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DE164166C - - Google Patents

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Publication number
DE164166C
DE164166C DENDAT164166D DE164166DA DE164166C DE 164166 C DE164166 C DE 164166C DE NDAT164166 D DENDAT164166 D DE NDAT164166D DE 164166D A DE164166D A DE 164166DA DE 164166 C DE164166 C DE 164166C
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DE
Germany
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circuit
wheel
swinging
room
pin
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Active
Application number
DENDAT164166D
Other languages
English (en)
Publication of DE164166C publication Critical patent/DE164166C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/12Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which metering is on a time basis

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

SvnaetiicA be-z άί.χηΛΛηΙιι<νια
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine selbstkassierende Stromschluß -Vorrichtung zur Lieferung elektrischer Energie für Hotelfremdenzimmer o. dgl., z. B. zur Beleuchtung derselben von einer gemeinsamen Stromquelle aus.
In jedem Fremdenzimmer wird eine Schaltvorrichtung (Fig. 2, 5), welche durch Münzeneinwurf betriebsfertig gemacht wird, angebracht. Diese Schaltvorrichtung steht einmal
ίο mit dem Stromkreis der Stromverbrauchsstelle, das andere Mal mit einer allen Schaltvorrichtungen gemeinsamen Zentraluhr (Fig. i) durch elektrische Leitungen in Verbindung. Der Stromkreis des betr. Fremdenzimmers enthält außer der erwähnten Schaltvorrichtung mindestens noch einen gewöhnlichen Handschalter. Ist diese Schaltvorrichtung durch Einwurf einer Münze betriebsfertig gemacht, so ist damit auch der Stromkreis des betr. Zimmers betriebsbereit. Durch den Handschalter kann der Strom nun nach Belieben ein- oder ausgeschaltet werden, wie dies an sich bei selbstkassierenden Elektrizitätsverkäufern bekannt ist. Gleichzeitig wird aber beim jedesmaligen Einschalten des Handschalters auch die erwähnte Zentraluhr (Fig. 1) mit der Schaltvorrichtung (Fig. 2, 5) derartig verbunden, daß durch erstere mittels letzterer nach Verbrauch der vorausbezahlten Strommenge die Unterbrechung des Stromkreises des betr. Zimmers selbsttätig bewirkt wird.
Die selbsttätige Schaltvorrichtung (Fig. 2, 5) ist in einem länglichen Kasten α untergebracht.
An der rechten Seite des Kastens befindet sich die Einwurfsöffnung b für ein bestimmtes Geldstück. Wirft man eine entsprechende Münze in die Öffnung b, so rollt sie durch · den Einwurfskanal c und fällt auf den Wagebalken d, dessen eines Ende dementsprechend ausgebildet ist.
Der Wagebalken wird durch eine Klinke e in seiner wagerechten Lage festgehalten.
Durch das Geldstück wird zwischen Wagebalken und dem aus Blech hergestellten Einwurfskanal eine elektrische stromleitende Verbindung hergestellt. Die Grundplatte des Wagebalkens d, sowie der Einwurfskanal c sind mit dem Stromkreis des Zimmers derart verbunden, daß derselbe bei geschlossenem Handschalter geschlossen oder geöffnet ist, je nachdem ein Geldstück auf dem einen Ende des Wagebalkens liegt oder nicht. Der Wagebalken d trägt an seinem anderen Ende ein kleines Gegengewicht f. Dieses Gewicht ist so bemessen, daß die Schwere des Geldstückes überwiegt und das Ende des Wagebalkens, auf welchem es liegt, herunterdrückt, wenn die Klinke e seitwärts gezogen wird. Dadurch rollt das Geldstück von dem Wagebalken ab und fällt in einen unter dem Wagebalken befindlichen Geldkasten g. Nach Abrollen des Geldstückes überwiegt das kleine Gegengewicht und bringt den Wagebalken in seine ursprüngliche wagere.chte Lage zurück; in dieser wird er durch die vorschlagende Klinke e wieder festgehalten. Die Klinkenbewegung, welche das Umkippen des Wagebalkens verhindert bezw. bewirkt, wird durch einen Elektromagneten h erzielt. Dieser
Magnet wird durch einen besonderen Batteriestromkreis erregt, der von der Zentraluhr selbsttätig geöffnet oder geschlossen wird.
Die Zentraluhr (Fig. i), eine gewöhnliche, kräftige Federuhr ι, ist durch Kegelräder mit einer besonderen Welle 2 verbunden, auf welcher so viel Zahnräder 3 befestigt sind, als Stromkreise angeschlossen werden sollen. Unter jedem Zahnrade 3 befindet sich ein zweites Rad 4, dessen Durchmesser je nach der gewünschten Zeit, nach welcher der Stromkreis ausgeschaltet werden soll, . bemessen wird. Das Zahnrad 4 ist an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels 5 gelagert, dessen anderes Ende den Anker 8 für den Elektromagneten 9 trägt. Eine Feder 10 hält das Zahnrad 4 für gewöhnlich außer Eingriff mit dem Rade 3. Nach Erregung des in den Stromkreis des betr. Fremdenzimmers eingeschalteten Elektromagneten 9 (Fig. 6) wird aber die Kraft der Feder 10 überwunden und der Eingriff der beiden Zahnräder hergestellt, so daß die Drehung der Welle 2 auf das Rad 4 übertragen wird.
Statt der Zahnräder können auch Reibräder verwendet werden.
Das Zahnrad 4 trägt an seiner Peripherie seitlich einen Stift 11 (Fig. 4, 6). Vor und neben den beiden Zahnrädern befinden sich zwei Messingstücke 12 und 13, von denen das eine eine Kontaktschraube 14 und das andere eine Feder 15 trägt. Die Kontaktschraube wird derart eingestellt, daß die Feder 15 durch den Stift 11 gegen die Kontaktschraube gedrückt werden kann. Hierdurch wird der Batterie-Erregerstromkreis des Elektromagneten h geschlossen (Fig. 6). Dieser Stromschluß bezw. das Gegendrücken der Kontaktfeder gegen die Kontaktschraube durch den Stift 11 des Rades 4 kann nur erfolgen, wenn die Zähne der Zahnräder ineinander greifen, bezw. wenn die Reibräder gegeneinander gedrückt werden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird der Stromkreis des betr. Zimmers nach Einwurf einer Münze durch den Handschalter geschlossen (Fig. 6), so wird der Elektromagnet 9 der Zentraluhr erregt, das Rad 4 gegen das Rad 3 gedrückt und von der sich ständig drehenden Welle 2 mitgenommen. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit hat . das Rad 4 eine Umdrehung vollendet und kommt der Stift 11 an die Kontaktfeder 15, nimmt dieselbe mit und,drückt sie gegen die Kontaktschraube 14, hierdurch den Stromkreis des Elektromagneten h in der selbsttätigen Schaltvorrichtung (Fig. 2) des betr. Zimmers schließend. Dieser Stromschluß bewirkt das Abrollen des Geldstückes von dem Wagebalken d und die Unterbrechung des Zimmerstromkreises. Gleichzeitig wird die Erregung des Elektromagneten 9 (des betr. Zimmers) an der Zentraluhr (Fig. 1) unterbrochen, so daß das Rad 4 außer Eingriff mit dem Rade 3 kommt und dadurch auch der Batterie-Erregerstromkreis unterbrochen wird. Da die Kontaktfeder 15 von dem Stift 11 des Rades 4 nicht berührt wird, wenn dasselbe von dem Rade 3 abgezogen ist, so schnellt sie jetzt in ihre ursprüngliche Ruhelage zurück, und die Vorrichtung ist für die nächste Benutzung bereit.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Selbstkassierende Stromschluß Vorrichtung zur Lieferung ,elektrischer Energie für Hotelfremdenzimmer o. dgl. von einer gemeinsamen Stromquelle aus, dadurch gekennzeichnet, daß eine in jedem Zimmer angebrachte, durch Münzeneinwurf betriebsfertig gemachte Schaltvorrichtung beim jedesmaligen Einschalten mit Hilfe elektrischer Relais einen Stromunterbrecher . mit einer allen Schaltvorrichtungen gemeinsamen Zentraluhr derart in Verbindung bringt, daß letztere für jede Einschaltstelle die Stromlieferung nach Verbrauch der vorausbezahlten Strommenge selbsttätig unterbricht.
2. Stromschluß-Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Schließen jeder Schaltvorrichtung ein ihr entsprechender Starkstrom-Elektromagnet (9) erregt wird, der ein an seinem Anker schwingend angebrachtes Rad (4) gegen ein anderes, auf der durchgehenden, sich beständig drehenden Welle (2) der Zentraluhr (1) angebrachtes Rad (3) derart drückt, daß das erstere (4) von dem zweiten (3) durch Verzahnung oder Reibung in Umdrehung versetzt wird.
3. Stromschluß-Vorrichtung nach An-. spruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stift (11) am schwingenden Rade (4) nach Vollendung einer Umdrehung desselben eine Kontaktfeder (15) gegen eine Kontaktschraube (14) drückt und hierdurch einen Steuerstromkreis schließt, welcher den Abwurf der Münze und damit die Unterbrechung des Stromkreises des betr. Zimmers, das Zurückschwingen des Zahnrades (4) und das Hinweggleiten der Kontaktfeder (15) über den Stift (11) veranlaßt, so daß letzterer sich wieder in Schaltstellunsr befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE164166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4562520A (en) * 1981-05-07 1985-12-31 Chapman Earle F Floor lamp

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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