die Verbindung 13 zwischen
dem Kompressionsraum 7 und dem Druckluftbehälter 1 einen zentralen Kanal in der Kolbenstange
5.
Wie aus den gezeigten Ausführungsbeispielen hervorgeht, kann man durch Regeln des Dämpfungsdruckes mittels des Spiels zwischen einem massiven
Kolben und dem Loch in einer Scheibe eine Drosselanordnung
erhalten, die äußerst einfach und robust
dem Dämpfungskolben 31 angepaßten Loch 35 60 ist. Die Verwendbarkeit der Anordnung wird auch
mehrere exzentrisch angeordnete Löcher 36. Der dadurch erhöht, daß sie leicht so ausgeführt werden
Schalter hat außerdem einen Dämpfungswiderstand
37 und eine Widerstandstrennstelle 38.
37 und eine Widerstandstrennstelle 38.
Der Schalter wird dadurch geöffnet, daß Druckluft dem Raum 8 durch das Rohr 29 zugeführt wird, Der
bewegliche Kontakt 4 bewegt sich dabei anfangs schnell nach rechts, der Ventilteller 11 öffnet den
Blasluftkanal 9, so daß Druckluft für die Beblasung
Dämpfungskolben 31 und einer dem Dämpfungskolben angepaßten Dämpfungsscheibe 32 besteht,
Zur Verbindung des Antriebskolbens und des Dämpfungskolbens dient eine Kolbenstange 33.
Aus der F i g, 2 geht hervor, daß die Dämpfungsscheibe 32 mit Hilfe eines Spreizringes 34 befestigt
ist, so daß sie zwischen zwei Endlagen axial verschiebbar ist. Die Dämpfungsscheibe hat außer dem
kann, daß mehrere Dämpfungsfunktionen während ein und desselben Bewegungsverlaufs erhalten werden
können.
Claims (9)
1. Druckluftschalter mit einer in einem ständig mit Druckluft gefüllten Behälter angeordneten
Leistungsschaltstelle, deren beweglicher Kontakt einen Blasluftkanal bildet und mit einem Kolben
verbunden ist, dessen zugehöriger Zylinder auf der einen Seite des Kolbens über ein Betätigungsventil beim Schließen der Leistungsschaltstelle
mit der freien Luft und beim Öffnen der Leistungsschaltstelle mit dem Druckluftsystem
des Behälters und auf der anderen Seite des Kolbens über eine Drosselanordnung ständig
mit dem Druckluftsystem des Behälters verbunden ist, nach Patentanmeldung A 39001
VIII d/21 c (deutsche Auslegeschrift 1186126),
dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselanordnung aus einem mit dem Antriebskolben (6) oder dem Zylinderdeckel (2) des
Schalters verbundenen Kolben (31J und einer Durchtrittsöffnung (32) für diesen Kolben in der
Druckgasleitung, welche aus dem Raum hinter dem Antriebskolben (6) führt, in einer solchen
Anordnung besteht, daß die Ausschaltgeschwindigkeit des beweglichen Kontaktes (4) beim Eintritt
des Kolbens in die genannte Öffnung (32) stark herabgesetzt wird.
2. Druckluftschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge des KoI-bens
(31) oder seiner Durchtrittsöffnung (32) so bemessen ist, daß die Drosselwirkung auf einen
Teil des Weges des beweglichen Kontaktes begrenzt ist.
3. Druckluftschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselanordnung gleichzeitig
so ausgebildet ist, daß sie die Bewegung des beweglichen Kontaktes kurz vor seiner Endlage
dämpft.
4. Druckluftschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Dämpfung der Bewegung
des beweglichen Kontaktes in seiner Endlage ein zusätzlicher Kolben (10) dient, der am
Schluß seiner Bewegung in die Durchtrittsöffnung (32) des Kolbens (31) eintritt und die Dämpfung
des beweglichen Kontaktes (4) in der Löschlage bewirkt.
5. Druckluftschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung für
den Dämpfungskolben von einer Scheibe (32) gebildet wird.
6. Druckluftschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (32) axial entweder
im Deckel (2) des Zylinders (7) oder im Schalterantriebskolben (6) gelagert ist.
7. Druckluftschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Scheibe (32) zusätzliche
Öffnungen (36) angebracht sind.
8. Druckluftschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Dämpfungskolben (31, 40) am Zylinderdeckel (2) angeordnet
sind.
9. Druckluftschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des bzw. der
Dämpfungskolben (31, 40) vom Schalterantriebskolben (6) bzw. vom Zylinderdeckel (2) einstellbar
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 519/482 3. 68 © Bundesdruckerei Berlin
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