DE1278560B - Empfaenger fuer frequenzmodulierte Signale - Google Patents
Empfaenger fuer frequenzmodulierte SignaleInfo
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- DE1278560B DE1278560B DE1966ST025314 DEST025314A DE1278560B DE 1278560 B DE1278560 B DE 1278560B DE 1966ST025314 DE1966ST025314 DE 1966ST025314 DE ST025314 A DEST025314 A DE ST025314A DE 1278560 B DE1278560 B DE 1278560B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/26—Circuits for superheterodyne receivers
- H04B1/28—Circuits for superheterodyne receivers the receiver comprising at least one semiconductor device having three or more electrodes
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D3/00—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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- Power Engineering (AREA)
- Superheterodyne Receivers (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03d
Deutsche KL: 21 a4-24/01
Nummer: 1 278 560
Aktenzeichen: P 12 78 560.3-35 (St 25314)
Anmeldetag: 30. April 1966
Auslegetag: 26. September 1968
Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist ein Empfänger für frequenzmodulierte Signale, die einen
vorbestimmten maximalen Frequenzhub (ζ. Β. ± 75 kHz) haben und bei dem das zu empfangende
frequenzmodulierte Signal mittels eines Mischers und eines Mischoszillators in eine Zwischenfrequenz
verwandelt wird, die in einem Zwischenfrequenzverstärker verstärkt und begrenzt und anschließend demoduliert
wird, und bei dem die Mittenfrequenz des modulierten Zwischenfrequenzsignals, dessen Spiegelwellenanteil
durch Begrenzung im lediglich RC- Filter zur Nachbarkanalselektion enthaltenden ZF-Verstärker
unterdrückt wird, kleiner als der fünffache Wert des maximalen Frequenzhubes (z. B.
5 · 75 kHz = 375 kHz) ist.
Nach der Hauptpatentanmeldung erfolgt die Spiegelwellenunterdrückung
also im wesentlichen durch die Begrenzung im ZF-Verstärker. Als Spiegelwellenstörung
erscheint die jeweilige Differenzfrequenz zwischen dem Augenblickswert der Signalzwischenfrequenz
und der Spiegelwellenzwischenfrequenz. Durch die Begrenzung wird zwar die differenzfrequente
Amplitudenmodulation des Zwischenfrequenzsignals unterdrückt. Die differenzfrequente
Phasenmodulation bleibt jedoch erhalten. Um die durch diese differenzfrequente Phasenmodulation
entstehenden Reststörungen ebenfalls wirkungslos zu machen, wird bei Empfängern für frequenzmodulierte
Signale nach der Hauptpatentanmeldung erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Sollwert der
Mittenfrequenz des modulierten ZF-Signals zur Mittenfrequenz der Zwischenfrequenz des als Spiegelwelle
erscheinenden Signals einen Frequenzabstand aufweist, der so groß ist, daß unter Berücksichtigung
des maximalen Frequenzhubs die Differenzfrequenz der Augenblickswerte dieser beiden Zwischenfrequenzsignale
nicht oder nur in einem kleinen Prozentsatz der Zeit in den Hörbereich fällt. Bei einem
genormten Kanalabstand von 300 kHz wird vorteilhafterweise vorgesehen, daß der Sollwert der Mittenfrequenz
des modulierten ZF-Signals kleiner als 130 kHz oder größer als 170 kHz ist.
Zur näheren Erläuterung dient die Figur. In der Figur ist U1 der Vektor der ZF-Spannung des Empfangssignals
und CZ2 der Vektor der ZF-Spannung der Spiegelwelle. Infolge der Frequenzmodulation beider
Vektoren besteht immer ein Frequenzunterschied zwischen beiden Spannungen. Der Vektor EZ2 rotiert
somit relativ zu dem Vektor U1 mit der jeweiligen
Augenblicksdifferenzfrequenz. Der Vektor U12 ist
das Summensignal. Dieser Summenvektor wird durch Rotation von CZ2 mit Differenzfrequenz amplituden-Empfänger
für frequenzmodulierte Signale
Zusatz zur Anmeldung: St 24827IX d/21 a4 ■
Auslegeschrift 1 263 113
Auslegeschrift 1 263 113
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Gerhard-Günter Gaßmann, 7301Berkheim
moduliert und phasenmoduliert. Seine Frequenz ist identisch mit der Frequenz von EZ1, solange der Vektor
U2 kleiner als EZ1 ist. Der Summenvektor ist somit
genauso frequenzmoduliert wie die Spannung U1. Die störende Amplitudenmodulation wird durch den
nachfolgenden Begrenzer unterdrückt. Die störende Phasenmodulation mit dem maximalen Phasenhub
Wmax wird jedoch durch die Begrenzung nicht
unterdrückt. Sie wird mit dem hinter dem ZF-Verstärker folgenden Diskriminator demoduliert. Der
Störabstand zwischen Nutzsignal und Differenzfrequenz beträgt dabei trotzdem bereits z. B. 10 bis
25 db. Zur weiteren Verbesserung dieses Störabstands wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
der Sollwert der Mittenfrequenz des modulierten ZF-Signals zur Mittenfrequenz der Zwischenfrequenz
des als Spiegelwelle erscheinenden Signals einen Frequenzabstand aufweist, der so groß ist, daß unter
Berücksichtigung des maximalen Frequenzhubs die Differenzfrequenz der Augenblickswerte dieser beiden
Zwischenfrequenzsignale nicht oder nur in einem kleinen Prozentsatz der Zeit in den Hörbereich fällt.
Wird die Spannung EZ2 größer als EZ1, so rotiert der
Summenvektor EZ12 im selben Sinn wie EZ2 und trägt
dann die Frequenzmodulation des Signals EZ2. In einem Zahlenbeispiel mit dem in Deutschland genormten
Kanalabstand von 300 kHz soll eine nähere Erläuterung gegeben werden. Würde man eine Zwischenfrequenz
(Mittenfrequenz) von 150 kHz benutzen, so hätte bei einem Kanalabstand von 300 kHz
die Zwischenfrequenz der Spiegelwelle ebenfalls den Wert von 150 kHz. Das würde dazu führen, daß die
Differenzfrequenz zwischen beiden Signalen in einem
809 618/206
relativ großen Zeitbereich im Hörbereich liegt. Benutzt man nun eine Zwischenfrequenz (Mittenfrequenz)
von z. B. 120 kHz für das Empfangssignal, so hat die Spiegelwelle eine Frequenz von 300—120
= 180 kHz. Der mittlere Frequenzabstand beträgt somit 60 kHz. Die Differenzfrequenz fällt in diesem
Fall nur bei besonders großem Frequenzhub in den Hörbereich. Bei besonders großem Frequenzhub ist
jedoch der Störabstand ohnehin besonders groß, so daß diese restliche Störung praktisch vernachlässigbar
ist. Die Zwischenfrequenz von 120 kHz ist vorteilhaft, wenn man eine möglichst geringe Bandbreite
des ZF-Verstärkers anstrebt, um eine gute Nachbarkanalselektion zu erreichen. Beim Empfang von
Stereosignalen kann es jedoch vorteilhaft sein, mit einer höheren Zwischenfrequenz zu arbeiten. In diesem
Fall ist eine Zwischenfrequenz (Mittenfrequenz) von 180 kHz anzustreben. Die Spiegelwelle liegt dann
bei 120 kHz, so daß auch in diesem Fall ein mittlerer
Frequenzabstand von 60 kHz sichergestellt ist.
Claims (2)
1. Empfänger für frequenzmodulierte Signale, die einen vorbestimmten maximalen Frequenzhub
(z. B. ±75 kHz) haben und bei dem das zu empfangende frequenzmodulierte Signal mittels
eines Mischers und eines Mischoszillators in eine Zwischenfrequenz verwandelt wird, die in einem
Zwischenfrequenzverstärker verstärkt und begrenzt und anschließend demoduliert wird und
bei demnach Patentanmeldung St 24827IX d/21 a4 die Mittenfrequenz des modulierten Zwischenfrequenzsignals,
dessen Spiegelwellenanteil durch Begrenzung im lediglich .RC-Filter zur Nachbarkanalselektion
enthaltenden ZF-Verstärker unterdrückt wird, kleiner als der fünffache Wert des maximalen Frequenzhubes (z. B. 5 · 75 kHz
= 375kHz) ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwert der Mittenfrequenz des
modulierten ZF-Signals zur Mittenfrequenz der Zwischenfrequenz des als Spiegelwelle erscheinenden
Signals einen Frequenzabstand aufweist, der so groß ist, daß unter Berücksichtigung des
maximalen Frequenzhubs die Differenzfrequenz der Augenblickswerte dieser beiden Zwischenfrequenzsignale
nicht oder nur in einem kleinen Prozentsatz der Zeit in den Hörbereich fällt.
2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem genormten Kanalabstand
von 300 kHz der Sollwert der Mittenfrequenz des modulierten ZF-Signals kleiner als
130 kHz oder größer als 170 kHz ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 618/206 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966ST025314 DE1278560B (de) | 1965-12-31 | 1966-04-30 | Empfaenger fuer frequenzmodulierte Signale |
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965ST024827 DE1263113B (de) | 1965-12-31 | 1965-12-31 | Empfaenger fuer frequenzmodulierte Signale |
| DE1966ST025314 DE1278560B (de) | 1965-12-31 | 1966-04-30 | Empfaenger fuer frequenzmodulierte Signale |
| DE1966ST025316 DE1278561B (de) | 1965-12-31 | 1966-04-30 | Empfaenger fuer frequenzmodulierte Signale |
| DE1966ST025313 DE1278559B (de) | 1966-04-30 | 1966-04-30 | Empfaenger fuer frequenzmodulierte Signale |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1278560B true DE1278560B (de) | 1968-09-26 |
Family
ID=27437457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966ST025314 Withdrawn DE1278560B (de) | 1965-12-31 | 1966-04-30 | Empfaenger fuer frequenzmodulierte Signale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1278560B (de) |
-
1966
- 1966-04-30 DE DE1966ST025314 patent/DE1278560B/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |