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DE1260548B - Gebuehrenzaehler fuer Teilnehmergeraete in Drahtfunk- bzw. Drahtfernsehnetzen - Google Patents

Gebuehrenzaehler fuer Teilnehmergeraete in Drahtfunk- bzw. Drahtfernsehnetzen

Info

Publication number
DE1260548B
DE1260548B DE1963S0088336 DES0088336A DE1260548B DE 1260548 B DE1260548 B DE 1260548B DE 1963S0088336 DE1963S0088336 DE 1963S0088336 DE S0088336 A DES0088336 A DE S0088336A DE 1260548 B DE1260548 B DE 1260548B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
meter according
charge
moving coil
wire
coupled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963S0088336
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhart Lothar Hamburger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atos Origin IT Services Inc
Original Assignee
Sangamo Weston Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sangamo Weston Inc filed Critical Sangamo Weston Inc
Priority to DE1963S0088336 priority Critical patent/DE1260548B/de
Publication of DE1260548B publication Critical patent/DE1260548B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/28Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for radio apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Gebührenzähler für Teilnehmergeräte in Drahtfunk- bzw. Drahtfemsehnetzen Die Erfindung betrifft Gebührenzähler für Teilnehmergeräte in Drahtfunk- bzw. Drahtfernsehnetzen. In derartigen Netzen sind die einzelnen Teilnehmergeräte jeweils über eine oder mehrere Drahtleitungen an eine Signalquelle angeschlossen. In den einzelnen Teilnehmergeräten werden Gebührenzähler jeweils so lange angetrieben, wie das betreffende Teilnehmergerät über mindestens eine Drahtleitung Signale aufnimmt. Die Antriebsgeschwindigkeit des Gebührenzählers hängt jeweils von dem für das jeweils empfangene Programm erhobenen Gebührensatz ab. Der Gebührenzähler kann mit einem Münzautomaten gekoppelt sein, welcher einen Schalter zur Steuerung der Empfangssignale des Teilnehmergerätes aufweist. Infolgedessen kann die jeweilige Sendung nur so lange empfangen werden, wie der Münzautomat noch einen unverbrauchten Gebührenvorrat enthält. Der jeweilige Gebührenvorrat kann durch in den Münzautomaten eingesteckte Münzen bestimmt werden. Nach Verbrauch des Gebührenvorrats wird .der Empfang unterbrochen.
  • Es sind bereits Drahtfunknetzsysteme vorgeschlagen worden, bei welchen der für das jeweilige Programm zu erhebende Gebührensatz :durch die Änderung der Anzahl von während einer Grundperiode übertragenen Zählimpulsen festgelegt werden kann.
  • Bei Drahtfunk- bzw. Drahtfernsehnetzen sind im allgemeinen außerordentlich viele Teilnehmergeräte über eine Sammelleitung parallel geschaltet, so daß sich die einzelnen Benutzungszeiten überdecken. Diese Parallelschaltung ergibt mit Bezug auf die auszusendenden Gebührenzählimpulse einen außerordentlich niedrigen Wechselstromwiderstand.
  • Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, die am Verbraucherort befindlichen Einrichtungen zur Gebührenzählung so empfindlich und trägheitslos auszubilden, .daß eine einwandfreie Gebührenzählung insbesondere in Netzen der soeben kurz umrissenen Art erfolgen kann.
  • Im Sinne ,der Lösung dieser Aufgabe beinhaltet die Erfindung einen Gebührenzähler für Teilnehmergeräte in Drahtfunk- bzw. Drahtfernsehnetzen, der erfindungsgemäß gekennzeichnet ist durch einen Energiespeicher sowie durch ein eine stufenweise Energiefreigabe bewirkendes, mit dem Energiespeicher gekoppeltes Schrittschaltwerk, welches von einem sich unter dem Einfluß von Lade- und Gebührenimpulsen bewegenden Drehspulsystem weitergeschaltet wird.
  • Es ist zwar bei über Klinkentriebe betätigten Gebührenzähler bereits bekannt, mittels eines Drehmagnetsystems eine Signalklappe zu betätigen, welche ein den Zählerstand freigebendes Fenster öffnet oder verschließt. Ferner sind auch über Klinkentriebe betätigte Tippmechanismen bekannt, welche zur Rückstellung von Gebührenzählern jeweils nach Erreichen eines bestimmten Zählerstandes dienen und deren Antrieb über Elektromagneten erfolgt. Schließlich sind noch Zählmechanismen bekannt, die über ein Klinkenrad- und Tauchspulensystem betätigt werden.
  • Die bekannten Anordnungen haben jedoch alle den Nachteil, daß sie für die Verwendung zur Gebührenzählung in Drahtfunk- bzw. Drahtfernsehnetzen ungeeignet sind, da sie keine ausreichende Empfindlichkeit besitzen und trägheitsbehaftet sind.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Gebührenzähler dient normalerweise eine Spiralfeder als Energiespeicher, welche von Hand oder auch automatisch beim jeweiligen Münzeinwurf in den Münzautomaten aufgezogen wird. Man kann andererseits auch einen elektrischen Aufzugmotor vorsehen, beispielsweise einen Synchronmotor oder einen elektromagnetischen Aufzug.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen derselben an Hand der zugehörigen Zeichnungen. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Gebührenzählers nach der Erfindung mit Münzautomaten, F i g. 2 bis 4 Einzelheiten des Gebührenzählers nach F i g. 1, F i g. 5 einzelne Schaltkreise eines Drahtfunknetzes, in welchem ein Gebührenzähler nach den F i g. 1 bis 4 Anwendung finden kann, F i g. 6 eine weitere Ausführungsform eines Schrittschaltwerkes für einen Gebührenzähler nach der Erfindung und F i g. 7 einen erfindungsgemäßen Gebührenzähler mit Gebührenverrechnung.
  • F i g. 1 der Zeichnungen zeigt den grundsätzlichen Aufbau eines Gebührenzählers nach der Erfindung. Dabei findet ein an sich bekannter Münzautomat 10 mit einem Drehgriff 11 Verwendung. Dieser Drehgriff wird jeweils zum Einwerfen und zur Registrierung der eingeworfenen Münzen gedreht, indem eine Schaltwelle 12 jeweils proportional dem Münzwert weitergedreht wird. Die Schaltwelle 12 kann sich infolge der Wirkung eines Gesperrerades 13 und einer Sperrklinke 14 nur in. .einer Richtung drehen. Derartige Gesperre oder ähnliche Einrichtungen finden normalerweise in Münzautomaten Verwendung.
  • Die Schaltwelle 12 ist mittels eines Ritzels 15 und eines Stirnrades 16 mit einem Zentralrad 17 eines Differentialgetriebes 18 formschlüssig verbunden. Das andere Zentralrad 19 ist entsprechend mit einem Stirnrad 20 auf einer Welle befestigt. Das Zahnrad 20 ist über ein Ritze121 und ein Untersetzungsgetriebe 22 von einem Schrittschaltwerk 23 angetrieben. Die Umlaufräder 24 des Differentialgetriebes 18 sind auf einem Zapfen 25 der Hauptwelle 26 gelagert, welcher selbst in geeigneter Weise gelagert ist. Die Zentralräder 17 und 19 sowie die damit gekoppelten Stirnräder 16 bzw. 20 drehen sich frei auf der Hauptwelle 26. Eine Speicherfeder, beispielsweise eine Spiralfeder 27, ist an der Hauptwelle 26 befestigt. Das äußere Ende dieser Spiralfeder ist mittels eines an einer Gehäusewand verankerten Befestigungszapfens 28 verankert.
  • Auf der Hauptwelle ist ein weiteres Stirnrad 29 befestigt, welches über Ritzel 30 und 31 formschlüssig mit einem Stimrad 32 gekoppelt ist, welches sich selbst auf der Hauptwelle 26 frei drehen kann.- Die Zähnezahlen .der Stirnräder 29, 30, 31 und 32 sind so gewählt, daß sich das Zahnrad 29 etwas schneller oder langsamer als das Zahnrad 32 dreht. Die Zahnräder 29 und 32 halten jeweils Profilscheiben 33 und 34, welche einander nahe gegenüberstehen. Jede Scheibe weist an ihrem Umfang jeweils ein Profil 35 bzw. 36 auf, dessen Gestalt in F i g. 2 zu erkennen ist. Auf den Umfangsprofilen beider Scheiben liegt ein an einem Schwenkarm 38 angebrachter Nocken 37 an, welcher durch eine Feder 39 gegen den Umfang der Scheiben 33 und 34 gedrückt wird. Der Schwenkarm 38 gehört zu einem Schalter 40, welcher in einer Leitung 41 angeordnet ist und beispielsweise zwischen Teilnehmergerät und Netzleitung oder zwischen Signalleitung und Eingang des Teilnehmergerätes eingefügt ist. Solange der Nocken 37 auf dem glatten Umfang der Scheiben 33 und 34 aufsitzt, ist der Schalter 40 geschlossen. Wenn jedoch die Profileinbuchtungen 35 und 36 miteinander fluchten, rastet der Nocken 37 in .dieselben ein, und .der Schalter 40 wird geöffnet: Diese Stellung entspricht dem vollständigen Verbrauch des Gebührenvorrats des Münzautomaten. Infolge des geringen Unterschiedes der Drehzahl der Scheiben 33 und 34 wiederholt sich diese fluchtende Stellung .der Nuten 35 und 36 jeweils nur nach mehreren Umdrehungen der Hauptwelle 26. Eine derartige Wiederholung der fluchtenden Stellung tritt also jeweils erst dann auf, wenn der maximal in dem Münzautomaten 10 speicherbare Gebührenvorrat verbraucht ist.-Das Ankergesperrerad 23 ist durch die Speicherfeder 27 für eine Drehung in .einer Richtung vorgespannt. Weiterhin gehört zu dem Ankergesperre ein mittels eines Schwenkzapfens 44 gelagerter Klinkenhebel 42 mit einer Doppelklinke 43. In einer Gabel 45 des- Klinkenhebels 42 spielt ein Schaltstift 46, welcher am Rand eines hin- und herschwingenden Schaltrades 47 angeordnet ist. Das Schaltrad 47 ist auf einer Welle 48 einer Drehspule 49 befestigt, welche zu einem an sich bekannten Drehspulinstrument 50 gehört.
  • Die Arbeitsweise des Gebührenzählers nach der Erfindung ist folgende: Zunächst wird durch Einstecken einer- oder mehrerer Münzen in den Münzautomaten 10 ein Gebührenvorrat eingestellt, wobei der Handgriff 11 zur Verschwenkung der Welle 12 um einen entsprechenden Winkel verschwenkt wird. Wenn das Ankergesperrerad 23 beim Münzeinwurf stillsteht, dreht sich auch das Zentralrad 19 des Differentialgetriebes nicht, -so .daß das -von der Welle 12 über die Zahnräder 15 und 16 angetriebene Zentralrad 17 durch Mitnahme der Umlaufräder 24 die Hauptwelle 26 verschwenkt. Hierdurch wird die Feder 27 aufgezogen und speichert -Energie. Infolge der Drehung der Hauptwelle 26 werden die Nuten 35 und 36 der Scheiben 33 und 34 voneinander weggedreht. Dadurch wird der Schalter 40 geschlossen, wenn er nicht infolge eines schön vorhandenen Gebührenvorrats bereits geschlossen war, und das Teilnehmergerät kann Eingangssignale empfangen.
  • F i g. 5 zeigt schematisch den Aufbau eines Drahtfunknetzes, in welchem ein Gebührenzähler nach der Erfindung Anwendung finden kann. An eine zentrale Sendestation T sind zahlreiche Teilnehmergeräte angeschlossen, von welchen nur ein Teilnehmergerät R angedeutet ist. Die Sendesignale, im Fall eines Drahtfernsehnetzes also Bild-; Ton- und Gebührensignale, werden von der Sendestation T über Drahtleitungen N an die verschiedenen - Teilnehmergeräte R weitergegeben. Die Teilnehmergeräte sind alle parallel zueinander an das Netz angeschlossen.
  • Die Sendestation T enthält beispielsweise einen Bildsignalgenerator VS, welcher über Gegentakttransformatoren TI - und T 2 das Netz speist, sowie einen mit dem- Transformator T3 gekoppelten Tonsignalgeneratör AS: Die Sekundärwicklung des Transformators T3 ist geteilt, so daß die erforderlichen Lade- und Gebührenimpulse von einem entsprechenden Generator PS eingespeist werden können. Man benutzt als Lade- und Gebührenimpulse vorzugsweise Gleichstromimpulse, deren Pegel sich zwischen 0 und 50 V ändert. Die Amplitude der -Tonsignale beläuft sich beispielsweise auf maximal 100 V. Der Kondensator C bildet für hohe Frequenzen einen Kurzschluß über den Generator PS. Parallel zur Sekundärwicklung des Transformators T 3 können weitere, nicht dargestellte Kondensatoren liegen, damit die Fernsehsignale über den Transformator T3 kurzgeschlossen sind. -In jedem Teilnehmergerät steuert der jeweilige Schalter 40 :des Gebührenzählers 10 den Empfang des Fernsehempfängers VR mit der Fernsehröhre CRT über die Leitung N. Zur Steuerung eines an einen Ausgangs-Tonfrequenztransformator T4 angeschlossenen Lautsprechers LS dient ein Regelwiderstand VR. Parallel zu der Leitung N durch den Regelschalter liegt die Drehspule 49 des Drehsputinstruments 50. Dazu in Reihe sind ein Kondensator CX genau bekannter Kapazität von beispielsweise 10 gF sowie eine Drosselspule L und ein Widerstand RX geschaltet.
  • Während der Sendeperioden des Netzes werden neben .den Bild- und Tonsignalen auch Lage- und Gebührenimpulse zu den verschiedenen Teilnehmergeräten übertragen. Die von dem Generator PS an das Netz N abgegebenen Impulse laden jeweils den Kondensator CX im Eingangsteil eines jeden Teilnehmergerätes auf. Die betreffenden Kondensatoren entladen sich jeweils während der Impulspausen. Die Impulsfolgefrequenz dieser Impulse richtet sich jeweils nach dem für das. betreffende Programm erhobenen Gebührensatz. Bei der beschriebenen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gebührenzählers liegt die Drehspule 49 mit dem Kondensator CX in Reihe, so daß der jeweilige Ladestrom die Drehspule in einer Richtung, der jeweilige Entladestrom die Drehspule in der entgegengesetzten Richtung auslenkt. Infolgedessen schwingt das Schaltrad 47 mit dem Schaltstift 46 hin und her, so daß sich das Ankergesperrerad 23 auf Grund eines jeden Impulses jeweils um einen Zahn weiterdreht. Diese schrittweise Bewegung wird über .das Untersetzungsgetriebe 22 auf das Zentralrad 19 des Differentialgetriebes übertragen, so daß sich das Zentralrad 19 in entsprechendem Maß dreht. Da das andere Zentralrad 17 feststeht, nehmen die Umlaufräder 24 mittels des Zapfens 25 die Hauptwelle 26 mit, wobei die Bewegungsenergie für diese Bewegung der sich entspannenden Speicherfeder 27 entnommen wird. Somit drehen sich auch die Scheiben 33 und 34 in die fluchtende Stellung .der Scheibenausnehmungen 35 und 36 zurück. Diese fluchtende Stellung entspricht dem Aufbrauch des Gebührenvorrats. Beim Fluchten der Ausnehmungen wird der Schalter 40 geöffnet und der Empfang unterbrochen. Selbstverständlich sind weitere, beim Ausschalten des Teilnehmergerätes geöffnete Schalter vorgesehen, welche den Empfang der Lade- und Gebührenimpulse durch .die Drehspule 49 und den Kondensator CX unterbrechen.
  • Vorzugsweise weist das Drehspulinstrument keine Nullstellung auf. Auch die Zuleitungsdrähte üben auf die Drehspule kein merkliches Rückstellmoment aus. Man kann allerdings nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung auch eine vorgespannte Drehspule vorsehen, welche jeweils durch die Stromimpulse in .der entgegengesetzten Richtung ausgelenkt wird.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann man nach F i g. 4 eine zwischen Spitzen gelagerte Drehspule höchster Empfindlichkeit vorsehen, wo an das Drehspulsystem 49 an Stelle eines Zeigers ein Schenkel 51 einer zweizinkigen Schaltgabel 52 angesetzt ist. Die Schaltgabel 52 verschwenkt jeweils einen auf einer Welle 54 sitzenden Schenkel 53 zur Betätigung des Schaltrades 47. Die Welle 54 kann koaxial zu der Drehachse der Drehspule 49 liegen. Andererseits können die Drehachsen der Welle 54 und der Drehspule 49 auch exzentrisch zueinander angeordnet sein, so daß nach F i g. 6 die Länge des Schenkels 53 größer als die Länge des Schenkels 51 ist. Hierdurch erzielt man eine übersetzung der Antriebskraft der Drehspule für das Ankergesperre.
  • Bei Netzen, bei welchen die Tonfrequenz unmittelbar und nicht als Modulation einer Trägerfrequenz übertragen wird, können dadurch Störungen auftreten, daß die Drehspule den niederfrequenten Tonschwingungen in geringem Maße folgt. Derartige Kriechbewegungen können zu einer unbeabsichtigten Weiterschaltung des Ankergesperres führen. Zur Verhinderung solcher Fehlschaltungen kann man eine Dämpfung für die Drehspule vorsehen. Man verwendet beispielsweise ein vergleichsweise schweres Schwungrad 56 nach F i g. 6, welches unmittelbar mit der Drehspule oder mit dem Drehzapfen derselben verbunden ist.
  • Im vorstehenden wurde die Erfindung in Zusammenhang mit Teilnehmergeräten mit Münzautomaten beschrieben. Selbstverständlich kann die Erfindung auch bei solchen Teilnehmernetzen Anwendung finden, bei welchen die Gebührenzähler jeweils abgelesen werden. Eine hierfür geeignete Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gebührenzählers ist in F i g. 7 der Zeichnungen erläutert. In diesem Fall fehlen der Münzautomat 10, das Differentialgetriebe 18 und der Schalter 29, 40. Das Ankergesperrerad 23 wird überein an die Antriebswelle 57 eines Federwerkes 58 angeschlossenes Untersetzungsgetriebe angetrieben. Ein Aufzugsrad 59 für das Federwerk 58 ist über eine Rutschkupplung 60 und ein Untersetzungsgetriebe 61 von einem Synchronmotor 62 angetrieben. Dieser Elektromotor läuft jeweils so lange, wie das betreffende Teilnehmergerät eingeschaltet ist. An eine geeignete Zwischenwelle des Untersetzungsgetriebes ist ein geeigneter Integrator 63, beispielsweise ein Zählwerk, angeschlossen. Dasselbe registriert die Gesamtgebührensumme, welche in dem betreffenden Teilnehmergerät verbraucht ist. Dieser Zähler wird von Zeit zu Zeit abgelesen, und die erfaßte Gebührensumme wird dem betreffenden Teilnehmer in Rechnung gestellt.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Gebührenzähler für Teilnehmergeräte in Drahtfunk- bzw. Drahtfernsehnetzen, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h einen Energiespeicher (27) sowie durch ein eine stufenweise Energiefreigabe bewirkendes, mit dem Energiespeicher gekoppeltes Schrittschaltwerk (23, 42), welches von einem sich unter dem Einfluß von Lade- und Gebührenimpulsen bewegenden Drehspulsystem (50) weitergeschaltet wird.
  2. 2. Gebührenzähler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Ankergesperre (23, 42) als Schrittschaltwerk.
  3. 3. Gebührenzähler nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Feder (27 bzw. 58) als Energiespeicher (F i g. 1 und 7).
  4. 4. Gebührenzähler nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen handbetätigten Antrieb (11) zum Aufziehen der Feder (27) (F i g. 1).
  5. 5. Gebührenzähler nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Koppelung des Aufzugantriebes (11) mit einem Münzautomaten (10) (F i g. 1).
  6. 6. Gebührenzähler nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Aufzugmotor (62) für die Feder (58) (F i g. 7).
  7. 7. Gebührenzähler nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Elektromotor (62) als Aufzugmotor, der mittels einer Rutschkupplung (60) mit der Feder (58) gekoppelt ist und diese immer nahezu vollständig gespannt hält (F i g. 7). B.
  8. Gebührenzähler nach einem der Ansprüche 1 bis 7; dadurch gekennzeichnet, daß ,die Feder (27) mit .dem Schrittschaltwerk (23, 42) über ein Differentialgetriebe (18) gekoppelt ist, welches einen Schalter (40) zur Empfangssteuerung des Teilnehmergerätes antreibt (F i g. 1 und 2).
  9. 9. Gebührenzähler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Energiespeicher (58) über ein Zahnradgetriebe (22) zum Antrieb eines Integrators (63) mit dem Schritt-Schaltwerk (23, 42) gekoppelt ist (F i g. 7).
  10. 10. Gebührenzähler nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehspulsystem (50) unmittelbar mit dem Schaltrad (47) eines Doppelklinkenhebels (42) des Ankergesperres (23, 42) gekoppelt ist.
  11. 11. Gebührenzähler nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Drehspule (49) des Drehspulsystems (50) ein Radialhebel (51) mit einer Schaltgabel (52) be. festigt ist, in welche ein Hebel (53) einer schwenkbaren Doppelklinkenanordnung (46, 47) zur Steuerung des Gesperrerades (23) eingreift.
  12. 12. Gebührenzähler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine rückstellmomentfreie Aufhängung der Drehspule (49) des Drehspulsystems (50).
  13. 13. Gebührenzähler nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine Drehdämpfung für die Drehspule (49).
  14. 14. Gebührenzähler nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein mit der Drehspule (49) gekoppeltes Schwungrad -(56) (F i g. 6 und 7). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1010 118, 1075167; USA.-Patentschrift Nr.1749 044.
DE1963S0088336 1963-11-20 1963-11-20 Gebuehrenzaehler fuer Teilnehmergeraete in Drahtfunk- bzw. Drahtfernsehnetzen Pending DE1260548B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1749044A (en) * 1927-12-14 1930-03-04 American Telephone & Telegraph Meter
DE1010118B (de) * 1956-01-27 1957-06-13 Siemens Ag Albis Gebuehrenanzeiger fuer Fernsprechteilnehmerstellen
DE1075167B (de) * 1956-09-11 1960-02-11 Sodeco, Societe Des Compteurs De Geneve, Genf (Schweiz) Rückstellvorrichtung für Gesprächszähler in Fernsprechteilnehmerstellen

Patent Citations (3)

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