DE2904565B2 - Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät - Google Patents
Mehrnormen-FernsehempfangsgerätInfo
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- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/44—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
- H04N5/46—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards for receiving on more than one standard at will
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Description
Stand der Technik
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät dieser Art ist beispielsweise aus der DE-OS 23 19 443 bekannt. Bei
dem dort beschriebenen Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät wird eine Umschaltung zwischen den
einzelnen Normen dadurch erzielt, daß der Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker als abstimmbarer Verstärker
ausgebildet ist und auf eine der Norm der jeweilig empfangenen Fernsehsendung zugeordnete Frequenz
abgestimmt wird.
In dieser Weise aufgebaute Mehrnormen-Fernsehempfangsgeräte weisen jedoch einige Nachteile auf. So
neigt der abstimmbar ausgebildete Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker zu unerwünschten Eigenschwingungen,
die sich nur unter erheblichem Aufwand vermeiden lassen, wobei dieser Aufwand mit der frequenzmäßigen
Breite des Abstimmbereichs zunimmt. Ferner weisen derartige abstimmbare Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker
einen frequenzabhängigen Verstärkungsgrad auf. Somit läßt sich der optimale Verstärkungsgrad des
Ti_-n-Zwischenfrequenz-Verstärkers nicht für alle Empfangsbereiche
in gleicher Weise nutzen.
Vorteile der Erfindung
Diese Nachteile werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß einem der Zwischen-
Frequenz-Verstärker eine zusätzliche Mischstufe mit einem in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen
Oszillator vorgeschaltet ist und der zusätzlichen Mischstufe ein frequenzmäßig in dem Durchlaßbereich
des der zusätzlichen Mischstufe nachgeschalteten Zwischenfrequenz-Verstärkers liegendes und durch
Mischung aus dem der Mischstufe in tier Empfangsstufe entnehmbaren Fernsehsignal mit dem Ausgangssignai
des zusätzlichen Oszillators gebildetes Signal entnehmbar ist, indem der zusätzliche Oszillator auf eine der
Norm der empfangenen Fernsehsendung zugeordnete Betriebsfrequenz geschaltet ist.
Eine hohe Selektivität und große Verstärkung bei allen Empfangsfrequenzen läßt sich gemäß einer
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dadurch erzielen, daß die zusätzliche Mischstufe mit dem in
seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszillator dem Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker des
Mehrnormen-Fernsehempfangsgerätes vorgeschalte', ist und der zusätzlichen Mischstufe ein frequenzmäßig in
dem Durchlaßbereich des Ton-Zwischenfrequenz-Verstärkers liegendes und durch Mischung aus dem der
Mischstufe in der Empfangsstufe entnehmbaren Ton-Zwischenfrequenz-Signal mit dem Ausgangssignal des
zusätzlichen Oszillators gebildetes Signal entnehmbar ist, indem der zusätzliche Oszillator auf eine der Norm
der empfangenen Fernsehsendung zugeordnete Betriebsfrequenz geschaltet ist.
Dabei ist es von Vorteil, den in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszillator auf einer
Frequenz schwingen zu lassen, die sich als Differenzfrequenz aus der der Mischstufe in der Empfangsstufe
entnehmbaren Ton-Zwischenfrequenz und der Durchlaßfrequenz des Ton-Zwischenfrequenz-Verstärkers
ergibt
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die vorliegende Erfindung läßt sich sowohl bei Fernsehempfangsgeräten, die nach dem Paralleltonverfahren
arbeiten, als auch bei Fernsehempfangsgeräten, die nach dem Differenzträgerverfahren arbeiten, anwenden.
Bei Fernsehempfangsgeräten, die nach dem Paralleltonverfahren arbeiten, wird die zusätzliche Mischstufe
mit dem in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszillator in vorteilhafter Weise direkt
dem Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker voi geschaltet.
Ferner liegt es im Rahmen der Erfindung, bei nach dem Paralleltonverfahren arbeitenden Fernsehempfangsgeräten
die zusätzliche Mischstufe mit dem in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen
Oszillator dem Bild-Zwischenfrequenz-Verstärker direkt vorzuschalten.
Gemäß der vorliegenden Erfindung lassen sich auch Fernsehempfangsgeräte, die nach dem Differenzträgerverfahren
arbeiten, als Mehrnormen-Fernsehempfangsgeräte ausbilden. Bei derartig aufgebauten Fernsehempfangsgeräten
wird die zusätzliche Mischstufe mit dem in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen
Oszillator erfindungsgemäß dem Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker vorgeschaltet.
Erfindungsgemäß ausgebildete Mehrnormen-Fernsehempfangsgeräte sind zum Empfang von Fernsehsendungen
jeder Norm geeignet, wobei sowohl Fernsehsendungen, bei denen der Fernsehton in Frequenzmodulation
vorliegt, als auch Fernsehsendungen, bei denen der Fernsehton in Amplitudenmodulation vorliegt,
empfangen werden können.
Zeichnung
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend in einer möglichen Ausbildung an den F i g. 1 und 2 näher
erläutert.
Dabei zeigt die Fig. 1 ein nach dem Paralleltonverfahren
arbeitendes Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät, bei dem die erfindungsgemäße zusätzliche Mischstufe
mit dem in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren
in zusätzlichen Oszillator dem Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker
vorgeschaltet ist.
In der F i g. 2 ist der Tonzweig eines erfindungsgemäß
wie in der Fig. 1 ausgebildeten Mehrnormen-Fernsehempfangsgerätes
dargestellt, wobei dieser Tonzweig
ir> mit handelsüblichen integrierten Schaltkreisen aufgebaut
ist.
F i g. 1 zeigt den Ton- und den Bildsignalzweig eines im Paralleltonverfahren arbeitenden erfindungsgemäß
ausgebildeten Mehrnormen-Fernsehempfangsgerätes.
w Die zu empfangenden Fernsehsignale gelangen über
die Antenne 1 in die Empfangsstufe 2, welche eine Hochfrequenz-Fingangsstufe, eine Mischstufe und einen
der Mischstufe zugeordneten in seiner Frequenz veränderbaren Oszillator umfaßt. Am Ausgang der
2r> Empfangsstufe 2 stehen die zwischenfrequenten BiId-
und Tonsignale an.
Die zwischenfrequenten Bildsignale werden von dem Bild-Zwischenfrequenz-Verstärker 3 verstärkt und von
dem dem Bild-Zwischenfrequenz-Verstärker 3 nachge-
Ki schalteten Bild-Zwischenfrequenz-Deniodulator 4 demoduliert.
Die mit dem Bild-Zwischenfrequenz-Demodulator 4 gewonnenen demodulierten Bildsignale
werden von dem Video-Verstärker 5 verstärkt. Die am Ausgang 6 des Viedeo-Verstärkers 5 anstehenden
Ii Signale dienen der Ansteuerung der nicht näher
dargestellten Bildröhre. In an sich bekannter Weise werden die am Ausgang 6 des Video-Verstärkers 5
anstehenden Signale ferner einer nicht näher dargestellten Impulsabirennstufe zugeführt, mit der die im
to Videosignal enthaltenen Synchronimpulse zur Synchronisation der Zeilen- und Bildablenkung gewonnen
werden.
Die am Ausgang der Empfangsstufe 2 ebenfalls anstehenden zwischenfrequenten Tonsignale gelangen
f> erfindungsgemäß in die zusätzliche Mischstufe 12, in der
sie erfindungsgemäß mit den Ausgangssignalen des in seiner Betriebsfrequenz unischaltbaren zusätzlichen
Oszillators 13 gemischt werden. Dabei wird der zusätzliche Oszillator 13 erfindungsgemäß auf eine von
5<> der Norm der empfangenen Fernsehsendung, d. h. vom
Frequenzabstand zwischen dem Bildträger und dem Tonträger abhängige Betriebsfrequenz geschaltet, die in
ihrer Frequenzlage so liegt, daß das von der zusätzlichen Mischstufe 12 aus dem Ausgangssignal des
>5 zusätzlichen Oszillators 13 und dem von der Empfangsstufe 2 kommenden zwischenfrequenten Tonsigna!
gebildete und mit dem Tonsignal der empfangenen Fernsehsendung modulierte Mischsignal frequenzmäßig
im Durchlaßbereich des der zusätzlichen Mischstufe 12
>o direkt nachgeschalteten Ton-Zwischenfrequenz-Verstärkers
7 liegt.
Das am Ausgang des Ton-Zwischenfrequenz-Verstärkers 7 anstehende verstärkte tonfrequent modulierte
Mischsignal wird im Ton-Demodulator 8 demoduliert
'5 und im Niederfrequenz-Verstärker 9 verstärkt. An den
Ausgang 10 des Niederfrequenz-Verstärkers 9 kann der Lautsprecher des Mehrnormen-Fernsehempfangsgerätes
angeschlossen werden.
Der erfindungsgemäß ausgebildet Tonzweig, welcher
aus der zusätzlichen Mischstufc· 12, dem in seiner Bctricbsfrcqiicnz umschallbaren zusätzlichen Oszillator
13, dem Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker 7, dem Ton-Demodulator 8 und dem Niederfrequenz-Verstärker
9 besteht, kann iuf einfache Weise mit handelsüblichen
Bauteilen, insbesondere mit integrierter Technologie aufgebauten Schaltkreisen, aufgebaut werden.
Ein in dieser Weise aufgebauter Tonzweig eines erfindungsgemäß ausgebildeten Mehrnormen-Fernsehcmpfangsgerätes
ist in der F i g. 2 dargestellt.
Das am Ausgang der Empfangsstufe 2 gemäß Fig. 1
anstehende zwischenfrequente Tonsignal wird an den Eingang 20 der Schaltungsanordnung gemäß der F i g. 2
gegeben.
Das zwischenfrequente Tonsignal gelangt über den Koppclkondensalor G an den Hochpunkt der Reihenschaltung
aus den Kondensatoren C4 und Cs. Am
Verbindungspunkl zwischen den Kondensatoren C4 und
G wird das zwischenlrequente Tonsignal abgegriffen und an den Eingang des Schaltkreises 14 gegeben.
Bei dem Schaltkreis 14 handelt es sich um eine komplexe Schaltungsanordnung, welche die zusätzliche
Mischstufe, den in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszillator sowie den der zusätzlichen
Mischstufe nachgeschaltcten Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker und eine Demodulatorstufc enthält. Ein
derartig aufgebauter integrierter Schaltkreis ist beispielsweise als TDA 1046 bekannt und kann an die
Stelle des Schaltkreises 14 gesetzt werden und dessen Aufgaben erfüllen.
Als frequenzbestimmende Bauelemente des in seiner Betriebsfrequen/. umschaltbaren zusätzlichen Oszillators
im Schaltkreis 14 wirken die Induktivität L? sowie
die Kondensatoren C. C, und Gi- Die Umschaltung der
Betriebsfrequenz des zusätzlichen Oszillators im Schaltkreis 14 erfolgt, indem die Diode D4 von einer an den
Anschiußpunkt 17 gelegten und über den Widerstand R7
an die Diode IX geführten Schaltspannung leitend bzw.
nichtleitend geschaltet wird. Dabei bilden die Kondensatoren Gm und C], eine Parallelschaltung, wenn die
Diode lh leitend geschaltet ist.
Im Falle cinev ampliiudenmodulierten Tonträgers
wird das demoduliertc Tonsignal über den Kondensator
Gm aus dem Schaltkreis 14 ausgekoppelt und über die
leitend geschaltete Diode l\ über den Kondensator Gi0
an den Eingang des Niederfrequenz-Verstärkers 16 geführt. Am Ausgang IO des Niederfrequenz-Verstärkers
16 steht das \ erstarkte demodulierte Tonsignal an. welches direkt an einen Lautsprecher gegeben wird.
Im Falle eines frcquen/modulienen Tonträgers wird
das mit dem Tonsignal frequenzmoduliert Ausgangssigii.ii
uci /iiN.ii/iiihen Mischsiuic 111 cieni Schdltkicis 14
über den Kondensator Gj aus dem Schaltkreis 14
ausgekoppelt und über die gekoppelten Induktivitäten Ls und Lt. den Koppelkondensalor Gn und die
gekoppelten Induktivitäten L=, und Lt, an den Eingang
des Schaltkreises 15 gegeben. Dabei besieht der Schaltkreis 15 aus einem Verstärker mit starker
Begrenzerwirkung und einem diesem nachgeschalteten Demodulator zur Demodulation frequenzmodulierter
Signale. Die Aufgaben des Schaltkreises 15 kann beispielsweise ein handelsüblicher integrierter Schaltkreis
aus der Typen-Reihe TBA 120 erfüllen, der aus einem Begrenzer-Verstärker mit einem diesem nachgeschalteten
Koinzidenzdemodulator besteht. Durch die äußere Beschallung des .Schahkreises 15 mit dem
Kondensator Gw und der Induktivität Lt läßt sich die
Mittenfrequenz des im Schaltkreis 15 enthaltenen Demodulators, beispielsweise des Koinzidenzdemodulator
im integrierten Schaltkreis TBA 120, auf die Mittenfrequenz des über den Kondensator Ci2 aus dem
Schaltkreis 14 ausgekoppelten frequenzmodulierten Tonsignals abgleichen. Das demodulierte Tonsignal
gelangt über den Kondensator Ge und die leitend geschaltete Diode A über den Kondensator C20 an den
Eingang des Niederfrequenz-Verstärkers 16.
An den Anschlußpunkt 19 wird eine Schaltspannung gelegt mit der die Dioden L\ und L\ alternativ leitend
geschaltet werden. So ist die Diode D5 leitend geschaltet, wenn Fernsehsendungen mit frequenzmoduliertem
Tonträger empfangen werden. Die Diode Db ist leitend geschaltet, wenn Fernsehsendungen mit einem
ampiitudenmoduiierien Tonträger empfangen werden.
Über den Signalweg 21 wird aus dem Schaltkreis 15 eine frequenzabhängige Regelspannung ausgekoppelt.
Diese Regelspannung hängt im Betrag und im Vorzeichen von der frequenzmäßigen Abweichung der
am Eingang des Schaltkreises 15 anstehenden Ausgangssignale der zusätzlichen Mischstufe im Schaltkreis
14 von der mit dem Kondensator Gq und der
Induktivität Li eingestellten Miltenfrequenz des Demodulators
im Schaltkreis 15 ab, wobei diese Regelspannung sowohl beim Empfang von Fernsehsendungen mit
amplitudenmodulierten Tonträgern als auch beim Empfang von Fernsehsendungen mit frequenzmoduliertem
Tonträger auftritt und wirksam ist. Diese Regelsparnung wird über den Widerstand Rt an die
Basis des Transistors T geführt, so daß diese Regelspannung über den Transistor 7^ der als
Impedanzwandler wirkt, die Sperrschichtkapazitäten der Kapa/.iiätsdioden Di und Di beeinflußt. Somit wird
durch diese Regelspannung über die Kapazitätsdiode Di der zusätzliche Oszillator im Schaltkreis 14 auf seine
Sollfrequenz nachgestimmt. Die Regelspannung zieht ferner über die Kapazitätsdiode Di den aus den
Kondensatoren G?, G1. G4 und Gs, die Kapazitätsdiode
D; und die Induktivität JL1 gebildeten und dem
Schaltkreis 14 vorgeschalteten Vorkreis auf seine Sollfrequenz nach.
Mit der an den Anschlußpunkt 17 geführten und den zusätzlichen Oszillator im Schallkreis 14 in der
beschriebenen Weise in seine Beiriebsfrequenz schaltenden
Schaltspannung wird ferner über den Widerstand R] die Diode D1 leitend bzw. nichtleitend
geschaltet, so daß der dem Schaltkreis 14 vorgeschaltete Vorkreis auf die Ton-Zwischenfrequenz der zu empfangenen
Fernsehsendung geschaltet wird. Somit wird auch der Vorkreis in Abhängigkeit von der Norm der jeweis
empfangenen Fernsehsendung in seiner Frequenz gesehaltei..
Bei der in der F i g. 2 dargestellten Ausbildung der
Erfindung wird die Regelspannung zum Nachstimmen des zusätzlichen Oszillators im Schaltkries 14 auf den
Sollwert seiner Betriebsfrequenz und zum Nachstimmen des dem Schaltkreis 14 vorgeschalteten Vorkreises
dem im Schaltkreis 15 zur Demodulation frequenzmodulierter Tonsignale vorhandenen Diskriminator, beispielsweise
dem Koinzidenzdemodulator in dem genannten integrierten Schaltkreis TBA 120. entnommen,
so daß auf einen besonderen Diskriminator zur Gewinnung der als Nachstimmspannung wirkenden
Regelspannung verzichtet werden kann. In der F i g. 1
wurde zur Verbesserung der Übersichtlichkeit auf eine Darstellung des Diskriminators. mit dem die Regelspannung
gewonnen wird, und des Signalweges 21 gemäß
der F i g. 2, über den die Regelspannung zur Nachstimmung
an den zusätzlichen Oszillator 13 und die zusätzliche Mischstufe 12 geführt wird, verzichtet.
Durch die beschriebene erfindungsgemäße Nachstimmung des Vorkreises und des zusätzlichen Oszillators
wird es erreicht, daß bei einer geringen Bandbreite des Zwischenfrequenz-Verstärkers zugleich eine große
Abstimmbandbreite erzielt wird. Auf diese Weise wird eine hohe Selektion erreicht, die insbesondere für den
Empfang von Fernsehsendungen mit amplitudenmodulierten Tonträgern von Bedeutung ist. So kann die
Bandbreite des der zusätzlichen Mischstufe nachgeschalteten Ton-Zwischenfrequenz-Verstärkers um den
Faktor vier geringer sein als bei den heute üblichen Mehrnormen-Fernsehempfangsgeräten.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Verwendung eines in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen
Oszillators und einer zusätzlichen Mischstufe ist es möglich, für die Ausgangsfrequenz der Mischstufe einen
Wert zu wählen, der es erlaubt, für die der Mischstufe nachgeschalteten Stufen, insbesondere den Zwischenfrequenz-Verstärker,
beispielsweise den Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker, aus der Rundfunk-Empfangstechnik
bekannte und dort übliche integrierte Schaltkreise zu verwenden. So kann beispielsweise für die Ausgangsfrequenz
der zusätzlichen Mischstufe ein Wert von 5,5 MHz gewählt werden und der im integrierten
Schaltkreis TDA 1046 enthaltene Oszillator mit Mischstufe und Verstärker sowie Demodulator als in seiner
Betriebsfrequenz umschaltbarer zusätzlicher Oszillator mit zusätzlicher Mischstufe und dieser nachgeschaltetem
Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker und Demodulator für amplitudenmodulierte Signale genutzt werden.
Diesem integrierten Schaltkreis TDA 1046 kann für Frequenzmodulierte Tonsignale ein integrierter Schaltkreis
der Typen-Reihe TBA 120 nachgeschaltet werden. Als Beispiele für die Frequenzen des in seiner
Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszillators seien die Werte 22,25 MHz und 26,9 MHz genannt.
ίο Mit diesen Ausgangsfrequenzen des in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszillators lassen
sich bei einer bleibenden Bild-Zwischenfrequenz von 38,9 MHz Ton-Zwischenfrequenzen von 32,4 MHz und
27,75 MHz, die am Ausgang der Empfangsstufe 2 gemäß F i g. 1 und am Eingang 20 der Schaltungsanordnung
gemäß F i g, 2 anstehen, auf eine Frequenz von 5,5 MHz herabmischen.
Erfindungsgemäß ausgebildete Mehrnormen-Fernsehempfangsgeräte sind zum Empfang von Fernsehsendüngen
aller Normen geeignet. Sie lassen sich mit handelsüblichen Bauelementen aufbauen. Erfindungsgemäße
Mehrnormen-Fernsehempfangsgeräte zeichnen sich durch eine hohe Selektivität und eine optimale
Abstimmbandbreite aus.
Bei erfindungsgemäßen Mehrnormen-Fernsehempfangsgeräten kann auf die sonst bei Mehrnormen-Fernsehempfangsgeräten
erforderliche Umschaltung der Zwischenfrequenz-Verstärker und Demodulatoren verzichtet
werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät zum wahlweisen Empfang von Fernsehsendungen mit
unterschiedlichem Frequenzabstand zwischen dem Bildträger und dem Tonträger mit einer Empfangsstufe, bestehend aus einer Hochfrequenz-Eingangsstufe
und einer der Hochfrequenz-Eingangsstufe nachgeschalteten Mischstufe mit einem Oszillator, in
und der Empfangsstufe hinter deren Mischstufe nachgeschalteten Zwischenfrequenz-Verstärkern,
dadurch gekennzeichnet, daß einem der Zwischenfrequenz-Verstärker (3 oder 7) eine zusätzliche
Mischstufe (12) vorgeschaltet ist, diese is zusätzliche Mischstufe (12) mit einem in seiner
Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszilla'or
(13) verbunden ist und der zusätzlichen Mischstufe (12) ein frequenzmäßig in dem Durchlaßbereich
des der zusätzlichen Mischstufe (12) nachgeschalteten Zwischenfrequenz-Verstärkers (3
oder 7) liegendes und durch Mischung aus dem der Mischstufe in der Empfangsstufe (2) entnehmbaren
Fernsehsignal mit dem Ausgangssignal des zusätzlichen Oszillators (13) gebildetes Signal entnehmbar η
ist, indem der zusätzliche Oszillator (13) auf eine der Norm der empfangenen Fernsehsendung zugeordnete
Betriebsfrequenz geschaltet ist.
2. Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzli- w
ehe Mischstufe (12) mit dem in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszillator (13)
dem Ton-Zwischenfrequenz-Verstärker (7) des Mehrnormen-Fernsehempfangsgerätes vorgeschaltet
ist und der zusätzlichen Mischstufe (12) ein » frequenzmäßig in dem Durchlaßbereich des Ton-Zwischenfrequenz-Verstärkers
(7) liegendes und durch Mischung aus dem der Mischstufe in der Empfangsstufe (2) entnehmbaren Ton-Zwischenfrequenz-Signal
mit dem Ausgangssignal des zusätzli- ίο chen Oszillators (13) gebildetes Signal entnehmbar
ist, indem der zusätzliche Oszillator (13) auf eine der Norm der empfangenen Fernsehsendung zugeordnete
Betriebsfrequenz geschaltet ist.
3. Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät nach An- ίγ>
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in seiner Betriebsfrequenz umschaltbare zusätzliche Oszillator
(!3) auf einer Frequenz schwingt, die sich als Differenzfrequenz aus der der Mischstufe in der
Empfangsstufe (2) entnehmbaren Ton-Zwischenfrequenz und der Durchlaßfrequenz des Ton-Zwischenfrequenz-Verstärkers
(7) ergibt.
4. Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Zwischenfrequenz-Verstärker (3 oder 7), dem die zusätzliche Mischstufe (12) mit dem in seiner
Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszillator (13) vorgeschaltet ist, ein Diskriminator
nachgeschaltet ist, den Diskriminator eine von der Abweichung des Istwerts vom Sollwert der Betriebs- *>°
frequenz des in seiner Betriebsfrequenz uiaschaltbaren
zusätzlichen Oszillators (13) abhängige Spannung entnehmbar ist und diese Spannung der
Nachstimmung des in seiner Betriebsfrequenz umschaltbaren zusätzlichen Oszillators (13) auf den f>5
Sollwert seiner Betriebsfrequenz dient.
5. Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dem
Diskriminator entnehmbare Spannung über einen Impedanzwandler-Transistor (7? einer im frequenzbestimnienden
Teil des zusätzliche Oszillators (13) angeordneten Kapazitätsdiode (D3) zur Nachstimmung
des zusätzlichen Oszillators (13) auf den Soilwert seiner Betriebsfrequenz zugeführt ist
6. Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
zusätzlichen Mischstufe (12) ein ir. seiner Durchlaßfrequenz auf die von der zusätzlichen Mischstufe (12)
zu verarbeitende Frequenz der Ausgangs.signale der aus der Hochfrequenz-Eingangsstufe und der dieser
nachgeschalteten Mischstufe mit dem Oszillator bestehenden Empfangsstufe (2) umschaltbarer selektiver
Vorkreis (C2, C3, C4, C5, D2, L,) vorgeschaltet ist.
7. Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät nach den Ansprüchen 5 und G, dadurch gekennzeichnet, daß
die dem Diskriminator entnehmbare Spannung über den Impedanzwandler-Transistor (T) der Kapazitätsdiode
(D2) im selektiven Vorkreis (C2, C3, C4, C5,
D2, L\) zur Nachstimmung des selektiven Vorkreises
(C2, Cz, Ca, Cs, D2, L\) auf die von der zusätzlichen
Mischstufe (12) zu verarbeitende Frequenz der Ausgangssignale der Empfangsstufe (2) zugeführt ist.
3. Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
dem für die Demodulation von in Frequenzmodulation empfangener Tonsignale verwendetem Diskriminator
auch beim Empfang von in Amplitudenmodulation vorliegender Tonsignale die Spannung zur
Nachstimmung des zusätzlichen Oszillators (13) und des der zusätzlichen Mischstufe (12) vorgeschalteten
selektiven Vorkreises (C2, C3, G, C5, D2, U)
entnommen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792904565 DE2904565B2 (de) | 1979-02-07 | 1979-02-07 | Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät |
| FR8001342A FR2448822A1 (fr) | 1979-02-07 | 1980-01-22 | Recepteur de television multinorme |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2904565A1 DE2904565A1 (de) | 1980-08-14 |
| DE2904565B2 true DE2904565B2 (de) | 1981-05-07 |
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ID=6062356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19792904565 Withdrawn DE2904565B2 (de) | 1979-02-07 | 1979-02-07 | Mehrnormen-Fernsehempfangsgerät |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2448822A1 (de) |
Cited By (1)
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| DE3445985A1 (de) * | 1984-02-15 | 1985-08-22 | Alps Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo | Pal- und secam-taugliche tunereinheit |
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|---|---|---|---|---|
| FR1093380A (de) * | 1953-02-20 | 1955-05-03 |
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1979
- 1979-02-07 DE DE19792904565 patent/DE2904565B2/de not_active Withdrawn
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1980
- 1980-01-22 FR FR8001342A patent/FR2448822A1/fr active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR2448822A1 (fr) | 1980-09-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| 8220 | Willingness to grant licences (paragraph 23) | ||
| 8263 | Opposition against grant of a patent | ||
| 8230 | Patent withdrawn |