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CH406701A - Messzählwerk für die Gebührenbelastung in einen Abonnentenapparat einer Televisions- oder Radio-Programmverteilanlage - Google Patents

Messzählwerk für die Gebührenbelastung in einen Abonnentenapparat einer Televisions- oder Radio-Programmverteilanlage

Info

Publication number
CH406701A
CH406701A CH1315463A CH1315463A CH406701A CH 406701 A CH406701 A CH 406701A CH 1315463 A CH1315463 A CH 1315463A CH 1315463 A CH1315463 A CH 1315463A CH 406701 A CH406701 A CH 406701A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
measuring counter
counter according
dependent
moving coil
spring
Prior art date
Application number
CH1315463A
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Hamburger Gerhart
Original Assignee
Sangamo Weston
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sangamo Weston filed Critical Sangamo Weston
Priority to CH1315463A priority Critical patent/CH406701A/de
Publication of CH406701A publication Critical patent/CH406701A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/28Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for radio apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description


      Messzählwerk    für die     Gebührenbelastung    in     einen    Abonnentenapparat  einer     Televisions-    oder     Radio-Programmverteilanlage       Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein     Messzähl-          werk    für die Gebührenbelastung in einen Abonnen  tenapparat einer     Televisions-    oder     Radio-Programm-          verteilanlage.    Bei bekannten solchen Anlagen ist  jeder Abonnentenapparat über mindestens     einen          Drahtleitungskanal    mit einer Programmquelle ver  bunden 

  und mit einem     Messzählwerk    versehen, das  derart eingerichtet ist, dass es vorrückt, während der  Apparat des Abonnenten über den Kanal ein     ;Pro-          gramm    empfängt, wobei     die        Geschwindigkeit    des  Vorrückens des     Messzählwerkes    von der Gebühr  bestimmt wird, die für das empfangene Programm       gefordert    ist.

   Ein solches     Messzählwerk    kann mit  einem Münzautomaten oder einem ähnlichen Vor  auszahlungsmechanismus verbunden sein, der eine  Schaltvorrichtung enthält, die den     Betrieb    des Abon  nentenapparates steuert, so dass ein Empfang des  Programmei nur     möglich    ist, wenn ein     Guthaben     von einem solchen     Vorauszahlungsmechanismus     - z. B. durch Einwerfen von :Münzen von .entspre  chendem Betragswert - geschaffen ist, und sofort       aufhört,    sobald das Guthaben erschöpft ist.  



  Bei einer anderen     Televisions-    oder     Radio-Pro-          (T        rammverteilanlage    kann die zu erhebende Gebühr  für ein bestimmtes Programm je nach Erfordernis  durch     Variierung    der Anzahl von     Stromimpulsen     oder gleichwertigen Signalen geändert werden,  die den Abonnenten während der Dauer des Pro  gramms übermittelt werden und zum     Antrieb    des       Messzählwerkes    dienen. Die Erfindung bezweckt eine  Verbesserung des     Messzählwerkes    in den Abonnen  tenapparaten einer     Programmverteilanlage    der be  schriebenen Art.  



  Das erfindungsgemässe     Messzählwerk    ist gekenn  zeichnet durch     Mittel    zum Speichern mechanischer  Energie und     :eine    Vorrichtung zur schrittweisen Frei-         gabe    je     eines    Teiles der in den genannten Mitteln  gespeicherten Energie, wobei jeder Betätigungsschritt  der Vorrichtung von der Schwingbewegung einer  Drehspule eines     Dreh.spulinstrumentes    unter dem  Einfluss eines die Gebührenbelastung     steuernden     Stromimpulses gesteuert ist.  



       Die    Mittel zur Energiespeicherung können mit  Vorteil eine Feder aufweisen, die derart angebracht  ist, dass sie von Zeit zu Zeit durch den Abonnenten  beim Einwurf des Geldstückes in den Vorauszah  lungsmechanismus von Hand oder [selbsttätig aufge  zogen werden kann. Eine solche Feder     kann    aber  auch von einer elektrischen     Vorrichtung,    wie z. B.  einem kleinen synchronen Elektromotor oder     ;einer          elektromagnetischen    Aufzugvorrichtung, in aufge  wundenem Zustand gehalten werden, wobei die Spei  sung dieser Vorrichtung aus der gleichen Quelle wie  die Speisung des Abonnentenapparates erfolgt.  



  Anhand der Zeichnungen werden Ausführungs  beispiele der     Erfindung    erläutert.  



       Fig.    1 ist eine weitgehend     schematische    Dar  stellung eines     Messzählwerkes,    das auf der Basis  von Gebühren-Vorauszahlung arbeitet.  



       Fig.    2     zeigt        Einzelheiten    von Teilen des in     Fig.    1  dargestellten     Mechanismus.     



       Fig.    3 ist eine andere     Detailansicht    des Mechanis  mus nach     Fig.    1.  



       Fig.    4 ist eine perspektivische Ansicht einer Teil  variante des     Messzählwerkes.     



       Fig.    5 stellt :ein     elektrisches    Schaltschema gewisser  Teile der     Programmverteilanlage    dar.  



       Fäg.    6 ist, ähnlich     Fig.    4, eine perspektivische  Ansicht eines Teiles :einer anderen Variante.  



       Fig.    7 ist eine Variante eines     Messzählwerkes,     das auf Guthabengrundlage arbeitet.  



  Das in     Fig.    1     veranschaulichte        Messzählwerk         weist einen durch Münzeinwurf betriebenen Vor  auskassiermechanismus 10     beliebiger    Ausbildung auf.  Dieser Mechanismus weist einen     Handdrehgriff    11  auf, der um einen im voraus bestimmten Winkel  gedreht werden muss, bevor das Geldstück eingewor  fen und registriert werden kann, ferner eine Aus  gangswelle 12, die sich nur in feiner Richtung um  einen dem Wert eines jeden in den Mechanismus 20       eingeworfenen    Geldstückes entsprechenden Winkel  drehen kann.

   Zur Sicherstellung der Drehung in  einem einzigen Sinne ist die Welle 12 mit einem  Klinkenrad 13 fest verbunden, in das eine an ,einem  festen Zapfen schwenkbare Sperrklinke     eingreift.    In  der Praxis befindet sich ein solches Sperrad     seit     zugehöriger Klinke - oder eine gleichwertige Vor  richtung - im Innern des Mechanismus 10.  



  Die Triebwelle 12 steht durch .ein     Zahnradritzel     15 mit einem Getrieberad 16 in     zwangläufiger     Triebverbindung, das     ,starr        und        koaxial        seit    dem  einen Sonnenrad 17     eines    Differentialgetriebes 18  verbunden ist; das gegenüberliegende Sonnenrad 19  des Differentialgetriebes ist mit ;einem     ähnlichen    Ge  trieberad 20 ebenfalls fest verbunden.     Dieses    Ge  trieberad 20 ist über ein     Ritzel    21 und einen ins  Schnelle übersetzenden Getriebezug 22 mit einem  gezahnten Sperrad 23 verbunden.

   Die Planetenräder  24 des Differentialgetriebes 18 sind auf einem Träger  25 gelagert, welcher starr mit einer Zentralwelle 26  verbunden ist, die frei drehbar gelagert ist. Die  Sonnenräder 17 und 19 sowie die     mit    ihnen verbun  denen Getrieberäder 16 und 20 drehen sich selbst  verständlich frei um die Welle 26. Eine zur Speiche  rung mechanischer Energie geeignete Feder, z. B.  eine Spiralfeder 27, ist mit ihrem inneren Ende an  der Welle 26 und mit ihrem äusseren Ende an einem  festen     Verankerungspunkt    28     verankert.     



  Die Welle 26 ist ferner starr mit einem weiteren  Getrieberad 29 verbunden, das durch ein Zwischen  vorgelege 30, 31 mit einem weiteren koaxialen, auf  der Welle 26 frei drehbaren Getrieberad 32 in  Antriebsverbindung steht. Die Zahl der     Zähne    der  Räder 29, 30, 31 und 32 ist derart gewählt, dass  das Getrieberad 29 sich etwas schneller oder etwas  langsamer dreht als das Getrieberad 32.

   Die Getriebe  räder 29 und 32 tragen je eine starr mit ihnen     ver-          bundzne    Scheibe 33 bzw. 34,     wobei    die beiden  Scheiben so angeordnet sind, dass sie ganz nah       nebeneinanderliegen.    Jede Scheibe 33 bzw. 34 weist  an ihrer Peripherie eine Einkerbung 35 bzw. 36 auf,  wie deutlich in     Fig.    2 dargestellt ist.

   Mit der Periphe  rie der beiden Scheiben arbeitet ein einziges An  schlagstück 37 zusammen, das auf dem     freien    Ende  eines Hebelarmes 38 sitzt, der mit     seinem    anderen  Ende drehbar an einem fest angebrachten Zapfen       gelagert    ist und der mittels einer Feder 39 gegen  die beiden Scheiben 33 und 34 gedrückt wird. Der  Hebelarm 38 ist Bestandteil eines elektrischen Schal  ters 40, der z.

   B. in die Verbindungsleitung 41 zwi  schen dem Abonnentenapparat und der ihn beliefern  den Stromquelle oder     zwischen    die Leitung für an-    kommende     Signale    und den Signaleingang des Abon  nentenapparates geschaltet     wird.    Wenn der Anschlag  37 auf der nicht unterbrochenen Peripherie einer  der beiden Scheiben 33 und 34 liegt, so ist der  Schalter 40 geschlossen, wenn aber die Einkerbun  gen 35 und 36 gleichzeitig auf den Anschlag 37  ausgerichtet sind, öffnet sich der Schalter 40. Eine  solche Stellung fällt mit dem     Guthabennullzustand     des Zahlungsmechanismus 10 zusammen.

   Infolge  der leicht verschiedenen Umdrehungsgeschwindigkei  ten der Scheiben 33 und 34 wiederholt sich eine  solche Ausrichtung der Kerben nicht, bevor die  Welle 26 einige Umdrehungen ausgeführt hat. Eine  solche Stellung würde erst jenseits des vom Mecha  nismus 10     aufnehmbaren    Höchststandes des Gut  habens auftreten.  



  Wie es deutlich aus     Fig.    3 hervorgeht, wirkt das  Sperrrad 23, das ständig von der energiespeichernden  Feder 27 zum Drehen veranlasst wird, in bei einem       Echappement    üblicher Weise mit einem Schwing  anker 42 zusammen, der zwei in die Zähne des  Sperrades 23 eingreifende Sperrbolzen 43 trägt und  um eine feste Achse 44 schwenkbar ist. Der Anker  42 ist an seinem oberen Ende gabelförmig ausgebil  det, in welches ein ihm Antriebsimpulse versetzender  Stift 46 eingreift, der am äusseren Rand     eines        Schwin-          gungsimpulsrades    47 sitzt, das seinerseits auf der  Achse 48 einer Drehspule 49 :eines üblichen Dreh  spuleninstrumentes 50 montiert ist.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen     Messzähl-          werkes    ist wie folgt:  Zuerst wird ein Guthaben durch Einwerfen eines  oder mehrerer geeigneter Geldstücke in den Voraus  zahlungsmechanismus 10 und durch Drehen des  Drehgriffes 11 geschaffen, wodurch sich die Welle 12  um einen gewissen Winkel dreht.

   Vorausgesetzt, dass  das Sperrad 23 im     Augenblik    des Geldeinwurfes in  Ruhestellung ist, bleibt das Sonnenrad 19 des Diffe  rentialgetriebes still, und die Drehung des ersten  Sonnenrades 17, das von der Welle 12 über das       Zahnrad    15 und das Getrieberad 16 angetrieben  wird, erteilt den Planetenrädern 24 und der mit  ihnen verbundenen Welle 26 eine Drehbewegung,  wodurch die Feder 27 aufgezogen und     mechanische     Energie gespeichert wird. Gleichzeitig werden die  Einkerbungen 35 und 36 der     Scheiben    33 und 34  durch die Drehung der Welle 26 dazu gebracht, sich  von deren Ausrichtungslage,     die    eine Erschöpfung  des Guthabens bedeutet, zu entfernen.

   Der Schalter  40 wird dann geschlossen (wenn er nicht schon vor  her durch Schaffung eines Guthabens geschlossen  worden war), und der Apparat des Abonnenten  kann in Funktion treten.  



  Eine     Televisions-    oder     Radio-Programmverteil-          anlage    der eingangs erwähnten Art umfasst gewöhn  lich eine zentrale     Programm-Verteilungsstation    T       (Fig.    5) und eine Anzahl von Empfangsapparaten  R für Abonnenten; in     Fig.5    ist lediglich einer der  Apparate schematisch gezeigt.

   Signale, die im Falle  einer     Televisions-Programmverteilanlage    Bild-, Ton-      und     Gebührenimpuls-Signale    umfassen, werden von  der Verteilungsstation T an     die    verschiedenen Abon  nentenapparate R über ein     Leitungs-    oder Kabelnetz  N     gesendet,    wobei die     verschnedenen    Abonnenten  apparate mit dem Netz durch Parallelschaltung ver  bunden sind.  



  Die Verteilungsstation T weist z. B. eine Fern  sehbildsignalquelle VS auf, die Bildsignale über ein  abgeglichenes Paar von Transformatoren     T1,    T2  sendet, und eine     Tonsignalquelle   <I>AS,</I> welche Ton  signale über einen     Transformer    T3 sendet, wobei  der Transformator T3     eine    in zwei Hälften unter  teilte Sekundärwicklung aufweist,

   um die Einspeisung  der erforderlichen     Gebührenstromimpulse    von einer  gesteuerten Quelle<I>PS zu</I>     ermöglichen.    Solche     Ge-          bührenstromimpulse        sind        Gleichstromimpulse    und  schwanken     zwischen    0 und beispielsweise 50 Volt,  während die Tonsignale in der Leitung eine Ampli  tude von höchstens 100 Volt erreichen.

   Der Konden  sator C     sorgt    für einen     Nebenschluss    niedriger Im  pedanz parallel zur Quelle<I>PS,</I> während weitere  (nicht dargestellte) Kondensatoren im     Nebenschluss     mit den     Sekundärteilwseklungen    des     Transformators     T3 vorgesehen werden können, um den     Bildsignalen     einen Stromzweig niedriger Impedanz zu verschaffen.  



  In dem Abonnentenapparat R steuert der Schal  ter 40 im Vorauszahlungsmechanismus 10 die Ver  bindung der Leitung N mit einem     Bildsignalempfän-          ger    VR und der zugehörigen Bildröhre     CRT    und,  über einen     Lautstärkereglerwiderstand    VR,     mit    einem  Ausgangstransformator T4, der einen Lautsprecher       LS    speist.

   Ebenfalls über den     gesteuerten    Schalter  40 wird im     Nebenschluss    parallel zur Leitung N     die     Spule 49 des     Drehspulinstrumentes    50 angeschlossen,  wobei die Verbindung über den Kondensator     CX     von genau bekannter und     verhältnismässig    grosser  Kapazität von z. B. 10 Mikrofarad eine in Reihe  geschaltete Drosselspule L und einen     Widerstand          RX    erfolgt.  



  Wenn die Anlage in Betrieb ist, werden, abge  sehen von der     Übermittlung    von     Bild-    und Ton  signalen von der Verteilungsstation an jeden der  Abonnentenapparate, eine Folge von     Gebühren-          stromimpulsen    von der Quelle PS in den Leitungs  kanal N gesendet, wobei diese Stromimpulse so be  messen sind, dass jeder von ihnen den Kondensator       CX    im Heim des Abonnenten auflädt und eine Ent  ladung zwischen den Stromimpulsen erfolgt. Die  Häufigkeit dieser     Stromimpulse    in einer Zeiteinheit  bestimmt die Höhe der Gebühr, die für ein gewisses  Programm, während welchem die Stromimpulse ge  sendet werden, erhoben wird.

   Da     die    Spule 40     in     Reihe     mit    dem     Kondensator        CX    geschaltet ist, ver  anlasst der Ladestrom eines jeden     Stromimpulses    die  Drehspule, in der     einen    Richtung     auszuschwingen,     während der     Entladestrom    die Spule in die ent  gegengesetzte Richtung     dreht.    Die resultierende  Schwingbewegung des Impulsrades 47 und des     Stiftes     46 bewirkt ein     Schwingen    des Ankers 42, wodurch  das Sperrad 23 um einen Zahn bei jedem Strom-         impuls    vorrückt.

   Eine solche     schrittweise    Bewegung       veranlasst,    durch     übertragung    über den Getriebezug  22, das     zweite    Sonnenrad 19 des     Differentialgetriebes     zu drehen, und da das     gegenüberliegende    Sonnenrad  17 in dieser Zeit stillsteht, drehen sich die Planeten  räder 24 und der Träger 25 unter     Einfluss    der ener  giespeichernden Feder 27, wodurch diese veranlasst  wird, sich mehr und mehr zu entspannen. Gleich  zeitig drehen sich die Scheiben 33 und 34 zurück  gegen ihre Ausgangslage, in welcher ihre Einker  bungen 35 und 36 aufeinander -ausgerichtet sind.

    Sobald diese Stellung erreicht ist, was die Erschöp  fung des Guthabens im Münzmechanismus 10 bedeu  tet,     öffnet    sich der Schalter 40, und die Programm  signale im Apparat des Abonnenten hören auf. Durch  den Schalter 40 oder allenfalls weitere Schalter, die  bei Nichtgebrauch des Abonnentenapparates sich  öffnen, wird ebenfalls der     Zufluss    der     Stromimpulse     zum Kondensator     CX    und der Drehspule 49 unter  brochen.  



  Es ist von Vorteil,     wenn    in der oben beschriebe  nen Ausführung die Drehspule keine Nullstellung  aufweist, und wenn die Stromzuführungen zur Spule  49 kein nennenswertes     Rückstelldrehmoment    auf die  Spule ausüben. In einer Alternativausführung kann  die Spule von einer Feder     meiner    Richtung und von  jedem     eintreffenden    Stromstoss in die entgegenge  setzte     Richtung        getrieben    werden.  



  Eine andere     Variation    in der Ausführung, die  ein vollständig unabhängiges     Drehspulensystem    50a  mit eigenen     Edelsteinlagerungen    zur Erzielung gröss  ter Empfindlichkeit bei     geringen    Stromwerten zu  lässt, ist in     Fig.    4 dargestellt. Die Drehspule 49 äst       mit    einem radial hinausragenden Arm 51 statt des  üblichen Zeigers versehen, wobei der Arm an seinem  äusseren Ende .eine     abwärtsgenichtete    Gabel 52 auf  weist, in die ein anderer radial verlaufender Hebel  arm 53     eingreift,    der an einer Welle 54 befestigt ist,  auf welcher das Impulsrad 47 sitzt.

   Eine solche  Welle 54 kann koaxial mit der     Drehaxe    der Dreh  spule 59 angeordnet sein, wie in der     Zeichnung    dar  gestellt ist; die     Axen    der Welle 54 und der Drehspule  49 können aber auch seitlich     versetzt,    und die effek  tive Länge des Hebelarmes 53     kann    grösser als die  effektive Länge des Armes 51     sein,    wie in     Fäg.    6  dargestellt ist, um der Drehspule in ihrer Funktion in  Hinsicht auf den     Antrieb    des     Echappements    einen  mechanischen     Vorteil        ,

  zu        verleihen.     



  In Anlagen der vorstehend     beschriebenen        Art,     in denen das Tonsignal     unmittelbar    den Leitern des  Netzwerkes     zugeführt    wird, statt als Modulation eines  Trägers höherer Frequenz zugeführt zu werden, kön  nen Schwierigkeiten infolge von Vibrationen und  einer sie begleitenden Tendenz zu einer     Kriechbewe-          gung    der Drehspule     auftreten,        und    zwar wegen ihrer  Fähigkeit, den Schwingungen     niedriger    Frequenz des  Tonsignals zu folgen.

   Solche     Kriechbewegungen    kön  nen ein falsches Funktionieren des     Echappements    her  vorrufen und können durch Mittel zur Dämpfung  der Drehspule gegen solche     Bewegungen        verhindert         werden. Solche Mittel können aus einem verhältnis  mässig massiven     Trägheitsrad    56 bestehen, wie in       Fig.    6 dargestellt ist. Es kann an der Drehspule oder  an der sie tragenden Welle befestigt sein.  



  Es ist offensichtlich, dass verschiedene Variatio  nen in der Ausführung der vorliegenden Erfindung  möglich sind.     Zum    Beispiel können die     Mittel    zur  Energiespeicherung ein Gewicht aufweisen, das ent  weder vom     Abonnenten    selbst, z. B. während des  Geldeinwurfs, oder selbsttätig, beispielsweise von  einem Elektromotor, gehoben wird, der vom Netz  anschluss des Abonnentenapparates über eine     Rutsch-          oder    sonstige     Überlastungskupplung    in Betrieb ge  setzt wird.

   Zur schrittweisen Freigabe der gespeicher  ten Energie kann auch eine Vorrichtung mit einem  auf elektromagnetischem Wege     auslösbaren    Sperr  mechanismus vorhanden sein, wobei der Elektro  magnet mittels Kontakten in Funktion gesetzt wird,  die durch die Drehbewegungen der Drehspule ge  schlossen werden.  



  Während die vorliegende     Erfindung    in Verbin  dung mit einer durch     Vorauszahlung    in Gang setz  baren     Programmverteilanlage    beschrieben     wurde,    ist  es offensichtlich, dass die     Erfindung    auch auf der  Grundlage eines Kreditsystems angewendet werden  kann. In einem solchen Falle kann die Ausführung  der Erfindung die in     Fig.    7 dargestellte Form anneh  men, in welcher der     Münzmechanismus    10, das  Differentialgetriebe 18 und     die    Vorrichtung     29-10          mit    dem Schalter 40     eliminiert    sind.

   Das Sperrad 23  wird über den Getriebezug 22 von der Ausgangswelle  57 eines Federgehäuses 58 angetrieben, dessen Ein  gangs- oder Aufzugrad 59 über eine Rutschkupplung  60 und ein     Untersetzungsgetriebe    61 von einem  synchronen Elektromotor 62 in Drehung versetzt  wird. Der Elektromotor wird unter Spannung ge  setzt, sobald der Abonnentenapparat eingeschaltet  wird. Der Getriebezug 22 ist von einem geeigneten  Punkte aus mit einer Zählvorrichtung 63 verbunden,       die    z. B. ein Umdrehungsmesser ist und     laufend    die  geschuldete Gebühr für die     Programmzeit        registriert.     Der Zähler wird selbstverständlich von Zeit zu Zeit  zum Zwecke der Rechnungsstellung an den Abonnen  ten abgelesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Messzählwerk für die Gebührenbelastung in einen Abonnentenapparat einer Televisions- oder Radio Programmverteilanlage, gekennzeichnet durch Mittel zum Speichern mechanischer Energie und eine Vor richtung zur schrittweisen Freigabe je eines Teiles .der in den genannten Mitteln gespeicherten Energie,
    wo bei jeder Betätigungsschritt der Vorrichtung von der Schwingbewegung einer Drehspule eines Drehspul- instrumentes unter dem Einfluss eines die Gebühren- belastung steuernden Stromimpulses gesteuert äst.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Messzählwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur schrittwei sen Energiefreigabe ein Echappement aufweist. 2. Messzählwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Energiespeiche rung eine Feder aufweisen. 3. Messzählwerk nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine von Hand betätigbare Auf zugvorrichtung für die Feder vorhanden ist.
    4. Messzählwerk nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Aufziehen der Feder durch Einwurf in einen Vorauszahlungs mechanismus betätigbar ist. 5. Messzählwerk nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder durch einen Motor aufgezogen wird. 6. Messzählwerk nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder durch einen elektri schen Motor über eine Rutsch- oder überlastungs- kupplung aufgezogen und in voll aufgezogenem Zu stand gehalten ist.
    7. Messzählwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Energiespeiche rung mit der Vorrichtung zur schrittweisen Energie freigabe über ein Differentialgetriebe gekuppelt sind, dessen Differentialbewegungselement mit einem Schalter zur Steuerung der Übermittlung von Pro grammsignalen an den Abonnentenapparat verbun den ist.
    B. Messzählwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Energiespeiche rung mit der Vorrichtung zur schrittweisen Energie freigabe über einen Getriebezug gekuppelt sind, der in Triebverbindung mit der Zählvorrichtung steht.
    9. Messzählwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehspule des Drehspulen instrumentes direkt mit dem Impulsrad des Echappe- ments gekuppelt ist, das einen schwenkbaren Anker hebel aufweist, welcher durch das Impulsrad steuer bar ist und an einem Schwinganker sitzt, der in die Zähne eines Sperrades des Echappements eingreift.
    10. Messzählwerk nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehspule des Drehspul- instrumentes mit einem radial verlaufenden Hebel arm versehen ist, dessen äusseres Ende eine Gabe lung aufweist, in die ein zweiter, um einen Dreh zapfen schwenkbarer Hebelarm eingreift, der das Echappement steuert. 11. Messzählwerk nach ,Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehspule in einer isolchen Weise angeordnet ist, dass sie praktisch frei von jedem Rückstelldreh- moment ist.
    12. Messzählwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehspule mit Mitteln zur Dämpfung der Drehbewegung versehen ist. 13. Messzählwerk nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Dämpfungsmittel ein mit der Spule gekuppeltes Trägheitsrad aufweisen, das sich zusammen mit der Spule dreht.
CH1315463A 1963-10-24 1963-10-24 Messzählwerk für die Gebührenbelastung in einen Abonnentenapparat einer Televisions- oder Radio-Programmverteilanlage CH406701A (de)

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CH1315463A CH406701A (de) 1963-10-24 1963-10-24 Messzählwerk für die Gebührenbelastung in einen Abonnentenapparat einer Televisions- oder Radio-Programmverteilanlage

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