DE1263113B - Empfaenger fuer frequenzmodulierte Signale - Google Patents
Empfaenger fuer frequenzmodulierte SignaleInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03d
Deutsche Kl.: 21 a4- 24/01
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
St24827IXd/21a4
31. Dezember 1965
14. März 1968
31. Dezember 1965
14. März 1968
Bei den bekannten Überlagerungsempfängern wird eine so große Zwischenfrequenz gewählt, daß eine
ausreichende Spiegelwellenunterdrückung durch Anwendung von Schwingkreisen vor dem Mischer möglich
ist. Mit Rücksicht auf die Nachbarkanalselektion wird dabei eine relativ zur Zwischenfrequenz schmalbandige
Verstärkung im Zwischenfrequenzverstärker angewendet. Bei einer derartigen schmalbandigen
Verstärkung von z. B. einer Bandbreite von 200 kHz bei einer Zwischenfrequenz von 10,7 kHz ist die Anwendung
von Schwingkreisbandfiltern erforderlich. Derartige Schwingkreisbandfilter benötigen einen
exakten Abgleich.
Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, einen Empfänger für frequenzmodulierte Signale zu realisieren,
bei dem mindestens nach dem Mischer keine Schwingkreise verwendet werden.
Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Während bei den bekannten Überlagerungsempf angern — wie bereits erwähnt — die Zwischenfrequenz
so groß gewählt werden mußte, daß die Spiegelwellenselektion mittels Schwingkreisen vor dem
Mischer durchgeführt werden kann, ist dies bei dem erfindungsgemäßen Empfänger nicht nötig, weil bei
ihm die Spiegelwellenunterdrückung vorwiegend durch die Begrenzung im Zwischenfrequenzverstärker
erfolgt. Dadurch ist es möglich, die Zwischenfrequenz so niedrig zu wählen, daß die Nachbarkanalselektion
allein durch ÄC-Filter im ZF-Verstärker erfolgen kann.
Eine noch bessere Nachbarkanalselektion erreicht man dadurch, daß die Mittenfrequenz des modulierten
ZF-Signals kleiner als der doppelte Wert des maximalen Frequenzhubes des zu empfangenden
Signals gewählt wird. Bei einer derart niedrigen ZF liegen die beiden Abstimmfrequenzen für den Mischoszillator
so dicht nebeneinander, daß dasselbe Signal zweimal nebeneinander empfangen werden kann, wie
dies bei Anwendung eines Flankendemodulators bei herkömmlichen Überlagerungsempfängern mit hoher
Zwischenfrequenz der Fall ist. Zur Unterdrückung einer dieser beiden Empfangsmöglichkeiten wird es
weiterhin als vorteilhaft betrachtet, die Gleichspannungskomponente des demodulierten Signals zur
Frequenzverstimmung des Mischoszillators zu verwenden. Diese Frequenzverstimmung wirkt bei der
einen Empfangsmöglichkeit als automatische Feinabstimmung, bei der anderen Empfangsmöglichkeit
bewirkt sie, daß der Mischoszillator beim Durchstimmen diese Frequenz überspringt.
Weiterhin wird es als vorteilhaft angesehen, das Empfänger für frequenzmodulierte Signale
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Gerhard-Günter Gaßmann, 7301 Berkheim
vollständige demodulierte Signal (Gleich- und Wechselspannungskomponente) zur Frequenzmodulation
des Mischoszillators heranzuziehen. Dabei ist es besonders vorteilhaft, diese Frequenzmodulation
so groß zu wählen, daß bei einer der beiden möglichen Mischoszillatorfrequenzen zur Bildung der
gleichen Zwischenfrequenz eine so große Modulationsrückkopplung auftritt, daß bei dieser Mischoszillatorfrequenz
kein Empfang möglich ist. Für den Fall, daß das zu empfangende Signal relativ schwach
ist und in dessen unmittelbarer· Frequenznachbar' schaft ein starker Sender auftritt, ist es zweckmäßig,
die Polarität des zur Frequenzmodulation des Mischoszillators demodulierten Signals bzw. nur dessen
Gleichspannungskomponente umschaltbar zu gestalten, so daß bei der anderen der beiden möglichen
Mischoszillatorfrequenzen kein Empfang möglich ist.
Bei Anwendung der Frequenzmodulation des Mischoszillators mit dem demodulierten Signal ist es
besonders zweckmäßig, die Mittenfrequenz des Zwischenfrequenzsignals kleiner als den doppelten Wert
des durch die Frequenzmodulation des Mischoszillators reduzierten maximalen Frequenzhubes des
ZF-Signals zu wählen. Wenn der Frequenzhub des Zwischenfrequenzsignals relativ groß ist und auch
zur Demodulation Schwingkreise vermieden werden sollen, wird schließlich vorgeschlagen, zur Demodulation
des Zwischenfrequenzsignals einen Univibrator oder einen anderen an sich bekannten frequenzlinearen
Demodulator unter Ausnutzung der Auf- und Entladung eines Kondensators zu verwenden.
Der erfindungsgemäße Empfänger hat den großen Vorteil, daß man alle Arten von integrierten Schaltungen
anwenden kann und somit ein Empfänger mit besonders kleinen Abmessungen realisierbar
wird. Wenn die Spiegelwellenunterdrückung allein durch die Begrenzung im ZF-Verstärker erfolgt, werden
auch keine Schwingkreise vor dem Mischer be-
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nötigt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist der Fort- - In den Fig. 1 bis 3 sind die SpektrenS1 bis S3 so
fall von Abgleichelementen, so daß eine weitgehend dargestellt, daß ihre Frequenzbreite dem doppelten
vollautomatische Produktion des Empfängers mög- Wert des Frequenzhubes (z. B. 2-75 kHz) entlich
wird. Durch die Frequenzmodulation des Misch- spricht. Der Abstand der Frequenz des Mischosziloszillators
mit dem demodulierten Signal oder seiner 5 lators 0 zur Mittenfrequenz des jeweils benachbarten
Gleichspannungskomponente wird erreicht, daß je- Spektrums bzw. Spektren ist in diesen Figuren gleich
weils nur bei einer der beiden Mischoszillatorfrequen- dem doppelten Wert des maximalen Frequenzhubes'
zen, die zur Bildung desselben ZF geeignet sind, gewählt. Der Abstand der Mittenfrequenzen der
Empfang möglich ist. Spektren entspricht bei diesen Beispielen dem vier-
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im io fachen Wert des maximalen Frequenzhubes, nämlich
folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. 300 kHz (in Europa genormter Kanalabstand). Wählt
Die F i g. 1 bis 3 dienen zur näheren Erläuterung man den Abstand der Frequenz des Mischoszillader
Empfängerschaltung in F i g. 4. In F i g. 5 wird tors 0 zur Mittenfrequenz des zu empfangenden
eine Weiterbildung der Schaltung nach F i g. 4 gezeigt. Spektrums kleiner, so fallen in Fig. 3 b die Mitten-In
Fig. la sind S1 und S2 die Spektren zweier be- 15 frequenzen der ZF-Frequenzen von S1 und S2 nicht
nachbarter frequenzmodulierter Sender mit nahezu unmittelbar aufeinander. Dies hat den Vorteü, daß
gleicher Eingangsamplitude in der Empfangsantenne. auch bei Modulationspausen beider Spektren und
Der Abstand der Mittenfrequenz dieser Spektren S1 bei nicht idealer Begrenzung kerne in den Hörbereich
und S2 entspricht dem genormten Kanalabstand. Die fallenden Schwebungstöne auftreten können. Wählt
mit 0 bezeichnete Frequenz ist die Mischoszillator- 20 man dagegen den Abstand der Frequenz des Mischfrequenz.
Im erfindungsgemäßen Empfänger ent- Oszillators größer als den doppelten, jedoch kleiner
stehen Zwischenfrequenzen entsprechend den Ab- als den fünffachen Wert des maximalen Frequenzständen
zwischen S1 und 0 und S2 und 0. hubs des zu empfangenden Spektrums, so ist es
Wie nachfolgend näher erläutert wird, wird im leichter, Stereosignale mit einer Hilfsfrequenz von
Zwischenfrequenzverstärker des Empfängers zur 25 z. B. 38 kHz zu demodulieren. Darüber hinaus liegen
Nachbarkanalselektion ein .RC-Filter angewendet. In die beiden Empfangsmöglichkeiten weiter ausein-F
i g. 1 b ist D die Durchlaßkurve dieses ZF-Verstär- ander.
kers. Die Selektion dieser Durchlaßkurve in bezug In Fig. 4 wird das Blockschaltbild eines Empfän-
auf den Sender S2 muß so groß sein, daß eine aus- gers gemäß der Erfindung wiedergegeben. Darin ist 1
reichende Absenkung erzielt wird. Soll der Sender S2 30 die Empfangsantenne, 2 ein HF-Verstärker, der auch
empfangen werden, so muß die Mischoszillator- mit Schwingkreisen ausgestattet sein kann, die in
frequenz auf einen höheren Wert eingestellt werden, bevorzugter Weise mit Kapazitätsdioden abgestimmt
wie dies in F i g. 2 a dargestellt ist. werden können, 3 ist der Mischer und 4 der Misch-
In Fig. 1 und 2 wurde angenommen, daß kein oszillator, der ebenfalls vorzugsweise mit einer Kapa-Spiegelwellenempfang
auftritt. In F i g. 3 soll gezeigt 35 zitätsdiode abgestimmt wird. In an sich bekannter
werden, daß auch bei vorhandenem Spiegelwellen- Weise kann man den Mischer 3 und den Oszillator 4
empfang der erfindungsgemäße Empfänger einwand- zu einem selbstschwingenden Mischer zusammenfrei
arbeitet, wenn der zu empfangende Sender und fassen. Nach dem Mischer 3 folgt der Tiefpaßdie
Spiegelwelle eine verschiedene Amplitude haben. verstärker 5, dessen obere Frequenzgrenze so ge-In
Fig. 3 a sind S1, S2 und S3 wieder die Spektren 40 wählt ist, daß eine Nachbarkanalselektion gemäß
dreier frequenzmodulierter Sender, die jedoch mit Fig. Ib, 2b und 3b möglich ist. Der Durchlaßverschiedener
Feldstärke die Empfangsantenne er- bereich darf zu tiefen Frequenzen unter 20 kHz abreichen.
Wird der Mischoszillator 0 auf eine Frequenz fallen, weil die Zwischenfrequenz grundsätzlich so
zwischen den beiden Spektren S1 und S2 eingestellt, gewählt werden muß, daß selbst bei größtem Freso
erhält man sowohl für den Sender S1 als auch für 45 quenzhub der niedrigste Augenblickswert der Zwiden
Sender S2 die gleiche Zwischenfrequenz. Da je- schenfrequenz nicht die höchste Modulationsfrequenz
doch der Zwischenfrequenzverstärker als weitgehend erreicht. Im allgemeinen wird der niedrigste Augenidealer Begrenzer ausgebildet ist, wird das schwächere blickswert der Zwischenfrequenz höher als 20 kHz
Signal (in diesem Fall S1) so unterdrückt, daß nur sein. Der Tiefpaßverstärker 5 ist so ausgebildet, daß
das Signal S2 dem Diskriminator zur Demodulation 50 er möglichst weitgehend als idealer Begrenzer arbeiangeboten
wird. Wäre im Gegensatz zu Fig. 3a das tet. Das vom Verstärkers abgegebene Signal wird
Spektrum S1 relativ zum Spektrum S2 mit größerer einem Diskriminator 6 zugeführt, der vorzugsweise
Amplitude angeboten worden, so würde bei der in ebenfalls ohne Schwingkreise aufgebaut ist. In vor-Fig.
3a gezeichneten Mischoszillatorfrequenz nur teilhafter Weise kann als Diskriminator ein Univibrader
Sender S1 empfangen werden. Zum Empfang des 55 tor in Verbindung mit einem Integrationskonden-Senders
S2 müßte dann der Mischoszillator auf eine sator Verwendung finden. Es können aber auch
Frequenz zwischen S2 und S3 eingestellt werden. andere an sich bekannte frequenzlineare Diskrimi-Ohne
Anwendung einer Spiegelwellenselektion vor natoren verwendet werden, die nach dem Prinzip
dem Mischer treten nur dann Schwierigkeiten auf, der Auf- und Entladung eines Kondensators arbeiten,
wenn die Sender S1 und S3 mit einer größeren Feld- 60 Vom Ausgang des Diskriminators wird das demodustärke
als der Sender S2 eintreffen. Ein solcher Fall lierte Signal einem Niederfrequenzverstärker 7 zutritt
jedoch in der Praxis außerordentlich selten auf. geführt, der das Signal an den jeweiligen Signal-Um
auch in einem solchen Fall den Sender S2 emp- empfänger, z. B. Lautsprecher 8, abgibt. Bei einem
fangen zu können, muß man herkömmliche Selek- Empfänger gemäß Fig. 4 wird ein einzelner Sender,
tionsmittel vor dem Mischer (z. B. einen abstimm- 65 der keine unmittelbare Nachbarsender hat, bei zwei
baren Sperrkreis) anwenden, oder man muß eine verschiedenen Mischoszillatorfrequenzen empfangen.
Selektion durch richtungsempfindlichen Empfang mit Um diesen Effekt zu beseitigen, wird in Weitereiner
Richtantenne anwenden. bildung der Erfindung vorgeschlagen, das vom Dis-
kriminator 6 abgegebene vollständige demodulierte Signal bzw. dessen Gleichspannungskomponente z. B.
mit einer Kapazitätsdiode 10 zur Frequenzmodulation bzw. Frequenzverstimmung des Oszillators 4
heranzuziehen. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß nur eine der beiden möglichen Mischoszillatorfrequenzen
zum Empfang des betreffenden Senders geeignet ist. Bei der richtigen Mischoszillatorfrequenz
wird auf diese Weise eine Modulationsgegenkopplung angewendet und mit Hilfe der Gleichspannungskomponente
eine automatische Feinabstimmung realisiert.
Bei der unerwünschten Mischoszillatorfrequenz entsteht im Gegensatz dazu eine Modulationsrückkopplung
und infolge der Mitverwendung der Gleich-Spannungskomponente ein Kippvorgang, derart, daß
eine Beibehaltung dieser Mischoszillatorfrequenz nicht möglich ist.
In Weiterbildung dieses Merkmals wird darüber hinaus vorgeschlagen, die vom Diskriminator abgegebene
Spannung auch in umgepolter Form (180°-Verschiebung) zur Modulation des Mischoszillators
4 heranziehen zu können. F i g. 5 zeigt ein Blockschaltbild eines Empfängers gemäß dieser
Weiterbildungen. Darin sind für die gleichen Teile die gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 4 verwendet.
10 sei eine Kapazitätsdiode, mit der die Frequenzmodulation des Mischoszillators 4 durchgeführt werden
kann. 9 soll symbolisch eine Einrichtung darstellen, mit der das vom Diskriminator abgegebene
Signal in seiner Polarität umgekehrt werden kann. Mit dem Schalter 11 kann die jeweilige Polarität gewählt
werden. Mit diesem Schalter kann also die jeweils erwünschte Mischoszillatorfrequenz relativ
zum gewünschten Empfangssignal gewählt werden.
In beiden Empfängerschaltungen Fig.4 und 5
sind die Mischoszillatoren 4 entweder in herkömmlicher Weise mittels L-Variometer oder Drehkondensatoren
variabel. Es kann aber auch besonders vorteilhaft sein, die Wahl der Sender mit Tasten
bzw. mit einem Potentiometer durchzuführen, um damit verschiedene Gleichspannungen einzustellen,
die wiederum einer Reaktanzstufe (z. B. Kapazitätsdiode) zur Frequenzwahl des Mischoszillators zugeführt
werden.
Claims (8)
1. Empfänger für frequenzmodulierte Signale, die einen vorbestimmten maximalen Frequenzhub
(ζ. B. ± 75 kHz) haben und bei dem das zu empfangende frequenzmodulierte Signal mittels eines
Mischers und eines Mischoszillators in eine Zwischenfrequenz verwandelt wird, die in einem
Zwischenfrequenzverstärker verstärkt und begrenzt und anschließend demoduliert wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittenfrequenz des modulierten Zwischenfrequenzsignals, dessen Spiegelwellenanteil durch Begrenzung
im lediglich J?C-Filter zur Nachbarkanalselektion enthaltenden ZF-Verstärker unterdrückt
wird, kleiner als der fünffache Wert des maximalen Frequenzhubes (z. B. 5-75 kHz
= 375 kHz) ist.
2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenfrequenz des modulierten
Zwischenfrequenzsignals kleiner als der doppelte Wert des vorbestimmten maximalen
Frequenzhubes ist.
3. Empfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Unterdrückung
eines Empfanges von Spiegelwellen die Gleichspannungskomponente des demodulierten Signals
zur Frequenzverstimmung des Mischoszillators verwendet wird.
4. Empfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vollständige
demodulierte Signal (Gleichspannungs- und Wechselspannungskomponente) zur Frequenzmodulation
des Mischoszillators verwendet wird.
5. Empfänger nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der
Frequenzverstimmung z. B. durch Umpolung des vollständigen demodulierten Signals bzw. dessen
Gleichspannungskomponente umschaltbar ist.
6. Empfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenfrequenz des modulierten
ZF-Signals kleiner als der doppelte Wert des durch die Frequenzmodulation des Mischoszillators
reduzierten maximalen Frequenzhubes des ZF-Signals ist.
7. Empfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Demodulation
des ZF-Signals ein Univibrator in Verbindung mit einem Integrationskondensator dient.
8. .Empfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks
automatischer Herstellung dieses Empfängers alle passiven Bauelemente in Dünn- oder Dickfilmtechnik
aufgebaut sind und die aktiven Bauelemente (z. B. Transistoren und Dioden bzw. Halbleiterschaltkreise mit zusammengefaßten
Transistorsystemen) in an sich bekannter Weise automatisch eingelötet sind und zur Frequenznachstimmung
des Mischoszillators und zur Frequenznachstimmung der Vorkreise Kapazitätsdioden dienen, und die Spule des Mischoszillators
und die Spulen der Vorkreise ebenfalls in Dünnbzw. Dickfilmtechnik aufgebracht sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Telefunken-Zeitung, 1965, H. 3/4, S. 360 bis 371.
Telefunken-Zeitung, 1965, H. 3/4, S. 360 bis 371.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 518/226 3. 68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (13)
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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